DISBON_Objektbericht_Parkhaus_Siegen_mitBildern.pdf

140
-1

Published on

[PDF] Pressemitteilung: Professioneller Bautenschutz
[http://www.lifepr.de?boxid=156627]

0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
140
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0
Actions
Shares
0
Downloads
0
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

No notes for slide

DISBON_Objektbericht_Parkhaus_Siegen_mitBildern.pdf

  1. 1. Professioneller BautenschutzParkhaus „Rathaus – Markt“ in Siegen unter Extrembedingungen erfolgreich saniertKomplexer und komplizierter kann man sich den Korrosions- und Oberflächenschutz starkbewitterter öffentlicher Gebäude kaum vorstellen: In Siegen musste das in Steilhanglageerrichtete Innenstadt-Parkhaus „Rathaus - Markt“ durch umfassendeBautenschutzmaßnahmen vor weiterer Zerstörung durch einwirkende Tausalze bewahrtwerden. Kurioserweise betrafen die dringlichen Sanierungsarbeiten nahezu ausschließlichden Erweiterungsbau von 1982, während sich der ursprüngliche Baukörper des 1970errichteten Parkhauses in vergleichsweise gutem Erhaltungszustand präsentierte. Um diesichere Nutzbarkeit aller 300 Stellplätze auf insgesamt sieben Parkdecks nebst Zu- undAusfahrten gewährleisten zu können, wurde die auf Korrosions- und Oberflächenschutzspezialisierte Koch GmbH aus Kreuztal mit der fachgerechten Instandsetzung beauftragt.Deren Experten vertrauten bei der Ausführung nahezu ausschließlichBautenschutzprodukten der zur Caparol-Firmengruppe gehörenden Marke Disbon.Erfahrener SaniererDiplom-Chemiker Detlef Koch, Geschäftsführer des gleichnamigen Verarbeiterbetriebs fürprofessionellen Bautenschutz, hat in seinem Berufsleben schon so manches angegriffeneBauwerk vor dem drohenden Verfall bewahrt. Darunter befinden sich etliche aus Funk undFernsehen bekannte Großobjekte – angefangen von der Bobbahn im sauerländischenSkiparadies Winterberg, die im Jahr 2000 eine neue Oberflächenbeschichtung erhielt, überdie Olympiabobbahn und das Eisschnelllaufstadion von Innsbruck, die seinBautenschutzunternehmen 2002 einer Generalinstandsetzung unterzog, bis hin zumzwölfgeschossigen Altstadtparkhaus in der Universitätsstadt Marburg, wo 2005 eineGesamtfläche von 20.000 m² fachgerecht instandzusetzen und komplett neu zu beschichtenwar.70.000 Parkgäste pro JahrDer bauliche Zustand des Innenstadt-Parkhauses „Rathaus - Markt“ in Siegen unterschiedsich von üblichen alterungs- und verschleißbedingten Schadensbildern an Parkhäuserndeutlich. „Sehen wir einmal von den typischen Wetterverhältnissen im Siegerland ab, die fürjeden Bautenschützer eine Herausforderung bedeuten, so hatten wir es hier im neuerenGebäudetrakt sowohl mit stark bewitterten Betonoberflächen als auch mit weit
  2. 2. fortgeschrittener Korrosion der Stahlarmierung im Inneren der Bauteile zu tun“, erläutertKoch.Dieses Schadensbild ist insofern besonders tückisch, als einzelne Bauelemente reinäußerlich durchaus noch intakt ausschauen können, obwohl ihre Statik de facto kaum nochden täglichen Belastungen standzuhalten vermag. In Siegen war es insofern ein Glücksfall,dass die Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbH (KEG) bei einer routinemäßigenBauwerkskontrolle auf den tatsächlichen Zustand ihres beliebten Innenstadtparkhausesaufmerksam wurde.Mit der Bauuntersuchung und Instandsetzungsplanung wurde das Ingenieurbüro IGB ausBiberach beauftragt. Die Diagnose „fortgeschrittene Chloridkorrosion“ machte sofortigeBautenschutzmaßnahmen unausweichlich, zumal sich bereits Risse in der Betondeckezeigten und an mehreren Stellen der Decke, Wände und Böden Teile hohl lagen.„Das sind deutliche Anzeichen dafür, dass die Standsicherheit des Gebäudes gefährdet seinkönnte. Gegenmaßnahmen sind in solchen Fällen unverzüglich einzuleiten“, betont FrankMuhsau, Geschäftsführer der IGB. Konsequenterweise wurde das Parkhaus „Rathaus -Markt“ in Siegen in einer beispiellosen Sanierungsaktion von Januar bis August 2009 auf denaktuellen Stand der Bautechnik gebracht.„Ausnahmslos alle Beteiligten zogen an einem Strang, angefangen von denBauaufsichtsbehörden über die hinzugezogenen externen Gutachter und dieParkhausbetreibergesellschaft bis hin zum Bauherrn. Gemeinsam wurde über die vor Ortgebotenen Maßnahmen, Möglichkeiten ihrer fachgerechten Umsetzung und den Fortschrittder Sanierungsanstrengungen beraten. Jeder verfolgte den Prozess der baulichenErtüchtigung mit ungeteilter Aufmerksamkeit und besonderem Interesse“, hebt Ralf Theil alsverantwortlicher Leiter der Business Unit bei Disbon hervor.Zudem musste die komplette Instandsetzungsmaßnahme während des laufenden Betriebsdurchgeführt werden, um den Nutzungsausfall so gering wie möglich zu halten. Schließlichfahren in das städtische Parkhaus jeden Tag rund 200 Kraftfahrzeuge ein und wiederheraus; im Laufe eines Jahres summiert sich das auf etwa 70.000 zahlende Parkgäste, dieBesuche im unmittelbar angrenzenden Rathaus oder Einkäufe in der fußläufig erreichbarenCity zu erledigen haben.
  3. 3. Kathodischer KorrosionsschutzIm Zuge der Sanierung kam unter anderem „kathodischer Korrosionsschutz“ zum Einsatz –ein ausgeklügeltes System, das elektrochemische Korrosion an der Stahlarmierung künftigmittels exakt dosiertem Gleichstrom unterbindet. Zum Erhalt der statischen Belastbarkeitwurden – weltweit erstmalig! – vier unterschiedliche, auf die Bedürfnisse vor Ort ausgelegteKKS-Systeme durch die Helbling AG aus der Schweiz in das Objekt eingebaut. Da dasEinbettmaterial eine hinreichende elektrische Leitfähigkeit aufweisen musste, ermittelteDisbon die bestgeeignete Spezifikation der vorgesehenen Bautenschutzprodukte, um einHöchstmaß an Funktionssicherheit und Dauerhaftigkeit zu gewährleisten.Alle KKS-Systeme wurden außerdem an eine zentrale Monitoringanlage angeschlossen, dieper Telefon fernüberwacht und geregelt werden kann. Deren Stromkostenbedarf beläuft sichauf 200–300 € im Jahr, was angesichts des erheblichen Zugewinns an Betriebssicherheiteine durchaus akzeptable Kostengröße darstellt.Premium-Qualität gibt SicherheitDiplom-Chemiker Detlef Koch, Geschäftsführer der Koch GmbH aus Kreuztal, vertraute beider Neubeschichtung der durch Korrosion, Bewitterung und Abnutzung sichtlichangegriffenen Oberflächen im Innenstadt-Parkhaus „Rathaus - Markt“ in Siegen nahezuausschließlich auf bewährte Bautenschutzprodukte von Disbon: „Wir arbeiten erfolgreichzusammen, weil Lieferzeit, Termintreue und Service rundum vorbildlich sind. Auch dieQualität dieser forschungsintensiven Bautenschutzprodukte übertrifft das Marktübliche oft umLängen. Mit der zweitbesten Lösung oder Experimenten können und wollen wir uns beiBetoninstandsetzungsarbeiten an öffentlichen Gebäuden wie beispielsweise Parkhäusernund anderen Wirtschaftsbauten jedenfalls nicht zufrieden geben; dafür steht für alleBeteiligten zuviel auf dem Spiel.“Sicherer Halt auch in SchräglagenIm Zuge der Bodenneubeschichtung wurden in Siegen 11,6 t Epoxid- und Polyurethanharzeverarbeitet. Aufgrund des unregelmäßigen Gefälles im Parkhaus und der mannigfaltigenSchadensbilder waren auf den Bauteiloberflächen bis zu 14 Arbeitsgänge erforderlich. „Diegeringe Traglast der Decken zwang uns zu gewichtsoptimierter Arbeitsweise“, kommentiertDipl.-Chemiker Detlef Koch das etappenweise Vorgehen seines Verarbeiterbetriebs.Zeitweilig waren bis zu 30 Fachkräfte der Bautenschutzunternehmung in verschiedenenBereichen des Parkhauses mit der Instandsetzung befasst. Als Oberflächenschutzsystem
  4. 4. wurde ein Zweischichtsystem OS 11a von Disbon entsprechend der „Richtlinie ‘Schutz undInstandsetzung von Betonbauteilen‘ des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton“ eingebaut.Eine besondere Schwierigkeit bestand in der Ausführung der schrägen Parkebenen. Hierzumussten die einzelnen Schichten teilweise in zwei Lagen aufgebracht werden, um einerseitsdie erforderlichen Schichtdicken zu erzielen, andererseits um Ablaufen oder Wellenbildungder Beschichtung zu vermeiden.Außerdem entschied sich der Bauherr für eine attraktive farbliche Gestaltung derinstandgesetzten Teile des Parkhauses in freundlichem Hellgrau. ZurOberflächenbeschichtung der Wände und Decken wurde das Oberflächenschutzsystems OS5a von Disbon ausgewählt.Vorsorge spart KostenDie Sanierung des Parkhauses „Rathaus - Markt“ in Siegen ist ein Lehrbeispiel dafür, wiewichtig professionelle Korrosions- und Oberflächenschutzmaßnahmen für eine dauerhafte,sichere und wirtschaftliche Nutzbarkeit von in Stahlbetonverbundbauweise errichtetenGebäuden sind: „Hier zeigt sich die Notwendigkeit zusätzlicher Schutzmaßnahmen, wie siegenaugenommen ja schon in der DIN 1045 für Betone im Parkhausbau vorgesehen sind. EinOberflächenschutzsystem kann das Bauwerk vor dauerhaftem Chlorideintrag bewahren undhohe Instandsetzungskosten vermeiden helfen. Idealerweise sollte eine Schutzmaßnahmedirekt beim Neubau ergriffen werden“, erklärt Disbon-Key Account Manager Bernd Blohm.„Wichtig ist dabei, dass die Schutzsysteme einer regelmäßigen Pflege und Wartungunterzogen werden, um trotz des für Parkhäuser typischen hohen Verschleißes ihre volleSchutzfunktion auf Dauer aufrecht zu erhalten.“ Darüber hinaus hilft ein Wartungsvertrag,Schäden zu minimieren und eventuellen Instandsetzungsbedarf rechtzeitig zu erkennen.Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen Alt- oder Neubau handelt. Für eineobjektbezogene Beratung steht Key Account Manager Bernd Blohm unter Telefon0175/5709352 gerne zur Verfügung.Achim Zielke
  5. 5. AdressenspiegelBauherr:Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbHSanierungsobjekt:Parkhaus Rathaus/MarktHinterstraße57072 SiegenFon 02 71/4 89 36 12Mail h.roth@keg-siegen.dePlanung:IGB Ingenieur-Gesellschaft der Bauwerkserhaltung mbHDipl. Ing. (FH) Frank MuhsauZeppelinring 1488400 BiberachGermanyFon 0 73 51/3 49 54-29Fax 0 73 51/3 49 54-10Mobil 01 70/3 02 22 70Mail frank.muhsau@igb-sued.deKorrosions- und Oberflächenschutz:Koch GmbHGeschäftsleitungDipl.-Chem. Detlef KochHagener Str. 8757223 KreuztalFon 0 27 32/14 26Fax 0 27 32/2 55 10Mobil 01 60/8 82 51 40Mail koch@betonbeschichtung.netWeb www.betonbeschichtung.netZulieferer für Bautenschutzprodukte:DISBONEin Geschäftsbereich derCaparol Industrial Solutions GmbHRalf TheilLeiter Business Unit
  6. 6. Roßdörfer Str. 5064372 Ober-RamstadtFon 0 61 54/71-6 82Fax 0 61 54/71-4 08Mobil 01 75/2 92 49 22Mail ralf.theil@disbon.deWeb www.disbon.deStrombasierte Korrosionsschutzsysteme:Helbling Beratung + Bauplanung AGHohlstraße 614CH-8048 ZürichFon +41 44 438 18 11Fax +41 44 438 18 10Mail hbp@helbling.chWeb www.helbling.ch
  7. 7. BildunterschriftenPortrait:Bernd Blohm, Key Account Manager Parkhaus bei Disbon, ist Experte für fachgerechtenBautenschutz.Bild 1_Siegen01:Parkhaus „Markt“ in Siegen: Aufwendige Instandsetzungsmaßnahmen waren wegen fortgeschrittenerChloridkorrosion unverzüglich zu ergreifen. Die besondere innerstädtische Hanglage gestattete dabeiweder einen Total- noch einen Teilabriss und machte während der sechsmonatigenInstandsetzungsarbeiten erhebliche Sicherungsvorkehrungen zum Schutze der Anwohner undangrenzender Häuser notwendig.Bild 2_Siegen21:Mehr als 200 Pkw pro Tag fahren im städtischen Parkhaus „Rathaus - Markt“ in Siegen ein und aus.Die statische Beanspruchung der Bauteile aus stahlbewehrtem Beton und ihrer Oberflächen istentsprechend hoch.
  8. 8. Bild 3_SiegenBB0001:Tückisch: Während sich der in den 1970er Jahren errichtete ursprüngliche Baukörper in weitgehendeinwandfreiem Zustand präsentierte, wies der nachträgliche Erweiterungsbau von 1982 erheblichewitterungs- und alterungsbedingte Schäden auf.Bild 4_Siegen20:11,6 Tonnen Epoxid- u. Polyurethanharze fanden im Siegener Parkhaus „Rathaus - Markt“ imRahmen der Bodenneubeschichtung Verwendung.Bild 5_Siegen19:Für die Beschichtung von Wänden und Decken wurde ein OS 5 System entsprechend der Richtlinedes DAfStb ausgewählt.Bild 6_Siegen11:Die Diagnose „Chloridkorrosion“ machte aufwendige Instandsetzungsarbeiten erforderlich, die die aufKorrosions- und Oberflächenschutz spezialisierte Koch GmbH aus Kreuztal nahezu ausschließlich mitDisbon-Markenprodukten ausführte.
  9. 9. Bild 7_Siegen17:4.000 m² Betonwände und -decken wurden in Siegen mit Produkten der zur Caparol-Firmengruppegehörenden Marke Disbon fachgerecht instandgesetzt und in freundlichem Hellgrau airless gespritzt.Bild 8_Siegen22:Bis zu 14 Arbeitsgänge: Die Neubeschichtung der geneigten Fahrbahnen und Parkdecks erfolgte inmehreren Lagen von Hand.Bild 9_Siegen02:Unter freiem Himmel: Die Außenparkdecks erhielten eine Neubeschichtung aus OS 11a undzusätzlich Polymerbitumen, um die Verschleißfestigkeit zu erhöhen.Bild 10_SiegenBB6445:Irrtum und Wahrheit: Bei der Chloridkorrosion vermindert der Stahl seinen Umfang. Dadurch sindkeine Abplatzungen sichtbar, obwohl ggf. erhebliche Schädigungen der Substanz vorliegen.
  10. 10. Bild 11_Siegen13:Lerneffekt: Heute weiß man, dass fachgerechte Langzeit-Bautenschutzmaßnahmen, dieam besten schon in der Neubauphase ergriffen werden, spätere Instandsetzungskosten reduzierenkönnen.Bild 12_Siegen23:Permanentes Korrosions-Monitoring: In Siegen soll künftig nichts dem Zufallüberlassen bleiben: Im Innenstadt-Parkhaus „Rathaus - Markt“ sorgen gleich vier voneinanderunabhängig regelbare Korrosionsschutz-Systeme dafür, dass elektrochemische Korrosion an derStahlarmierung keine Chance hat.Bild 13_Siegen06:10 km stromführende Kabel wurden in die Betonbauteile eingearbeitet. Auf dieVerlegung folgte das Verfüllen der Leitungsschlitze und die fachgerechteNeubeschichtung der Oberflächen mit spezifisch abgestimmten Bautenschutzproduktenvon Disbon. Eine Schautafel veranschaulicht vor Ort die installierten Schutzmaßnahmen.Bild 14_Siegenkks039 / Bild 15_Siegenkks047:Blick ins Innere: In Siegen kam „kathodischer Korrosionsschutz“ zum Einsatz – einausgeklügeltes System, das elektrochemische Korrosion an der Stahlarmierung mittels feinregelbarem Gleichstrom unterbindet. Zum Erhalt der statischen Belastbarkeit wurden objektspezifisch
  11. 11. angepaßte KKS-Systeme durch die Helbling AG aus der Schweiz eingebaut. Das Füllmaterial musstedabei eine hinreichende elektrische Leitfähigkeit aufweisen.Fotos: Disbon/Cornelia Suhan

×