ABLAUF
Auftaktveranstaltung Gemeinden 29.01.2007 in Niesky
Auftaktveranstaltung Bürger 08.03.2007 in Markersdorf und
09.03.2007 in Niesky
Sitzung Steuerungsgruppe 27.03.2007, Niesky
5 Zukunftswerkstätten vom 18.04. bis zum 26.04.2007
über die Kulisse verteilt
Klausur Steuerungsgruppe 02. und 03.05.2007, Niesky
Zwischenpräsentation 21.05.2007, Niesky
Klausur Steuerungsgruppe Juni 2007
Abgabe Endbericht 28.06.2007
Fortlaufende Information der Bürger und Kommunen zu Inhalten des ILEK
Fortlaufende Expertengespräche
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STEUERUNGSGRUPPE
Mitglieder der Steuerungsgruppe
Herr Kaup – Planungsbüro
Frau Kunz – Planungsbüro
Herr Freymann – Landkreis NOL
Frau Teinze – Landkreis NOL
Herr Knoenagel – Staatl. Amt für Landwirtschaft
Herr Strauß – Staatl. Amt für Landwirtschaft
Herr Beck – Verwaltungsverband Diehsa
Frau Daniel – Tourismuskoordinatorin NOL
Herr Liebig – Kreishandwerkerschaft
Herr Schaaf – Stadtverwaltung Görlitz
Herr Böer – Bürgermeister Reichbach OL
Herr Schurig – Sparkasse ON
Herr Funda – Erlebniswelt Krauschwitz
Klausurtagung am 02.05.2007 und 03.05.2007
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AUFTAKT
WIR HABEN WAS ZU BIETEN!
WO „KLEMMT“ ES NOCH?
VERTRAUEN IN DIE ZUKUNFT!
WIR PACKEN GEMEINSAM AN!
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BÜRGERBETEILIGUNG 1
Auftaktveranstaltungen:
Montag, 29.01.2007 für die Bürgermeister der Kulisse der Gebietskulisse in Niesky
Donnerstag, 08.03.2007 in Markersdorf
Freitag, 09.03.2007 in Niesky
Information der Bürgermeister und Bürger zu Inhalten und Ablauf des ILEK
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BÜRGERBETEILIGUNG 2
Zukunftswerkstätten:
Mittwoch, 18.4. 2007 in Königshain
Donnerstag, 19.4. 2007 in Krauschwitz
Freitag, 20.4. 2007 in Zentendorf
Mittwoch, 25.4. 2007 in Gebelzig
Donnerstag, 26.4. 2007 in Schönau-Berzdorf
Bestandsaufnahme in Form eines Quiz
Allgemeine Informationen zum Stand des
ILEK
Beratung der Bürger und Diskussion zu
Projekten in einzelnen Arbeitsgruppen,
hauptsächlich zu den Themen
Dorfentwicklung / Infrastruktur und
Tourismus
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BÜRGERBETEILIGUNG 2
Impressionen von den Zukunftswerkstätten
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BÜRGERBETEILIGUNG 2
Impressionen von den Zukunftswerkstätten
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DIE REGION
Östliche Oberlausitz als Teil der
Oberlausitz im Osten des Freistaates
Sachsen
Grenzregion zur Republik Polen
Östliche
Oberlausitz
„In Europa ganz in der Mitte“
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DIE REGION
Umgriff der Kulisse:
24 Gemeinden im Niederschlesischen Oberlausitzkreis und im
Landkreis Löbau- Zittau
kreisfreie Stadt Görlitz mit 3 ländlich geprägten Ortsteilen
Größe der Kulisse: ca. 1.040 km²
Bevölkerungszahl: ca. 126.700 EW (2006, mit Stadt Görlitz)
Angrenzende ILEK – Kulissen:
Naturpark Zittau
Kottmar
Zentrale Oberlausitz
Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft
Lausitzer Seenland
Grenzregion zum neuen EU- Mitglied Polen
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DIE REGION
Cottbus
Zary
Lausitzer
Seenland
wird geprägt durch verschiedene
Teilgebiete, z.B.
Landschaftsräume Heide- und
Teichland
Muskauer Faltenbogen schaft
Neißeland
Erholungsräume
Berzdorfer See Piensk
Königshainer Berge
Quitzdorfer See
Stadt und Kultur
Görlitz Bautzen/
Dresden Zgorzelec
Bad Muskau
Marienthal
Via Regia - Gebiet
Hirschberger Tal,
Iser-und
Riesengebirge
Zittauer
Bogatynia
Gebirge
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
DIE REGION
Gemeinsamkeiten
und
Besonderheiten
in der Region
Finden und
Herausarbeiten der
Gemeinsamkeiten
und
Besonderheiten
Regionale Identität
entsteht durch
Gemeinsamkeiten
und
Besonderheiten
Ziel: Bildung von Regionale Partnerschaften = Mehrwert für die Region
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
DATEN UND FAKTEN
Die Region - Fakten und Zahlen
Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Umwelt und Natur
Bevölkerung und Demographie
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
REGIONALANALYSE
Landesentwicklungsplan Sachsen
Gebietskulisse innerhalb des Oberzentralen Städteverbundes Bautzen-Görlitz-
Hoyerswerda Wirtschafts- und Innovationszentrum für den Planungsraum, mit
grenzüberschreitender Kooperation
Niesky als Mittelzentrum Ergänzungsstandort zur Stärkung des ländlichen Raumes
Regionalplan Oberlausitz-Niederschlesien
Entwicklung eines attraktiven Wirtschaftsstandortes unter Berücksichtigung der
oberlausitzer, sächsischen und niederschlesischen Traditionen
Unter Bewahrung der naturräumlichen und kulturhistorischen Besonderheiten, soll
sich eine vielfältige Region mit ihren teilräumlichen Besonderheiten entwickeln.
Die Teilräume sollen miteinander vernetzt und an den wirtschaftlich dynamischen
Entwicklungsprozess der Cityregion „Sachsendreieck“ (Dresden – Leipzig – Chemnitz)
angekoppelt werden.
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REGIONALANALYSE
Abstimmung mit den regionalen Einrichtungen
Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO)
Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO)
Euroregion Neiße
Sichtung von ca. 50 lokalen bzw. kleinräumlichen Planungen
z.B. Flächennutzungsplanungen (FNP), Agrarstrukturelle Entwickungsplanung (AEP),
Dorfentwicklungsplanungen (ÖEK) der Jahre 1992 – 2006. Aufgrund des Planungsansatzes
dieser Zeit, sind diese Planung nur bedingt verwendbar.
Anregungen wurden u.a. verwendet aus:
AEP Heideland
AEP Hähnichen, Rietschen und Rothenburg
GEP Neißeaue
ÖEK Weißkeißel
Struktureller Rahmenplan Berzdorfer See
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BEVÖLKERUNG
Bevölkerungsstruktur aktuell
Städte wesentlich dichter besiedelt
Norden weniger dicht besiedelt als Süden
Ausgedehnte Flächen des ländlichen Raumes
Anteil der Frauen in der Altergruppe 18 – 29 Jahre
85 %
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
BEVÖLKERUNG
Wie hat sich die Altersstruktur der Bevölkerung verändert ?
Kulisse Altersstruktur 1990 Kulisse Altersstruktur 1995
1995
1990 5%
9%
18% 20%
21%
19%
unter 6 Jahre unter 6 Jahre
23%
6 bis unter 18 Jahre 6 bis unter 18 Jahre
23%
18 bis unter 30 Jahre 17% 18 bis unter 30 Jahre
30 bis unter 50 Jahre 30 bis unter 50 Jahre
20%
50 bis unter 65 Jahre 50 bis unter 65 Jahre
65 Jahre und mehr 65 Jahre und mehr
11% 14%
Kulisse Altersstruktur 2000 Kulisse Altersstruktur 2005
2000 2005
5% 5%
12%
22%
16% 28%
17%
unter 6 Jahre unter 6 Jahre
17%
6 bis unter 18 Jahre 6 bis unter 18 Jahre
18 bis unter 30 Jahre 18 bis unter 30 Jahre
24%
30 bis unter 50 Jahre 30 bis unter 50 Jahre
23%
50 bis unter 65 Jahre 50 bis unter 65 Jahre
15%
65 Jahre und mehr 65 Jahre und mehr
16%
Anteil der über 65igjährigen von 18 % auf 28 % gewachsen,
Anteil der unter 18jährigen von 28% auf 17% gefallen!
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BEVÖLKERUNG
Bevölkerungsentwicklung - Prognose
Bevölkerungsprognosse (in Tsd. EW)
160,0
143,3
133,6
140,0
120,0
120,0
100,0
81,4
97,8
91,1
80,0
60,0
46,4
56,0
51,6
40,0
NOL
20,0 LÖB-ZI
GR
0,0
weniger junge Menschen, mehr ältere Menschen!
weniger Frauen (im Alter der Familiengründung), mehr Männer!
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
INFRASTRUKTUR
Technische Infrastruktur
Bundesautobahn 4
Bundesstraßen B 6, B 99, B 115 und B 156
allein im Niederschlesischen
Oberlausitzkreis 583 km klassifiziertes
Straßennetz und 1.289 km kommunale
Straßen
8 Grenzübergänge, 1 geplant
Eisenbahnlinien:
Zittau - Görlitz – Berlin,
Dresden - Görlitz – PL und
Węgliniec (Kohlfurt) – Horka – Falkenhain
2 Luftverkehrslandeplätze
Görlitz und Rothenburg
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
KULTUR
Kulturelle Infrastruktur
Vielfältige Kulturlandschaft
Aktive Vereine und Kirchgemeinden
Theater in Görlitz und Zittau
Museen z.B. Schlesischer Museumsverbund
Markersdorf – Krobnitz – Königshain,
Sagar, Görlitzer Museen
Touristisch zugängliche Schlösser, Herrenhäuser und
Gartenanlagen – z.B. UNESCO Weltkulturerbe Fürst –
Pückler – Park, Bad Muskau
Bibliothek mit überörtlicher Wirkung: Görlitz, Niesky,
Reichenbach, Bad Muskau
Musikschulen (Kreismusikschule NOL, Musikschule Fröhlich
– Bad Muskau, Musikschule „Johann Adam Hiller“ e.V. –
Görlitz)
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
JUGEND
70%
Soziale Infrastruktur - Kinder
57%
60%
53%
52%
50%
Schulen:
46%
Kindergärten:
ohne Hauptschulabschluss
40%
26 30%
Grundschulen mit 3.401 Schülern mit Hauptschulabschluss
169 Kindertagesstätten (incl. Krippen und
Realschulabschluss
Kindergärten)
30% 26%
12 Mittelschulen mit 3.420 Schülern
Hochschulreife
24%
18%
13.153 Plätzen
20%
3 Gymnasien mit 2.054 Schülern
15%
14% 13%
11%12%
9% 9% 9%
10%
11.869 Kinder ca. 91 % Auslastungsgrad, örtlich
2 Berufsschulen mit 1.451 Schülern
differenziert
0%
GR LÖB-ZI NOL Sachsen
Jugendhilfeagenturen:
Reichenbach (DRK Kreisverband)
Rothenburg (Diakoniewerk Martinshof Rothenburg)
Niesky (Jugendring im NOL e.V.)
Bad Muskau (Jugendprojekt im Muskauer Park e.V.)
Ostritz - Jugendberatungsstelle (Alte Schule e.V.)
Bernstadt - Jugendzentrum (RV Löbau Lebenshilfe
e.V.)
Görlitz – verschiedenen Träger der Freien Jugendhilfe
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
GESUNDHEIT
Gesundheit
Ärzte - bisher in ausreichender Zahl vorhanden
Aufgrund der Altersstruktur rückläufige Tendenz
möglicher Mangel an Fachärzten aufgrund geringerer
Bevölkerungsdichte, insbesondere im nördlichen Raum
Kliniken und Fachkliniken (Görlitz, Niesky, Rothenburg,
Weißwasser, Großschweidnitz)
Kompetenz Behindertenarbeit (Martinshof Rothenburg,
Großschweidnitz)
Kompetenz in der Altenbetreuung
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WOHNRAUM
Wohnraumentwicklung (Wohnraumbestand 1990, 2000, 2005)
Die Anzahl der Wohnungen in der Gesamtkulisse hat gegenüber 1990 um 6 % zugenommen.
Dies lässt sich mit der Realisierung des Wunsches des eigenen Hauses erklären, außerdem
wurden z.B. durch Dachgeschossausbau weitere Wohnungen geschaffen.
Neue Wohngebiete entstanden vor allem in den ländlichen Gemeinden in der Nähe von Städten,
z.B. rund um Görlitz und Weißwasser.
Im Gegenzug bleiben Wohnungen vor allem in der Stadt ungenutzt, aber auch im ländlichen
Bereich, dort vor allem an Hauptverkehrsstraßen oder im Kernbereich – diese Entwicklung wird
sich gerade dort verstärken, da viele Wohnungen in diesen Wohngegenden von älteren Menschen
(70+) bewohnt werden.
Wohnraumentwicklung (Anzahl Wohnungen)
72 000
71 000
70 000
69 000
68 000
67 000
66 000
65 000
64 000
1995 2000 2005
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
WIRTSCHAFT
Arbeitsplätze nach Branchen im der
in
Arbeitsplätze nach Branchen im
Landw irtschaft,
Landw irtschaft,
Stadt Görlitz Stand 30.06.2005
Landkreis NOL Stand 30.06.2005
Landkreis LÖB-ZI Stand 30.06.2005
Forstw irtschaft, Fischerei
Forstw irtschaft, Fischerei
Wirtschaftliche Situation Bergbau, Steine, Erden
Bergbau, Steine, Erden
0% 2%
4% 1
5% %
5%
Verarbeitendes Gew erbe
Verarbeitendes Gew erbe
20%
26%
25%
19% Baugew erbe
Baugew erbe
29%
Nach Branchen - unterteilt nach Handel, Instandhaltung, Kfz
Handel, Instandhaltung, Kfz
Landkreisen 18%
Gastgew erbe
Gastgew erbe
3%
Verkehr,
Verkehr,
Nachrichtenübermittlung
Nachrichtenübermittlung
Kredit- und
Kredit- und
Kredit- und
6%
8% Versicherungsgew erbe
Versicherungsgew erbe
Versicherungsgew erbe
Grundstücks- und
Grundstücks- und
Grundstücks- und
11
6%
4%
Wohnungsw esen
Wohnungsw esen
Wohnungsw esen
1%
1 öffentl. Verw altung
öffentl. Verw altung
öffentl. Verw altung
8%
9%
5%
öffentl. und private
öffentl. und private
öffentl. und private
2%
2% 3%
Dienstleistungen
Dienstleistungen
Dienstleistungen
6%
4% 12% 4%
1%
3%
13% 2%
4%
0%
2%
Stadt Gö rlitz
4% 1%
LÖB -ZI 2005 NOL 2005 5%
5%
2005
20%
25% 26%
19%
29%
18%
3%
6%
8%
14%
16%
11%
9%
8% 5%
2% 3%
2%
6% 4%
4% 11% 2%
12% 14%
3%
3%
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
WIRTSCHAFT
Wirtschaftliche Situation
Haushaltsnettoeinkommen (Vergleich mit ähnlichen Landkreisen)
Entwicklung des durchschnittliches monatliches HH-
Nettoeinkommens (in Euro)
1800
1486
1600
1452
1400
1389
1200
1334
1000
800
600
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
Freistaat Sachsen Regierungsbezirk Dresden
Görlitz, Stadt Niederschlesischer Oberlausitzkreis
Landkreis Löbau-Zittau
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
WIRTSCHAFT
Kern- und Branchenkompetenz
Schienenfahrzeuge, Maschinen- und
Anlagenbau, Metallbearbeitung
(z. B.: Bombardier, Siemens, WBN, Keulahütte,
RMT u.v.a.)
Nahrungs- und Genussmittelindustrie
(z.B. Landskron, Molkerei Niesky)
Informations- und Kommunikationstechnik
(z.B. IT-Netzwerk Oberlausitz )
Holzverarbeitung
(Klausner Holz Sachsen GmbH)
Sonstiges
Birkenstock, Lausitz Elaste, starke KMU
Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft
Agrargenossenschaften und
Einzelbetriebe
Tourismus
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
ARBEITSMARKT
Arbeitsmarkt
Zwischen 1996 bis 2004 Anstieg der Zahl
der Arbeitslosen um 42 %, dabei
markanter Anstieg zwischen 1996 und
1997, danach leichte Schwankungen auf
insgesamt hohem Niveau.
(Positive wirtschaftliche Entwicklung der
letzten zwei Jahre in dieses Werten noch
nicht abgebildet.)
Kulisse Zahl der Arbeitslosen Entw icklung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze
60000
16000
14000
50000
12000
Arbeitslose
40000
insgesamt soz.vers.pfl. AP
10000
am Arbeit sort
Arbeitslose
8000 30000
soz.vers.pfl. AP
männlich
am Wohnort
6000
20000
Arbeitslose
4000
weiblich
10000
2000
0 0
1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
NATUR
Naturschutzgebiete
In der Gebietskulisse liegen Naturschutzgebiete mit
einer Fläche von ca. 2.300 ha (im Vergleich:
Regierungsbezirk Dresden 6.566 ha !)
Weiter Schutzgebiete
Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und
Teichlandschaft
Truppenübungsplatz Muskauer Heide
Nationaler Geopark Muskauer Faltenbogen
Insgesamt 18 FFH (Flora – Fauna – Habitat) –
Gebiete mit ca. 20.000 ha Fläche.
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
STÄRKEN – SCHWÄCHEN - ANALYSE
Stärken / Chancen Schwächen / Risiken
Thema Bevölkerung
Bevölkerung ist mit der Region Bevölkerung schwindet und überaltert
verwurzelt
Brain Drain
Starke familiäre Bindungen und eine
Kulturelle Verarmung, Verlust der
noch stabile Bevölkerungsstruktur
Dynamik und Vielfalt
Rückkehrer aufgrund Aufschwung
Offensiver Umgang mit Folgen der
Demographie
Thema Dorfentwicklung / Infrastruktur
Wechselseite Akzeptanzprobleme
Gutes zentralörtliches System
zwischen Stadt und Land
Gute Verkehrsanbindung
Verkehrliche Anbindung im Norden
Sozialer und medizinsicher Bereich ist
Altersstruktur der Ärzte, drohender
(noch) abgedeckt,
Mangel
Kompetenz im sozialen Bereich
Infrastrukturerhaltung problematisch
Dorfkerne als Visitenkarte
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
STÄRKEN – SCHWÄCHEN - ANALYSE
Stärken / Chancen Schwächen / Risiken
Thema Wirtschaft:
Branchenkompetenz Maschinenbau Externe Wahrnehmung der Region bei
qualifizierten Arbeitskräften
Flexibles Angebot an ausgebauten
unzureichend
Gewerbeflächen, sofort nutzbar
Hohe Arbeitslosenquote, hohe Zahl
Hochschulen in Region,
Langzeitarbeitlose
Wissenspotential in der Region
Abwanderung qualifizierter
Weiche Standortfaktoren
Arbeitskräfte, Unternehmen finden
Aktivitäten im Bereich der nicht genügend geeignete Beschäftigte
Erneuerbaren Energien
Thema Erneuerbare Energien:
Hemmnisse bei praktischer Umsetzung
Aktivitäten z.B. in Ostritz, Hohendubrau
u.a. Weiterverarbeitung in Region
Große Flächen zum Anbau von Schwankende Marktpreise und
Biomasse Liefersicherheit
Erneuerbare Energien als neuer Teil der
Produktionskette z.B. in Landwirtschaft
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
STÄRKEN – SCHWÄCHEN - ANALYSE
NTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT (ILEK) ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
Stärken / Chancen Schwächen / Risiken
Thema Land- Forst- und Fischereiwirtschaft
Wettbewerbsfähige Strukturen und Verarbeitungstiefe der Produkte vor ort
Betriebe der Landwirtschaft zu gering
Fischerei: identitätsbildend Vermarktung noch zu gering
Vermarktung Landwirtschaftsprodukte Erosionsgefahr durch Wasser und Wind
auf Bauernmarkt in Görlitz und direkt auf
Klimawandel: Wasserknappheit
Höfen
Abhängigkeit von Förderpolitik
Nischen nutzen, z.B. durch Tourismus
Verbund in Vermarktung
Thema Wissen und Bildung
Ungenügende Vernetzung der
Görlitz / Zittau als regionaler
Hochschule mit Wirtschaft
Hochschulstandort
Lange Wege zu Schulen
Angebot zum mehrsprachigen
Aufwachsen der Kinder – Kompetenz Bereitschaft zum Lernen von
durch Sprache Fremdsprachen noch ungenügend
Nutzung alternativer Bildungsangebote
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
STÄRKEN – SCHWÄCHEN - ANALYSE
NTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT (ILEK) ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
Stärken / Chancen Schwächen / Risiken
Thema Tourismus
Ungeklärte Eigentumsverhältnisse
Garten- und Parklandschaft,
behindern Aktivitäten
Herrenhäuser
Uneinigkeit der Akteure
Sehr gutes Kurzreiseziel
Servicementalität fehlt zum Teil
Sehr gutes Radwegenetz
Teilweise ungenügende Qualität der
Naturräumliche Ausstattung
Angebote
Naturerlebnis – sanfter Tourismus
Rad- und Reittourismus
Profitieren von Görlitz als Städtereiseziel
Vernetzung der Angebote
Thema Kultur und Sport
Zu wenig Angebote für Jugendliche
Vielfältiges Kultur- und Sportangebot
zu geringe Bevölkerungsdichte zur
Theater Görlitz als kulturelles Zentrum Aufrechterhaltung des bestehenden
Sport- und Kulturangebots
Nachbarn (PL) als Bereicherung
Kulturraum Oberlausitz
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
LEITBILD
NTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT (ILEK) ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
LEITBILD DER ÖSTLICHEN OBERLAUSITZ
„VON DER HEIDE ZUM SEE“
Die östliche Oberlausitz – eine Region zum (ER)- LEBEN
BEWUSSTE Entwicklung
Im GESPRÄCH bleiben
BILDUNG – die Basis für`s Leben
Alt und Jung – GEMEINSAM statt einsam
ZU HAUSE sein
Natürlich NATUR!
LEBEN und Arbeiten
Mit einer Stimme sprechen – der BLICK nach VORN
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
ZIELE
ENTWICKLUNGSZIELE:
1. LEBENDIGE Dörfer
2. Strukturen für die ZUKUNFT
3. LANDSCHAFT zum Erholen, Landschaft zum Arbeiten –
Landschaft zum Leben
4. WIRTSCHAFT in der Region: hier, heute und morgen
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
ZIELE 1
NTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT (ILEK) ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
1. Lebendige Dörfer
Gemeinschaftseinrichtungen als Punkte in einem Maximum an Aktivität erhalten und
entwickeln
Kulturelle Vielfalt erhalten und fördern
Bürgerschaftliches Engagement der Bevölkerung weiter befördern und unterstützen
Vereine, Kirchen und sonstige Gruppen als strukturierende und stabilisierende Elemente des
sozialen Gefüges stärken
Identität stärken (interne Wahrnehmung) und Abgewanderte für eine Rückkehr
interessieren, Zuwandernde willkommen heißen (externe Wahrnehmung)
Leerstand: erkennen, beobachten, eindämmen
geeignete Objekte einer Wiedernutzung zuführen, dafür Schwerpunktkriterien festlegen
geeignete und an die spezifischen Bedingungen der betreffenden Orte angepasste
Rückbaukonzepte verfolgen
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
ZIELE 2
2. Strukturen für die Zukunft
Sicherstellen der medizinischen Versorgung der Bevölkerung auf einem angepassten Niveau
Sicherstellen der Kinderbetreuung durch vielschichtige Angebote inklusive innovativer
Konzepte
Sicherung der Bildung der jungen Menschen in der Region
Schaffung von betreuungs- und Betätigungsangeboten für Ältere
Erhalt und Entwicklung einer raumverträglichen Verkehrserschließung mit angepassten
Mobilitätsangeboten
Neuordnung und Anpassung überdimensionierter Infrastrukturelemente auf eine auf die
Zukunft ausgerichtete Größenordnung
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
ZIELE 3
NTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT (ILEK) ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
3. Landschaft zum Erholen, Landschaft zum Arbeiten – Landschaft zum Leben
Stärkung des Bewusstseins für die Einzigartigkeit des Landschaftsraumes der Östlichen
Oberlausitz – Identität und Aktivität der Bewohner in der Region
Bewahrung und Schutz der naturräumlichen Potentiale
Sicherung der Grundlagen der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft
Aufbau eines vernetzten und modernen Qualitätsmanagements im Tourismus, dabei
Qualifizierung und stärkere Vernetzung bestehender sowie Ausbau neuer qualifizierter
touristischer Angebote
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
ZIELE 4
4. Wirtschaft in der Region: hier, heute und morgen
Regionale und überregionale Wirtschaftskreisläufe fördern und verbessern
Bestandspflege von Unternehmen, Erleichterungen von Erweiterungen und Ansiedlungen –
intelligentes Gebäude- und Gewerbeflächenmanagement für die Östliche Oberlausitz
Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen
Vernetzung mit den wirtschaftlichen Potentialen der Nachbarn, insbesondere in Polen
Abbau von Entwicklungshemmnissen, z.B. durch ungeklärte Eigentumsverhältnisse und
Bürokratie
INTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGS KONZEPT ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
VISION 2020
NTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT (ILEK) ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
VISION 2020
Im Jahr 2020 wird das Gesicht der Östlichen Oberlausitz ein „älteres“ sein, denn die Folgen des
demographischen Umgestaltungsprozesses der Bevölkerung werden hier verstärkt zu Tage treten.
Trotzdem wird dieses Gesicht ein „frisches“ sein!
Es soll sich dann zeigen, dass die Entscheidungsträger frühzeitig verantwortungsvoll mit dieser
demographischen Situation umgegangen sind: die Dörfer werden noch immer idyllische liebens-
und lebenswerte Wohnstandorte sein. Viele Menschen die der Arbeit in andere Regionen
nachzogen, sollen zurückgekehrt sein und die Möglichkeit haben, hier ihren Lebensmittelpunkt zu
finden. Auch für neue Mitarbeiter in den ansässigen Wirtschaftsbetrieben wird die Region ein
attraktiver Standort sein.
Mit intelligente Lösungen für Infrastruktur und Versorgung auf einer zeitgemäßen und gleichzeitig
wirtschaftlichen Basis sichern den Lebensstandard der Bevölkerung.
2020 hat sich die Region zu einer etablierten Tourismusregion entwickelt. Touristen schätzen vor
allem die naturbelassenen Gebiete und geschichtsträchtigen Stätten. Aktivtourismus spricht gerade
die Generation der junggebliebenen Alten an.
Es wird gelungen sein, die Herausforderungen des ländlichen Raumes zu meistern und die
Vorzüge zu nutzen.
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STRATEGIE
NTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT (ILEK) ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
Abgrenzung der Aufgaben
HANDLUNGSRAHMEN
Definition von
1. Demographie
2. Dorfentwicklung / Infrastruktur
3. Wirtschaft / Erneuerbare Energien
4. Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft
5. Tourismus
6. Wissen und Bildung
7. Kultur und Sport
Ableitung von konkreten Umsetzungsprojekten
mit konkreten Verantwortlichkeiten
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HANDLUNGSFELDER
Herauskristallisierung von Schwerpunkten Definierung von Maßnahmenrahmen
NTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT (ILEK) ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
Schwerpunkt Tourismus und Kultur
Zur Koordinierung inhaltlich ähnlicher
Vermarktung und Erschließung, bei Projekte, z.B. zu
gleichzeitigem Schutz der Naturräume: Dörflicher Infrastruktur
Muskauer Heide, Neißeland, Niederspree, Tourismus und Wirtschaft
Quitzdorfer See, Königshainer Berge, Berzdorfer
Oder
See...
Görlitz - Städtetourismus Thematische Einheiten:
Kultur-/ Parktourismus: Pückler Park, Jahr der
Geopark Muskauer Faltenbogen
Schlösser und Parks 2008, Kloster Marienthal,
Berzdorfer See
Via Regia...
Via Regia
Urlaub auf dem Bauernhof ...
„Entschleunigung“ und Wellness
Wichtiger Aspekt: wirtschaftlich
nachhaltige Entwicklung und
Schwerpunkt Dorfentwicklung
Schaffung von Arbeitsplätzen
Nachhaltige Lösungen für schwach besiedelten
Raum
Einbindung in touristische Infrastruktur
Ortsbildpflege
Gewerbeflächenkatalog – Ansiedlung / Pflege
von Wirtschaftsstandorten
Umgang mit bestehender Bausubstanz
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PROJEKTE
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Formulierung im
Projektaufnahmebogen
Prüfung der Grundvoraussetzungen (im Büro)
Projektbewertung durch Steuerungsgruppe,
anhand Projektbewertungsbogen Ranking
Prioritätenliste
Aufnahme in das ILEK
28.6.2007 Abgabe ILEK
Mitteilung an den Antragsteller
Möglichkeit zur Nachbesserung
Aktualisierung der Prioritätenliste
(halbjährlich)
Fördermittelantrag ALE Kamenz
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PROJEKTAUFNAHMEBOGEN
Projektaufnahmebogen:
Konkretisierung der Projekte durch
Formulierung im Projektaufnahmebogen
Titel, Verantwortlicher, ...
konkreter Projektinhalt
Zuordnung zu Handlungsfeldern
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PROJEKTBEWERTUNGSBOGEN
NTEGRIERTES LÄNDLICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT (ILEK) ÖSTLICHE OBERLAUSITZ
Projektbewertung:
Projektwertigkeit
Schlüssel-, Leit- oder Kooperationsprojekte
Wirkungsbereich des Projektes
Wirkung auf das Gesamtgebiet
Innovation/Modellcharakter
neuartige Produkte, neuartige Zusammenarbeit
Nachhaltigkeit/Langfristigkeit
Ökonomische Tragfähigkeit des Projektes nach
Ende der Förderung
Beitrag zur Identitätsbildung
Wirtschaftliche Effekte
Schaffung Arbeitsplätze differenziert nach
unmittelbar/mittelbar
Wertschöpfung
Realisierbarkeit
Eigentum, Finanzierung, rechtliche Grundlagen
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PROJEKTE
Projekte
Bisher genannte bzw. eingereichte Projekte:
Anzahl der Projekte:
genannt 245
245 Projekte benannt
Projekte
108 Projekte beantragt
beantragt 108
0 50 100 150 200 250 300
nach Handlungsfeldern: Projekte nach Handlungsfeldern
5 Projekte Wirtschaft
1 Projekt Landwirtschaft
4% 1%
9%
39 Projekte Tourismus
54 Projekte Dorfentwicklung/ Infrastruktur Wirtschaft
36% Landwirtschaft
10 Projekte Kultur und Sport Tourismus
DE/ Infrastruktur
Kultur + Sport
50%
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PROJEKTE
Projekte:
Themenrahmen Dorfentwicklung:
junges Wohnen auf dem Land
Junge Familie, baut alten Dreiseithof in Friedersdorf um für
Wohnzwecke, Büronutzung und späterer Reiterhof
(Fam. von Skrbensky)
Themenrahmen Tourismus:
Koordinations- und Umsetzungsmanagement Tourismus
für den neuen Landkreis
(ENO mbH und TGG e.V.)
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PROJEKTAUSWAHL TOURISMUS 1
Gemeinde Projekt Projektträger Projektinhalt
Gesamtkulisse Umsetzungs- ENO mbH, Professionalisierung und Gesamtkoordination des Tourismusangebotes und der Aktivitäten im Neißeland. Vernetzung und
management – TGG e.V. Bündelung der touristischen Angebote, Schaffung neuer Angebote, Koordination mit übergeordneten Institutionen
Tourismuskoordination nachhaltige Entwicklung des Tourismus. (Radtourismus, Kulturtourismus, Industriekultur, Oberlausitzer Gartenkultur,
im Neißeland Wellness- und Gesundheitstourismus, Städtetourismus - Görlitz mit dem Umland, Landtourismus, Erholungstourismus,
Vermarktung der Wolfsregion).
Muskauer Trinationaler Geopark ENO mbH Einbettung des Pückler-Parks (Bad Muskau), Kromlauer Park (Gablenz) und Findlingspark (Nochten) in das
Faltenbogen Muskauer Gesamtkonzept des trinationalen Geoparks. Erreichen eines überregionalen und internationalen Bekanntheitsgrad.
Faltenbogen Anerkennung im Geoparks im Europäischen Netzwerke Etablierung auf internationaler Ebene. (Infrastruktureller
Ausbau der Geopfade und Anbindung an die brandenburgischen und polnischen Geopfade, Herstellung von geologischen
Aufschlüssen, Schaffung von Besucherzentren)
Gablenz Trinationaler Geopark Heimatverein Entwicklung und Etablierung in Kromlau:
-Schurf einer Kohleschuppe
Muskauer Kromlauer Park
-Einrichtung eines Besucherzentrums
Faltenbogen
-Diapir (Darstellung der geologischen Besonderheit des Kromlauer Parks)
-Aussichtsturm Kromlau (Ergänzung zum Turm am Felixsee und geplanten Turm in Trzebiel, PL)
Görlitz, Begegnung am See Altes und neues Einrichtung eines Kunst- und Kulturgebäudes am Berzdorfer See für Theaterprojekte, Kunst- und Kulturveranstaltungen,
Deutsch-Ossig Deutsch-Ossig Ausstellung zur Geschichte des ehemaligen Ortes Deutsch- Ossig, Funktionsanreicherung mit Touristinformationsbüro,
e.V.
Hohendubrau, Allwetter- Joachim Erweiterung des touristischen Angebotes am Wildgehege Thräna als überregional wirkenden Freizeit- und
Thräna Allgenerationen Mitschke Begegnungsangebot (mit Indoor-Camping, Indoor-Beachvolleyball, Scheunenkaffee, ...)
Erlebnisbauernhof
Hohendubrau Erweiterung des Familie Schuster Erweiterung und Professionalisierung des Übernachtungsangebotes für Radtouristen und Familien
Sandförstgen Ferienhofes für
Radtourismus
Quitzdorf, Pferdefahrschule Sabine Hoppe Erweiterung und Professionalisierung des Angebotes (anerkannter Archehof).
Diehsa
Kodersdorf Geo- und Gemeinde Lehrpfad und Informationszentrum für Geologie (1. deutsches Geo-Denkmal 1861) / Informationszentrum über
Holzinformationszentr Kodersdorf Holzwirtschaft und seine Kreisläufe - Integration mit Konrad-Wachsmann-Haus, Niesky
um auf dem
Heideberg
Kodersdorf Reitanlage Kati Hennig Umnutzung landwirtschaftliche Gebäudes zum Wohnen (Rückkehrer) und Aufbau einer Reitanlage auf dem elterlichen
Schlosspark Hof
Rengersdorf
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PROJEKTAUSWAHL TOURISMUS 2
Gemeinde Projekt Projektträger Projektinhalt
Krauschwitz Historisches Erlebniswelt Erweiterung des Sauna- und Wellnessangebotes in Form historischer Schrotholzhäuser. Erweiterung des
Saunadorf Krauschwitz Leistungssprektrums zur Gesundheitsvorsorge durch Anwendung neuer Verdampfungstechnologien.
GmbH
Krauschwitz Entwicklung des Gemeinde Schaffung bzw. Errichtung von Bootsanlegestellen für den Wassertourismus an der Neiße
Bootstourismus Krauschwitz
NOL Nachbarschaften in NOL Erarbeitung einer zweisprachigen Karte für touristische Angebote und touristischer Infrastruktur im Grenzgebiet
Wort und Bild
NOL + LÖB-ZI
NOL Touristische Nutzung Durchgängiger Wasserwandertourismus entlang der Neiße, Kooperation mit Brandenburg zur Durchgängigkeit bis an die
der Neiße Ostsee, Spiegelprojekt in Polen; durch Schaffung von Ein- und Ausstiegsstellen sowie Umtragemöglichkeiten, Schaffung
von Informationsstellen und
Neißeaue, Kulturinsel Einsiedel Künstlerische Weiterentwicklung der Kulturinsel, durch Schaffung von Übernachtungsangeboten verschiedener Zielgruppen, Erweiterung
Holzgestaltung
Zentendorf des Einzugsgebietes durch gezielte Werbepartnerschaften, Touristische Erschließung der angrenzenden polnischen
J. Bergmann Wälder, Entwicklung der gesamten Region zur Urlaubsregion „Lausitzer Fenster“
Ostritz Lichterweg für Ostritz Ev. Entwicklung und Gestaltung von 7 hoffnungsvollen Stationen zwischen Ostritz und St. Marienthal (im Zeitraum zwischen
Kirchgemeinde Ostern und Pfingsten)
Reichenbach Schloss Krobnitz Stadt Weiterführung der Sanierungsarbeiten am Schloss Krobnitz, mit Ausbau DG für Ausstellungszwecke, Ausbau einer
Reichenbach Pilgerherberge mit bescheidenster Ausstattung, Herstellung des Schlossgartens und des Schlossparks, Ausbau der
Friedenstalstraße als Zufahrtsstraße
Rothenburg Bootstourismus Neiße Neiße-Tours Tino Umnutzung ehemals landwirtschaftlich genutzter Anlagen als Servicestandort von Neiße Tours mit Unterstell- und
Kittner Servicemöglichkeiten für Boote sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Wasserwanderer
Vierkirchen Kirchen am Wege Ev. Herstellung (auch touristisch buchbarer) Angebote entlang der Kirchen in der Oberlausitz durch Entwicklung von
Kirchgemeinde Informationsblättern, verknüpfbare Internetpräsentation und Ausbildung von Reisebegleitern. Als Schlechtwettervarianten
Arnsdoerf für die Lausitzer Seenlandschaft möglich.
Vierkirchen Milzener Siedlung Milzener e.V. Errichtung eines Freilichtmuseum in Melaune zur Besiedlungsgeschichte der Oberlausitz – experimentelle Archäologie.
Schönau- Touristisches Gemeinde Einrichtung eines touristischen Leit- und Informationssytems um den Berzdorfer See sowie Errichtung von
Berzdorf Informationssystem Schönau-Berzdorf Erschließungsanlagen zur touristischen Nutzung am Berzdorfer See.
Berzdorfer See
Via Regia Strategie- und Via Regia Erstellung eines Strategiekonzeptes, Aktionsplanes, Prioritätenliste sowie Organisation von Veranstaltungen als
Aktionsplan für die Landesverband Regionenforum und workshops.
Entwicklung der Sachsen e.V.
Europäischen
Kulturstraße
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PROJEKTAUSWAHL DORFENTWICKLUNG/ INFRASTRUKTUR
Gemeinde Projekt Projektträger Projektinhalt
Bernstadt, Platzgestaltung Stadt Bernstadt Platzgestaltung vor dem Ortschaftszentrum an der Alten Schule in Kemnitz
Kemnitz Ortschaftszentrum
Bernstadt Radweg Stadt Bernstadt Nachnutzung der alten Bahntrasse nach Herrnhut als Radweg
Kunnersdorf
Görlitz Niederhof Görlitz Miteinander - Mehrgenerationen Wohnprojekt mit Kindergarten
Fürander e.V.
Görlitz, Freizeithof Kultur- und Ausbau und Sanierung eines Bauernhofes in Ludwigsdorf als internationales Begegnungszentrum, direkt
Ludwigsdorf Ludwigsdorf Freizeitverein am Neißeradweg gelegen (mit Freizeit- und Übernachtungsmöglichkeiten, Galeri- und Ausstellungsräume,
Ludwigsdorf ...)
Hähnichen Umnutzung eines Irene Berger Mehrgenerationenwohnen und Einrichtung einer Praxis für Klangtherapie zur Gesundheitsvorsorge
Dreiseitenhofes
Markersdorf Umnutzung eines Familie v. Skrbensky Umnutzung eines Vierseitenhofes zum eigenen Wohnen, als Büro (selbstständiger) und Einrichtung einer
Friedersdorf Vierseitenhofes Reiterhofes
Markersdorf, Dorfkerngestaltung Gemeinde Gestaltung des Dorfkernes und Umnutzung der Grundschule Friedersdorf, Neubau Feuerwehrgerätehaus
Friedersdorf Friedersdorf Markersdorf
Niesky, Sanierung von 3 Ev. Kirchgemeinde Sanierung der Dorfkirche See (Kirchturm, Orgel, Neubau Pfarrhaus als Niedrigenergiehaus)
See Dorfkirchen Trinitatis
Niesky, Gasthaus Kosel Familie Rothe, Wiedernutzung des Gasthaus Kosel als Western-Salon mit Tanzkursen, Themengastronomie und
Kosel Dresden Pferdepension
Niesky Wachsmann-Haus Stadt Niesky Umnutzung/Gebäudesanierung des Konrad-Wachsmann-Haus in Niesky
Ostritz Sanierung Pfarrhaus Kath. Kirchgemeinde Sanierung des Pfarrhauses als regionaler Bezugspunkt der Gemeinden Ostritz, Leuba, Kiesdorf,
Bernstadt, Schönau-Berzdorf und Reichenbach
Reichenbach, Dorfensemble Stadt Reichenbach Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses und des Dorfplatzes in Meuselwitz
Meuselwitz Meuselwitz
Vierkirchen Generationsübergreifen Evelyne Michel Umnutzung eines Drei-/Vierseitenhofes in generationsübergreifendes Wohnen mit 24 Std. Kinderbetreuung
des Wohnen
Waldhufen Abwasserbeseitigung AZV „Schwarzer Abwasserentsorgung im Verbandsgebiet
Waldhufen Schöps“
Waldhufen Sanierung Sporthalle Gemeinde Sanierung der Sporthalle mit Zuschauertribüne. Nutzung für Schul- und Vereinssport, insbesondere des
Nieder Seifersdorf Waldhufen Radsportverein Pfeil Nieder Seifersdorf (internationale Wettkämpfe im Radball)
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PROJEKTE WIRTSCHAFT/ LANDWIRTSCHAFT
Gemeinde Projekt Projektträger Projektinhalt
Bad Muskau Aufbau einer EDPC GmbH Bad Entwicklung und Anwendung marktfähiger Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen im Bereich
regionalen Muskau nachwachsender Rohstoffe, zum Aufbau einer synthetischen Dieselerzeugungsanlage.
Wirtschaftsstruktur
Gesamtkulisse Praxiseinführung Lausitzer Beratung und Koordinierung über den Anbau von Energiepflanzen, einschl. Koppelprodukte in
innovativer NaWaRo- Erzeuger- und Verwertungsanlagen, Schließung der Wertschöpfungskette
Technologien Verwertungsgemei
nschaft
Görlitz Bio im Bahnhof Ideenfluß e.V. Erhöhung der Vernetzung zwischen Konsumenten und Produzenten durch Aufbau eines Marktnetzes in der
Oberlausitz und Aufbau einer Kooperationsbörse für Produzenten und Konsumenten
Rothenburg Erweiterung Celltechnik Erweiterung der Celltechnik Lodenau GmbH mit einer Anlage zur Erzeugung von Weizen- und Haferfasern
Celltechnik Lodenau Lodenau GmbH für die Nahrungsmittelindustrie.
ILEK – Kulisse Imkerpfad Dt. Imkerbund, 1. Phase - Vorbereitung
Oberlausitz Landesverband Konzeptionelle Einrichtung eines Imkerpfades in das Netzwerk „Blühende Landschaften\";
Sachsen, Verbindung der Frühtrachtregion um Görlitz mit der Heidetracht, und der Spättracht im nördlichen Raum,
Ortsgruppe konzeptionelle Vorbereitung unter dem Thema Honig
Sohland 2. Phase - Umsetzung
Anlage von Blühgehölzen entlang der Alleen und Wanderwege als Bienenweide
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PROJEKTAUSWAHL KULTUR + SPORT
Gemeinde Projekt Projektträger Projektinhalt
Bernstadt, Sanierung Fest- und Eigenscher Schaffung eines Trainings- und Übungsplatzes für den Fußballverein sowie für den Freizeit- und Touristensport.
Dittersbach Trainingsplatz Fußballverein
Dittersbach
Bernstadt, Landtechnikmuseum Verein Kemnitzer Ausbau des Vereinsgebäudes zu einem Landtechnikmuseum mit 500 m² Ausstellungsfläche im Innenbereich
Kemnitz Oberlausitz- Treckerfreunde und 1.600 m² im Außenbereich, wechselnde thematische Ausstellungen, Ausstellungen von Maschinen aus
Niederschlesien- e.V. Nachbarländern, Seminare zu historischer Landtechnik, aktive Jugendarbeit
Nordböhmen
Bernstadt Ortsjubiläum Stadt Bernstadt Geschichtliche Sonderausstellung zum Ortsjubiläum 775 Jahre Bernstadt mit seinen Ortschaften
Bernstadt
Bernstadt, Sporthalle Stadt Bernstadt Sanierung der Sporthalle in Kemnitz für den Freizeit- und Vereinssport
Kemnitz Kemnitz
Markersdorf, Funktionsgebäude Holtendorfer Errichtung eines Sozial- und Funktionsgebäudes für den Sportverein, Kooperation mit Sportverein Gersdorf und
Holtendorf „Holtendorfer Sportverein, H. Friedersdorf zur Nachwuchsarbeit
Sportverein“ Gückel
Niesky Eissporthalle Stadt Niesky Errichtung einer Eissporthalle
Ostritz Funktionsgebäude Stadt Ostritz Erneuerung und Änderung des Funktionsgebäudes am Ostritzer Sportplatz,
Sportplatz Ostritz Funktionsanreicherung, -aufwertung für andere Sportarten,
Einbindung der polnischen Vereinsmitglieder in das Gesamtprojekt
Vierkirchen Nachbarn - Ev. Kirchgemeinde Förderung der Sprache, des kulturellen Austausches und Bereicherung der Kulturlandschaft durch
Nachwuchs - Zusammenarbeit kirchlicher und nichtkirchlicher Institutionen.
Traditionen
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AUSBLICK
Wie geht es weiter?
1. Unternehmerinterviews – Welche weiteren Voraussetzungen
benötigen die Unternehmen?
2. Professionelle Gestaltung der Internetseite zur Vorbereitung auf
ein künftiges Regionalmanagement www.ilek-info.de!
3. Fertigstellung des ILEK bis 28.06.2007 und Einreichung im Amt
für Ländliche Entwicklung Kamenz.
4. Fortführung des Newsletter an Teilnehmer der Bürgerbeteiligung
und Akteure.
5. Feedback zu eingereichten Projekten:
Wurden Ziele des ILEK erreicht bzw. berücksichtigt?
Begründung für nicht in das ILEK aufgenommene Projekte.
Möglichkeit der Nachbesserung der Projektanträge
halbjährliche Aktualisierung des Ranking
Ziel ist eine Wettbewerbssituation der Projekte untereinander.
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VIELEN DANK
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