Perspektiven der Wissensarbeit

Loading...

Flash Player 9 (or above) is needed to view presentations.
We have detected that you do not have it on your computer. To install it, go here.

1 comments

Comments 1 - 1 of 1 previous next Post a comment

  • + guest8df206 Prof. Dr. G. Lembke 5 months ago
    Forschungsergebnisse aus dem Jahre 2005 und 2006 zu Handlungsperspektiven persönlichen Wissensmanagements
Post a comment
Embed Video
Edit your comment Cancel

2 Favorites

Perspektiven der Wissensarbeit - Presentation Transcript

  1. Vortrag I-KNOW Graz 07. September 2006 Dr. rer. pol. Gerald Lembke Wissensarbeit aus aktuellen Perspektiven
  2. Möglicher Nutzen fĂŒr Sie aus diesem Input
    • Erfahrungen aus der betriebswirtschaftlichen Methodenkonzeption zur Untersuchung von sozialen Netzwerken
    • Wissenskooperation in der eigenen Organisation reflektieren lernen
    • Ableitung von organisatorisch und/oder individuell konzeptionellen Handlungsanweisungen aus Ergebnissen
    • Erfahrungstransfer aus der Praxisarbeit zur Förderung von Wissenskooperationen in Industrie und Verwaltung
    • Ausblick: Social Network Analysis (SNA)
    • 
 ???
  3. Struktur des Inputs
    • Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse
    • Zwischenfazit und Schlussfolgerungen
    • Perspektiven fĂŒr die Unternehmensentwicklung
  4. Struktur des Inputs
    • Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse
    • Zwischenfazit und Schlussfolgerungen
    • Perspektiven fĂŒr die Unternehmensentwicklung
  5.  
  6. Fazit Umfrag WINE
    • Wissensnetzwerke sind in den letzten Jahren fĂŒr den unternehmerischen Erfolg eine notwendige Grundlage geworden. Sie dienen als konkrete Hilfestellung bei der BewĂ€ltigung von beruflichen Aufgaben. Daher sind der „Aufbau und die Entwicklung von Netzwerken“ fĂŒr die meisten Befragten von prioritĂ€rem Interesse – ebenso die Themen „Kommunikation und Information“ und „Verankerung von Wissensnetzwerken in die eigene Organisation“.
    • Handreichungen fĂŒr den Umgang mit diesen Herausforderungen scheinen in der Zielgruppe unzureichend vorhanden zu sein.
  7. IT ist nicht dominierend in der Entwicklung von Wissensnetzwerken 

  8. Statt dessen geht es um folgende Themen:
  9.  
  10.  
  11.  
  12.  
  13. Begriff „Wissensgemeinschaft“ Wissens- gemeinschaft Freiwillige Teilnahme IntensitĂ€t abhĂ€ngig von Leitung Basiert auf Kommunikation und Interaktion Ziel: Austausch personengebundenen Wissens IntensitĂ€t abhĂ€ngig von Rahmen-bedingungen Gemeinsames Interesse Nutzen kann privater oder beruflicher Natur sein
  14. => Organisation informellen Wissens
  15. Begriff „Wissenskooperation“ Wissens- kooperation Ausmaß Wissenstausch Interaktions- verhalten Kooperations- verhalten Kommunikations- verhalten Formelles und informelles Wissen Individuelle Bereitschaft Ohne direkten, unmittelbaren Nutzen
  16. Struktur des Inputs
    • BegriffsverstĂ€ndnisse
    • Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes
    • Lösungsweg und Untersuchungsdesign
    • Exemplarische Ergebnisse
    • Erfahrungen in der Praxis
  17. Hintergrund Wissensgemeinschafts-Projekte funktionieren in der Organisations-praxis nicht.  I. d. R. gestaltungsorientiert oder selbstorganisiert Wissenskooperation ist von zahlreichen Variablen und Einflussfaktoren abhĂ€ngig  Geringe Erfahrungen im Umgang mit Wissenskooperation Wissenskooperation bewegt sich in einem organisatorischen Spannungsfeld zwischen 
 
 „ Gestaltungsdeterminismus“ 
 „ Selbstorganisation“ + Unzureichende Teilnehmerorientierung + Mangelndes VerstĂ€ndnis fĂŒr die WirkungszusammenhĂ€nge in Wissensgemeinschaften + Herausforderung Beantwortung „Wie-Frage“ + Nicht-trivial und weitgehend unkonkret Zeigt sich Zeigt sich
  18. Inhaltliche Herausforderungen fĂŒr das Projekt 1. Identifizierung von Funktions-merkmalen fĂŒr die Wissens-kooperation in Wissens-gemeinschaften 3. Analyse der Motivationen fĂŒr eine Wissens-kooperation 2. Finden eines Analyserahmens zur Wissens-kooperation in Wissensgemein-schaften Fokus des Projektes: Funktionsmechanismen der Wissens-kooperation in Wissensgemeinschaften verstehen lernen.
  19. InterdisziplinĂ€res VerstĂ€ndnis des Gegenstandes Wissenskooperation findet vorwiegend in persönlichen Begegnungen statt Motivation von Mitgliedern ist ein wichtiger Teil der Wissens-kooperation Wissenskooperation findet wahrnehmbar oder verdeckt statt Fragestellung: Wie kann Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften gefördert und organisiert werden? Fokus auf reale Wissens-gemeinschaften Fokussierung auf die Bereit-schaft und das Ausmaß der Wissenskooperation von Teilnehmern Fokussierung auf funktionierende Wissensgemeinschaften
  20. Struktur des Inputs
    • BegriffsverstĂ€ndnisse
    • Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes
    • Lösungsweg und Untersuchungsdesign
    • Exemplarische Ergebnisse
    • Erfahrungen in der Praxis
  21. GrundsĂ€tzliche Bausteine des Projektes Untersuchungsprozess Entwicklung eines Rasters fĂŒr die empirische Analyse Untersuchungsprozess DurchfĂŒhrung Empirie (Mehrfach- fallstudie) Entwicklung eines Rasters fĂŒr die empirische Analyse Untersuchungsprozess Interpretation der Analyse und Unter- fĂŒtterung der Ergebnisse DurchfĂŒhrung Empirie (Mehrfach- fallstudie) Entwicklung eines Rasters fĂŒr die empirische Analyse
  22. FĂŒnf Schritte in der theoretischen Vorarbeit Aufarbeitung Sichtung Kurzdar- stellung Ableitung Verdichtung Aufarbeitung eines heuristischen Rahmens zur Verortung eines eigenen Management-VerstĂ€ndnisses (Kontextsteuerung*) Sichtung der aktuellen und internationalen Community-Literatur Kurzdarstellung und WĂŒrdigung der prominentesten Community-Konzepte (bis 2004). Ableitung von möglichen Handlungsfeldern fĂŒr die Beantwortung der Forschungsfrage aus Literatur und Konzept-darstellungen. Verdichtung zu einem Untersuch-ungsraster fĂŒr Empirie * Naujoks (1994): 113 ff.
  23. Untersuchungsraster fĂŒr die empirische Analyse Motivation: Fokussierung auf Akteur-Perspektiven Wissensform Raum/Kontexte DÜRFEN Bereitschaft WOLLEN FĂ€higkeiten KÖNNEN Raster fĂŒr empirische Untersuchung
  24. Empirisches Untersuchungsdesign Triangulation zur ErgĂ€nzung von Perspektiven Entscheidung fĂŒr ein Fallstudien-Design und Integration quantitativer Daten Empirisches Design, das in einem neuartigen und komplexen Fall menschliche Handlungen in unterschiedlichen realen Lebenswelten untersucht. Methoden: Inhaltsanalysen, MĂŒndliche Befragungen, Beobachtungen, Dokumenten- Analyse Aktions- forschungs- Ansatz Grounded Theory Fallstudien- Ansatz Qualitative Designs Quantitative Designs
  25. Mehrfallstudien-Design mit explorativen Mehrfach-Fallstudien Quelle: Eigene, in Anlehnung an YIN (2003): 39 Fall 3 Fall 2 Fall 1 Wissensgemeinschaft Hannover Wissensgemeinschaft MĂŒnchen Wissensgemeinschaft Frankfurt/M. Fall 6 Fall 7 Fall 8 Fall 4 Fall 5 Fall 10 Fall 9
      • 31 teilstrukturierte PrimĂ€r- und SekundĂ€rinterviews mit WG-Akteuren
      • 11 persönlich teilnehmende Beobachtungen
      • 58 Dokumente
    Fallstudie = GfWM e. V. Zehn untergeordnete Analyseeinheiten: „ Single Embedded Case Study“ Qualitative Inhaltsanalyse nach MĂŒhlfeld * Auswertung der Interviews auf Basis eines entwickelten Kategorienschemas Quantitative Dokumentenanalyse Auswertung von Dokumentationen, PrĂ€sentationen u. Ă€. * Quelle: MĂŒhlfeld (2003): 330 ff.
  26. DIE AUSWERTUNG Von den Interviewdaten zu den Interpretationsergebnissen Umfassendes Bild der WirkungszusammenhÀnge einer Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften Paraphrase wird zugeordnet Kategorie 1 Kategorie 2 Kategorie 3 Kategorie 4 wird zugeordnet Unterkate-gorie Merkmal 1 Merkmal n Merkmal 2 wird abgeleitet
  27. Struktur des Inputs
    • BegriffsverstĂ€ndnisse
    • Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes
    • Lösungsweg und Untersuchungsdesign
    • Exemplarische Ergebnisse
    • Erfahrungen in der Praxis
  28. Beantwortung der Fragestellung – Ergebnisse im Überblick Die Initiative und Förderung von Wissenskooperation in realen Wissensgemeinschaften ist realisierbar durch 
 
 d ie FĂ€higkeiten und Fertigkeiten des Leitungspersonals im Umgang mit Kontextmerkmalen. 
 die Beeinflussung von bestimmten Faktoren (Kontextsteuerung). 
 d ie Realisierung individueller Kooperationsstrategien seitens der Teilnehmer.
  29. Struktur des Inputs
    • Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse
    • Zwischenfazit und Schlussfolgerungen
    • Perspektiven fĂŒr die Unternehmensentwicklung
  30. 1. Kontextsteuerung: Leitbild fĂŒr die Beeinflussung von Einflussfaktoren fĂŒr die Wissenskooperation (Beispiele) Tiefenstruktur Leitbild Gemeinsames Ziel Thema Indivi./Kollekt. Wirksamkeiten ≈ Anerkennung „ Soft-Skills“ OberflĂ€chenstruktur „ Sich trauen dĂŒrfen“ Respekt, Toleranz RĂŒcksichtnahme Individuelle Vergangenheits- erfahrungen Suche nach Beziehungen Über Fehler sprechen „Worst-Practices“ (Spiel-) Regeln (Gemeinsame) Werte Informelle Kommunikation „ Sensoren“
  31. 2. Die Realisierung individueller Kooperationsstrategien fĂŒr Teilnehmer von Wissensgemeinschaften (Beispiele) Kooperation fördern und fordern ReziprozitĂ€t unterstĂŒtzen Verwertungs- interessen formulieren Selbstwirksamkeits- erwartung formulieren Individuelle Interessen kennen und verbalisieren können
  32. 3. FĂ€higkeiten und Fertigkeiten des Leitungspersonals Hoher Bedarf an Kompetenzen fĂŒr WG-Leiter: „ Soft-Skills“ : Wahrnehmung von Interaktions- und Kooperationspotentialen zwischen Teilnehmern Personale Kompetenz : „Umgang mit sich selbst und dem Wissen“ Reflexionskompetenz : Fertigkeit zu „interner ReprĂ€sentation und Reflexion“ Methodische Kompetenzen : (Moderation, Gruppenprozesse)
  33. Zusammenfassung: Rahmenkonzept zur Förderung der Wissenskooperation in den Wissensgemeinschaften (KoWoDu) Kontext-Steuerung Wissensform Bereitschaft Raum und Ressourcen FĂ€higkeiten Können DĂŒrfen Wollen Prinzip Selbst-Organisation
  34. Struktur des Inputs
    • BegriffsverstĂ€ndnisse
    • Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes
    • Lösungsweg und Untersuchungsdesign
    • Exemplarische Ergebnisse
    • Erfahrungen in der Praxis nach einem Jahr
  35. Wissensmarkt Ziel (-erfĂŒllung) (Person/Gruppe/Organisation) Wissensangebot Wissensnachfrage Nutzen Kommunizieren ReprĂ€sentieren Generieren (Innovationen) Wertschöpfung Marktausgleich
    • Rahmenbedingungen
      • Werte
    • Anreize
    • Spielregeln
    • Infrastruktur
  36. Struktur des Inputs
    • Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse
    • Zwischenfazit und Schlussfolgerungen
    • Perspektiven fĂŒr die Unternehmensentwicklung
  37. Mögliche Anwendung „KoWoDu“: Z. b.: Gruppenleiter (oder Externer) befragt Teilnehmer einer Arbeitsgruppe AnsĂ€tze der Kontextsteuerung Ziel: Gezielte Beeinflussung von Rahmenfaktoren, Konzeption von Maßnahmen z. B. zur 
 
 Förderung des Beziehungswissens 
 Vermittlung von IdentitĂ€t 
 BerĂŒcksichtigung von Vergangenheitserfahrungen zur Förderung der Gegenseitigkeit 
 situativen, nicht strukturellen, Spielregel-Einsatzes
  38. Ausblick: Social Network Analysis (SNA): Die Datenbasis
  39. NetDraw Overview
  40. Beispiel 3-D-Ansicht
  41. Untersuchungspotential
    • StĂ€rkere Förderung und Integration von Organisations- und Personalentwicklungs-AnsĂ€tzen
    • Wie könnte das aussehen?
  42. Wie sieht ein Organisations-Modell fĂŒr die Zukunft aus? Organisations- Entwicklung Prozess- management Wissens- management Verbindung von Organisationsstruktur, Prozessorganisation und Wissensarbeit Strukturen AblĂ€ufe Wissensperspektive Denkgruppe A Denkgruppe B Denkgruppe C
  43. Ausblick
    • FĂŒr eine kĂŒnftige Weiterentwicklung von Wissenskooperation in realen Wissensgemeinschaften ist weitere Forschung notwendig:
      • Anwendung und Umsetzung des Rahmenkonzeptes in der Praxis und Evaluierung auf Transfermöglichkeiten in die Unternehmenspraxis.
      • Entwicklung eines weiter vertieften VerstĂ€ndnisses der TriebkrĂ€fte zur Wissenskooperation von Akteuren, ggf. mit biographischen Methoden und beruflichen Entwicklungsbahnen in den Wissensgemeinschaften der GfWM e. V.
      • Konzeptionen und Evaluierungen von Kompetenzentwicklungs-konzepten fĂŒr Akteure der Wissensgemeinschaften.
      • Erweiterung des Erkenntnisfeldes durch vergleichende Studien aus der Unternehmenspraxis unter BerĂŒcksichtigung weiterer Kontexte und Faktoren (z. B. Macht, Mikropolitik).
  44. Aktuelle Publikationen http://www.LearnAct-Verlag.de
  45. Publikationsliste ab 2001
    • Lembke, Gerald und Michael Vyborny (2006) : Soziale Netzerkanalyse. In: Wissensmanagement – Das Magazin fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte. Nr. 7/2006
    • Lembke, G. (2006): Organisationsentwicklung im Mittelstand weitergedacht. Online-Publikation: www.Business-Wissen.de (01.06.2006)
    • Lembke, G.; Matin MĂŒller; Uwe Schneidewind (2006) (Herausgeber) : Wissensnetzwerke – Grundlagen, Anwendungsfelder, Praxisberichte. Wiesbaden: LearnAct!-Verlag
    • Lembke, G. (2006) : Wissensgemeinschaften in Virtuellen hochschulen am Beispeil der AKAD Hochschulen fĂŒr BerufstĂ€tige. In: Lembke, G.; Matin MĂŒller; Uwe Schneidewind (Hrsg.): Wissensnetzwerke – Grundlagen, Anwendungsfelder, Praxisberichte. Wiesbaden: LearnAct!-Verlag
    • Lembke, G. (2006): Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften - Grundlagen und Perspektiven fĂŒr den Vertrieb. In: Ahlert, Dietrich (Hrsg.) Jahrbuch Vertriebs- und Handelsmanagement 2006: Wissensmanagement in Vertrieb und Handel.
    • Lembke, Gerald (2005) : Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften – Initiative und Förderung der Wissensteilung in Organisationen. Wiesbaden: LearnAct!-Verlag
    • North, Klaus; Franz, Michael und Gerald Lembke (2004) : Wissenserzeugung und –austausch in Wissensgemeinschaften – Communities of Practice. Schriften zur beruflichen Weiterbildung, Quem Report Heft 85
    • Lembke, Gerald (2004) : Die Lernende Organisation als Konzept einer entwicklungsfĂ€higen Unternehmung. Marburg: Tectum-Verlag
    • Lembke, Gerald (2004) : Persönliches Wissensmanagement. In: Community of Knowledge. 11.11.2004: http://www.c-o-k.de/cp_artikel.htm?artikel_id=180
    • Lembke, Gerald; North, Klaus und Michael Franz (2003) : "Wissensgemeinschaften als Rahmenkonzept fĂŒr Business-Communities". In: Wissensmanagement – Das Magazin fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte. Nr. 8/2003
    • Lembke, Gerald (2003) : "Lernen lernen. In: Zeitschrift des WĂŒrttembergischen Genossenschaftsverbandes (GENO), Nr. 7/2003
    • Lembke, Gerald (2002) : Wissensrenaissance im Management. In: vis-A-vis, Ausgabe 2/2002
    • Lembke, Gerald (2002) : Weiterbildung. In: Kursbuch Job – Erfolgsstrategien fĂŒr jeden Tag. Wiesbaden: Falken-Verlag
    • Lembke, Gerald (2002) : Über die Verteilung von Wissen in Organisationen. In: Wissensmanagement – Das Magazin fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte. Nr. 1/2002
    • Lembke, Gerald und Stefanie Albrecht (2002) : Wissenstransfer als kommunikativer Prozess – Über die Verteilung von Wissen in Organisationen. In: Wissensmanagement – Das Magazin fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte. Nr. 1/2002
    • Lembke, Gerald (2002) : Wissen zum Anfassen. In: Wissensmanagement – Das Magazin fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte. Nr. 1/2002
    • Lembke, Gerald (2001) : VerĂ€nderungsmanagement - Aspekte der Entwicklung von Mitarbeitern im Wissensmanagement. In: Handbuch zur Personalentwicklung. Deutscher Wirtschafts-Dienst.
    • Lembke, Gerald (2001) : Wissensmanagement in der Projektarbeit. In: Handbuch Projektmanagement. Aktualisierungsausgabe 3/2001.
    • Lembke, Gerald (2001) : Kolumne Wissenswertes: "Wissen zum Anfassen". In: Wissensmanagement – Das Magazin fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte. Nr. 6/2001
    • Lembke, Gerald (2001) :Wissensmanagement: "Es fĂŒhrt kein Weg am Menschen vorbei". In: Direkt Marketing – Magazin fĂŒr kundenorientierte Kommunikation, Ausgabe 3/2001
    • Lembke, Gerald (2000) :Wissensmanagement bei der HypoVereinsbank. In: Wissensmanagement – Das Magazin fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte. Nr. 5/2000
    • Lembke, Gerald (2001) : Wissenssicherung im Mittelstand. In: Personalmagazin Nr. 7 Juli/2001
    • Lembke, Gerald (2001) : Ist Wissens wirklich Macht? In: Madame Nr. 7 Juli / 2001
  46. AuszĂŒge aus der PrimĂ€rliteratur
    • Moser, K. S.; Schaffner, D. [2004]: Die Bedeutung der Wissenskooperation fĂŒr ein nachhaltiges Wissensmanagement. In B. Wyssusek (Hrsg.), Wissensmanagement komplex: Perspektiven und soziale Praxis. Berlin: Erich Schmitt, S. 227-242.
    • MĂŒhlfeld, C.; Windolf, P.; Lampert, N.; H. KrĂŒger [1981] : Auswertungsprobleme offener Interviews, in: Soziale Welt, Jg. 32(3) / 1981, S. 325–352.
    • Naujoks, H. [1994]: Konzernmanagement durch Kontextsteuerung, in: Conrad, P.; G. Schreyögg (Hrsg.): Managementforschung 4, Berlin, New York, S. 105-141
    • North, Klaus; Franz, Michael; Gerald Lembke [2004] : Wissenserzeugung und -austausch in Wissensgemeinschaften - Communities of Practice, Berlin: Quem-Report.
    • Romhardt, Kai [2002] : Wissensgemeinschaften - Orte lebendigen Wissensmanagement; Dynamik, Entwicklung, Gestaltungsmöglichkeiten, ZĂŒrich: Versus.
    • Schoen, Stefan [2001] : Gestaltung und UnterstĂŒtzung von Communities of practice, MĂŒnchen: Utz, Wiss.
    • Wagner, Rainer H. [1995] : Praxis der VerĂ€nderung in Organisationen: was Systemtheorie, Psychologie und Konstruktivismus zum Verstehen und Handeln in Organisationen beitragen können, Göttingen: Verl. fĂŒr Angewandte Psychologie.
    • Wenger, Etienne; McDermott, Richard; William M. Snyder [2002] : Cultivating communities of practice, Boston MA: Harvard Business School Press.
    • Willke, Helmut [2001]: Systemtheorie III: Steuerungstheorie, Stuttgart: Gustav Fischer Verlag.
    • Yin, Robert K. [2003]: Case Study Research, 2. Aufl., Thousands Oaks, California: Sage Publications.
  47. FortfĂŒhrende Literatur „Social Network Analysis“
    • Allee, V. 2002. The Future of Knowledge Increasing Prosperity through Value Networks. Boston: Butterworth-Heinemann
    • Allee, V. 1997. The Knowledge Evolution: Expanding Organizational Intelligence. Boston: Butterworth-Heinemann
    • Allee, V. 2005. Field Book Consultation Guides. www.alleevaluenetworks.com
    • Borgatti, S.P., Everett, M.G. and Freeman, L.C. 2002. Ucinet for Windows: Software for Social Network Analysis. Harvard, MA: Analytic Technologies.
    • Hanneman, Robert A. and Mark Riddle.  2005.  Introduction to social network methods.   Riverside, CA:  University of California, Riverside ( published in digital form at http:// faculty.ucr.edu/~hanneman / )
    • Schwabe, O. 2005. Software GenIsisTM for ValueNet WorksTM www.alleevaluenetworks.com
    • http://en.wikipedia.org/wiki/Social_Network_Analysis
    • http://en.wikipedia.org/wiki/Network_analysis
    • http://www.orgnet.com/sna.html
    • Scott J. Social Network Analysis: A Handbook. 2nd ed. Thousands Oaks, Calif: Sage Publications; 2000.
    • Borgatti SP, Foster PC. The network paradigm in organizational research: a review and typology. J Management . 2003;29:991–1013.
    • Ucinet for Windows: Software for Social Network Analysis. Cambridge, Mass: Analytic Technologies; 2002.
    • Krackhardt D, Blythe J, McGrath C. KrackPlot 3.0: an improved network drawing program. Connections . 1994;17:53–55.
    • Freeman LC. Centrality in social networks I: conceptual clarification. Social Networks . 1979;1:215–239.
    • McGrath C, Krackhardt D. Network conditions for organizational change. J Appl Behav Sci . 2003;39:324–336
  48. Gerald Lembke Vielen Dank fĂŒr Ihre Aufmerksamkeit!
  49. Backup
  50. Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Wissensform“ -Struktur- und Projektwissen -Beziehungswissen -Handlungswissen / Reflexion -Barriere: Wissen kontextbezogen und hĂ€ufig zu abstrakt -Intrinsische Motivation -Individuelle Interesse berĂŒcksichtigen -Suche nach Beziehungen („Netzwerken“) -Wissenskooperation situationsabhĂ€ngig -HeterogenitĂ€t förderlich -Lernen und Weiterbildung - Barriere: ZusammenfĂŒhrung von individuellen Interessen -Konkretisierung auf Lebenswelt -Eigenverantwortung fördern -Möglichkeit der Mitsprache und Teilnahme en Entscheidungen - Barriere: Eigenverantwort- lichkeit unterschied- lich ausgeprĂ€gt (Konsumentenver- halten oft „attraktiver“) Funktionsaspekt Arten: Wissensdimensionen Anwendung: Verwertungsinteresse Auswahl: Mitgestaltung der Mitglieder Dimension Kategorie Wissensform
  51. Datenquellen, Erhebungs- und Auswertungsmethoden 2. Leiter/Organisatoren 4. Mitglieder in Frankfurt 3. Leitungs-Vertreter 5. Wissensgemeinschaften- Leiter in Unternehmen 1. Veranstaltungen 6. Dokumente 7. SekundĂ€rdaten Auswertungsmethoden: Qualitative Inhaltsanalyse nach MĂŒhlfeld * Quantitative Dokumentenanalyse * Quelle: MĂŒhlfeld 2003: 330 ff. Erhebungsmethode: Datenquelle: 11 persönlich teilnehmende Beobachtungen Auswertung der Interviews auf Basis eines aus der Theorie entwickelten Kategorienschemas 10 teilstrukturierte Interviews 05 teilstrukturierte Interviews 08 teilstrukturierte Interviews 02 teilstrukturierte Interviews 58 diverse Dokumente 06 sekundĂ€re Interviews Auswertung von Einladungen, Dokumentationen, PrĂ€sentationen, Webseiten, Diskussionsforen, GfWM-Internetseiten.
  52. Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Bereitschaft“ -Individuelle und kollektive Wirksamkeit (Anerkennung fördern) -Positive Absicht in der Begegnung -Ziel: TauschgeschĂ€ft -Individuelle Einstellungen (Vergangenheits- erfahrungen) -Barriere: Konsumenten- haltung, ReziprozitĂ€t hĂ€ufig unbewusst -Offenheit empfangen und senden -Schutzkreis berĂŒcksich- tigen -„Raum“ wechseln (formell- informell) -Über Fehler sprechen - Sympathische AtmosphĂ€re -Barriere: Vertrauens- bildung formalisiert, Schutzkreise „verletzt“ (Ideenklau) - Intrinsische Motivation - Thema, Interessen fördern - Koopera- tionsoptionen - Bildung von Untergruppen - Barriere: Zwang zur Wissensgabe Funktionsaspekte Gegenseitigkeit Vertrauen Freiwilligkeit Dimension Kategorie Bereitschaft
  53. Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Raum & Ressourcen“ -Organisations- bezogen -Ablaufbezogen -Intrapersonell -Reflexion(en) -„Sich trauen“ dĂŒrfen - Barriere: Feedback als „Pflicht“, nicht als Reflexionschance, knappe Ressource Zeit -„Aushandeln“ von Wissen -Leitfaden bereit stellen -Befristete, unbefristete Interventionen -Respekt, RĂŒcksichtnahme, Toleranz - Barriere: FehleinschĂ€tzung Erstellungsaufwand und Nutzen, knappe Ressource Zeit -Kommunikation („Plaudern“) fördern -Ausreden lassen -Fragen zulassen,- Zuhören wollen und können -Identifikation: „Wahrgenommen werden“ -Leitbilder -Gemeinsame Ziele -Barriere: VerkĂ€ufer- Verhalten Funktionsaspekte Feedback Spielregeln WertschĂ€tzung Dimension Kategorie „Raum und Ressourcen“
  54. Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „FĂ€higkeiten“ -Ausdauer, Durchhaltevermögen - Sozial Kompetent -Zeit einrĂ€umen - Organisations- kompetenz, Adminaufgaben bewĂ€ltigen -VisionĂ€r und Generalist -FĂŒhrungsstil: Situativ, Kooperativ -Anwendung Moderations- techniken - Barriere: Mangelnder Rollenwechsel - Rollenwechsel: Zuhören und Nachfragen -Zeitmanagement -Impulse liefern können -DialogfĂ€higkeit -„Helfen wollen“ -ZielkonformitĂ€t -Bewusstsein ĂŒber sich selbst - Barriere: Subjektive Selbst-EinschĂ€tzungen, Fehlende Methoden -Interaktionen fördern (aufeinander zugehen) -Auf Ziele richten und artikulieren, nicht jeder muss etwas sagen -Informelle K. ermöglichen -Mit WortfĂŒhrern umgehen -Umgang mit Medien -Barriere: Unterschiedliche Kommunikationsebenen, Ideenklau Funktionsaspekte Kompetenzen Management Kompetenzen Mitglieder Kommunikation Dimension Kategorie „FĂ€higkeiten“
  55. Management-VerstĂ€ndnis fĂŒr Wissensgemeinschaften Theoretische Strömungen in der Literatur zu Wissensgemeinschaften zeigen heterogene AnsĂ€tze Selbst-Steuerung Kontext-Steuerung Fremd-Steuerung SteuerungsintensitĂ€t hĂ€ngt von der Bedeutung endogener und exogener Faktoren ab. FĂŒr Wissensgemeinschaften gilt: hoher Anteil und Bedeutung beider Faktoren: Kontextsteuerung als konzeptionelle Leitlinie fĂŒr Wissensgemeinschaften
  56. Ergebnisse, die sich aus der Arbeit ergeben - Überblick 1 Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften „ Kollektive Wirksamkeiten“ spielen keine Rolle fĂŒr die Wissenskooperation. Akteure haben ausgeprĂ€gtes Lerninteresse. Wissenskooperation dient als Mittel um Zweck fĂŒr persönlich verwertbarem Handlungswissen. Das Ausmaß und die Bedeutung informellen Wissens fĂŒr die Wissenskooperation ist prĂ€gnant. Das fĂŒr das Funktionieren von Wissensgemeinschaften herausgestellte „Gemeinsame Thema“ hat sich bestĂ€tigt, genĂŒgt allein aber nicht. Vertrauen lĂ€sst sich ĂŒber spezifische Kontexte/Rahmenbedingungen (z. B. Offenheit, RĂ€ume wechseln, ReziprozitĂ€t) fördern. Wissensgemeinschaften sind ein Ort der Reflexion, weniger der Zielerreichung. Je höher der Reflexionsgrad, desto wahrscheinlicher die Möglichkeit statt findender Wissenskooperation. Wissenskooperation bedarf nur geringe informationstechnologische UnterstĂŒtzung.
  57. Ergebnisse, die sich aus der Arbeit ergeben - Überblick 2 Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften Wissenskooperation bedarf erweiterter Kenntnisse und FĂ€higkeiten. Dies gilt sowohl fĂŒr Leiter als auch fĂŒr Mitglieder (z.B. DialogfĂ€higkeit, Kommunikations-Initiativen, Bewegen in Gruppen) Tiefenstruktur: Notwendige Merkmale zur Förderung der Wissenskooperation: WertschĂ€tzung, Feedback, Kommunikation als strukturell wirkendes Element, IdentitĂ€ts-PrĂ€gnanz, Respekt, Toleranz, temporĂ€re Spielregeln. Klassische FĂŒhrungsstile bedĂŒrfen der Erweiterung um die FĂŒhrung (Steuerung) von Rahmenbedingungen. => Hoher Entwicklungsbedarf. Wissensgemeinschaften (mit Ziel Wissenskooperation) reagieren sensibel auf Direkt-Interventionen. Zentrale Herausforderung: Die Aktivierung von Mitgliedern. Hinweise an der OberflĂ€chenstruktur (Steuerung ĂŒber Strukturen, Prozesse) greifen zu kurz. Neu sind Aspekte in den Tiefenstrukturen von Wissensgemeinschaften, die förderlich fĂŒr die Wissensgemeinschaften sind.
  58. Inhaltliche Herausforderungen fĂŒr das Projekt
    • 1. Identifizierung von Funktionsmerkmalen fĂŒr die Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften
    2. Finden eines Analyserahmens zur Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften Fokus der Arbeit: Funktionsmechanismen der Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften verstehen lernen. 3. Analyse der Motivationen fĂŒr eine Wissenskooperation
  59. Zusammenfassung der Ergebnisse
    • Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften kann nicht nur nach traditionellem Management-VerstĂ€ndnis gefördert werden.
    • Neben eines Managements von Strukturen und Prozessen sind Faktoren in den Tiefenstrukturen von prĂ€gsamer Bedeutung.
    • Zu empfehlen ist die Fokussierung auf die Förderung der Wissenskooperation durch ein „Management der Rahmenbedingungen“.

+ Gerald LembkeGerald Lembke, 4 years ago

custom

4317 views, 2 favs, 1 embeds more stats

Vortrag auf der I-KNOW in Graz.,Österreich

More info about this document

© All Rights Reserved

Go to text version

  • Total Views 4317
    • 4316 on SlideShare
    • 1 from embeds
  • Comments 1
  • Favorites 2
  • Downloads 0
Most viewed embeds
  • 1 views on http://www.oeglb.at

more

All embeds
  • 1 views on http://www.oeglb.at

less

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate. If needed, use the feedback form to let us know more details.

Cancel
File a copyright complaint
Having problems? Go to our helpdesk?

Categories