AGIT 2011: WPS Anwendungsprofilgruppe für Geocodes

  • 79 views
Uploaded on

Mit dem Open Geospatial Consortium (OGC) Web Processing Service (WPS) wurde die Möglichkeit geschaffen OpenGIS Web Service (OWS) konforme Operationen in Geodaten-infrastrukturen (GDI) bereitzustellen. …

Mit dem Open Geospatial Consortium (OGC) Web Processing Service (WPS) wurde die Möglichkeit geschaffen OpenGIS Web Service (OWS) konforme Operationen in Geodaten-infrastrukturen (GDI) bereitzustellen. Eine Standardisierung der Operationen erfolgt auf Basis von registrierten Anwendungsprofilen, welche genormte Schnittstellen bereitstellen und somit Wiederverwendbarkeit und Austauschbarkeit der Services in einem definierten Einsatzbereich ermöglichen. Basierend auf dem Anwendungsbeispiel in einem Tsunami-frühwarnsystem Verwaltungseinheiten bezüglich ihrer Gefährdung zu klassifizieren und bei der Erzeugung von Warnnachrichten mittels Geocodes zu referenzieren, erfolgt in diesem Artikel die Spezifikation einer Gruppe von WPS-Anwendungsprofile um einheitlich auf mit Geocodes behaftete Geodaten zuzugreifen, diese zu traversieren und ein Mapping zwischen Geocode und Geometrie herzustellen. Hierbei wird der Einsatzbereich des WPS-Standards dahingehend erweitert, nicht nur Prozessierungsdienste abzubilden, sondern auch standardisierte Zugriffsmethoden, vergleichbar mit Interfaces in Programmiersprachen, auf bestehende GDIs zu ermöglichen.

http://zeigertelegraph.gfz-potsdam.de/wp-content/uploads/2011/07/agit2011_lendholt_wps_geocodes.pdf

  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Be the first to comment
    Be the first to like this
No Downloads

Views

Total Views
79
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0

Actions

Shares
Downloads
1
Comments
0
Likes
0

Embeds 0

No embeds

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
    No notes for slide

Transcript

  • 1. WPS Anwendungsprofilgruppe für Geocodes Matthias Lendholt Deutsches GeoForschungsZentrum
  • 2. Übersicht • Hintergrund • Motivation, Problemstellung • Überlegung: Neues WPS Anwendungsgebiet • Entwurf Anwendungsprofilgruppe • Aktueller Stand der Referenzimplementierung • Ausblick
  • 3. 3 Hintergrund Raumbezug in Tsunami-Frühwarnung Mapping: Simulationsvorhersagen  Verwaltungseinheiten Abbildung: Lendholt, M. (2011) Tailoring spatial reference in early warning systems to administrative units. Earth Science Informatics, 4 (1), 7-16, Springer. doi:10.1007/s12145-010-0075-y
  • 4. 4 Ermittlung des Gefährdungsgrads von Verwaltungseinheiten +  Simulationsergebnisse - Ankunftszeit - Wellenhöhe Gebietskörperschaften (Landkreise, Provinzen, …) Gefährdete Gebiete  Standard-GIS-Operation (Verschneidung)
  • 5. Problemstellung • Adressierung von Gebietskörperschaften mit Geocodes o Innerhalb der Komponenten o Common Alerting Protocol (CAP) o Emergency Data Exchange Language (EDXL) • Geocodes stehen im Vordergrund • Features, Feature ID, FeatureTypes sind irrelevant • Traversierung der Hierarchie: o Welche Landkreise gehören zu einem Bundesland o Zu welchem Bundesland gehört ein Landkreis • Mapping Geocode zu Geometrie und umgekehrt  Implementierung von Services?
  • 6. WPS • WPS: Web Processing Service • Generischer Dienst für Geodatenprozessierung • Eingabe  Verarbeitung  Ausgabe • Typische Anwendungsfälle (klassiche GIS Operationen): o Buffering o Filtering o Intersect, Overlaps, Crosses, … • Registrierte Anwendungsprofile sollen standardisierte Operationen (mit genormten Methoden-Signaturen) bereitstellen
  • 7. Erweiterung WPS Einsatzgebiet Standardisierte Schnittstellen (Aspekte, Interfaces)
  • 8. Idee WPS Anwendungsprofile für den standardisierten Zugriff auf mit/durch Geocodes hierarchisierte Geodaten. Fokus auf Objekthierarchie  Feature-API tritt in den Hintergrund
  • 9. Entwurf Anwendungsprofilgruppe • Prozess für Darstellung der Hierarchie • Prozesse für Abbildung Geocode ↔ Geometry • Prozesse für Traversierung der (Geocode-)Hierarchie
  • 10. Abbildung der Hierarchie • SupportedGeocodes() <geocodeHierarchy> <gcap:hierarchyLevel level="0"> <gcap:realName>NAME_0</gcap:realName> <gcap:primaryGeocodeStandard>ISO2</gcap:primaryGeocodeStandard> <gcap:geocodeStandard>ISO</gcap:geocodeStandard> </gcap:hierarchyLevel> <gcap:hierarchyLevel level="1"> <gcap:realName>NAME_1</gcap:realName> <gcap:primaryGeocodeStandard>HASC_1</gcap:primaryGeocodeStandard> <gcap:geocodeStandard>PLAKANO</gcap:geocodeStandard> <gcap:geocodeStandard>FIPS</gcap:geocodeStandard> </gcap:hierarchyLevel> <gcap:hierarchyLevel level="2"> <gcap:realName>NAME_2</gcap:realName> <gcap:geocodeStandard>HASC_2</gcap:geocodeStandard> </gcap:hierarchyLevel> </geocodeHierarchy>
  • 11. Prozesse für Abbildung Geocode ↔ Geometry • ReturnGeometry(Geocode geocode)  Liefert Geometrie für passendes Feature • ReturnGeocode(Geometry geometry) Liefert Geocode für Geometrie Verschneidung von Geometrie mit SDI-Features ISO=“TR”  Intersect? Crosses? Overlaps? Within? Touches? Für welche Ebene? • ReturnGeocode(Geometry geometry, Int levelFilter, Geocode ancestorFilter [opt], String de9im [opt])  Komplexe Verschneidungsoperationen möglich
  • 12. Prozesse fürs Traversieren der Hierarchie • ReturnChildren(Geocode parent)  Liefert untergeordnete Regionen • ReturnParent(Geocode child)  Liefert übergeordnete Region • Traverse(Geocode origin, String xpath) Beliebiges traversieren der Hierarchie analog zu XPath Knotentests basierend auf Attributen Achsentests analog zu XML-Bäumen HASC_2=“TR.AY”
  • 13. Weitere Prozesse • ReturnAdjacent(Geocode origin)  Liefert räumlich benachbarte Objekte (Prädikat: touches) 
  • 14. Zusammenfassung Anwendungsprofilgruppe
  • 15. Parameterdefinition mittels XML Schema <xs:simpleType name="de9imType"> <xs:restriction base="xs:string"> <xs:pattern value="[012TtFf*]{6}"/> </xs:restriction> </xs:simpleType>
  • 16. Fortschritt Referenzimplementierung • Typdefinition (XML Schema)  • XML Beans  (ohne GML Geometrie) • Implementierung in Java Verwendung GeoTools • GDI: PostGIS oder Shapefile (konfigurierbar) • Implementiert gegen GeoTools-Process Interface • SupportedGeocodes  • ReturnGeometry  • ReturnGeocode  • ReturnParent  • ReturnChild  • Traverse  • ReturnAdjacent  (nur intersect, Punkt/Linien-Geometrien lierfern null) • Wrapping in WPS Framework 
  • 17. Diskussion • Pro: o Fokussierung auf das Wesentliche (Hierarchie Verwaltungseinheiten) o Starke Kohäsion, klare Abgrenzung, schlanke Schnittstellen o Vermeidung von OGC Filter, GML o Kleine XML Schema, leicht einzubinden o Implementierung als GeoTools-Prozesse o Unterstützung Shapefile, GeoJSON, WKT, WKB, GML • Kontra o Kein Standard o Nicht OGC konform o Überstrapazierung WPS?
  • 18. Ausblick • Kapselung als WPS Prozesse o Deegree? o 52North? o Zoo? o GeoServer? • Anwendung / Validierung im TRIDEC Projekt (FP7) o Tsunami-Frühwarnsystem (Demonstrator) für Mittelmeerregion • Anwendung / Validierung im DEWS Projekt (FP6) o Tsunami-Frühwarnsystem (Demonstrator) für Indischen Ozean
  • 19. Matthias Lendholt lendholt@gfz-potsdam.de Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ www.gfz-potsdam.de http://www.dews-online.org http://www.tridec-online.eu