Region HannoverTeam Jugendhilfeplanung und JugendberufshilfeHildesheimer Str. 20 · 30169 HannoverTel.: 0511 61622129      ...
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  1. 1. Region HannoverTeam Jugendhilfeplanung und JugendberufshilfeHildesheimer Str. 20 · 30169 HannoverTel.: 0511 61622129 Fachbereich JugendFax: 0511 6161123796www.hannover-region.de Jugendhilfeplanung Hilfen zur Erziehung 2009
  2. 2. Hilfen zur Erziehung Berichtsjahr 2009 Region Hannover Fachbereich Jugend Jugendhilfeplanung Hildesheimer Str. 18-20 30169 Hannover4
  3. 3. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Zuständigkeitsgebiet der Region Hannover als öffentlicher JugendhilfeträgerDie Region Hannover, Fachbereich Jugend, ist nach dem Regionsgesetz für 15 Städte und Ge-meinden der zuständige Jugendhilfeträger. Die dezentrale Organisationsstruktur ermöglicht eineortsnahe Versorgung bzw. Leistungserbringung. Gewährleistet wird dies durch die in Barsing-hausen, Burgwedel, Garbsen und Neustadt am Rbge. installierten Jugendhilfestationen und denergänzend eingerichteten Sprechstellen.Als eigenständige Jugendhilfeträger nehmen Burgdorf, Laatzen, Langenhagen, Lehrte, Springe unddie Landeshauptstadt Hannover die entsprechenden Aufgaben selbständig wahr.4 4
  4. 4. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009Inhaltsverzeichnis Einleitung1 Geleistete Hilfen zur Erziehung sowie Hilfen für junge Volljährige im Überblick ............9 1.1 Entwicklung der Fallzahlen..................................................................................10 1.2 Geleistete Hilfen zur Erziehung für Minderjährige unterteilt in ambulant und stationäre Hilfegruppen absolut .........................................................................122 Laufende Hilfen zur Erziehung für Minderjährige nach Altersgruppen ..........................18 2.1 Ambulante Hilfen................................................................................................18 2.2 Stationäre Hilfen .................................................................................................193 Dauer der im Berichtsjahr beendeten Hilfen zur Erziehung für Minderjährige ..............244 Hilfen zur Erziehung für Minderjährige mit Migrationshintergrund ..............................285 Verteilung der Ausgaben für geleistete Hilfen zur Erziehung für Minderjährigen .........316 Tabellenverzeichnis .....................................................................................................357 Diagrammverzeichnis ..................................................................................................364 5
  5. 5. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009EinleitungDie Grundlage für den vorliegenden Bericht stellt das 2006 eingeführte Berichtssystem zur Jugend-hilfe der Region Hannover dar. Ziel des Berichtssystems ist es, Daten sowohl für die fachliche wieauch für die fiskalische Steuerung der Jugendhilfe zu liefern.Das Berichtssystem ermöglicht eine differenzierte Datengenerierung auf Stadt- und Gemeinde-ebene, auf Einzugsbereiche der Jugendhilfestationen sowie bezogen auf den Zuständigkeitsbereichdes Fachbereichs Jugend der Region Hannover als Ganzes. Alle Daten können auch nach Hilfeartenaufbereitet werden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit des Berichtes sind einzelneHilfearten zu Hilfegruppen zusammengefasst. Auf die Darstellungsebene „Jugendhilfestationen“wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen verzichtet. Im vorliegenden Bericht werden nicht allezur Verfügung stehenden Daten und Tabellen präsentiert, sondern lediglich die nach fachlicher Auf-fassung für die allgemeine Steuerung der Jugendhilfe relevanten Daten abgebildet. Den Team-leitungen und der Fachbereichsleitung stehen selbstverständlich sämtliche Daten und Tabellen indigitaler Form für die tägliche Arbeit zur Verfügung.Alle Daten des Berichtssystems werden auf zwei Generierungsebenen zur Verfügung gestellt:• Zuständigkeit der Region als Jugendhilfeträger• Städte und GemeindenZiele des Berichtssystems• Verbesserung der fachlichen Steuerung von Jugendhilfeleistungen durch differenzierte Dar- stellung der Verteilung von Leistungen nach Alter, Geschlecht und Migrationshintergrund• Verbesserung der Grundlagen für die Jugendhilfeplanung im Bereich der Hilfen zur Erziehung (z. B. auch durch Darstellung der Leistungsverteilung auf verschiedene Anbieter und der räum- lichen Verteilung der Leistungen nach Städten und Gemeinden)• Verbesserung der fiskalischen Steuerung durch Verknüpfung von Leistungen des Fachbereichs mit den anfallenden Kosten• Ausblick: Zusammenfassende Berichterstattung über alle Leistungen des Fachbereichs in einem Bericht (derzeit: Bereich Hilfen zur Erziehung und Hilfen für junge Volljährige)Das hier vorliegende Jugendhilfe - Berichtssystem unterscheidet sich in zwei Punkten vom landes-weit entwickelten System „Integrierte Berichterstattung Niedersachsen (IBN)“. IBN integriert Sozialstrukturdaten und Jugendhilfedaten (nicht nur Leistungen der Jugendhilfe) IBN generiert die Daten nur auf der Ebene des örtlichen JugendhilfeträgersBeide Berichtssysteme ergänzen sich. Während IBN einen Vergleich unterschiedlicher Jugendhilfe-träger auf Landesebene ermöglicht, dient das örtliche differenziertere Berichtssystem der Regionder Feinsteuerung im Detail.Darstellungs- und GenerierungsebenenDie in den Tabellen gewählte Generierungsebene in Promille der gleichaltrigen Wohnbevölkerungbietet eine Vergleichsgrundlage im Hinblick auf bestehende Bedarfslagen und die Möglichkeit, dieEntwicklung einer sozialräumlichen Verteilung des Jugendhilfebedarfs auf Städte- und Gemeinde-ebene zu verfolgen.6 6
  6. 6. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009Der Anteil von Hilfen für junge Volljährige an den Gesamthilfen liegt im Berichtsjahr bei 5,51 % undstellt somit aktuell keine steuerungsrelevante Größe dar. Daher wird, abgesehen von den Dia-grammen 1-A (S.8) auf eine weitere Darstellung der Hilfen für diese Altersgruppe verzichtet.Im Bericht nicht berücksichtigt wurden außerdem die Hilfen gem. §§ 19 (Mutter-Vater/Kind-Einrichtungen), 20 (Hilfe in Notsituationen), und 42 (Inobhutnahmen) SGB VIII, da diese innerhalbdes SGB VIII eine eigene rechtliche Bedeutung haben und in Abgrenzung zu den anderen Hilfen zurErziehung nur über den Einzelfall zu steuern sind.Kurzübersicht der Inhalte und Ergebnisse des BerichtesAls wesentliche Ergebnisse des vorliegenden Berichts kann im Vorgriff auf die Darstellungen in deneinzelnen Kapiteln folgendes festgehalten werden: Bezogen auf die Gesamtentwicklung der Jugendhilfeleistungen der Region Hannover ist seit 2006 eine kontinuierliche Zunahme der Fallzahlen zu verzeichnen. Bezogen auf die Be- richtsjahre 2008 und 2009 beträgt die prozentuale Steigerung im Bereich der insgesamt ge- leisteten Hilfen 4,36 %. Hintergrund für diese Entwicklung ist unter anderem, dass die An- forderungen an die Jugendhilfe sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert haben. Verbesserte Kooperation und Vernetzung z. B. mit Schulen, Kindertagesstätten und Polizei sowie eine durch die öffentliche Kinderschutzdiskussion entstandene Sensibilisierung der Bevölkerung zur Wahrnehmung der Bedürfnislagen von Kindern führen dazu, dass Hilfe- bedarfe vermehrt sichtbar werden und in Unterstützungsangebote der Jugendhilfe münden. Darüber hinaus scheint die Akzeptanz der Betroffenen Unterstützung im Rahmen der Jugendhilfe anzunehmen tendenziell gestiegen zu sein. Nach vorläufigen Beobachtungen ist auch für das Berichtsjahr 2010 mit einem Anstieg der Jugendhilfeleistungen zu rechnen. Insgesamt erhalten, wie bereits in den vergangenen Jahren, mehr Jungen als Mädchen Ju- gendhilfeleistungen. Dies zeigt sich insbesondere bei den ambulanten Hilfsangeboten. An- ders verhält es sich bei den Hilfen in Vollzeitpflege. In dieser Hilfeart überwiegt nach wie vor der Anteil der Mädchen. Seit 2006 kann beobachtet werden, dass Jugendhilfeleistungen zunehmend und in be- sonderem Maße von Kindern und Jugendlichen in der Altersgruppe der 6 bis 14 Jährigen in Anspruch genommen werden. Dies deutet darauf hin, dass erzieherische Bedarfe der Kinder und Jugendlichen verstärkt im Schulalter auffallen und an die Jugendhilfe vermittelt werden. Um diesem Anstieg im Schulalter mittel- bis langfristig entgegen zu wirken, werden seit 2007 gezielte Präventionsmaßnahmen im Vorschulalter, die sowohl die Kinder wie auch die Familien erreichen und unterstützen sollen, installiert. Die Daten über die Dauer der einzelnen Jugendhilfeleistungen zeigen, dass Jungen verstärkt ambulante Jugendhilfemaßnahmen über mittlere bis lange Laufzeiten (Kapitel 3) in An- spruch nehmen, während Mädchen tendenziell kürzer in diesen Maßnahmen verbleiben. Jugendhilfe wird zunehmend von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Anspruch genommen (Kapitel 4). Mittlerweile entfallen über ⅓ der stationären und eben- falls beinahe ⅓ der ambulanten Jugendhilfeleistungen auf Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Auf der bestehenden Datenbasis ist es allerdings nicht möglich fest- zustellen, ob der Anteil an der Vergleichsgruppe der Wohnbevölkerung bei Minderjährigen mit Migrationshintergrund höher oder niedriger liegt als bei der Vergleichsgruppe der Minderjährigen ohne Migrationshintergrund. Ebenso wie die Fallzahlen haben sich auch die Ausgaben für Jugendhilfemaßnahmen in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht. Im Bereich der geleisteten Hilfen für Minder- jährige stiegen die Ausgaben 2009 im Vergleich zum Vorjahr sogar um 14,1 % an. Diese Steigerung der Ausgaben ist in besonderem Maße einer Verteuerung der Jugendhilfe- angebote zu schulden, die unter anderem aufgrund steigender Sachkosten und Tariflöhne entstanden sind und angepasst werden mussten.4 7
  7. 7. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Bei der Verteilung der Ausgaben in der Jugendhilfe zeigt sich unverändert, dass ca. ⅓ der Gesamtausgaben auf die ambulanten Maßnahmen entfallen, welche ⅔ der Fallzahlen aus- machen. Entsprechend umgekehrt ist das Verhältnis bei den stationären Leistungen. Insgesamt zeigt sich sowohl bei den Fallzahlen als auch bei den Ausgaben ein sehr diffe- renziertes Bild der sozialräumlichen Verteilung der Jugendhilfe. Für nähere Ausführungen notwendige Sozialstrukturdaten werden in der Region an anderer Stelle erfasst und können zur weiteren Interpretation der Jugendhilfedaten herangezogen werden.8 8
  8. 8. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 20091 Geleistete Hilfen zur Erziehung sowie Hilfen für junge Volljährige im Überblick 1Die Tabelle 1-A auf Seite 10 fasst Hilfen zur Erziehung (HzE) für Minderjährige und Hilfen für jungeVolljährige zusammen. Sie gibt einen Überblick zu begonnenen und beendeten Hilfen im Berichts-jahr, zur Entwicklung der Fallzahlen insgesamt sowie zur Geschlechterverteilung.Fluktuation, im Sinne von beendeten und neu begonnenen Hilfen, sowie die Veränderungen derHilfeart, ist ein wichtiges Steuerungsdatum da mit jedem begonnenen Fall Kosten in erheblichemUmfang gebunden werden. Aufgrund der unterschiedlichen Laufzeiten der Hilfen kann die Fluktua-tion ein Faktor für eine Prognose bzgl. der Höhe des Mittelbedarfs sein. Darüber hinaus haben dieseBewegungen auch Einfluss auf die Personalbemessung da Einleitung, Beendigung oder Überleitungeiner Maßnahme erheblich mehr Personalkapazitäten des Sozialen Dienstes erfordern als diepädagogische Begleitung und Kontrolle eines laufenden Falles.Die Verteilung der geleisteten Hilfen auf die Städte und Gemeinden stellt sich in Anlehnung an denRegionsdurchschnitt (34,6 pro 1000 der Wohnbevölkerung von 0 bis unter 21 Jahren) wie folgt dar 2 : Abweichung vom Regionsdurchschnitt (34,6) in Promillepunkten Barsinghausen 14,5 ‰ Burgwedel -8,4 ‰ Garbsen 7,3 ‰ Gehrden 4,0 ‰ Hemmingen -11,3 ‰ Isernhagen -13,0 ‰ Neustadt a. Rbge. -1,7 ‰ Pattensen -5,8 ‰ Ronnenberg -7,1 ‰ Seelze 10,6 ‰ Sehnde -7,0 ‰ Uetze 4,6 ‰ Wedemark -8,4 ‰ Wennigsen -0,7 ‰ Wunstorf -0,5 ‰ BerichtsjahrDiagramm 1-A: Übersicht Abweichung der geleisteten Hilfen vom Regionsdurchschnitt pro 1000 der Wohnbe-völkerung von 0 bis unter 21 Jahren1 Die geleisteten Hilfen umfassen auch die Kostenerstattungsfälle2 Die Vergleichsgröße „Regionsdurchschnitt“ basiert ausschließlich auf den jeweiligen Daten der 15 Städte und Gemeinden im Zuständigkeitsbereich der Region Hannover. Dieser Wert stellt die Beziehung der betrachteten Größe zur Einwohnerzahl pro 1000 her4 9
  9. 9. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 20091.1 Entwicklung der Fallzahlen Entwicklung der Gesamtfallzahlen Fallzahlen 3500 3017 2891 3000 2646 2573 2500 Geleistete Hilfen 2000 Begonnene Hilfen 1500 1197 1205 1133 1171 1097 1156 Beendete Hilfen 952 1015 1000 500 0 2006 2007 2008 2009 BerichtsjahrDiagramm 1-B: Jahresvergleich geleistete, begonnene und beendete HilfenIn den Berichtsjahren 2006 bis 2009 ist ein kontinuierlicher Anstieg der Fallzahlen im Bereich dergeleisteten Jugendhilfemaßnahmen von insgesamt 17,26 % zu beobachten. Daraus ergibt sichrechnerisch eine durchschnittliche Steigerungsrate von 5,49 % pro Jahr.Eine bedeutende Beeinflussung oder Reduzierung des Jugendhilfebedarfs erscheint nur möglich,wenn die Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen nachhaltig durch eine Ausweitung undQualifizierung der sozialen Infrastruktur verbessert werden. Dabei kommt es insbesondere daraufan, die kognitive, soziale, gesundheitliche und emotionale Entwicklung von Kindern in einem frü-hen Alter umfassend und gezielt zu fördern sowie die Beratungs- und Qualifizierungsangebote fürjunge Familien zu erweitern. Die seit 2007 neu initiierten familienunterstützenden Projekte greifendiese Ansätze in besonderem Maße auf. Ebenfalls erforderlich ist jedoch auch eine qualitative Ver-besserung und Sicherstellung von Kontinuität in der Tagesbetreuung von Kindern.Die Verteilung der Fallzahlen nach Städten und Gemeinden in Tabelle 1-A zeigt, dass der Jugend-hilfebedarf sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten hoch sein kann. Über demRegionsdurchschnitt von 34,6 Leistungsfällen auf 1000 der 0 bis unter 21 Jährigen liegen außerBarsinghausen auch Seelze, Garbsen, Uetze und Gehrden.10 10
  10. 10. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Fallzahlen/Kennzahlen Gel. Hilfen im Berichtsjahr Fluktuation Geleistete Hilfen im Berichtsjahr (absolut u. inkl. § 41 SGB VIII) (absolut u. inklusive § 41 SGB VIII) pro 1.000 der 0- bis unter 21- begonnene Hilfen beendete Hilfen Jährigen (Stand:31.12. Vorjahr) Differenz (absolut u. inkl. § 41 SGB VIII) (absolut u. inkl. § 41 SGB VIII) Gemeinde/Stadt insgesamt w m insges. w m insges. w m insges. w m insges. w m Region (Zuständigkeitsb. FB) 3017 1306 1711 34,6 30,7 38,3 1205 543 662 1133 510 623 72 33 39 Barsinghausen 333 159 174 49,0 48,2 49,8 128 66 62 134 64 70 -6 2 -8 Burgwedel 117 42 75 26,1 19,0 33,1 56 21 35 34 8 26 22 13 9 Garbsen 528 251 277 41,8 41,2 42,4 198 108 90 203 102 101 -5 6 -11 Gehrden 118 61 57 38,6 41,8 35,6 51 28 23 47 24 23 4 4 0 Hemmingen 90 39 51 23,3 20,7 25,8 34 17 17 33 17 16 1 0 1 Isernhagen 96 38 58 21,5 17,6 25,2 32 12 20 34 14 20 -2 -2 0 Neustadt a. Rbge. 320 121 199 32,9 25,5 39,8 132 46 86 113 46 67 19 0 19 Pattensen 84 38 46 28,7 26,3 31,1 31 16 15 30 18 12 1 -2 3 Ronnenberg 133 48 85 27,5 19,9 34,9 53 19 34 50 16 34 3 3 0 Seelze 302 121 181 45,2 37,0 53,1 126 54 72 106 48 58 20 6 14 Sehnde 139 51 88 27,6 21,1 33,6 51 21 30 55 18 37 -4 3 -7 Uetze 181 93 88 39,2 40,4 38,0 74 33 41 66 37 29 8 -4 12 Wedemark 164 73 91 26,2 23,3 29,1 69 29 40 56 26 30 13 3 10 Wennigsen 104 44 60 33,9 29,6 37,8 35 15 20 43 19 24 -8 -4 -4 Wunstorf 302 125 177 34,1 29,0 38,9 132 57 75 125 53 72 7 4 3 Tabelle 1-A: Geleistete Hilfen zur Erziehung/Hilfen für jg. Volljährige und verwandte Leistungen auf Gemeinde-/Stadtebene11 11
  11. 11. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 20091.2 Geleistete Hilfen zur Erziehung für Minderjährige unterteilt in ambulant und statio- näre Hilfegruppen absolutDie folgende Tabelle zeigt die geleisteten ambulanten und stationären Hilfen für Minderjährige inden Berichtsjahren 2006 bis 2009 im Überblick. Im Betrachtungszeitraum ist ein Gesamtfallanstiegvon rund 15 % zu verzeichnen.Geleistete Hilfen Berichtsjahr Berichtsjahr Berichtsjahr Berichtsjahr Fallsteigerung in %(0 bis unter 18 Jahre) 2006 2007 2008 2009 2006 bis 2009Stationär §§ 33, 34, 35, 35a 767 765 854 873 13,82%Ambulant §§ 27, 29-32, 35a 1575 1597 1727 1822 15,68%Hilfen gesamt 2342 2362 2581 2695 15,07%Tabelle 1-B: Jahresvergleich geleistete ambulante und stationäre Hilfen für Minderjährige u. prozentuale Gesamt-entwicklungIn den Tabellen 1-C wird ein Überblick über die HzE- Fälle für das Berichtsjahr, differenziert nachambulanten und stationären Hilfen für Minderjährige auf Stadt- bzw. Gemeindeebene gegeben. InTabelle 1-D werden die geleisteten Hilfen für Minderjährige im Hinblick auf eine Vergleichbarkeitzusätzlich in Promille der 0 bis unter 18 jährigen Bevölkerung mit Hauptwohnsitz (BevHw) ab-gebildet.In beiden Tabellen ist der Anteil an Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfen besonders zuberücksichtigen. Der innerhalb der Hilfen zur Erziehung relativ hohe Anteil an Hilfen gem. § 35 aSGB VIII / Teilleistungsstörungen wird daher separat ausgewiesen. Zu dieser Hilfeart wird auf dennachfolgenden Exkurs verwiesen.Die Hilfen zur Erziehung gem. § 33 SGB VIII (Vollzeitpflege) werden ebenfalls gesondert benannt,da es sich hierbei um eine besondere Betreuungsform der stationären Jugendhilfe handelt, die ineinem bestehenden familiären System umgesetzt wird.Hervorzuheben ist, dass das Geschlechterverhältnis im Bereich der Hilfen zur Erziehung gem. § 33SGB VIII im Vergleich zu den anderen Jugendhilfeleistungen tendenziell gegenläufig ist. Während imAllgemeinen in der Jugendhilfe überwiegend Leistungen für Jungen vorgehalten werden, sind imBereich der Vollzeitpflege derzeit noch mehr Mädchen anzutreffen. Bei Betrachtung der absolutenZahlen im Jahresvergleich zeigt sich, dass der Jungenanteil in dieser Hilfeart sich anzugleichenscheint. Berücksichtigt man jedoch die Geschlechterverteilung bezogen auf die Wohnbevölkerungwird deutlich, dass Jungen in dieser Maßnahme nach wie vor deutlich unterrepräsentiert sind.Die Jugendhilfe verfolgt das fachliche Ziel, Kindern und Jugendlichen ein Aufwachsen in ihrer Her-kunftsfamilie und in ihrem gewohnten sozialen Umfeld zu ermöglichen. Jugendhilfe ist „lebens-welt- und familienorientiert“, d. h. es gilt der Grundsatz: Wo immer möglich, werden ambulanteund teilstationäre Hilfen vermittelt, um eine stationäre Maßnahme zu vermeiden. Diesem Ansatzträgt die Jugendhilfe der Region Hannover durch ihre dezentralisierte und damit sozialräumlichangelegte Organisationsstruktur (vier Jugendhilfestationen, Sprechstunden in allen Städten undGemeinden) Rechnung. Die Tabellen 1-C und 1-D geben Auskunft darüber, dass die Jugendhilfe-leistungen mit 1822 Leistungsfällen zu ⅔ in ambulanter und teilstationärer Form und nur zu etwa⅓ (873 Maßnahmen) in stationären Einrichtungen oder in Pflegefamilien erfolgen. Es handelt sichhierbei um ein positiv zu wertendes Ergebnis der Jugendhilfeentwicklung der letzten 17 Jahre, da zuBeginn der 90er Jahre noch die überwiegende Zahl der Leistungsfälle in der Jugendhilfe aus Heim-unterbringungen und Vollzeitpflegen bestand.Innerhalb der Leistungsgruppen der ambulanten und stationären Hilfen ergibt sich aus Tabelle 1-Dbezogen auf die Städte und Gemeinden pro 1000 der gleichaltrigen Wohnbevölkerung der 0 bis12 12
  12. 12. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009unter 18 Jährigen in Anlehnung an den Regionsdurchschnitt ( stationär 11,9‰, ambulant 24,8‰)folgende Verteilung: Abweichung vom Regionsdurchschnitt in Promillepunkten Barsinghausen 8,8 ‰ 8,0 ‰ -4,9 ‰ Burgwedel -4,7 ‰ Garbsen 2,5 ‰ 6,4 ‰ Gehrden -2,1 ‰ 7,8 ‰ Hemmingen -4,6 ‰ -6,7 ‰ Isernhagen -6,1 ‰ -8,1 ‰ Neustadt a. Rbge. -0,4 ‰ 0,7 ‰ Pattensen -6,7 ‰ -2,2 ‰ Ronnenberg -4,5 ‰ -2,1 ‰ Seelze 5,6 ‰ 4,4 ‰ Sehnde 0,5 ‰ -7,8 ‰ Uetze 0,3 ‰ 3,9 ‰ Wedemark -8,5 ‰ -2,3 ‰ Wennigsen -0,8 ‰ -0,3 ‰ Wunstorf 0,8 ‰ -1,7 ‰ stationäre Hilfen Regionsdurchschnitt 11,9 ‰ ambulante Hilfen Regionsdurchschnitt 24,8 ‰Diagramm 1-C: Übersicht Abweichung ambulanter und stationärer Leistungen für Minderjährige vom Regionsdurch-schnitt im BerichtsjahrExkurs:Allgemeine Anmerkungen zu den Hilfen gem. § 35a SGB VIII / TeilleistungsstörungenIn den Fallzahlen der Tabelle 1-C sind die Leistungen gem. § 35a SGB VIII im Zusammenhang mitTeilleistungsstörungen enthalten. Es handelt sich hierbei um eine Fallgruppe, die für die Hilfen zurErziehung eher untypisch ist, da hier ein therapeutisches Instrument zur Vermeidung / Linderungeiner seelischen Behinderung, Vermittlung schulischer Fertigkeiten und der Verbesserung schuli-scher Leistungsfähigkeit in den Fächern Deutsch und Mathematik genutzt wird. Die Fallzahl macht,wie in den Tabellen 1-C und 1-D ausgewiesen wird, mit 833 von insgesamt 3017 ca. 28% der ge-samten Leistungsfälle aus.In den vorliegenden Tabellen wird der Begriff Teilleistungsstörung sowohl für Lese- und Recht-schreibstörungen als auch für die Rechenstörungen verwandt.Im folgenden Text wird zwischen Lese- und Rechtschreibstörungen bzw. Rechenstörungen diffe-renziert.In anerkannten Forschungsstudien variieren die Angaben über die Anzahl der von Lese- und Recht-schreibstörungen bzw. Rechenstörungen betroffenen Kinder und Jugendlichen zwischen 3 - 10 %.Das Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen schwankt den Studien zufolge im Bereich der Lese- 4 13
  13. 13. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009und Rechtschreibstörungen zwischen 4:1 und 3:1. Bei den Rechenstörungen wird von einer Über-repräsentation der Mädchen ausgegangen.Faktoren wie die eigene Leistungsmotivation der Schüler und Schülerinnen, Fähigkeiten undMöglichkeiten der Eltern ihre Kinder in schulischen Belangen zu unterstützen, die didaktischeQualität des Unterrichtes und die Motivation der Schüler und Schülerinnen durch die Lehrkräftehaben auf den Grad des Erfolges beim Erlernen des Lesens, Schreibens, und Rechnens erheblichenEinfluss. Erkennbar ist ein unterschiedlicher Informationsstand der Eltern und Lehrkräfte hinsichtlichder Fördermöglichkeit für Kinder und Jugendliche gemäß § 35a SGB VIII. Dies lässt unterschiedlicheAntragszahlen in den verschiedenen Kommunen vermuten.Lese- und Rechtschreibstörungen bzw. Rechenstörungen können aufgrund des Einschulungsalters inder Bundesrepublik frühestens Ende des ersten Schuljahres / Anfang des zweiten Schuljahres fest-gestellt werden, also in der Regel frühestens ab einem Alter von 7 Jahren. Hauptbezugsalters-gruppe für Therapien bei Lese- Rechtschreibstörungen bzw. Rechenstörungen sind daher die 6 bisunter 18 jährigen Kinder und Jugendlichen.Seit dem 01.01.2008 wird mit allen potentiellen Antragstellern eines Erstantrages aus dem Zu-ständigkeitsbereich der Region Hannover (ohne die Städte Burgdorf, Hannover, Laatzen, Langen-hagen, Lehrte und Springe) ein verpflichtendes Vorgespräch geführt. Im Jahr 2009 fanden 481 Vor-gespräche statt. 2009 wurden im Regionsdurchschnitt 68,5 % der Anträge im Zusammenhang mitLese- und Rechtschreibstörungen, 25,8 % im Zusammenhang mit Rechenstörungen und 5,7 % imZusammenhang mit kombinierten Störungen (Lese- und Rechtschreibstörungen und Rechen-störungen) gestellt.Dabei handelte es sich bei 57,1 % (2008=56,3 %) der Anträge um Erstanträge, bei 42,9 %(2008=43,7 %) der Anträge um sogenannte Folgeanträge. Bei 9,0 % (2008=8,2 %) der Anträge lagein Migrationshintergrund vor.81,8 % (2008=79,4 %) der Anträge wurden bewilligt, 18,2 % (2008=20,6 %) der Anträge wurdenabgelehnt bzw. von den Antragstellern zurückgezogen. Entwicklung der Antragsstellung 2006 bis 2009 % 80 72,2 70 68,5 66,6 65,5 Lese und 60 Rechtschreibstörung 50 Rechenstörung 40 27,9 29,5 30 kombinierte Störung 21,6 25,8 20 10 6,2 5,7 0 5,5 5 2006 2007 2008 2009 BerichtsjahreDiagramm 1-D: Jahresvergleich Anträge für Lese- und Rechtschreibstörung, Rechensstörung und kombinierte Störung14 14
  14. 14. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009Für die Behandlung der Kinder und Jugendlichen mit Lese- und Rechtschreibstörungen bzw. Re-chenstörungen und einer seelischen Behinderung standen 2009 im Bereich der Region Hannover 73gemäß Qualitätsstandard der Region Hannover geprüfte Einrichtungen und Praxen mit ca. 124 ge-prüften Fachkräften zur Verfügung.Die in den Tabellen 1-C und 1-D genannten Zahlen beziehen sich auf die geleisteten Hilfen, also diebewilligten Anträge.4 15
  15. 15. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Fallzahlen/Kennzahlen16 Stationär geleistete Hilfen (§§ Ambulant geleistete Hilfen (§§ Anteil gel. Hilfen gem. § Anteil gel. Hilfen gem.§ 35a 33, 34, 35, 35a) für 27, 29 - 32 u. 35a) für 33 SGB VIII für Minderj. im Teilleistungsstörungen SGB VIII für Minderjährige im Berichtsjahr Minderjährige im Berichtsjahr Berichtsjahr absolut Minderj. im Berichtsjahr absolut absolut absolut ( 0-unter 18 J.) (0-unter 18 J.) (0-unter 18 J.) (0-unter 18 J.) Gemeinde/Stadt insgesamt w m insges. w m insges. w m insges. w m Region (Zuständigkeitsb. FB) 873 442 431 342 187 155 1822 691 1131 833 321 512 Barsinghausen 115 54 61 39 22 17 183 87 96 64 30 34 Burgwedel 27 16 11 13 8 5 78 22 56 49 16 33 Garbsen 150 81 69 51 29 22 326 142 184 104 48 56 Gehrden 25 15 10 10 5 5 83 38 45 40 13 27 Hemmingen 24 11 13 12 5 7 60 24 36 41 15 26 Isernhagen 22 12 10 8 5 3 63 21 42 30 13 17 Neustadt a. Rbge. 94 47 47 44 26 18 209 63 146 86 20 66 Pattensen 13 8 5 7 5 2 57 20 37 37 10 27 Ronnenberg 30 14 16 16 9 7 92 29 63 58 23 35 Seelze 97 42 55 31 10 21 162 54 108 83 30 53 Sehnde 53 23 30 15 8 7 73 23 50 42 18 24 Uetze 48 25 23 27 14 13 113 55 58 58 30 28 Wedemark 52 27 25 22 10 12 88 34 54 48 27 21 Wennigsen 29 18 11 13 9 4 64 19 45 32 10 22 Wunstorf 94 49 45 34 22 12 171 60 111 61 18 43 Tabelle 1-C: Geleistete Hilfen zur Erziehung für Minderjährige unterteilt in ambulante und stationäre Hilfegruppen absolut 16
  16. 16. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Fallzahlen/Kennzahlen Stationär geleistete Hilfen (§§ Ambulant geleistete Hilfen (§§ 33, 34, 35, 35a) für Anteil gel. Hilfen gem. § 33 27, 29 - 32 u. 35a) für Anteil gel. Hilfen gem.§ 35 a Minderjährige im Berichtsjahr SGB VIII für Minderj. im Minderjährige im Berichtsjahr Teilleistungsstörungen SGB VIII für absolut Berichtsjahr absolut (0-unter absolut Minderj. im Berichtsjahr absolut ( 0- (0-unter 18 J.) pro 1.000 der 0- 18 J.) pro 1000 der 0- bis (0-unter 18 J.) pro 1000 unter 18 J.) pro 1000 der 0- bis unter bis unter 18- jährigen unter 18-jährigen der 0 bis unter 18-jährigen 18-jährigen (Stand:31.12. Vorjahr) (Stand:31.12. Vorjahr) Gemeinde/Stadt insgesamt w m insges. w m insges. w m insges. w m Region (Zuständigkeitsb. FB) 11,9 12,3 7,0 4,7 5,2 2,5 24,8 19,2 18,3 11,3 8,9 8,3 Barsinghausen 20,7 19,7 21,6 7,0 8,0 6,0 32,9 31,7 34,0 11,5 10,9 12,0 Burgwedel 7,0 8,2 5,7 3,3 4,1 2,6 20,1 11,3 29,0 12,6 8,2 17,1 Garbsen 14,4 16,2 12,7 4,9 5,8 4,0 31,3 28,4 33,9 10,0 9,6 10,3 Gehrden 9,8 12,2 7,6 3,9 4,1 3,8 32,6 31,0 34,2 15,7 10,6 20,5 Hemmingen 7,3 6,8 7,7 3,6 3,1 4,1 18,2 14,9 21,3 12,4 9,3 15,4 Isernhagen 5,8 6,5 5,2 2,1 2,7 1,6 16,7 11,4 21,9 8,0 7,0 8,8 Neustadt a. Rbge. 11,5 11,8 11,2 5,4 6,5 4,3 25,6 15,8 34,8 10,5 5,0 15,7 Pattensen 5,2 6,5 3,9 2,8 4,1 1,6 22,6 16,2 28,7 14,7 8,1 20,9 Ronnenberg 7,4 7,0 7,8 4,0 4,5 3,4 22,7 14,5 30,8 14,3 11,5 17,1 Seelze 17,5 15,5 19,4 5,6 3,7 7,4 29,2 19,9 38,0 14,9 11,1 18,7 Sehnde 12,4 11,2 13,5 3,5 3,9 3,1 17,0 11,2 22,5 9,8 8,7 10,8 Uetze 12,2 12,6 11,7 6,9 7,1 6,6 28,7 27,8 29,6 14,7 15,2 14,3 Wedemark 9,6 10,1 9,0 4,1 3,7 4,3 16,3 12,7 19,4 8,9 10,1 7,6 Wennigsen 11,1 14,4 8,1 5,0 7,2 2,9 24,5 15,2 33,1 12,2 8,0 16,2 Wunstorf 12,7 13,5 11,9 4,6 6,1 3,2 23,1 16,6 29,4 8,3 5,0 11,417 Tabelle 1-D: Geleistete ambulante und stationäre Hilfegruppen in Promille der gleichaltrigen Wohnbevölkerung 17
  17. 17. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 20092 Laufende Hilfen zur Erziehung für Minderjährige nach AltersgruppenDie folgenden Tabellen bieten einen differenzierten Einblick in die Verteilung von Hilfen zur Er-ziehung nach Altersklassen. Über periodische Betrachtungen ermöglicht diese Generierungsebeneu.a. die Entwicklung altersgerechter differenzierter Angebotsstrukturen von ambulanten, teil-stationären und stationären Jugendhilfemaßnahmen. Regionale und wohnortnahe Jugendhilfe-angebote können daraus abgeleitet und familiengerecht angeboten werden.Die für diese Tabellen gewählte Erhebungssystematik unterscheidet sich zwangsläufig von der Er-hebung der geleisteten Hilfen zur Erziehung. Um eine altersbezogene Auswertung durchführen zukönnen, ist wegen der Altersberechnung / Alterszuordnung eine Stichtagsabfrage (hier 31.12.2009)notwendig.2.1 Ambulante HilfenEs kann davon ausgegangen werden, dass ein großer Teil der ambulanten Hilfen für 0 bis unter 6jährige Kinder in Form von Sozialpädagogischer Familienhilfe (SPFH) geleistet wird. Statistisch wirddas jeweils jüngste Kind der Familie erfasst, während ebenfalls betreute, ältere Geschwisterkinderzwar in den Akten dokumentiert, nicht aber im Datenprogramm erfasst werden. Daher ist der Aus-sagewert zur Geschlechterverteilung und zur Alterstruktur der von dem Hilfsangebot Familienhilfetatsachlich partizipierenden Kinder und Jugendliche als relativ gering einzuschätzen.Dennoch sollte im Bereich der SPFH in Anbetracht des deutlich höheren Anteils an Jungen, ins-besondere in den Altersgruppen 6 bis unter 14 Jahren, das Augenmerk verstärkt auf geschlechts-spezifische Ausrichtungen der Angebote gelegt werden. Ebenfalls zu berücksichtigen ist bei Kindernund Jugendlichen dieser Altersgruppe, dass ein großer Anteil der ambulanten Hilfen auf Leistungengemäß § 35a SGB VIII im Zusammenhang mit Teilleistungsstörungen entfällt.Zahlreiche Jugendhilfemaßnahmen setzen erst bei Kindern im Schulalter ein. Der Jugendhilfebedarfin den Altersgruppen der 6 bis unter 10 Jährigen und der 10 bis unter 14 Jährigen ist in den ver-gangenen Jahren tendenziell angestiegen. Ein Ziel der Jugendhilfe ist es auch weiterhin mit wir-kungsvoller Prävention, die eine intensive und ganzheitliche Förderung umfasst, in einem Alter bisunter 6 Jahren in dem sich die erzieherische Einflussnahme effektiver und effizienter gestaltenlässt, einen späteren Jugendhilfebedarf zu vermeiden.In Tabelle 2-A wird sichtbar, dass bei der Altersgruppe der Klein- und Vorschulkinder im Jahresver-gleich bereits eine sichtbare Zunahme der ambulanten Unterstützungsangebote zu verzeichnen ist.Zu beobachten bleibt, ob sich dieser Trend fortsetzt und in wie weit diese Veränderungen bzw.Verschiebungen Auswirkungen auf einen späteren Jugendhilfebedarf zur Folge haben könnten.Altersgruppe Berichtsjahr Berichtsjahr Berichtsjahr Berichtsjahr Steigerung 2006 2007 2008 2009 2006-20090 bis unter 3 Jahre 5,2‰ 6,1‰ 9,5‰ 8,8‰ 69,2%3 bis unter 6 Jahre 2,2‰ 4,0‰ 6,3‰ 8,4‰ 281,8%6 bis unter 10 Jahre 21,8‰ 20,8‰ 22,7‰ 23,7‰ 22,5%10 bis unter 14 Jahre 16,6‰ 21,0‰ 19,9‰ 23,2‰ 39,8%Tabelle 2-A: Jahresvergleich laufende ambulante Hilfen absolut pro 1000 der Bevölkerung der jeweiligen Alters-gruppe und prozentuale Gesamtentwicklung18 18
  18. 18. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Fallzahlen/Kennzahlen Laufende stat ionär e Hilfen (§§ 33, 34, 35, 35a) für Minderjährige zum Stichtag 31.12.09 im Berichtsjahr (0-unter 18 J.) pro 1000 in der jeweiligen Altersgruppe auf Stadt-/Gemeindeebene (Stand. 31.12. Vorjahr) * 0 bis unter 3 Jahre 3 bis unter 6 Jahre 6 bis unter 10 J. 10 bis unter.14 J. 14 bis unter 18 J. Gemeinde/Stadt insges. w m insges. w m insges. w m insges. w m insges. w m Region (Zuständigkeitsb. FB) 6,5 6,4 6,6 4,4 4,0 4,8 7,3 6,9 7,8 9,7 8,6 10,8 11,9 13,7 10,1 Barsinghausen 11,7 15,4 8,4 6,4 2,5 10,7 16,7 16,2 17,1 18,4 16,9 20,0 14,0 12,0 16,0 Burgwedel 8,1 12,9 3,8 3,5 3,3 3,8 4,6 4,5 4,7 6,1 6,0 6,1 7,3 8,5 6,1 Garbsen 4,2 4,4 4,0 5,2 5,5 4,8 8,3 8,3 8,2 11,0 11,4 10,6 17,8 22,0 14,0 Gehrden 2,8 0,0 5,5 0,0 0,0 0,0 7,6 3,8 11,5 4,8 9,8 0,0 13,4 21,8 5,7 Hemmingen 5,0 10,6 0,0 2,0 0,0 4,0 6,7 2,6 10,9 2,4 0,0 4,6 3,7 5,2 2,4 Isernhagen 1,9 0,0 3,5 3,3 3,5 3,1 0,0 0,0 0,0 8,0 11,4 4,6 6,7 4,7 8,6 Neustadt a. R bge. 7,7 7,8 7,6 2,5 5,0 0,0 7,8 10,2 5,5 11,8 6,1 17,1 9,0 10,9 7,3 Pattensen 3,0 6,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 7,7 6,2 9,3 6,6 10,9 3,0 Ronnenberg 0,0 0,0 0,0 3,6 7,3 0,0 5,8 4,6 7,0 7,1 6,2 8,0 6,5 3,8 9,2 Seelze 8,6 2,4 14,9 7,1 0,0 14,5 13,9 12,1 15,6 14,4 9,2 19,5 17,0 22,0 12,5 Sehnde 5,4 3,9 6,6 11,1 9,5 12,7 7,2 4,2 10,2 5,5 7,5 3,5 10,7 10,4 11,0 Uetze 12,1 8,5 15,4 9,3 7,5 11,2 7,7 12,8 2,3 7,9 1,9 14,3 11,1 18,6 4,0 Wedemark 4,6 3,1 5,9 1,3 2,6 0,0 4,9 3,4 6,3 7,8 8,7 7,0 12,6 14,2 10,8 Wennigsen 0,0 0,0 0,0 5,5 5,6 5,4 3,4 3,6 3,3 9,0 6,3 11,4 17,9 25,2 11,3 Wunstorf 13,2 14,4 12,0 2,9 4,0 1,9 5,9 4,9 6,7 10,9 11,3 10,5 11,9 9,6 14,3 *Die grau hinterlegten Felder markieren Werte über dem Regionsdurchschnitt23 Tabelle 2-F: Stationäre Hilfen nach Altersgruppen für Minderjährige zum Stichtag 31.12.2009 in Promille der jeweiligen Altersgruppe 23
  19. 19. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 20093 Dauer der im Berichtsjahr beendeten Hilfen zur Erziehung für MinderjährigeDieses Kapitel bietet einen Überblick über die Laufzeit von Hilfen zur Erziehung bei Minderjährigenvon 0 bis unter 18 Jahren. Die Erfassungsgrundlage stellen die beendeten Hilfen zur Erziehung imBerichtsjahr dar. Die Information über die durchschnittliche Laufzeit einer Hilfeart ist sowohl fachlichals auch fiskalisch ein wichtiges Planungsdatum.Über die Gesamtdauer der Gewährung von Hilfen zur Erziehung im Einzelfall geben die Tabellenkeine Auskunft. Des Weiteren sind keine Rückschlüsse darüber möglich, in wie weit auf eine be-endete stationäre Maßnahme zur weiteren Begleitung ein ambulantes Angebot erfolgt.Auf eine Abbildung der Daten in Promille der gleichaltrigen Bevölkerungsgruppe wird in diesemKapitel verzichtet, da die Fallzahlen nach Dauer auf kommunaler Ebene nur sehr niedrige Zahlen-werte ergeben.Die folgenden Tabellen zeigen die prozentuale Verteilung bezogen auf den Bereich der kürzestenund längsten Laufzeiten bei ambulanten und stationären Hilfen im Jahresvergleich der letzten vierBerichtsjahre.Ambulante Hilfen Berichtsjahr Berichtsjahr Berichtsjahr Berichtsjahr 2006 2007 2008 2009Laufzeit über 3 Jahre 13,0% 12,0% 12,7% 12,5%Laufzeit unter 3 Monaten 12,0% 20,3% 13,1% 16,3%Tabelle 3-A: Jahresvergleich beendete ambulante Hilfen nach Dauer und prozentuale GesamtentwicklungStationäre Hilfen Berichtsjahr Berichtsjahr Berichtsjahr Berichtsjahr 2006 2007 2008 2009Laufzeit über 3 Jahre 20,0% 13,7% 15,2% 11,0%Laufzeit unter 3 Monaten 24,1% 27,5% 31,6% 31,3%Tabelle 3-B: Jahresvergleich beendete stationäre Hilfen nach Dauer und prozentuale GesamtentwicklungDer Umfang ambulanter Maßnahmen mit einer Verlaufsdauer von über 3 Jahren ist im Be-trachtungszeitraum 2006 bis 2009 als weitestgehend gleich bleibend anzusehen.Deutliche Schwankungen bestehen bei den geleisteten ambulanten Hilfen mit einer Laufzeit unter3 Monaten. Tendenziell deutet sich hier eine Zunahme im Bereich der kurzen Laufzeiten an, diederzeit nicht eindeutig zuzuordnen ist und deshalb in den kommenden Berichtsjahren weiter zubeobachten bleibt.Der ansteigende und relativ hohe Anteil an beendeten stationären Hilfen mit einer Dauer von unter3 Monaten wird im Abgleich mit den Erfahrungen aus der Praxis erklärbar. Alle im Zusammenhangmit einer Krisenintervention / einem Clearing kurzfristig notwendigen stationären Hilfen finden sichinnerhalb dieses Zeitfensters wieder. Diese Erklärung ist gleichermaßen auf die in Tabelle 3-F ab-gebildeten beendeten stationären Hilfen zu übertragen.Der Anteil beendeter stationärer Hilfen mit einer Dauer von über 3 Jahren ist im Berichtsjahr 2009im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich abgesunken und als niedrig zu bezeichnen. Dieskann auf eine optimierte Fallsteuerung, z.B. durch geordnete Rückführung in die Herkunftsfamilie,ggf. unter Inanspruchnahme ambulanter Leistungen zurückgeführt werden.24 24
  20. 20. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009Bereits in den vergangenen Berichtsjahren konnte beobachtet werden, dass im Bereich der be-endeten ambulanten Hilfen nach Dauer Jungen tendenziell länger in Jugendhilfemaßnahmen ver-blieben sind als Mädchen. Aktuell kann weiter festgestellt werden, dass Jungen verstärkt inambulanten Angeboten die einen Zeitrahmen von 3 Monaten bis zu drei Jahren umfassen vertretensind, während Mädchen verstärkt Hilfen über einen Zeitraum von unter 3 Monaten bis zu 2 Jahrenin Anspruch genommen werden.Während im Bereich der stationären Leistungen die Unterschiede in der Geschlechterverteilung imvorherigen Berichtsjahr kaum von Relevanz waren, zeigt sich bei den aktuellen Zahlen, dass derJungenanteil im Zeitrahmen der Unterbringungen von über drei Monaten bis zu zwei Jahren ver-stärkt vertreten sind und folglich tendenziell länger in stationären Maßnahmen verbleiben als Mäd-chen. Diese sind vermehrt im Bereich von Unterbringungen mit relativ kurzen Laufzeiten von unter3 Monate bis zu einem Jahr anzutreffen. Beendete ambulante Hilfen nach Dauer und Geschle cht Jungen(n=407) Mädchen(n=249)unter 3 Monate 13,0 21,73 Monate bis 1 Jahr 21,9 28,51 Jahre bis 2 Jahre 35,6 23,32 Jahre bis 3 Jahre 17,9 12,4über 3 Jahre 11,5 14,1Tabelle 3-C: Ambulante Hilfen nach Dauer und Geschlecht in Prozent Beendete stationäre Hilfen nach Dauer und Geschle cht Jungen(n=110) Mädchen(n=136)unter 3 Monate 27,3 34,63 Monate bis 1 Jahr 35,5 28,71 Jahre bis 2 Jahre 20,9 16,92 Jahre bis 3 Jahre 6,4 8,1über 3 Jahre 10,0 11,8Tabelle 3-D: Beendete stationäre Hilfen nach Dauer und Geschlecht in Prozent4 25
  21. 21. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Fallzahlen/Kennzahlen B eendete ambulante Hilfen (§§ 27, 29 - 32 u. 35a) für Minderjährige (0-unter 18 J.) nach Dauer im Berichtsjahr 2009,26 absolut 3 Monate bis unter 1 1 Jahr bis unter 2 Jahre bis unter unter 3 Monate über 3 Jahre gesamt Gemeinde/Stadt Jahr 2 Jahre 3 Jahre insges. w m insges. w m insges. w m insges. w m insges. w m insges. w m Region (Zuständigkeitsb. FB) 107 54 53 160 71 89 203 58 145 104 31 73 82 35 47 656 249 407 Barsinghausen 8 4 4 23 13 10 20 7 13 11 4 7 9 4 5 71 32 39 Burgwedel 6 2 4 3 0 3 3 0 3 5 0 5 3 1 2 20 3 17 Garbsen 20 12 8 33 18 15 37 9 28 22 13 9 18 9 9 130 61 69 Gehrden 7 4 3 7 5 2 9 4 5 8 2 6 2 1 1 33 16 17 Hemmingen 3 2 1 1 0 1 6 5 1 3 0 3 5 1 4 18 8 10 Isernhagen 5 1 4 8 2 6 5 3 2 0 0 0 3 1 2 21 7 14 Neustadt a. Rbge. 16 6 10 20 7 13 25 7 18 11 3 8 5 1 4 77 24 53 Pattensen 2 1 1 4 3 1 5 2 3 3 1 2 2 1 1 16 8 8 Ronnenberg 6 4 2 7 2 5 14 1 13 5 0 5 2 1 1 34 8 26 Seelze 6 3 3 8 3 5 18 4 14 10 3 7 7 3 4 49 16 33 Sehnde 1 0 1 5 0 5 7 1 6 7 2 5 4 2 2 24 5 19 Uetze 10 6 4 12 8 4 11 3 8 3 1 2 5 4 1 41 22 19 Wedemark 4 3 1 3 0 3 11 5 6 4 1 3 5 2 3 27 11 16 Wennigsen 4 3 1 3 0 3 11 1 10 1 1 0 7 2 5 26 7 19 Wunstorf 9 3 6 23 10 13 21 6 15 11 0 11 5 2 3 69 21 48 Tabelle 3-E: Beendete ambulante Hilfen zur Erziehung für Minderjährige nach Dauer im Berichtsjahr, absolut 26
  22. 22. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Fallzahlen/Kennzahlen Beendete stationäre Hilfen (§§ 33, 34, 35, 35a) für Minderjährige (0-unter 18 J.) im Berichtsjahr nach Dauer im Berichtsjahr 2008, absolut 3 Monate bis unter 1 Jahr bis unter 2 Jahre bis unter unter 3 Monate über 3 Jahre gesamt Gemeinde/Stadt 1 Jahr 2 Jahre 3 Jahre insges. w m insges. w m insges. w m insges. w m insges. w m insges. w m Region (Zuständigkeitsb. FB) 77 47 30 78 39 39 46 23 23 18 11 7 27 16 11 246 136 110 Barsinghausen 16 8 8 12 6 6 4 2 2 2 1 1 1 1 0 35 18 17 Burgwedel 1 1 0 2 2 0 1 0 1 0 0 0 0 0 0 4 3 1 Garbsen 13 10 3 13 7 6 9 4 5 3 1 2 4 1 3 42 23 19 Gehrden 6 3 3 0 0 0 1 1 0 0 0 0 1 0 1 8 4 4 Hemmingen 1 1 0 6 4 2 2 0 2 2 1 1 0 0 0 11 6 5 Isernhagen 3 3 0 1 0 1 1 0 1 0 0 0 1 1 0 6 4 2 Neustadt a. Rbge. 7 4 3 8 4 4 4 2 2 4 3 1 3 1 2 26 14 12 Pattensen 0 0 0 1 0 1 1 1 0 1 1 0 0 0 0 3 2 1 Ronnenberg 3 2 1 3 1 2 0 0 0 3 2 1 0 0 0 9 5 4 Seelze 10 5 5 11 6 5 2 1 1 0 0 0 2 2 0 25 14 11 Sehnde 3 2 1 6 1 5 5 3 2 1 0 1 4 2 2 19 8 11 Uetze 1 0 1 5 2 3 2 1 1 0 0 0 3 2 1 11 5 6 Wedemark 6 3 3 3 1 2 2 0 2 1 1 0 2 2 0 14 7 7 Wennigsen 1 1 0 1 1 0 0 0 0 1 1 0 4 3 1 7 6 1 Wunstorf 6 4 2 6 4 2 12 8 4 0 0 0 2 1 1 26 17 9 Tabelle 3-F: Beendete stationäre Hilfen zur Erziehung für Minderjährige nach Dauer im Berichtsjahr, absolut27 27
  23. 23. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 20094 Hilfen zur Erziehung für Minderjährige mit MigrationshintergrundDie Definition des Begriffs „Migrationshintergrund“ ist in der Fachliteratur nicht eindeutig und vari-iert in verschiedenen Erhebungen. Die häufig verwendeten Indikatoren „Ausländer“ und „Deutschemit zweiter Staatsbürgerschaft“ sind ungenau. Zum einen erfassen diese Indikatoren die Populationder sogenannten „Aussiedler“ nicht, da diese die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, zumzweiten sind viele Familien ausländischer Herkunft zwar eingebürgert, der Integrationsprozess,insbesondere der jungen Generationen, jedoch nicht abgeschlossen. Um die Bevölkerungsgruppe„Minderjährige mit Migrationshintergrund“ möglichst einheitlich erfassen zu können wird hier fol-gende Definition verwandt:„Alle Kinder und Jugendlichen bei denen mindestens ein Elternteil im Ausland geboren ist.“In diesem Kapitel muss auf eine Darstellung der geleisteten Hilfen für Minderjährige mit einemMigrationshintergrund in Bezug zur Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund (Angaben in Pro-mille) verzichtet werden, da die Wohnbevölkerungsstatistik lediglich die Ausländerinnen und Aus-länder oder Deutsche mit zweiter Staatsangehörigkeit ausweist. Trotz dieser Differenz hat sich derFB Jugend für die erweiterte Definition des Migrationshintergrundes entschieden, da dieser einensinnvollen Indikator für das Maß der sozialen Problematik in Bezug auf die Integration dieser Be-völkerungsgruppe darstellt.Der Migrationshintergrund ist für die zukünftige Ausrichtung von Angeboten in der Jugendhilfe einwichtiges Kriterium. Tradierte Sozialisationsbedingungen unterschiedlichster Bevölkerungsgruppenerfordern veränderte Konzepte in der Jugendhilfe.Der Hilfeanteil von Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergund an den gesamt geleistetenJugendhilfemaßnahmen ist im Verlauf der Jahre von 2006 bis 2009 im ambulanten Bereich um 29,4% angestiegen, bei den stationären Hilfen ist ein Mehr von 37,7 % zu verzeichnen. Damit machtder Anteil an stationären Hilfsangeboten für Minderjährige mit Migrationshintergrund nun über ⅓aller Maßnahmen in diesem Bereich aus. Ambulante Hilfen werden mittlerweile ebenfalls zu bei-nahe ⅓ des Gesamtanteils in Familien mit Migrationshintergrund geleistet.Dennoch erschweren sprachliche Barrieren, geschlossene Familiensysteme und unterschiedlichtraditionell geprägte Erziehungsvorstellungen nicht selten die Kooperation zwischen Familien mitMigrationshintergrund und der Jugendhilfe. Hilfsangebote in Form von Beratung oder ambulantenMaßnahmen finden in den Familien nicht immer Akzeptanz. Vielfach wird erst bei massiven Prob-lemlagen einem Unterstützungsangebot von Seiten der Familien zugestimmt. In diesen Fällen isteine stationäre Unterbringung des Kindes / Jugendlichen oft unvermeidbar. Gleichwohl ist einepositive Entwicklung beim Anteil der ambulanten Hilfen seit 2006 zu verzeichnen. Es kann davonausgegangen werden, dass diese Zielgruppe auch weiterhin mit entsprechenden Förderangebotenzu erreichen ist.28 28
  24. 24. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Hilfen für Minderjährige mit Migrationshintergrund % 40 36,0 37,7 35 32,4 Stationäre Hilfen 30 29,0 29,4 Ambulante Hilfen 25 26,0 25,4 20 18,4 15 2006 2007 2008 2009 BerichtsjahreDiagramm 4-A: Jahresvergleich Anteil stationäre und ambulanter Hilfen für Minderjährige mit Migrationshintergrundan den insgesamt geleisteten Hilfen4 29
  25. 25. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Fallzahlen/Kennzahlen30 Stationär geleistete Hilfen A mbulant geleistete Hilfen (§§ Stationär geleistete Hilfen (§§ (§§ 33, 34, 35, 35a) f ür Ambula nt geleistete Hilfen (§§ 27, 29 - 32 u. 35a) für 33, 34, 35, 35a) für Minderjährige mit 27, 29 - 32 u. 35a) für Minderjährige mit Minderjährige im Berichtsjahr Mirationshintergrund im Minderjährige im Berichtsjahr Migrationshintergrund im insgesamt (0-unter 18 J.) Berichtsjahr absolut insgesamt (0-unter 18 J.) Berichtsjahr absolut (0-unter 18 J.) (0-unter 18 J.) Gemeinde/Stadt insgesamt w m in sges. w m insges. w m insges. w m Region (Zuständigkeitsb. FB) 873 442 431 329 162 167 1822 691 11 31 535 21 1 324 Barsinghausen 115 54 61 48 20 28 18 3 87 96 82 42 40 Burgwedel 27 16 11 12 9 3 78 22 56 20 6 14 Garbsen 150 81 69 44 19 25 32 6 142 184 103 41 62 Gehrden 25 15 10 12 7 5 83 38 45 29 18 11 Hemm ingen 24 11 13 8 7 1 60 24 36 8 5 3 Isernhagen 22 12 10 3 1 2 63 21 42 19 6 13 Neustadt a. R bge. 94 47 47 43 23 20 20 9 63 146 64 27 37 Pattensen 13 8 5 2 2 0 57 20 37 10 4 6 Ronnenberg 30 14 16 10 4 6 92 29 63 13 2 11 Seelze 97 42 55 51 23 28 16 2 54 108 45 16 29 Sehnde 53 23 30 26 10 16 73 23 50 15 4 11 Uetze 48 25 23 20 9 11 11 3 55 58 37 14 23 Wedemark 52 27 25 14 6 8 88 34 54 19 2 17 Wennigsen 29 18 11 9 7 2 64 19 45 21 3 18 Wunstorf 94 49 45 27 15 12 17 1 60 111 50 21 29 Tabelle 4-A: Geleistete stationäre und ambulante Hilfen zur Erziehung absolut für Minderjährige mit Migrationshintergrund im Vergleich zu den insgesamt geleisteten Hilfen zur Erziehung im Berichtsjahr 30
  26. 26. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 20095 Verteilung der Ausgaben für geleistete Hilfen zur Erziehung für MinderjährigenBei den Daten in diesem Kapitel handelt es sich um Ausgaben, nicht um Kosten (Ausgaben / Ein-nahmen) der Jugendhilfe, da die Einnahmen einzelnen Hilfearten bisher nicht zugeordnet werdenkönnen. Mit der bei der Region Hannover Anfang 2010 begonnenen schrittweise Einführung derKosten- Leistungsrechnung soll es in Zukunft möglich sein, Einnahmen und Ausgaben differenziertauswerten und zuordnen zu können.Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen EDV Umstellung des Finanzprogramms ist es zum aktuel-len Zeitpunkt nicht möglich die exakte Einnahmequote für das Berichtsjahr 2009 zu ermitteln(2008= 14% / 2007=12,9 % / 2006=11,0 %).Die für 2009 hier dargestellten Ausgaben lassen sich lediglich mit den Ausgaben der Berichtsjahre2007 und 2008 vergleichen, da im Jahr 2006 die Abfrage der Daten aus der Software Info51 nochnicht in der erforderlichen Differenzierung erfolgen konnte.Insgesamt sind die Ausgaben im Bereich der geleisteten Hilfen für Minderjährige im Zeitraum 2007bis 2009 um 27,49 % angestiegen. Bei den ambulanten Maßnahmen erhöhten sich die Ausgabenum rund 32,93 %, bei den stationären Hilfen ist eine Gesamtsteigerung von 25,01 % im Be-trachtungszeitraum zu verzeichnen. Ausgaben geleistete Hilfen für Minderjährige 30.000.000 € 25.220.171 € 25.000.000 € 22.109.462 € 19.781.702 € 20.000.000 € 16.975.880 € Ausgaben gesamt 14.968.477 € 15.000.000 € 13.579.581 € Ausgaben stationär Ausgaben ambulant 10.000.000 € 7.140.985 € 8.244.291 € 6.202.120 € 5.000.000 € 0€ 2007 2008 2009 BerichtsjahrDiagramm 5-A: Jahresvergleich 2007 bis 2009 Ausgaben gesamt, stationär und ambulantIn den nachfolgenden Tabellen ist der fiskalische Jugendhilfebedarf dargestellt. Bezogen auf je1000 der minderjährigen Wohnbevölkerung (BevHw) zeigt sich in den Städten und Gemeinden einsehr unterschiedlicher Bedarf. Im Zusammenhang mit der zukünftigen Steuerung im FB Jugend derRegion Hannover ist auch hier eine Schnittstelle zwischen zu erhebenden Falldaten und den heran-zuziehenden Sozialstrukturdaten im Hinblick auf eine effektivere Steuerung auf kommunaler Ebenezu sehen.Orientiert am Regionsdurchschnitt (stationär 231.257 €, ambulant 112.309 €) stellt sich die Ab-weichung der Ausgaben für stationäre und ambulante Maßnahmen für Minderjährige pro 1000 derBevölkerung für die Städte und Gemeinden wie folgt dar:4 31
  27. 27. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Abweichung der Ausgaben vom Regionsdurchschnitt in Euro Barsinghausen 165.259 € 112.405 € Burgwedel -49.854 € -60.998 € Garbsen 76.122 € 95.893 € Gehrden -49.641 € 702 € -123.939 € Hemmingen -82.844 € Isernhagen -109.051 € -56.398 € Neustadt a. Rbge. -33.150 € -30.044 € Pattensen -121.039 € -24.615 € Ronnenberg -105.899 € -31.328 € Seelze 118.796 € 20.962 € Sehnde 7.930 € -22.177 € Uetze -41.795 € -14.925 € Wedemark -38.820 € -56.684 € Wennigsen -21.584 € 21.689 € Wunstorf 22.629 € -24.924 € stationäre Hilfen (231.257 €) ambulante Hilfen (112.309 €)Diagramm 5-B: Übersicht Abweichung der Ausgaben für ambulante und stationäre Hilfen in den Städten und Ge-meinden zum RegionsdurchschnittIm Vergleich der Verteilung der Fallzahlen zeigt sich, dass 67 % der Ausgaben auf stationäre Leis-tungen entfallen, die aber lediglich ca. ⅓ der Fallzahlen ausmachen. 33 % der Kosten entfallenhingegen auf ambulante Leistungen, diese machen 68 % der Leistungsfälle aus.Ausgaben ge- Fälle Ausgaben Fallzahlen Ausgaben Fallzahlensamt gesamt stationäre stationäre ambulante ambulante Hilfen Hilfen Hilfen Hilfen25.220.171 € 2695 16.975.880 € 873 8.244.291€ 1822(100 %) (100%) (67%) (32%) (33%) (68 %)Tabelle 5-A: Übersicht Verhältnis von Ausgaben und Fallzahlen nach stationären und ambulanten Hilfegruppen32 32
  28. 28. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Fallzahlen/Kennzahlen Ausgaben für stationär geleistete Hilfen Ausgaben für ambulant geleistete Hilfen A usgaben gesamt (§§ 33, 34, 35, 35a) für Minderjährige im (§§ 27, 29 - 32 u. 35a) für Minderjährige Berichtsjahr absolut (0-unter 18 J. ) im Berichtsjahr absolut (0- unter 18 J. ) Gemeinde/Stadt Region (Zuständigkeitsb. FB) 25.220.171 € 16.975.880 € 8.244.291 € Barsinghausen 3.459.635 € 2.208.198 € 1.251.437 € Burgwedel 903.162 € 704.024 € 199.138 € Garbsen 5.376.999 € 3.205.656 € 2.171.343 € Gehrden 749.238 € 461.850 € 287.388 € Hemmingen 451.932 € 354.577 € 97.355 € Isernhagen 670.787 € 460.226 € 210.561 € Neustadt a. Rbge. 2.292.046 € 1.619.528 € 672.518 € Pattensen 498.738 € 277.749 € 220.989 € Ronnenberg 835.471 € 507.576 € 327.895 € Seelze 2.683.901 € 1.943.844 € 740.057 € Sehnde 1.410.804 € 1.024.675 € 386.129 € Uetze 1.129.314 € 745.911 € 383.403 € Wedemark 1.337.796 € 1.037.811 € 299.985 € Wennigsen 898.701 € 548.295 € 350.406 € Wunstorf 2.521.647 € 1.875.960 € 645.687 €33 Tabelle 5-B: Verteilung der Ausgaben auf geleistete Hilfen zur Erziehung für Minderjährige unterteilt in stationäre und ambulante Hilfegruppen im Berichtsjahr
  29. 29. Jugendhilfeplanung der Region Hannover HzE Bericht 2009 Fallzahlen/Kennzahlen34 A usgaben gesamt für geleistete Ausga ben für stationär geleistete Ausga ben für ambula nt geleistete Hilfen für Minderjährige im Hilfen (§§ 33, 34, 35, 35a) für Hilfen (§§ 27, 29 - 32 u. 35a) für Berichtsjahr absolut (0-unter 18 Minderjährige im Berichtsjahr absolut Minderjährige im Berichtsjahr J.) pro 1.000 der 0 - unter 18- (0-unter 18 J.) pro 1.000 der 0 - unter absolut (0-unter 18 J.) pro jährigen BevHw (Stand: 31.12. 18- jährigen BevHw (Stand: 31.12. 1.000 der 0 - unter 18- jährigen Vorjahr) Vorjahr) BevH w (Stand: 31.12. Vorjahr) Gemeinde/Stadt Region (Zuständigkeitsb. FB) 343.566 € 231.257 € 112.309 € Barsinghausen 621.231 € 396.516 € 224.715 € Burgwedel 232.714 € 181.403 € 51.311 € Garbsen 515.581 € 307.379 € 208.202 € Gehrden 294.628 € 181.616 € 113.011 € Hemmingen 136.783 € 107.317 € 29.466 € Isernhagen 178.117 € 122.206 € 55.911 € Neustadt a. Rbge. 280.373 € 198.107 € 82.265 € Pattensen 197.912 € 110.218 € 87.694 € Ronnenberg 206.340 € 125.358 € 80.982 € Seelze 483.325 € 350.053 € 133.272 € Sehnde 329.319 € 239.187 € 90.133 € Uetze 286.846 € 189.462 € 97.385 € Wedemark 248.062 € 192.437 € 55.625 € Wennigsen 343.672 € 209.673 € 133.998 € Wunstorf 341.270 € 253.886 € 87.385 € Tabelle 5-C: Verteilung der Ausgaben auf geleistete Hilfen zur Erziehung für Minderjährige in Promille der BevHw von 0 bis unter 18 Jahren unterteilt in stationäre und ambulante Hilfegruppen im Berichtsjahr 34

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