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Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
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Unternehmer und
Existenzgründer

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- Finanzierung
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- Aus- und Weiterbildung
- Schweizerischer KMU Verband

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  • 1. ERFOLG Die starke Zeitung für Selbständige, Unternehmer und Offizielles Organ des schweizerischen kmu verbandes ExistenzgründerNummer 6 • Juli/August 2008 • 2. Jahrgang • Preis Fr. 3.90 • www.netzwerk-verlag.ch • AZB 6300 ZugTREUHANDBalanced Scorecard Seite 4Der Internet-Treuhänder Seite 6FINANZIERUNGFamilien(finanz)planung Seite 9MEHRWERTSTEUERVereinfachung der MWST Seite 11RECHTSBERATUNGStundenlöhner Seite 12GESUNDHEITEin neues Lebensgefühl Seite 13REPORTAGEAuch KMUs brauchenErholung Seite 14AUS- UNDWEITERBILDUNGWas macht erfolgreichesCoaching aus? Seite 18SCHWEIZERISCHERKMU VERBAND Auch Unternehmer brauchenDer Erfolg beginnt im Kopf Seite 20 Erholung… ih n a be r: m .o v t g 1000 VI UNSERE FLYER SIND NEU ALLE AUCH MIT SITENKARTEN UV-LACKIERUNG ERHÄLTLICH! WEITERE INFOS UNTER EXTREMPRINT.CH CHF 129.–* *exkl. MwSt. FLYER – PLAKATE – VISITENKARTEN - 071 850 97 00 - info@extremprint.ch
  • 2. CID: 447418Bereits über 100 Unternehmen beteiligen sich am Mehrwertpartner-program und bieten Ihre Produkte und Dienstleistungen günstigeroder mit einem Mehrwert an Firmen und Privatpersonen anA.Frei Clean-System GmbH Reinigungen,Reinigungsmaschinen IGM Institut für ganzheitliche Methodikabalon telecom it ag Telekommunikations-Partner Inkasso Organisation AG Inkasso,WirtschaftsauskünfteABZ Suisse GmbH Lehrgänge,Haus-Gebäudetechnik Jet Schweiz IT AG Server,PC,NotebookAckle ComputerTechnologie IT-Software /Technologie Intrum Justitia AG Inkasso,WirtschaftsauskünfteAdvokatur&RechtsberatungTrias AG Rechtsberatung Kägi AG Reinigungen GebäudeunterhaltsreinigungAlpamare Bad Seedamm AG Wasserpark K&S Kappeler + Studerus AG UnternehmensberatungAPO NetCom AG Telekommunikation / Optimierung KeyCorner GmbH Schlüssel,FundmarkenAPU KUNTUR ALPACA Grosshandel,Strickwaren KIS Consulting Studer Software-Lösungen für KMUsAtlantic Suisse AG Elektro-Boiler,Radiatoren KLONDIKE Shop Shop für Mensch undTierAudia & Canali Audio,Beleuchtung knot&tie ag Mode-und FirmenkrawattenAuto Züri West Neuwagen & Occasionen Lamibind Laminier- und BindesystemeAVIS Autovermietung Autovermietung / Autokauf Livretto.ch BuchhandlungB.Peter Gebäudesysteme Gebäudesystem- und AV-Technik Logista EG AG BaugewerbeBitlis Music + Game Shop AG Music & Games Lutz Internet Services WebServicesBruno Murer Weinspezialitäten Weine MAF Zürich Consulting Wirtschaftsrecht,FinanzierungenBusiness Limousine AG Limousinenvermietung Michael Page International Personalvermittlung / RekrutierungBW Mode GmbH Masskleidung Movecom AG WerbebrancheCirde GmbH Reinigungsmaterialien Mr.Lens GmbH Kontaktlinsen,PflegeprodukteClaris Werbung & Partner AdScreen Werbung mvm security systems AlarmanlagenClassei.ch Büroorganisation net-to-print gmbh Druck,Flyer,VisitenkartenComputer Service Bollinger Informatik Neuland AG ModerationsmaterialCreavida Priska Flury Events im Spielbereich New Economy GmbH StellenportalDekoPoint Werbematerial NewServ AG IT-ServicesDelta Glas Zürich Glas,Glasarbeiten Omnitext Markus Kessler Partner fürTexte und WerbungDEON Kaffeemaschinen PartnerConsult Hergiswil AG TreuhanddienstleistungenDesinova Webdesign,CMS Predus AG Coaching / Aus-und WeiterbilldungDigicomp Academy AG IT-Schulungen,Weiterbildung Prografik,Jean-Pierre Heinzer Schrift & Grafikdikay 51-swiss Masshemden R.B.Bauberatung Küchen,Bäder,Möbeldir-net gmbh Internet-Security Refill- und Stempel-Shop GmbH Stempel,Logo-und GrafikstempelDonTabaco GmbH Cigarren,Humidor ReverseSpeech.ch Rückwärtssprache,AnalysenDPG Systems-Engineering Engineering Schlüssel Mittl AG Schloss-und SchlüsselserviceDruckerei Ennetsee AG Druckerei Score Marketing MarketingberatungEducationpool OnlineTestcenter und Lernplattform Secoma Controlling AG Software,Buchführung,Beratungeicom GmbH Softwarehersteller seminarbausteine.ch GmbH Ausbildung,SeminareEMA Graphics Grafik,Design,Druck Sicherheitsberatungen Wyder Sicherheit,ObjektschutzEnergieTreff & Wellness Shop Gesichtspflege,Massagen Sinform GmbH Consulting,KundenbindungEuro-LottoTipp AG Euromillions,Tippgemeinschaft Star-Verlag personalisierte BücherEuropokal Pokale,Gravuren stüsa schriften Beschriftungen,ReklamenEXECUTIVE Office GmbH Telefon-Auftragsdienste Sweet Promo GmbH essbare Werbeartikelfam office gmbh Buchhaltung,Steuern,Marketing SwissAdmin Bürgi Software,BuchhaltungFanti Soft Heiz Softwareinstallationen TOKRA GmbH Etikettiersysteme,TypenschilderFengshui Coaching FengShui,Farb-Raumberatung Treufin Reuter AG Treuhandgamper media Internetauftritte,Schulungen WebSites4u WebDesigngastro.mania hospitality-services,Beratung Webuniverse Informatik WebDesign,PC-Schulungen,Golfodrome AG Golf-Indoor-Academy WEKA Verlag AG KMU FachpublikationenHächler Services + Beratung IT-Beratung / Buchhaltung WERUS erfolgsorientierte BücherHenke GmbH Brandschutz Win-Lux GmbH kundenspezifische IT-LösungenHochseeTeam AG Segelferien www.hemd-nach-mass.com Hemden nach MassHOTEL SEBLiCK AG Seminarhotel und Bankett www.permanent-make-up.com Permanent-Make-upYeahHydrops Aussenwhirlpool,Fitnessgeräte Informatik GmbH Tintenpatronen,TonerHygieneTechnik AG Entkalkungsautomaten Zirkumflex AG Telekommunikation Werden Sie Mehrwertpartnerfirma auf www.sparcard.ch und wir erweitern Ihr Kommunikationsumfeld. Im Rahmen eines ganzheitlichen Werbeansatzes nutzen Sie alle uns verfügbaren Medien. Mit über 500000 Nennungen pro Jahr setzen wir Ihre Unternehmung als Mehrwertpartnerfirma crossmedial, interaktiv und eingebettet in laufenden Werbekampagnen ins Rampenlicht. Als Gegenleistung gewähren Sie allen BesitzerInnen einer SparcCard mit Ihren Produkten und/oder Dienstleistungen einen Direkt- vorteil. Informieren Sie sich auf www.sparcard.ch oder kontaktieren Sie uns Ich möchte Anbieter werden. Klicken Sie hier. KMU Mehrwertpartner AG ,Bösch 104 ,6331Hünenberg ,Tel.:041 560 33 04 info@mehrwertpartner.ch
  • 3. ERFOLG www.netzwerk-verlag.ch Ausgabe 6 Juli/August 08 3Editorial «werbefreie» Zeit erklärt haben. Wenn man aber Inhaltsverzeichnis bedenkt, dass die meisten Firmen nur 2 bis 3 L i e b e L es er i n n e n u n d L e s e r Wochen am Stück wegen Urlaub geschlossen Endlich ist Urlaubszeit! Raus haben, so ist diese Zeit viel zu lange bemessen. Mehrwertpartner aus dem Geschäft, abschalten Liste der Mehrwertpartner 2 und entspannen. Für Werbung in dieser Zeit wäre es eigentlich optimal: Durch das kleinere Werbeaufkommen Treuhand Viele Unternehmerinnen und werden interessante Werbebotschaften eher ge- Balanced Scorecard 4 Unternehmer können sich, lesen und viele Zeitungen und Zeitschriften ha- Der Internet-Treuhänder 6/7gerade in der Anfangszeit, nicht unbedingt 4-5 ben speziell günstige Werbetarife. Auch im Hin-Wochen Urlaub pro Jahr gönnen. Wenn aber blick auf die kommenden Monate hat Werbung Wirtschaftdoch, dann sollten Sie den Urlaub richtig genies- in dieser Zeit viele Vorteile: Viele Firmen berei- Neueintragungen und Löschungen 5sen, entspannen und nicht unbedingt täglich die ten sich schon jetzt auf Werbemassnahmen im 4.eigenen E-Mails checken und auch im Urlaub Quartal vor (es dauert ja nur noch 4 Monate bis Informatikfür alle Kunden telefonisch erreichbar sein. Ei- Weihnachten) und so manche Unternehmerin Salär-Services lohnen 8nerseits kann man sich so nicht optimal erholen und mancher Unternehmer nehmen sich im Ur- KMU-Sessions bei Digicomp 21und andererseits kann dies die Familie, oder laub vor, mehr Präsenz bei der Zielgruppe zuFreunde, welche auch mit auf Urlaub sind, stö- markieren und wollen dies direkt nach dem Ur- Finanzierungren. laub umsetzen. Traditionell erhöht sich deshalb Familien(finanz)planung 9Mit einer guten Vorbereitung, einem entspre- das Werbeaufkommen im September und Okto- Erfolgsfaktor Währungsmanagement 10chenden Ansagetexte auf dem Telefonbeantwor- ber um ein Vielfaches und vielleicht wird dann Liquiditätsprobleme in KMU 15ter und einer entsprechenden Auto-Antwort mit den eigenen Werbebotschaften zu wenig Beach-dem hinweis auf den Urlaub im Mailsystem tung geschenkt. Mehrwertsteuerwerden auch Ihre Kunden Ihnen den Urlaub Aus diesem Grund unsere Empfehlung: Nutzen Vereinfachung der MWST 11gönnen und sich danach bei Ihnen melden. Sie die Gunst der Stunde und machen Sie auch im August Werbung und seien Sie bei Ihrer Ziel- RechtsberatungWie lange aber ist denn eigentlich Urlaub? gruppe präsent. Stundenlöhner: Ferien und Feiertage 12Auch wir vom «Erfolg» mussten feststellen, Roland M. Ruppdass manche KMUs die Urlaubszeit generell Verlagsleitung Gesundheitauf Juli und Ausgust fixieren und diese für eine verlag@netzwerk-verlag.ch Ein neues Lebensgefühl? 13 Reportage CID Nummern dieser Ausgabe: Auch KMUs brauchen Erholung 14Passwort für die Ausgabe 6: Urlaub Firmen-Anlass rechtzeitig buchen 16/17 Firmenname CID Nummer XM-AG 28Und so können Sie die aktuelle sowie die bis-herigen Ausgaben auch online anschauen: Deloitte 447335 Aus- und Weiterbildung Erfolgreiches Coaching 18/191. Gehen Sie auf www.netzwerk-verlag.ch Stylos 4477272. Wählen Sie die Rubrik «Aktuelle Ausgabe» schweizerischer kmu verband3. Wählen Sie die Rubrik «Für Abonnenten» BDO Visura 175703 Der Erfolg beginnt im Kopf 204. Tragen Sie das oben genannte Passwort ein KMU Mehrwertpartner AG 447418 und klicken Sie auf [OK] Strategie fam office gmbh 447419 Positive Provokation 22/23Anzeigen Anwälte Kriens 445620 Verkauf Creditreform 447478 Mit Kindenzufriedenheit zum Erfolg 24 SAGE 373310 Marketing 7 Gebote im Marketing 25 Neuromarketing 26 Bei jedem Fachbericht finden Sie eine CID Nummer. Tausend und eine Macht 27 Mit dieser Nummer können Sie über die WebSite www.netzwerk-verlag.ch sofort alle Kontaktdaten, SHAB Vorsorgeberatung/Versicherung Publikationen und vieles mehr erfahren. Tragen Sie einfach in die Suchbox die jeweils passende Stylos Sammelstiftung 29 CID Nummer ein und schon werden Ihnen alle verfügba- ren Kontaktinformationen angezeigt. Autorenverzeichnis/Kleinanzeigen 30 Impressum Wenn Sie Fragen zu einem der Artikel haben, so finden Sie auf Seite 30 dieser Ausgabe eine Auflistung, wer den 31 Artikel geschrieben hat, so dass Sie direkt in Kontakt tre- ten können.
  • 4. 4 ERFOLG Treuhand Ausgabe 6 Juli/August 08 CID: 447419Balanced Scorecard wählen. Ein Hersteller mit 80 % Zulieferungs- anteil wird sinnvollerweise eine Zulieferper- spektive in die BSC aufnehmen. Ganzheitliche Ausrichtung Jede Perspektive ist gleich wichtig, keine darf vernachlässigt werden. Dies führt zu einem 1992 stellten Robert Messlatte für den Erfolg einer Strategie dar. Sie «ausgewogenen Zielsystem» (= BSC). Weiters S. Kaplan und David P. enthält Ziele und Messgrössen, die das finanziel- zeigt die BSC Beziehungen und Verknüpfun- Norton das erste Kon- le Ergebnis der Strategieumsetzung messen. gen der Ziele auf. Erst eine Analyse von Ursa- zept einer Balanced che-Wirkung beschreibt eine Strategie voll- Scorecard vor. Der Un- Kundenperspektive: Welche Ziele sind hin- ständig. Damit ermöglicht die BSC eine ganz- tertitel lautete «Trans- sichtlich Struktur und Anforderungen der Kun- heitliche Ausrichtung der unternehmerischen lating Strategy into den zu setzen, um die finanziellen Ziele zu er- Massnahmen. Action» und sollte die reichen? Diese Perspektive konzentriert sich Leser dazu bewegen, auf Ziele, die den Marktauftritt und die Markt- Strategische Ziele: Das Herzstück jeder BSC Ihre Ziele zu formulie- positionierung betreffen? Das Unternehmen Strategische Planungen sind die wesentlichenAnita Mandl ren und umzusetzen. muss klären, welche Kunden schwerpunkt- Leitlinien, die das Handeln von Führenden und mässig bedient werden und welcher Nutzen Ausführenden festlegen. Strategische IdeenDie Balanced Scorecard (BSC) stellt ein effekti- angeboten wird bzw. wie es vom Kunden sind in klare Ziele zu überführen. Die BSC hilftves und universelles Führungsinstrument zur wahrgenommen werden möchte. insofern, als sie die einzelnen Perspektiven alskonsequenten Ausrichtung der Aktionen Stützen vorgibt.(Handlungen, Massnahmen) einer Gruppe von Prozessperspektive: Welche Ziele sind hin-Menschen (Unternehmen, Bereiche, Abteilun- sichtlich der Prozesse zu setzen, um die Ziele Auch Strategien sollen standardisiert dargestelltgen, Projektgruppen etc.) auf ein gemeinsa- der Finanz- und Kundenperspektive erfüllen werden – wichtige Fragen sind zu beantworten:mes Ziel dar. Sie dient der Konkretisierung, zu können? Hier werden die notwendigen • Welches sind die strategierelevanten Ziele?Darstellung und Verfolgung von Strategien Outputs und Leistungsergebnisse von Prozes- • Welche Messgrössen sind geeignet?und unterstützt deren Umsetzung. Den Füh- sen definiert, um Kunden- oder Finanzziele zu • Welche Zielwerte passen?rungskräften wird ein Tool in die Hand gege- erfüllen. Der Fokus liegt auf jenen Prozessen, • Welche Aktionen sollen priorisiert werden?ben, das ihnen einen umfassenden Überblick die eine herausragende Bedeutung bei der • Wie sind alle diese Inhalte zu planen, durch-über die Leistungsfähigkeit und Effektivität Strategieumsetzung haben. zusetzen und zu kontrollieren?der Organisation bieten kann und eine Mes- Über die Kennziffern in der BSC wird es möglich,sung der Aktivitäten ermöglicht. Zukunftsperspektive: Welche Ziele sind hin- die Entwicklung dieser Geschäftsvision zu ver-Ziele, Messgrössen und strategische Aktionen sichtlich der Potentiale zu setzen, um den ak- folgen. Auf diese Weise ermöglicht die BSC demwerden jeweils einer der wesentlichen vier tuellen und zukünftigen Herausforderungen Management, nicht nur die finanziellen AspektePerspektiven Finanzen, Kunden, interne Ge- gewachsen zu sein? Die Ziele der Zukunfts- zu betrachten, sondern auch strukturelle Frühin-schäftsprozesse, Potentiale zugeordnet. Dies oder Potentialperspektive dienen der Entwick- dikatoren für den Geschäftserfolg zu steuern.verhindert einseitiges Denken bei der Verfol- lung der strategisch benötigten Infrastruktur. Bei aller Planung gilt aber: Wer Ziele nur verbalgung der Ziele. Ressourcen sind u.a. Mitarbeiter, Wissen, Inno- vorgibt, kann sie nicht messen. Werden Ziele vationen, Innovationskraft, Kreativität, Techno- nur als Messgrösse vorgeben, besteht Gefahr,Die vier «klassischen» Perspektiven logie, Information etc. Potentiale schaffen dass die Motivation zur Umsetzung fehlt. Es istFinanzperspektive: Welche Zielsetzungen lei- auch Voraussetzungen für die künftige Wand- eine «ganzheitliche» Kommunikation gefragt.ten sich aus den finanziellen Erwartungen der lungs- und Anpassungsfähigkeit. Anita MandlKapitalgeber ab? Diese Perspektive stellt die Andere Perspektiven sind je nach Branche zu Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30Anzeigen finanzen – administration - marketing Wir sind der Partner, der Sie begleitet! fam office gmbh Riedmatt 37 CH-6300 Zug Tel: +41-41-740 15 84 E-Mail: info@fam-office.ch Internet: www.fam-office.ch
  • 5. ERFOLG Wirtschaft Ausgabe 6 Juli/August 08 5 CID: 447478Neueintragungenund Löschungen SHABNeueintragungen deutlichen Abnahme der Löschungen zu Stan- eines Jahres per 31.05. Diese Entwicklung dürf-Mit 2868 Publikationen neu eingetragener Fir- de. Die Neugründungen erreichen das Niveau te für das laufende Jahr nichts Gutes bringen. Esmen im Schweizerischen Handelsamtsblatt des Vorjahres nur knapp. Die grösste Zunahme ist mit einem neuen negativen Rekord der Pri-SHAB im Mai 2008 werden die Werte des Mai bei den Neueintragungen verzeichnet die Ost- vatpleiten rechnen!2007 um 3.3% unterschritten. Vom 01.01. bis schweiz mit +10.6%. Die Zentralschweiz weist31.05.2008 wurden in der Schweiz 15681 als einzige Region ein negatives Nettowachs- Konkurse Totalneue Firmen gegründet. Im Vergleich zur glei- tum auf. Grund ist die Zunahme bei den Lö- Dank des Rückgangs der Firmenpleiten liegt diechen Zeitspanne 2007 kann eine Zunahme schungen, während die Zahl der Neugründun- Zahl aller Konkurse in der Schweiz per Ende Maivon 2.3% verzeichnet werden. gen den Vorjahreswert um gerade 1.4% über- 2008 0.4% unter den Werten des Vorjahres.Trotz troffen wird. des kleinen Rückgangs darf nicht vergessenLöschungen werden, dass die 4447 Konkurse den zweit-Im Mai 2008 wurden 1666 Löschungen von Firmen- und Privatkonkurse höchsten Wert nach 2007 ausmachen.Firmen publiziert. Damit wird ein Rückgang Konkurse Firmengegenüber dem Mai 2007 von knapp 14% er- Im Mai 2008 mussten über 332 Firmen Konkurs-reicht. In den ersten fünf Monaten 2008 ver- verfahren eröffnet werden. Damit wird die Vor-schwanden damit 8692 Firmen aus den jahreszahl um 6.2% unterschritten. Vom 01.01.schweizerischen Handelsregistern. Der Ver- auf 31.05.2008 wurden insgesamt über 1711 Entwicklungen in den Regionengleich mit der gleichen Periode des Vorjahres Firmen Konkursverfahren eröffnet. Damit sinktzeigt, dass der Rückgang mit 10.8% deutlich die Zahl der Firmenpleiten gegenüber der glei-ausfällt. chen Zeitspanne 2007 um 7.7% und erreicht den tiefsten Wert seit sechs Jahren.NettowachstumDer deutliche Rückgang der Löschungen im lau- Den Firmenkonkursen werden Konkurseröff-fenden Jahr lässt das Nettowachstum per nungen über im Handelsregister eingetragene Die Abnahme der Firmenkonkurse fällt vor al-31.05.2008 um 25.1% auf 6989 Firmen anstei- Firmen zugerechnet. Darin enthalten sind eben- lem in den Regionen Bern und Nordwest-gen. Damit wird der höchste Wert nach fünf Mo- falls Publikationen über im Handelsregister ein- schweiz mit mehr als 20% sehr deutlich aus.naten eines Jahres seit Datenerhebung erreicht. getragene Einzelfirmen. Die positive Entwick- Während die Ostschweiz auf dem Niveau des lung, die seit Januar 2005 verzeichnet werden Vorjahres bleibt, sind im Tessin und der Zen- kann, hält weiterhin an. tralschweiz Zunahmen von 2.4% resp. 2.0% zu verzeichnen. Konkurse Personen Im vergangenen Monat wurden insgesamt 545 Bei den Konkursen über Private steigen die Privatkonkurse im SHAB publiziert. Damit wird Zunahmen in der Nordwest- und der Ost- gegenüber dem gleichen Monat 2007 eine Zu- schweiz deutlich an. Einen Rückgang ver- nahme von 5.2% ausgewiesen. In den ersten zeichnen die Kantone Tessin und BernDie deutliche Zunahme des Nettowachstums fünf Monaten 2008 mussten bereits 2736 Perso- Creditreformvon 87.2% im Kanton Bern kommt dank einer nen Insolvenz anmelden. Es ist der höchste Wert Weitere Infos auf Seite 30Anzeigen Sie kennen Ihr Geschäft - Wir kennen Ihre Kunden Auskünfte Inkasso Systemlösungen Creditreform Luzern Vogel AG Kreisbüro Zentralschweiz Mit uns gewinnen Sie Sicherheit durch Wirtschafts- und des Schweiz. Verbandes Creditreform Seeburgstrasse 20 Bonitätsinformationen über Firmen und Privatpersonen. CH-6000 Luzern 15 Tel +41 41 370 19 44 Mit uns realisieren Sie Ihre Forderungen. Fax +41 41 370 19 46 info@creditreform.ch Mit uns finden Sie Ihre massgeschneiderte IT-Lösung www.creditreform.ch www.verlustevermeiden.ch für ein integrales Kunden- und Creditrisikomanagement.
  • 6. 6 ERFOLG Treuhand Ausgabe 6 Juli/August 08 CID: 175703Der Internet-Treuhänder chungsbelege werden eingescannt und trans- feriert. Die Dokumente selbst verbleiben im Archiv der Firma. Geschützter Server Die gesamte Datenablage befindet sich auf dem geschützten Server von BDO Visura – auf- tungssoftware ist nötig. Alle Unterlagen sind geteilt auf drei verschiedene Ordner. Auf die übersichtlich archiviert und sofort auffindbar. erste Datenablage hat exklusiv der Kunde Zu- Autorisierte Personen und die Mitarbeiter von griff; für diesen sicheren Speicherplatz beim BDO Visura haben jederzeit Zugriff auf alle nö- Treuhänder gibt es keine Ablagevorschriften. tigen Informationen. Kein Original-Dokument In einem zweiten Ordner befinden sich die ge- muss mehr die Firma verlassen. Ordnung und meinsam vom Kunden und BDO Visura ge- Übersicht herrscht; die Möglichkeiten des In- nutzten Daten. Sie sind nach klar definierten ternets werden vollumfänglich ausgeschöpft. Ablagerichtlinien geordnet. Der dritte Ordner enthält eine für den Kunden nicht einsehbareMarkus Helbling So wird der Ist- zum Soll-Zustand Datenablage des Treuhänders. BDO Visura lanciert den Internet-Treuhänder.Webbasierte Buchfü¨hrung hat viele Vortei- Er bietet alle genannten Vorteile und noch ei- Das sind die Vorteilele und keine Makel. Falsches Sicherheits- niges mehr. Damit werden gerade KMU von Die Vorteile liegen auf der Hand. Sowohl derdenken ist ebenso wenig am Platz und nö- administrativen Prozessen entlastet. Gezielte Kunde wie auch der Treuhänder haben jeder-tig wie die teure Installation neuer Soft- Auswertungen sind kein Problem mehr, ge- zeit Zugriff auf alle relevanten Informationen.ware. Möglich macht es die auf die wünschte Informationen können sowohl vom Gezielte Auswertungen, beispielsweise zuKMU-Bedürfnisse zugeschnittene Internet- Kunden wie vom Treuhänder schnell und effi- Handen der Geschäftsleitung, können ständigTreuhand-Plattform von BDO Visura. Ihr zient ermittelt werden. erstellt werden. Administrative Arbeiten wiegrösstes Plus: Sie schafft mehr Zeit fü¨r die Kontierung und Verbuchung lassen sich nachpersönliche Betreuung durch den Berater. Ein ADSL-Zugang reicht aus Wunsch entsprechend vom Kunden selbst Aber der Reihe nach. Was benötigt der Kunde ausführen oder aber durch den Treuhänder er-Der Ist-Zustand für den erfolgreichen Gebrauch des Internet- stellen. Alle gewonnenen Informationen sindPapierstapel, viele Kopien. Informationen Treuhänders? Einen ADSLInternetzugang und rund um die Uhr abrufbar, befinden sich aberwerden per Post, Telefax oder vor unbefugten Internet Explorer (ab Version 7). Lokal installier- gleichzeitig in einem geschützten Bereich, zuZugriffen nur unzureichend geschütztem te Software ist nicht mehr nötig. Der virtuelle dem nur der Kunde, seine Vertrauten oder derE-Mail-Verkehr übermittelt. Dazu wird häufig Treuhänder ist zudem ortsunabhängig, kann Treuhänder Zugriff haben.eine firmeninterne Rechnungswesensoftware sowohl von zu Hause als auch vom Ferienhausbenutzt, die immer wieder Updates braucht aus genutzt werden. Denn die nötigen Pro- Möglich wird dieser «virtuelle Treuhänder»und mit der Finanzplattform des Firmen-Treu- gramme befinden sich auf dem Server des durch die Ausschöpfung aller Potenziale, diehänders nicht kompatibel ist. Oder anders for- Treuhänders. Zugang erhält der Kunde mit ei- das weltumspannende Netz heute zu bietenmuliert: Eine Nachfrage genügt – und die Su- nem Post-Zertifikat nach erfolgreicher Au- hat. BDO Visura verwendet dazu die Share-cherei geht los. thentifizierung. Firmeninterne Rechnungswe- point-Software von Microsoft als Basis für das sen- und Administrationssoftware kann weiter Content Management System (CMS) zusam-Der Soll-Zustand verwendet werden, die Übermittlung sensib- men mit AbaWeb- Treuhand aus dem HauseIn einem sicheren elektronischen Archiv gela- ler Daten erfolgt absolut geschützt. Entweder ABACUS, das ja über eine umfangreiche Erfah-gerte Daten. Kein E-Mail-Verkehr mit vertrauli- werden sie direkt aus der firmeninternen elek- rung in der Bereitstellung von Rechnungswe-chen Informationen. Keine eigene Buchhal- tronischen Ablage übermittelt, oder Bu- sensoftware, insbesondere für KMU, verfügt.Anzeigen www.konzept.org tel. 071 66 00.836 fax .837 Mein Persönliches KonzeptSinn- und gewinnbringendeBerufs- und Lebenskonzeptefür Unternehmer, Kaderund Selbständige
  • 7. ERFOLG Treuhand Ausgabe 6 Juli/August 08 7 Rund-um-die-Uhr-Service dem Treuhänder von BDO Visura verwendet nagement- System (CMS) ausbauen. Die Zugriffsmöglichkeiten auf den neuen In- werden. Denn statt sich über technische Pro- Die Anschaffung oder ein Update der Buchhal- ternet-Treuhänder, 24 Stunden am Tag, sieben bleme, das Suchen von Belegen oder Daten- tungssoftware auf Kundenseite wird überflüs- Tage in der Woche, sind vielfältig: Vorausset- austausch unterhalten zu müssen, bleibt sig, vertrauliche Daten können abhörsicher zungen für das unkomplizierte Loging ist ein Raum für sinnvolle Beratung. Der Internet- übermittelt und vor jedem unbefugten Zugriff Internetanschluss. Der genannte Authentifi- Treuhänder spart auch Geld. Teure Software- geschützt auf dem Server von BDO Visura ab- zierungsmechanismus verhindert, dass nicht Installationen fallen weg und wer Kontierun- gelegt werden. Sowohl Treuhänder wie Kunde autorisierte Personen auf das System Zugriff gen intern erledigen lässt, profitiert von attrak- haben nicht nur reservierten Zugriff auf eige- haben. Weitere Vorteile, die für den elektroni- tiven Monatsund Jahresgebühren. ne Bereiche, sondern auch gemeinsam Zugriff schen Treuhänder sprechen: Alle Buchhal- auf zusammen zu pflegende Daten. tungsprozesse können schlank und effizient Schnellinfo: gestaltet werden. Und: Die elektronische Da- Das neue Tool von BDO Visura, der Internet- www.bdo.ch/de/kompetenzen/ tenablage auf dem sicheren Server von BDO Treuhänder, entlastet insbesondere KMU spür- internet-treuhaender Visura ist auch für die Archivierung aller Dau- bar von buchhalterischen Aufgaben und lässt Markus Helbling erakten verwendbar. Aktionärsbindungsver- sich zudem zu einem veritablen Content-Ma- Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 träge, Versicherungspolicen, Handelsregister- auszüge, Mietverträge oder auch Auftragsbe- Verfügbare Programme stätigungen finden in dieser Datenablage einen geschützten Platz. Dazu ist neben der Lohn Vorerfassung Fibu Vorerfassung Kontierung beispielsweise auch die Erstellung 11 Lohnabrechnungen vorerfassen 11 Buchen einer kurzfristigen Erfolgsrechnung oder Zwi- 15 Lohnabrechnungen ausgeben 15 Journalauswertung schenbilanz möglich, Revisionsberichte oder 211 Detailjournal 21 Kontenstamm die Jahresrechnung sind aktualisiert greifbar. 215 Vorerfassungsjournal aktuelle Periode 22 Kontoauszü¨ge 31 Personalstamm 23 Kontenplan Im Rahmen von AbaWebTreuhand sind auch 32 Lohndaten 31 Bilanz / Erfolgsrechnung / Saldi eine Lohnvorerfassung und eine Projekt-Leis- 33 Zahlstellen 41 KST-Stamm tungserfassung möglich. Da sämtliche Funk- 382 Personalwert-Mutationen ausgeben 42 KST- / KTR-Auszu¨ge tionen dieser Internet-Treuhänder-Plattform 45 Adressen 43 KST-Plan auf einer parametrisierbaren Standardsoftwa- re laufen, kann sie auch zu vernünftigen Kos- ten an die spezifischen Kundenbedürfnisse angepasst werden. Das ermöglicht beispiels- weise eine fast beliebige Struktur für die elek- tronische Datenablage beim Treuhänder. Mit der integrierten Suchmaschine sind ge- wünschte Dateien – unabhängig vom Datei- format – rasch und unkompliziert auffindbar. Weitere administrative Arbeiten sind delegier- bar. Verwaltungstätigkeiten, Terminverwal- tung oder individuelle Leistungserfassung von Arbeitsstunden sind einige Möglichkei- ten, die das Tool bietet. Die eingesparte Zeit Beim virtuellen Treuhänder haben der Kunde wie der Treuhänder sowohl einen reservierten Zugriff kann für eine optimale Zusammenarbeit mit auf eigene Bereiche, als auch einen gemeinsamen Zugriff auf zusammen zu pflegende Dateien. Anzeigen " +,-. ) # - /.. 00
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  • 23. 8 ERFOLG Informatik Ausgabe 6 Juli/August 08 CID: 373310Salär-Services sind einelohnende Investition wie Sage Schweiz, entlasten die HR-Verant- wortlichen eines KMU, indem sie die Salärab- rechnung mit allen Verwaltungsaufgaben und Dokumentationspflichten übernehmen. Abgestufte Service-Pakete für lokal, national und international aufgestellte Unternehmen decken je nach Anforderung die vielfältigen Aufgaben rund um die Lohnadministration ab. Ob nur die Lohnabrechnung inklusive der Pflege der Mitarbeiter- und Lohndaten so- wie des Versands ausgelagert wird, entschei- det das KMU entsprechend seiner Kapazitä- ten. Bei Bedarf lässt sich das Service-Paket erwei- tern, z. B. indem bei Unfall oder Krankheit mit den Versicherungen kommuniziert und die Krankentaggeld-Abrechnung übernommen wird. Auch steuerrelevante Bestätigungen für Firmenfahrzeuge oder Spesenabrechnungen zu erstellen gehört zum Leistungsportfolio. Selbst der zeitlich begrenzte Ausfall des HR-Bis zu 60 Prozent der Arbeitszeit bindet die aufwand entsteht, wenn das KMU neben Verantwortlichen lässt sich kompensieren. MitLohnabwicklung in der Personalbteilung Schweizern auch Mitarbeiter aus dem euro- Lohnbuchhaltungsprogrammen, die swiss-eines KMU. Spezielle Service-Pakete für die päischen oder aussereuropäischen Ausland dec-zertifiziert und für das ElektronischeSalärabrechnung reduzieren den adminis- beschäftigt. Aufenthalts- und Arbeitsbewilli- Lohnmeldeverfahren ELM zugelassen sind, isttrativen Aufwand rund um Quellensteuer, gungen müssen beschafft oder verlängert der Salär-Service-Experte gut gerüstet, um dieKinderzulagen und Pensionskassen. werden. Ausserdem gilt es, Fragen zum Dop- aktuellsten gesetzliche Regelungen zu be- pelbesteuerungsabkommen, zur Sozialversi- rücksichtigen oder auch Zahlungsanweisun-Bereist bei kleineren KMU ist die Lohnabrech- cherung oder zur Pensionskasse zu klären. gen via E-Banking auszuführen. Damit kannnung mit vielen aufwändigen Arbeitsschritten Nicht zu vergessen die Quellensteuer oder das KMU aus einem breiten Spektrum an lohn-verknüpft. Die Pflege der Mitarbeiterdaten in- auch Anträge auf Kinder- und Ausbildungszu- spezifischen Dienstleistungen die passendeklusive Zeitabrechnung, die Absenzen- und lagen. Kombination auswählen und sich zusätzlicheUrlaubsplanung, der Versand der Lohnauswei- Freiräume für seine strategischen Aufgabense sowie die Kommunikation mit den Ämtern, Abgestufte Servicepakete schaffen Freiräume schaffen.Pensionskassen und Versicherungen gehören Qualifizierte Dienstleister mit langjähriger Thomas Kircherzu den Aufgaben. Zusätzlicher Verwaltungs- Erfahrung im Human Resource Management Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen
  • 24. ERFOLG Finanzierung Ausgabe 6 Juli/August 08 9 CID: 373310Familien(finanz)planung kannSchlimmeres verhüten sind mit dem integrierten Taschenrechner schnell ausgeräumt. Ausserdem lassen sich all- fällige Überweisungen direkt per E-Banking über die roten bzw. orange-farbigen Einzah- lungsscheine ausführen. Das ist Cashmanagement ganz privat und im- mer auf dem aktuellen Stand der Vermögens- situation. Die Lösung kann über die Sage- Homepage (www.sageschweiz.ch) als Demo- version heruntergeladen bzw. bestellt werden. Marc Ziegler Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 Unternehmen Sage Schweiz AG, Tochtergesellschaft des britischen Softwarekonzerns Sage plc, ist führender Anbieter von betriebswirtschaft- lichen Gesamtlösungen in der Schweiz. Das umfassende Softwareangebot für KMU zeichnet sich durch Bedienerfreundlichkeit,Wann gab es die letzte Gehaltserhöhung entwickelt, Familien, Ehepaaren und Singels hohe Funktionalität und moderne Techno-und wann ist die Miete gestiegen? Können anhand aussagekräftiger Tabellen und Grafi- logie aus.wir uns die Fernreise überhaupt leisten? ken ihre finanziellen Aktivitäten zu veran-Wieviel Monatsraten sind für das Darlehen schaulichen. Durch die offene Softwarearchitektur sindnoch fällig? Wenn die Gedanken um die fa- die Softwarelösungen jederzeit mit bran-miliären Finanzen den Schlaf rauben und Software meldet Budgetüberschreitungen chenspezifischen Produkten anforderungs-nicht die «Familienplanung», ist es Zeit, So ist u. a. klar ersichtlich, welche Monatsraten gerecht erweiterbar. Darüber hinaus verfügtSchlimmeres zu verhüten. für ein Darlehen anfallen oder wann die Rück- das Unternehmen über eine breite und kun- zahlung eines Kredits fällig wird. Die Ausga- dennahe Dienstleistungspalette: NebenEin IT-gestützter Finanzplan für den heimi- ben sind gezielt nach Miete, Auto, Rücklagen, dem klassischen Produktsupport und einemschen PC kann dabei für Entspannung sorgen. Kinder etc. aufschlüsselbar und unter den Ein- breiten produkt- und fachspezifischenGut für den Haushaltsvorstand, wenn sein «Fa- nahmen führt die Software die Lohn- und Ge- Schulungs- und Ausbildungsangebot bietetmilienunternehmen» von der Erfahrung des haltszahlungen oder auch Zinserträge aus Sage Schweiz AG als Gesamtanbieter auchführenden Anbieters betriebswirtschaftlicher Wertschriften. Werden die budgetierten Beträ- umfassende Dienstleistungen in den Berei-Gesamtlösungen für KMU in der Schweiz pro- ge überschritten, meldet das System das Un- chen Financial Services und HR-Outsour-fitieren kann. Darum wurde Sage Private Fi- gleichgewicht zwischen Soll und Haben. Auf- cing.nance als «Software für´s Private» daraufhin tretende Zweifel an den ermittelten WertenAnzeigen Wachsen mit System – gemeinsam finden wir einen Weg, der Sie nachhaltig auf die Erfolgsspur bringt Beratung - Training - VR-Mandate MuGrow AG Landstrasse 340, 9495 FL-Triesen Tel: +423 392 32 40 www.mugrow.net, info@mugrow.net
  • 25. 10 ERFOLG Finanzierung Ausgabe 6 Juli/August 08Wertschaffendes Währungsmanagementals Unternehmerischer Erfolgsfaktor gebnisse zu erzielen. fluss auf oben genannte Positionen. Diese kön- Kurzum kann man sa- nen so kombiniert werden, dass für die einzel- gen, dass alle Unter- ne Unternehmung eine optimale Absicherung nehmen welche nicht zu sehr niedrigen Kosten betrieben werden ausschliesslich am kann. Durch währungsbedingte Kursgewinne heimischen Markt tä- kann somit zusätzlicher Nutzen generiert wer- tig sind, vor der He- den, welcher auf optimalem Timing und kon- rausforderung ste- stanter Marktbeobachtung basiert. hen, Wechselkurse abzusichern, dabei Mit zunehmender Notwendigkeit der Markt- aber möglichst auch bewertungspflicht von Finanzinstrumenten die sich bietenden werden die Auswirkungen von Absicherungs- Chancen zu nutzen. strategien in der Jahresrechnung vermehrt er- sichtlich. Die resultierende Volatilität in Bilanz Sowohl bei kotierten und Erfolgsrechnung sowie auf Stufe des wie auch bei nicht ko- Cashflows kann dabei eine unerwünschte tierten Unternehmen Grössenordung annehmen. Die erhöhte Trans-Nichts ist so beständig wie der Wandel. Be- setzt sich die Erkenntnis durch, dass die syste- parenz bezüglich Absicherungstätigkeitensonders deutlich wird dies heute in der ra- matische Ausrichtung der unternehmerischen sollte zwar nicht dazu führen von der grund-santen Entwicklung unserer Informations- Tätigkeiten auf die finanzielle Wertschaffung sätzlichen Ausrichtung des Risikomanage-gesellschaft, der Wachstumsdynamik neu- die Voraussetzung für eine nachhaltige Unter- ments abzuweichen, das Unternehmen musser Märkte oder der Erschliessung neuer nehmensentwicklung darstellt. jedoch im Wissen um den Stellenwert der Jah-Absatzmärkte. Veränderungen dieser Art resrechnung für die Entscheidungsfindungstellen Unternehmen vor gewaltige He- Das Erfassen und Aufzeigen von Finanzrisiken der Kapitalgeber die Auswirkungen von Absi-rausforderungen. Neue Märkte müssen er- wird somit immer wichtiger. Die Firmen brau- cherungsgeschäften auf Bilanz und Erfolgs-schlossen, bisher nicht erkannte oder nicht chen verlässliche Informationen als Grundlage rechnung kennen. Zeigen sich bei der Beurtei-beachtete Risiken müssen vermieden und für ihre Handlungen. Zusätzlich wird heute lung einer Absicherungsstrategie untragbareganze Wertschöpfungsketten neu struktu- von den Rechnungslegungsgrundsätzen Auswirkungen auf die Jahresrechnung, müs-riert werden. Und das bei einer wachsen- (Swiss-GAAP, FER, IFRS, US-GAAP) klar vorgege- sen Anpassungen an den geplanten Transak-den Innovationsgeschwindigkeit. Diese ben, wie Absicherungen aus vorhandenen wie tionen vorgenommen werden.Aufgaben zu meistern wird aber ohne ein auch zukünftigen Fremdwährungsrisiken ge-gezieltes Währungs- und Zinsmanagement messen werden müssen, um als effektiv zu gel- All dies gilt nicht nur für Unternehmen welchenicht möglich sein. Zu gross ist inzwischen ten. Ausserdem sind mit Basel II klare Kriterien nach internationalen Rechnungslegungsvor-der Einfluss dieses Finanzbereichs auf den vorgegeben, um bessere Kreditbedingungen schriften operieren. Da die Kreditfähigkeit ei-Unternehmenserfolg. zu erhalten. nes Unternehmens immer strengeren Krite- rien unterworfen wird, ist es schon aus diesemDie Schweiz ist wirtschaftlich sehr eng mit Erfolgreiches Währungsmanagement beinhal- Grund unverzichtbar, transparente Strukturendem Ausland verflochten. Absatz- und Ein- tet regelmässiges überprüfen und absichern im Zusammenhang mit unternehmerischemkaufsmärkte dehnen sich aus und überwinden von Fremdwährungs-Exposures. Als Fremd- Währungsmanagement zu schaffen und einengeografische und politische Grenzen. Auch währungs-Exposures werden sämtliche beste- Prozess einzuführen welcher es erlaubt die je-mittelständische Unternehmen werden heute hende und zukünftige Bestandes- und Fluss- weiligen Fremdwährungspositionen systema-verstärkt mit Devisengeschäften konfrontiert. grössen im Unternehmen in ausländischer tisch zu bewirtschaften.Das gezielte Währungsmanagement wird so- Währung bezeichnet. Das heisst, dass sowohlmit zum unternehmerischen Erfolgsfaktor. Die Positionen der Bilanz wie auch Erfolgsrech- Die Forex Management GmbH, mit Sitz in Zug,intensiven Verflechtungen der Weltmärkte, die nung bzw. des Cashflows betroffen sind. Durch ist auf strategisches Währungsmanagementwachsenden Handelsbeziehungen mit neuen strategisches bewirtschaften zukünftiger Kon- spezialisiert. Mit dem Forex Exposure System®Märkten und auch die starken Schwankungen trakte und ständiger Beobachtung der Wech- bietet sie mittelständischen Unternehmen einan den internationalen Devisenmärkten be- selkurse können auch kurzfristige Schwankun- Risikomanagement Tool, welches die beste-deuten für Unternehmen Chancen, aber auch gen im Devisenmarkt zur Realisierung von Ge- henden Währungsrisiken sichtbar macht. MitRisiken. Besonders betroffen sind sicherlich winnen genutzt werden, die dann wiederum einer, auf die Firmenphilosophie angewende-Unternehmen mit grossem Anteil an Impor- dem Unternehmen zur Stärkung des Kernge- ten Methodik, kann das sichtbar gemachte Ex-ten oder Exporten aber auch Vermögensver- schäftes zur Verfügung stehen. Die derzeit ho- posure optimal bewirtschaftet werden undwalter, Treuhänder und eine ganze Reihe an- he Volatilität der Devisenmärkte zeigt dies in trägt so zur unternehmerischen Wertschöp-derer Unternehmensarten müssen sich zu- aller Deutlichkeit. Ebenfalls von Bedeutung fung bei.nehmend mit Devisenkursschwankungen sind die Kenntnis und die Handhabung der Andrej Valentiauseinandersetzen, um die gewünschten Er- Fremdwährungsinstrumente und deren Ein- Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
  • 26. ERFOLG Mehrwertsteuer Ausgabe 6 Juli/August 08 11 CID: 447335Botschaft zurVereinfachung der MWSTZweiteilige Vorlage: Empfänger nicht zu Wohnzwecken genutzt von Sozialversicherungen untereinanderTeil A: Technische Anpassung mit syste- werden. Das ermöglicht den Vorsteuerab- (Ausgleichs und Arbeitslosenkassen) und matischen Vereinfachungen zug und damit für diesen Bereich die Ver- Beiträge der SUVA an Berufsunfallverhü-Teil B: Einheitssatz von 6.1% mit Abbau meidung der Taxe occulte. tungsmassnahmen zahlreicher Ausnahmen, insbe- • Der baugewerbliche Eigenverbrauch wird • Umsätze bei Wetten, Lotterien und sonsti- sondere im Gesundheitswesen nicht mehr besteuert. gen Glücksspielen • Steuerkontrollen haben für den ganzen ge- • Verkauf und Vermietung von ImmobilienHeute hat der Bundesrat die Botschaft zum re- prüften Zeitraum abschliessende und damit • Urproduktion/Landwirtschaftvidierten MWSTGesetz zuhanden des Parla- rechtsgültige Wirkung. • Hoheitliche Leistungen der öffentlichenments veröffentlicht. Das Fundament der Vor- • Unternehmen können die Durchführung ei- Handlage bildet das vollständig überarbeitete ner Kontrolle verlangen. • SubventionenMWSTGesetz (Teil A). Hinzu kommt als unab- • Die rechtlichen Verfahren werden gestrafft,hängiger Teil B die Einführung des Einheitssat- indem nach einer Kontrolle die Verjährung Sofern Volk und Stände der separaten Vorlagezes mit weiteren Steuerausnahmen. auf 2 Jahre verkürzt wird. zur Sanierung der Invalidenversicherung zu- • Der bis anhin fixe Verzugs und Vergütungs- stimmen (siehe unser Newsletter vom 23. Juni zinssatz von 5 % wird neu flexibel nach 2008) werden die MWSTSätze per 1. Januar marktüblichen Kriterien festgesetzt. 2010, unabhängig von dieser Änderung des • Die absolute Verjährungsfrist, innert welcher MWSTGesetztes auf 8.0 %, 3.8 % resp. 2.5 % er- die Steuer festgesetzt werden kann, wird um höht. Bei der Variante «Einheitssatz» dürfte einen Drittel von 15 auf 10 Jahre verkürzt. sich der Einheitssatz entsprechend auf 6.4 % • Das Strafrecht wird auf schwerwiegende belaufen. Die Vorlage geht nun an die Kommis- Verfehlungen fokussiert. sion für Wirtschaft und Abgaben. Es steht noch • Bei Unternehmen in schwierigen Situatio- nicht fest, ob der National oder Ständerat die nen wird die Möglichkeit zum Erlass der Vorlage als Erstrat behandeln wird. Die eine Steuer ausgeweitet. oder andere Bestimmung wird dem politi- • Um unehrlichem Verhalten keinen Vorschub schen Druck wohl nicht standhalten. Gemäss zu leisten, werden die Möglichkeiten der heutigem Zeitplan dürfte Teil A voraussicht- Eidgenössischen Steuerverwaltung zum In- lich per 1. Januar 2011 in Kraft treten, besten-Teil A kasso der MWST verbessert. falls per 1. Januar 2010 und Teil B frühestens 1Dieser Teil beinhaltet die politisch weitgehend Jahr danach. Benno Suterunbestrittenen Massnahmen, deren Umset- Teil B Weitere Infos zum Autor auf Seite 30zung rasch erfolgen kann, da sie nicht Dieser Teil beinhaltet die politisch eherdem obligatorischen Referendum unterlie-gen. umstrittenen Massnahmen, welche dem obligatorischen Verfassungsrefe- Eddie’s Ballon Shop• Alle Unternehmen sind steuerpflichtig; sie rendum Alles rund um den Luftballon sind aber von der Steuer und Abrechnungs- unterliegen. www.eddiesballonshop.ch pflicht befreit, solange sie die Umsatzgrenze • Einführung des Einheitssatzes von von 100,000 Franken nicht überschreiten. 6.1% info@eddiesballonshop.ch Sie können aber auf diese Befreiung verzich- • Unterstellung des Gesundheitswe- Mitglied von Qualatex Balloon Network ten und freiwillig über die Steuer abrechnen. So können beispielsweise Startups eine Taxe sens, des Sozialwesens (Altersheime, Kinder und Jugendbetreuung), der Balloon-Magic occulte vermeiden. Bildung und Forschung, der Kultur, Ballonfiguren für jeden Anlass• Die heutigen drei Mindestumsatzgrenzen (75,000, 150,000 und 250,000 Franken) wer- des Sports und der Post unter die MWST www.balloon-magic.ch den durch eine einheitliche Umsatzgrenze von 100,000 Franken ersetzt. • Erhöhung der für die Steuerpflicht massgebenden Umsatzgrenze auf A1 Toner und Tinte• Die Ausweitung der Saldosteuersatzmetho- CHF 300,000 Franken für gemein- Druckerzubehör aller Art de – Anhebung des maximalen Jahresum- nützige Institutionen und für ehren- www.toner-tinte-shop.ch 30% satzes von 3 auf 5 Millionen Franken und amtlich geführte Vereine und einfa- Verkürzung der Wechselfristen von der ei- che Gesellschaften, die weder einen info@toner-tinte-shop.ch WIR nen zur anderen Methode.• Die formalen Vorschriften an Mehrwertsteu- wirtschaftlichen Zweck verfolgen noch der Buchführungspflicht ge- Aloe Vera Produkte erBelege werden stark gelockert. mäss dem Obligationenrecht unter- www.troxler.eagle-group.ch• Es wird die Möglichkeit der freiwilligen Ver- stehen. steuerung beim Verkauf oder der Vermie- • Finanz und Versicherungsdienstleis- 056 622 59 88 / 078 849 02 57 tung aller Immobilien geschaffen, die vom tungen, dazu zählen auch Umsätze Grafik Werbung und Textilveredelung
  • 27. 12 ERFOLG Rechtsberatung Ausgabe 6 Juli/August 08 CID: 445620Stundenlöhner: Aufgepasst beiFerien und Feiertagen! Die Arbeitgeber Ferienlohn rige Rechtsprechung zu überdenken und hat zahlen den Ange- Gemäss Art. 329d Abs. 1 OR hat der Arbeitge- in BGE 129 III 493 angedeutet, dass es künftig stellten im Stun- ber dem Arbeitnehmer für die Ferien den ge- die laufende Auszahlung von Ferienlohn auch denlohn meist samten darauf entfallenden Lohn zu bezahlen. bei unregelmässiger Arbeit nicht mehr gestat- nur Lohn, wenn Das heisst, dass der Arbeitnehmer während ten werde. sie arbeiten. Wäh- den Ferien lohnmässig nicht schlechter ge- rend den Ferien stellt werden darf, als wenn er in dieser Zeit ge- Deshalb ist auch bei unregelmässigen oder und an Feierta- arbeitet hätte. kurzen Arbeitseinsätzen von einer laufenden gen wird nichts Art. 329d Abs. 2 OR bestimmt zudem, dass die Auszahlung des Feriengeldes mit jeder Lohn- ausbezahlt. Dafür Ferien während der Anstellungszeit nicht zahlung abzuraten. Nur so kann der Gefahr ei-Monika Lütolf-Geiser gibt es einen durch Geldleistungen oder andere Vergünsti- ner Nachzahlung entgangen werden. Zu emp- Lohnzuschlag für gungen abgegolten werden dürfen. Sie müs- fehlen ist, den Ferienzuschlag zwar auf jedernicht bezogene Ferien und Feiertage von sen real bezogen werden. Lohnabrechnung zu berechnen und auszu-mindestens 8.33%. Beide Bestimmungen sind zwingend. weisen, aber erst beim Ferienbezug auszube- Wer diese zwingenden Bestimmungen zu um- zahlen.Trotz landläufiger Meinung, bei Stundenlöh- gehen versucht, riskiert, dass sie trotzdem an-nern seien die Ferien mit diesen Lohnzuschlä- gewendet werden. Daraus folgt, dass Ferien, Feiertagegen abgegolten, mussten Arbeitgeber immer die während des Arbeitsverhältnisses durch Auch an Feiertagen erhalten Stundenlöhnerwieder böse Überraschungen erleben. Die Ge- Geld abgegolten wurden, als nicht bezogen häufig keine Lohnzahlungen des Arbeitge-richte zwangen sie dazu, den Ferienlohn am gelten und vom Arbeitgeber am Ende des Ar- bers.Ende des Arbeitsverhältnisses nochmals zu beitsverhältnisses grundsätzlich nochmals zu Die Schweiz kennt nur einen eidgenössischenentrichten. Dies kann bei langjährigen Mitar- bezahlen sind. Feiertag, für welchen die Lohnzahlung vorge-beitern oder vielen Stundenlöhnern massiv schrieben ist, nämlich den 1. August. Für alleins Geld gehen. Bei unregelmässigen Beschäftigungen, na- übrigen Feiertage gibt es keine gesetzlicheEbenfalls verbreitet ist die Meinung, in der mentlich bei Teilzeitangestellten, hat das Bun- Lohnzahlungspflicht.Schweiz gäbe es viele bezahlte Feiertage. Dies desgericht eine Abgeltung des Ferienlohnes in Bei Angestellten im Wochen- oder Monats-trifft jedoch nicht zu. Abweichung vom Gesetzestext ausnahms- lohn ist es jedoch üblich, ihnen für die Feierta- weise zugelassen. Das Bundesgericht verlang- ge keinen Lohnabzug zu machen.Will man sich im Internet über die Problematik te jedoch einerseits, dass im Arbeitsvertrag der Im Gegensatz zum Ferienlohn, welchen der Ar-zum Stundenlohn informieren, findet man un- Ferienlohn separat ausgewiesen wird, entwe- beitnehmer gegebenenfalls zweimal verlan-zählige Muster für Arbeitsverträge oder Lohn- der mit einem fixen Betrag oder einem Pro- gen kann, sieht die Situation bei den Feierta-abrechnungen. Dies ist auf den ersten Blick zentsatz (8.33 % bei 4 Wochen Ferien, 10.64% gen anders aus. Die Feiertage sind, mit Aus-sehr positiv. Erschreckend ist jedoch, dass die bei 5 Wochen Ferien oder 13.04% bei sechs nahme des 1. August, nur zu entschädigen,meisten dieser Muster auf die drohende Pro- Wochen Ferien). Andererseits muss aus jeder wenn sich der Arbeitgeber zu einem separatenblematik der Doppelzahlung nicht oder nur Lohnabrechnung klar ersichtlich sein, welcher Feiertagszuschlag verpflichtet hat.unvollständig hinweisen. Darunter fallen auch Teil des Lohnes den Ferienlohn abgelten soll. Monika Lütolf-GeiserMuster auf behördlichen Internetseiten! Das Bundesgericht scheint jedoch seine bishe- Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30Anzeigen VoIP-Telefonie 80% tiefere Gesprächsgebühren, 50% tiefere Anschlussgebühren, kostenlose Telefonie im selben Netz. Alles andere bleibt bestehen Sekom GmbH Blauenstrasse 3a IT/EDV Computer, Postfach 726 CH-4142 Münchenstein Server, Netzwerk, +41 (0)43 818 59 44 www.deck4.ch Telefon +41 (0)61 562 99 88 Zubehör und 8008 Zürich Fax +41 (0)61 562 94 05 info@sekom.ch Internet www.sekom.ch Alles aus einer Hand
  • 28. ERFOLG Gesundheit Ausgabe 6 Juli/August 08 13Ein neues Lebensgefühl? wir ins Unterbewusste, bis er von Freude, Ruhe, vitaler Kraft, Wärme oder eines Tages in neuer Form ans auch als Leichtigkeit. Auswirkungen regelmä- Tageslicht drängt. In der Pola- ßiger Behandlungen zeigen sich in gesteiger- rity -Therapie gelingt es mit- tem Wohlbefinden, mehr Lebensfreude und tels Körperbehandlung und Vitalität. Polarity stärkt das Selbstvertrauen Gespräch eine direkte Verbin- und fördert die Eigenverantwortung. Körper- dung zu unseren unbewuss- arbeit dieser Art ist eine effektive Möglichkeit ten Mustern und Blockaden die Zusammenhänge zwischen ihren Gedan- herzustellen. Anders als bei- ken, Gefühlen und Körperempfindungen be- spielsweise in der Psychothe- wusst wahrzunehmen. Diese «innere Aufmerk- rapie, wo wir unsere Denk- samkeit» ermöglicht den Zugang zu unserer und Verhaltensmuster über ureigenen körperlichen Intelligenz und Heil-Peter Lüthi, Valerie Zwyssig, Thomas Truttmann unseren Verstand analysieren, kraft. erleben wir diese bei einer Po-Der Sommer lockt uns nach draussen in die larity – Behandlung direkt an und in unserem Die Anzahl der Sitzungen ist situationsabhän-Weite der Welt. Wir lassen uns fröhlich stim- Körpersystem. Ohne uns den Kopf darüber zu gig. Sie bestimmen letztendlich wohin undmen von der Frische und unerschöpflichen zerbrechen, wie es zu diesen Negativ-Mustern wie weit Sie gehen möchten.Kraft des Lebens. Öffnen zu Hause Tür und gekommen ist und wie wir sie nun loswerden, Wir empfehlen eine Serie von mindestens 3Fenster im Verlangen nach Leichtigkeit, lassen wir diese von den uns innewohnende Sitzungen um an ihre «Punkte» zu kommenWärme und der Lust auf Bewegung und Be- Selbstheilungskräften lösen. In der Verbindung und auch das nötige Werkzeug zu erlernen.gegnung. mit unserem Wesenskern und der professio- Polarity Therapie begeistert uns und unsere nellen Begleitung des Therapeuten, lassen wir Klienten immer wieder durch ihre erlebnisrei-Das Leben nun in die eigenen Hände nehmen? die Körperintelligenz und unsere ureigenen che und intensive Wirkung.Sich verändern? NACHHALTIG?! In Kontakt Ressourcen den Heilprozess initiieren. Polaritykommen mit unseren Gefühlen, und Wün- bietet Hilfe bei zahlreichen Symptomen wie Gesundheit und Wohlbefinden sind ein dyna-schen? Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen, misches Gleichgewicht der Lebenskräfte. Schlafstörungen, Stress, Nervosität, Erschöp- Polarity ist eine Methode, dieses Gleichge-Bereit für die Veränderung? fungszuständen und bei der Bewältigung von wicht zu erreichen und zu erhalten. Sie fördert«Ich möchte ja schon, aber…» Woran liegt es Lebenskrisen oder psychosomatischen Erkran- die Flexibilität, Kreativität und Klarheit welchedenn, dass wir unsere eigentlichen Wünsche kungen. Das Ziel dieser ganzheitlichen Körper- uns befähigen, die Höhen und Tiefen des Le-und Visionen nicht realisieren? Was ist es, das therapie ist der freie Fluss der Lebensenergie bens bewusst anzunehmen und zu meistern.uns immer wieder in die alten, grauen Bahnen und eine tiefe körperliche, wie auch mentalezurückholt? Oft reichen unsere Erklärungen Entspannung. Tun Sie es dem Sommer gleich! Leben Sie in Ih-nicht weiter, als dass uns der Mut fehle, oder wir rer Kraft und erfüllt von Freude!doch eigentlich ganz zufrieden seien mit unse- Natürlich Gesund – Wir unterstützen Sie und Ihr Wohlbefinden!rer Situation usw. Der bittere Selbstvorwurf, es Das freie Fliessen ihrer Energie erleben sie Thomas Truttmannwieder nicht geschafft zu haben, verdrängen während und nach der Behandlung in Form Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen Geschäftlich im Tessin oder einmal vom Business ausspannen? Hotel Atlantico Lugano Das gepflegte 2 Stern Hotel zwischen Monte Brè und San Salvatore Hotel Atlantico via Concordia 12 6900 Lugano (Schweiz) Tel. 091 971 29 21 Fax 091 971 29 22 info@atlantico-lugano.ch www.atlanticolugano.ch
  • 29. 14 ERFOLG Reportage Ausgabe 6 Juli/August 08Auch KMUs brauchenErholungHoch über dem Thunersee ist ein kleines, ge Residenz betreibt. «Jeder Mensch hat ande-exklusives Hotel entstanden. Sieben einzig- re Vorstellungen von erotischer Entspannung.artige Themen-Suiten sind zu sinnlichen Mit unseren sieben Suiten bieten wird für je- vorbereitet, so dass der Liebesschmaus imLiebeslauben ausgestaltet worden und er- den Geschmack verführerisch-entspannende richtigen Moment nur noch zusammenge-füllen alle nur erdenklichen Wünsche. Lösungen.» stellt werden muss. Genüsse, die alle Sinne an- regen. Auch in der «Sin City-Suite», wo’s soZugegeben: Das Hotel Beatus auf dem Beaten- Vom Chalet Alpenglut bis Bounty Beach schön funkelt und glitzert, als ob man in Lasberg war baufällig und in einem schlechten Die vom Theater- und Kulissenbauer Manfred Vegas wäre, ist Action angesagt: Etwa seinemZustand. Die faszinierende Aussicht auf den Schmid geschaffenen Zimmer lassen in Sa- Angebeteten oder seiner Flamme mit verfüh-Thunersee ist aber dennoch dermassen berau- chen Kreativität kaum Wünsche offen. Ange- rerischen Gesängen die Liebe erklären oderschend, dass sich aus dem alten «Beatus» fangen beim «Chalet Alpenglut»; in der in Holz aus der Jukebox sein Lieblingslied spielen las-durchaus eine Oase für Verliebte machen lässt, gestalteten Suite knistert es mitunter nicht sen. Eine Bühne mit einer Karaoke-Anlage regtsagte sich Inhaber Andreas Kuchen. Eineinhalb ausschliesslich im Cheminée. Und das «Châ- zusätzliche Fantasien an.Jahre und viel Handwerkereinsatz später ist teau d’amour»garantiert prickelnde Momentedaraus das erste «Zeit Traum»-Hotel der in einer opulent eingerichteten Suite‚ samt Luxus inbegriffenSchweiz entstanden. «Hotelzimmer, die zu Lie- Himmelbett, Kronleuchter, Engel-Stuckaturen Rund 800000 Franken wurden in den Umbaubesoasen veredelt worden sind, liegen im und voller kuscheligen Kissen. «Bounty der bis 120 m2 grossen, geräumigen Luxussui-Trend», stellt Kuchen fest. Er ist auch Initiant Beach»– ist eine fantasievoll hergerichtete Lie- ten investiert. «Wir wollen alle nur denkbarendes ersten romantisch-erotischen Hotelfüh- besoase, wo betörende Wunschträume wahr Wünsche erfüllen», erklärt dazu Priska Hunzi-rers der Schweiz, www.loveroom.ch. Die Nach- werden. Herzstück: ein rundes Bett unter den ker. Alle Suiten verfügen über Privatsaunafrage dort ist beachtlich. Neben der Aussicht alten Dachbalken. Ein Hauch orientalische Lei- und/oder Dampfdusche und Whirlwanne für 2bietet das Themen-Hotel hoch über dem See denschaft öffnet sich den Gästen im «Mahara- Personen. Die grosszügigen Terrassen mitaber noch viel Erbauendes mehr. «Wir wollen, dscha Palace». Die 87 m2 grosse Kuscheloase herrlicher Aussicht werden von den Gästendass unsere Gäste mitten in ein besonderes Er- versprüht fremdländischen Charme. «Fujiama sehr geschätzt. Die «Zeit Traum»-Suiten kos-lebnis eintauchen können», erklärt dazu Priska Lovegarden», einem japanischen Liebesgar- ten zwischen 380 und 780 Franken. Damit dasHunziker, die auf dem Beatenberg die einmali- ten nachempfunden, bietet Sicht auf den Nie- Paar ungestört bleibt, gehört es zum Service, sen, der dem Fujiama sehr ähnelt. Da lassen dass verschiedene Schlemmereien und Ge- sich allerhand utopischen Liebes-träume erle- tränke im Zimmer bereitgestellt werden, die ben. nach Lust und Laune genossen werden kön- nen. So steht etwa der Prosecco schon bei der Suiten mit Aktivitäten Ankunft schön gekühlt zum Anstossen parat. Leidenschaft macht kreativ. In der «La cucina Im Preis mit eingeschlossen ist ein ans Bett ser- erotica»kann man dies gleich selber unter Be- viertes und ebenso köstliches wie üppiges weis stellen. Liebe geht ja durch den Magen. Ei- Frühstück. ne eingebaute Küche ermöglicht es den Paa- ren, selber aphrodisierende Speisen auf den Am einfachsten via Internet Tisch zu zaubern. Alle nötigen Zutaten werden Die Zimmer bucht man am einfachsten über die Internetseite www.loveroom.ch. Dort sind,Anzeigen neben dem «Zeit Traum»-Hotel Beatus Beat- enberg rund 80 Hotels aus der Schweiz, Öster- reich und Deutschland aufgeführt. Der elek- tronische Hotelführer vermittelt Zimmer, die zu sinnlichen Liebeslauben veredelt wurden. Weitere Infos: www.loveroom.ch. Tel. 033 823 70 86 Andreas Kuchen Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
  • 30. ERFOLG Finanzierung Ausgabe 6 Juli/August 08 15Liquiditätsprobleme in Ist das Unternehmen überlebensfähig? Bei der Beurteilung hierzu spielen zumindest die beiden EbenenKMU a) Der operative Geschäftsgang b) Stand der konkreten Bedrohung durch die Gläubiger eine Rolle. ten werden können. Der Unternehmer «rea- a) Der operative Geschäftsgang giert» anstatt zu «agieren». Und die Spirale be- Die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens ginnt sich zu drehen. Wenn das Unternehmen wird nicht aufgrund der Vergangenheit, son- auch bislang strategisch gut orientiert gewe- dern der Fähigkeit, in der Gegenwart Cash sen sein mag, wird diese Ausrichtung zuneh- Flow zu generieren, beurteilt (Kreditfähigkeit). mend zur Makulatur, weil jetzt die Priorität aus- Weiterhin spielt die Kreditwürdigkeit des Un- schliesslich auf das Überleben ausgerichtet ternehmers eine bedeutende Rolle. wird. Kann man der Hausbank, unterstützt und fe- Die Ursachen derführend durch einen erfahrenen Coach, Hinsichtlich einer nachhaltigen Lösung der dokumentieren,Klaus Preindl, Coach Probleme ist es zuerst einmal wichtig, die Ursa- • wodurch die Liquiditätslage entstanden ist, chen dieser Entwicklung zu analysieren. Die • dass mögliche vorhandenen Defizite ausge-Auswirkungen, Ursachen, Lösungen Gründe, die zur mangelnden Liquidität führ- räumt sind oder werden, ten, lassen sich zwar in Kategorien gliedern, • dass das Unternehmen wieder Cash Flow er-Ungenügende oder sogar fehlende Liqui- sind aber für jedes Unternehmen spezifisch. wirtschaftet,dität ist zunehmend in immer mehr KMU Übergreifend sind nach unserer langjährigen bestehen in der Regel gute Aussichten, dassanzutreffen. Dies vor allem in kleineren Un- Erfahrung die wichtigsten Gründe (um nur ei- die Bank den Erholungsprozess finanziell be-ternehmen von bis zu 25 Mitarbeitern. (aus nige zu nennen): gleitet.Vereinfachungsgründen wird nachstehend • Verlust von Erfolgspotentialen, d.h. die Auf-die männliche Form verwandt – gemeint tragslage entwickelte sich rückläufig Die notwendigerweise hierfür zu erarbeiten-sind gleichermassen auch Unternehmerin- • zu hoher Personalbestand in Zeiten sinken- den Unterlagen sind:nen). der Auslastungsgrade • Ein Budget für 12 Monate nach Deckungs- • erhebliche Debitorenverluste beitrags-Gesichtspunkten, ab sofort begin-Die Auswirkungen • Verlust eines langjährigen Grossabnehmers nendEin Liquiditätsproblem bedeutet zweifellos • eine unerwartete Nachsteuer • Ein Finanz- und Liquiditätsplan nach bank-eine Notlage für das Unternehmen. Die • ein geplatzter Liefervertrag usw. üblichen KriterienSchwierigkeiten, Materialeinkäufe zu tätigen Auch wenn vielfach diese Ursachen bereits • Detaillierung des Auftragsbestandes mit((ggfs. nur gegen Vorkasse), Löhne pünktlich nicht mehr existent sind, sind es die Folgen, die Rentabilitätsdarlegungenzu zahlen, die Kreditoren in den Griff zu be- das Unternehmen daran hindern, sich zu erho- • Eine aussagefähige und künftig verlässlichekommen, drohende Betreibungen abzuwen- len und wieder Fuss zu fassen. Sie wirken sich Unternehmensstrategie.den, das von der Hausbank gewährte Konto- erdrückend und erfolgshemmend in der Ge- • Ein einfaches Controlling, welches auch derkorrent-Limit nicht zu überschreiten usw., genwart aus. Bank als Information über den operativensind eine tägliche Herausforderung für den Geschäftsverlauf zur Verfügung gestellt wer-Unternehmer. Und dann sind da noch oft- Die Lösungen den kann.mals die Debitorenstände, deren zeitgerech- Wenn Auswirkungen und Ursachen als unter- Die Hinzuziehung eines erfahrenen Coacheste Einbringlichkeit ein Fragezeichen auf- nehmensspezifisch zu betrachten sind, ist erhöht das Vertrauen der Bank in das Unter-wirft. auch der Lösungsweg individuell anzugehen. nehmen! So ist das Nachfolgende auch kein «General-Der Unternehmer ist hierbei von seiner drin- konzept», sondern eine stichpunktartige Auf- b) Bedrohung durch die Gläubigergend notwendigen produktiven Arbeit absor- führung als Muster einer Vorgehensweise. Wir Wie schon erwähnt, hat das Ansehen des Un-biert, weil er sich pausenlos mit den Fragen unterscheiden beim Lösungsansatz zwei Ar- ternehmers bei den Gläubigern mehr oder we-• Wie löse ich mich vom Druck der Gläubiger? ten: niger erheblich gelitten und er selbst wird in• Wie löse ich mein Liquiditätsproblem? 1. Operative Sanierung (Turnaround) der Regel Schwierigkeiten haben, neues Ver-• Wie überzeuge ich meine Bank? 2. Bilanzsanierung trauen zu gewinnen. Hier sollte ein externer• Wie schaffe ich den Turnaround? Nachfolgend befassen wir uns ausschliesslich Coach eingeschaltet werden, um Verhandlun-• Wie komme ich an meine Aussenstände? mit der operativen Sanierung (Wiederherstel- gen mit den Gläubigern zu führen. Ein verläss-beschäftigt. Und dann «nerven» auch noch die lung der Rentabilität / Turnaround), weil eine licher Tilgungsplan (erstellt in Einklang mitGläubiger am Telefon. Bilanzsanierung zuerst einmal Kapital benö- dem Finanz- und Liquiditätsplan) wird hier tigt und es zumindest zweifelhaft ist, ob allein nach unserer Erfahrung grösstmöglichen Er-In dieser Situation ist das Unternehmen in ho- dadurch das Unternehmen gerettet werden folg ergeben.hem Masse handlungsunfähig geworden, kann.operativ gelähmt und in seiner Wettbewerbs- Es gibt fast immer Lösungen – man mussfähigkeit behindert. Das Ansehen bei den Die Operative Sanierung sie nur finden und konsequent bearbeiten!Gläubigern schwindet zunehmend, weil «Ver- Die erste Frage, die sich einem objektiven Be- Klaus Preindl, Coachsprechungen» zu Zahlungen nicht eingehal- trachter stellt, lautet: Partner der bdc management ag
  • 31. 16 ERFOLG Reportage Ausgabe 6 Juli/August 08Ja ist denn schon Weihnachten?Der Firmen-Anlass sollte rechtzeitig gebucht werdenStehen Sie auch jedes Jahr vor den gleichen besten Tage und Plätze an exklusiven und sehrEntscheidungsfragen: Wie gestalten wir un- beliebten Gala-Dinner-Shows, die sich für fir-sere diesjährige Weihnachtsfeier? Wo und meninterne Weihnachtsfeiern oder Kunden-wie soll dieser Event durchgeführt werden? einladungen geradezu ideal eignen. Eine da- von stellen wir Ihnen in diesem Bericht vor.Vielfach wird bei dieser Entscheidung aberauch der richtige Zeitpunkt komplett verschla- GALARENA – Fine Dining Showfen. Es ist ein Thema, dass um diese Zeit noch in Bereiten Sie Ihren Mitarbeitern, Geschäftspart-weiter Ferne scheint, und wird daher von den nern oder Kunden zum Jahresende ein Show-Verantwortlichen gerne vor sich her gescho- Erlebnis der Extraklasse und tauchen Sie ge-ben: «...damit können wir uns dann noch im meinsam in eine einmalige Winterzauber-Er-Herbst beschäftigen...» beinhaltet aber für Fir- lebniswelt ein. Vom 20. November 2008 bis 4.men-Events eine trügerische Aussage, die nicht Januar 2009 öffnet GALARENA in Risch-Rot-selten in eine Sackgasse führt. Wer richtig und kreuz bei Zug die Pforten – oder besser gesagt,frühzeitig plant, sichert sich nämlich JETZT die die Zelteingänge. GALARENA bietet mit WhiteAnzeigen präsentiert von SPEZIALANGEBOT für die «ERFOLG»-Leserschaft Ab 20 Tickets erhalten Sie einen Rabatt von 5% auf den Ticketpreis. Bestellen Sie Ihre Plätze noch heute mit dem Code-Wort: ERFOLG per Telefon 041-740 09 09 oder per E-Mail: info@event1.ch Das Angebot ist nur bis zum 29. August 2008 gültig!
  • 32. ERFOLG Reportage Ausgabe 6 Juli/August 08 17Magic «Die fantastische Weihnachts-Gala- Plätze im beheizten Zelt sind Gala Plätze, an Höhenflüge während der Show ist der Spit-Show» eine Verschmelzung aus kulinarischen denen Sie und Ihre Gäste an festlich gedeckten zenkoch Béda Zingg. Der sternegekrönteGenüssen und multimedialen Darbietungen Tischen in der Arena Platz nehmen. Damit Koch aus Canada setzte lange Zeit genuss-aus Magie, Poesie und Nervenkitzel die ihre auch alle die Show optimal mitverfolgen kön- volle Meilensteine im Ausland und war auchZuseher in den Bann ziehen wird – und dies im nen, kommt das Zelt ganz ohne Sicht verde- langjähriger Küchenchef des Restaurantshöchsten Zelt der Schweiz. ckende Masten aus. Gütsch. Fantastisches Event-Erlebnis Buchen Sie JETZT Ein unvergesslicher Abend für Ihre Gäste ist Entscheiden Sie sich für das Besondere und bu- Programm, denn GALARENA steht unter der chen Sie gleich jetzt Ihre Plätze für eine der 34 Trägerschaft von zwei Superstars der Zirkus- Gala-Dinner-Shows oder der 12 Abendvorstel- welt. Freddy Nock jun. ist der jüngste und er- lungen ohne Essen zwischen dem 20.11.2008 folgreichste Spross der Zirkusdynastie Nock und 4.1.2009. Für Grossfirmen besteht die und sorgt bei jeder Vorstellung, mit seinen Möglichkeit das komplette Zelt mit Show und waghalsigen Showacts in luftiger Höhe, für Dinner zu reservieren. Die beliebten Plätze sind grossen Nervenkitzel. André Sarassani steht heiss begehrt und meist schon im Sommer ver- seit dem Jahr 2000 an der Spitze eines der er- geben. Es lohnt sich also in jedem Fall jetzt folgreichsten deutschen Zirkusunterneh- schon Ihren Firmen-Anlass zu planen. Anfragen men, das auf eine mehr als hundertjährige und Reservationen können telefonisch an die Tradition zurück blicken kann, und liefert un- Nummer: 041-740 09 09 gerichtet werden oder ter anderem das gigantisch schöne Zelt der per E-Mail an: office@event1.ch Weitere Infos GALARENA. unter: www.galarena.ch Event One GmbHGenuss mit allen Sinnen Das Aushängeschild für die kulinarischen Weiter Infos auf Seite 30Meister der Koch- und Körperkunst verführenIhre Gäste während dem 4-Gang Gala-Dinnerund der exklusiven Show in eine mystischeTraum-Erlebniswelt. Raffinierte Show- undLichteffekte integrieren die Auftritte einigerder weltbesten Artisten in eine musicalähnli-che Handlung die das Publikum in eine winter-weihnachtliche Welt einsinken lässt.Zeigen Sie ihren Kunden und Mitarbeitern Ih-re Wertschätzung und buchen Sie ein unver-gessliches Erlebnis. Geniessen Sie gemeinsamim stilvollen Ambiente das einmalige Pro-gramm bei ausgesuchten, kunstvoll angerich-teten Menüs, die keine kulinarischen Wünscheoffen lassen. Der Innenraum des Zeltes er-scheint wie ein grosser Kristallpalast. Alle 708
  • 33. 18 ERFOLG Aus- und Weiterbildung Ausgabe 6 Juli/August 08Was macht erfolgreiches Coaching aus? zählen, auf welche Weise man ein Unterneh- Aus diesem Grund stellt die Vermischung von men wie Swiss führen sollte. Beim Thema Fuss- Beratung und Coaching – wie sie zum Beispiel ball halten sich sogar Millionen Menschen für im Spitzensport häufig anzutreffen ist – einen Kenner. Da kann man nur mit dem deutschen ungünstigen Fall dar. Kabarettisten Dieter Nuhr sagen: «Wenn du mal von was keine Ahnung hast, einfach mal Coaching bedeutet, zum richtigen Zeitpunkt Klappe halten». Gute Beratung dagegen – et- die richtigen Fragen zu stellen. wa in Steuersachen, bei juristischen Angele- Das sieht bei einem professionellen Coach oft genheiten oder beim Bau eines Hauses – ist sehr leicht aus, dabei steckt dahinter hochkon- überaus wichtig und sinnvoll. In allen diesen zentrierte Arbeit, die häufig viel anspruchsvol- Fällen brauchen Sie einen Fachexperten, der ler als blosse Beratung ist. Denn ein Coach hört sich mit den Fakten auskennt. Stehen jedoch nicht nur aufmerksam auf die Worte seines eher «softe» Themen wie Erfolgsstrategien, Klienten, sondern deutet auch das, was dieser Motivation oder Kommunikation im Mittel- zwischen den Zeilen sagt. Ein guter CoachMartin Betschart punkt, lohnt sich die Begleitung durch einen weiss, wie ein bestimmter Tonfall zu interpre- anerkannten Coach sehr viel mehr. tieren ist, und kann Körpersprache deuten, dieHeutzutage wird unter dem Titel Coaching bekanntlich nicht lügt. Aufgrund dieser Beo-alles Mögliche verkauft. So gibt es Men- Bei einer Beratung geht es um Inhalte, beim bachtungen weiss ein Proficoach genau, wel-schen, die banale Tipps verteilen und dies Coaching um den Prozess. che Fragen er zu einem bestimmten Zeitpunktals intuitives Coaching bezeichnen. Dabei Der grosse Unterschied zur Beratung besteht stellen muss und welche mentalen Prozessehat ihr Vorgehen in Wirklichkeit nichts mit darin, dass der Coach keine Regeln und Rezep- er damit beim Klienten auslöst und steuert.Coaching, sondern bestenfalls mit Bera- te vorgibt, sondern dem Klienten hilft, selber Ein guter Coach verfügt – bildlich gesprochentung zu tun. Nicht zu vergessen, sollte eine die Lösung zu finden. Denn wir tragen alle un- – über mindestens drei Paar Ohren: ErstensBeratung unbedingt sachlich fundiert sein, ser Lösungspotenzial in uns. Immerhin kennt hört er, um was es im Gespräch mit dem Klien-sonst bringt sie niemanden weiter. Leider kein anderer Mensch uns so gut wie wir uns ten inhaltlich geht, das umfasst Zahlen, Datenverstehen sich viele Menschen als selbst er- selbst. Die Lösungen, die aus uns kommen, und Fakten (ZDF). Auf einer zweiten Ebenenannte Fachleute, die gerne gut gemeinte sind somit um ein Mehrfaches sinn- und wir- nimmt der Coach wahr, welche Gefühle imRatschläge geben. Solche Ratschläge ent- kungsvoller als fremder Rat. Nur die Selbsthil- Spiel sind, und drittens hört er aus den Äusse-puppen sich aber meistens eben buchstäb- fe passt wirklich zu uns und unserer Sichtwei- rungen seines Klienten heraus, welche Bedürf-lich als schmerzhafte Schläge. Mangelnde se der Welt. Zudem ist es wesentlich wahr- nisse dieser hat. Der Coach muss demnach inQualifikation und Erfahrung ersetzen keine scheinlicher, dass wir unsere eigenen erster Linie ein sehr guter Zuhörer sein.noch so gute Absicht. Schliesslich gehen Sie Lösungsansätze auch wirklich umsetzen alsmit einem Motorschaden ja auch nicht zum die Tipps von Aussenstehenden. Denn die Rat-Arzt! schläge der anderen passen eben in den meis- Ressourcezustand ¡ Lösung/Ziel ten Fällen vor allem zu der Persönlichkeit und ¤Trotzdem gibt es immer wieder typische der Weltsicht der anderen und nicht zu unse- Problem/HerausforderungStammtischexperten, die uns zum Beispiel er- rer eigenen.Anzeigen
  • 34. ERFOLG Aus- und Weiterbildung Ausgabe 6 Juli/August 08 19Wie verläuft ein erfolgreicher Coachingpro- gen Zustand kommen, um sein Lösungspo- Schritte auszuarbeiten, die festlegen, wie derzess? tenzial zu nutzen. Ressourcezustand nennen Klient künftig seine Schwierigkeiten bewältigt.1. Vertrauen wir das. Wie der Name schon sagt, besteht die Dabei verpflichtet sich der Klient, genau dieseDie Grundlage jedes Coachings ist Vertrauen. Aufgabe des Coaches darin, im Klienten zu- abgesprochenen Schritte zu gehen. Sollte derDaher sollte ein guter Coach zunächst eine nächst das Bewusstsein für seine eigenen Klient die gemeinsam geplanten StrategienVertrauensbasis schaffen, die den Erfolg des Mittel und Fähigkeiten zu verstärken. Mit Hilfe trotzdem nicht umsetzen, gibt es dafür zweiweiteren Coachingprozesses überhaupt erst des Coaches kann der Klient von diesem Aus- mögliche Gründe: Entweder ist der Coaching-ermöglicht. Entsteht kein vertrauensvolles Ver- gangspunkt dann selber verschiedene Lö- prozess nicht optimal verlaufen oder demhältnis zwischen Klient und Coach, funktio- sungswege erarbeiten. Nach Möglichkeit soll- Klienten fehlt die nötige Motivation, um seineniert die gemeinsame Arbeit in der Regel ten dabei tatsächlich mehrere Lösungen in Situation zu verändern. Dementsprechendnicht. In dieser ersten Coachingphase ist es da- Betracht gezogen werden, um über Hand- sollte in weiteren Sitzungen gemeinsam anrüber hinaus sinnvoll, alles Organisatorische zu lungsalternativen zu verfügen. Denn erfah- Optimierungsmöglichkeiten bzw. Motivati-klären und die Rahmenbedingungen wie Zeit, rungsgemäss sind die ersten Ideen nicht im- onsanreizen gearbeitet werden. Hält sich einForm etc. festzulegen. Vor allem aber muss mer die besten. Klient jedoch fortgesetzt nicht an die Verein-gleich zu Beginn ein zumindest vorläufiges barungen, macht es keinen Sinn, den ProzessZiel des Coachings definiert werden. 4. Ethik weiterzuführen. Denn die Verantwortung für Bei allen Lösungen stellt sich immer auch die die Umsetzung der Massnahmen liegt zu hun-2. Ausgangslage Frage, ob sie grundsätzlich ins Wertesystem dert Prozent beim Klienten.Im nächsten Schritt geht es darum, die Aus- des Klienten passen und stimmig für ihn sind.gangssituation des Klienten konkret zu be- Doch selbst wenn ein Lösungsweg klar und Fazit: Ein exzellenter Coach ist ein guter Zu-stimmen. Worin genau besteht sein Problem richtig für den Klienten erscheint, sollte man hörer, stellt die richtigen Fragen zur richti-bzw. seine Herausforderung? Dabei muss der zusätzlich überprüfen, ob die Lösung auch all- gen Zeit und bietet seinem Klienten HilfeCoach nicht einmal zwingend wissen, um was gemein ethisch vertretbar ist. Denn keine Lö- zur Selbsthilfe.es inhaltlich geht. Dieser Fall hat sogar den sung darf auf Kosten anderer zustande kom- Martin Betschartgrossen Vorteil, dass der Coach gar nicht erst men oder Dritten schaden. Wenn Zweifel an Weitere Infos zum Autor auf Seite 30versuchen kann, beratend einzuwirken. Ent- dieser «Schadensfreiheit» bestehen, solltescheidend ist lediglich, dass sich der Klient man lieber nach anderen, besseren Wegen su-ganz genau bewusst wird, was ihm Schwierig- chen, die für alle Beteiligten nützlich und sinn-keiten bereitet. Dazu gehört auch herauszu- voll sind.finden, ob sein Problem vielleicht nur einenTeil eines noch grösseren Problemkomplexes 5. Konkrete Strategie/Transferdarstellt. Dieses Wissen wird im Coachingpro- Die letzte Phase des Coachingprozesses drehtzess unbedingt gebraucht, um den eigentli- sich um die Zielprogrammierung und die Um-chen Kern einer Schwierigkeit zu erkennen setzung konkreter Strategien. Zu diesem Martin Betschart ist Erfolgs-Coach, Manage-und anschliessend zu bearbeiten. Zweck visualisiert der Klient sein Ziel, um es auf ment-Trainer, Bestsellerautor und TV-Talk-Am Ende dieser Phase sollten die Ergebnisse diesem Weg ins Unterbewusstsein zu pro- master.mit dem vorläufigen Ziel aus der ersten Phase grammieren. Dazu geht der Klient gedanklich Er ist der Begründer der Ressourcing® Me-abgeglichen werden, um zu überprüfen, ob in die Zukunft, um seine Lösung praktisch zu thode und leitet die Ressourcing Akademiedieses Ziel weiterhin aktuell bleibt oder einer testen. Häufig gewinnt er in diesem Prozess AG in der Schweiz.Präzisierung bedarf. noch neue Erkenntnisse, die mitberücksichtigt werden sollten. Tel.: 0041 62 767 50 503. Ressourcezustand E-Mail: info@ressourcing.chSobald das Problem einmal klar erkannt wur- Danach beginnt die Arbeit auf der Handlungs- Web: www.raag.chde, muss der Klient als Nächstes in den richti- ebene. Sinnvollerweise sind jetzt konkrete Sie möchtenAnzeigen Heizen mit Öl war gestern! mehr Präsenz bei Ihrer Mit einer Infrarot-Heizung können einzelne Räume oder ganze Gebäude äusserst effizient und kostengünstig Zielgruppe? beheizt werden. Ein einfacher Stromanschluss genügt. Die INFRAROT - Heizung 30-50% geringere Investitions-Kosten Zum Beispiel 5 Monate lang mit Werbung in der 40-60% Energie-Einsparung Zeitung, im Internet und in eNewslettern? in 3-4 Jahren amortisiert Bereits ab Fr. 660.– sind Sie dabei. keine Emissionen und Nebenkosten und ein gesundes Raumklima Rufen Sie uns an: www.agon-trading.ch 041 560 33 01 AGONSchweiz 5415 Nussbaumen Herr Rupp gibt Ihnen gerne mehr Infos Telefon 056 534 30 88 079 635 59 06 info@agon-trading.ch
  • 35. 20 ERFOLG schweizerischer kmu verband Ausgabe 6 Juli/August 08Der Erfolg beginnt im Kopf onsinstrument des Kleinbetriebes und es kann weder gekauft noch kopiert werden. Wir definieren unsere Ziele und das gültige Verhalten und richten unsere unternehmeri- schen Tätigkeiten in den Brennpunkt der Leis- tungen welche unsere kmu zu Bestleistungen und Erfolg und führen sollen. Wir notieren un- sere Ideen zum ersten klaren Leitbild. Dieses Bild muss die Richtung aufzeigen wo- hin wir uns entwickeln wollen.Konrad H. Marzohl Dieses Bild unserer kmu muss die Grund- sätze und Wirkungen beinhalten wieKmu – Die Geschäftsidee und die Vision • ist glaubhaft.(Ideenscript) beginnt erfolgreich im Kopf. • ist verständlich formuliert.Auch kmu brauchen Leitbilder und der In- • bringt dem Partner auch einen persönlichenhaber gibt seine eigene Firmenkultur vor. Nutzen.Mit dieser Arbeit wird er Einzigartig und • ist motivierend.findet im Marktfeld sein Erfolgsfaktor. • ist realistisch und in der täglichen Aufgabe umsetzbar.Es ist sehr wichtig von der richtigen Idee zu • ist eine Verpflichtung zum Handeln.110 % überzeugt zu sein, alle Kräfte zu mobili- • ist zukunftsorientiert.sieren und die Chance zu packen. Der Erfolg • stärkt das Selbstvertrauen.beginnt im Kopf. • ist der Imageträger unserer kmu. Sie als kmu mit einer neuen GeschäftsideeDie Entwicklung einer Vision und eines Ge- Der zukünftige Partner und Kunde kann sich oder einer unverwechselbaren Dienstleistungdächnisbildes ist für das kmu Unternehmen mit unserem Leistungsbild klare Vorstellung brauchen die Partnerschaft eines starkender Startschritt. machen was wir wollen und was wir können. Er schweizerischen kmu verbandes. Eine sehr ak-Es ist die zielgerichtete Auseinandersetzung erkennt, welches die Ziele der Idee ist und auf tive Trägerschaft mit Netzwerk pur welche Ih-mit der heutigen Situation und der Zukunft. In welchen Grundlagen sie erreicht werden soll re Interesswen prüft – vertritt und Ihnen eineeinem intensiven Prozess erarbeiten wir die und kann. Plattform für Ihren Start am nächsten Netz-kreativen, innovativen und erfolgswilligen Per- Das vermittelte Bild gibt das Gefühl einer be- werktreff – der Tischmesse bietet.sonen und externe Partner (Coaching/Berater sonderen kmu und bringt zum Ausdruck: dass Wollen Sie mehr wissen … so melden Sie sichusw) ein konkretes Zukunftsbild. Aus diesem wir eine eindeutige, unverwechselbare Identi- bei der Geschäftsstelle… Konrad H. Marzohlentsteht das Leitbild = Es ist unser Navigati- fikation am Markt haben. Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 Werden Sie Mitglied im schweizerischen kmu verband Beitrittsformular Mitgliedschaft Ich ersuche um die Mitgliedschaft beim schweizerischen kmu verband Einfach ausschneiden und einsenden an: Kleinbetriebe (bis 10 Beschäftigte): CHF 100.– Mittlere Betriebe (11 bis 50 Beschäftigte): CHF 150.– Schweizerischer KMU Verband Grossbetriebe (über 50 Beschäftigte): CHF 220.– Eschenring 13 Firmenname ..................................................................................................................................... 6300 Zug Vorname ..................................................................................................................................... Nachname ..................................................................................................................................... Telefonhotline: Strasse ..................................................................................................................................... 041 740 42 25 Postfach ..................................................................................................................................... PLZ, Wohnort ..................................................................................................................................... Fax : 041 740 42 26 Telefon ..................................................................................................................................... Mobil : 079 646 58 05 Fax ..................................................................................................................................... www.kmuverband.ch E-Mail .....................................................................................................................................
  • 36. ERFOLG Informatik Ausgabe 6 Juli/August 08 21 CID: 373310KMU-Sessions bei DigicompDie KMU Sessions sind gezielt auf die Be- triebsingenieur HTL/STV, IMV Informatik Technologien kundengerecht und verständ-dürfnisse des Motors der Schweizer Wirt- GmbH. Beta-Tester der ersten Stunde. Er kennt lich zu vermitteln und zu implementieren.schaft ausgerichtet: Den Teilnehmer erwar- den neuen Server 2008 in allen Varianten. Derten Antworten auf die brennenden IT-Fra- Small oder der Essential Business Server 2008 Die KMU-Sessions finden im September statt:gen in KMUs. ist seiner Meinung nach eine extrem gute Op- Am 9.9. in Basel, am 11.9. in St. Gallen, am 16.9. tion für KMU, was Preis-Leistung betrifft. Ro- in Bern und am 23.9. in Zürich.Diesmal stehen die Herausforderungen der land Cattini verfügt über das Microsoft Certi-Implementation im Spotlicht der Sessions. Mit fied Trainer (MCT)-, über das MCSE / MCSA Die KMU-Sessions kosten CHF 120.– pro Teil-Office 2007 inklusive SharePoint- und Ex- (Windows Server 2003)- und das ITIL Founda- nehmer. Mit inbegriffen: Small Business Es-change-Integration und dem demnächst auf tion-Zertifikat. Als erfahrener Software-Ent- sential Server 2008 Preview auf CD,dem Markt erscheinenden Small Business Es- wickler und Projektleiter führt Roland Cattini Networking-Apéro und Kursgutschein für Di-sential Server stehen interessante Produkte eine eigene Beratungs- und Schulungsfirma. gicomp Kurse im Wert von CHF 100.–.zur Auswahl, die KMUs bei ihren Business-He-rausforderungen tatkräftig und kostengüns- Office 2007 Migration Details und Anmeldung untertig unterstützen können. Allerdings sollten Wie migriere ich Office 2007 am einfachsten www.digicomp.ch/kmuKMUs bei der Einführung dieser Effizienztrei- in meinem Unternehmen? Wie steht es mitber auf ein paar wichtige Punkte achten. Digi- der Abwärtskompatibilität? Wie kann ich mei-comp stellte sie an den KMU Sessions vor. ne Mitarbeiter für die Migration begeistern? Über Digicomp Was muss man unbedingt bei Makros und Digicomp ist mit über 600 verschiedenenThemen diesmal: Ribbon beachten? Kann ich gleich auch Sha- Seminarthemen, 40 Lehrgängen, 10 Boot- rePoint integrieren? Und wie viel ist sinnvoll camps, Workshops, E-Learning und 300 er-Windows Small Business Essential Server 2008 für welche KMU Grösse? Gerade bei der Inte- fahrenen Trainern der führende professio-Was kann er? Was bringt er mir als Klein- und gration von Office mit SharePoint und Ex- nelle IT-Bildungspartner der Schweiz. Mit ei-Mittelunternehmer? Wie wird er eingesetzt? change müssen sich KMU immer die Frage genen, äusserst zentral gelegenenUnd was kann er nicht? Sowohl Small als auch stellen, in welche Funktionen für Ihr Unter- Seminarzentren in Zürich, Basel, Bern, St.Essential Server kommen mit einer Vielzahl in- nehmen wirklich geschäftsfördernd sind und Gallen, Lausanne und Genf und dem Part-tegrierter Server daher: SharePoint 2007, Ex- welche folgenlos weggelassen werden kön- nerstandort in Bellinzona unterstützt Digi-change Server 2007 und als Premium Edition nen. Dies beschleunigt eine Migration enorm comp jährlich 14’000 Kursteilnehmende, ih-SQL Server 2008. Der Small Business Essential und erhöht die Akzeptanz der neuen Anwen- re beruflichen und privaten Ziele zu errei-Server wird in der zweiten Jahreshälfte von Mi- der. chen.crosoft lanciert. Vor allem im Pricing und bei Die Dienstleistungen der Digicomp Acade-der Lizenzierung bietet der SBES enorme Vor- Referent: my AG sind Benchmark im Schweizer Bil-teile für KMUs gegenüber der kompletten Oli Ryf, Solutions Architect, Fonstone GmbH dungsmarkt. Dank einer Kundenzufrieden-Windows Server 2008. Roland Cattini wirft ge- Als Consulter hat er bereits zahlreiche Office heit von über 95 Prozent und maximalermeinsam mit Ihnen jetzt schon einen Blick auf und SharePoint Migrationen in Unternehmen Lerneffizienz trägt Digicomp dazu bei, diedie Preview-Version – optimal für Sie als Ent- verschiedenster Grössen begleitet. Er lässt uns Mitarbeitenden unzähliger Firmen im Ar-scheidungshilfe. an seiner Praxis-Erfahrung teilhaben. Oli Ryf ist beitsalltag nachhaltig weiterzubringen und seit mehr als 15 Jahren im Trainings- und Bera- ihre Produktivität und ihr Know-how zu stei-Referent: tungsgeschäft tätig und immer noch interes- gern.Roland Cattini, Dipl. Elektroingenieur HTL, Be- siert und motiviert, verschiedene Microsoft
  • 37. 22 ERFOLG Strategie Ausgabe 6 Juli/August 08«Positive Provokation» - Wie herausforderndesTraining zur Führungskräfteentwicklung beiträgt Verhalten ist also nicht nur die Summe aus Per- sönlichkeit, Fachwissen, Fertigkeiten und Er- fahrung, sondern wird erst vollständig, wenn auch unsere Umgebung – die Sicht der ande- ren auf uns – mit einbezogen wird. Was kann ich, was weiß ich, welche Erfahrungen habe ich gemacht und – ganz wichtig – wie sehen michInformationstechnologie, Globalisierung trainings. Es sind niemals Fachwissen und Er- die anderen: Die Kombination dieser Faktorenund demographischer Wandel haben in fahrung allein, die einen gewünschten Füh- führt zu unserem persönlichen Mindset - un-den letzten Jahrzehnten eine völlig neue rungsstil herbeiführen, sondern ausschlagge- serer Denkweise oder Haltung. Das ist insbe-ökonomische und soziale Realität geschaf- bend ist am Ende das Verhalten des Manage- sondere Managern nicht leicht zu vermitteln.fen. Wissen und Lernen sind zu einem ent- ments bzw. des gesamten Systems.scheidenden Produktionsfaktor geworden Angenommen, die Fachexpertise einer Füh-und müssen in die Unternehmensstrategie Eine von oben nach unten strukturierte Orga- rungskraft ist hoch und auch der Erfahrungs-einfließen, um Know-how-Entwicklung und nisation korrespondiert in weiten Teilen nicht schatz ist beachtlich, so gilt es doch, diese As-Innovationskraft zu sichern. In Zeiten be- mehr mit unserer dynamischen und komple- pekte in der Kommunikation mit anderen zu-ständiger Veränderung muss Lernen im xen Welt; die Ebenen müssen sich durchdrin- nächst hinten an zu stellen: Zuhören, ohneSpannungsfeld zwischen Stabilität und In- gen, kooperieren und voneinander lernen. schon die Antwort zu formulieren, Feedbackstabilität gewährleistet werden. Die große Ambition, Motivation und Persönlichkeit des geben, ohne persönlich zu werden, den Füh-Herausforderung für Unternehmen und Or- einzelnen kommen an dieser Stelle ins Spiel; rungsstil dem zu Führenden anpassen, – dasganisationen besteht darin, diesen perma- die besondere Herausforderung besteht da- sind Verhaltensskills, die wirklich zu Motivationnenten Veränderungsprozess zu managen rin, an der eigenen Wahrnehmung zu arbeiten und Leistungsbereitschaft, zu Vertrauen undund nicht ihn seinem Strudel zu versinken. und vor allem auch andere Sichtweisen wert- Veränderung führen. schätzen zu lernen.Gemeinhin werden drei Lernformen unter- Verhalten kann nur durchschieden: Das Kognitive Lernen oder Training Die Führungs-Kraft der Verhalten verändert werdenzielt vor allem auf die Aneignung von Wissen, Führungskräfte entwickeln Das Verhalten von Führungskräften zu ändern,das zu einem späteren Zeitpunkt erinnert und An der Stellschraube Verhalten zu drehen ist die dann wiederum das Verhalten Ihrer Mitar-abgerufen werden kann. Beim Skill Training nicht einfach: 90 % unseres Verhaltens werden beiter und Teams beeinflussen sollen, stellt ei-geht es im Kern darum, Fertigkeiten zu entwi- instinkthaft und unbewusst abgerufen. Bewer- ne besondere Herausforderung dar. Vielfachckeln, die unmittelbar eine Anwendung in der tet werden wir hingegen von anderen nach sehen Vertreter des Managements die Not-Praxis finden. Ohne diese beiden Arten der unserem offensichtlichen, dem sichtbaren Ver- wendigkeit einer inneren Entwicklung nicht,Wissensvermittlung kommt keine lernende halten. Dies führt in weiten Teilen zu einer Dis- sondern sind eher auf konkurrenzbetonte As-Organisation aus. krepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild. pekte und übertriebene Szenarios aus: Der Tiefes Verständnis, Identifikation mit dem an- Beste werden, die Karriereleiter empor klet-Wettbewerbsentscheidend ist aber am Ende deren oder gar Motivation von Mitarbeitern tern, wichtig, mächtig und bekannt werden.der Einsatz und das Gelingen von Verhaltens- sind so nicht möglich. Das ist nicht selten Teil der Persönlichkeit.Anzeigen SindERFOLG sucht per sofort oder nach Vereinbarung Die Fachzeitschrift Sie ein Macher? einen versierten oder eine versierte Inserateverkäufer/Inserateverkäuferin mit freier Zeiteinteilung Als Bindeglied zwischen Verlag und Kundschaft tragen Sie massgeblich zum Erfolg unserer Zeitschrift bei. Sie haben ein gewinnendes Auftreten, sind selbständiges Arbeiten gewohnt, erfolgsorientiert und redegewandt. Wir bieten Ihnen ein angenehmes Arbeitsklima in einem aufgestellten Team und eine zeitgemässe Entlöhnung. Kontakt: Herr Roland Rupp, KMU Netzwerk Verlag GmbH, Bösch 104, 6331 Hünenberg, 041 560 33 01 • verlag@netzwerk-verlag.ch
  • 38. ERFOLG Strategie Ausgabe 6 Juli/August 08 23Scheitern wird gerne den äußeren Umständen revidieren. Dies führt zu einer großen Dynamik die Panik-Zone zu geraten. Nur in diesem Zu-angelastet, das mögliche eigene Unvermögen in der Gruppe, bei der die Teilnehmer nie Zaun- stand erzielt der Lernprozess die angestreb-wird nicht erkannt. gast, sondern immer aktive Mitspieler sind. ten Resultate. Für den Trainer bedeutet das, je- dem Teilnehmer gleichermaßen und nach je-Verhaltenstraining ist hier eine wirksame In- Besonderen Wert legen wir bei der Business dem Übungsabschnitt Feedback zu geben.tervention. Und: Verhalten kann nur durch Ver- Performance Academy auf Präzision in der Und zwar in Bezug auf sein sichtbares und seinhalten geändert werden. Das bedeutet, dass Kommunikation. Uneindeutigkeiten oder unbewusstes Verhalten.die Führung zunächst an ihrem Verhalten ar- Rechtfertigungen auf bestimmte Fragestel-beiten muss, um andere zu Veränderungen zu lungen werden entlarvt und durch eine ge- Zu allen 13 Führungskompetenzen, die bei unsbewegen. schickte «sokratische» Fragetechnik des Trai- geschult werden, erhält der Teilnehmer konti- ners zu eindeutigen Antworten entwickelt: nuierlich Feedback – während der Trainingsta-Die «positive Provokation» als Vom «Ja, aber ...» zu «Ja, und ...» – vom reakti- ge und nach Abschluss der fünftägigen Einhei-Interventionsinstrume ven Kommunizieren zur Pro-Aktivität. ten. Zusätzlich sind die Teilnehmer aufgefor-Erste entscheidende Voraussetzung für Verhal- dert, nach jedem Trainingsabschnitt bzw.tensänderung durch Training ist die aktive Mit- Überhaupt spielt die Kunst des richtigen Fra- Coachingtag ihren individuellen ‚Persönlichenwirkung der Teilnehmer. Und Verhalten benö- gens eine entscheidende Rolle. Im Führungs- Entwicklungs-Plan’ (PEP) aufzustellen.tigt ein Feedback, eine Spiegelung, die im Trai- alltag wie auch in Führungskräftetrainings. Ziel dieser Pläne ist es, in Abstimmung mitning erfolgen kann. Viele Manager haben Schwierigkeiten, offene dem Vorgesetzten oder Coach, die eigenen Ak- Fragen zu formulieren, die dem Angesproche- tionspläne auf die Ziele des UnternehmensWir bei der Business Performance Academy nen Raum für die Entwicklung eigener Gedan- auszurichten. Das neue Verhalten soll schließ-haben hierfür eine Didaktik entwickelt, die wir ken geben. lich zu den Ergebnissen führen, die aus Unter-als «positiv provokativ» bezeichnen. Hiermit nehmenssicht angestrebt werden.bringen wir die Führungskräfte zum reden «Heute sind geschlossene Fragen verboten»und zum handeln. Unsere Trainer fordern die ist eine häufige Anweisung in unseren Trai- Menschen wollen sich verändern, aber sieTeilnehmer heraus, nicht nur über ihre Leistun- nings. Dies führt die Teilnehmer nicht selten an möchten nicht verändert werdengen und Erfolge zu sprechen, sondern auch ihre Grenzen. Sie bemerken durch das «Ver- Wenn wir etwas Neues lernen und anwendenüber die Anteile, die verbessert werden kön- bot», wie wenig sie in der Lage sind, offene Fra- wollen, zählt das goldene Gesetz der Wieder-nen und sollen. Denn wer andere führen will, gen zu formulieren und aus ihren lieb gewon- holung. Das neue Verhalten muss regelmäßigmuss zunächst sich selbst managen und das nenen Denk- und Verhaltensmustern auszu- eingeübt und schnellstmöglich in einen prak-bedeutet auch, sich selbst zu verbessern. brechen. Erhöht man den emotionalen Druck tischen Zusammenhang im Businesskontext durch eine gezielte «positive Provokation», öff- verankert werden. Es gilt dann als verinner-Unsere Trainings basieren auf einem Höchst- net man die Menschen für Erkenntnisse und licht, wenn die ersten erzielten Veränderun-maß an Aktivität der Teilnehmer. Auch in der Veränderungen. gen den Teilnehmer motivieren, an dieser Stel-Trainingsgruppe richten wir unser Augenmerk le weiter zu arbeiten.auf die einzelne Person und coachen sie. Nicht Kein Komfort, aber auch keine Paniknur die Vermittlung der Lerninhalte steht im «Tough on the contents, gentle with the relati- Menschen wollen sich verändern, aber sieFokus – entscheidend ist die sofortige Reakti- onships»: Verhaltenstrainings müssen die Teil- möchten nicht verändert werden. Sie müssenon des Trainers auf ein bestimmtes Verhalten. nehmer emotional ansprechen. Wir unter- selber die Macht und Emotion der Verände-Feedback erfolgt unmittelbar, direkt und lö- scheiden bei der Führungskräfte-Entwicklung rung spüren. Sie müssen bemerken, dass Siesungsorientiert. Fällt beispielsweise ein Teil- drei Zustände: die «Komfort Zone», die mehr zurück bekommen, als sie investiert ha-nehmer durch eine Schwäche bei einem be- «Stretch-Zone» und die «Panik-Zone». Die po- ben. Veränderung im Unternehmen ist Verhal-stimmten Kommunikationsverhalten auf, wird sitiv-provokative Didaktik des Trainings moti- tensänderung – pro-aktiv, positiv und provo-er eingeladen, an einer Übung mitzuwirken, viert die Teilnehmer, sich aus eigenem Antrieb kativ. Hans M. Verheijkeum so den Mangel selber zu erkennen und zu heraus in die Strech-Zone zu bewegen, ohne in Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen
  • 39. 24 ERFOLG Verkauf Ausgabe 6 Juli/August 08Mit Kundenzufriedenheit zum Erfolg sichten. Demzufolge ist auch wichtig, dass Partner kreativ und innovativ sind und neue Produkte oder Dienstleistungen mit neuen Strategien in neuen Märkten erproben und erfolgreich einführen. Urs-Peter Lehmann Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Kundenzufriedenheit erlangt man nicht Der Kunde ist das wichtigste Kapitalnur mit der Qualität oder Leistungsfähig- Dies gilt für jedes Unternehmen. Es ist uner-keit eines Produktes, sondern auch, oder lässlich, dass dem guten Kundenkontakt dievor allem, durch weiterreichende Angebote grösste Aufmerksamkeit geschenkt wird undund Dienstleistungen. zwar auf allen Abteilungsstufen. Es dürfen kei- ne Möglichkeiten vergeben werden, nur weilUm die zunehmenden Kundenerwartungen die Kundenzufriedenheit nicht optimal ange-zu erfüllen braucht es Flexibilität und Anpas- strebt wird. Jeder Kontakt der über das Ge-sungswille. Der weltumspannende globale wohnte (Normale) hinausgeht, bringt auch dieWettbewerb und Leistungsdruck zwingt zur Chance, neue Kunden zu gewinnen und sichVeränderung von bisher erfolgreichen Strate- positiv vom Mitbewerb abzuheben.gien. Es ist heute besonders wichtig Urs-Peter Lehmann• Verbesserungsziele und Prozessmanage- Partnerschaft mit dem Kunden realisieren Diplomkaufmann Handel Verkauf ment durch Teams zu verwirklichen Wird eine Kundenpartnerschaft angestrebt• Veränderungsprozesse einzuleiten um die und realisiert, kann langfristig eine Koopera- Geschäftsführer der Effizienz der ganzen Firma zu steigern und tion und Produktivität erreicht werden, die Line-up Consulting 5615 Fahrwangen das Personal auf ein Self-Learn und Self-Mo- Vertrauen schafft und den Erfolg garantiert. Spezialisierung in Verkauf, Marketing, tivating-Level u bringen Dieser Know-how-Transfer ist der Schlüssel Franchising, Consulting und• Neue Märkte zu erschliessen von Steigerung von Auftragsbestand, Um- Qualitätsmanagement (TQM)• Kundenbedürfnisse und –Erwartungen voll- satzvolumen, Rentabilität, Stabilität, Selb- lineup@upl.ch ständig zu kennen ständigkeit, Progression und Zukunftsaus-Anzeigen
  • 40. ERFOLG Marketing Ausgabe 6 Juli/August 08 257 unumstössliche Geboteim MarketingMarketing ist ein Wettstreit – nicht der an- 3. Gebot: Nur die Wahrheit des Kunden zähltgebotenen Produkte, sondern der subjekti- Viele Anbieter sind überzeugt, im Mitbewer-ven Wahrnehmungen. Wie schaffen Sie es in bervergleich das bessere Angebot zu haben.die Gunst der Kunden? Und sie glauben, dass sich das langfristig durchsetzen wird. Nur: Das einzige, was zählt,1. Gebot: Seien Sie Erster ist die Wahrnehmung des Kunden, und die istSeien Sie der erste Anbieter in Ihrer Produktka- immer subjektiv! Objektive Realität ist eine Il-tegorie, anders gesagt: Bringen Sie ein Pionier- lusion des Anbieters. Denn Wahrheit ist nichtprodukt auf den Markt. Die Menschen haben das gleiche wie Wahrnehmung – das gilt imden Ersten auf lange Zeit im Gedächtnis – das Marketing ganz besonders. Befassen Sie sichist bei der Mondlandung genau gleich wie im deshalb vor der Marketingplanung mit der Art,Autogewerbe oder in der Computerwelt. Als wie sich Ihre Kunden ihr Bild machen. werden kaum je ernsthaft evaluiert. Auf langeNachfolger starten Sie bereits mit Rücklage Sicht entwickelt sich jede Produktkategorieund müssen die Kunden überzeugen, dass Sie 4. Gebot: Setzen Sie auf ein Schlagwort zum Wettbewerb zwischen zwei Anbietern:besser sind als der Erste. Wer aber erinnert sich Sie öffnen den Weg in die Köpfe der Kunden, Swisscom und Sunrise, Migros und Coop, Pep-an den zweiten Solo-Atlantikflieger? (Obwohl wenn Sie Ihr Angebot auf ein einziges, einfaches si und Coca Cola. Mit zunehmender MarktreifeBert Hinkler schneller flog und weniger Sprit Wort oder Konzept konzentrieren und dieses wird es für die hinteren Ränge immer schwie-verbrauchte als Charles Lindbergh.) mit Nachdruck kommunizieren. Volvo hat seine riger: Die Kunden setzen nämlich «marktfüh- Autos eng mit dem Wort «Sicherheit» verbinden rend» oft mit «gutem Angebot» gleich (siehe2. Gebot: Machen Sie etwas Neues können. Maggi hat es geschafft, zum Synonym Gebot 4, subjektive Wahrnehmung).Was können Sie tun, wenn Sie mit Ihrem Ange- von Flüssigwürze zu werden. Und Google hat inbot nicht die Nummer eins sind? Schaffen Sie jüngster Zeit ein neues Wort für «Suchen» kre- 6. Gebot: Denken Sie langfristigeine neue Produktkategorie, in der Sie der ers- iert. Übrigens: Kupfern Sie kein Schlagwort ab! Es dauert seine Zeit, bis Marketingaktivitätente Anbieter sind, und kommunizieren Sie die- Denn welche Anstrengungen Sie auch immer ihre Wirkung zeigen. Prüfen Sie bei Ihren Wer-sen Unterschied. IBM war der erste und führen- unternehmen, Sie werden es nicht schaffen, die beaktivitäten auch, ob kurzfristige Effektede Anbieter im Computerbereich. Dell ver- Gedanken des Kunden umzupolen. Mit jeder langfristig nicht den Geschäftserfolg torpedie-kaufte auch bloss Computer – aber tat dies als Werbung würden Sie die Kampagne des Mitbe- ren. Aktionsangebote z.B. stimulieren den Ab-erstes Unternehmen per Telefon. Heute ist Dell werbers unterstützen, der dieses Schlagwort als satz kurzfristig, lehren den Kunden aber auch,in dieser Kategorie unangefochten Marktfüh- erster besetzt hat. Woran denken Sie, wenn Sie dass sich der Kauf zum Listenpreis nicht lohnt.rer und gehört zu den Top 3 im Computer- hier «zoom – what else?» lesen?markt. 7. Gebot: Halten Sie Ihr Ego klein 5. Gebot: Seien Sie Zweiter (wenn Sie nicht Hochmut kommt vor dem Fall. Machen Sie es Die Kunden interessieren sich für das, was neu Erster sein können) sich zur Gewohnheit, dass Ihre Meinung nichtist im Markt. Der Entscheid, welches der «glei- Die Kunden mögen Monopolisten nicht so die allein entscheidende ist (ja vielleicht nichtchen» Produkte besser ist, interessiert sie we- gerne, sie haben lieber einen zweiten Anbieter einmal die wichtigste). Bemühen Sie sich stetsniger und er wird erst noch irrational gefällt zur Auswahl. Ein zweiter aber genügt, die um die Aussensicht und beachten Sie die Mei-(siehe 3. Gebot). Nummern drei bis siebenhundertzweidreissig nung Ihrer Mitarbeitenden. Erfolgreiche Pro- jekte stärken das Ego und erhöhen die Gefahr,Anzeigen das eigene Urteil als unfehlbar einzustufen und die Wahrnehmung des Kunden zu verges- sen. (Nach dem Buch «Die 22 unumstösslichen Gebote im Marketing» von Al Ries und Jack Trout / ECON Verlag) Helen Töngi Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30 Zoom Marketing GmbH ist spezialisiert auf integriertes Marketing für kleine und mittle- re Unternehmen. Die Dienstleistungen ge- hen von der Lösung strategischer Marketing- und Kommunikationsfragen über die Kon- zeption und Umsetzung taktischer Marke- tingaktivitäten hin zur nachhaltigen Pflege der Beziehungen zu Kunden und Geschäfts- partnern.
  • 41. 26 ERFOLG Marketing Ausgabe 6 Juli/August 08Neuromarketing zwischen Zu den wichtigsten Lektionen gehört das Wis- sen, wann und wie die unbewusst arbeitenden Hirnareale geprägt werden. Was geschieht inMode und Notwendigkeit der frühen Kindheit, was in der Pubertät? Wie funktioniert das menschliche Datenverarbei- tungssystem? Welche Rolle spielen die Gefüh- le und wie kann ich besonders starke Emotio-«Kaufknopf gefunden!» Spannend wird Neuromarketing jedoch, nen auslösen? Wieso verarbeitet unser GehirnSo stand es auf der ersten Seite der Bild- wenn wir es als Treffpunkt sehen, auf dem sich Informationspakete als Geschichten? WelchenZeitung. Und da Journalisten die Wahrheit For-scher und Praktiker verschiedenster Inte- Regeln gehorchen Geschichten, die beson-und nichts als die Wahrheit verkünden, hat ressen einfinden. Denn nirgendwo tauschen ders gut in Erinnerung bleiben?diese Schlagzeile Folgen. Bewährte Rezep- sich Hirnforscher, Verhaltenswissenschaftler, Angewandte Hirnforschung heisst, die wissen-te geraten plötzlich in den Verdacht, giftige Künstler und Psychologen aller Richtungen schaftlichen Erkenntnisse der letzten beidenSubstanzen zu verwenden. Medizinische intensi-ver aus. Und ihr gemeinsames Ziel lau- Jahrzehnte in eine Sprache zu übersetzen, dieUntersuchungen sollten mit Marktfor- tet: Den Menschen besser kennen lernen, so uns vertraut ist. Deshalb spreche ich in mei-schungsinstituten abgesprochen werden. wie er tatsächlich ist. Wie er sein soll, steht klar nem Buch «Tausend und eine Macht. Marke-Und wer nicht limbisch denken kann, soll weniger im Zentrum.Was all solche Gesprä- ting und moderne Hirnforschung» von Hel-gefälligst einen entsprechenden Workshop che ergeben, gibt Stoff genug, um bisherige den, Schönheit, Bild, Einfachheit, Ritualen oderbesuchen. Mit meinen Ausführungen zum Strategien zu überdenken und neue Instru- Kitsch. Deshalb reduziert mein deutsche Kolle-Trendbegriff Neuromarketing möchte ich mente der Verführung zu entwickeln. Denn ge Hans-Georg Häusel das emotionale Systemdie allzu Aufgeregten beruhigen und die obwohl sich Ideologen daran stören mögen, auf die drei Kategorien Balance, Dominanzallzu Ruhigen aufregen. Denn weil ich mich Marketing ist und bleibt die Beeinflussung und Stimulanz. Und deshalb zeichnet Geraldseit zwei Jahrzehnten intensiv mit den Er- menschlichen Wahlverhaltens. Und dazu ist Zaltman, Professor für Marketing an der Har-kenntnissen der Neurowissenschaften aus- Verführung wesentlich besser geeignet als vard Business School mentale Landkarten, aufeinandersetze, sehe ich die Dinge etwas ge- Belehrung. denen Ersterlebnisse, bedeutende Ereignisselassener. oder notwendige Vorurteile eingetragen sind. Wenn Sie zu den Menschen gehören, denenKlären wir zuerst die Sachlage. Unter Neuro- beim Wort Verführung gleich unwohl wird, Neuromarketing ist angewandte Hirnfor-marketing versteht man heute mehr als das sollten Sie Hirnforschern besonders gut zu- schung, weil seine Konzepte auf dem GlaubenMessen von Hirnströmen und Betrachten ge- hören. Zumal ihre wichtigste Botschaft Alt- beruhen, der Mensch habe zwar durchaus ver-scannter Hirnwindungen. So faszinierend es ist, meister Goethe seinem Mephisto, also dem nünftige Seiten, werde aber in erster Linie vomMenschen in eine sündhaft teure High-Tech- Teufel, schon vor zweihundert Jahren in den Unbewussten gesteuert. Also steht die SucheRöhre zu schieben, ihnen Fragen zu stellen Mund legte. Sie lautet: Du glaubst zu schie- nach den Geschichten im Vordergrund, die wiroder Waschmittelverpackungen zu zeigen und ben, und du wirst geschoben. Die Hirnfor- den Marktforscher nicht oder nur ungern er-die Resultate auf dem Computer zu betrach- scher umschreiben diesen Tatbestand ledig- zählen. Wer die wichtigsten Geschichten sei-ten, so erbärmlich sind die Resultate. Oder ist lich anders, wenn sie sagen, dass unser Han- ner Kunden kennt und an sie andocken kann,Ihnen die männliche Vorliebe für Sportwagen deln von neuronalen Mustern bestimmt wird, bekommt ein Instrument in die Hand, das sichneu? Überrascht Sie die Aussage, dass starke auf die das Bewusstsein zum grössen Teil kei- nicht einfach kopieren lässt. Good by Buy but-Marken besser im Gedächtnis haften bleiben. nen direkten Einfluss ausübt. Also was ist die ton. Herzlich willkommen Neuromarketing.Mein Erstaunen war jedenfalls nicht gross, als Konsequenz? Wer auf menschliches Verhal- www.propeller.chmir der zuständige Mann von Henkel sagte, ten Einfluss nehmen will, muss die Zeichen- www.1001macht.chsein Unternehmen würde sich von solch teuren sprachen des Unbewussten kennen und an-Übungen wieder verabschieden. Good by Buy wenden. Und wer sie nicht kennt, muss sie Dr. Werner T. Fuchsbutton. Vielleicht später wieder. eben lernen. Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen ERFOLG zielgerichtet inserieren 041 740 42 25
  • 42. ERFOLG Marketing Ausgabe 6 Juli/August 08 27Tausend und eine Macht. Marketingund moderne Hirnforschung Inhalt: Nachdem sich die moderne Hirnforschung in den letzten zwanzig Jahren rasant entwickel- te, nahm auch das öffentliche Interesse an ihren Resultaten zu. Was will der Mensch? Was steuert sein Verhalten? Entscheidet er selbst? Oder ist er nur das Opfer chemischer und neuronaler Vorgänge? Das sind span- nende Fragen, besonders für Werbung, Mar- keting und Kommunikation. Denn schliess- lich geht es in diesen Branchen ganz beson- ders um die Beeinflussung menschlichen Wahlverhaltens. Nimmt man die Erkenntnis- se der Hirnforschung tatsächlich ernst, be- deutet dies auch den endgültigen Abschied vom Homo Oeconomicus. Aber was tritt an seine Stelle. Genau darauf gibt das Buch Ant- worten, deren Befolgung sich in der PraxisDr. Werner T. Fuchs bereits bewährte.Was in Ihrem Kopf vorgeht, beantwortet die Im Buch finden sich zwölf Instrumente oderHirnforschung. Wie Sie andere Menschen Werkzeuge, mit denen der Kampf um dasbeeinflussen können, weiss das Marketing. knappe Gut Aufmerksamkeit eher gewonnenIn diesem Buch werden die beiden Gebiete wird als mit Schulbuchwissen. So radikal eini-erstmals zusammengeführt. Und wenn sich ge Verlautbarungen der modernen Hirnfor-Wissenschaft in so leichtfüssig erzählten schung sind, so radikal mag der einigen LesernGeschichten zu Wort meldet, wird Geheim- der neue Marketingansatz vorkommen. Doch Tausend und eine Macht.nisvolles plötzlich verständlich. Ein Buch nur wer auch anders handelt, denkt auch wirk- Marketing und moderne Hirnforschungfür: Menschen, die Produkte, Ideen, Leistun- lich anders. Doch «Tausend und eine Macht» Orell Füssli Verlag 2. Aufl. 2007gen oder sich selbst verkaufen wollen. Be- ist nicht einfach ein How-to-do-Buch. Es ist ei- 264 Seiten, gebundeneinflusser sämtlicher Branchen, Funktionen ne fast unerschöpfliche Fundgrube für alle, die Fr. 49.– / €29.80und Lohnkategorien.Alle, die sich für gerne wüssten, was in ihrem Kopf vor- und ab- ISBN 3-280-05033-2menschliches Verhalten interessieren. Lo- geht.cker geschrieben, mit ungewöhnlichen Zi- Das neue Buch von Dr. Werner T. Fuchstaten gespickt, wunderschön gestaltet und Werner T. Fuchs lebt in Zug (Schweiz) als Marke-mit aussergewöhnlichen Fotos von Peter tingexperte und Werbefachmann. Er ist Inhaber Management by Heroes…Tillessen. der Agentur Propeller Marketingdesign.Anzeigen
  • 43. 28 ERFOLG Reportage Ausgabe 6 Juli/August 08XM-AG EXECUTIVE MANAGEMENTAktiengesellschaft für Human Resources Personal Management sondern auch von seinem privaten Umfeld ab- • ist die an Unternehmenszielen orientierte hängt. Das persönliche Coaching beinhaltet individuelle Entwicklung von Mitarbeitern, die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, insbesondere Führungskräften als Ganzheitlichkeit. Es fängt damit an, was will • ist «gelebte Wertschätzung» der Menschen die Person wirklich und wo und wie können eines Unternehmens wir behilflich sein, die geeignete Position zu • ist Investition in die Resource Human Capi- finden. Jeder der an dem Arbeitsplatz einge-Wolfgang Richter tal setzt wird, an dem er sich 100% wohl fühlt, wird Hierbei übernehmen wir die Rolle des «kriti- auch zu 100% oder oftmals zu mehr alsDie XM-AG etabliert und empfiehlt sich in schen Coaches» für Ihr Management bzw. für 100%tige Produktivität fähig sein. Die Persön-der Schweiz für: Sie als Unternehmer und stellen uns gemein- lichkeit und das persönliche Wohlbefinden• Executive Search sam z. B. folgende Fragen: umfasst wie schon gesagt, auch die persönli-• Personalmanagement • Ist unsere Führungsmannschaft auf allen Po- che Situation, die sich ganz klar nicht immer• Demographieberatung sitionen richtig besetzt? vom beruflichen und die damit verbundene• Interimmanagement • Informieren wir umfassend und kommuni- Leistungsfähigkeit im beruflichen Bereich zieren wir ergebnisorientiert? trennen lässt. Unser Anliegen ist von daher inExecutive Search • Fordern wir Innovation und Kreativität he- allen Lebensbereichen unterstützend zur Sei-• ist die punktgenaue, systematische Suche raus? te zu stehen, dass die 100%tige Produktivität nach qualifiziertem Fach- und Führungsper- • Haben wir uns die richtigen und anspruchs- im beruflichen Bereich überhaupt möglich sonal durch Direktansprache. vollen Ziele gesetzt? wird. Das Coaching beinhaltet berufliche, so-• ist Newplacement oder ausgelagerte Perso- • Prägen wir ein Arbeitsumfeld voller Vertrau- wie private Ziele und Wünsche eine Anschau- nalentwicklung auf höchstem Niveau. en, indem wir transparent belohnen und ung der Ganzheitlichkeit. Fehler offen und fair ansprechen?Der ganzheitliche Ansatz • Ist unsere Hierarchie flach genug und somit Interim ManagementWas uns von unseren Wettbewerbern im Be- die Verantwortung «vor Ort»? Interim Management ist die zeitlich befristetesonderen unterscheidet ist die Auswahl der • Was lebt das Management konkret vor? Übernahme von Managementfunktionen aufKandidaten unter Beachtung des ganzheitli- Dabei erarbeiten wir gemeinsam die jeweils freiberuflicher Basis, wenn zusätzliches Ma-chen Ansatzes im Rahmen der Prozessorien- unterschiedlichen Ausgangslagen und entwi- nagement-Know-how kurzfristig benötigttierung. Manager und Mitarbeiter, die präven- ckeln umsetzbare Vorgehensweisen vornehm- wird. Dabei werden entweder Vakanzen über-tiv und ganzheitlich denken und handeln, die lich unter dem Motto: «Hilfe zur Selbsthilfe». brückt wie zum Beispiel:ein Unternehmen als lebendiges Gebilde se- Zur Erreichung der vereinbarten Entwick- • Interimsleitung oder Stellvertretunghen, unterscheiden sich in Haltung, Kultur und lungsziele bieten wir Instrumente und Leistun- • Überbrückung bei Unternehmer Nachfolgeihren Erfolgen ganz wesentlich von ihren Mit- gen, die möglichst «on the job» unterneh- (Generationswechsel) oder es handelt sichbewerbern. mens- und aufgabenzentriert die Teilnehmer um Aufgaben mit einmaligem Charakter, das trainieren. Der unmittelbar anwendbare Nut- kann sein:Der Nutzen für Ihr Unternehmen vom Einsatz zen steht im Vordergrund, d. h. wir arbeiten an • Projektarbeit wie z. B.: Trouble-Shooting,dieser Führungskräfte und Mitarbeiter rech- konkreten Fällen aus der Praxis unserer Kun- Turn-Around, Sanierungen, Wachstumssi-net sich nicht nur in Franken und Rappen, son- den. Jeder Teilnehmer hat einen individuellen cherung, Projektleitung, Coaching vondern auch in einer ganz anderen Qualität von Ziel- und Maßnahmenplan sowie bei Bedarf NachwuchsmanagernMitarbeiter- und damit Kundenzufriedenheit. eine firmeninterne oder externe Transferbe- Interim Management ist Management vor Ort, gleitung. d. h. während der Dauer des Einsatzes ist derDurch die spezielle Auswahl von Kandidaten «Professionelles Personal Management» darf Interim Manager in das Unternehmen inte-sind wir in der Lage, Menschen an den Arbeits- alles bisher Erreichte bewusst in Frage stellen. griert. Dies bedeutet:platz zu vermitteln, der zu ihnen passt. Eine Wir sind dabei der externe Begleiter zur Bil- • Arbeitsplatz im Unternehmen beim KundenWunschvorstellung jedes Unternehmers, Ar- dung einer «second opinion». Diese erweitert • Managementübliche Arbeitszeitbeitnehmer in seiner Firma zu wissen, die wie den Horizont und führt auch zu neuen Lö- • Einsatz auf freiberuflicher Basisdas Tüpfelchen auf dem «i» zum bestehenden sungsansätzen, z. B. im Ratingprozess Basel II. Auf Grund des weitverzweigten NetzwerkesTeam und den Kunden passen. Genau das sind Die konsequente Strategieumsetzung erhöht verfügen wir über exzellente Kontakte zu Ma-unsere Stärken, wir werden Sie dabei unter- die Mitarbeiterzufriedenheit, verbessert somit nagern, die eine hochqualifizierte Ausbildung,stützen, ein homogenes Ganzes im Unterneh- die geschäftlichen Ergebnisse und optimiert eine umfangreiche Management- und Le-men entstehen zu lassen. Durch sensible und Ihre Unternehmensbewertung. benserfahrung sowie einschlägige Erfahrun-individuelle Abklärungen der Wünsche, die Persönliches Coaching im Bereich der gen als Interim Manager mitbringen.der Arbeitgeber an seinen zukünftigen Arbeit- beruflichen Weiterentwicklung. Persönliches Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und lernennehmer hat und umgekehrt, erspart sich jede Coaching ist ein weitgefecherter Bereich. Da uns persönlich kennen.Seite Überraschungen. Sehen Sie uns als Part- die Persönlichkeit eines Menschen nicht nur Wolfgang Richterner und Vermittler für beide Seiten. im beruflichen Bereich zum Ausdruck kommt, Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
  • 44. ERFOLG Vorsorgeberatung Ausgabe 6 Juli/August 08 29 CID: 447727 Neben den Kosten gilt es auch die Verzinsung Die Stylos Sammelstiftung hat sich zum Ziel des Altersguthabens zu prüfen. Nicht alle Stif- gesetzt, qualitativ hoch stehende Leistungen tungen verzinsen das überobligatorische Al- zu einem fairen Preis anzubieten. tersguthaben zum selben Satz wie das gesetz- Neu können wir unseren Kunden einen weite- liche BVG-Guthaben. ren Zusatznutzen anbieten. Dadurch verringert sich das Altersguthaben Mit der SWICA Gesundheitsorganisation konn- gegenüber einer Lösung mit einer einheitli- ten wir einen speziellen Rahmenvertrag für die chen Verzinsung schnell mal um einige zehn- Taggeldversicherung abschliessen. Dank den tausend Franken was zu enormen Einbussen äusserst günstigen Konditionen sparen unsere im Alter führen kann. Kunden zusätzlich wertvolle Prämienfranken.Die geeignete Pensionskasse für seinen Be- Vorsorge Check-up Falls Sie bei der Beantwortung der nachstehenden Fragen ein neintrieb und die Mitarbeiter zu finden ist in Anbe- ankreuzen müssten, raten wir Ihnen sich über die Dienstleistungen dertracht der ständig erscheinenden Negativ- Stylos zu informieren.schlagzeilen ein schwieriges Unterfangen.Dennoch lohnt es sich, die Kosten der ver-schiedenen Anbieter zu vergleichen. Die Diffe- Sie sind mit ihrer bestehenden Pensions- K Ja K Neinrenz der Verwaltungs- und Risikokosten sind kassenlösung vollumfänglich zufrieden?teilweise beachtlich: Einsparungen bis zu 10%der Gesamtkosten sind durchaus realistisch. Sie sind sicher das jeder Prämienfranken K Ja K NeinDank der schlanken Nonprofit-Organisation den sie ausgeben nötig ist?kann die Stylos Sammelstiftung mit sehr tiefenVerwaltungs- und Risikokosten arbeiten und Sie werden in administrativen Belangen K Ja K Neinden Versicherten steht die volle Partizipation entlastet und fachkundig unterstützt?am Anlageertrag zu. Sie erhalten bei Anfragen stets kompetent K Ja K Nein und rasch die gewünschte Auskunft? Wir eröffnen HorizonteAnzeigen Stylos BVG Sammelstiftung Guggisbergstrasse 8 Postfach 98 3150 Schwarzenburg Tel. +41(0)31 731 38 48 Fax +41 (0)31 734 22 80 www.stylos-bvg.ch
  • 45. 30 ERFOLG Autoren-/Firmenverzeichnis/Kleinanzeigen Ausgabe 6 Juli/August 08Seite 4 Seite 13 Seite 22/23fam office gmbh polarityatelier PS:PR, Agentur für Public RelationsRiedmatt 37 Neugasse 18 Uferstraße 39, D–50996 Köln6300 Zug 6340 Baar www.pspr.dewww.fam-office.ch www.polarityatelier.ch Seite 24Seite 5 Seite 14 LINE-UP CONSULTING LEHMANNCreditreform Luzern Vogel AG Loveroom.ch GmbH Hintergasse 12Kreisbüro Zentralschweiz Obere Goldey 85 5615 FAHRWANGENSeeburgstrasse 20 3800 Unterseen lineup@upl.ch6000 Luzern 15 www.loveroom.chwww.creditreform.ch Seite 25 Seite 15 Zoom Marketing GmbHSeite 6/7 Klaus Preindl HammertorBDO Visura bdc management ag Sinserstrasse 65Fabrikstrasse 50 Büro: Gen.-Werdmüller-Str. 25 6330 Cham8031 Zürich CH-8804 Au / ZH www.zoom-marketing.chwww.bdo.ch k.preindl@bdc-management.ch Seite 26/27Seite 8/9 Seite 16/17 Propeller MarketingdesignSage Schweiz AG Event One GmbH Bösch 43Oberneuhofstrasse 3 Bösch 53, 6331 Hünenberg 6331 Hünenberg6340 Baar www.event1.ch www.propeller.chwww.sageschweiz.ch www.1001macht.ch Seite 18/19Seite 10 Ressourcing Akademie AG Seite 28Forex Management GmbH Rebenweg 27 XM-AGSumpfstrasse 26 Postfach 70 EXECUTIVE MANAGEMENT AG6301 Zug 5707 Seengen Aktiengesellschaft fürandrej.valenti@fx-management.ch www.raag.ch Human Resources i. G. Bösch 73Seite 11 Seite 20 6332 HünenbergBenno Suter Schweizerischer KMU Verband SKV www.xm-ag.dePartner / Swiss VAT Leader Eschenring 13, 6300 Zugwww.deloitte.ch info@kmuverband.ch Seite 29 Stylos BVG-SammelstiftungSeite 12 Seite 21 Mühlegässli 2Rechtsnwälte Digicomp Academy AG 3150 SchwarzenburgLuzernerstrasse 51a Manager Marketing Communication www.stylos-bvg.ch6010 Kriens Limmatstrasse 50, 8005 Zürichwww.anwaelte-kriens.ch www.digicomp.chErfassen und publizieren Sie IhreKleinanzeigen unter: www.netzwerk-verlag.chIch suche Das Bios Life™ Franchise ist einzigartig in der BODY RESET Fachinstitut Franchise Branche. Es ermöglicht jedem Men- Profitieren Sie von 1 Juli bis 31 August von un-charyTrade GmbH schen – unabhängig von seinem Werdegang – ser spezial Angebot! Auf alle Wellness Beau-Wir suchen Produkte von Schweizer Hersteller seine finanzielle Zukunft in die eigenen Hände ty geben wir Ihnen ein Rabatt von 20%. Lassenzum Vertrieb über unser Portal charyTra- zu nehmen. Sie sich bei uns verwöhnen.de.com. Wir leiten 50 % unserer Auktionsge- René Manuela Meier Laub, 062 721 33 88 Marianne Christen, 078.874 32 04bühren an Schweizer Hilfsorganisationen wei-ter. Mehr Infos auf der Homepage Bouley-Web Frehner Kunststoffewww.charytrade.com. Wir bieten Ihnen von der kleinen, aber effekti- Oktoberfeste wie in München - der MasskrugUdo Tessari, 071 672 71 05 ven Website für Kleinbetriebe bis zur Daten- und Doppler als Variante in Mehrweg. Besu- bank oder Onlineshopsystem alles was Sie für chen Sie unsere Homepage.Ich biete Ihren Internetauftritt benötigen. Wir erstellen Claudia Frehner, 081 599 10 48 Ihre komplette Business-Website zum günsti-Null813 gen Pauschalpreis!Der Kunst- und Grafik-Laden Null813 ist die Hanspeter Brunner, 079 246 71 40richtige Adresse, wenn es um Kreativität geht. Coaching/Beratung ILP®Wir erstellen Ihre Website, Prospekte, Logos Piroma AG Integrierte Lösungsorientierte Psychologie:usw. Besuchen Sie unsere Website und über- Anleitungen Handbücher Schulungen Einzel, Paare, Seminare/ Ausbildungen www.ilp-zeugen Sie sich selbst von unserem vielseiti- Im Handumdrehen erstellt ohne zu schreiben fachschule.ch.gen Angebot: www.null813.ch. Erklären Sie einzelne Arbeitschritte direkt im Kursangebote für Kompetenz im Denken FühlenDaniela Wenger, 062 752 08 13 gewohnten Ablauf. InfoButler speichert alles Handeln audiovisuell 1 zu 1. Nutzen Sie Bild und Ton fürWendepunkt die lückenlose Dokumentation! www.mentalhealthtraining-ilp.ch PraxisBios Life™ Franchise! Thomas Rohrer, 071 755 12 12 Basel: 061 332 00 02
  • 46. ERFOLG Erfolg Ausgabe 5 Juli/August 08 31 1/1 Seite 1/2 Seite 1/4 Seite Impressum Herausgeber: Satzspiegel 143 x 208 70 x 208 KMU Netzwerk Verlag GmbH 286 x 208 Eschenring 13, 6300 Zug Tel. 041 740 42 25 Fax. 041 740 42 26 www.netzwerk-verlag.ch verlag@netzwerk-verlag.ch produktion@netzwerk-verlag.ch (für Textlieferungen) Verlagsleitung: Roland M. Rupp Redaktion: Roland M. Rupp redaktion@netzwerk-verlag.ch Abonnementsverwaltung: Alexandra Rupp 1/4 Seite 1/8 Seite 1/8 Seite Tel. 041 740 42 25 140 x 100 35 x 208 100 x 70 Fax. 041 740 42 26 abo@netzwerk-verlag.ch Inserateverkauf: Tel. 079 766 20 64 Fax. 041 740 42 26 Inserate@netzwerk-verlag.ch Kundenberater Inserate: Urs-Peter Lehmann Tel. 079 349 52 20 Fax. 041 560 33 90 ul@netzwerk-verlag.ch Produktion: grafik desktop publishing walter röllin, 6312 SteinhausenGrösse Satzspiegel Kosten Seite Kosten Anzahl Mögliche Grössen produktion@netzwerk-verlag.ch1/1 Seite 208 x 286 mm 2100.– Druck: Titelseite: 360.– 2x 100 x 70 Ringier1/2 Seite hoch 104 x 286 mm 1080.– Seite 2: 1700.– 1x 204 x 218 Adligenswil1/4 Seite quer 208 x 70 mm 540.– 600.– 1x 204 x 70 Auflage: Printauflage: 5000 Ex1/4 Seite hoch 100 x 140 mm 540.– Seite 3–30: 300.– 24x 100 x 70 Onlineauflage: 5000 Ex1/8 Seite quer 208 x 35 mm 300.– Seite 31: 1700.– 1x 204 x 218 Erscheinung:1/8 Seite hoch 100 x 70 mm 300.– erscheint monatlich 600.– 1x 204 x 70 Preise: Seite 32: 2300.– 1x 204 x 288 Jahresabo Fr. 36.– Einzelpreis Fr. 3.90 Redaktions-/Anzeigenschluss:Zuschlag für Titelseite: 20% Abschlussrabatte: 10% bei Jahresabschluss Jeweils 14 Tage vor Erscheinungstermin Copyright:Zuschlag für 1. Innenseite, letzte Innenseite, Alle Preise exkl. MwSt. Das Abdrucken von Texten und Inseraten nurRückseite 10% mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. 10 x im Jahr den ERFOLG im Briefkasten Ausschneiden und einsenden an: KMU Netzwerk Verlag GmbH • Eschenring 13 • 6300 Zug Bestellung per Telefon 041 740 42 25 - per Fax 041 740 42 26 oder E-Mail. abo@netzwerk-verlag.ch Ja, ich bestelle das Jahres-Abonnement zum Preis von nur CHF 36.– (inkl. MwSt.) Firma Name Vorname Adresse PLZ/Ort Telefon E-Mail Die starke Zeitung für Selbständige, Unternehmer Datum/Unterschrift und Existenzgründer www.netzwerk-verlag.ch
  • 47. «Erfahrung verbessert unsere Einsicht,ohne unsere Absichten zu verändern.» Alfred PolgarNESINCO GroupAls Dienstleistungsunternehmen erleichternwir Ihren Alltag mit Leistungen in den Be-reichen Immobilien- und Management-Ser-vices. Unsere Dienstleistungspalette ermög-lichen erstklassigen Service aus einer Hand:Business Relocation Services, Buch-haltungen, Administration, Immobi-lienbewirtschaftung und anderes mehr. NESINCO GroupWir erarbeiten für Sie und Ihre Unterneh- Lüssiweg 37, 6301 Zugmung die massgeschneiderte Lösung. www.nesinco.ch

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