Nach dem Hype: Wert und Wandel von Open Source im öffentlichen Sektor


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Eröffnungsvortrag der Open-Source-Tage der Landeshauptstadt München, 20.06.2013

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Nach dem Hype: Wert und Wandel von Open Source im öffentlichen Sektor


  1. 1. Nach dem HypeWert und Wandel von Open Source im öffentlichen SektorLeonhard DobuschJuniorprofessur für OrganisationstheorieFreie Universität Berlin – Fachbereich Wirtschaftswissenschaften20. Juni 2013
  2. 2. Linux-Migration inStadtverwaltungenMünchen, Frankfurt,Wien, Berlin
  3. 3. Rückblick: Warum Open Source?Einblick: Was wurde aus Wienux & Co?Ausblick: Mehr (als) Open Source?
  4. 4. Rückblick: Warum Open Source?
  5. 5. Kostensenkungsprogramm(Das BWL-Argument)
  6. 6. Biste mit Linux wahrscheinlich auf der  kostengünstigeren Seite insgesamt.“ ”Mitarbeiter mit IT-Verantwortung in Berlin
  7. 7. „Total Cost of Ownership“
  8. 8. „Total Cost of Ownership“Bild: http://www.savemoneywithgates.com/images/iceberg-large.jpg
  9. 9. Wirtschaftsförderung(Das VWL-Argument)
  10. 10. Lokale Wirtschaftsförderung war klar.München ist in einem Speckgürtel der IT-Branche.“”Mitarbeiter mit IT-Verantwortung in München
  11. 11. Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Microsoft_sign_closeup.jpg
  12. 12. Weltanschauung(Das politische Argument)
  13. 13. Das was mich skeptisch gemacht hat,ganz offen gesagt, war der ideologischeAnsatz.“” VerantwortlicherStadtpolitiker in Wien
  14. 14. UniversellesBand desTeilens, das allesMenschlicheverbindet“”
  15. 15. Vorbild
  16. 16. Was München Einsparungen bringt, kannin Wien sicherlich auch Einsparungenbringen. Tun wir das!“”Landtagsabgeordneterin Wien
  17. 17. Zerrbild
  18. 18. Also wir haben das natürlich von Münchenschon über die Medien mitgekriegt und daswar natürlich erschreckend, diesesBeispiel.“” Mitarbeiter mit IT-Verantwortung in Wien
  19. 19. Einblick: Was wurde aus Wienux & Co?
  20. 20. Berlin
  21. 21. Studie 2009Umstiegsbeschluss 2004Beschluss erneuert 2005Revidiert 2007Antrag gescheitert 2013
  22. 22. Nach unserem Willen gar nicht.“ ”Antwort eines Mitarbeiters des IT-Staatsekretariats auf die Frage, wie derUmstiegsbeschluss umgesetzt werden soll.
  23. 23. Wien
  24. 24. Der Einsatz vonOpen Source imMagistrat ist […]keine ,ideologische‘,sondern einepragmatischeEntscheidung, dieauf einer sachlichenAnalyse beruht.“”Stadtrat Schicker imVorwort der Studie OSS
  25. 25. WIENUX-Client
  26. 26. Studie OSS 2:Seit 2009 unter VerschlussDie Open Solution wäre sogar knapp diegünstigste Lösung gewesen.“ ”Verantwortlicher Autorder Studie OSS 2
  27. 27. München
  28. 28. Unser Projektziel haben wir Ende letztenJahres erreicht, heuer ist die einzigeAufgabe die Übergabe in die Linie undden Projektabschluss zu machen.“”LiMux-Projektleitungim Mai 2013
  29. 29. 2003 2008 20132004 2005 2006 2007 2009 2010 2011 2012
  30. 30. Ausblick: Mehr (als) Open Source?
  31. 31. It‘s the economy, stupid!politics
  32. 32. Was fehlt?
  33. 33. Open Source als QuerschnittsmaterieWas fehlt:
  34. 34. Open Data
  35. 35. Digitale Lehrmittelfreiheit
  36. 36. Ziele der Open-Bewegungen:Besserer Zugang ...... zum Software-Quelltext... zu Lern- und Lehrunterlagen... zu Forschungsergebnissen... zu öffentlichen Daten undArchiven
  37. 37. Ziele der Open-Bewegungen:Mehr Transparenz ...... von Software-Funktionen... der Lehr(unterlagen)qualität... von Forschungsleistungen... von Regierungs- undVerwaltungshandeln
  38. 38. Ziele der Open-Bewegungen:Mehr Innovation und Gemeinwohl ...... durch Rekombination & Austausch... durch Teilen von Unterlagen... durch breitere Giganten-Schultern... durch Innovationsmöglichkeitfür Dritte
  39. 39. OffenerZugangOffeneLizenzenOffeneFormate
  40. 40. ©Automatisch: AlleRechte vorbehaltenManche RechtevorbehaltenNormalesUrheberrechtCreative Commons
  41. 41. Namensnennung Gleiche Lizenz Nicht-kommerziell Keine BearbeitungCREATIVE COMMONSTeilen & Tauschen ohne nachfragen müssen
  42. 42. Fordern & FördernWas fehlt:
  43. 43. Verwendung von Creative Commons+10%Förderbonus
  44. 44. Open-Source-PartnerstädteWas fehlt:Bild: Richard Huber, CC-BY-SA, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%BCnchens_Partnerst%C3%A4dte.jpg
  45. 45. Open Sourceals digitalesGemeingutverstehenWas fehlt:
  46. 46. “Imagine a world in which every singlehuman being can freely share inthe sum of all knowledge.”
  47. 47. Deutschsprachig:• Dobusch/Forsterleitner/Hiesmair (2011): Freiheit vor Ort: Handbuchkommuncale Netzpolitik. Open Source Press, online: http://www.freienetze.at• Grassmuck (2004): Freie Software. Bundeszentrale für politische Bildung,online: http://freie-software.bpb.de/• Lutterbeck et al.: Open Source Jahrbücher 2004-2008. Lehmann Media,online: http://www.opensourcejahrbuch.deEnglischsprachig:• Aigrain (2012): Sharing: Culture and the Economy in the Internet Age.Amsterdam University Press, online: http://www.sharing-thebook.com• Benkler (2006): The Wealth of Networks. Yale University Press, online: http://www.benkler.org/Benkler_Wealth_Of_Networks.pdf• Lessig (2003): Free Culture. Penguin, online:http://www.free-culture.cc/freeculture.pdfWeiterlesen (Online & Offline):
  48. 48. KontaktE-Mail:Leonhard.Dobusch@fu-berlin.deTwitter:@leonidobuschHomepages:http://bit.ly/FU_Dobusch (Freie Universität Berlin)http://www.dobusch.netBlog:http://www.governancexborders.com

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