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  1. 1. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber 05/12 Bei Streifzügen durch die Natur n Der beste Schutz vor Zecken: Umsicht und Vorsicht 2 Leichtgewichte sind am besten n Sitzt der Ranzen gut, klappt der Schulstart besser 5 ams-Foto n Check: Wie schwer ist der Ranzen? 8 Elektromotor bietet Unterstützung n Mit dem E-Fahrrad nicht so schnell aus der Puste 9 Gesundheitsfaktor Bauchfett n Auf den Bauchumfang achten 11 Serie „Psychische Gesundheit“ (5) n entspannter leben Mit der richtigen Strategie 14 n Kurzmeldungen 17 n Gesundheitstage 2012 19 AOK-Radio-Service Ab Mittwoch, 23. Mai 2012, finden Sie im AOK-Radio-Service im Internet einen Beitrag zum Thema „Wenn Fußballfan auf Fußballmuffel trifft“. Der direkte Klick: www.aok-presse.de ➞ AOK-Radioservice Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 Berlin Gabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich) Anne Orth | Telefon: 030/220 11-202, Telefax: 030/220 11-105 E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  2. 2. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012Bei Streifzügen durch die NaturDer beste Schutz vor Zecken:Umsicht und Vorsicht23.05.12 (ams). Mit der warmen Jahreszeit werden Zecken, auch Holzböcke genannt,wieder aktiv. Sie brauchen Blut und beginnen mit der Suche nach Wirten. Das könnenMenschen und Tiere sein. Wer durch Gebüsch oder Gras geht, streift die Tierchenunbemerkt von Halmen oder Blättern ab. Oft ist jetzt von „Zeckenalarm“ oder „gefähr-lichen Blutsaugern“ die Rede. Das hält Dr. Eike Eymers, Ärztin im AOK-Bundesver-band, für übertrieben: „Die meisten Stiche sind harmlos. Da Zecken jedoch Borrelienund FSME-Viren übertragen können, sind in Einzelfällen schwere Erkrankungen möglich.“Um diese zu vermeiden, rät die AOK-Ärztin zu Umsicht und Vorsicht nach und währendStreifzügen durch die Natur.Um Infektionskrankheiten vorzubeugen, ist es am besten, Zeckenbisse vonvornherein zu vermeiden. Wer durch Unterholz oder Gras streift, sollte daherKleidung tragen, die den Körper – besonders Arme und Beine – vollständigbedeckt. „Stecken Sie die Hosenbeine in die Socken und tragen Sie festesSchuhwerk“, rät AOK-Medizinerin Eymers. Empfehlenswert ist helle Kleidung,da die Blutsauger darauf eher bemerkt werden als auf dunkler. ZusätzlichenSchutz können spezielle Insektenschutzmittel bieten, die man auf Haut undKleidung sprühen kann.Zecken krabbeln manchmal mehrere Stunden lang auf dem Körper umher,bevor sie stechen. „Suchen Sie sich oder ihre Kinder daher bald nach demAufenthalt im Freien nach Zecken ab, noch bevor sich diese festgesetzt haben“,empfiehlt Eymers. Bevorzugte Stellen sind die Achseln, die Leiste und Knie-kehlen sowie bei Kindern der Haaransatz. Übrigens: Da Hunde und Katzenbesonders gerne durch Gras und Gebüsch stromern, sollten auch sie nachZecken abgesucht werden.Schnell entfernen„Finden Sie eine Zecke, dann entfernen Sie diese so schnell wie möglich miteiner feinen, spitzen Pinzette, mit einer Zeckenzange oder Zeckenkarte“,sagt Eymers. Wichtig ist es dabei, das Tier am Kopfbereich nah an der Hautzu greifen, dann vorsichtig nach oben wegzuziehen und nicht zu quetschen.Die Stelle sollte anschließend desinfiziert werden. Bleibt ein Teil der Zecke inder Haut zurück, sollte ein Arzt diesen Rest entfernen. „Beobachten Sie inden kommenden Wochen, ob sich die Stelle verändert“, so AOK-Ärztin Eymers.„Falls ja, gehen Sie zum Arzt.“Auf keinen Fall sollte man Öl, Nagellack, Alkohol, Zahnpasta oder Klebstoffverwenden, um die Zecke damit zu beträufeln. Das Insekt stirbt dann zwar, 2Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  3. 3. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012gibt im Todeskampf aber vermehrt Krankheitserreger ab. Durch eine schnelleEntfernung des Tiers verringert sich das Risiko, dass Borreliose-Bakterienübertragen werden. Denn je länger die Zecke saugt, desto größer ist die Wahr-scheinlichkeit einer Ansteckung.Mehrere zehntausend Menschen in Deutschland infizieren sich jedes Jahrmit Borreliose. Bildet sich wenige Tage oder Wochen nach dem Zeckenstichum die Einstichstelle ein kreisrunder, roter Hautausschlag, der größer wird(Wanderröte), kommen noch Fieber und Gliederschmerzen hinzu, deutet dasauf eine Infektion mit Borrelien hin. „Gehen Sie dann sofort zum Arzt“, rätEymers.Borreliose frühzeitig behandelnBehandelt wird eine Borreliose mit Antibiotika. Je früher das geschieht, des-to besser ist die Aussicht auf Heilung. Die Erkrankung verläuft zwar meistproblemlos. Im schlimmsten Fall können jedoch schwere Erkrankungen anHerz, Haut, Nervensystem und Gelenken entstehen. Noch nach Monatenkann es zu Sehstörungen, Lähmungserscheinungen im Gesicht, Glieder-,Kopf- oder Nackenschmerzen kommen. Eine zugelassene Schutzimpfung gibtes in Europa gegen Borreliose noch nicht.Gegen FSME gibt es ImpfschutzAnders ist das bei FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), einer Hirnhaut-entzündung, die von Viren verursacht wird. Wer in einem FSME-gefährdetenGebiet lebt und sich häufig draußen aufhält, kann sich impfen lassen. Ein Impf-schutz kann auch sinnvoll sein, wenn man in einem FSME-gefährdeten GebietUrlaub macht, egal, ob im In- oder Ausland.FSME kommt in Deutschland zwar seltener vor als Borreliose, doch die Infek-tionsrate steigt. Wie wahrscheinlich es ist, durch einen Zeckenstich FSME zubekommen, lässt sich laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit imGesundheitswesen (IQWIG) nur sehr grob schätzen.In ganz Deutschland wurden, so das IQWIG, im Jahr 2011 insgesamt etwa400 FSME-Erkrankungen gemeldet, die meisten davon in Bayern und Baden-Württemberg. Landkreise, in denen es häufiger als anderswo zu FSME-Erkran-kungen kommt, gelten als sogenannte Risikogebiete. Bundesländer, in denenvermehrt FSME-Erkrankungen auftreten, sind Baden-Württemberg, Bayern,Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.Symptome ähneln denen einer GrippeDie Symptome einer FSME-Infektion ähneln denen einer Grippe mit Fieber,Kopf- und Gliederschmerzen. Bei manchen Infizierten können nach einer be-schwerdefreien Phase erneut Fieber, Erbrechen, Nackensteife und Kopf- 3Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  4. 4. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012schmerzen auftreten. Besonders gefährdet sind Erwachsene. Jedes Jahrsterben ein bis zwei Menschen in Deutschland an den Folgen von FSME.Umsicht und Vorsicht blieben – so Dr. Eymers – also der beste Schutz gegendie Risiken eines Zeckenbisses. Weitere Informationen: www.aok.de Gesundheit Gesundheitsinfos Medizinische Informationen Lexikon Krankheiten www.rki.de Infektionskrankheiten A-Z Z Durch Zecken übertragene Krankheiten; bei den weiterführenden Informationen gibt es unter FSME auch eine Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland. www.auswaertiges-amt.de Reise Sicherheit Reise- und Sicherheitshinweise A-Z; beim jeweiligen Land die medizinischen Infos anschauen. 4Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  5. 5. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012Leichtgewichte sind am besten:Sitzt der Ranzen gut, klapptder Schulstart besser23.05.12 (ams). Stabil, körpergerecht geformt, im Dunkeln leuchtend – so sieht einidealer Schulranzen aus. Thomas Ebel verrät, worauf Eltern beim Kauf achten sollten.Der Arzt im AOK-Bundesverband erklärt außerdem, warum Rucksäcke, Trolleys oderTaschen einen Schulranzen nicht ersetzen können.Die meisten Kinder sind stolz, wenn sie sich vor der Einschulung einen Ranzenaussuchen dürfen. Doch während es für die Kleinen eher um die Farbe oderdas Motiv geht, sollten Eltern darauf achten, dass der Schulranzen den Hin-weis „entspricht DIN 58124“ trägt. Diese Norm sieht vor, dass mindestenszehn Prozent der Vorder- und Seitenflächen des Ranzens aus reflektierendenMaterialien bestehen müssen – dadurch wird das Scheinwerferlicht im Dunkelnwie von Katzenaugen zurückgeworfen. Mindestens 20 Prozent der Fläche müs-sen fluoreszieren, also am Tag und in der Dämmerung weithin aufleuchten.„Durch die Signalfarben Orangerot oder Gelb können Auto- und Radfahrer dieSchüler auch im Dunkeln oder bei trübem Wetter gut erkennen“, sagt Ebel.Stabil, rückenfreundlich geformt und gut gepolstertDer AOK-Mediziner erläutert, welche Eigenschaften ein Ranzen außerdemhaben sollte:n Er sollte stabil gebaut sein und nicht umkippen. Das Obermaterial muss strapazierfähig und wasserabweisend sein.n Am besten eignet sich ein Ranzen, der sich an den Rücken des Kindes anpasst und gut abgepolstert ist. Er sollte nicht breiter als der Rücken des Kindes sein.n Die Riemen sollten etwa vier Zentimeter breit, gepolstert und möglichst stufenlos verstellbar sein.n Idealerweise verfügt der Ranzen über einen Tragegriff zum Aufhängen und einen zweiten am Deckel, mit dem das Kind ihn tragen kann.n raktisch sind separate Außentaschen, in denen der Schüler etwa P eine Trinkflasche und die Brotdose verstauen kann.„Eltern sollten darauf achten, dass der Ranzen nicht zu schwer ist“, sagt Ebel.Ein normalgewichtiger Schüler sollte nicht mehr als zehn bis 12,5 Prozentseines Körpergewichts auf dem Rücken tragen. Bringt ein Kind 20 Kilogrammauf die Waage, sollte der Ranzen also höchstens 2,5 Kilogramm wiegen. Beisehr kleinen und leichten Kindern ist es schwierig, diese Faustregel einzuhalten. 5Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  6. 6. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012„Bei Fliegengewichten sollte der Ranzen höchstens 15 Prozent ihres Körper-gewichts ausmachen“, sagt Ebel. Bei übergewichtigen Schulanfängern ist dasSkelett bereits stark belastet – daher sollte das Normalgewicht geschätztund danach das Höchstgewicht des Ranzens errechnet werden.Der Schulranzen selbst sollte nicht mehr als 1,3 Kilogramm wiegen. Damit ernicht zu schwer wird, empfiehlt es sich, nur das einzupacken, was das Kindam nächsten Tag in der Schule benötigt. „Am besten klären die Eltern, ob ihrNachwuchs schwere Bücher, Malsachen und Bastelmaterial in der Schuleaufbewahren kann“, rät Ebel.Ranzen gehört auf den RückenDamit ein Ranzen rückengerecht ist, sollte er richtig zum Einsatz kommen:n Das Kind sollte den Ranzen auf dem Rücken tragen. Baumelt der Tornister nur über eine Schulter, belastet dies die Wirbelsäule einseitig.n Das Gewicht sollte gleichmäßig im Ranzen verteilt werden, um eine „Schlagseite“ nach links oder rechts zu vermeiden. Schwere Sachen wie Bücher gehören nach hinten, leichtere wie Hefte und Federmäppchen weiter nach vorne.n traff angezogene Tragegurte sorgen dafür, dass der Ranzen S an beiden Schulterblättern anliegt. Die Oberkante sollte mit der Schulterhöhe abschließen.n Um den Tornister rückenschonend aufzusetzen, kann das Kind einen Tisch, eine Bank oder einen Stuhl zur Hilfe nehmen. Beim Auf- und Absetzen sollte es seine Wirbelsäule nicht verdrehen und sich nicht bücken.Kräftige Muskeln helfen beim Tragen„Wichtig ist auch, dass Kinder sich viel bewegen“, weiß Ebel. „Dadurch stärkensie ihre Muskulatur und entlasten ihre Wirbelsäule.“ Das Tragen des Ranzensfällt ihnen dadurch leichter. Eltern sollten ihren Kindern daher Zeit zum Spie-len und Toben geben und sich mit ihnen gemeinsam bewegen. Sinnvoll istes auch, wenn die Jungen und Mädchen regelmäßig Sport treiben, zumBeispiel in einem Verein.Rucksäcke, Taschen und Trolleys sind für den Transport der Schulsachen nichtgeeignet. „Rucksäcken fehlt die nötige Stabilität, außerdem sind sie nichtausreichend am Rücken gepolstert“, begründet Ebel. Taschen, die seitlichgetragen werden, können zu einer Krümmung der Wirbelsäule führen, die beiHeranwachsenden noch weich und formbar ist.Auch Trolleys kommen als Ersatz für den Schulranzen nicht infrage, dennhäufig müssen die Kinder sie schleppen und hochheben, etwa in den Busoder über den Bordstein. „Das kann das Kreuz mehr belasten, als den Ranzenauf dem Rücken zu tragen“, sagt AOK-Mediziner Ebel. Schädlich für das Kreuzist es auch, wenn das Kind den Trolley seitlich hinter sich herzieht. 6Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  7. 7. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012Unterstützung bei der Wahl eines gesundheitsgerechten Ranzens bietet derSchulranzen-Check der AOK. Das kostenfreie Aktionspaket enthält Informati-onen für Eltern, Schüler und Lehrer. Auf Wunsch kommen AOK-Fachleute auchin die Schulen, um vor Ort zu überprüfen, ob der Ranzen rückenfreundlichund sicher ist. Weitere Informationen dazu gibt es in den AOK-Geschäftsstellenvor Ort. Mehr zum Thema im Internet: www.aok.de Suche: Schulranzen www.aok.de Gesundheit Fitness und Wellness 7Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  8. 8. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012Check: Wie schwer ist der Ranzen?Kinder wollen vor allem, dass ihr Schulranzen gut aussieht. Genauso wichtig ist allerdings, dasser richtig sitzt und nicht zu schwer ist. Bei einem normalgewichtigen Kind sollte der Ranzenmit Inhalt nicht mehr als zehn bis 12,5 Prozent des Körpergewichts auf die Waage bringen.Die AOK unterstützt Eltern und Kinder mit dem Schulranzen-Check dabei, einen passendenRanzen zu finden. Mehr Infos dazu gibt es in den AOK-Geschäftsstellen vor Ort. Foto: AOK-MediendienstDieses Foto können Sie bei Quellenangabe „AOK-Mediendienst“ kostenlos verwenden:www.aok-presse.de (AOK-Bilderservice: Kinder) 8Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  9. 9. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012Elektromotor bietet Unterstützung:Mit dem Elektrofahrradnicht so schnell aus der Puste23.05.12 (ams). Mit dem Fahrrad lange Strecken und starke Steigungen zu bewältigenist mühsam – leichter fällt dies mit einem Elektrorad, bei dem der Fahrer einen elektri-schen Antrieb einschalten kann. Doch für wen eignen sich diese Fahrräder? Wie lässtsich auch mit dem E-Bike etwas für die eigene Fitness tun? Antworten auf diese Fragengibt Silvia Schierz, Sport- und Gesundheitsberaterin bei der AOK.„Eine elektrische Unterstützung ist insbesondere für Menschen mit gesund-heitlichen Problemen hilfreich“, sagt AOK-Gesundheitsberaterin Schierz. Herz-patienten oder Patienten mit einer Lungenerkrankung kann es entlasten, wennsie beispielsweise abwechselnd zehn Minuten mit elektrischem Antrieb radelnund zehn Minuten ohne. Generell sollten chronisch Kranke vorab mit ihremArzt besprechen, ob und wie intensiv sie Sport treiben können.Gesunden Radbegeisterten empfiehlt Schierz, auf den elektrischen Antriebzu verzichten oder ihn nur bei Gegenwind und starken Steigungen zu nutzen.„Probieren Sie aus, wie weit sie ohne Motorunterstützung kommen und schaltenSie den Antrieb oben auf dem Berg wieder aus“, schlägt die Sport- und Ge-sundheitsberaterin der AOK vor.Radfahren trainiert die Ausdauer„Für Ihre Fitness ist es am besten, wenn Sie ein Fahrrad ohne Elektromotornutzen“, sagt Schierz. Wer regelmäßig Rad fährt, kann damit vor allem seineAusdauer trainieren. Radfahren stärkt Herz und Kreislauf, kräftigt die Musku-latur an Beinen, Rumpf und Bauch und regt den Fettstoffwechsel an. Bewegungan der frischen Luft stärkt zudem die Abwehrkräfte und hellt die Stimmung auf.„Radfahren schont die Gelenke mehr als Joggen und Walken und ist daherauch für Übergewichtige geeignet“, so Schierz.Um die körperliche Fitness zu verbessern, genügt es bereits, sich insgesamt30 Minuten am Tag zu bewegen. „Lassen Sie im Alltag möglichst oft das Autostehen und legen Sie zum Beispiel den Weg zur Arbeit, zum Supermarkt oderzu Freunden mit dem Fahrrad zurück“, rät Schierz. Am Wochenende machenTouren in die Umgebung Spaß und tragen zur Entspannung bei.Gesunde Erwachsene mittleren Alters, die ihre Ausdauer, Kraft und Beweglich-keit gezielt verbessern wollen, sollten möglichst drei Mal in der Woche 60 Minu-ten mit dem Rad fahren – und zwar zusätzlich zur täglichen 30-minütigenBewegung. Untrainierte sollten mit 30-minütigen Trainingseinheiten beginnen.Bei Älteren über 65 genügt es, wenn sie zwei Mal wöchentlich eine Stunde 9Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  10. 10. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012zügig Rad fahren. „Wichtig ist vor allem, dass Sie sich regelmäßig bewegenund dabei nicht überfordern“, sagt die AOK-Sportexpertin.Elektrofahrräder sind vor allem bei älteren Menschen beliebt. Der AllgemeineDeutsche Fahrradclub (ADFC) schätzt, dass etwa eine Million Elektrofahrräder(E-Bikes) in Deutschland unterwegs sind. Die Energie für den Elektroantriebstammt aus einem Akku, der im Durchschnitt drei Kilogramm wiegt. Er kannzum Beispiel unter dem Gepäckträger oder im Rahmendreieck des Fahrradsbefestigt werden.Drei Arten von Rädern mit ElektromotorFachgeschäfte bieten drei Arten von Rädern mit elektrischem Motor an:n Eine Variante sind die Pedal Electric Cycles, kurz Pedelecs. Sie unterstüt- zen den Fahrer mit einem Elektromotor bis maximal 250 Watt während des Tretens und bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern. Die Unterstützungskraft kann in mehreren Stufen eingestellt werden und ist abhängig davon, wie stark der Fahrer in die Pedale tritt.n Die zweite Variante sind die schnellen Pedelecs, die bis zu 45 Stunden­ kilometer schaffen und zu den E-Bikes zählen: Sie werden in der Regel mit einer Betriebserlaubnis als Leichtmofa angeboten. Die Fahrer, die mindestens 15 Jahre alt sein müssen, benötigen eine Mofa-Prüfbe­ scheinigung oder einen gültigen Führerschein sowie eine Kfz-Haftpflicht­ versicherung.n Das Gleiche ist für die klassischen E-Bikes notwendig, die dritte Art von Rädern mit elektrischer Unterstützung. Der Unterschied zum Pedelec besteht vor allem im Antrieb: E-Bikes kann man mithilfe des Elektromo- tors fahren, ohne selbst in die Pedale zu treten. Nur wer schneller als 20 Kilometer pro Stunde fahren will, ist auf die eigene Leistungsfähigkeit angewiesen. Übrigens: Anders als Pedelecs dürfen E-Bikes nur auf Radwegen gefahren werden, wenn es das Zusatzschild „Mofas frei“ erlaubt. Das gilt auch für die schnellen Pedelecs.Wegen der Vielzahl der Modelle und der komplizierten Akkutechnik ist es sinn-voll, ein Pedelec oder E-Bike im Fachgeschäft zu kaufen und sich vorab beratenzu lassen. Radfahrer und auch Fahrer von E-Bikes sind zwar nicht verpflichtet,einen Helm zu tragen. „Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie das aber tun“, rät AOK-Gesundheitsberaterin Schierz, „dadurch können Sie gefährlichen Kopfverlet-zungen vorbeugen.“Die AOK belohnt regelmäßiges Radfahren durch ihre Aktion „Mit dem Rad zurArbeit“, die sie gemeinsam mit dem ADFC anbietet. Daran können Arbeitnehmerab 1. Juni teilnehmen. Mitmachen können auch Fahrer von Pedelecs und E-Bikes. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de Weitere Informationen zum Thema unter www.adfc.de Technik Pedelecs 10Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  11. 11. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012Gesundheitsfaktor Bauchfett:Vor allem Apfeltypen müssenauf ihren Bauchumfang achten23.05.12 (ams). Normalerweise kann man Äpfel und Birnen nicht miteinander ver-gleichen. Wenn es um die Verteilung des Körperfetts geht, ist das jedoch ausnahms-weise mal sinnvoll: Menschen, bei denen sich Übergewicht vor allem am Bauchfestsetzt, gehören zu den Apfeltypen. Beim Birnentyp sitzen die Kilos eher an Ober-schenkeln und Po – und sind damit weniger gesundheitsschädlich. „Der Apfeltyp mitdem Bauchfett ist gefährdeter, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zu bekom-men“, sagt Dr. Astrid Maroß, Ärztin im AOK-Bundesverband.So wenig, wie dick gleich dick ist, ist Fett gleich Fett: Die Fettzellen desBirnentyps, die etwa an Armen und Beinen lagern, bilden nah unter der HautPolster. Das Bauchfett hingegen reicht in die tieferen Schichten bis zu deninneren Organen hinab. Gefährlich ist daher nicht der dicke Bauch an sich,sondern das Fett, das die inneren Organe umgibt. Dieses lagert sich zumBeispiel rund um Darm, Leber oder Magen ab. Das Bauchfett produziert außer-dem Hormone. Diese können Blutdruck, Blutfettwerte und Blutzucker erhöhenund damit das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes steigern. DieVerteilung des Fetts am Körper ist also nicht nur eine Frage der Optik, sondernauch der Gesundheit.Einfache MessungOb der „Rettungsring“ noch in Ordnung oder schon bedenklich oder gar ge-fährlich ist, lässt sich mit einer einfachen Messung herausfinden, der sogenannten Waist-to-height-ratio (WHtR). Sie setzt den Taillenumfang in Bezugzur Körpergröße. So funktioniert es:n egen Sie sich morgens mit nüchternem Magen ein Maßband um den L nackten Bauch. Entspannen Sie die Bauchmuskeln, lassen Sie die Luft aus der Lunge strömen. Messen Sie jetzt Ihren Bauchumfang knapp oberhalb des Nabels.n Nun teilen Sie Ihren Taillenumfang in Zentimetern durch Ihre Körpergröße in Zentimetern. Heraus kommt die Waist-to-height-ratio (WHtR).„Für unter 40-Jährige gilt dabei ein Wert über 0,5 als kritisch. Sie sind dannübergewichtig und krankheitsgefährdeter“, sagt Maroß. Zwischen 40 und 50Jahren liegt dieser Faktor zwischen 0,5 und 0,6; bei über 50-Jährigen ist derRichtwert 0,6. Dieser Faktor gilt sowohl für Männer als auch für Frauen, ver-ändert sich aber mit zunehmendem Alter leicht, weil sich auch die Statur etwabis zum 50. Lebensjahr bei den meisten leicht verändert. 11Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  12. 12. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012In einer Studie kam die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie schon vorJahren zu dem Schluss, dass Männer mit einem Bauchumfang von wenigerals 96,3 Zentimetern und Frauen mit weniger als 85,7 Zentimetern deutlichseltener Bluthochdruck haben als Männer und Frauen mit deutlich mehrUmfang. Laut US-Forschern haben Männer mit einem Bauchumfang von 120Zentimetern ein doppelt so hohes Sterberisiko wie Männer mit einem Umfangvon 90 Zentimetern.Der Bauchumfang, da sind sich die meisten Experten mittlerweile einig, gibtbesser Aufschluss über gesundheitliche Risiken als der Body-Mass-Index (BMI).Das liegt vermutlich daran, dass der BMI nicht zwischen Muskelmasse undFett unterscheidet und erst recht nicht berücksichtigt, wie das Fett verteiltist. Ein Mensch mit normalem BMI kann trotzdem besonders gefährdet fürHerz-Kreislauf-Erkrankungen sein, wenn sich Fett in der Körpermitte ballt.Umgekehrt wäre es aber auch falsch zu glauben, dass Übergewicht in Ordnungist, so lange es nur richtig verteilt ist. „Ein paar Kilo zu viel sind noch in Ordnung.Aber deutliches Übergewicht schadet dem Körper – egal, wo es sitzt“, sagtMaroß. Und hier kann der BMI auch weiterhin sehr hilfreich dabei sein, denGrenzwert zumindest im Auge zu behalten.Gespür für das eigene Wohlfühlgewicht entwickelnBesser noch als sich an Grenzwerten entlang zu hangeln, wäre es allerdings,so Maroß, ein Gespür fürs eigene Wohlfühlgewicht zu entwickeln: Wann binich satt? Was braucht mein Körper? Wie viel kann ich essen, ohne zuzunehmen?Diese Fähigkeit, auf den Körper und seine Bedürfnisse zu hören, ist den meis-ten Menschen verloren gegangen. Im einen Extrem streben manche intensivnach Schönheitsidealen, fasten ihnen entgegen und kämpfen gegen denJojo-Effekt des Ab- und wieder Zunehmens. Im anderen Extrem ist der dickeBauch egal. Er wird noch mit Chips und Cola gefüllt. „In der Mitte liegt dasGespür für den eigenen Körper. Für das, was normal ist und ihm gut tut“, sagtMaroß.Ausgewogene Ernährung und viel BewegungAusgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und ein regelmäßiger Alltag,in dem sich Arbeit und Entspannung die Waage halten – diese Faktoren be-einflussen das Wohlbefinden und den gesunden Umgang mit dem Körpermaßgeblich. „Wer hier sein persönliches Gleichgewicht findet oder zu ihmzurück findet, hat gute Chancen, nicht nur mögliches Übergewicht loszuwerden,sondern auch darüber hinaus viel für sein Wohlbefinden und seine Gesund-heit zu tun“, sagt Maroß. Ausgewogene Ernährung bedeutet dabei vor allem:n enig Fett und Fleisch wn eichlich Vollkornprodukte, viel Obst und Gemüse r 12Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  13. 13. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012n ettarme Milch- f und Eiweißprodukten usreichend a trinken, am besten Mineralwasser und ungesüßte Tees.Wer sich dazu zwei bis drei Mal die Woche ordentlich bewegt, wird überflüs-siges Gewicht leichter wieder los. „Die Kombination aus guter und bewussterErnährung mit viel Bewegung ist der beste Weg, nicht nur sein gesundesWohlfühlgewicht zu erreichen, sondern es auch langfristig zu halten“, sagtMaroß. Weitere Informationen unter: www.abnehmen-mit-genuss.de www.aok.de/laufend-in-form www.aok.de Gesundheit Fitness und Wellness AOK-Sportpartner Als App unterstützt Sie der Fettfallenfinder: www.aok.de Gesundheit Essen und Trinken 13Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  14. 14. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012Serie „Psychische Gesundheit“ (5)Entspannter durchs Leben gehenmit der richtigen Strategie23.05.12 (ams). 100 Prozent bei der Arbeit geben, ein 100-prozentiger Partner seinund noch dazu ein perfektes Freizeitprogramm absolvieren: Viele Menschen steckenihre Ziele in sämtlichen Lebenslagen sehr hoch – und stürzen damit nicht selten ab.„Es stresst ungemein, überall toll sein zu müssen“, sagt Ulrike Plogstieß, Diplom-Psychologin im AOK-Bundesverband. Wer vom Perfektionismus bei der Arbeit und imPrivaten weg will, braucht eine persönliche Strategie.Beim Koch muss auch spätabends das Sahneflöckchen noch gut auf demTeller aussehen, beim Heimwerker auch die letzte Schraube perfekt sitzen,der berufstätigen Mutter kommt die Kinderhose nur gebügelt in den Schrank.Woher kommen diese hohen Ansprüche?In der Arbeitswelt haben Termin- und Leistungsdruck zugenommen; viele fürch-ten um ihren Arbeitsplatz. Familien müssen Beruf und Kinder unter einen Hutbekommen. Alle sind mobil und dabei überall erreichbar, und in manchenKreisen zählt nur derjenige etwas, der selbst mit seinem FreizeitprogrammTolles vorweisen kann, wie Plogstieß erklärt. „Sich hier auszuklinken und zusagen, ich will das so nicht mehr, erfordert erst einmal Mut.“Tipps für einen stressfreien AlltagEin paar Tipps helfen, die ersten Hürden auf dem Weg zu einem entspannterenAlltag leichter zu nehmen:n Wer viele Dinge bei der Arbeit oder privat unter einen Hut bringen muss, muss Prioritäten bei seinen Ansprüchen setzen: Welche Aufgabe will oder muss ich zu 100 Prozent erledigen? Wo reichen mir 80 oder 90 Prozent? Muss der Kuchen fürs Sommerfest wirklich selbst gebacken sein, wenn im Büro eine Aufgabe fertig werden muss? Ist mir der nächste Gehaltssprung so wichtig, dass ich dafür jeden Tag zwei Stunden mehr arbeiten will?n Niemand erwartet Wunder von Ihnen: Jeder weiß, dass niemand alles kann. Meist reichen 80 oder 90 Prozent der möglichen Leistung aus, um bereits als gut bewertet zu werden.n Welche Details bei Ihrer aktuellen Aufgabe entscheiden tatsächlich über Erfolg oder Scheitern? Es sind niemals alle. Konzentrieren Sie sich auf diese Aspekte, seien Sie bei den anderen bewusst großzügiger. So verzetteln Sie sich nicht und entlasten sich bereits ein ganzes Stück.n Fehler sind menschlich – entscheidend ist der Umgang mit ihnen. Wer Irrtümer, Pannen und Schwächen offen zugibt, gewinnt eher bei den 14Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  15. 15. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012 anderen. Das ist wichtig fürs Team. Außerdem ergeben sich daraus oftmals ganz neue Lösungsansätze. Denn aus Fehlern kann und sollte man lernen.n Wer Angst vorm Fehlermachen hat, fängt häufig gar nicht erst an. Deshalb: Akzeptieren Sie die Möglichkeit, dass Sie wie jeder andere auch daneben liegen können – dann fängt es sich leichter an.n Fragen Sie sich: Brauche ich wirklich das Lob des Chefs und warum? Reicht es nicht, dass ich selbst überzeugt bin, gute Arbeit geleistet zu haben?„Leistungsbereit zu sein, ist ja grundsätzlich erst einmal positiv. Aber manmuss auch seine Grenzen erforschen und lernen, sie zu akzeptieren“, sagtPlogstieß. Je mehr Menschen in allen wichtigen Lebensbereichen mit ihrenSchwächen, Stärken und Belastungen offen umgehen, desto mehr gewinnenalle in einem solchen Klima, ist die Psychologin überzeugt.Den Augenblick bewusst wahrnehmenDen Perfektionismus einzuschränken, ist schon ein erster Schritt, mehr undbesser auf sich selbst zu achten. Doch dazu gehört noch mehr: nämlich gutauf sich selbst zu achten. Die Methode der Achtsamkeit, die sowohl in derMeditation als auch in der Psychotherapie bekannt ist, hilft dabei, aufmerksamsich selbst gegenüber im Hier und Jetzt zu sein: „Wenn wir essen, sitzen wirgedanklich oft schon wieder am Schreibtisch – Achtsamkeitsübungen helfendabei, den Augenblick bewusst wahrzunehmen, ohne ihn zu beurteilen“, sagtPlogstieß. Das wiederum macht ruhig, entspannt und hilft zu entstressen.Und so geht es:n Achtsam gehen: Gehen Sie auf und ab. Tun Sie dabei nichts anderes, weder sprechen noch telefonieren. Wie fühlt sich Ihr Fuß an, wenn er die Erde berührt? Wenn Sie ihn wieder heben? Was hören Sie? Was sehen Sie?n Achtsam essen: Nehmen Sie ein Stück Obst in die Hand. Wie sieht es aus? Wie riecht es? Ist es hart oder weich? Ertasten Sie die Oberfläche mit geschlossenen Augen. Was empfinden Sie beim Essen?n Atempause: Setzen Sie sich auf einen Stuhl und schließen Sie die Augen. Schießen Ihnen Gedanken durch den Kopf, womöglich Aufgaben, die gleich zu erledigen sind? Beobachten Sie diese Vorgänge, ohne sie zu bewerten. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem: Atmen Sie einige Male ruhig und tief. Erspüren Sie Ihren Körper dabei von Kopf bis Fuß.Regelmäßig wiederholen„Die Übungen zur Achtsamkeit klingen erst einmal banal, sind aber oft ganzschön schwer. Damit sie ihre Wirkung entfalten, ist es wichtig, sie regelmäßigzu machen“, sagt Plogstieß. 15Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  16. 16. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012Zur Ruhe kommen, Körper und Geist miteinander in Einklang bringen, daskönnen auch Yoga oder Meditationen unterstützen. Jeder muss für sich denbesten Weg finden, um sich nicht länger vom Alltag und zu hohen Ansprüchenjagen zu lassen. „Wichtig ist nur, diesen Weg auch wirklich konsequent zugehen“, sagt Plogstieß. Weitere Informationen unter: www.aok.de Programme Stress im Griff www.aok.de Gesundheit Testen Sie sich Erholungsstrategien-Test www.aok.de Gesundheit Fitness und Wellness www.aok.de Programme Alles in Balance 16Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  17. 17. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012KurzmeldungenAOK-Umfrage: Wann fühlen sich Kinder in der Schule wohl?23.05.12 (ams). Was brauchen Kinder, damit sie sich in der Schule gut fühlen und genug Motivation sowie Energie zum Lernen haben? Umdas herauszufinden, hat die AOK auf ihren Kinderseiten im Internet einegroße Umfrage unter Schülern gestartet. Gefragt wird auch nach Aktionen an Schulen, die das Schul- und Lernklima verbessern. Interessante Projekte werden im Internet veröffentlicht. Schüler, die bei der Umfrage mitmachen und Informationen über eine Schulaktioneinsenden, können einen Preis gewinnen. Weitere Infos: www.jolinchen.deStudie belegt: Typ-2-Diabetiker profitieren vom DMP23.05.12 (ams). Patienten, die am Disease-Management-Programm(DMP) Diabetes mellitus Typ 2 teilnehmen, leben länger als Patienten in der Regelversorgung. Außerdem werden DMP-Patienten stärker in dieTherapie einbezogen und sind zufriedener. Dazu kommt, dass sichDMP-Ärzte stärker an Leitlinien orientieren als andere Mediziner, dienicht in ein strukturiertes Behandlungsprogramm eingebunden sind.Das zeigt der Abschlussbericht der ELSID-Studie zum DMP Diabetesmellitus Typ 2, den die Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsfor-schung des Universitätsklinikums Heidelberg kürzlich vorgestellt hat. Fürdie Studie haben die Wissenschaftler medizinische Daten, Ergebnissevon Patientenbefragungen sowie gesundheitsökonomische Datenausgewertet. Die ELSID-Studie wurde vom Universitätsklinikum Heidel-berg initiiert und vom AOK-Bundesverband finanziert. Der Abschlussbericht im Internet: www.aok-gesundheitspartner.de Disease-Management-Programme (obere Leiste)Ausstellung: „Wie schnell ist nichts passiert!“23.05.12 (ams). In der Gesundheitspolitik folgt ein Gesetz dem nächsten – doch am Ende ist der Reformbedarf nicht geringer gewor-den. Mit der Gesundheitspolitik der vergangenen 20 Jahre befasst sicheine Ausstellung mit dem Titel „Wie schnell ist nichts passiert!“, die am 17Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  18. 18. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.201223. Mai 2012 im Atrium des AOK-Bundesverbandes eröffnet wurde. DenAnstoß für die Schau gab das gleichnamige Buch von Karl-Heinz Schön-bach, Leiter des Geschäftsbereichs Versorgung im AOK-Bundesverband.Zu sehen ist eine Auswahl von Karikaturen des Zeichners Sven Siek-mann, die in dem Buch veröffentlicht sind. Weitere Infos: www.aok-presse.deAOK-Schulmeister: Großes Finale in Berlin23.05.12 (ams). Über 13.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 3.600 Schulen haben beim AOK-Schulmeister-Wettbewerb 2012 mit­gemacht. 17 Schulen haben sich für das Finale vom 15. bis 17. Juni inBerlin qualifiziert. Sie werden dort in verschiedenen Disziplinen gegenei-nander antreten. Wer beim Finale die beste Fitness, Pfiffigkeit und dengrößten Teamgeist unter Beweis stellt, gewinnt ein exklusives Konzertmit der Band Culcha Candela an seiner Schule. Mehr zum Wettbewerb: www.aok-on.de 18Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  19. 19. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012Unser Service für Sie:Gesundheitstage 20122. Juni: Tag der OrganspendeObwohl laut Umfragen rund 70 Prozent der Deutschen nichts gegen eineOrganentnahme nach ihrem Tod hätten, stehen rund 12.000 Patienten inDeutschland auf der Warteliste, weil es nicht genügend Spender gibt. DieSpenderrate liegt deutlich unter einem Prozent. Jährlich sterben mehr als1.000 Menschen, obwohl ein neues Organ sie retten könnte.Organe nach dem Tod zu spenden, ist bisher nur möglich, wenn der Verstorbeneeinen Spenderausweis mit sich führt oder wenn die Angehörigen im Todesfallzustimmen. So legt es das Transplantationsgesetz von 1997 fest. Diesederzeit geltende erweiterte Zustimmungslösung will der Gesetzgeber in eineEntscheidungslösung ändern. Demnach sollen alle Bürger in einem geregeltenVerfahren über die Organspende informiert und zu einer persönlichen Erklärungaufgefordert werden, ob sie einer Organspende zustimmen, nicht zustimmenoder sich nicht erklären möchten. Das Gesetzgebungsverfahren ist nochnicht abgeschlossen. Der AOK-Bundesverband spricht sich für eine Entschei-dungslösung aus.Für die meisten Menschen ist es schwierig, sich für oder gegen eine Organ-spende am Ende des Lebens zu entscheiden. Deshalb hat die AOK eine Ent-scheidungshilfe entwickelt, die beim Abwägen der Argumente unterstützenkann. Die Entscheidungshilfe finden Sie im Internet unter www.aok.de Gesundheit Gesundheitsinfos Medizinische Entscheidungshilfen Organ-spende.Mit dem Tag der Organspende wollen Selbsthilfeverbände, Dialyse- und Trans-plantationszentren Angst und Vorurteile zum Thema abbauen und über Organ-spende aufklären. Die AOK unterstützt den Organspendetag mit einem Zu-schuss von 10.000 Euro aus dem Budget der Kassenindividuellen Selbsthilfe­förderung.Der Tag der Organspende wurde 1983 von verschiedenen Patientenverbändenund Organisationen ins Leben gerufen und wurde auf den ersten Samstagim Juni gelegt. Ansprechpartner für den Aktionstag sind unter anderem derBundesverband Niere (www.bundesverband-niere.de), der Bundesverbandder Organtransplantierten (www.bdo-ev.de) und der Initiative der DeutschenStiftung Organtransplantation (www.fuers-leben.de). Weitere Infos zur Organ-spende gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterwww.bzga.de. 19Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  20. 20. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.20125. Juni: Tag der UmweltTrotz unbestreitbarer Fortschritte in der Umweltpolitik sind negative Umwelt-einflüsse nach wie vor mit dafür verantwortlich, dass Kinder an Asthma, All-ergien oder Neurodermitis erkranken. Nach Angaben des AktionsprogrammsUmwelt und Gesundheit hat sich der Gesundheitszustand von Kindern undJugendlichen in den vergangenen 20 Jahren deutlich verschlechtert.In Erinnerung an die Eröffnung der UN-Konferenz zum Schutz der Umwelt am5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen diesen Tag zumjährlichen „Tag der Umwelt“ erklärt. Die deutsche Bund-Länder-Konferenz derUmweltminister hat sich 1976 diesem Datum angeschlossen.Ansprechpartner für die deutsche Kampagne ist das Umweltbundesamt.Mehr Infos gibt es unter www.umweltbundesamt.de Service Infos Termine.Das Motto im Jahr 2012 lautet: „Gemeinsam in eine bessere Energiezukunft“.6. Juni: SehbehindertentagMit dem sogenannten Sehbehindertentag haben es sich die Initiatoren desGesundheitstages zum Ziel gemacht, Menschen mit und ohne Sehbehinde-rung zueinander zu bringen. Sie sollen aufeinander zugehen und diesen Taggemeinsam gestalten. Ins Leben gerufen und organisiert wird der Tag vomDeutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV, www.dbsv.org),der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD, www.ekd.de) und der Arbeits-stelle Pastoral für Menschen mit Behinderung der Deutschen Bischofskonfe-renz (www.behindertenpastoral-dbk.de).10. Juni: KindersicherheitstagJedes Jahr verunglücken in Deutschland rund 1,67 Millionen Kinder, mehr als537.000 von ihnen im Heim- und Freizeitbereich. Damit gehören Unfälle zuden höchsten Gesundheitsrisiken von Kindern. Die Bundesarbeitsgemein-schaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ (www.kindersicherheit.de) hat es sich zurAufgabe gemacht, die Öffentlichkeit hierauf aufmerksam zu machen undMaßnahmen zur Verhütung von Kinderunfällen zu entwickeln. Den Kindersi-cherheitstag gibt es seit 2000. Das Motto 2012 lautet: „Achtung, giftig! MehrSicherheit für Kinder“.Viele Unfälle sind vermeidbar. Um die Eltern umfassend über Unfallrisikenaufzuklären, geben die gesetzlichen Krankenkassen mit weiteren Partnernseit 1999 die „Merkblätter Kinderunfälle“ heraus. Diese hat jetzt die Gesund-heitskasse gemeinsam mit vielen Partnern überarbeitet und erweitert. Dieneuen Merkblätter finden Interessierte im Gesundheitspartnerportal der AOK 20Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  21. 21. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012unter www.aok-gesundheitspartner.de Bundesweit Arzt und Praxis Verträge/Vereinbarungen.Um Kinder zu mehr körperlicher Aktivität zu motivieren, hat der AOK-Bundes-verband gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Wissenschaftlichen Institut der Ärzte Deutschlands (WIAD) und weiterenPartnern im Jahr 2000 das Projekt „Schulen in Bewegung“ ins Leben gerufen.So können Kinder und Jugendliche in Schulen und Vereinen zunächst mitaltersgerechten Übungen ihre Koordination, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweg-lichkeit und Kraft verbessern. Mehr Infos: www.schuleninbewegung.de.Ein ähnliches Ziel verfolgt die AOK mit ihrer Initiative „Gesunde Kinder – gesundeZukunft“. Die Kampagne vereint eine Vielzahl unterschiedlicher Präventions-projekte, die ein gesundes Heranwachsen von Kindern fördern. Mehr dazuim Internet unter www.aok.de/familie.26. Juni: Internationaler Anti-DrogentagNach Schätzungen der Vereinten Nationen konsumieren weltweit 200 MillionenMenschen illegale Drogen. Hinzu kommt das Problem des stetig steigendenKonsums legaler Drogen wie Alkohol und Tabak.1987 haben die Vereinten Nationen (UN) den 26. Juni zum weltweiten Anti-Drogentag erklärt. Das erklärte Ziel der UN ist neben der Suchtpräventionauch der Kampf gegen die Produzenten von Schlafmohn und Kokain.Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA,www.bzga.de) sterben in Deutschland jedes Jahr etwa 1.300 Menschen inFolge illegalen Drogenmissbrauchs. 113.000 Menschen sterben an den Folgendes Tabakkonsums, weitere 40.000 Todesfälle gehen auf das Konto desschädlichen Alkoholkonsums.Die gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden durch Suchtmittel-konsum sind beträchtlich. In Deutschland leben nach Zahlen des Bundesge-sundheitsministeriums (BMG, www.bmg.bund.de) rund 16 Millionen Raucher,das heißt, jeder Fünfte raucht. 1,3 Millionen Menschen haben eine Alkohol-sucht, 1,4 Millionen Menschen sind von Medikamenten und rund 600.000von Cannabis abhängig, während zwei Millionen, vor allem junge Menschen,regelmäßig Cannabis konsumieren. Weitere 200.000 Menschen sind süchtignach sonstigen illegalen Drogen, und bis zu 600.000 Menschen gelten alsglücksspielsüchtig. Diese Zahlen belegt der Drogen- und Suchtmittelbericht2011 des BMG.Auch die AOK macht sich in der Suchtprävention stark. Zum Beispiel unterstützt sie die Aktionswoche Alkohol. Ziel ist es, über die Folgen von­Alkoholmissbrauch aufzuklären und diesen somit zu vermeiden. Darüberh­ inaus engagiert sich die AOK besonders gegen das Rauchen – sowohl beiJugendlichen als auch bei Erwachsenen. Sie bietet deshalb regionale undinternetbasierte-Kurse zur Raucherentwöhnung an wie das Programm unter 21Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  22. 22. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012www.ich-werde-nichtraucher.de. Außerdem unterstützt die GesundheitskasseKampagnen für Jugendliche wie das Programm „Be Smart – Dont´t Start“ inZusammenarbeit mit vielen Schulen. Mehr Informationen dazu gibt es unterwww.besmart.info. Einige Angebote der AOK zur Suchtprävention richten sichauch direkt an Eltern und bieten ihnen Unterstützung. So fördert die Gesund-heitskasse das Internetportal unter www.starke-eltern.de.27. bis 30. Juni: Deutscher LungentagLungenentzündung, chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD)und Lungenkrebs gehören zu den weltweit am häufigsten zum Tode führen-den Erkrankungen. Nach den Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation(WHO) werden durch steigenden Tabakkonsum COPD und Lungenkrebs weiterzunehmen. In ihrem Welt-Tabak-Bericht 2011 prognostiziert die WHO für dasJahr 2030 weltweit mehr als acht Millionen Todesfälle, wenn sich der derzeitigeTrend so weiterentwickelt wie bisher.Derzeit sterben fast sechs Millionen Menschen jährlich an den Folgen vonTabakkonsum. In Deutschland sind im Jahr 2010 laut Statistischem Bundes-amt über 60.000 Menschen an Atemwegserkrankungen gestorben. Haupt-ursache ist das Rauchen.Die AOK bietet deshalb Kurse zur Raucherentwöhnung und das Nichtraucher-training im Internet unter www.ich-werde-nichtraucher.de an. Zudem beteiligtsich die Gesundheitskasse an Kampagnen für das Nichtrauchen – zum Beispielan der Aktion „Be smart – dont´t start“ in Zusammenarbeit mit vielen Schulen.Mehr dazu unter www.besmart.info.An COPD sind laut dem Kompetenznetz Asthma und COPD etwa vier MillionenMenschen in Deutschland erkrankt. Prognosen zufolge wird die Erkrankungim Jahr 2020 weltweit die dritthäufigste Todesursache sein. Von der chronischentzündlichen Atemwegserkrankung Asthma bronchiale sind etwa etwa fünfProzent der Erwachsenen und etwa jedes zehnte Kind in Deutschland betrof-fen. Im Kinder- und Jugendalter ist Asthma die häufigste chronische Erkran-kung.Schwere Asthmaanfälle können lebensbedrohlich sein, deshalb ist eine ge-zielte Asthmatherapie wichtig. Dazu bietet die AOK Versicherten, die anAsthma leiden, ein sogenanntes Disease-Management-Programm (DMP) an.Auch für Versicherte mit COPD gibt es solche AOK-Programme. Ziel ist es, dieBehandlung und Betreuung der Patienten mit Asthma oder COPD zu optimie-ren. Anfälle von akuter Atemnot sollen vermieden, das Voranschreiten derErkrankung aufgehalten und die Lebensqualität der Betroffenen verbessertwerden.Am DMP Asthma können nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendlicheund Kinder ab fünf Jahren teilnehmen. Weitere Infos dazu unter www.aok.de Gesundheit Behandlung Programme für chronisch Kranke. 22Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  23. 23. AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de Ratgeber Ausgabe 05 / 23.05.2012Mit dem Deutschen Lungentag soll auf die verschiedenen Erkrankungen derLunge und auf ihre Ursachen aufmerksam gemacht werden. Für die Planungund Realisierung des Aktionstages ist der Verein Deutscher Lungentag ver-antwortlich, ein Zusammenschluss verschiedener Fachgesellschaften undSelbsthilfgegruppen. Weitere Infos gibt es im Internet: www.lungentag.de. Die Gesundheitstage werden laufend aktualisiert. Mehr zu weiteren Terminen 2012, Links zu Texten sowie Bilder und O-Töne zu einzelnen Gesundheitstagen unter www.aok-presse.de Gesundheitstage 23Herausgeber: Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin Redaktion: AOK-Mediendienst, Rosenthaler Straße 31, 10178 BerlinGabriele Hauser-Allgaier, Claudia Schmid (beide verantwortlich), Anne Orth | Telefon: 030 / 220 11- 202, Telefax: 030 / 220 11-105E-Mail: aok-mediendienst@bv.aok.de, Internet: www.aok-presse.de
  24. 24. Dialog-Fax: 030/220 11-105 AOK-Medienservice Informationen des AOK-Bundesverbandes wwwaok-presse.deTelefon: 030/220 11-202Redaktion Name: AOK-Mediendienst Redaktion: Rosenthaler Straße 31 Straße: 10178 Berlin PLZ/Ort: Telefon: Fax: E-Mail: Adressenänderung Bitte senden Sie den AOK-Medienservice Ratgeber künftig an folgende Adresse: Name: Redaktion: Straße: PLZ/Ort: Tel./Fax: Ich will den Informationsvorsprung von drei Tagen nutzen. Bitte senden Sie mir den AOK-Medienservice Ratgeber künftig nicht mehr per Post, sondern per E-Mail: @ Ich interessiere mich auch für die Politik-Ausgabe des AOK-Medienservice: Bitte schicken Sie mir den AOK-Medienservice Politik per Post an obige Adresse. Bitte schicken Sie mir den AOK-Medienservice Politik per E-Mail an folgende Adresse: @ Bitte streichen Sie mich aus dem Verteiler für den AOK-Medienservice Ratgeber. Sonstige Wünsche und Bemerkungen:

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