Quo vadis NOL - eine planerische Realbetrachtung

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    Quo vadis NOL - eine planerische Realbetrachtung - Presentation Transcript

    1. Prognosen Quo vadis N O L ? Probleme Perspektiven
    2. Inhalt
      • Der Landkreis aus Sicht der Kreisentwicklung: Daten - Fakten - Hintergründe
      • Perspektiven und Ausblicke - gemeinsam für die Region
      Quo vadis NOL - eine planerische Realbetrachtung
      • Betrachtungsweise: Ernüchterung kontra Visionen ?
      • NOL > Landratsamt > Dezernat II > SG KE
      • - Bündelungsbehörde für alle Planungen (Bauleitplanung,Bergbau,Trassen ... )
      • - bauplanungsrechtliche Prüfung + Genehmigung (BLP)
      • - Dorfentwicklung / Entwicklung ländlicher Raum
      • - Regional- und Siedlungsentwicklung / Landschaftsplanung
      • Kreisentwicklungs-/Strategiekonzept / Verkehrsplanung / Statistik
      • zentrales Geo- / Info-Management - Landratsamt - Bereitstellung von Planungs - Sach- und Geoinformationen - Angebot von Statistik, Kreisentwicklung, Struktur- und Fachdaten - Management von verschiedenen Informationssystemen
      Kreisentwicklung – wer oder was ist das ?
    3. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Wer sind wir ? Flächenlandkreis / Grenzlage 1.340 km² / ca. 98.000 Einwohner 5 Städte / 24 Gemeinden 12 Verwaltungszentren (Einheitsgemeinden / VV / VG )
      • überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit
      • einen hohen Anteil an Sozialhilfeempfängern
      • Stagnation bei Existenzgründungen und bei Ansiedlung von Firmen trotz Großansiedlungen
      • Schwierige Umwelt- und Umfeldbedingungen
      • Die Raumnutzung ist geprägt durch:
      • große Abbaugebiete für Braunkohle sowie Problemgebiete der Bergbaufolgelandschaft
      • den Truppenübungsplatz “Oberlausitz”
      • das Biosphärenreservat “Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft” und ausgedehnte FFH-Gebiete (ca. 24.527 ha)
      • gute Infrastruktur trotz Flächenlandkreis
      Die wirtschaftliche Entwicklung ist gekennzeichnet durch: Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
    4. Entwicklungsbetrachtung für den Zeitraum 2000 – 2005 2000 2005 Bemerkungen Einwohner 108.095 98.391 Verlust – 6,9 % > Gesamtverlust seit 1990 = ca. 16.000 Einwohner = ca. 14 % >> in der Gesamtbilanz seit 1990 = Städte = -26 % / Gemeinden = +1 % ABER: seit 2000 haben alle Gebietseinheiten VERLUSTE ! (- 8% / - 5%) unter 18 20.968 13.532 Verlust – 35,4 % über 60 16.670 19.058 Zuwachs + 14,4 % Geburten 717 697 Verlust – 2,8 % Sterbefälle 995 1.134 Zuwachs + 13,9 % Zuzüge 2.399 2.446 Zuwachs + 1,9 % Fortzüge 4.075 3.577 „ weniger“ - 12,2 % Haushalte 45.100 46.100 Zuwachs + 2,2 % Personen/ Haushalt 2,4 2,2 kleinere Haushalte - N ettoeinkommen 1.562 1.568 keine Veränderung Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
    5. Entwicklungsbetrachtung für den Zeitraum 2000 – 2005 Lebensunterhalt: Erwerbstätig 43.500 38.000 Verlust – 35,4 % Rente 27.300 29.300 Zuwachs + 14,4 % Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer am ... Arbeitsort 31.472 23.309 Verlust – 25,9 % Wohnort 38.504 32.710 Verlust – 15,0 % Sozialleistungen je 1000 Einwohner Sozialhilfe 19,8 26,1 Zuwachs + 31,8 % Wohngeld 42,4 58,9 Zuwachs + 38.9 % Schulden/EW 986 1021 Zuwachs + 3.5 % Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
    6. D e m o g r a p h i s c h e r W a n d e l Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven 9.
    7. D e m o g r a p h i s c h e r W a n d e l Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven 4.
    8. Bevölkerung Abnahme / Zunahme 12/2004 – 09/2005 Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Bevölkerung am 30.09.2005 Lö-Zi: 144.121 ( -1,3 %) NOL 97.251 (- 1,2 %) RP DD: - 0,3 % Sachsen: - 0,4 %
    9. Bevölkerungsentwicklung 1990 – 2004 / Prognose > 2020 Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
      • Bevölkerungsrückgang wird weiter anhalten
      • Fehlende Müttergeneration durch selektive Abwanderung
      • Abwanderung der Motivierten und Aktiven
      • Überalterung und Schwächung der familiären Strukturen
      D e m o g r a p h i s c h e r W a n d e l Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
      • Raumstruktur: Verödete Stadtteile und leerstehende Dörfer
      • Soziale Infrastruktur: Erste Anzeichen von Unterversorgung
      • Technische Infrastruktur: Verlustminimierungsstrategie
      • Verkehr: Mobilitätsbedürfnisse steigen bei Reduzierung des ÖPNV
    10. Landkreis = ländlich geprägte Region Reduzierung der Einwohnerzahl + Jugend verließ und verlässt ihre Heimat landwirtschaftliche Industriebrachen + hoher Leerstand an Gebäuden komplizierte und praxisfremde Gesetze – Verordnungen – Bestimmungen ... „ schwierige“ Landwirtschaftspolitik unter Landes – Bundes - EU-Flagge Finanznot – Personalknappheit – strukturelle-kommunale Probleme Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Leben in den Kommunen NEGATIV: wirtschaftliche + ökonomische + demographische Entwicklung = teilweise bedeutender Verlust an Lebens- und Strukturgrundlage POSITIV: attraktive Infrastruktur + modernes Wohnumfeld + neue „Funktionen“ (Wohnen, Umfeld-Standort-Vorteile)
    11. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Siedlungs- und Strukturentwicklung Leerstand und Einwohner > 70 Jahre HEUTE
    12. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Siedlungs- und Strukturentwicklung Leerstand und Einwohner > 70 Jahre ... in 20 Jahren ?
    13. Entwicklungsansatz = ? Infrastruktur = ? Erschließung und Versorgung = ? Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
    14. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
    15. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven ?
    16. POSITIV: viele Projekte in der Stadt- und Dorfentwicklung sowie im Bereich Infrastruktur/Wirtschaft konnten in den letzen Jahren realisiert werden = moderne und lebenswerte Kommunen Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
    17. Veränderte Strukturen erfordern veränderte Ansätze ! Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
    18. Veränderte Strukturen erfordern veränderte Ansätze ! Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Industrielle Großansiedlungen fordern neue Brandschutzkonzepte
    19. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven großflächige Industrie- und Landwirtschaftsbrachen fordern neue Sicherheitskonzepte Veränderte Strukturen erfordern veränderte Ansätze !
    20. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Vermehrter Leerstand und ruinöse Gebäude fordern neue Überwachungskonzepte Veränderte Strukturen erfordern veränderte Ansätze !
    21. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Veränderte Regional- und Freizeitangebote fordern neue Notfallkonzepte Veränderte Strukturen erfordern veränderte Ansätze !
    22. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Vermehrter Leerstand und ruinöse Gebäude fordern neue Überwachungskonzepte Veränderte Regional- und Freizeitangebote fordern neue Notfallkonzepte großflächige Industrie- und Landwirtschafts- brachen fordern neue Sicherheitskonzepte Industrielle Großansiedlungen fordern neue Brandschutzkonzepte Veränderte Strukturen erfordern veränderte Ansätze !
    23. Kommunalisierung von Aufgaben bei gleichzeitiger finanzieller Stärkung der Kommunen echter Abbau von Bürokratie / gesetzeskonforme Lösungen starke Allianz der Bürger und aller Kräfte aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung maximaler „regionaler“ Einfluss auf Bundes- und Landespolitik Mitbestimmung bei „Themen der Zeit“ – auf einander hören Voraussetzungen für die weitere Arbeit im „ländlichen Raum“: Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
    24. ... wird ohne Zeitdruck mit der dazu gehörenden Maßnahmeplanung ausgearbeitet. ... baut auf der Erfahrung der Beteiligten auf / wird von Betroffenen gemacht. ... ist flexibel und orientiert sich an Realitäten. ... schafft ein Gefühl von Zusammengehörigkeit. ... lebt nicht nur von guten Ideen, sondern auch von den konkreten Schritten. ... ist die Umsetzung von Ideen in Taten. Eine gute Strategie ... Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven
    25. Wir wollen ein Landkreis sein, ... der sich durch eine hohe Lebensqualität für Jung und Alt auszeichnet, ... wo der Gemeinsinn und die Heimatverbundenheit einen hohen Stellenwert hat, ... wo die Menschen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen , ... wo bürgerschaftliches Engagement gefördert und gelebt wird, ... in dem es Freude macht, als Unternehmer aktiv zu sein, ... der sich durch Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen / Nationen auszeichnet, ... der jeden Gast in seinen einzigartigen Landschaften herzlich willkommen heißt, ... der sich durch professionelle und qualitätsgerechte Dienstleistungsangebote auszeichnet, ... wo die Verwaltung durch bürger- und wirtschaftsfreundliches Handeln geprägt ist, ... der Raum für neue Entwicklungen und Innovationen lässt. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Stand: 2004 Fortschreibung: 2006
    26. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Wettbewerb & Kooperation Wettbewerb dort, wo er hilft, Effizienzreserven zu beheben und qualitative Verbesserungen zu erreichen Kooperation z.B. bei der interkommunalen Zusammenarbeit, bei der Konsolidierung und der Aufgabenteilung Landkreis Kommunen unsere Menschen
    27. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven AMTSHILFE > INFORMIEREN und KOOPERIEREN GIS-Auskunft und Kartendruck (A0)
    28. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven AMTSHILFE > zentrales Karte- und Luftbildarchiv INFORMIEREN und KOOPERIEREN
    29. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven AMTSHILFE > INFORMIEREN und KOOPERIEREN Geoportal für gemeinsame Kommunikation (Infrastruktur, digitale TöB, Leitsysteme,...)
    30. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Wer sich ändert, wer sich neuen Ideen öffnet, kann mitgestalten ! Nur was sich ändert, bleibt ! „ Manchmal können normale Menschen eine Menge bewirken. Sie schieben kleine, aber entscheidende Verbesserungen an, oder sie erledigen einfach nur ernsthaft und zuverlässig ihre Aufgabe. Menschen, die immun sind gegen das allgegenwärtige Klein-, Dumm- und Schlechtgerede, Menschen, die mit dem, was sie vorfinden, erfolgreich im Beruf arbeiten, Verwaltungen organisieren, Firmen anführen und Menschen helfen, die suchen und probieren. ...“ „ Kopf hoch Deutschland. Optimistische Geschichten aus einer verzagten Republik“
    31. Daten-Fakten-Hintergründe Betrachtungsweise Perspektiven Die Zukunft hat begonnen !
    32. Ende Danke für Ihre Aufmerksamkeit ! Landratsamt Niederschlesischer Oberlausitzkreis Dezernat II Sachgebiet Kreisentwicklung Holger Freymann Internet http:// www . nol -kreis.de Email-direkt: h.freymann. @ nol-kreis.de Telefon: 03588 285 - 740 Fax: 03588 20 56 26
    33.  

    + Holger FreymannHolger Freymann, 3 years ago

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