Strategiekonzept NOL Aktuell

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    Strategiekonzept NOL Aktuell - Presentation Transcript

    1. Strategiekonzept zur Kreisentwicklung Stand: 10. Oktober 2006 Version: 1.11 Leitfaden für die räumliche, strukturelle und wirtschaftliche Entwicklung des Niederschlesischen Oberlausitzkreises (Beschluss 188-16/06 des Kreistages des Niederschlesischen Oberlausitzkreises)
    2. Inhaltsverzeichnis
      • Kapitel 1 Aufgabenstellung
      • Kapitel 2 Herausforderungen
      • Kapitel 3 Strategie und Leitbild
      • Kapitel 4 Strategieprogramm und Prioritäten
      • Kapitel 5 Umsetzungskonzept
    3. 1. Kapitel: Aufgabenstellung
      • Aufgabenstellung
      • Strategieentwicklung 2003 / 2004
      • Umsetzungserfolge seit 2004
      • Strategieentwicklung 2006
      • Zusammensetzung Strategiegruppe
    4. Aufgabenstellung
      • Welche Erfolge konnten in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Kreisentwicklung erzielt werden?
      • Was hat sich an den Herausforderungen geändert?
      • Welche zukünftigen Handlungsschwerpunkte und neue Themenbereiche ergeben sich daraus?
      • Wie kann eine bessere Umsetzung des Strategieprogramms sichergestellt werden?
      Der Niederschlesische Oberlausitzkreis hat seine zukünftigen regionalen Entwicklungsschwerpunkte, Ziele und Leitlinien im Rahmen eines übergreifenden Strategiekonzeptes erstmalig im Jahr 2004 erarbeitet und im Kreistag verabschiedet. Knapp zwei Jahre danach wurde – aufbauend auf den damaligen Ergebnissen - das Strategiekonzept aktualisiert und die zukünftigen Handlungsschwerpunkte vereinbart. Dies erfolgte erneut unter Einbindung wichtiger Akteure und Experten aus der Region sowie in Workshops und in einem zentralen Symposium. Folgende Fragestellungen standen dabei im Vordergrund: Voraussetzung für den Umsetzungserfolg: Strategiefestlegung als Ergebnis eines gemeinsamen und offenen Diskussionsprozesses. 1. Kapitel
    5. Strategieentwicklung 2003 / 04 1 2 3 4 5 6 7 8 1. Kapitel 2004 2003 Apr März Feb Jan Dez Nov Okt Sep Aug Jul Jun Offizieller Start: Deutsch-Polnische Wirtschaftstage in Weißwasser Strategiegruppe: Schwerpunkte setzen, Strategiekonzept entwickeln Ergebnispräsentation im Kreistag Unternehmensgespräche Zukunftswerkstätten zu Schwerpunktthemen
    6. Umsetzungserfolge seit 2004
      • Wirtschaft Wirtschaftsentwicklung hat sich stabilisiert, NOL als Energiestandort ist sicherer geworden, Netzwerke ausgebaut, Zusammenarbeit mit Landratsamt verbessert, verstärkte Aktivitäten der IHK
      • Tourismus Touristische Highlights haben sich stabilisiert,gestiegener Bekanntheitsgrad durch Bewerbung Görlitz als Kulturhauptstadt und Anerkennung des Fürst-Pückler-Parks zum Weltkulturerbe, verbesserte Zusammenarbeit mit Polen, umfangreiches und gut ausgebautes touristisches Radwegenetz
      • Landschaftsentwicklung und Bewirtschaftung Betriebe haben sich stabilisiert, Biomasse wird zunehmend zur Energie- und Rohstoffgewinnung genutzt, Anerkennung Biosphärenreservat
      • Technische Infrastruktur Baugebiete nicht mehr auf der grünen Wiese, zentrale Gewerbeflächenvermarktung, kleiner Grenzverkehr im Aufbau, ÖPNV mit alternativen Serviceformen
      • Soziale Infrastruktur Etablierung von dezentralen Jugendhilfeagenturen als Kernstruktur einer intergenerativen Gemeinwesenarbeit; Aufbau von Netzwerken und tragfähigen Kooperationsbeziehungen im professionellen als auch im ehrenamtlichen Bereich; erste Konzepte für generationen-übergreifendes Wohnen im Kontext von Nachbarschaftshilfe und ambulanter flexibler Betreuungssysteme; intergenerative sozialbereichsübergreifende Planungen; Austausch von Kultur- und Sportveranstaltungen über Ländergrenzen
      1. Kapitel
    7. Strategieentwicklung 2006 März Mai /Juni April Workshop mit Bürgermeistern am 10.03.06 Workshop mit Vereinen am 25.03.06
      • Strategie- symposium am 29.04.06
      • Teilaspekte in Arbeitsgr.
      • Zusammen- führung im Plenum
      Übergabe an Kreistag am 18.07.06 Juli September/Oktober StrategieGr Startsitzung am 29.03.06 StrategieGr „ Umsetzung“ StrategieGr „ Leitbild“ Überarbeitung Leitbild / Strategie Abstimmungs- und Redaktionsphase Bestätigung im Kreistag am 10.10.06 Sicht der Fraktionen Beteiligung von „ Partnern ohne Grenzen“ Redaktions-Konferenz mit Strategiegruppe Erarbeitung Umsetzungskonzept 1. Kapitel
    8. Zusammensetzung der Strategiegruppe 2006 1. Kapitel  redaktionelle Erarbeitung Unternehmer, Vorsitzender des Wirtschaftsfördervereins Niederschlesien e.V. Ekkehart Knoenagel Stadtplanung, Kreisfreie Stadt Görlitz Andreas Schaaf Beigeordneter, Landratsamt NOL Jörg Dreier Dezernentin III Gesundheit und Soziales, Landratsamt NOL Martina Weber Schülerin / Jugendredaktion Sächsische Zeitung Lisa Wagner Unternehmer, Präsident des Sächsischen Landesfischereiverbandes Dr. Wolfgang Stiehler Geschäftsführer Stiftung Fürst Pückler Park Cord Panning Geschäftsstellenleiter Görlitz der IHK Dresden Christian Puppe Entwicklungsgesellschaft ENO Sven Mimus Unternehmer, Vorsitzender des Wirtschaftsfördervereins Niederschlesien e.V. Roland Jäkel Hochschule Zittau - Görlitz Prof. Dr. Margita Großmann Bürgermeister Stadt Reichenbach Andreas Böer Visions-, Projekt- und Organisationsentwicklung, Schloss Heynitz Dr. Eike von Watzdorf  Vorsitzender Gebietsgemeinschaft „Neißeland“ e.V. Wolfgang Michel Kreisentwicklung, Landratsamt NOL Holger Freymann 
    9. 2. Kapitel: Demographischer Wandel als zentrale Herausforderung
      • Rückgang der Bevölkerung
      • Altersstrukturentwicklung
      • Altersgruppenverteilung
      • Auswirkungen der Demografie
      • Weitere Herausforderungen
      • Rückgang der Bevölkerung seit 1990 um ca. 13 Prozent, insbesondere in den Städten.
      • Weiterer Rückgang der Bevölkerung innerhalb der nächsten 20 Jahre zwischen 17%-20%:
        • Sowohl in den Städten als auch auf dem Lande
        • Unumkehrbarkeit durch fehlende Müttergeneration
        • Abwanderung besonders der Jugend und der Aktiven
        • Überalterung und Schwächung der familiären Strukturen
      • Schrumpfendes Erwerbspersonenpotenzial innerhalb der nächsten 20 Jahre von 15 bis 20%, bei gleichzeitigem kontinuierlichem Alterungsprozess.
      Rückgang der Bevölkerung Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen, Stand 31.12.2004 / empirica 2. Kapitel
    10. Bevölkerungsentwicklung und -prognose bis 2020 2. Kapitel
    11. Altersstrukturentwicklung 2. Kapitel
    12. Altersgruppenverteilung 2020 2. Kapitel
      • Raumstruktur: Verödete Stadtteile und leerstehende Dörfer - steigender Leerstand in den Städten trotz Rückbau und Konzepten - steigender Leerstand in den Dörfern ohne Instrumente zum Gegensteuern - q uantitative und qualitative Veränderung der Nachfrage (Wohnungsmarkt)
      • Soziale Infrastruktur: Erste Anzeichen von Unterversorgung - medizinische Versorgung - Vor-Ort-Versorgung - Kindergärten - längere Schulwege
      • Technische Infrastruktur: Verlustminimierungsstrategie - technische Funktionsfähigkeit von Ver- und Entsorgungssystemen zu vertretbaren Kosten ist zunehmend in Frage gestellt.
      • Verkehr: Mobilitätsbedürfnisse steigen bei gleichzeitiger Reduktion des ÖPNV auf Grund von Nachfragerückgängen / einseitige Ausrichtung durch Kerngruppen bei der Beförderung (Schülerverkehr)
      Auswirkungen der Demographie 2. Kapitel
      • Die strukturellen Nachteile im Standortwettbewerb werden infolge der fortschreitenden Globalisierung zukünftig noch an Bedeutung gewinnen.
      • Anteil der Unternehmen mit überregionalem Marktzugang ist gering. Hohe Abhängigkeit von den schrumpfenden regionalen Absatzmärkten.
      • Noch zu geringe Anzahl deutsch-polnischer Wirtschaftskooperationen in der Grenzregion. Die Chancen der EU-Osterweiterung werden noch zu wenig genutzt.
      • Benachteiligte Gebiete in der Landwirtschaft – Flächenbewirtschaftung kann zum Problem werden.
      • Die finanzielle Situation der Kommunen ist äußerst angespannt und verlangt neue Wege. In Zukunft wird sich die Situation weiter verschärfen.
      • Herausforderungen als Chance erkennen – für positive Stimmung bei Bevölkerung und Entscheidungsträgern sorgen.
      • Jugend im Landkreis besonders durch Aufbau von Ausbildungs- bzw. beruflichen Perspektiven halten und sie in alle Aktivitäten stärker einbinden.
      • Rückkehrmotivation aller - besonders der ausgebildeten Jugendlichen - durch Infrastrukturvorteile (Heimat, Kultur, Bildung, Innovation) stärken.
      Weitere Herausforderungen 2. Kapitel
    13. 3. Kapitel: Strategie und Leitbild
      • Positive Bewertung der wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit
      • Potenziale des Landkreises
      • 10-Punkte-Programm
      • Leitbild
      • Leitlinien zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit
      • Unser Slogan
    14. Positive Bewertung der Zukunftsfähigkeit der Region Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungs- struktur und Freizeitwert bestimmen die Attraktivität der Regionen. Anhand von 24 Indikatoren hat das Berlin-Institut 2005 die Zukunftsfähigkeit der deutschen Landkreise und kreisfreien Städte bewertet. Grün bedeutet gute Aussichten, je roter und dunkler, desto problematischer wird es für das Gebiet. Auch wenn es für den NOL (noch) kein „ grünes Signal“ gibt, so sind die Zeichen positiv zu werten – im Vergleich mit Bautzen oder dem Umland von Leipzig ist der Landkreis „relativ gut unterwegs“. 3. Kapitel
    15. Besondere Potenziale (I)
      • Großbetriebe internationaler Konzerne im Landkreis mit starker Investitionstätigkeit (Vattenfall, Klausner Holz GmbH)
      • Über 600 Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten, guter Branchenmix mit Traditionen (z.B. im Bereich Stahl- und Maschinenbau)
      • Leistungsstarke landwirtschaftliche Betriebe, ca. 80 Betriebe bewirtschaften 90 % der Fläche
      • Leistungsfähige Verwaltung: kurze Genehmigungs-verfahren, abgestimmte Ansiedlungspolitik der Kommunen und des Landkreises, ansiedlungsgerechte Infrastruktur
      Der Landkreis besitzt Potenziale, Stärken und Alleinstellungsmerkmale, die ihn zu einem verlässlichen und stärkenden Partner machen. 3. Kapitel
    16. Besondere Potenziale (II)
      • Heimatverbundene und bodenständige Bevölkerung mit den zusätzlichen Eigenschaften: beständig, bescheiden, kreativ, arbeitsam, flexibel, mobil, korrekt, verlässlich, lernfähig und qualifiziert.
      • Nicht zerschnittene, vielfältige und großteils reizvolle Landschafts- und Siedlungsräume; Landkreis bildet für die Region die Brücke zu Brandenburg und Berlin und z.B. mit der Via Regia die Brücke zwischen West und Ost.
      • Vielfältige kulturelle Besonderheiten mit Görlitz, dem Fürst-Pückler-Park als überregionale Anziehungspunkte und der sorbischen Kultur. Vielfältige, touristische Angebote mit starker Besucherfrequenz.
      • Zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur in den Bereichen Straße und Schiene. Ausbaufähige touristische Infrastruktur auf einer soliden vorhandenen Basis.
      3. Kapitel
    17. 10 – Punkte – Programm 1/2
      • Stärkung des überregionalen Marktzugangs und der Innovationsfähigkeit der bestehenden Unternehmen im Landkreis als besondere Schwerpunkte der Wirtschaftsförderung und Politik (aktive Bestandspflege).
      • Bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung auf Basis einer qualifizierten Schulbildung; dazu Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bildungsträgern ausbauen.
      • Siedlungsstrukturen, insbesondere die Wohnfolge- und technische Infrastruktur, der Bevölkerungsentwicklung und Demografie anpassen. Gestaltungsräume nutzen, Prozesse frühzeitig beginnen.
      • Bestehende Angebote in den Bereichen Tourismus, Naherholung und Kultur stabilisieren und ausbauen. Netzwerke und Kooperationen fördern und fordern.
      • Landschaftsentwicklung im Einklang von Naturschutz und Bewirtschaftung. Grenzertragsstandorte als nutzbare Flächen erhalten und eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung sicherstellen. Zusätzlich regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.
      3. Kapitel
    18. 10 – Punkte – Programm 2/2
      • Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Polen ausbauen, Voraussetzungen schaffen, insbesondere in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur, Sprachkompetenz erhöhen und innere Einstellungen / Ressentiments beachten.
      • Regionale Netzwerke auf allen Ebenen (Ortsteile, Gemeinden, Städte, Kreise) ausbauen, dadurch Synergieeffekte erzielen, Qualitätsniveau heben und Wirtschaftlichkeit sicherstellen - Verbesserung der „Anerkennungskultur“ – Erfahrungen und Erfolge dauerhaft nutzen.
      • Jugend im Landkreis besonders durch Aufbau von Ausbildungs- bzw. beruflichen Perspektiven halten bzw. zur Rückkehr in unsere Region motivieren und sie in alle Aktivitäten stärker einbinden.
      • Ehrenamtliche Tätigkeiten gesellschaftlich und öffentlich aufwerten, Rahmenbedingungen für Verein und Ehrenamt verbessern – nachhaltige Strukturen schaffen.
      • Sicherung von Lebensqualität im höheren Alter. Soziale Tätigkeiten verstärkt als Tätigkeitsbereiche erschließen - Hilfe zur Selbsthilfe
      3. Kapitel
    19. Leitbild
      • Wir wollen ein Landkreis sein,
      • ... der sich durch eine hohe Lebensqualität für Jung und Alt auszeichnet,
      • ... wo der Gemeinsinn und die Heimatverbundenheit einen hohen Stellenwert hat,
      • ... wo die Menschen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen,
      • ... wo bürgerschaftliches Engagement gefördert und gelebt wird,
      • ... in dem es Freude macht, als Unternehmer aktiv zu sein,
      • ... der sich durch Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen und Nationen auszeichnet,
      • ... der jeden Gast in seinen einzigartigen Landschaften herzlich willkommen heißt,
      • ... der sich durch professionelle und qualitätsgerechte Dienstleistungsangebote auszeichnet,
      • ... wo die Verwaltung durch bürger- und wirtschaftsfreundliches Handeln geprägt ist,
      • ... der Raum für neue Entwicklungen und Innovationen lässt.
      3. Kapitel
    20. Leitlinien zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit
      • Persönliche Kontakte in allen Bereichen fördern (Schüleraustausch, gemeinsame Kulturveranstaltungen, wirtschaftliche Kooperationen, etc.).
      • Grundlagen der polnischen Sprache erlernen, besonders in den Schulen des Landkreises den polnischen Sprachunterricht ausbauen.
      • Kenntnisse über die polnischen Nachbarn vertiefen. Den gegenseitigen Imageproblemen durch mehr Information und Kontakte entgegenwirken.
      • Verhaltens- und Mentalitätsunterschiede bewusst wahrnehmen, akzeptieren und als persönliche Bereicherung verstehen.
      3. Kapitel
    21. Unser Slogan
      • Landschaften ohne Grenzen
      • Begründung:
      • Politische und regionale Grenzen überwinden zum Nutzen Aller.
      • Neue Chancen in Wirtschaft, Bildung und Regionalentwicklung durch ein stärkeres Miteinander - auf kommunaler Ebene, - mit den benachbarten Landkreisen, - mit Brandenburg, - mit Polen.
      • Grenzübergreifende Landschaftsräume touristisch entwickeln und gemeinsam vermarkten.
      • Die Zusammenarbeit mit den polnischen Nachbarn intensivieren, Binationalität im Grenzraum erlebbar machen.
      • Durch mehr Gemeinsamkeit und Miteinander gegenseitige Vorbehalte und Misstrauen abbauen.
      3. Kapitel
    22. 4. Kapitel: Strategieprogramm und Prioritäten
      • Wirtschaftsförderung
      • Tourismusentwicklung / Tourismusmanagement
      • Landschaftsentwicklung und Bewirtschaftung
      • Siedlungsstruktur / Technische Infrastruktur
      • Soziales-Gesundheit / Bildung - Kultur - Sport
      • Jugend und Senioren / Familie und Frauen
    23. Wirtschaftsförderung: Aufgabenfelder
      • Bestandspflege
        • Kooperationen, Netzwerke und Kontaktvermittlung
        • Qualifizierung und Beratung
        • Unterstützung von Engagements
        • Technologie- und Innovationstransfer
      • Neuansiedlungen
      • Gründerförderung und Unternehmensnachfolge
      Erhalt und Ausbau der regionalen Potenziale als Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung 4. Kapitel
    24. Wirtschaftsförderung: Bestandspflege
      • Betreuung der Großunternehmen: gemeinsame Projekte zur Sicherung bzw. zum Ausbau der Standortvorteile, unterstützende Lobbyarbeit, aktive Einbindung in die Landkreisentwicklung
      • Überregionale Markterschließung und professionelles Innovationsmanagement als Entwicklungsziele für Klein- und mittelständische Unternehmen.
      • Branchenorientierte Lösungen und Angebote: Branchennetzwerke, branchenspezifische Veranstaltungen, thematische Gewerbe- und Technologieparks, etc. Dabei auf regionale Kooperationen und Zusammenschlüsse setzen.
      • Kommunale Wirtschaftsförderung des Landkreises als Institution stärken, dazu den Aufbau der Entwicklungsgesellschaft beschleunigen und deren Wirksamkeit im und auf den ganzen Kreis erhöhen. Für ausreichend personelle und finanzielle Ressourcen sorgen.
      Der Bestandspflege in allen Bereichen der Wirtschaftsförderung höchste Priorität einräumen: organisatorisch, zeitlich, personell und finanziell. 4. Kapitel
    25. Wirtschaftsförderung: Neuansiedlungen
      • Eigenen Unternehmensbestand als zentrale Quelle für Neuansiedlungen erkennen und nutzen (81% der Neuansiedlungen in Deutschland stammen aus einem Umkreis von 50 km des jeweiligen Standorts, 2002).
      • Grenzlage zum Wachstumsmarkt Polen verstärkt als Standortvorteil nutzen, primär den Grenzraum Görlitz / Zgorzelec als Standort für deutsch-polnische Gemeinschaftsprojekte und –unternehmen entwickeln
      • Betreuung der Ansiedlungsinteressierten weiter professionalisieren: Mitarbeiterkompetenz, Abläufe, ansiedlungsrelevantes Informationssystem, etc.
      • Regionale Kooperationen und Zusammenschlüsse für das eigene Standortmarketing nutzen.
      Erkennbare Regionalisierungsprozesse erfordern Ausrichtung auf vorhandene Potenziale und stärkere Öffnung nach Polen 4. Kapitel
    26. Wirtschaftsförderung: Gründerförderung und Unternehmensnachfolge
      • Kreisinterne Gründerförderung - n ach Erstberatung und Kontaktvermittlung weitere Betreuung in Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Leistungsträgern der Gründerförderung: IHK, Sparkassen, Landes- und Bundesinitiativen wie futureSax, etc.
      • Weitere Schwerpunkte der Gründerförderung:
        • Potenziale für Neugründungen systematisch aufzeigen, Ideen generieren, Unternehmensnachfolge als besonderer Schwerpunkt
        • Öffentlichkeitsarbeit stärken: positive Beispiele und Referenzen aufzeigen
        • Anbieter der Gründerförderung stärker vernetzen, hohes Qualitätsniveau sicherstellen
      • Zur Problematik der Unternehmensnachfolge gemeinsam mit Hausbanken, Sparkassen und IHK informieren und beraten.
      Gründerförderung und Unternehmensnachfolge verstärkt als regionale Aufgabe erkennen und entsprechend organisieren. 4. Kapitel
    27. Wirtschaftsförderung: Aufgabenschwerpunkte 1/2 4. Kapitel gemeinsame, branchen- und netzwerkorientierte Zusammenarbeit fördern und fordern (Netzwerkmarketing, Messen, Treffen, Börsen usw.) V.: Landkreis, ENO, MGO Entscheidungs- und Genehmigungsverfahren sowie der Kundenumgang in den Einrichtungen der kommunalen Verwaltungen und der Wirtschaftsförderung - insbesondere auch nach den strukturellen Veränderungen - weiter verbessern. V: kommunale Verwaltungen / Behörden Förderung von Projekten zur Heranführung der Jugend an Wirtschaft und Technik. V: TBGZ, IHK Entwicklung des Wirtschaftsraumes Görlitz / Zgorzelec als deutsch-polnisches Gemeinschaftsvorhaben weiter entwickeln. V: Landrat, Stadt Görlitz, Landkreis Entwicklung des TBGZ Niesky zum Treffpunkt und Dienstleister der Wirtschaft. (Wirtschaftsgespräche Existenzgründerseminare). / Initiierung von Technologietransferprojekten mit Wirtschaftsunternehmen der Region als Technologieunternehmen sowie Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen der Region als Technologiegeber. V: TBGZ Niesky Vorbereitung und Durchführung der jährlichen Innovationsbörse auf der Grundlage eines dazu durch die Arbeitsgruppe initiierten Ablaufplanes ( Ziele, Zielgruppen, Inhalte) V: TBGZ Niesky Etablierung eines „Runden Tisches“ zur Umsetzung des Strategieprogramms Wirtschaftsförderung mit Maßnahmeplan V: Landrat, Entwicklungsgesellschaft (ENO), Vertreter der Großunternehmen, Vorstände der Wirtschaftsverbände, IHK, HWK, MGO
    28. Wirtschaftsförderung: Aufgabenschwerpunkte 2/2 4. Kapitel vorhandene Standortvorteile im Infrastrukturbereich nachhaltiger nutzen und ausbauen – die vielfältigen Strukturen (Autobahn, Bundesstraße, Schiene, Flugplatz) sichern. V: Landkreis Öffentlichkeitsarbeit zur Problematik der Unternehmensnachfolge verstärken, ältere Unternehmer sensibilisieren, über Unterstützungsangebote kommunizieren. V: ENO, Hausbanken, Sparkasse, IHK, MGO Regionales Marketingkonzept für den Landkreis untersetzen. Standortmarketing ausbauen – dabei Kooperationen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit nutzen. V: ENO, MGO Deutsch – polnische Kooperationen in der gewerblichen Wirtschaft und im Handwerk fördern: Grundlagenwissen vermitteln, Erfahrungsaustausch organisieren, Kontakt – Veranstaltungen durchführen. V: Handwerkerschaft Görlitz – Niederschlesien, IHK Überregionale Markterschließung besonders bei KMU´s fördern: Beispiele erfolgreicher Unternehmensentwicklungen öffentlich machen, z.B. durch Prämierungen. Partner bzw. Sponsoren für Wettbewerb finden. V: Entwicklungsgesellschaft, IHK, MGO Lehrstellenbereitstellung aus dem eigenen Landkreis / der Region fördern: Bedarfsgerechte Ausbildungsplanung sicherstellen, dazu Unternehmen aktiv einbinden. Koordinationskreis der Ausbildungsbetriebe etablieren, Erfolgskontrolle und Qualitätssicherung einrichten. V: Entwicklungsgesellschaft, IHK, HWK
    29. Tourismusentwicklung: Destinationen und Dachmarken Lausitzer Neißeland Lausitzer Seenland Oberlausitzer Bergland Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft UNESCO Weltkulturerbe Fürst-Pückler-Park Biosphärenreservat Europa- und Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec via regia Europas Kulturstraße und „Königsweg“ Ein Landkreis und eine Region mit einer vielfältigen Tourismuslandschaft 4. Kapitel
    30. Tourismusentwicklung: Zielgruppenorientierte Profilierung
      • Natur, Wasser, Wald, Heide
        • Zielgruppe: Naturliebhaber und Landurlauber
        • Produkte und Erlebnisbereiche: Biosphärenreservat, Findlingspark Nochten, Fischwochen, Geopark, Königshainer Berge, Kromlauer Rhododendronpark, Lausitzer Wölfe, Muskauer Faltenbogen, Neiße als Flussweg, Naturschutzgebiet Rotstein . . .
      • Kultur und Geschichte
        • Zielgruppe: Studienreisende, Städtereisende, Erinnerungsreisende
        • Produkte und Erlebnisbereiche: Erlichthof Rietschen, Fürst-Pückler-Park, Industriekultur und Architektur, Kirchen, Kulturinsel Einsiedel, Sorbische Kultur und Kulturzentren, Stadt Görlitz, via regia, Museumsverbund, Waldeisenbahn Muskau, . . .
      • Erlebnis, Spiel und Spaß
        • Zielgruppe: Aktivurlauber, Kinder und Familien
        • Produkte und Erlebnisbereiche: Bärwalder See, Berzdorfer See, Stausee Quitzdorf, Eissport, Pilz- u. Beerensammeln, Radwandern, Reiten, Reiterhöfe, Reit- und Kutschfahrten, Wandern, Wassertourismus (Motorsport, Wasserwandern, Bootsfahrten, Baden, Angeln, etc.),. . .
      • Gesundheit und Wohlbefinden
        • Zielgruppe: Kurpatienten und Gesundheitsurlauber
        • Produkte und Erlebnisbereiche: Kurort Bad Muskau mit Solequelle, Wellness-, Fitness- und Sportangebote, . . .
      4. Kapitel
    31. Tourismusentwicklung: Aufgabenschwerpunkte 1/2 4. Kapitel Fürst-Pückler-Region als deutsch-polnisches Gemeinschaftsvorhaben weiterentwickeln, weitere Parklandschaften erschließen. V: Förderverein Fürst-Pückler-Region Kurortentwicklung Bad Muskau unter besonderer Berücksichtigung des Weltkulturerbes „Fürst Pückler Park“ und in Zusammenarbeit mit Brandenburg fortsetzen. Leitthema:Gesundheit und Wohlbefinden: Kurort Bad Muskau mit Solequellen, Wellness-, Fitness- und Sportangebote unter Einbeziehung der Erlebniswelt Krauschwitz V: Kommunen, Landkreis, ENO Stiftung F.Pückler-Park Radwanderwege auf deutscher Seite ausbauen, dabei den Südteil stärker vernetzen und entsprechende Angebote auf polnischer Seite integrieren, Neiße-Überquerungen ermöglichen, weitere touristische Angebote entlang der Neiße grenzüberschreitend entwickeln. V: Landkreis, Wojewodschaften und sonstige Partner in Polen Bärwalder See und Berzdorfer See als Bestandteil des Lausitzer Seenlandes entwickeln, Zusammenarbeit mit Projektträger in Brandenburg intensivieren. V: zuständige Zweck- und Planungsverbände, Anlieger, Gebietsgemeinschaft Neißeland e.V. Effektive und arbeitsfähige Tourismusstrukturen unter Einbeziehung der Tourismuswirtschaft aufbauen und sichern. Dazu die touristischen Angebote vom Weltkulturerbe in Bad Muskau bis zur europäischen Kulturstraße „Via Regia“ bei Reichenbach vernetzen, bündeln und gemeinsam vermarkten. V.: Landrat, Gebietsgemeinschaft Neißeland e.V., touristische Anbieter Schwerpunktbereiche I. Aktivurlaub: Radtourismus / Wassertourismus / Wandern /Camping – Caravan / Reittourismus // II. Brauchtum – Tradition – Kultur, Sorbische Kultur; Natur – Parks u. Schlösser, Handwerk, Architektur – Museen – Kultur / Besonderheiten mit Alleinstellungsmerkmal schaffen
    32. Tourismusentwicklung: Aufgabenschwerpunkte 2/2 4. Kapitel Neiße für den Wassertourismus erschließen, Rechtssicherheiten schaffen, touristische Angebote vernetzen, Grenzüberquerungen ermöglichen. V: Landkreis, TGG Neißeland Neue Potenziale erschließen – die Naturlandschaft als Vorbild für Ruhe, Ausgleich und Langsamkeit (Leben genießen und auftanken) neu entdecken - – „ Schwächen zu Stärken“ entwickeln. V: alle tourismusrelevanten Bereiche und Institutionen Gastfreundschaft als Potenzial und Standortvorteil vorleben und erleben lassen – öffentliche Imagepflege mit den Menschen der Region V: Landkreis; Gebietsgemeinschaft Neißeland e.V. Sorbische Kultur und Traditionen pflegen. V: Sorbisches Kulturzentrum, Landkreis Im Rahmen der südlichen Kreisentwicklung die via regia neben der historischen und kulturellen Bedeutung auch als internationale Tourismusachse entwickeln. V: Anliegergemeinden, Landkreis Industrie- und Tagebautourismus ausbauen (Tagebaue, Kraftwerk). V: Vattenfall, Landkreis Museumslandschaft stabilisieren und weiterentwickeln. V: Museumsverbund, Landkreis Bestehende Potenziale wie z.B. den Stausee Quitzdorf (Wassersport, Angeln), die Biehainer Seen, Kromlau, Halbendorf (Camping, Baden) usw. nachhaltig sichern und in neue Strukturen und Rechtsformen integrieren. V: Vereine, Träger der Standorte, Kreisentwicklung Weitere touristische Angebote in den Bereichen Wandern, Radwandern und Reiten im Bereich des gesamten Landkreises entwickeln, Investoren gewinnen. V: Landkreis, Kommunen, TGG. Touristische Leitsysteme und Informationsdienste entwickeln, Touristische Wege- und Informations-infrastruktur nachhaltig unterhalten – Sicherstellung der Unterhaltungskosten. V.: ENO, Landkreis, Gebietsgemeinschaft Neißeland e.V.
    33. Landschaftsentwicklung und Bewirtschaftung
      • Die Bedeutung der Land-, Forst- und Teichwirtschaft in Verbindung mit einer intakten Kulturlandschaft als regionaler Wirtschaftsfaktor sollte stärker im öffentlichen Bewusstsein verankert werden.
      • Die landschafts- und regionaltypischen Siedlungsstrukturen sollen erhalten und entwickelt werden: „Gesichter der Dörfer“, gut strukturierte Feldflure, Alleen.
      • Die sich wandelnden Rahmenbedingungen erfordern von den Landwirten ein hohes Maß an Anpassung und Flexibilität. Einkommensalternativen in den Bereichen Landschaftspflege, Dienstleistungen, Erzeugung und Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe, etc. sollten stärker erschlossen werden.
      • Der hohe Anteil benachteiligter Gebiete sowie die Beeinflussung vieler Flächen durch den Bergbau erfordern innovative Konzepte zur Landnutzung.
      • Das Verbraucherverhalten bzgl. der Nachfrage nach regionalen Produkten und auch nach solchen aus ökologischem Landbau sollte verstärkt umworben werden.
      • Die Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft sollte weiterentwickelt werden, z.B. zur Erweiterung des Angebots an regionalen nachhaltig erzeugten Produkten.
      Neue Konzepte zur nachhaltigen Nutzung von Flächen als zentrale Herausforderung 4. Kapitel
      • Neue Nutzungskonzepte für benachteiligte Gebiete und Bergbaufolgelandschaften
      • Auch unter den im Norden des Kreises herrschenden schwierigen natürlichen Verhältnissen, veränderten agrarpolitischen Rahmenbedingungen und den Auswirkungen des Kohleabbaus, sollten für die hier lebenden und in der Landwirtschaft arbeitenden Menschen Entwicklungsmöglichkeiten erhalten bleiben.  
      • Durch angepasste Nutzungskonzepte sollten alle Möglichkeiten erschlossen werden, um Betriebe und Arbeitsplätze zu erhalten bzw. Einkommensalternativen zu erschließen.    
      • Bergbaubedingter Flächenentzug bzw. Ertragsbeeinträchtigungen müssen kompensiert, betriebliche Existenzvernichtungen verhindert werden.  
      • Die Entwicklung einer lebenswerten Kulturlandschaft sollte das Ziel bei Rekultivierungen sein. Ideen und Konzepte für die Landschaftsgestaltung:
      • - Ausgleich schaffen für den Verlust der Erholungslandschaften durch Tagebau Nochten, dazu Aufwertung der Altbergbauflächen nördlich von Weißwasser
      • - Ergänzung der Parklandschaften durch den Geopark „Muskauer Faltenbogen
      • - Freie Sukzessionen zulassen, in Kombination mit „Kulturinseln“
      • - „Tagebautourismus“ – schon heute für den Wandel werben, sukzessive Entwicklungen erlebbar machen
      Landschaftsentwicklung und Bewirtschaftung 4. Kapitel
    34. Landschaftsentwicklung: Aufgabenschwerpunkte 4. Kapitel Nutzungskonzept für Landschaft und Raum auf historischer Grundlage (Landschaftsparks) zeitgemäß ausgestalten und umsetzen. V: Landkreis Öffentlichkeitsarbeit zur Rolle des Naturschutzes sowie der Land-, Forst und Teichwirtschaft im Landkreis verstärken. V: Amt für Landwirtschaft Niesky/Kamenz, Landrat, BRV Beratung zum Umgang mit Umweltauflagen bzw. zum Wirtschaften in Schutzgebieten intensivieren. V: BRV , Amt für Landwirtschaft Niesky/Kamenz, Landratsamt Einsatzmöglichkeiten von Biomasse zur Energie-/ und Wärmeerzeugung wie auch zur stofflichen Verwertung prüfen und fördern. V : Amt für Landwirtschaft Niesky/Kamenz, Landkreis Projekte zur Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung regionaler Produkte initiieren und entwickeln. V: Biosphärenreservatsverwaltung (BRV) Zusammenarbeit zwischen Amt für Landwirtschaft Niesky/Kamenz, Landkreisverwaltung und BRV intensivieren. V: alle drei Siedlungsentwicklungskonzepte und Gemeindesatzungen für die Erhaltung und Entwicklung regionaltypischer Siedlungsstrukturen unterstützen. V: BRV, Landkreis Innovative Nutzungskonzepte für benachteilige Gebiete verfolgen. Beratung: Amt für Landwirtschaft Niesky/Kamenz
    35. Siedlungsstruktur Technische Infrastruktur Der ländliche Raum ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Gesellschaftssystems. Er besitzt natürliche, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Potenziale und Ressourcen, die für die ganze Gesellschaft lebensnotwendig sind. Unser ländlicher Raum und unsere Landbevölkerung sind dabei – trotz teilweise dramatischer und problematischer Rückgänge – keine verschwindenden Restgrößen der Gesellschaft. Auf der besseren Nutzung der jeweiligen Potenziale und Ressourcen basiert die Zukunftsfähigkeit der unterschiedlichen ländlichen Regionen und der einzelnen Dörfer bzw. Kleinstädte. Dünn besiedelte Regionen sind dabei ein dauerhafter Teil des Ganzen und keine drohende Gefahr für die Region und für Sachsen. Die Landbevölkerung, darunter besonders die Landjugend, ist und bleibt das entscheidende soziale Potenzial für die Zukunftsfähigkeit ländlicher Siedlungen und Regionen. Der ländliche Raum bildet das notwendige Gegengewicht im heutigen Strukturwandel: Kräfte bündeln – Chancen nutzen – Offensive für den ländlichen Raum Ländlichen Raum gezielt fördern – nicht abkoppeln Globalisierung / Europäisierung Geschwindigkeit, Komplexität, Vereinheitlichung ländlicher Raum Überschaubarkeit, Identität, Verwurzelung, Beheimatung 4. Kapitel
    36. Siedlungsstruktur Technische Infrastruktur
      • Die enormen Bevölkerungsverluste erfordern eine Strategie des Rückbaues orientiert an verstärkter Lebensqualität und nachhaltiger Entwicklung und eine Ausrichtung der örtlichen Politik und Wirtschaft auf eine zukünftig deutlich ältere Bevölkerung.
      • Alle Infrastruktureinrichtungen und Dienstleistungen (vor allem Bildung, Gesundheit, Soziales, Kultur, Verkehr, Ver-Entsorgung) MÜSSEN neu geordnet werden - dies ist eine kommunale wie regionale Aufgabe ! Starke Landkreise sind dabei der Garant für die Zukunft des ländlichen Raumes, da sie bereits gebündelt umfangreiche Aufgaben in Wirtschaft und Verkehr, Arbeitsmarkt und Sozialhilfe, Jugendhilfe und Gesundheitswesen, Bildung und Kultur, Landespflege und Umweltschutz sowie Planung und Raumordnung usw. wahrnehmen.
      Prioritäten der Strukturentwicklung (durch)setzen nachhaltige Raum- und Versorgungsstrukturen schaffen Daseinsvorsorge sichern = Beschränkung des öffentlichen Infrastrukturangebotes auf unabdingbare Kernfunktionen 4. Kapitel
    37. Siedlungsstruktur Technische Infrastruktur
      • Neuordnung des Siedlungsgefüges
      • Gestaltung funktional sinnvoller Siedlungs- und Raumstrukturen mit Konzentration auf zentrale Einheiten / aktive gemeinsame Flächenpolitik / Wohnungsmarkt, Gewerbe und Einzelhandel auf Zentren ausrichten.
      • zentrale Standorte und integrierte Ortslagen werden als Wohnlage und Versorgungseinheit attraktiver / neue Eigentumsformen und Wohnungs-anforderungen gewinnen mehr an Bedeutung / „Ältere sind Trendsetter“ / Wohnangebote für Familien und Senioren in diese Kerne verlagern.
      • Fortführung und dauerhafte Durchsetzung des Allgemeinverbotes von Siedlungsflächenerweiterung in Verbindung mit konkreten Optionsmodellen / aktivere Nutzung von unter- oder ungenutzten Bestandsflächen.
      • Entscheidungen längerfristig ausrichten und an Potenzialanalysen orientieren (nicht mehr nur auf Nachfrageänderungen reagieren, sondern auf der Grundlage von Konzepten + Monitoring agieren) = langfristige integrierte Entwicklungskonzepte.
      • „ Geduld als Tugend“ – Bauruinen sichern und stehen lassen – weniger Perfektionismus im Rückbau, bei Planung und Vollzug: „Nischen nutzen“.
      • Veränderte Rahmenbedingungen erfordern angepasste und vereinfachte Gesetze.
      4. Kapitel
    38. Siedlungsstruktur Technische Infrastruktur
      • Anpassung der Infrastruktur
      • Öffentliche Daseinsvorsorge muss im großen Maßstab neu geordnet und auf räumliche Schwerpunkte konzentriert werden, die dann besser und flexibel erreichbar sein müssen (zentrale und dezentrale gemeinwesenorientierte flexible und mobile Strukturen existieren dabei nebeneinander).
      • Schrumpfung und Wachstum: / Prozess der Schrumpfung kann selbst durch eine wachstumsorientierte Politik nicht überwunden sondern nur neu geordnet werden.
      • Alle kommunalen Infrastrukturen überprüfen: welche Mindestauslastung / welche Kostenentwicklung bei sinkenden Einwohnern / welche Anpassungsmöglichkeiten.
      • Bei Neubau die direkten und indirekten Folgekosten; bei Rückbau die direkte und indirekte Entlastung ermitteln, dezentrale, flexible und ökonomische Ver- und Entsorgungssysteme zulassen, Schwerpunkt von Neubau auf den Erhalt und den Umbau von Systemen verlagern.
      • Wechselseitige Infrastruktur vorhalten - wechselseitige Funktionserfüllung nutzen.
      • Exakte Kenntnisse des individuellen Mobilitätsverhaltens führt zu neuen Maßnahmen der Mobilitätssicherung in unterschiedlicher Art und Ausprägung.
      4. Kapitel
    39. Siedlungsstruktur Technische Infrastruktur
      • notwendige strukturelle und finanzielle Voraussetzungen
      • Umgestaltungen können nur als kooperativer Prozess in der Fläche entwickelt und durchgeführt werden. Die Überwindung aller lokalen und sektoralen Egoismen ist dabei, neben der notwendigen Finanzausstattung, die grundsätzliche Schlüsselfrage.
      • Vorhandene und zukünftige Kommunalstrukturen müssen dem notwendigen Wandel gerecht werden. Gebietszusammenführungen müssen sich dabei – neben einer tatsächlichen „Verbundenheit“ - auch an der möglichen und praktisch machbaren Versorgungsdichte und nicht nur an der Bevölkerungsanzahl orientieren.
      • Neuordnungen der Verwaltungen erfordern eine konkrete und fundierte Aufgabenprüfung (staatlich und kommunal) und eine praxisbezogene und bürgernahe Aufgabenzuordnung (Kommunalisierung von Aufgaben). Zukünftige Einheiten müssen Erreichbarkeit, bürgerschaftliche Mitwirkung, Identifikation und die demokratisch unmittelbar legitimierte Wahrnehmung von Aufgaben in eigener Verantwortung sicherstellen – Regionalkreise würden dabei den möglichen Rahmen sprengen.
      • Damit die Landkreise Garanten der Zukunft des ländlichen Raumes sein können, benötigen sie eine aufgabenadäquate Finanzausstattung, die nicht nur eine Erfüllung der Pflichtaufgaben ermöglicht, sondern auch eine kraftvolle Betätigung im Bereich der freiwilligen Selbstverwaltungsaufgaben zulässt.
      4. Kapitel
    40. Siedlungsstruktur / Technische Infrastruktur Aufgabenschwerpunkte 1/3 4. Kapitel Aus- und Aufbau einer bürger- und praxisnahen Verwaltung – Vorfahrt für investive und produktive Genehmigungsverfahren = Entbürokratisierung II. V: Landkreis, Kommunen Verbesserung aller kommunikativen Planungsprozesse (z.B. Bürgerbeteiligung) - verstärkte Öffentlichkeitsarbeit (Internet, Presse) – fachliche Abstimmung und Austausch zu aktuellen Schwerpunktthemen zu festen Terminen als „Planertage“. V: Kommunen, Kreisentwicklung
      • Prioritäten setzen:
      • nachhaltige Erhaltung und Stabilisierung des ländlichen Raumes durch integrierte Planung (ILEK) + gezielte (Höchst)Förderung und vielfältige, kleinteilige und basisorientierte Umsetzung.
      • Schwerpunkte: bergbaubeeinträchtigtes Gebiet; Bergbaufolgelandschaft; Versorgungskerne ländl. Raum dabei nach praktikablen Lösungen ohne Perfektionismus suchen. V.: Landkreis
      Anpassung aller neuen und bestehenden Gesetze an den aktuellen Entwicklungsprozess - Kommunikation und Kritik zum Gesetzgeber als laufende Aufgabe = Entbürokratisierung I. V: Landkreis, Kommunen Entwicklung von gemeinsamen Strategien zur einheitlichen und geschlossenen Beurteilung von regionalen, staatlichen und europäischen Veränderungen (Gesetzgebungen, Verordnungen, übergeordnete Planungen, interkommunale Vorhaben des Landkreises) und gemeinsame Willensbekundungen aller Gremien der Politik und Verwaltung zu diesen Themen („EINE Sprache = EINE Region“) – bürgernahe, verständliche Kommunikation und konkrete Darstellungen der Wirkungen/Veränderung. V: Kommunen, Kreisentwicklung
    41. Siedlungsstruktur / Technische Infrastruktur Aufgabenschwerpunkte 2/3 4. Kapitel Vorhandene Bauleitplanungen auf nicht mehr gerechtfertigte (neue) Baulandausweisungen (Flächennutzungspläne, Bebauungspläne...) überprüfen und korrigieren. V: Kommunen / KE Zentrales und gemeinsames Leerstands-, Brachen und Baulandkataster aufbauen, pflegen und einheitlich öffentlich publizieren und vermarkten. (Leerstand; 70+ / Wohnen30+; Wohnen50+/ Gewerbegroßflächen, Gewerbekleinflächen, Gebäudeverzeichnis usw....) V: Kommunen / KE Neue Planungsalternativen für den ländlichen Bereich finden, fördern, und umsetzen + alternative Nutzungskonzepte für bestehende und zukünftige Leerstände als Pilotprojekte umsetzen. V: Kommunen / KE Aufbau und nachhaltige Nutzung eines interkommunalen Informationsnetzwerkes (IKIN) zum gemeinsamen Sach- und Geodatenmanagement (Flächenmarketing, Gebäudevermarktung, Fortführung Flächennutzungsplan – FNP-Tagebuch, Notfallkonzepte und –management) Geoportal für den Landkreis als öffentliche Plattform. V: Kommunen, Kreisentwicklung Entwicklung bzw. Fortschreibung von zukunftsweisenden Einzelhandels- und kleingliedrige Gewerbestandortkonzepten für die Städte des Landkreises. V: Kommunen, Kreisentwicklung Verstärkt stationäre und mobile „Bürgerläden“ mit komplettem Dienstleistungsangebot im ländlichen Raum stationieren. Marktplatz Dorf“ – moderne Dorfzentren als Versorgungs- und Kommunikationsbasis V: Kommunen, Kreisentwicklung Fortschreibung / Entwicklung von Verkehrskonzepten in den Städten und touristisch relevanten Regionen des Landkreises (Radwege, Verkehrsleitsysteme, etc.) . V: Kommunen, Landkreis
    42. Siedlungsstruktur / Technische Infrastruktur Aufgabenschwerpunkte 3/3 4. Kapitel Umsetzung der Strategie zum kleinen Grenzverkehr ( Gemeinsame Willenserklärung zur Errichtung von Grenzbrücken ) – 6 neue zusätzliche Grenzbrücken. V: Kommunen, Landkreis Lobbyarbeit zu geplanten Verkehrsprojekten entsprechend den Planungen des Bundes und des Landes verstärken - zeitnahe Umsetzung nachdrücklich einfordern – Modifizierungen zulassen. V: Landrat, Landtags- und Bundstagsabgeordneter Aufbau einer bedarfsgerechten Mobilität im ländlichen Raum mit einer notwendigen weiteren Entwicklung anderer Bedienformen im ÖPNV unter Nutzung aller alternativen Mobilitätsformen. Ausrichtung auf Schwerpunktbereiche und Kernzeiten (Schulzeiten, Unterrichtszeiten, Saison) V: NVG, Landkreis, Kommunen Aufbau, Umsetzung und nachhaltige Unterhaltung eines allumfassenden touristischen Leitsystems als strategisches Planungskonzept und als tatsächliche Umsetzung auf kommunaler und regionaler Ebene; Abstimmungspflicht und Abstimmungsgebot bei allen Tourismusplanungen und –konzepten besonders im Bereich Radwege, Reitwege, Wanderwege // Rast- und Informationspunkte; öffentliche Publizierung im Geoportal; Einführung eines Qualitätsmanagements „Leitsystem NOL“ . V: Kreisentwicklung, Kommunen Modellvorhaben „European Energy Award“ ® im Niederschlesischen Oberlausitzkreis unter maßgeblicher Beteiligung der Energiewirtschaft. V.: Landkreis. Energiewirtschaft Entwicklung kostengünstiger Ver- und Entsorgungslösungen für den ländlichen Raum als Pilotprojekt unterstützen. V: Versorger im Landkreis
    43. Sozialplanung / ARGE integrierte Sozialplanung für eine soziale Grundversorgung
      • Auf der Grundlage gesetzlicher Regelungen des Sozialgesetzbuches werden in den einzelnen Bereichen Pläne erarbeitet und fortgeschrieben. Ausgangspunkt der Planung ist eine entsprechende Sozialstruktur- und Bedarfsanalyse, aus der Ziele, Handlungserfordernisse und Prioritäten abgeleitet werden.
      • Folgende Pläne werden erstellt:
            • Altenhilfe- bzw. Pflegeeinrichtungsplan
            • Behindertenhilfeplan
            • Kinder- und Jugendhilfeplan
            • Bedarfsplanung Kindertagesstätten und Kindertagespflege
      • Diese Einzelplanungen werden schrittweise zusammengeführt in einer integrierten Sozialplanung.
      • Die dezentrale Organisation der sozialen Grund versorgung in ihren generationenübergreifenden und sozialräumlichen Bezügen wird stabilisiert und bedarfsorientiert inhaltlich ausgestaltet.
      • Auf der Grundlage gesetzlicher Regelungen des Sozialgesetzbuches werden in den einzelnen Bereichen Pläne erarbeitet und fortgeschrieben. Ausgangspunkt der Planung ist eine entsprechende Sozialstruktur- und Bedarfsanalyse, aus der Ziele, Handlungserfordernisse und Prioritäten abgeleitet werden.
      • Folgende Pläne werden erstellt:
            • Altenhilfe- bzw. Pflegeeinrichtungsplan
            • Behindertenhilfeplan
            • Kinder- und Jugendhilfeplan
            • Bedarfsplanung Kindertagesstätten und Kindertagespflege
      • Diese Einzelplanungen werden schrittweise zusammengeführt in einer integrierten Sozialplanung.
      • Die dezentrale Organisation der sozialen Grund versorgung in ihren generationenübergreifenden und sozialräumlichen Bezügen wird stabilisiert und bedarfsorientiert inhaltlich ausgestaltet.
      4. Kapitel
    44. Sozialplanung / ARGE neue Modelle besonders gegen Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit für tragfähige Beschäftigungsverhältnisse
      • Vermittlung und Integration von Langzeitarbeitslosen auf den 1. Arbeitsmarkt erfolgt in gemeinsamer Verantwortung von Kommune und Bundesagentur für Arbeit (ARGE). Um diesen Prozess erfolgreich zu gestalten, bedarf es einer verbindlichen Abstimmung und Kooperation mit den regionalen Verantwortungsträgern (örtliche Sozial- und Jugendhilfe) und Partnern (Gemeinden, IHK und Handwerkerschaft, freie Jugend- und Sozialhilfe). Aus dieser Zusammenarbeit heraus können unter den regionalen Gegebenheiten Arbeitsmarktmodelle entwickelt werden, die auf tragfähige sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse abzielen.
      4. Kapitel
    45. Gesundheitsversorgung
      • Durch den Rückgang der Bevölkerung geht die Anzahl der medizinisch zu versorgenden Personen zurück. Gleichzeitig wird die steigende Überalterung der Bevölkerung zu mehr Krankheitsfällen führen.
      • Die Reformen zur Kostendämpfung im Gesundheitssystem werden zu einem Abbau von Krankenhauskapazitäten und einer Neuausrichtung der Krankenhäuser führen.
      • Zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in der Fläche und zur Aufrechterhaltung stationärer Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge sind folgende Maßnahmenschwerpunkte zu setzen:
        • - kreisübergreifende Kooperationen suchen
        • - Kooperation zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten ausbauen
        • - Entwicklung von Modellen zur Kompensation fehlender Hausärzte
      Veränderte Bedingungen in der medizinischen Versorgung dürfen nicht zur Unterversorgung in der Fläche führen. 4. Kapitel
    46. Bildung - Kultur - Sport Bedarfs- und qualitätsgerechte Ausbildung ist ein wichtiger Standortfaktor
      • Der Rückgang der Schülerzahlen wird zu einer weiteren Anpassung im Schulnetz führen müssen
      • Durch fortschrittliche Unterrichtskonzepte ist ein höheres Bildungsniveau anzustreben
      • An den beruflichen Schulzentren müssen sich die Ausbildungsberufe und –profile an weiterentwickelnde Bedürfnisse der Wirtschaft anpassen
      • Das Erlernen der Nachbarsprache im Rahmen der Schulausbildung sollte erleichtert werden. Dies ist durch attraktive Angebote und Schulpartnerschaften aktiv zu unterstützen
      • In Gebieten mit sorbischer Siedlungsstruktur ist das Erlernen der sorbischen Sprache zu fördern
      4. Kapitel
    47. Bildung - Kultur - Sport Kultur ist Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement
      • Schwerpunkte: Musikschulen, Bibliotheken, Museen
      • Förderung der musisch-kulturellen Bildung der Jugend; Weiterentwicklung der Musikschule des NOL
      • Flächendeckende Literatur – und Medienversorgung zum Zwecke der Bildung, der Information und der kulturellen Freizeitbeschäftigung durch Weißwasser, Niesky und Reichenbach
      • Vernetzung von kulturellen Angeboten des Landkreises und Verknüpfung mit touristischen Angeboten und ihrer Werbung
      • Kooperation von Museen des Landkreises
      • Förderung kulturellen Engagements der Bürgerschaft im Niederschlesischen Oberlausitzkreis und Konzentration auf kulturelles Breitenangebot unter Berücksichtigung regionaler Bezüge
      4. Kapitel
    48. Bildung - Kultur - Sport Vereins- und Breitensport als Beitrag zur Erhaltung und Erhöhung der Lebensqualität
      • Vordergründiger Erhalt und Modernisierung vorhandener Sportstätten unter Berücksichtigung multifunktionaler und kultureller Mehrfachnutzungen sowie Anpassung des Sportstättenbedarfs an die demografische Entwicklung auf der Grundlage einer Sportstättenleitplanung
      • Einbeziehung der Vereine bei der Bewirtschaftung kommunaler Sportstätten oder Übertragungen von Sportstätten bei freiwilligem Interesse der Vereine mit kommunaler Unterstützung
      •   Förderung des altersgerechten Breitensports, insbesondere des Kinder- und Jugendsports sowie des Nachwuchsleistungssports in den Sportvereinen
      •   Unterstützung der Zusammenarbeit der Sportvereine mit den Schulen und Kindertagesstätten zur Schaffung zusätzlicher sportlicher Angebote als Basis für eine dauerhafte sportliche Betätigung der Kinder
      Unterstützung und Förderung des Sports im Sinne der “Gemeinsamen Erklärung des Landessportbundes Sachsen, des Sächsischen Städte- und Gemeindetages sowie des Sächsischen Landkreistages zur Bedeutung des organisierten Sports und dessen Förderung im Freistaat Sachsen“ vom 26. September 2005 4. Kapitel
    49. Jugend & Senioren Familie & Frauen Chancengleichheit als erklärtes Ziel im Landkreis
      • aktive Beteiligung und Einbindung der Jugend und der Senioren in alle Prozesse der Umgestaltung und des Wandels (Jugendparlamente; „Rat der Alten“)
      • Geschlechterspezifik und Chancengleichheit sind Querschnittsthemen, die in allen strategischen Bereichen zu berücksichtigen sind.
      • Das Konzept des Gender Mainstreaming soll die Realisierung der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern durch die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern bei allen gesellschaftlichen Vorhaben unterstützen und ist als Ergänzung zu speziellen Frauenfördermaßnahmen zu verstehen und einzusetzen (Doppelstrategie)
      • Initiierung von Maßnahmen zur Förderung von Frauen und Mädchen, um strukturelle Benachteiligungen auszugleichen
      4. Kapitel
    50. Sozialplanung / ARGE / Gesundheitsversorgung Bildung - Kultur – Sport Jugend & Senioren / Familie & Frauen Aufgabenschwerpunkte 1/2 4. Kapitel Weiterführung und schrittweise Zusammenführung der Einzelplanungen (Altenhilfe- bzw. Pflegeeinrichtungsplan Behindertenhilfeplan, Kinder- und Jugendhilfeplan, Bedarfsplanung Kindertagesstätten und Kindertagespflege) in einer integrierten Sozialplanung. V: Landkreis Weiterführung der Entwicklung am Bärwalder See in Bezug auf das Alleinstellungsmerkmal Landschaftskunst. Ausbau des Museumsverbundes und Vernetzung von Angeboten der Museen des Landkreises; stärkere Zusammenarbeit kultureller Leistungsanbieter mit den Schulen der Region und Nutzung der vorhandenen Potenziale als Ganztagsangebote an Schulen des NOL. Fremdsprachenangebot – besonders Sprachen mit regionalem Bezug (Polnisch, Tschechisch)in allen Bildungseinheiten erhöhen, dabei frühzeitig beginnen und nachhaltig fördern. V: Bildung Kommunikation der Schulen des Landkreises untereinander fördern und fordern. V: Bildung bestehende Schulstandorte als zentrale Punkte des gesellschaftlichen Lebens in und mit der Bevölkerung etablieren – gemeinsame Standortpotenziale schulübergreifend nutzen Initiativen (wie die Jugendhilfe) an Veranstaltungen und Maßnahmen der Gemeinden beteiligen, Bekanntheit in der Bevölkerung dadurch fördern und Jugendliche nachhaltig in den gesellschaftlichen Prozess integrieren. Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und den kommunalen Einrichtungen fördern, z. B. in der Schaffung von Arbeitsgemeinschaften, Beratung zu Bewerbung, u.ä.
    51. Sozialplanung / ARGE / Gesundheitsversorgung Bildung - Kultur – Sport Jugend & Senioren / Familie & Frauen Aufgabenschwerpunkte 1/2 4. Kapitel
      • Nachhaltige Maßnahmen im Bereich Gleichstellung / Förderung von Frauen und Mädchen:
      • zur Verbesserung der Berufsorientierung und Lebensplanung für Mädchen
      • Unterstützung der Existenzgründung und Unternehmertum von Frauen
      • Bildung von Netzwerken unter Nutzung vorhandener Strukturen
      • Sensibilisierung der Öffentlichkeit zum Thema Chancengleichheit
      Erhaltung und nachhaltige Nutzung der vorhandenen regionalen und überregionalen Bildungseinrichtungen im Landkreis (Polizeihochschule Rothenburg, Berufsschulen, Förderschulen usw.) Ausbau der Zusammenarbeit bei touristischen Vorhaben mit kulturellen Trägern. (Gestaltung von Radwegen oder Anbindung kultureller Einrichtungen an Radwege) Internationale Künstlerpleinairs im Fürst-Pückler-Park Bad Muskau 2008 (Jahr der Parks und Gärten) und Bildhauersymposien in den Königshainer Bergen mit entsprechenden Präsentationen 2010
    52. Durch Kooperationen zum Erfolg
      • Die notwendigen Umgestaltungen und die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen erfordern kooperatives Handeln auf allen Ebenen : - Kooperationen zwischen Kommunen, insbesondere bei interkommunalen Verteilungsfragen (Angebots- und Struktursteuerung) - Kooperationen zwischen den Leistungsträgern im privatwirtschaftlichen Bereich - Kooperationen auf regionaler Ebene - Kooperationen zwischen Politik / Verwaltung und Wirtschaft / Bürgerschaft
      • Akteure und Promotoren: - charismatische Prozessbetreiber (welche die Beteiligten begeistern) - relevante Entscheidungsträger (Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bürgerschaft) - Fachleute (Problemlösungen) und „Arbeitsbienen“ (operatives Geschäft ) - neutrale Moderatoren bzw. Mediatoren (Kommunikationsprozess)
      • Voraussetzungen für erfolgreiche Kooperationen: - lokale und sektorale Egoismen überwinden - Konzepte und Beschlüsse nach dem Konsensprinzip - ehrliche Kommunikation auf gleicher Augenhöhe - Kontinuität in der Kooperation
      Erfolgreiches bewahren, Wege und Verfahren verkürzen, Kooperationen nachhaltig fördern und fordern Fortschreibungs- und Umsetzungsmanagement
    53. Elemente und Erfolgsvoraussetzungen
      • Verabschiedetes Strategieprogramm für alle Bereiche mit Rückendeckung durch Kreistag und Kreisverwaltung und breiter kommunalpolitischer Unterstützung.
      • Umfassende und für jedermann zugängliche Publizierung in kompakten und allgemein verständlichen Kurzfassungen und Sicherung des Informationsflusses .
      • Umsetzungsmanagement mit neutraler und fachlich-praxisnaher Betreuung getrennt nach den Bereichen des Strategieprogramms / Herunterbrechen der Strategieprogramme auf kleinteilige konkrete Projekte / Maßnahmen mit klaren Verantwortlichkeiten.
      • Etablierung von kompetenten und entscheidungsbefugten „Experten- und Umsetzungsteams“ für jeden Bereich für regelmäßige und nachhaltige Arbeit mit neutraler Moderation und fachlich-unabhängiger Beratung (Hochschule).
      • Schaffung einer soliden strukturellen und finanziellen Basis für Umsetzung und Einzelmaßnahmen durch kommunale, staatliche und private Kapazitäten - neue Basis der lokalen Ökonomie (weg von Routine – Bereitschaft zu Experimenten).
      • Etablierung eines Ziel- und Maßnahmenverfolgungssystems für jeden Bereich als Grundlage für Statusbesprechungen und Fortschreibung.
      Gegenseitige Verpflichtung zu Maßnahmen und Terminen als Voraussetzung für einen erfolgreichen Umsetzungsprozess. Fortschreibungs- und Umsetzungsmanagement
    54. Strukturen und Beteiligte
      • Projekt- und Umsetzungsmanagement in Experten- und Umsetzungsteams
      • Wirtschaft sförderung im Landkreis/ Landrat, ENO, TBGZ, Vertreter der Großunternehmen, IHK, Wirtschaftsverbände, Handwerkskammer, Banken , Bildungsträger
      • Tourismus entwicklung im Landkreis / ENO,Gebietsgemeinschaft Neißeland, Stadt Görlitz, Stiftung Fürst-Pückler-Park, KE
      • Landschaft - und Landwirtschaft (Entwicklung und Bewirtschaftung)/ Amt für Landwirtschaft Niesky/Kamenz, BRV, Kreisentwicklung,
      • Siedlung s- und technische Infrastruktur im Landkreis/ Kreisentwicklung,Städte und Gemeinden, Verbandsvertreter,
      • Sozial e Infrastruktur, Bildung und Jugend arbeit / Landkreis
      Eindeutige Verantwortlichkeiten und zentrale Koordinierung fördern und fordern neue Handlungs- und Umsetzungsstrategien. Fortschreibungs- und Umsetzungsmanagement
    55. Ziel- und Maßnahmenverfolgung zentrale Koordinierung
      • Ziel- und / Maßnahmeverfolgungssystem Aus Strategieprogramm abgeleitete Ziele (4 – 6 pro Bereich), vereinbarte Kennzahlen zu jedem Ziel als operative Steuerungsgrößen, abgeleitete Maßnahmen und Projekte mit Verantwortlichkeiten, Endterminen und Statusangaben. Maßnahmenplan wird im Rahmen der Statusbesprechungen durchgesprochen, aktualisiert und ergänzt.
      • Zentrale Koordinationsstelle Kreisentwicklung mit den Aufgaben: - Vorbereitung und Moderation der „Experten- und Umsetzungsteams“ - Aktualisierung und Pflege des Ziel- und Maßnahmenverfolgungssystems für die einzelnen Bereiche
      • FORTSCHREIBUNG: Das Strategiekonzept wird in der Zukunft, unter Einbeziehung von externen Partnern, wie z.B. der Hochschule Zittau / Görlitz als laufender Prozess der Kreisentwicklung auf einer gesicherten finanziellen und strukturellen Basis fortgeschrieben.
      • UMSETZUNG: Die Umsetzung des Strategiekonzeptes – besonders der Aufgaben-schwerpunkte - wird als eigenständiger Prozess und im Rahmen der Fördermittel-kulisse des Freistaates Sachsen (besonders Entwicklung ländlicher Raum – ELER), unter Koordinierung der Kreisentwicklung, laufend und eigenständig durchgeführt.
      Fortschreibungs- und Umsetzungsmanagement
    56. Strategien und Fördermittelkulissen Antrag auf „LEADER+“ in der Gebietskulisse „Region NOL“, da nur eine solche Kulisse den Alleinstellungsmerkmalen unserer Region umfassend gerecht werden kann:
      • der tatsächlich ländlichste Raum in der Region
      • Grenzregion und Bindeglied zu Polen // Bergbauregionen / weite Landschaftsräume
      • Erfahrungen in der Umsetzung (AEP) und beherrschbare Gebietskulisse
      • Bündelung aus AEPs, Strategiekonzept und der deutsch-polnischen Zusammenarbeit
      Erarbeitung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) für die Kulisse Landkreis (Neißeraum+angrenzende Gebiete), welches Voraussetzung für die Bewerbung LEADER+/ELER ist > Abschluss IV/2006-I/2007 < 2007: Bewerbung um Leader+ / Wettbewerbsphase aller ILEK`s (ca. 4 kommen in LEADER+ vergünstigte Förderung) Fortschreibungs- und Umsetzungsmanagement
    57. Strategien und Fördermittelkulissen Regionales Umsetzungsmanagement für den ländlichen Raum Durch ein externes, fachlich fundiertes und neutrales Unternehmen soll die Gesamtbetreuung von kommunalen und privaten Projekten mit Synergieeffekten im ländlichen Raum, zu dem der gesamte NOL zählt, übernommen werden. Neben Projekten innerhalb des Kreisgebietes bildet der Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den polnischen Nachbarn einen bedeutenden Schwerpunkt-komplex.  Grundlage für die Themenbereiche: * Landwirtschaft/ Umwelt/ erneuerbare Energien * Handwerk und Gewerbe/ Arbeitsplatzschaffung/ Gebäudeumnutzungen * Tourismus / grenzüberschreitende touristische Infrastruktur bilden die vorhandenen Dorfentwicklungs- und Agrarstrukturellen Entwicklungsplanungen (AEP), die Umsetzungsbegleitung zur AEP sowie das Strategiekonzept des NOL. Für die Bewilligung des Regionalmanagements ist die Erarbeitung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes eine Voraussetzung, welches auf o.g. Planungen aufbauen soll. Bearbeitung und Umsetzungsbegleitung von kommunalen und privaten Projektideen im Bereich Strukturanpassung, Tourismus, Landwirtschaft, und grenzüberschreitende Zusammenarbeit bis zur Realisierungsphase . Fortschreibungs- und Umsetzungsmanagement
    58. Verfahrensüberblick    
      • laufendes Änderungs- und Anpassungsmanagement (Aktualisierung Basiswerte / Einbindung und Berücksichtigung von Konzepten / Studien usw. / Zusammen-arbeit und Austausch mit allen Partnern, besonders auf kommunaler Ebene)
      • wissenschaftliche Begleitung bei den Hauptkomplexen (HS Zittau-Görlitz)
      • Information und Einbindung der Öffentlichkeit (Internet / Presse) und aller politischen Gremien (Kreistag, Parteien)
      Umsetzung Strategiekonzept als Gradmesser der Praxis- und Basistauglichkeit Fortschreibung Strategiekonzept als laufender Prozess der Kreisentwicklung
      • Zusammenführung aller Konzepte in einem integrierten ländlichen Entwicklungs- konzept (ILEK) als BASIS für das Regionalmanagement Fördermittelkulisse ELER 2007 – 2013 // GEMEINSAME GEBIETSKULISSE ländlicher Raum +NOL+++ Landkreis = Konzeptträger <> Kommunen / Vereine / Privatpersonen = Projektträger
      • zusätzliche Umsetzungsbetreuung für weitere Partner (Städte, Wifö usw.) als Ergänzung zum Regionalmanagement ländl. Raum (Kompetenz & Wissen aus einer Hand)
      Fortschreibungs- und Umsetzungsmanagement 2006 2008 2010 2020
    59. Ansprech P A R T N E R Vereine / Verbände und Ehrenamt im NOL und in der Region http://www.nol-kreis.de/vereine/verein.htm Kommunen und Verwaltungseinheiten im Niederschlesischen Oberlausitzkreis http://www.nol-kreis.de/staedte/staedt.htm Kreisfreie Stadt Görlitz Landkreise Kamenz, Bautzen, Löbau-Zittau; Landkreis Spree-Neiße WIRTSCHAFT MENSCHEN Fortschreibungs- und Umsetzungsmanagement Landratsamt Niederschlesischer Oberlausitzkreis Dezernat II / Kreisentwicklung http://www.nol-kreis.de [email_address] Telefon: 03588 / 285 – 740 Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH http://www.oberlausitz.com Telefon: 03591 / 4877-0 Touristische Gebietsgemeinschaft Neisseland e.V http://www.tourismus.nol-kreis.de/ Telefon: 0 3581 314307 IHK Geschäftsstelle Görlitz http://www.dresden.ihk.de Telefon: 03581 / 421200 Hochschule Zittau/Görlitz (FH) http://www.hs-zigr.de Telefon: 0 3583 61 1400 Landkreis Zgorzelec Powiat Zgorzelecki Landkreis Zary Powiat żarski Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH http://www. entwicklungsgesellschaft.org Telefon: 035771 / 58100 TBGZ Niesky GmbH http://www. tbgz-niesky.de Telefon: 03588 26160
    60. Publikation & Ausblick „ Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.“ Antoine de Saint-Exupéry (1900 –1944) Autor von „ Der kleine Prinz“ „ Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance. “ Victor Hugo (1802 – 1885) französischer Dichter Verbunden werden auch die Schwachen mächtig ! (Schiller - Wilhelm Tell I, 3) http://www.ohne-grenzen.eu gedruckte Ausgabe (Taschenbuchformat) MINI-CD Fortschreibungs- und Umsetzungsmanagement „ WERBUNG“ Info-Pool / News
    61. Abkürzungen / Fremdwörter Anlagen AEP Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung BRV Biosphärenreservatsverwaltung bzgl. bezüglich e.V. eingetragener Verein ect. et cetera ENO Entwicklungsgesellschaft NOL HWK Handwerkskammer IHK Industrie- und Handelskammer ILEK integriertes ländliches Entwicklungskonzept KE Kreisentwicklung KMU’s klein- und mittelständische Unternehmen lfd. laufend N.N. Nachnominierung NOL Niederschlesischer Oberlausitzkreis NVG Niederschlesische Verkehrsgesellschaft o.g. oben genannt ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr TBGZ Technologie-,Betreuungs- und Gründerzentrum V.: Verantwortlich z.T. zum Teil adäquat angemessen Baulandkataster amtl. Grundstücksverzeichnis charismatisch besondere Ausstrahlungskraft eines Menschen Demographie Bevölkerungsstatistik,- wissenschaft Destination Bestimmung, Endzweck (Tourismusgebiet) Etablierung sich niederlassen, einen sicheren Platz gewinnen Gender Mainstreaming Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig bei allen gesellschaftlichen Vorhaben. Geoportal geographisches Informationssystem interkommunalen zwischen Gemeinden bestehend Kompensation Ausgleich, Entschädigung, Aufrechnung Konsensprinzip Meinungsübereinstimmung Kontext Zusammenhang Künstlerpleinairs Freilichtmalerei Monitoring Dauerbeobachtung Ressentiments Abneigung Sukzession Entwicklung
    62. Hinweise zur aktuellen Fassung Anlagen Um eine möglichst breite Basis in die Fortschreibung und Umsetzung des Strategiekonzeptes einzubinden, möchten wir mit diesem „Leitfaden“ um Ihre Unterstützung werben und Sie gleichzeitig um Ihre Meinung / Mitarbeit bitten. Beachten Sie dabei bitte folgende Hinweise:
      • Das Strategiekonzept ist eine unabhängige Publikation, welche sich allein auf fachlich fundierte, wissenschaftlich begründbare und strategisch ermittelte Grundlagen stützt. Diese wurden z.B. in Workshops und in einem zentralen Symposium ermittelt und in der Strategiegruppe gebündelt.
      • Das Strategiekonzept spiegelt dabei die Entwicklung der Region, unter Bezugnahme auf die Besonderheiten des Landkreises wider und zeigt explizit für diese Raum- und Strukturgröße Strategien, Ziele und konkrete Maßnahmen auf.
      • Eine politische und hierarchische Meinungsbildung hat und hatte dabei keinen Einfluss auf die Erarbeitung – Ziele und Strategien wurden im Rahmen einer demokratischen Meinungsfindung innerhalb der Strategiegruppe getroffen und durch ein Kernteam gebündelt.
      • Hinweise, Anmerkungen und Ergänzungen zur aktuellen Fassung werden im Rahmen der Fortschreibung bewertet und müssen mit den Grundsätzen des Strategiekonzeptes im Einklang stehen.
    63. Daten & Fakten Anlagen ... mehr Infos unter: http://www.statistik.sachsen.de
    64. Übersichtskarten Anlagen Wirtschafts-standorte Gewerbe- und Industriegebiete

    + Holger FreymannHolger Freymann, 3 years ago

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