Glossar für Einsteiger in den Onlinejournalismus
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Dies ist ein Glossar für Einsteiger in den Onlinejournalismus. Wer weitere begriffe erläutert haben möchte, kann sich gerne melden.

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Glossar für Einsteiger in den Onlinejournalismus Glossar für Einsteiger in den Onlinejournalismus Document Transcript

  • Onlinejournalismus Glossar für Einsteiger Diese Übersicht entstand auf Anregung der Studenten der Akademie für Mode & Design.Sie darf unter -Lizenz weiterverwendet werden. Siehe Fußzeile.Audio-Slide-Show: Standbilder, die gegebenenfalls mit Video kombiniertwerden. Unterlegt mit Atmosphäre, gegebenenfalls O- und Off-Tönen.Vorteil: der Journalist muss nicht mit einer großen Videoausrüstung los,sondern bleibt mit Kamera unauffälliger. Unterschied zum Video: BeimBetrachter läuft ein Kopfkino ab. Er wird mehr in das Geschehenhineingezogen, als das oft bei einem Video der Fall ist. Besonders guterMacher von Audio-Slide-Shows ist Media Storm (http://mediastorm.com)in den USA.Augmented Reality (AR): erweiterte Realität. Im Prinzip wird durcheinen Filter geschaut, der Informationen anzeigt, die das bloße Auge nichterkennen kann. Beispiel: Ich sehe in einer Zeitschrift ein Foto. Danebenist eine AR-Markierung. Schaue ich durch meinen Filter auf dieMarkierung, sehe ich ein anderes Foto, das aber nicht auf dem Papier zusehen ist. Oft sind diese Informationen mittels Geodaten im sogenanntenOuternet verankert. Die Rede ist dabei häufig von Airtags, also einer ArtLuftblasen mit einem Schlagwort. Beispiel: Ich könnte mit einer AR-Appein Foto des Kölner Doms bei Sonnenuntergang aufnehmen. Dieses Fotokönnte ich ins Outernet laden. Kommt ein anderer Nutzer der gleichenApp vorbei, sieht er mein Airtag, beispielsweise „Sonnenuntergang amDom“. Klickt er das Tag an, kann er das Bild sehen, obwohl derSonnenuntergang längst vorbei ist. Mit AR haben schon mehrere Medienexperimentiert, unter anderem die Süddeutsche Zeitung und der Stern.Sie nutzten als Filter das Smartphone mit der eingebauten Kamera. InZukunft könnte AR aber auch mit Brillen möglich sein. Sehr gutes Video zuAR vom Elektrischen Reporter: http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/208.Bildergalerie: Mehrere Bilder zu einem Thema. Der Nutzer muss klicken,um zum nächsten Bild zum kommen. Auch gerne „Klickstrecke“ genannt.Führt zu mehr Klicks und damit unter Umständen zu höherenWerbepreisen.Blog: kommt von Weblog. Im Begriff steckt „Log“ von Logbuch, also demTagebuch eines Schiffes. Davon abgeleitet ist die umstrittene Definition„Onlinetagebuch“. Gemeint ist damit, dass ein Blog abwärtschronlogischArtikel auflistet. Das heißt, der aktuellste Artikel steht oben, der ältesteOnlinejournalismus. Glossar für Einsteiger von Bettina Blass steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://www.wirtschaft- verstehen.de erhalten.
  • unten. Im Regelfall ist ein Blog in die so genannte Blogosphäreeingebunden. Das heißt, er verweist auf andere Blogs, die wiederum aufihn linken. Außerdem werden die Beiträge von anderen Nutzernkommentiert.Die Definition kann aber auch an der Software ausgerichtet sein.Beispielsweise ist Wordpress (http://de.wordpress.com) eine Software umBlogs zu machen. Mit Wordpress lassen sich jedoch auch statische Seitenproduzieren. Ist jede Seite ein Blog, die beispielsweise mit Wordpressgemacht wird, wäre so auch eine statische Seite ein Blog. Andererseitssind auch im Regelfall statische Nachrichten-Seiten abwärtschronologischaufgebaut und werden kommentiert. Sie könnten also theoretisch auch alsBlog bezeichnet werden.Ein kostenpflichtiges E-Book gibt es bei eload24 zum Thema „Reiseweblogfür Einsteiger“.CC-Lizenzen: „All rights reserved“, alle Rechte vorbehalten, ist einBegriff, der in Zusammenhang mit dem Urheberrecht steht: Beispielsweisedarf niemand ein Bild eines anderen auf der eigenen Homepage einbauen,ohne den Fotografen gefragt und gegebenenfalls dafür entlohnt zu haben.Es gibt aber Autoren, Videofilmer, Musiker oder Fotografen, für die dieseRegelung zu starr ist. Sie wollen ihre Produkte unter bestimmtenBedingungen weitergeben, stellen sie auch kostenlos zur Verfügung, wennder Nutzer einige Dinge beachtet. Das ist mit den Creative Commons-Lizenzen, kurz CC-Lizenzen, möglich, denn dort heißt es „some rightsreserved“. Es sind also nur einige, und nicht alle Rechte vorbehalten. CC-Material findet man auf der Seite http://de.creativecommons.org. Dortkann man seine Inhalte auch als CC-Material lizenzieren.Chat: eine Unterhaltung am Bildschirm in geschriebener Form in Echtzeit,real time. Ein Expertenchat findet beispielsweise zu einer festgelegten Zeitstatt und endet nach einer festgelegten Zeit. Danach können keine Fragenmehr gestellt werden, und es gibt keine Antworten mehr. Hiervonunterscheidet sich das Forum.Chirpstory: ein Tool, um Posts unterschiedlicher Menschen und vonverschiedenen Plattformen zu einem Thema chronologisch anzuordnenund so eine neue, eigene Darstellung zu machen. Siehe auch Storify.http://chirpstory.com/Content: alle Inhalte auf einer Internetseite, also Text, Bild, Video, Audio,Tools und so weiter.Content Manager: Arbeitet für ein Onlinemedium. Je nachStellenausschreibung kombiniert er journalistische Aufgaben mitverwaltenden. In vielen Unternehmen hat seine Arbeit aber nichts mehrOnlinejournalismus. Glossar für Einsteiger von Bettina Blass steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://www.wirtschaft- verstehen.de erhalten.
  • mit der eines klassischen Onlinejournalisten zu tun. Er organisiert eherAbläufe, arbeitet mit dem Business Development zusammen, bestückt dieInternetseiten und hat in einigen Firmen die Aufgaben eines CvD.Crossmedia Journalist: kann nicht nur schreiben oder filmen oderAudio. Er beherrscht mindestens zwei der journalistischen Arbeitsweisenund kann dadurch multimedial eingesetzt werden.Datajournalism: Datenjournalismus. Dabei geht es um mehr als dieGrafiken zum Text. Vielmehr sollten die recherchierten öffentlichen Datenin Datenbanken für alle zugänglich gemacht werden. So kann mehrTransparenz entstehen, und die Daten können weiterverwendet werden.Aus den Daten entstehen dann eigenständige Inhalte. Sie können alsinteraktive Grafiken online dargestellt werden, die eine Geschichteerzählen, ohne dass ein Text dazu nötig wäre.Embedding Code: Ein Schnipsel Quellcode, der in den Code der eigenenHomepage eingesetzt werden kann und dann den betreffenden Inhalt dortoft verkleinert anzeigt. Embedding Code gibt es beispielsweise beiYouTube, Twitter oder Facebook, Miki, Vuvox oder Wordle.Facebook: ein soziales Netzwerk, das Stand Januar 2012 weltweit diemeisten Mitglieder hat. Weitere soziale Netzwerke sind beispielsweiseGoogle+, Wer kennt wen?, Studi-VZ.Footer: Der Abbinder auf einer Internetseite, ganz unten. Dort stehthäufig das Impressum, aber auch, wer Kooperationspartner derbetreffenden Seite sind.Forum: Eine Möglichkeit für Internetnutzer, sich zu einem Themaschriftlich auszutauschen. Ein Internetnutzer stellt eine Frage, sie wirdirgendwann, möglicherweise auch erst nach Jahren von einem anderenNutzer beantwortet. Manchmal entspannt sich jedoch auch schnell eineDiskussion zum Thema.Gamification: Spielend Inhalte vermitteln. Beispielsweise auf der Seitevon National Geographic eine Art Geo Dart, bei dem man Fragenbeantwortet, indem man an die entsprechende Stelle der Weltkarte klickt– und dabei etwas über Geografie und das entsprechende Thema lernt.Hauptframe: Der wichtigste Teil der Homepage, in dem die Artikelangerissen werden.Header: Der Kopf der Internetseite. Hier ist im Regelfall das Logo desUnternehmens eingebunden.Onlinejournalismus. Glossar für Einsteiger von Bettina Blass steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://www.wirtschaft- verstehen.de erhalten.
  • Hyperdistribution: das Verteilen von Inhalten auf vielen Kanälen.Schreibt ein Journalist einen Artikel, kann er ihn beispielsweise beiGoogle+, Facebook und Twitter anteasern oder zur Diskussionbereitstellen und somit mehr Leser gewinnen.Intranet: im Gegensatz zum Internet ist das Intranet nur für einebegrenzte Gruppe erreichbar, beispielsweise für die Mitarbeiter einesUnternehmens. Nur sie können die Inhalte sehen, die von denMitarbeitern der internen Kommunikation für den Onlineauftritt gemachtwerden.Location based Services: Informationen auf dem Smartphone, diemittels ihrer Geodaten und der Kompassnadel im Smartphone gefundenwerden. Wer beispielsweise Foursquare (https://de.foursquare.com)nutzt, geht an einen Ort und lässt sich „orten“. Das Handy erkennt dann,wo man sich befindet, und man kann an diesem Ort auch virtuelleinchecken. Dann kann man beispielsweise kurze Hinweise für spätereBesucher hinterlassen. Manchmal bietet der Inhaber eines Lokals oder einMuseum über diesen Weg auch Gutscheine für die Nutzer der Software an.Karten: Weltkarten oder Straßenkarten eines Stadtviertels: Sie könnenals interaktive, multimediale Darstellungsform genutzt werden, umbeispielsweise eine Biografie zu erzählen, eine Reise oder auch eineChronologie, wenn das Geschehen an mehreren Plätzen spielt. Dies istzum Beispiel durch http://m.umapper.com möglich.Muttermedium: Wenn eine Internetseite Ableger eines anderen Mediumsist, so wird dieses Muttermedium genannt. Beispiel: wdr.de ist dasOnlinemedium, WDR das Muttermedium. Capital.de ist das Onlinemedium,Capital das Muttermedium. Es gibt auch Onlineauftritte ohneMuttermedium: t-online.de hat eine eigene Redaktion, biallo.de oder auchmonster.de. Dies sind originäre Onlinemedien.Miki: versteht sich selbst als digitales Hochglanzmagazin. Es handelt sichdabei um eine webbasierte Software, bei der sich der Nutzer registrierenmuss. Er kann danach die Software nutzen, um ein Produkt zu erstellen,das aus mehreren Seiten besteht, die von rechts nach links „geblättert“werden. In die Seiten kann der Nutzer Bilder, Video, Audio, Votings, Text,Bildergalerien und mehr einbinden. Das Endprodukt wird auf dem Servervon Miki gespeichert, kann aber durch einen embedding Code auch aufder eigenen Internetseite eingebunden werden. (http://my-miki.com)Navigation: ermöglicht es dem Nutzer, durch die Seite zur steuern.Früher war die Navigation eher links, heute findet man sie meistens oben,unterhalb des Headers. Man spricht von einer primären und einersekundären Navigation. Die primäre gibt häufig die Ressorts wieder, diesekundäre die Rubriken in den Ressorts.Onlinejournalismus. Glossar für Einsteiger von Bettina Blass steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://www.wirtschaft- verstehen.de erhalten.
  • Photosynth: Ist eine Software von Microsoft, die leider auf dem Macnicht funktioniert. Man registriert sich auf der Seite http://photosynth.netund lädt danach viele Fotos beispielsweise einer Landschaft auf denPhotosynth-Server. Dieser setzt die Bilder zu einem Panorama zusammen.Der Nutzer erhält einen embedding Code für die eigene Homepage.Photosynth gibt es auch als Apps für Smartphones.Podcast: Eine Folge von Audio-Dateien zu einem Thema, die unabhängigvon Ort und Zeit angehört werden können – nämlich beispielsweise aufeinem Smartphone oder einem MP3-Player beim Joggen, Bahnfahren oderwo auch immer. Ein Podcast wird abonniert - beispielsweise über iTunes.Eine einzelne Audiodatei ist kein Podcast. Ein Podcast hat beispielsweisedas Thema „Fit durch den Winter“. Folge 1: Die richtige Ernährung, Folge2: Joggen bei Kälte, Folge 3: Was tun gegen kalte Füße und so weiter. QR-Code: steht für Quick Response. Der QR- Code ist quadratisch und besteht aus vielen kleinen Strichen und Punkten. Er lässt sich sehr einfach und kostenlos mit einem QR- Generator im Internet herstellen und dann als Bild beispielsweise im Magazin oder auf Werbeplakaten einbinden. Gelesen wird er mittels einer QR-App auf dem Smartphone. Mit dem QR-Code kann beispielsweise eine Internetseite angelinkt werden, es könnten dort Adressdaten hinterlegt sein oder einbeliebiger weiterführender Text – beispielsweise zu Kunst.Short-Cut-Teaser-Leiste: wird je nach Redaktion auch als Sidebarbezeichnet oder als rechte Spalte. Sie ist schmaler als der Hauptframe undbietet einem Teaser nicht so viel Platz. Darum wird hier ein kurzer Teaserverwendet. Davon leitet sich der Begriff Short-Cut-Teaser ab. Er führt inder Regel nicht zu einem einfachen Artikel, sondern eher zu temporärbefristeten Inhalten, oder zu speziellen Inhalten, die im Hauptframe in derMenge untergehen würden. So wird beispielsweise ein schneller Zugriff aufeinen Steuerersparnis-Rechner ermöglicht oder ein besonderes Special.Sidebar: siehe auch Short-Cut-Teaser-Leiste.Social Bookmarking: Links nicht im Browser als Favoriten ablegen,sondern im Internet – beispielsweise unter http://www.delicious.com. DieLinks können mit anderen beispielsweise geteilt werden. Unterhttp://www.delicious.com/kuechenzuruf liegen beispielsweise meineInternetfunde.Onlinejournalismus. Glossar für Einsteiger von Bettina Blass steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://www.wirtschaft- verstehen.de erhalten.
  • Social Media Manager: muss mehr können als bei Facebook und Twitterposten. Er weiß, wo die Zielgruppe ist, entwickelt eine Strategie, pflegt dieKommunikation mit den Followern und Fans, bleibt über neueEntwicklungen auf dem Laufenden und überprüft, ob sie inZusammenhang mit der Zielgruppe sinnvoll sind.Social Payment: Freiwillige Bezahlmöglichkeit von kleinen Beiträgen fürInternetinhalte. Anbieter sind Kachingle (http://www.kachingle.com) undFlattr (http://flattr.com).Special: ist eine Sammlung von Inhalten zu einem Thema. Es entsehtdurch Zufall oder ist geplant. Bei einem zufälligen Special fällt irgendwannjemandem auf, dass man zu einem Thema bereits sehr viele Inhalte hat.Diese werden dann durch einen Einstiegstext, auch Dachtext, gebündelt.Bei der Planung eines Specials kommt ein Storyboard als Instrument zumEinsatz, um das Special zu strukturieren. Das Special wird auchSchwerpunkt oder Dossier genannt.Storify: ist wie Chirpstory ein Instrument um die Chronologie einerGeschichte darzustellen, allerdings ausschließlich mit Veröffentlichungenin sozialen Netzwerken, Mikrobloggingdiensten oder beispielsweise Videos.(http://storify.com) Storyboard: Ein Instrument um die Hierarchie und Struktur eines Specials festzulegen. Heißt wie das Planinstrument fürs Fernsehen, sieht aber anders aus, nämlich eher wie ein Organigramm einer Firma.Tag Cloud: auf Deutsch eine Verschlagwortungs- oderSchlagwortwolke. Sie wird häufig als intuitive Suchoptionauf Internetseiten eingebunden. Denn oft wissen Nutzernicht, wonach sie suchen sollen. So bekommen sie einenersten Eindruck, zu welchen Begriffen besonders vieleInhalte auf der Seite sind. Damit eine Tag Cloudfunktioniert, muss jeder Inhalt einer Internetseiteverschlagwortet werden. Je mehr Inhalte mit dem gleichenWort verschlagwortet wurden, desto größer wird diesesWort schließlich in der Tag Cloud dargestellt.Rechts ist die Schlagwortwolke vonhttp://www.projektusambaraveilchen.de abgebildet.Onlinejournalismus. Glossar für Einsteiger von Bettina Blass steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://www.wirtschaft- verstehen.de erhalten.
  • Teaser: Anreißer. Ein kurzer Text bis zu etwa 300 Zeichen, der einVersprechen geben soll, Lust machen soll zu klicken. Leider ist der Teaserin vielen Redaktionen durch den Vorspann ersetzt worden, obwohl derVorspann journalistisch betrachtet eine andere Funktion als der Teaserhat.Tools: Werkzeuge. Rechner, mit denen sich der Internetnutzer einindividuelles Ergebnis ausrechnen kann. Beispielsweise: Was bringt mirdie Steuerreform? Wie viel Haus kann ich mir leisten?Twitter: Mikrobloggingdienst. Wie bei einem Blog werden die Nachrichtenabwärtschronologisch angeordnet. „Mikro“ heißt es, weil ein Tweet nureine begrenzte Anzahl an Zeichen hat. Nutzer können die Nachrichten vonanderen weiterleiten, retweeten, mit einem Sternchen versehen alsFavorit festlegen oder sich gegenseitig Direktnachrichten schicken, wennsie sich folgen, also jeder die Veröffentlichungen des anderen abonnierthat.Usability-Test: Mit einem solchen Test überprüft eine Redaktion, ob eineneue überarbeitete Homepage und ihre Funktionen gut ankommt. Dazuwerden Probanden, also Versuchspersonen, vor den Computerbildschirmgesetzt. Man legt ihnen einige Fragen vor, die in Zusammenhang mit derSeite stehen, und die sie beantworten sollen. Manche Usability-Testswerden mit so genanntem Eye-Tracking, also einer Blickerfassung,gemacht. Dabei wird festgehalten, wohin der Nutzer wann und wie langeblickt. Es gibt auch Usability-Tests, bei denen die Probanden aussprechensollen, was sie gerade denken. Aus einem Usability-Test wird abgeleitet,wo Fehler in der Homepage sind.User generated Content: Inhalte, die von den Nutzern gemacht werden.Also beispielsweise Texte, Fotos, Videos, Facebook- oder Twittereinträge.VCast oder Vodcast: das Pendant zum Podcast, nur mit bewegtenBildern.Voting: Abstimmung zu einem Thema im Internet. In der Regel wird eineFrage gestellt und der Rezipient hat drei Antwortmöglichkeiten.Vuvox: ähnlich wie das Miki, allerdings nicht so vielschichtig. Es läuft vonlinks nach rechts, es sind Fotos und Text zu sehen und Videos eingebettet.Es kann mit Hintergrundgeräuschen unterlegt sein. Das Vuvox wird mitwebbasierter Software erstellt und es gibt einen embedding Code.http://www.vuvox.com.Webbasiert: Ein Programm läuft im Internet, es muss also keineSoftware auf den Rechner geladen werden, um damit arbeiten zu können.Im Regelfall ist jedoch eine Registrierung notwendig.Onlinejournalismus. Glossar für Einsteiger von Bettina Blass steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://www.wirtschaft- verstehen.de erhalten.
  • Wordle: Ein Bild in Form einer Tag Cloud. Die Software läuft webbasiertunter http://www.wordle.net. Man gibt den Link zu einer Internetseite einoder schreibt Text in ein vorgesehenes Fenster und klickt einen Button.Die Software liest aus, wie oft welches Wort im Text vorkommt und stelltdas Ergebnis grafisch dar. Je größer ein Wort ist, desto häufiger kommtdas Wort in der Seite vor. Das sorgt für einen schnellen Überblick undeignet sich besonders, um beispielsweise Inhalte von Wahlprogrammenschnell zu erfassen, ohne sie zu lesen.Onlinejournalismus. Glossar für Einsteiger von Bettina Blass steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://www.wirtschaft- verstehen.de erhalten.