Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008

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Die starke Zeitung
für Selbständige,
Unternehmer und
Existenzgründer

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- Informatik
- Wirtschaft
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- Reportage
- Rechtsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Personalwesen

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  • 1. ERFOLG Die starke Zeitung für Selbständige, Unternehmer und Offizielles Organ des schweizerischen kmu verbandes Existenzgründer Nummer 5 • Mai/Juni 2008 • 2. Jahrgang • Preis Fr. 3.90 • www.netzwerk-verlag.ch • AZB 6300 ZugTREUHANDDienstleistungsmarketing Seite 4INFORMATIKSoftware zum Nulltarif Seite 5WIRTSCHAFTKeine Trendwende in Sicht Seite 6SCHWEIZERISCHERKMU VERBANDInterview mit K. Marzohl Seite 8REPORTAGEWirtschaftstage Luzern Seite 12RECHTSBERATUNGFussball-Wetten Seite 14Sexuelle Belästigung amArbeitsplatz Seite 15AUS- UNDWEITERBILDUNGTrainer- und Beratersucheleichtgemacht Seite 19 KMUs schieben vielesPERSONALWESEN auf die lange BankSind Sie und Ihre Mitarbeitermotiviert? Seite 20
  • 2. Suchen Sie den IT-Partner, der passt? > > >
  • 3. ERFOLG www.netzwerk-verlag.ch Ausgabe 5 Mai 08 3Editorial Ich jedenfalls werde genau diese Zeit nutzen, die Inhaltsverzeichnis besten Kunden besuchen und auch Geschäftspart- L i e b e L es er i n n e n u n d L e s e r ner zu einem gemütlichen Fussball-Event einla- Treuhand den und hoffe natürlich, dass viele diesem Bei- Dienstleistungsmarketing 4 Der Monat Juni steht ganz im spiel folgen und es mir gleichtun… Zeichen von König Fussball. Informatik Für viele KMUs ist dies auch Aktion «Mehr Präsenz von KMUs» Balanced Scorecard 5 ein guter Grund, König Kunde Bei direkten Gesprächen mit KMUs höre ich im- in dieser Zeit völlig zu vernach- mer wieder, dass die Kosten für Präsenz in Me- Wirtschaftlässigen und als Argument zu nutzen, um in die- dien meistens das eigene Werbebudget überstei- Keine Trendwende in Sicht 6sem Monat keine grösseren Aktivitäten zur Kun- gen. Deshalb starten wir hier die Aktion «Mehrdenakquisition oder -betreuung machen zu müs- Präsenz für KMUs»: Alle PR Berichte (4600 Zei- Businesssen. Doch ist dies wirklich richtig? chen inkl. Leerzeichen) welche mir Unternehme- weniger Lärm für mehr Business 7Wenn ich den Fussball EM Plan so anschaue (auch rinnen und Unternehmer zu einem Thema wieich bin begeisterter Fussball EM Fan und werde ab Treuhand, Wirtschaft, Rechtsberatung, Aus- und schweizerischer kmu verbandnächster Woche ebenfalls mit Schweizer Fahne Weiterbildung, Personalwesen, Informatik, neue Landesweites Sprachrohr für KMU 8am Auto herumfahren) so fällt mir doch auf, dass Geschäftsideen, Strategie, Verkauf oder Versiche- Mitglied im kmu verband 9alle Spiele erst am Abend stattfinden. Da bleibt rung/Vorsoergeberatung zukommen lassen,doch genügend Zeit, um tagsüber die Kunden zu werden in einer der kommenden Ausgaben von Managementbetreuen und Kundenakquisition zu betreiben. Erfolg KOSTENLOS abgedruckt und erreichen so- Sind Sie Gehirnbesitzer? 10/11Wieso also nicht gerade in dieser Zeit einmal die mit rund 10000 Leserinnen und Leser.Kunden aktiv besuchen (jetzt hat man ja mit der ReportageEM einen guten Gesprächsstoff), ein interessantes In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, aber auch al- Mitarbeitende gewinnen und binden 12Mailing verfassen oder die besten Kunden und In- len teilnehmenden Teams an der Fussball EM Die Solarbranche sucht Fachkräfte 17teressenten zu einem Fussballevent einladen (es (sorry England…) viel «Erfolg».muss ja nicht ein Stadionbesuch sein, es gibt ja Roland M. Rupp Rechtsberatungauch noch zahlreiche Fussball EM-Fanmeilen und Verlagsleitung Fussball-Wetten 14Lokale mit Grossleinwand)? verlag@netzwerk-verlag.ch Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz 15 Gesundheit Passwort für die Ausgabe 5: Fussball Auf der Suche nach Gesundheit 18 Und so können Sie die aktuelle sowie die bis- Aus- und Weiterbildung herigen Ausgaben auch online anschauen: Die passende Fachperson finden 19 1. Gehen Sie auf www.netzwerk-verlag.ch Personalwesen 2. Wählen Sie die Rubrik «Aktuelle Ausgabe» Sind Ihre Mitarbeiter motiviert? 20/21 3. Wählen Sie die Rubrik «Für Abonnenten» 4. Tragen Sie das oben genannte Passwort ein Strategie und klicken Sie auf [OK] Leading Simple 22Anzeigen Irrtümer des Change Management 23 CID Nummern dieser Ausgabe: Firmenname CID Nummer Neue Geschäftsideen Stylos 447727 Die kleinste Kantine der Welt 24 KMU Mehrwertpartner AG 447418 FE.N – Eine Idee rast durch Europa 25 fam office gmbh 447419 Anwälte Kriens 445620 Mehrwertpartner Creditreform 447478 Liste der Mehrwertpartner 26 Europa3000 445620 Marketing Zehn Regeln für Kommunikation 27 Bei jedem Fachbericht finden Sie eine CID Nummer. Mit dieser Nummer können Sie über die WebSite Vorsorgeberatung/Versicherung www.netzwerk-verlag.ch sofort alle Kontaktdaten, SHAB Publikationen und vieles mehr erfahren. Mehr Spielraum für Mieter 28 Tragen Sie einfach in die Suchbox die jeweils passende Stylos Sammelstiftung 29 CID Nummer ein und schon werden Ihnen alle verfügba- ren Kontaktinformationen angezeigt. Autorenverzeichnis/Kleinanzeigen 30 Impressum Wenn Sie Fragen zu einem der Artikel haben, so finden Sie auf Seite 30 dieser Ausgabe eine Auflistung, wer den 31 Artikel geschrieben hat, so dass Sie direkt in Kontakt tre- ten können.
  • 4. 4 ERFOLG Treuhand Ausgabe 5 Mai 08 CID: 447419Dienstleistungsmarketing • Experience Qualities: Das sind Merkmale ei- ner Dienstleistung, die ein Kunde erst nach Inanspruchnahme beurteilen kann. Fakto- ren wie Verständlichkeit, Zuverlässigkeit, Ter- mintreue sind ausschlaggebend, ob es zu Folgeaufträgen kommt. Diese Kriterien ent- sprechen den Erwartungen der Kunden und Zwei Drittel aller Un- Mitarbeiter – Der Schlüssel zum Erfolg sind zu erfüllen. ternehmungen ge- Neben einer guten Ausbildung und Erfahrung hören zum Dienst- in den entsprechenden Spezialgebieten müs- • Das sind jene Faktoren, die ein Kunde auch leistungssektor, die sen die Mitarbeiter über Soft Skills verfügen, nach der Inanspruchnahme nicht beurteilen restlichen Produkti- um die Kunden ganz zufrieden zu stellen. Die kann, weil ihm dazu die Qualifikation fehlt. onsbetriebe erbrin- Kunden wünschen eine freundliche und auf- Hier sind Ersatzkriterien wie Bezugnahme gen Dienstleistun- merksame Behandlung, Erklärungen und die auf seriöse Quellen, Erwähnung von Refe- gen im Rahmen ihres Bereitschaft, auf ihre Wünsche einzugehen. renzkunden o.ä. einzusetzen. Herstellungs- und Dazu gehören Kommunikationsfähigkeit und Vertriebsprozesses. soziale Kompetenz. Bei der Qualität von Dienstleistungen sindAnita Mandl vor allem folgende Punkte relevant: Konkurrenz • Annehmlichkeit des Umfeldes: Das ist dasDienstleistungen können nicht auf Lager pro- Bei Dienstleistungen bestehen niedrige Ein- äussere Erscheinungsbild des Ortes, an demduziert werden. Der Einsatz der personellen trittsbarrieren in den Markt. Die Konkurrenz die Dienstleistung erbracht wird und derRessourcen ist daher sehr sorgfältig zu planen. muss daher genau beobachtet werden. Personen, welche die Dienstleistung erbrin-Für Engpässe sind Alternativen vorzubereiten Manchmal bietet sich die Möglichkeit zu Ko- gen.wie Subunternehmer oder Temporärarbeits- operationen an. So können die Gegner zu Ver-kräfte. bündeten werden. • Zuverlässigkeit: Die versprochene Leistung wird fachlich auf dem angekündigten Ni-Dienstleistungen sind von den Kunden nicht Dienstleistungsqualität veau erfüllt.greifbar. Mit Kreativität kann man den Kunden Die Kunden haben eine bestimmte Vorstel- • Reaktionsfähigkeit: Das ist die Bereitschafthelfen zu beurteilen, was sie für ihr Geld er- lung von der Qualität, in der sie ihre Dienstleis- und Flexibilität auf spezifische Kundenwün-warten können. Dienstleistungen und ihren tungen haben möchten. Im Sinne der Kunden- sche einzugehen und den Auftrag rasch aus-Nutzen können mit Mustern, Beispielen be- orientierung geht es immer darum, die richti- zuführen.schrieben werden. Eine Referenzliste zeugt ge – nicht unbedingt die höchste – Qualitätvon Erfahrungen und von zufriedenen anzubieten. • Leistungskompetenz: Dazu gehören Höf-Stammkunden. lichkeit und Vertrauenswürdigkeit der aus- Aus Kundensicht wird die Qualität der führenden Personen.Dienstleistungen haben einen starken Perso- Dienstleistung auf drei Ebenen bewertet:nenbezug und sind mit den Personen eng ver- • Search Qualities: Das sind Kriterien, die Kun- • Einfühlungsvermögen: Das ist die Fähigkeit,bunden, die sie ausüben. Die Mitarbeiter wer- den bereits vor dem Kauf verstehen und ver- auch auf nicht geäusserte individuelle Kun-den zum Bestandteil des Produkts. Sie sollten gleichen können. Bei Dienstleistungen ist denanforderungen einzugehen.daher in wichtige Entscheidungen eingebun- dies schwierig, allenfalls wird Dauer und In-den werden. Der Erfolg hängt vom Einsatz und halt der Leistungen bewertet. Diese Krite- Preisbildungder Kompetenz jedes einzelnen ab. Unerläss- rien sind zu bewerben, indem man die «hard Im Dienstleistungsbereich kann man sichlich ist deshalb eine laufende Mitarbeiterqua- facts» in Broschüren, im Internet oder bei leichter auf die Kunden und die Konkurrenzlifizierung. Präsentationen verwendet. ausrichten, da die «Produktion» nur wenig Kosten verursacht. Der Preis hat Kommunika-Anzeigen tionswirkung und stellt eine Aussage über die Leistung dar. Kann der Kunde die Qualität der Leistung nicht bewerten, zieht er als Ersatzkri- terium den Preis heran: Um die Leistung von Menschen nicht zur Wa- finanzen – administration - marketing re zu machen, werden Dienstleistungen in der Regel nicht mit einem «Preis» sondern mit den Begriffen Porto, Honorar, Tarif, Provisionen, Ge- bühren, Entgelt, Entschädigung, Abgeltung, Wir sind der Partner, der Sie begleitet! Kostenersatz, Teilnahmegebühr angeboten. Anita Mandl fam office gmbh Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30 Riedmatt 37 CH-6300 Zug Buchtipp: Tel: +41-41-740 15 84 Dienstleistungsmarketing – Kunden finden, E-Mail: info@fam-office.ch gewinnen und binden, Erwin Matys, Redline Internet: www.fam-office.ch Wirtschaft 2004, Frankfurt
  • 5. ERFOLG Informatik Ausgabe 5 Mai 08 5 CID: 445620GreenCube™ - BetriebswirtschaftlicheSoftware zum NulltarifDie europa3000 AG lancierte auf die orbit- Wo ist der Haken? der sogenannten Mediabox (ca. 4 mal 5 cmiEx 2008 hin zusammen mit green.ch die Für den Anwender gibt es keinen Haken. Die grosses Fenster in der unteren rechten Eckeerste werbefinanzierte Business Software. Nutzungsrechte an der Software sind unver- der Anwendung) im Minutentakt sanft einge- bindlich und kostenlos. Was verrechnet wird, blendet.Was heisst das? sind die oben erwähnten Dienstleistungen,Schweizer Unternehmen mit bis zu 5 IT-Ar- welche auf der Supportplattform «greencube- Getragen wird das Konzept von zwei Schwei-beitsplätzen können von der Plattform services.ch» zur Verfügung stehen, mit einem zer Unternehmen, welche sich seit vielen Jah-green.ch die umfassende Lösung greenCu- kostengünstigen Ansatz von CHF 2.50 pro Mi- ren mit hohem Engagement für unsere KMU’sbe™ kostenlos und unverbindlich auf ihre ei- nute. Diese werden für effektiv geleistete Sup- einsetzen. Einerseits ist das der bekannte Inter-gene Umgebung downloaden und vollum- portleistungen transparent aufgezeigt und je- net-Provider green.ch und andererseits dasfänglich nutzen. Geboten wird die Abdeckung weils per Ende einer Periode (in der Regel ein Unternehmen europa3000 AG, welche diesesder Standardanforderungen eines KMU’s mit Monat) mittels Sammelrechnung verrechnet. Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern darf undModulen wie «Adressverwaltung, Debitoren- Finanziert wird das Modell von Unternehmen, mit ihren Lösungen in der Schweiz überund Kreditorenverwaltung, FiBu, Fakturierung welche auf dieser Lösung ihre Werbung plat- 10‘000 Installationen aufweist.und Lager». In höchstem Masse nachgefragte zieren und damit dazu beitragen, dass demLösungen im Bereich Lohnbuchhaltung, Ver- Schweizer KMU ein optimales Werkzeug zur Der Download dieser Software kann von die-kaufsstatistik und Leistungsmanager runden Verfügung gestellt wird. Die Werbung wird üb- ser Homepage vollzogen werden:dieses interessante Angebot nochmals ab. rigens in der Anwendung greencube nicht www.green.ch mittels aggressiven Werbebannern vollzogen, Europa 3000, Engelbert GiakoumisWas ist besonders? sondern werden in der Anwendung selber in Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Eine betriebswirtschaftliche Lösung muss mitgeringem Aufwand an die betrieblichen An-forderungen eines Unternehmens flexibel undzielgerichtet angepasst werden können. Eben-so ist sie mit bereits vorhandenen Lösungenwie Zeiterfassung, Web-Shop-Anbindung,PDA-Lösungen und anderen add-ons zu ver-knüpfen.Möchte man diese Ziele erreichen, ist nebstder Voraussetzung an die Systemarchitektureiner Software eine Serviceplattform vonnö-ten, welche Anfragen sofort und direkt amBildschirm des Anwenders beantworten kann.Parametrierungs-, Einführungs- und Einschu-lungsarbeiten werden somit zusammen mitdem Anwender direkt an seinem Bildschirmdurchgeführt.Anzeigen Für spezifische Fragen oder Werbe-Anmeldungen steht Ihnen das Beraterteam von green.ch oder der europa3000 AG unter 062 858 62 62 jederzeit gerne zur Verfügung.
  • 6. 6 ERFOLG Wirtschaft Ausgabe 5 Mai 08 CID: 447478Keine Trendwende in SichtDer Schweiz. Gläubigerverband Creditre- in den ländlichen Gebieten. Sie betreffen Ge- liches Risiko. Kommt es unverhofft zu einer Ar-form publiziert neu einen Schuldneratlas, meinden mit einer geringen Einwohnerdichte, beitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung, istder die Entwicklung der privaten Über- wo einzelne wenige Schuldner bereits über- man schnell in der Schuldenfalle gefangen. Daschuldung in der Schweiz bis hinunter auf mässig ins Gewicht fallen und das Bild verfäl- hilft auch kein Privatkonkurs. Verlustscheinedie Ebene der Postleitzahlen untersucht. schen können. belasten ein Leben lang und sind oft erst der Beginn einer eigentlichen «Schuldenkarriere».In den letzten Jahren hat die Überschuldungvon Privatpersonen dramatisch zugenommen. Nimmt man die Untersuchungen von Credit-Eine Trendwende ist trotz anhaltender Kon- reform im Bereich der Privatkonkurse zumjunktur und tiefer Arbeitslosenzahlen nicht in Massstab, dürfte sich die Überschuldung aufSicht. Dies bestätigen die vorliegenden Zahlen alle Altersgruppen verteilen. Spitzenreiter beivon Creditreform für 2007. Als überschuldet den Pleiten sind die 40- bis 60-Jährigen, wobeigelten Personen, die negative Zahlungsmerk- sowohl die Gruppe der Jungen als auch diemale aufweisen. Darunter fallen Privatpleiten, Gruppe im AHV-Alter mächtig aufholen. Be-Inkassofälle und nachhaltige Zahlungsschwie- züglich der Geschlechterverteilung sind nachrigkeiten. Die durchschnittliche Schuldnerquo- wie vor die Männer die klaren Verlierer. So ge-te liegt gesamtschweizerisch bei 2.72%. Wobei hen gut 80% aller Privatkonkurse auf ihr Kon-die Spannweite von Null bis knapp 22% reicht to, wobei natürlich die Folgen einer Pleite auch(PLZ 8208 Schaffhausen). Ursachen der Überschuldung eine Partnerin oder die Kinder zu spüren be- Die Analysen von Creditreform belegen einen kommen. 2007 mussten aber auch auffälligDer Schuldneratlas zeigt das bereits bekannte bedenklichen Trend. Immer mehr Privathaus- mehr Frauen im Alter von 40 bis 60 JahrenStadt-Land-Gefälle. Grossstädte weisen samt halte in der Schweiz leben auf Pump. Die Grün- Konkurs anmelden. Hier dürfte besonders derihren Agglomerationen eine deutlich höhere de sind vielfältig. Ganz generell lässt sich aber Anteil an Alleinerziehenden einem hohenNegativquote auf. Eine genauere Analyse ein gesellschaftlicher Wandel feststellen. So Überschuldungsrisiko ausgesetzt sein.bringt aber auch hier grosse Differenzen zu Ta- haben sich die Zahlungsbefehle seit 1980ge. So liegt beispielsweise in Zürich der tiefste mehr als verdoppelt. Für 2006 wurden vom ResümeeWert im gut situierten Witikon bei 1.47% (PLZ Bundesamt für Statistik 2 551083 Zahlungsbe- Die Überschuldung von Privatpersonen hat8053), der höchste im Kreis 4 bei 6.61% (PLZ fehle gemeldet. Zahlungsmoral und Konsum- längst eine kritische Grenze erreicht. Die Nega-8004) oder im Ballungsraum Luzern der tiefste verhalten, einst im europäischen Vergleich tivquoten betreffen nicht mehr nur die Bal-Wert im noblen Horwer Ortsteil Kastanien- vorbildlich, geben also immer häufiger ein un- lungszentren, sondern nehmen generell in al-baum bei 0.81% (PLZ 6047), der höchste in schönes Bild ab. Mahnungen und Betreibun- len dichtbesiedelten Gebieten zu. Bislang feh-zentrumsnahen Stadtquartieren bei 3.87% gen werden anders als noch vor einigen Jah- len aber genaue statistische Erhebungen. Der(PLZ 6003). Überraschend deutlich sichtbar ist ren viel eher in Kauf genommen. Konsumkre- Schuldneratlas von Creditreform will eine brei-auch das Ost-/Westgefälle, wobei das dichtbe- dite sind leicht verfügbar, was viele Menschen tere Öffentlichkeit für dieses heikle Themasiedelte Mitteland generell eine auffällig hohe dazu verführt, über ihre eigenen Verhältnisse sensibilisieren. Neben dem KonsumverhaltenVerschuldungsquote aufweist. Relativiert wer- zu leben. Auf Pump finanzierte Konsumgüter und der Zahlungsmoral auf Seiten der Privat-den müssen hingegen die dunkelroten Inseln und Autos bergen jedoch immer ein beträcht- haushalte, liegt auch bei den Firmen einiges im Argen. So werden nach wie vor Kredite vielAnzeigen zu leichtfertig gewährt. Umsatz kommt vor Si- cherheit. Wer aber die Kreditwürdigkeit seiner Kunden nicht kennt, riskiert selbst, seine Liqui- dität empfindlich zu schmälern und – im schlimmsten Fall – Teil der Konkursstatistik zu werden. Doch nicht nur im eigenen Interesse sollten Firmen präventive Massnahmen routi- nemässig anwenden. Auch eine allzu risiko- freudige Konsumentenschaft gilt es je länger desto mehr vor sich selbst zu schützen. Zumal am Ende die Allgemeinheit die Kosten dieser negativen Entwicklung trägt. Die Überschul- Creditreform Luzern Vogel AG Tel +41 41 370 19 44 dungssituation lässt nicht nur die Sozialhilfe- Kreisbüro Zentralschweiz des Fax +41 41 370 19 46 ausgaben weiter steigen, sondern führt ganz Schweiz. Verbandes Creditreform info@creditreform.ch allgemein zu steuerlichen Mehrbelastungen Seeburgstrasse 20 www.creditreform.ch in den betroffenen Gemeinden. CH-6000 Luzern 15 www.verlustevermeiden.ch Hans Farman Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
  • 7. ERFOLG Business Ausgabe 5 Mai 08 7Angenehme Raumakustik:weniger Lärm für mehr BusinessGrossraumbüros: viel um die Ohren nach Personalentwicklung zu späterem Zeit- • Punktuell im Raum anzubringende Akustik-Schneller dreht sich das Rad der Wirtschaft, punkt ohne gigantische Umbaukosten ange- elementeE-Mails da, Hektik dort. Meier will telefo- passt werden. Für Ausstellungszonen, Meister- • Schallabsorbierende Deckensystemenisch bestellen, Evas Computer stürzt ab, kabinen oder Besprechungsräume in Produk- • Einbaukabinen für Vorgesetzte, als Show-und der Chef ist im Anmarsch: Es ist etwas tions- oder Lagerhallen können elegante room oder Besprechungsraumlos in der Bude! Alles in allem viel Bewegung Einbaukabinen die passende Lösung sein. Peter Leemannund Geräusche rund um viel Arbeit. Aber al- Weitere Infos zum Autor auf Seite 30les etwas leiser wäre vielen lieber, und nota- Akustik-Know-how gefragtbene auch gesünder. Überhöhte Schallein- Entscheidend ist, dass der Inneneinrichterwirkungen beeinträchtigen die Konzentra- nicht nur über ein vielfältiges und attraktivestionsfähigkeit, die klare Verständigung, die Lieferprogramm verfügt sondern überhauptArbeitsleistung und letztlich die Gesund- geschult ist, eine Situationsanalyse des Lärm-heit der Mitarbeiter. Vor lauter Bienenhaus- pegels vorzunehmen und wirksame Lösungenstimmung wird der Missstand oft nicht ein- umzusetzen. Aufgrund der aktuellen Architek-mal erkannt. Vielleicht nimmt abends nur turtrends wurden in Bürogebäuden viel Betondie Müdigkeit zu, Absenzen erhöhen sich und eine offene Bauweise realisiert, was je-oder die Fehlerquote ist Gedankenanstoss. doch schalltechnisch weniger vorteilhaft ist. Professionelle Ergänzungsmassnahmen sindEcho wie in einer Turnhalle? da in den meisten Fällen notwendig. Rolf Rit- Klare Raumtrennung und doch viel Licht imLeiden Sie manchmal im Büro oder im Bespre- ter, Geschäftsführer der KR Decken- und Raum durch kombinierte Trennwand aus Glaschungsraum unter dem «Turnhallengefühl»? Wandelemente GmbH (www.kr-schweiz.ch) und MilchglasParkett, Linoleum oder Betonböden sind be- im aargauischen Muri meint dazu auf Anfrage:kannte Trittschallquellen. Eine ungünstige «Gerade weil ein moderner InnenausbauRaumaufteilung, viele ungeschützte Arbeits- schalltechnisch problematisch ist, haben wirplätze auf engem Raum und die Oberflächen- uns auf Akustiklösungen spezialisiert und un-beschaffenheit von Wänden und Decken be- sere Mitarbeiter entsprechend geschult. Soeinflussen die Akustik ebenso entscheidend. sind wir in der Lage, Kunden einen anspre-Die Anzahl der Mitarbeiter- und Telefonge- chenden, flexiblen Innenausbau und gleich-spräche sowie die Handhabung von Druckern, zeitig eine schallabsorbierende AusführungKopierern, Türen, Schubladen, Wandschränken bieten zu können». Je nach Schallbelastungusw. verursachen unzählige Geräusche. Am und Situation können zusätzlich gezielt Akus- Schallabsorbierende Stellwände bewirken ein ru-ehesten werden externe Lärmquellen wie tikelemente als dekorativer oder diskreter Pro- higes angenehmes Arbeitsumfeld und klar struk-Baustellen oder stark befahrene Strassen be- blemlöser platziert werden. turierte Arbeitsplätze im Grossraumbürowusst wahrgenommen. Wenn aus der StilleKraft kommt, wie uns Weise des Ostens lehren, Gesunde Mitarbeiter – starke Leistungdann sind Lärm und Geräusche Kraft raubend. Eine erhöhte Schallbelastung verursacht kurz-So oder so wird die Konzentrationsfähigkeit fristig weder Rheuma noch Gicht. Aber sie er-geschwächt. Alles in allem sind Schallimmis- schwert die Kommunikation und belastet un-sionen weder der Steigerung der Effizienz terschwellig Hirn und Psyche. Eine Senkungnoch des Umsatzes förderlich. der Schalleinwirkungen unterstützt Tag für Tag die Konzentrationsfähigkeit und MitarbeiterMehr Wellness statt Stress bleiben länger aufnahmefähiger und leis- Holzwandsystem mit Akustikelementen, kombi-Glücklicherweise stehen viele attraktive Mög- tungsstark. Das sind Werte worauf KMU-Be- nierbar mit Glas vereinen raumakustische undlichkeiten offen, Stress verursachenden Lärm- triebe angewiesen sind. Das wirkt sich positiv schalldämmende Wirkungfaktoren entgegenzuwirken. Mit der richtigen auf die Leistungsbilanz aus. Hilft aber selbstPlatzierung von schallschluckenden Raumtei- ein traumhaft angenehmes Arbeitsklima ei-lern sowie Wand- und Deckenelementen kann nem müden Mitarbeiter nicht auf die Sprünge,das Arbeitsklima deutlich verbessert werden. kann nur noch zweierlei helfen: ein wirksamerMit einer richtigen Raumaufteilung gelingt es Vitaminschub oder ein Gang zum Arzt.im Büro, Labor oder Lager die Schallwertedrastisch zu reduzieren. Geeignete Wandele- Akustiklösungen nach einer Situationsana-mente sind heute in vielen Designs, Material- lyse:kombination aus Aluminium, Glas, Holz, Gips, • Flexible Raumtrennwandsysteme für Büros,Metall und in vielen Farben lieferbar. Wenn es Grossraumbüros, Labors, Werkstättensich um versetzbare Trennwandsysteme han- • Schallabsorbierende Stellwände um oder Focusräume (Einbaukabine) zum konzentriertendelt, kann die Position von Raumteilern je zwischen Arbeitsplätzen Arbeiten oder für ungestörte Sitzungen
  • 8. 8 ERFOLG schweizerischer kmu verband Ausgabe 5 Mai 08Landesweites Sprachrohr tragen, solange man noch über eigenes BVG- Kapital verfügt. Wer kein Geld hat oder nicht über entsprechende Sicherheiten verfügt, er-für KMU hält bekanntlich bei den Banken nur schwer- lich einen Kredit, schon gar nicht in Zeiten von Bankkrisen wie jetzt. In all diesen Belangen können wir fachlichen Rat und Mithilfe anbie- rund 47000 neue Firmen als einfache Gesell- ten. Zurzeit sind wir in Verhandlung mit Finanz- schaft, als GmbH oder als AG. Nun gilt es, die- kreisen, um neu gegründeten KMU auch in die- sen den neuen KMU-Verband bekannt zu ma- ser Hinsicht aktive Starthilfe in Form von Start- chen und neue Mitglieder zu finden. kapital, günstigem Leasing usw. zu offerieren. Was bieten Sie den Mitgliedern an? Wer kann Mitglied werden? Bei der eigentlichen Firmengründung und in Nicht nur derzeitige Firmengründer, sondern der Anfangsphase stehen Unternehmer und auch die schon seit längerem aktiven Unter- Unternehmerin vor sehr grossen Herausforde- nehmerinnen und Unternehmer aus allen rungen. Er oder sie muss sich eingehend mit Branchen sind als Mitglieder unseres aner- dem Business-Plan und mit der entsprechen- kannten Schweizerischen KMU VerbandesKonrad H. Marzohl den Start-Finanzierung auseinander setzen. herzlich willkommen. Hauptvorteil: Wir setzen Ebenfalls zu erwähnen wären noch die Rechts- uns gezielt für wirklich alle Belange der KMUKonrad H. Marzohl stellt den neu gegründe- beratung, die Versicherungsaspekte, das Ge- ein, seien es die allgemeine Wirtschaftspolitik,ten KMU-Verband vor. schäftsauto, die Geschäftsräume und vieles die generelle Finanzpolitik oder die Sozialpo- mehr. Genau da springen wir ein. Durch unser litik unseres Landes. Kurzum: Alles was dieWelches waren die Motive und die Zielset- Netzwerk und mit unseren Fachspezialisten in schweizerischen KMU in irgendeiner Weise be-zungen für den neuen Schweizerischen KMU vielen Bereichen können wir die KMU kontinu- trifft oder in Zukunft betreffen könnte stehtVerband (SKV)? ierlich unterstützen. Unser Verband bietet sei- stets in unserem Fokus.In den vergangenen 25 Jahren habe ich diver- nen Mitgliedern jedoch nicht nur regelmässi-se kleine bis mittlere Unternehmen gegrün- ge Informationen an, sondern ermöglicht es Wie wird man eine erfolgreiche KMU unddet und selber geführt. Vor fünf Jahren haben ihnen, bei über 100 Partnern Produkte und wie bleibt man es?meine Frau und ich entschlossen, eine beste- Dienstleistungen zu günstigen Konditionen Voraussetzung ist ein attraktives Geschäfts-hende kleine KMU Beratungsfirma mit zwei zu erwerben. Laufend kommen neue Partner modell mit einer guten Idee als Basis. Dies kön-Mitarbeitern mit neuen Ideen zu aktivieren. Ich hinzu. Zudem führen wir Seminare und Work- nen besondere Dienstleistungen oder Produk-habe also selbst wieder erlebt, was es heisst, in shops durch. Wer schon einmal eine unserer te sein. Die Zeiten und die Ansprüche der Kun-einer kleinen Firma sich um alles im Detail zahlreichen Tischmessen in diversen Regionen den ändern sich laufend, und dieser Tatsachekümmern zu müssen. Zusammen mit Roland besucht hat, stellt fest, wie schnell man interes- muss man sich kontinuierlich anpassen. HierM. Rupp, Gründer der bekannten KMU-Netz- sante neue Kontakte knüpfen kann. gilt immer noch der Spruch: «Wer nicht mit derwerke AG (www.kmu-netzwerk-ag.ch) und an- Zeit geht, geht mit der Zeit!» Mit dem Wachs-deren interessierten Kreisen riefen wir im De- Was wird in der Anfangsphase der KMU oft tum einer KMU läuft man gerne Gefahr, dasszember 2007 den Schweizerischen KMU Ver- falsch gemacht? man vor lauter Administrativem, Sitzungenband (SKV) ins Leben. Er soll als landesweites Ausschlaggebend ist bestimmt der finanzielle ohne Ende usw. seine Kernkompetenz aus denSprachrohr für die KMU figurieren und diesen Aspekt. Nicht selten lösen die neuen Unterneh- Augen verliert und dann die Zeichen der Zeiteine grosse Palette von Dienstleistungen und mer ihr BVG auf und gehen erst zur Bank wenn zu spät erkennt. Ein Beispiel: Ein guter Verkäu-Hilfestellungen anbieten. Was viele nicht wis- dieses aufgebraucht ist. Besser wäre doch, bei fer gehört stets an die Front, für die Buchhal-sen: In unserem Land starteten letztes Jahr der Bank einen Kontokorrent-Kredit zu bean- tung ist jemand anderer zuständig.Anzeigen Drive your life. Ihr IT Bildungspartner 600 Seminare, 40 Lehrgänge, 10 Bootcamps – als Präsenzunterricht oder E-Learning. Für Manager, Anwender, IT Professional oder Developer. www.digicomp.ch Digicomp Academy AG, Telefon 0844 844 822 Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Genève, Lausanne, Lugano, Bellinzona
  • 9. ERFOLG schweizerischer kmu verband Ausgabe 5 Mai 08 9Kürzlich wurde über das neue KMU-Gesetz Wie kann ein KMU sein Angebot einem grös- Wie präsentiert sich die Zukunft der KMU?abgestimmt und knapp angenommen. Was seren Publikum effizient bekanntmachen? Ich betrachte die Zukunftschancen für diebringt es für die KMU? Unser Verband verfügt über eine eigene mo- KMU generell als sehr gut. Es gibt viele zuver-Ich sehe dieses als eher kritisch an. Die letzten natliche Verbandszeitschrift „ERFOLG“. Diese sichtliche Geschäftsleute mit innovativenfünfzehn Jahre brachten den KMU eigentlich hat bereits heute schon über 10000 Leser und Ideen, sonst würden ja nicht jedes Jahr zehn-keine Vereinfachungen, sondern im Gegen- behandelt alle KMU-spezifischen Themen. tausende neuer Kleinfirmen aller Art entste-teil administrativen und sonstigen Mehrauf- Ebenfalls hat unser Verband eine eigene Pres- hen. Was nicht einfacher geworden ist, ist diewand. Beispiel ist die Änderung der Waren- se-Stelle, die bei der wichtigen generellen Situation bei den Bankkrediten. Die Bankenumsatzsteuer WUST zur Mehrwertsteuer. Es Presse- und Kommunikations-Arbeit behilflich sind in einer schwierigen Lage und sind vielgibt zu viele gesetzliche Sonderregelungen sein kann. Das beste Produkt und die besten restriktiver in der Kreditvergabe geworden.resp. Vorgaben, die eingehalten werden müs- Dienstleistungen nützen nämlich nichts, wenn Keine gute Ausgangslage für Startkapital.sen. sie keiner kennt! Auch können wir beispiels- Aber gerade hier sind wir ja sehr aktiv dabei, weise die KMU in Sachen spezifische Fachzeit- eine interessante Lösung zu finden. DabeiWie läuft es in der Praxis ab? schriften für ein bestimmtes Marktsegment prüfen wir auch Lösungen im Bereich Facto-Der normale Bürger hat eine interessante Ge- beraten. Dies beantwortet dann die Frage, wie ring (Abtretung der geleisteten Ar-schäfts-Idee und möchte diese erfolgreich man ein klar definiertes Fachpublikum gezielt beit/Guthaben/Rechnung an ein Finanzinsti-umsetzen. Nun stellt sich die Frage, wie bringt am besten erreicht. Des Weiteren führt der Ver- tut, welches gleichzeitig die sofortige Gut-er es fertig, dass seine KMU das erste Jahr und band laufend Tischmessen an unterschiedli- schrift erstellt). Geld ist bekanntlich nichtdie folgenden Jahre übersteht? Wie setzt man chen Orten durch, wo das Verbandsmitglied alles, aber ohne Geld ist alles nichts! Dies giltdie Idee um? Unser Verband kann hier jeder- sein Produkt lokal offerieren kann. Auch diese besonders für kleine und mittlere Unterneh-zeit beratend zur Stelle sein. Man braucht ja Präsentationen sind bereits ein schöner Erfolg, men. Und für diese sind wir ja auch da.nicht die gleichen Fehler zu machen, die ande- wenn man die stetig wachsenden Besucher- Das Interview führte Jürg Fehlbaum,re früher auch schon gemacht haben. zahlen anschaut. Easytext Konrad H. Marzohl Werden Sie Mitglied im schweizerischen kmu verband Beitrittsformular Mitgliedschaft Ich ersuche um die Mitgliedschaft beim schweizerischen kmu verband Kleinbetriebe (bis 10 Beschäftigte): CHF 100.– Einfach ausschneiden und einsenden an: Mittlere Betriebe (11 bis 50 Beschäftigte): CHF 150.– Grossbetriebe (über 50 Beschäftigte): CHF 220.– Schweizerischer KMU Verband Firmenname ..................................................................................................................................... Eschenring 13 Vorname ..................................................................................................................................... 6300 Zug Nachname ..................................................................................................................................... Strasse ..................................................................................................................................... Telefonhotline: Postfach ..................................................................................................................................... 041 740 42 25 PLZ, Wohnort ..................................................................................................................................... Telefon ..................................................................................................................................... Fax : 041 740 42 26 Fax ..................................................................................................................................... Mobil : 079 646 58 05 E-Mail ..................................................................................................................................... www.kmuverband.ch Sie möchtenAnzeigen mehr Präsenz ERFOLG bei Ihrer Zielgruppe? Zum Beispiel 5 Monate lang mit Werbung in der zielgerichtet Zeitung, im Internet und in eNewslettern? Bereits ab Fr. 660.– sind Sie dabei. Rufen Sie uns an: inserieren 041 560 33 01 Herr Rupp gibt Ihnen gerne mehr Infos 041 740 42 25
  • 10. 10 ERFOLG Management Ausgabe 5 Mai 08Sind Sie Gehirnbesitzer oder auch-nutzer? Mann geistig noch wach und klar ist, vergisst um ihre Enkel und Urenkel. Während ihrer 60- seine Frau schon sehr viel. Sie kann innerhalb jährigen Ehe organisierte ihr Mann alle wichti- einer Stunde die gleiche Geschichte dreimal gen Belange: Steuererklärungen, Finanzen erzählen, ohne es zu merken. Ausserdem ver- und alles andere hatte er «immer im Griff», um legt sie häufig ihre Schlüssel und andere per- es mit seinen Worten zu sagen. Sie dagegen sönliche Gegenstände. kümmerte sich nicht um dergleichen. Sie las wenig und nur «leichte Kost», wie sie ihre Ro- Wenn wir das Leben der beiden betrachten, mane und Boulevardzeitungen selbst nennt. dann fällt Folgendes auf: Viel Zeit jedoch verbringt sie vor dem Fernse- Der Mann war ein erfolgreicher Geschäfts- her, wo sie sich wahllos berieseln lässt, vor al- mann, der bis ins hohe Alter aktiv geblieben ist lem von Seifenopern. Ausserdem lebt sie sehr und sich auch jetzt noch für das Weltgesche- stark in der Vergangenheit und betont gerne, hen interessiert. Er liest heute durchschnittlich wie viel besser die Welt früher gewesen sei. zwei Stunden pro Tag Fach- und Sachbücher Objektiv gesehen entspricht diese Aussage si- nebst seiner neuen Zürcher Zeitung. Darüber cher nicht der Wirklichkeit, doch sieht sie dieMartin Betschart hinaus verwendet er viel Zeit darauf, mit jün- Welt unter anderem deshalb so, weil sie durch geren Kollegen oder seinen Söhnen und En- kritiklosen Medienkonsum ihr Gehirn mit vie-Die neuesten Erkenntnisse der Neurobiolo- keln Unternehmensstrategien und Visionen zu len negativen Nachrichten füttert.gie bestätigen meine Vermutung: Ein Ge- diskutieren. Schachspielen ist zudem immerhirn, das nicht gebraucht und gefordert noch sein grosses Hobby. Von Anfang an ver- Wundert Sie jetzt noch, warum die geistige Fit-wird, verkümmert. folgte er ausserdem die Technologieentwick- ness der beiden so unterschiedlich ausfällt? lung im Computerbereich und surft bis heute Mittlerweile wissen die meisten Menschen,Lassen Sie mich Ihnen ein älteres Ehepaar aus begeistert durchs Internet. Demgegenüber dass sie ihren Körper langfristig nur dann fitmeinem Bekanntenkreis vorstellen: meinen viele seiner Altersgenossen zum halten, wenn sie ihn bewegen und benutzen.Der Mann ist 92 Jahre und seine Frau 84 Jahre World Wide Web: «Das ist doch nur etwas für Erst recht gilt das jedoch auch für unserenalt. Beide befinden sich physisch in einem gu- junge Leute, dafür bin ich viel zu alt.» Denkapparat. Dieses elementare Wissen hatten Zustand. Sie meistern ihr Leben ganz allei- sich offenbar noch nicht ausreichend verbrei-ne und unternehmen täglich lange Spazier- Auch das Leben seiner Ehefrau unterscheidet tet: Unser Gehirn muss täglich trainiert wer-gänge. Die Gesundheit der beiden lässt sich si- sich deutlich von seinem eigenen. Sie wuchs den!cherlich auch darauf zurückzuführen, dass sie behütet auf, wobei sich ihr Vater um alles küm-kein Übergewicht haben, sich also gesund er- merte, bis sie ihren jetzigen Mann kennen Praktische Intelligenznähren, nicht rauchen, nur mässig Alkohol lernte. Sie besuchte nur die obligatorische Viele ältere Menschen sind mit der heutigenkonsumieren und mit sich und ihrer Welt zu- Pflichtschule und bildete sich abgesehen von Welt überfordert, weil sie geistig eben nichtfrieden sind. einem Sprachaufenthalt nie weiter. Acht Kin- mehr beweglich sind. Ein weiteres Beispiel für der brachte sie zur Welt, was höchsten Respekt mangelnde geistige Flexibilität, die zu vermin-Es gibt jedoch einen grossen Unterschied zwi- verdient, und war ihnen eine fürsorgliche und derter praktischer Intelligenz führt, begegne-schen den beiden Ehepartnern: Während der liebevolle Mutter. Später kümmerte sie sich te mir kürzlich im Supermarkt.Anzeigen Das heimelige Landgasthaus im Unesco Biosphäre Entlebuch das zum verweilen einlädt. - Flexible Bankettlokalitäten. - Grosser Kinderspielplatz. - Monatlich abwechselnde kulinarische Spezialitäten. - Grosse Sonnenterasse. - Kegelbahn. - Grosser Parkplatz. Jetzt aktuell: Felder Andreas • Landgasthaus Linde • 6112 Doppleschwand Wildspezialitäten aus doppleschwand@bluewin.ch • www.linde-doppleschwand.ch einheimischer Jagd. Telefon 041 / 480 13 82 • Fax. 041 / 480 42 82 Geschlossen: Dienstag und Mittwoch bis 16.00 h
  • 11. ERFOLG Management Ausgabe 5 Mai 08 11 Ich bin sicher, Sie alle haben schon einmal es verkehrt herum hinein geschoben wurde. Lehrer einreden, Ihr Kind sei überfordert. In Ähnliches erlebt: Da biete ich – sicher nicht ganz uneigennützig den meisten Fällen ist der Lehrer überfordert. Eine ältere Dame, ich schätze sie auf Mitte fünf- – der Dame meine Hilfe an, denn allmählich Oder kennen Sie irgendein zehnjähriges Kind, zig, steht an der Kasse und wartet geduldig, bis werde ich ungeduldig. Als sie meine Ungeduld das nicht in kürzester Zeit seine Playstation die Kassiererin alles zusammengezählt hat bemerkt, sagt sie beiläufig: «Immer diese jun- oder ein Handy der neuesten Generation be- und ihr den Preis nennt. Erst jetzt beginnt die gen Leute, immer so hektisch!» herrschen könnte? Wenn es einen Unterschied Kundin in ihrer Handtasche nach dem Geld- Ich verstand dies als Kompliment, denn soviel zum Verhalten des Kindes in der Schule gibt, beutel zu suchen. Als sie ihn gefunden hat, älter als ich war sie ja nun auch nicht. Ach, fast dann geht dieser meist auf mangelnde Moti- kramt sie ihr Kleingeld zusammen und fragt vergass ich es zu erwähnen: Nachdem der Au- vation zurück. Es ist sicher schwerer, jemanden dabei die Kassiererin noch dreimal nach dem tomat das Ticket endlich akzeptiert hat und zu motivieren, Latein zu lernen als die Funkti- Preis. den Betrag anzeigte, suchte die Dame natür- onsweise des neuesten technischen Spiel- lich wieder nach ihrem Geldbeutel… zeugs. Doch darin besteht nun einmal die He- Als die Dame an der Kasse sieht, wie sehr mich rausforderung der Lehrer: Schüler für den das Warten nervt, bemerkt sie leicht entschul- In diesem Moment dachte ich, ich sollte doch Lehrstoff zu begeistern. Gute Lehrer bewälti- digend: «Bei uns steht eben der Mensch im unbedingt ein Seminar anbieten zum Thema gen diese Aufgabe erfolgreich, die anderen Mittelpunkt». praktische Intelligenz. Denn ich halte diese nur machen eben ihre Schüler verantwortlich, die «Das haben doch die Kannibalen auch schon für eine Frage des Trainings. Ein Untertitel fiel angeblich überfordert sind… gesagt», gebe ich zurück. mir dazu auch gleich ein, der sicher auch die äl- Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen tere Dame angesprochen hätte: Dabei können wir gerade von Kindern Lernen klingt immer wunderbar, doch meistens ist Wie Sie das Leben leicht und souverän meis- lernen. Denn sie sind noch für Neues offen und diese Aussage ohnehin nur eine Floskel in Fir- tern! begeistern sich leicht für ihre Umwelt – die menbroschüren und Internetauftritten. Viele besten Voraussetzungen, um geistig fit zu blei- Führungskräfte zum Beispiel meinen entspre- Lernresistenz ben. chend: «Bei uns ist der Mensch Mittel, Punkt!» Zunehmend mehr Menschen – und durchaus Martin Betschart Der Mensch im Mittelpunkt muss ja nicht un- auch jüngere – verfügen nicht nur über gerin- Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 bedingt heißen: Den anderen im Wege. ge geistige Flexibilität, sondern sind bereits lernresistent. Unter Lernresistenz versteht man Doch zurück zu der Geschichte mit der älteren die mangelnde Fähigkeit und Motivation, et- Dame: Nachdem ich den Supermarkt verlas- was Neues zu erlernen. Solchen Menschen sen und noch etwas auf der Bank in der Nähe fehlt die Bereitschaft, Wissen und Fertigkeiten erledigt habe, gehe ich ins Parkhaus und ma- zu aktualisieren, sich auf den neuesten Infor- che mich auf den Weg zum Kassenautomaten. mationsstand zu bringen und sich weiterzubil- Ich bin nicht der Einzige, auch besagte Dame den. ist inzwischen im Parkhaus angekommen. La- Martin Betschart ist Erfolgs-Coach, Manage- dys first wurde mir beigebracht, daher will ich Bedauerlicherweise gibt es offenbar gerade ment-Trainer, Bestsellerautor und TV-Talk- mich nicht vordrängen und lasse ihr den Vor- unter den Lehrern eine grosse Neigung zur master. tritt. Sie ahnen es schon, diese liebenswürdige Lernresistenz. Ich schätze, etwa achtzig Pro- Er ist der Begründer der Ressourcing® Me- ältere Dame stellt sich nun vor den Automa- zent der Lehrer sind davon betroffen, während thode und leitet die Ressourcing Akademie ten, um wiederum umständlich in ihrer Hand- nur zwanzig Prozent ihre Arbeit hervorragend AG in der Schweiz. tasche zu suchen, diesmal nach dem Ticket. erledigen. Dies soll keinen Rundumschlag ge- Meines habe ich natürlich schon längst griff- gen die Lehrerschaft darstellen, zumal auch Tel.: 0041 62 767 50 50 bereit. Als sie es endlich gefunden hat, schiebt das Unterrichtssystem selbst sicher seine E-Mail: info@ressourcing.ch die Dame ihr Ticket in den Automaten, wel- Schwächen besitzt. Mein Anliegen besteht je- Web: www.raag.ch ches dieser umgehend wieder ausspuckt, weil doch darin: Lassen Sie sich niemals von einem Anzeigen " "   +,-. ) # " - /..  00
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  • 31. 12 ERFOLG Reportage Ausgabe 5 Mai 08KMU und Personal: Mitarbeitende gewinnenund langfristig ans Unternehmen bindenWie kann man neue Mitarbeitende für seinUnternehmen gewinnen und sie langfristigans Unternehmen binden? Die Antwort aufdiese Frage erhalten KMU-Geschäftslei-tungsmitglieder und weitere Interessierteam 4. Juni an den Wirtschaftstagen Luzern2008. Organisiert wird die Tagung von derHochschule Luzern-Wirtschaft und dem Marcel J. Strebel, Geschäftsführer der Brüco Kostenlose BeratungInstitut für KMU- und Wirtschaftsrecht der Swiss AG, ist überzeugt, dass Visionen ein Die Wirtschaftstage Luzern sollen u.a. einenUniversität Luzern. (un)sichtbares Band zwischen Mitarbeitenden engen Dialog zwischen KMU- und Hochschul- und Unternehmen schaffen und somit nach- Vertretern ermöglichen. Neu können deshalbDas wirtschaftliche Wachstum in der Schweiz haltig wirken. Schliesslich geht Sabine Belle- Tagungsteilnehmende im Voraus eine Fragehält momentan ununterbrochen an. Die Auf- feuille-Burri in ihrem Referat «Eine faire Part- zum Tagungsthema einreichen. Ausgewiesenetragsbücher vieler kleinen und mittleren Un- nerschaft bringt Fakten und Erwartungen auf Professorinnen und Professoren der beidenternehmen (KMU) sind voll. Geht es der Wirt- den Tisch» auf die Beziehung zwischen Arbeit- Hochschulen bieten während der Veranstal-schaft gut, nimmt der Kampf um gute Ar- geber und Arbeitnehmer ein. tung kostenlose Lösungshinweise zur Struk-beitskräfte zu. Wie kann ein KMU neue turierung der gestellten Frage.Mitarbeitende für sein Unternehmen gewin- Gegenseitiger Erfahrungsaustauschnen? Und was muss es tun, damit seine Mit- Im Anschluss an die Referate diskutieren die Wirtschaft und Bund unterstützen Tagungarbeitenden nicht zur Konkurrenz abwan- Tagungsteilnehmenden im «World Café» un- Einmalig machen die Wirtschaftstage Luzerndern? ter der Leitung von Professorinnen und Pro- die enge Verknüpfung der beiden Themen fessoren der beiden Hochschulen in kleinen Wirtschaft und Recht sowie die enge Zusam-Lernen von KMU-Führungspersonen Gruppen über das Gehörte und übertragen menarbeit einer Universität und einer Fach-Vier KMU-Führungspersonen erzählen, welche die geschilderten Erfahrungen auf ihren ei- hochschule. Die Tagung wird von Wirtschaft,Rolle in ihrem Unternehmen die Mitarbeiten- genen Arbeitsalltag. Dank der unkomplizier- Medien und Bund unterstützt. Partner sind u.a.den einnehmen und wie sie diese führen, mo- ten Art des World Café bietet sich die einma- Raiffeisen Gruppe, AMAG Retail, Sage Schweiztivieren und an ihre Firma binden. «Jeder Mit- lige Chance, vom Wissen von anderen Ta- AG, UD Print AG, CASH sowie Blickpunkt: KMU.arbeiter und jeder Kunde ist anders… zum gungsteilnehmern, Hochschul-Professoren Unterstützt wird die Tagung auch vom Bun-Glück! Mitarbeiterführung mit Herz und Tole- sowie den Referenten zu profitieren. Abge- desamt für Berufsbildung und Technologieranz», lautet das Referat von Marc Eicher, CEO rundet wird die Tagung mit einer Podiums- BBT und der Wirtschaftsförderung Luzern.der IGP Pulvertechnik AG. Brigitte Breisacher, diskussion, an welcher u.a. Heinz Kaegi, Luc UlmerGeschäftsleiterin und Verwaltungsrat der Alp- Buchautor des Bestsellers «Gesucht: Leader», Weitere Infos zum Autor auf Seite 30nach Norm-Schrankelemente AG, wirft die Fra- Prof. Dr. Stephanie Kaudela-Baum, Dozentin Wirtschaftstage Luzern 2008ge in die Runde, ob Frauen anders führen als an der Hochschule Luzern, Prof. Dr. GabrielaMänner. Riemer-Kafka, Dozentin an der Universität KMU und Personal: Mitarbeitende gewinnenWer seine Mitarbeitende mit Visionen begeis- Luzern sowie KMU-Führungskräfte teilneh- und langfristig ans Unternehmen bindentern kann, bindet diese an sein Unternehmen. men. Mittwoch, 4. Juni 2008, 09.00–17.15 Uhr Anmeldeschluss: 23. Mai 2008Anzeigen Union beim Löwenplatz, Luzern Veranstalter: Hochschule Luzern–Wirtschaft Noch nie war es so und Institut für KMU- und Wirtschaftsrecht der Universität Luzern einfach, den Überblick Detailliertes Tagungsprogramm zu bewahren www.wirtschaftstage-luzern.ch Anmeldung und Auskünfte Tel. +41 41 228 77 34, E-Mail: lisbeth.meule@unilu.ch 10 Prozent Rabatt für «Erfolg»-Leser! Die Universität Luzern und die Hochschule Luzern Wirtschaft offerieren allen «Erfolg»-Le- serinnen und -Lesern zehn Prozent Rabatt (Fr. 350.- statt Fr. 390.-). Bitte schreiben Sie auf Ih- re Anmeldung «Erfolg»-Leser.
  • 32. ERFOLG Anzeigen Ausgabe 5 Mai 08 13 Mit dem Wachstum Ihres Unter- nehmens wachsen auch die Ansprüche an die berufliche Vorsorge. Hält Ihre BVG-Lösung da mit? Die modularen BVG-Lösungen der Allianz Suisse bieten Ihnen auch auf lange Sicht überzeugende Vorteile: Sicherheit dank Vollversicherung mit Leistungsgarantie Rendite dank höchst attraktiver Verzinsung Flexibilität dank bedürfnisorientierten Modulen Egal, wie viele Mitarbeitende Ihr Unternehmen heute oder morgen zählt: Wir geben Ihnen die Sicherheit, die Sie brauchen. www.allianz-suisse.ch
  • 33. 14 ERFOLG Rechtsberatung Ausgabe 5 Mai 08 CID: 445620Fussball-Wetten Bewilligte interkantonale Veranstalter von Grosslotterien sind in der Schweiz einzig Swisslos und die Loterie Romande. Wetten im Internet Für Wetten im Internet gelten dieselben Re- geln wie für herkömmliche Veranstaltungen. In Die EM hat begon- Veranstaltung in Bezug auf Zeitdauer und Teil- der Schweiz sind nur Swisslos und die Loterie nen und vielerorts nehmerkreis beschränkt ist. Uneinigkeit be- Romande berechtigt, für nationale und werden Wetten steht, ob der Organisator wenigstens seine überkantonale Veranstaltungen Lotterie- und abgeschlossen. Unkosten decken darf. Legal sind somit EM- Wettspiele anzubieten. Alle übrigen in- und Gewettet wird im Wetten, bei denen die eingesetzten Beträge ausländischen Wettangebote im Internet sind Kollegenkreis, am vollumfänglich an die Spieler bzw. die besten in der Schweiz illegal. Verboten ist auch die Arbeitsplatz und Tipper zurückfliessen. Ist diese Voraussetzung Werbung für unbewilligte in- und ausländischeMarius Brem vermehrt auch on- erfüllt, kommt es auf die Höhe des Einsatzes Wettveranstaltungen. Dies musste unter ande- line. Mit Geldein- nicht an. Dieser mag dann in einem symboli- rem auch der Schweizer Betreiber einer Websi-satz, Sachverstand und Glück hofft jeder schen oder spürbaren Betrag bestehen. Damit te erfahren, welcher einen Link zu einem aus-auf seinen Gewinn, dass Italien gegen die sind Wetten unter Bürokollegen oder der Ab- ländischen Wettveranstalter gesetzt hatte undNiederlande gewinnt oder umgekehrt. schluss einer Wette im privaten Rahmen (z.B. diesen entfernen musste. Erlaubt ist dagegenDoch was ist erlaubt? Und was ist verboten? unter Freunden und Bekannten) erlaubt. Er- nach der Gerichtspraxis die blosse Teilnahme, laubt ist dann nicht nur die klassische Siegwet- das Leisten von Einsät-zen an solchen Veran-Das Verbot gewerbsmässiger Wetten te, sondern auch jede andere Wett-Variante staltungen. Allerdings riskiert der TeilnehmerDas Eidgenössische Lotteriegesetz aus dem wie etwa die Wette auf den Halbzeitstand, das die Einziehung seines Einsatzes und Gewinns.Jahre 1923 verbietet grundsätzlich das Anbie- genaue Ergebnis, die Gesamtsumme der er-ten, Vermitteln und Eingehen von Wetten, zielten Punkte oder Tore, den Torschützenkö- Sanktionenwenn dies gewerbsmässig geschieht. Der Be- nig, die Anzahl gelbe Karten etc. Die Organisation verbotener Wetten wird mitgriff der Gewerbsmässigkeit ist gesetzlich Haft bis zu 3 Monaten und Busse bis zu CHFnicht definiert. Kurz gesagt liegt Gewerbsmäs- Auch wenn die Durchführung privater Wetten 10‘000 bestraft.sigkeit dann vor, wenn die Veranstaltung der unter den geschilderten Voraussetzungen zu-Wette zu Erwerbszwecken geschieht, wenn lässig ist, darf eine kleine Unsicherheit nicht Strukturierte Produkte als Glücksspiel?damit ein Einkommen erzielt werden soll. Das vergessen werden: aus Spiel und Wette ent- Das Verbot gewerbsmässiger Wetten wirktBundesgericht sieht die Gewerbsmässigkeit steht bekanntlich keine klagbare Forderung. nicht nur im Kleinen, sondern kann auch Gros-dann gegeben, wenn die Durchführung der Wettschulden sind Ehrenschulden. se treffen. So hatte eine Schweizer GrossbankWette dem Organisator Einnahmen verschafft im Vorfeld zur Fussball-WM 2006 ein struktu-und so organisiert ist, dass der Wettbetrieb Kantonale Bewilligungen riertes Produkt mit WM-Bonus-Coupon ver-wiederholt werden könnte. Dabei müssen die Das kantonale Recht kann gewerbsmässige trieben. Der Coupon sah die Auszahlung zu-Wetterträge beim Veranstalter nicht einmal zu Wetten auf dem Totalisator bei Pferderennen, sätzlicher Zinsen je nach Abschneiden dereinem effektiven Gewinn führen. Bootsrennen, Fussballkämpfen und ähnlichen Schweizer Nati an der WM 2006 vor. Das Bun- Veranstaltungen im Kantonsgebiet gestatten. desgericht qualifizierte dieses Produkt alsErlaubte Wetten Das Besondere an der Totalisatorwette ist, dass Glücksspiel im Sinne des SpielbankengesetzesErlaubt sind Wetten demnach, wenn sie nicht der Organisator das Total der Einsätze wieder- und als (unzulässige) gewerbsmässige Wettegewerbsmässig organisiert werden. Keine Ge- um unter den Teilnehmern mit den richtigen im Sinne des Lotteriegesetzes.werbsmässigkeit liegt vor, wenn der Organisa- Tipps ausschüttet. Dies geschieht gestützt auf Marius Bremtor keine kommerziellen Ziele verfolgt und die einen Gewinnplan mit variablen Quoten. Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen Wir suchen UnternehmerIn/Geschäfts- partnerIn für Organisation/Betrieb in Altdorf, Emmen, Interlaken, Kriens, Küssnacht a. Rigi, Lenz- burg, Muri, Olten, Schwyz, Wohlen, Zürich. Haben Sie ein eigenes Lokal oder wollen eines eröffnen, verfü- gen über mind. 45000.– SFr. und möchten Teil eines erfolgreichen Systems werden? Franchise zu vergeben Haben Sie schon immer davon geträumt einmal Ihr eigener Chef und erfolgreich zu sein? Wenn Sie das Gefühl haben: Zug, Winterthur, Luzern, «Das ist genau das Richtige für mich!» dann senden Sie Ihre schriftliche Anfrage an unsere Systemzentrale per e-mail: Affoltern am Albis, info@angolo.ch Hünenberg ANGOLO FOOD AG Bösch 108 - 6331 Hünenberg
  • 34. ERFOLG Rechtsberatung Ausgabe 5 Mai 08 15Sexuelle Belästigung am ArbeitsplatzWas tun Sie in Ihrem Unternehmen, um se- und Mann EBG und des Staatssekretariats für Fehlende Massnahmen können in einem Ge-xuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu ver- Wirtschaft SECO ergeben. Die Situation in richtsfall teuer zu stehen kommen. Die schwie-meiden? Deutschland und Österreich ist nicht anders. rigen und beeinträchtigenden Fälle von sexu- Im konkreten Beispiel kann sexuelle Belästi- eller Belästigung spielen sich meist im Verbor-Tabuthema? gung sehr unterschiedliche Formen anneh- genen ab. Dennoch können Sie als VorgesetzteDer Begriff sexuelle Belästigung am Arbeits- men. Für die Beurteilung, ob es sich bei einem oder Vorgesetzter ein Zeichen setzen, wennplatz bezeichnet aus rechtlicher Sicht eine Dis- beobachteten Verhalten um einen harmlosen Sie von sich aus aktiv werden und deutlich ma-kriminierung aufgrund des Geschlechts und Flirt, eine sich anbahnende Beziehung unter chen, dass in Ihrem Betrieb sexuelle Belästi-ist als solche ausdrücklich verboten. Arbeitskolleginnen und -kollegen oder um ei- gung nicht geduldet wird.Sexuelle Belästigung ist für viele immer noch nen Fall von sexueller Belästigung handelt,ein Tabuthema. Dennoch kann es jeden tref- gibt es eine einfache Regel: Ausschlaggebend Ergreifen Sie präventive Massnahmen!fen, ob Frau oder Mann, ob Vorgesetzte oder ist nicht die Absicht der belästigenden Person, Ihre VorteileMitarbeiter, ob jung oder alt. Sexuelle Belästi- sondern wie ihr Verhalten bei der betroffenen • Der Kurs dauert nur etwa 20 Minuten, jegung kann vielfältige Formen annehmen. Person ankommt, ob diese es als erwünscht nach individueller Lerngeschwindigkeit oder unerwünscht empfindet. • Ihre Mitarbeiter lernen selbstständig am PCWarum muss der Arbeitgeber etwas tun? online über das Intra- oder InternetFür die Betriebe kann es Kostenfolgen haben, Wieso ein Kurs? • Ihre Mitarbeiter lernen in ihrem eigenenwenn sie ihre gesetzlich verankerte Verpflich- Der erste Schritt zur Prävention ist eine klare Tempotung zum Schutz des Angestellten nicht wahr- Haltung der Unternehmensleitung. • Ihre Mitarbeiter lernen dann, wenn sie Zeitnehmen. Der E-Learning Kurs über sexuelle Belästigung haben und dort wo sie wollenIn erster Linie kann die Vermeidung von sexu- am Arbeitsplatz soll daher informieren und • Der Kursabschluss wird bestätigt. Sie habeneller Belästigung aber das Arbeitsklima positiv Hilfestellung bieten, wie man sich als Betroffe- einen Ausbildungsnachweis und die Mög-beeinflussen. Unzufriedene oder verängstigte ne(r) oder als Augenzeuge in so einer Situati- lichkeit der Kontrolle.Mitarbeiter können nicht effizient arbeiten. on richtig verhält.Kündigungen und aufwändige Mitarbeitersu- Ergänzen Sie den offiziellen Inhalt mit inter-che kosten Geld und brauchen zusätzlich Zeit. Im einzelnen werden folgende Themengebie- nen RichtlinenEntsprechende Massnahmen sind somit mehr te behandelt: «Wann handelt es sich um sexu- Sie möchten weitergehende Informationenals eine moralische Verpflichtung. elle Belästigung und wie äussert sich diese», anbieten? Sie haben interne Meldestellen? Al- «Wer ist betroffen und was können die Folgen les ganz einfach. Wir machen das kostengüns-Das gibt es bei uns nicht !? sein», «Wie geht man vor, wenn man selber be- tig und individuell für Sie.Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ver- troffen ist oder wenn andere davon betroffen Einen kleinen Einblick in diesen Kurs bietet derbreiteter als gemeinhin angenommen: Rund sind», «Wie sehen die Konsequenzen für die folgende Link:jede/r zweite Erwerbstätige/r in der Schweiz betroffene Person und den Täter aus», «Welche www.sdnag.com/promo/10kommt damit direkt oder indirekt in Berüh- gesetzlichen Grundlagen gibt es und was re- Pup-up zulassen und dann auf Promo: sexuel-rung. Dies hat die erste nationale Studie zu geln diese» sowie «Welche Kontakt- und Bera- le Belästigung am Arbeitsplatz klicken.dieser Thematik im Auftrag des Eidgenössi- tungsstellen helfen weiter». Prävention liegt in Robert F. Reidyschen Büros für die Gleichstellung von Frau der Verantwortung der Unternehmensleitung. Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen Endlich ist es da! Bestellung: Das Jahrbuch von «Erfolg» Hiermit bestellen wir: Ausgaben 1/2007 bis 3/2008 __ Expl: Jahrbuch «Erfolg», 260 Seiten, gebunden zum Preis von Fr. 43.90 Auf 260 Seiten finden Sie alle Fachberichte und Reportagen Vorname und Nachname: _______________________________________ der vergangenen 12 Ausga- ben. Strasse: ___________________________________________________ Natürlich werden alle Auto- PLZ / Ortschaft: ______________________________________________ ren der verschiedenen Be- richte separat aufgeführt! Datum & Unterschrift: _________________________________________ Das Buch eignet sich auch ideal als Geschenk und Leit- Talon faxen an: 041 740 42 26 oder einsenden an: faden für Existenzgründer… KMU Netzwerk Verlag GmbH, Eschenring 13, 6300 Zug
  • 35. ERFOLG Reportage Ausgabe 5 Mai 08 17Die Solarbranche sucht nachFach- und FührungskräftenDie Solarbranche bietet Fach- und Führungs- Nächste Berufsbegleitende Ausbildungen durch wird der praktischen Ausbildung einkräften und solchen die es werden wollen ei- Solartechniker HFA sehr hoher Stellenwert eingeräumt. Die Aus-ne zukunftssichere Perspektive für ihren be- Am 18. September 2008 startet der zweite bildung wird mit der Berufsprüfung abge-ruflichen Werdegang. Die Aussichten könnten Lehrgang zum Solartechniker HFA. Die praxis- schlossen. Mit dem erfolgreichen Abschlussnicht besser sein: Für die kommenden Jahre bezogene Ausbildung vermittelt den Seminar- der Berufsprüfung sind die Teilnehmer berech-erwarten Experten einen rasant wachsenden teilnehmern das erforderliche theoretische tigt den geschützten Titel «Hauswart mit eidg.Bedarf an neuen Arbeitskräften. Die Solarbran- Grundwissen in der thermischen Solartechnik, Fähigkeitsausweis» zu tragen.che geht man von einem steigenden Beschäf- in der Photovoltaik und in der Solararchitekturtigungswachstum von 50% jährlich aus. Die (passive Solarenergie). Der Lehrgang ist be- Anmeldung unter www.abz-suisse.ch. ÜberUnternehmen suchen Mitarbeiter für alle Be- rufsbegleitend und dauert zwei Jahre. sämtliche Lehrgänge sind spezielle Broschü-reiche: Verwaltung, Entwicklung, Produktion, ren erhältlich bei:Handel, Montage, Marketing und Vertrieb. Un- Berufsprüfung Hauswart mit eidg. Fachausweis ABZ-SUiSSE GmbH, Praktische Aus- und Wei-geachtet in welchem dieser Betriebszweige Am 29. Oktober 2008 beginnt der zweijährige terbildung in Haus-Energie-Gebäude-Instand-sich Fach- und Führungskräfte, beschäftigen Lehrgang zur Berufsprüfung Hauswart mit haltungstechnik, Wiggermatte 16, CH-6260wollen, sind die Kenntnisse der Solartechnik eidg. Fachausweis. Ein grosser Teil der Ausbil- Reiden. Telefon 062 758 48 00 oder info@abz-ein Muss. Die Möglichkeiten sich in der Solar- dung findet im eigenen Praxislabor statt. Da- suisse.ch.technik ausbilden zulassen besteht in der ABZ-SUISSE GmbH in Reiden. Die ABZ-SUiSSE Interessiert? Bitte senden Sie uns folgende BroschürenGmbH in Reiden hat diesen Lehrgang aus ei-gener Initiative, in Zusammenarbeit mit der I Seminarprogramm Modulausbildung 2008 Vorname _________________________________Solarindustrie, entwickelt. Der erste Lehrgang I Instandhaltungsfachmann/Frau mit eidg. FAstartete im Herbst 2007. Die praxisbezogene I Hausmeister/Hausmeisterin HFP Name ___________________________________Ausbildung vermittelt den Seminarteilneh- I Hauswart/Hauswartin mit eidg. FAmern das erforderliche theoretische und prak- I Servicetechniker HFA Heizung Adresse _________________________________tische Grundwissen in der thermischen Solar- I Servicetechniker HFA Sanitärtechnik, in der Photovoltaik und in der Solarar- I Servicetechniker HFA Klima / Kälte PLZ/Ort __________________________________chitektur (passive Solarenergie). Der I Lüftung- und Klimaanlagen Hygieniker HFABerufsbegleitende Lehrgang dauert zwei Jah- I Fachgerechte Reinigung von Lüftungs- und Klimaanlagen Telefon __________________________________re. Er richtet sich an Handwerker, Fachleute I Solarinstallateur HFAund Führungskräfte die sich in der Solartech- I Berufsbildner (ehem. Lehrmeisterkurs) e-Mail___________________________________nik aus- und weiterbilden wollen. Nach erfolg-reichem Abschluss ist der Solartechniker HFA ABZ-SUiSSE GmbH Telefon +41 (0)62 758 48 00in der Lage Kunden objektiv und neutral zu Praktische Aus- und Weiterbildung in Fax +41 (0)62 758 48 01beraten und zu betreuen. Er kennt die Syste- Haus-Energie-Gebäude-Instandhaltungstechnikme, die Beuteile, die ganzen Zusammenhänge Wiggermatte 16der Solartechnik und kann sich dadurch in der Mehlsecken Email: info@abz-suisse.chSolarbranche etablieren. CH-6260 Reiden Web: www.abz-suisse.chAnzeigen grafik · dtp walter röllin eschenstrasse 3 6312 steinhausen visuelle kommunikation logos flyer 041 740 20 70 briefschaften prospekte 079 353 39 58 layout info@walterroellin.ch
  • 36. 18 ERFOLG Gesundheit Ausgabe 5 Mai 08Auf der Suche und vielseitigen Methoden setzen wir ganz- heitliche Impulse, die sich langfristig positiv auf unsere Gesundheit – auf Körper, Geist und See-nach Gesundheit le – und auf unsere Lebensqualität auswirken. Die Effektivität der Polarity Therapie basiert auf der Kombination ganz gezielter Massnah- men, die den Heilungsprozess auf der physi- Seine Entdeckungsreise im Bereich der Heil- schen, emotionalen und mentalen Ebene kunst begann mit dem Studium der westli- gleichwertig initiieren – damit der ganze chen Medizin, dazu gehörten Osteopathie, Mensch wieder gesund wird: Chiropraktik und Naturheilkunde. Auf seinen • Prozessorientiertes Gespräch – Schulung in- Studienreisen erlernte er die Homöopathie nerer Achtsamkeit und beschäftigte sich mit der hermetischen • Polarity Ganzkörperbehandlung – Session Philosophie. In Asien studierte er Akupunktur, • Polarity Yoga – spezifische Bewegungs- und Yoga, Meditation und Ayurveda. Er entwickel- Dehnungsübungen te eine Synthese aus östlichen und westlichen • Polarity Ernährung – Ernährungsanalyse Behandlungsmethoden, die er Polarity The- und Anleitung zur bewussten Ernährung rapie nannte. Dieses ganzheitliche Konzept dient dem Aufbau, der Erhaltung und Wieder- Wenn ein Mensch erkrankt, liegt darin ein tie-Peter Lüthi, Valerie Zwyssig, Thomas Truttmann herstellung der Gesundheit. fer Sinn, denn die Natur erschafft nichts Sinn- Dr. Stone war der Überzeugung, dass ein voll- loses oder Überflüssiges. Die prozessorientier-Wir alle suchen Gesundheit und sind heute ständiges Behandlungssystem eine Sicht des te Polarity Therapie betrachtet das Auftauchenmehr denn je damit konfrontiert. Immer ganzen Menschen einschliessen muss, den von Krankheit als den Beginn einer Wandlungneue Krankheitsbilder gehen einher mit im- Körper, die Seele und den Geist. Er definierte im Leben eines Menschen. Krankheit ist das In-mer neuen Therapieformen. Die Konsumge- Gesundheit als das freie Fliessen und Wirken nehalten eines lebendigen Systems, das durchsellschaft bietet Gesundheit als Produkt an. unserer Lebensenergie. Krankheit hingegen ist Symptome nach außen signalisiert, dass etwasDie Forschung entwickelt kontinuierlich eine Störung im Energiefluss, die Stauungen aus der inneren Ordnung geraten ist und dassneue Medikamente. Die Umweltverschmut- und Blockaden im gesamten energetischen Harmonie und Ganzheit gestört sind.zung schwächt das natürliche Gleichge- und körperlichen System bewirkt. Statt Symptome und Schmerzen zu unterdrü-wicht (…) Gesundheit ist ein Dauerthema cken, arbeitet die prozessorientierte Polaritygeworden. Aber nur selten als freudiges Er- Die Ziele der Polarity Therapie umfassen: Therapie mit den – meist verborgenen – inne-eignis und Erleben sondern öfters als Verun- • Die bewusste Erforschung von Zusammen- ren Konflikten, die zur Erkrankung geführt ha-sicherung und Orientierungslosigkeit. hängen zwischen (negativen) Gedanken- ben. Ein Konflikt drängt immer zu einer Lö- strukturen und alltäglichen Gewohnheiten sung. Wenn sich gestaute Energie zu lösen be-Suchen wir zu weit? Zu weit weg von uns (Bewegung, Ernährung und Lebensstil) ginnt, kommt etwas in Bewegung, Energieselbst? • Schmerzlinderung wird verteilt und kommt aus dem Unterbe-«Bei der Suche nach der wahren Gesundheit, • Ausgleich des Nervensystems wussten und Verborgenen an die Oberfläche -geht es eigentlich um die entscheidende Frage: • Aktivierung des Immunsystems ins Bewusstsein. So entstehen neue Wahlmög-Was ist Leben? Wo liegt unser persönliches Ziel? • die Anregung des Selbstregulations- und lichkeiten – für alle Ebenen.Wofür setzen wir diesen Körper und Geist ein? SelbstheilungsmechanismusWozu gibt es das göttliche Geschenk des Leben bedeutet im Fluss zu bleiben und Lö-menschlichen Lebens?» Das Ziel ist, die Ursachen von emotionalen sungen für Veränderungen und Wachstum zuDieses Zitat stammt vom Pionier der Energie- Spannungen und körperlichen Spannungen suchen und zu finden. Der Heilungsprozess istarbeit, von Dr. Randolph Stone. aufzuspüren und zu lösen. Mit einfühlsamen individuell einzigartig und nicht wiederholbar. Das Besondere an der prozessorientierten Po-Anzeigen larity Therapie ist ihre Vielfältigkeit und Flexi- bilität. Die TherapeutInnen haben die Mög- lichkeit aus einer Fülle von Methoden, die indi- viduell notwendige Strategie auszuwählen, mit dem Bewusstsein, dass jede Massnahme immer alle drei Ebenen des Organismus beein- flusst, den Körper, den Geist und die Seele. Die KlientInnen werden ermutigt, bewusst in ihren Heilungsprozess einzutauchen. Auf diese Wei- se wird der Selbstregulationsmechanismus ak- tiviert und die Heilung kann sich aus dem In- neren heraus vollziehen. Heilung ist die Erin- nerung an Gesundheit, an die Ganzheit, an die Harmonie und Ordnung in unserem Sein. Wird der Fokus auf diese Ressourcen gelenkt, ge- winnt der erkrankte Mensch seine Lebensqua- lität wieder. Peter Lüthi Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
  • 37. ERFOLG Aus- und Weiterbildung Ausgabe 5 Mai 08 19Trainer- und Beratersuche leichtgemacht –Die passende Fachperson finden – (k)ein Kunststück Der Erfolg einer Beratung Die ersten beiden Schritte bereiten der Perso- personen, die das Projekt zu ihrem Profil pas- oder einer betrieblichen nalleiterin kaum Schwierigkeiten. Kopfzerbre- send fanden. Frau B. trifft eine Vorauswahl und Weiterbildung ist das Er- chen bereitet ihr hingegen die Frage nach der lädt zwei Anbieter zu einem Erstgespräch ein. gebnis einer optimalen geeigneten Fachperson. Der Entscheid fällt dann leicht. Eine Trainerin Co-Produktion zwischen bringt die benötigten Kompetenzen mit und Auftraggeber und exter- Viele Fragen gehen ihr durch den Kopf: hat bereits einige ähnliche PE-Projekte zur Zu- ner Fachperson. Und • Soll der Geschäftsleiter die Weiterbildung friedenheit ihrer Kunden umgesetzt. Und nichtOlivier Inhelder wenn’s hapert? Dann ha- durchführen? Schliesslich ist er als Interner zuletzt: Auch die «Chemie» stimmt. ben ebenfalls beide Sei- mit dem Unternehmen bestens vertraut. Die Grobplanung der betrieblichen Weiterbil- ten dazu beigetragen. • Oder soll die Trainerin angefragt werden, die dung erfolgt gemeinsam. Sie entscheiden sich im vergangenen Jahr ein Training zu Arbeits- für ein Design, das einerseits fachliche Weiter-In der Firma Mustermaschinen GmbH nimmt organisation erfolgreich durchgeführt hat? bildung für die beiden Abteilungen und ande-der Geschäftsführer Konflikte zwischen der • Oder braucht es vielleicht einen Spezialis- rerseits eine umsetzungsorientierte und team-Produktions- und der Vertriebsabteilung wahr. ten, der sich in Produktion UND Verkauf aus- bildende Massnahme beinhaltet.Ein Meeting führt zur Einschätzung, dass beide kennt UND gleichzeitig Erfahrung als TrainerParteien von der Arbeit der anderen wenig mitbringt? Fazitwissen. Eine typische Ausgangslage für Perso- Die letzte Variante erscheint ihr am sinnvolls- Die nachhaltige Wirkung dieses PE-Projektsnalentwicklung (PE). ten. Doch sie kennt niemanden, der alle drei hat der Personalleiterin gezeigt, dass der Anforderungen erfüllt. Schlüssel für eine erfolgreiche Massnahme inEin PE-Projekt aufgleisen der optimalen Passung zwischen Unterneh-Heidi B., die Personalleiterin, erhält den Auf- Eine geeignete Fachperson finden men, Aufgabe und Fachperson liegt.trag das Projekt zu leiten. Frau B. entschliesst sich deshalb, das betriebli- Die Komplexität der Herausforderungen in derDie Personalleiterin steht vor einigen Heraus- che Weiterbildungsprojekt auszuschreiben. heutigen Zeit erfordert den Einsatz von Spe-forderungen. Schliesslich soll mit beschränk- Über den Beratungspool ist dies kostenlos und zialistinnen und Spezialisten. Gesucht sind An-ten Mitteln an Zeit und Geld eine optimale anonym möglich. bieter, die sich auf ihre Kernkompetenzen fo-Wirkung erzielt werden. Unter www.beratungspool.ch gelangt sie auf kussieren und dort Überdurchschnittliches das Beratungsportal. Auf dem Online-Formu- leisten (können).Es gilt nun in der ersten Phase dieses PE-Projekts: lar erfasst sie dazu einige zentrale Informatio- PE-Verantwortliche haben im Umgang mit Be-• das Vorhaben genau zu beschreiben, nen zum Unternehmen, zum Weiterbildungs- raterInnen und TrainerInnen zwei zentrale Auf-• das Anforderungsprofil für die externe Fach- vorhaben und zu den erwarteten Vorausset- gaben zu erfüllen: person festzulegen und zungen der Fachperson. Nach einem kurzen • Sie müssen mit vertretbarem Aufwand DEN• einen geeigneten Anbieter zu finden. Telefonat mit dem Geschäftsführer des Bera- Anbieter für genau DIESES Projekt finden.Dabei sind diese drei Schritte eng miteinander tungspools werden etwa 150 BeraterInnen • Sie sind für die Steuerung des Projekts ver-verzahnt. Überdies spielen die Unternehmens- und TrainerInnen des Beratungspool-Netz- antwortlich. Dies bedingt eine kontinuierli-kultur und die Rahmenbedingungen für die werks über das Vorhaben informiert. che Kommunikation mit der externen Fach-PE eine wesentliche Rolle bei der Planung und Nach einer Woche erhält die Personalleiterin person.Umsetzung der PE-Massnahme. per E-Mail sechs detaillierte Offerten von Fach- Und nun?Anzeigen Senden Sie eine E-Mail an inhel- der@beratungspool.ch und sie erhalten zwei Checklisten zur Zusammenarbeit mit Berate- rInnen und TrainerInnen. Für die Recherche nach einer geeigneten Fachperson steht Ihnen unter www.beratungspool.ch die Eingabemaske für eine strukturierte Suche in der Anbieter-Da- tenbank zur Verfügung. – Oder schreiben auch Sie Ihr nächstes Projekt anonym und kostenlos im Beratungspool-Netzwerk aus. Olivier Inhelder Olivier Inhelder ist Organisationsberater & Coach BSO. Neben seiner Tätigkeit als Geschäfts- führer des Beratungspools arbeitet er als Berater und Trainer. (www.inhelder-consulting.ch). Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
  • 38. 20 ERFOLG Personalwesen Ausgabe 5 Mai 08Sind Sie und Ihre Mitarbeiter motiviert? tionsseminar in der Hoffnung, die Mitarbeiter es mit den Worten eines erfolglosen CEO zu sa- seien fü¨r die nächsten Wochen und Monaten gen, dem ich kü¨rzlich begegnete: «Wer bei wieder voll motiviert. Dieser fatale Irrtum en- uns det oft in Frustration und Enttäuschung, die nicht spurt, fliegt raus!» Wie er zu seiner Stel- meist dem Motivationstrainer angelastet wird, lung kam, ist mir absolut unverständlich. Tat- weil es ihm nicht gelungen ist, die Mitarbeiter- sächlich gefährden solche Fü¨hrungskräfte ein motivation zu «automatisieren». Motivation Unternehmen enorm, da sie das Motivations- funktioniert eben nicht wie ein Motor, den niveau der Mitarbeiter erheblich senken. man nur einmal in Gang bringen mu¨sste, da- mit er von alleine immer weiter läuft. Wie Sie erfolgreich motivieren Andere Unternehmer schreiben fü¨r ihre Mit- Die zuverlässigste Strategie, um Ihre Mitarbei- arbeiter sogar kostspielige Incentives aus, wie ter langfristig zu motivieren, besteht darin, sie etwa Formel-1-Fahren in Sü¨dfrankreich oder ihren Fähigkeiten und Neigungen entspre- Luxuskreuzfahrten in der Karibik. Womit will chend einzusetzen. Denn wenn Menschen Tä-Martin Betschart man solche Anreize später noch steigern? Mit tigkeiten erledigen, bei denen sie sich kompe- einer Fahrt zum Mond? Langfristig kann eine tent fü¨hlen und die ihnen Spass machen, ar-Erfolg, Umsatz, Zufriedenheit und Gesund- derartige Strategie nur scheitern. Abgesehen beiten sie auch effizient. Natü¨rlich kann Arbeitheit stehen in einem direkten Zusammen- davon machen solche und ähnliche Ausschrei- nicht immer nur die reine Freude sein, aber zu-hang zu Ihrer Motivation und der Motivati- bungen in den meisten Fällen lediglich einzel- mindest wird die allgemeine Zufriedenheiton Ihrer Mitarbeiter. Bestimmt haben Sie ne Mitarbeiter glü¨cklich und bringen sie da- und Motivation Ihrer Mitarbeiter deutlich an-das schon einmal gehört. Aber ist es Ihnen durch zu Höchstleistungen. Andere dagegen steigen – und damit die Leistung.auch ständig bewusst? lassen sich von solchen Massnahmen kaum Doch wie erkenne ich die richtige Persönlich- antreiben oder fü¨hlen sich durch den Wettbe- keit mit den entsprechenden Fähigkeiten fü¨rEine ku¨rzlich veröffentlichte Untersuchung werb untereinander sogar demotiviert. Hinzu eine bestimmte Aufgabe? Noch immer wer-besagt, dass lediglich achtzehn Prozent aller kommt, dass diese Art der Motivationsförde- den Mitarbeiter mehrheitlich aufgrund fachli-Menschen motiviert zur Arbeit gehen. Jetzt rung ausserordentlich hohe Kosten verur- cher Qualifikationen und Sympathiefaktorendenken Sie vielleicht: Das ist sicher nur in an- sacht, aber nur fü¨r relativ kurze Zeit wirkt. eingestellt. Einige Unternehmer geben zusätz-deren Unternehmen so! Doch stimmt das Ähnlich verhält es sich im Aussendienst mit lich viel Geld aus fü¨r grafologische Gutachtenwirklich? Die blosse Anwesenheit Ihrer Mitar- altbekannten Wettbewerbsanreizen wie oder so genannte Potenzialanalysen. Kann derbeiter garantiert noch keinen Motivationszu- Ranglisten und Sonderprämien. Einige Mitar- Mitarbeiter die daraus resultierenden Erwar-stand. Immerhin sitzen viele Menschen ihre beiter lassen sich dadurch motivieren, die tungen später nicht erfü¨llen, werden solcheArbeitszeit lediglich ab, während sie vom Fei- Mehrheit hingegen wird demotiviert durch Instrumente häufig als Rechtfertigung be-erabend, Wochenende oder dem nächsten Ur- Ansätze, die das Konkurrenzdenken stark för- nutzt. Der typische Satz des Personalverant-laub träumen. dern. wortlichen heisst in so einem Fall: «Ja, aber dieManchmal bemerken Unternehmer die man- Auswertung hat doch gezeigt, dass...!»gelnde Motivation ihrer Mitarbeiter und schi- Wie motiviere ich Mitarbeiter also nachhaltig? Ein weiteres Problem liegt bei der Haltung dercken diese dann umgehend zu einem Motiva- Etwa mit Zuckerbrot und Peitsche? Oder um Abgänger von Universitäten oder Fachhoch-Anzeigen SindERFOLG sucht per sofort oder nach Vereinbarung Die Fachzeitschrift Sie ein Macher? einen versierten oder eine versierte Inserateverkäufer/Inserateverkäuferin mit freier Zeiteinteilung Als Bindeglied zwischen Verlag und Kundschaft tragen Sie massgeblich zum Erfolg unserer Zeitschrift bei. Sie haben ein gewinnendes Auftreten, sind selbständiges Arbeiten gewohnt, erfolgsorientiert und redegewandt. Wir bieten Ihnen ein angenehmes Arbeitsklima in einem aufgestellten Team und eine zeitgemässe Entlöhnung. Kontakt: Herr Roland Rupp, KMU Netzwerk Verlag GmbH, Bösch 104, 6331 Hünenberg, 041 560 33 01 • verlag@netzwerk-verlag.ch
  • 39. ERFOLG Personalwesen Ausgabe 5 Mai 08 21schulen. Sie erheben oft wie selbstverständ- werben ist trotzdem gar nicht so schwer. Die lernresistent, das heisst nicht wirklich bereitlich von Anfang an Anspruch auf eine Grundlagen können Sie sich innerhalb von et- sich weiterzubilden. Häufig erkennen Sie sol-Fü¨hrungsposition. Dabei dokumentiert ein wa zwei Tagen in einem entsprechenden Se- che Menschen schon daran, dass sie gerneHochschulabschluss in erster Linie nur gelern- minar erarbeiten, der Rest besteht nur noch jammern, alles kritisieren oder besser wissen,tes Fachwissen. Was es praktisch bedeutet zu aus Training. Eine solche Basis versetzt Sie in ohne es selber besser zu machen. Ihre geistigefü¨hren und wie Führungsarbeit im Busines- die Lage, die biologisch gesteuerten Be- Flexibilität ist vielleicht schon «eingerostet»,salltag aussieht, wissen Absolventen in der Re- du¨rfnisse Ihrer Mitmenschen schnell und zu- weil sie ihr Gehirn zu wenig fordern. Diese Mit-gel nicht. Schliesslich gibt es noch Menschen, verlässig zu erkennen. Damit haben Sie die arbeiter auf ein Seminar zu schicken, wäre he-die meinen: «Fü¨hren kann man oder man Grundlage fü¨r die Auswahl und Beurteilung rausgeschmissenes Geld, Zeit- und Energiever-kann es nicht.» Eine sehr einschränkende Ihrer Mitarbeiter geschaffen. Es kann durchaus schwendung fü¨r alle Beteiligten. Klären SieÜberzeugung! vorkommen, dass Sie sich nach einem solchen oder Ihre Fü¨hrungskräfte daher unbedingt Seminar von dem einen oder anderen verab- schon im Vorfeld durch persönliche Gesprä-Personalauswahl ist Chefsache! schieden werden, weil Ihnen klar geworden che, ob noch echte Lernbereitschaft bei denDass Personalabteilungen Mitarbeiter einstel- ist, wer in Ihr Team passt und wer nicht. Gehen Mitarbeitern besteht.len, mit denen andere später zusammenarbei- Sie damit ruhig ganz offen um: Dieser Mitar- Vergessen Sie dabei auch nicht, dass es bei Mo-ten sollen, ist im Grunde ein ganz falscher beiter ist ja sowieso nicht glü¨cklich bei Ihnen tivationsseminaren um einen Know-how-Ansatz. Machen Sie aus der Personalabteilung und hat innerlich schon gekü¨ndigt. Es wäre Transfer geht. Die Ressourcen der Teilnehmerlieber eine Personaladministration und wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit gewe- sollen gefördert werden, und zwar so praxisnahü¨bernehmen Sie dafür selber die Auswahl Ih- sen (auf Ihre Kosten!), bis er sich von selber ver- wie möglich. Berü¨cksichtigen Sie, dass unter-rer Mitarbeiter bzw. der Team-, Projekt- oder abschiedet hätte. Daher stellt eine Kü¨ndigung nehmensinterne Seminare den Nachteil haben,Abteilungsleiter. Denn wenn Sie Ihre Mitarbei- in der Regel eine Befreiung fü¨r alle dar. Lassen dass sich die Teilnehmer schon kennen (diester selber einstellen, können Sie sie am besten Sie sich von den Gewerkschaften nicht einre- glauben sie zumindest) und folglich oft mehrbeurteilen und entscheiden, ob sie fü¨r be- den, eine Entlassung sei immer etwas Negati- damit beschäftigt sind, die anderen zu beob-stimmte Tätigkeiten geeignet sind oder nicht. ves; tatsächlich ist meistens das Gegenteil der achten als sich auf sich selbst zu konzentrieren.Selbstverständlich brauchen Sie und Ihre Fall. Wären die Gewerkschafter zielorientierter Die Erfahrung zeigt, am meisten wird dannFü¨hrungskräfte fundierte Menschenkenntnis, und wirklich am Menschen interessiert, umgesetzt, wenn die Eigeninitiative gross istum die wahren Talente und Fähigkeiten Ihrer wü¨rden sie ihre Energien anders einsetzen. und die Teilnehmer mit Menschen zusammen-zukü¨nftigen Mitarbeiter rechtzeitig zu erken- Meistens treten sie aber nur als «Bremsklöt- kommen, die ihnen noch unbekannt sind. Diesnen. Schon mit den richtigen Worten in der ze»auf, die noch dazu grossen Schaden anrich- bringt zudem den Vorteil mit sich, dass neueStellenausschreibung ersparen Sie sich auf der ten, indem sie Menschen zu etwas aufhetzen, Beziehungen entstehen zu gleich gesinnteneinen Seite viel Arbeit, weil Sie nicht mit unpas- das diese in Wirklichkeit gar nicht wollen. Menschen.senden Bewerbungen ü¨berhäuft werden, und Doch halten wir uns nicht weiter mit solchen Übrigens, Räumlichkeiten, in denen gewöhn-auf der anderen Seite sprechen Sie genau die- Blockaden auf, sondern konzentrieren uns lich Besprechungen u. Ä. stattfinden, solltenjenigen Menschen an, die Sie fü¨r Ihre Stelle su- besser darauf, wie Sie nach vorne kommen! nach Möglichkeit nicht fü¨r Seminare benutztchen. werden. Ideal ist dagegen ein neutraler Ort, freiDer scheinbar schlaue Spruch vom «gesunden Wann Motivationsseminare Sinn machen von alten Assoziationen, wo sich die Teilneh-Menschenverstand» entpuppt sich dabei aller- Verfü¨gen Sie erst einmal über ein Team rich- mer wohl fü¨hlen. Werden sie jetzt mit ihrendings ü¨berwiegend als Trugschluss. Denn wo- tig eingesetzter Mitarbeiter, ist es grundsätz- wirklichen Motiven bewusst konfrontiert, ler-rin besteht denn dieser gesunde Menschen- lich sinnvoll, diese zu einem Motivationstrai- nen sie ihre «Antreiber» richtig einzusetzenverstand? Meistens steckt dahinter immer nur ning zu schicken, um ihre Motivation weiter zu und zu programmieren. Damit ist bereits eindie persönliche, subjektive Sichtweise eines erhöhen. Allerdings sollten Sie auch hierbei ei- gutes Fundament errichtet, auf dem langfristigMenschen, die sich zur Personalbeurteilung ne gute Auswahl treffen und nur Mitarbeiter ein stabiles Hochhaus der Motivation gebautnicht eignet. mit angemessener Einstellung trainieren las- werden kann. Martin BetschartAber keine Angst: Menschenkenntnis zu er- sen. Denn viele Menschen sind inzwischen Weitere Infos zum Autor auf Seite 30Anzeigen Sie möchten auch bei über 100 Lieferanten günstiger einkaufen? Gehen Sie auf www.sparcard.ch und holen Sie sich KOSTENLOS Ihre Sparcard.
  • 40. 22 ERFOLG Strategie Ausgabe 5 Mai 08Leading Simple Fortsetzung von Ausgabe 4 «Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer» von Stefan Merath Die fünfte Aufgabe: Kontrollieren Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dyna- Die ersten vier Aufgaben sind ohne Kontrolle mik gewinnen nicht denkbar. Damit Kontrolle nicht Angst verbreitet, sondern als unverzichtbare Hilfe er- GABAL Verlag, Offenbach kannt wird, muss sie nach einem transparen- ten System erfolgen. ISBN 978-3-89749-793-1 Kompetenz wird durch schriftliche Berichte kontrolliert, die regelmäßig zu erstellen sind. 63 Seiten , 29,90 EUR / 52,20 CHF Stichproben sichern die Kontrolle und die Be- urteilung erfolgt nach vorher vereinbarten, klar messbaren Kriterien.Stefan Merath Um das Engagement zu beurteilen, macht der Leader sich Notizen zum konkreten Verhalten Stefan Merath hat Philosophie, Psycholo- des Mitarbeiters. Er urteilt auf der Grundlage gie, Publizistik und Informatik studiert und der Prinzipien der Firma und seiner subjekti- ist Diplom-Soziologe. Er ist seit 10 Jahren ven Einschätzung. Leader geben immer ein Unternehmer aus Leidenschaft und kennt schnelles Feedback. alle Probleme und Höhepunkte des Unter- nehmerlebens. Seit einigen Jahren gibt er Transparenz und Kontrolle werden von Lea- diese Erfahrungen auch als gefragter Unter- dern gelebt und geliebt. Je mehr ein Leader nehmercoach Kontrolle als Hilfe zur Zielerreichung ver- (www.unternehmercoach.com) exklusiv an steht, desto mehr schätzen es seine Mitar- Unternehmer weiter. beiter, kontrolliert zu werden. Stefan Merath Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
  • 41. ERFOLG Strategie Ausgabe 5 Mai 08 23Die 7 Irrtümer des Belegschaft auf Kurs zu bringen? Manch einer erwartet sich zuviel von symbolträchtigen Ver- anstaltungen wie Kick-offs oder teuren Moti-Change Management vationsseminaren. Hier gilt wie beim Thema Leitbild: erst die gelebte Praxis schafft den Wandel. Fehlende Motivation hat ausserdem Ursachen: ein kluger Berater wird diese zunächst versu- chen, aufzudecken, statt Frust mit Motivati- onssprüchen zuzudecken. Das ist kurzfristig unangenehmer für die Leitung, aber langfris- tig das einzig Erfolgversprechende. Längst ha- ben wir gelernt und begriffen, dass Motivation ein Thema ist, das direkt die eigene Person be- trifft. Motivation liegt im Verantwortungsbe- reich der Mitarbeiter. Nur sie können entschei- den, ob sie Motivation aufbauen wollen oderDr. Jörg T. Sorg Antonia Anderland nicht. Was sie dafür brauchen, kann ihnen nicht der Trainer liefern.Fortsetzung aus Ausgabe 4 Man ist oft nicht gefasst auf Durststrecken und Konflikte während des Change-Prozesses. Da- Stimmige Rahmenbedingungen und vor al-Irrtum 5: «Identifizierte Mitarbeiter erset- bei sind die eine natürliche Folge von ernst- lem klare Ziele, für die es sich lohnt, physischezen die Planung» Identifikation verhindert haft begonnenem Wandel, denn jede gravie- und psychische Kräfte freizusetzen, müssennicht Chaos! rende Veränderung schafft existentielle Unsi- vom Unternehmen kommen. Sie sind Grund-Ohne Plan ist die Wahrscheinlichkeit dafür er- cherheit. Am schmerzhaftesten erleben das voraussetzungen. Sie alleine garantieren aberhöht. Wir leben in einer Zeit, wo es wichtiger die Angestellten. Es gibt einen ungeschriebe- nicht Motivation der Mitarbeiter. Der Trainerdenn je ist, Zeit, Mittel und Energien dort zu nen Vertrag zwischen Mitarbeiter und Firma: hat, wie die Führungskräfte, einen Beitrag zukonzentrieren, wo es sich lohnt und zielfüh- «Du gibst mir Sicherheit – dafür gebe ich dir leisten, dass keine Demotivation aufkommt.rend ist. Change Management versinkt an- meine Arbeitskraft.» Unvorbereiteter oder Der Rest muss von den Mitarbeitern kommen!sonsten im Chaos. Es muss bewegt und verän- schlecht kommunizierter Change entspricht Zu lernen, wie richtig und sinnvoll mit Rah-dert werden. Dafür braucht es nicht nur eine einer unangekündigten Stornierung dieses menbedingungen und Zielen umzugehen ist,klare Orientierung, sondern auch einen Plan. Vertrags. ist der wohl wertvollste Beitrag des Trainers.Wenn identifizierte Mitarbeiter festlegen, wie Auch Handwerkszeug und Fähigkeit vermit-sie welchen Weg gehen wollen, ist das die Fol- Um so wichtiger ist es, Mitarbeiter durch diese teln und deren Anwendung trainieren, gehörtge einer bewussten, fokussierten und in der Phase aktiv zu begleiten, statt sie sie passiv er- dazu.Regel kreativen Vorgehensweise. leben (und manchmal schockartig erleiden) zu Es sind aber Rahmenbedingungen, die hier ge- lassen. Ohne Konflikte kein Change Manage- schaffen werden, und nicht Motivation.Change Management und die damit verbun- ment. Klarer Fokus hin oder her. Es gibt viele Eine irrige Vorstellung, wenn Führungskräftedene Veränderung kann nicht dem Zufall Wege nach Rom. Und über die muss nachge- glauben, mit Seminar- und Trainerimpulsenüberlassen werden. Nicht der Weg bestimmt dacht werden. Da bleiben Konflikte nicht aus. Motivationskrisen überwinden zu wollen.das Ziel ! Zumindest nicht im Change Manage- Konflikte sind normal. Für den Change-Prozess Nicht umsonst sind ganzheitliche und inte-ment. Es ist das Ziel, das den Weg bestimmt. sogar wünschenswert. grierte Konzepte Kern jeder professionellenUnd somit auch den Plan! Manch ein Kreativer Change Management Bemühungen.ist stark im ersten Entwurf, aber fürchtet sich, Ein klarer Fokus gibt ihnen die positive Ener-zuviel Planung könne seiner Initiative die Kraft gie, die in Konflikten freigesetzt werden und Insgesamt dürfte klar geworden sein, warumund den Charme nehmen. Andere vermuten, zielführend zu steuern sind. Jede Form der Change ein Prozess ist, der zwar Vision undzuviel Planung mache den Change-Prozess übertriebenen Harmoniebedürftigkeit ist Gift Motivation braucht, zu seiner Umsetzung aberstarr; man müsse flexibel bleiben, um schnell für jeden Veränderungsprozess. Positiv ausge- genauso auch Planung und Vordenken, Aus-auf Unvermutetes reagieren zu können. Letz- tragene Konflikte sind ein Zeichen dafür, dass dauer und Konfliktbereitschaft. Und nicht zu-teres ist richtig; dennoch gibt es selten ein Zu- sich etwas bewegt. Zumindest in den Köpfen. letzt muss sich das Unternehmen Rechen-viel bei der Planung von Change. Erwiesener- Und da fängt jeder Change-Prozess an! Viele schaft darüber ablegen, ob es über die nötigenmassen wird eher zuwenig Energie in das Vor- unbeantwortete Fragen und unterschiedlichs- Mittel und Fähigkeiten verfügt, eine nachhal-denken des Veränderungsprozesses gesteckt. te Erwartungen beanspruchen Raum und Zeit! tige Veränderung durchzustehen. Ein guterChangeerfahrene Berater können hier durch «Wer sich gegen fliessendes Wasser stemmt, Berater wird dazu unbequeme Fragen stellenkluge Strategietipps vermeiden, dass unnöti- weil er Standpunkte hat, verursacht Wirbel.» und zu harter Arbeit an sich selbst anregen. Alsges Lehrgeld bezahlt wird. «Hätten wir alle ei- Belohnung winkt: ein zukunftsfähiges Unter-nen Sinn, wir liefen einen Weg.» Joachim Meisner Irrtum 7: «Fehlende Moti- nehmen mit wahrhaftig einzigartigem Profil. vation schafft der Trainer» «Der Grund, warum manche Mitarbeiter aufIrrtum 6: «Ein klarer Fokus und der Change- Nehmen wir an, die Unternehmensleitung ist der Leiter des Erfolges nicht so recht voran-Prozess läuft konfliktfrei» sich bewusst, wie wichtig die Solidarität der kommen, ist darin zu suchen, dass sie glauben,Der Change ist beschlossen, die Marschrich- Mitarbeitenden im Change-Prozess ist. Gefahr sie stünden auf einer Rolltreppe.»tung ist klar, und in der Führungsetage erkannt, Gefahr gebannt? Braucht es nur ein Dr. Jörg T. Sorg, Antonia Anderlandherrscht Enthusiasmus: «Das packen wir an!». paar Motivationsspritzen, um eine lahmende Weitere Infos zu den Autoren auf Seite 30
  • 42. 24 ERFOLG Neue Geschäftsideen Ausgabe 5 Mai 08Die kleinste Kantineder WeltEin kleiner Energiespender ermöglicht effi- fahr, da die periodische Reinigung aufgrundzientes Arbeiten/Lernen einer Weltneuheit entfällt: Der Wasserhahn ist bei jedem Bidon direkt integriert. Deshalb kau-Am Arbeitsplatz wird Verpflegung ohne Zeit- fen Sie das Gerät und sparen jahrelange teureverlust immer wichtiger. The smart Luckybox Miete und Reinigungskosten.unterstützt die Energieversorgung für Leis- Platzbedarf: ¼ Quadratmeter.tungsträger Ihres Unternehmens am Arbeits- Jolanda Bernasconiplatz. The smart Luckybox ist eine Dienstleis- Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30tung im Bereich Betriebsverpflegung und dieAlternative zu grossen, mit Kosten verbunde-nen Verpflegungsautomaten. Angeboten wer-den über 30 verschiedene süsse und salzigeMarken-Snacks, die für Alt und Jung jederzeitverfügbar sind.The smart Luckybox kostet Sie als Unterneh-men nichts und zieht keine Verpflichtungennach sich. Die Geschäftsbeziehung zwischenIhnen als Kunden und uns als Anbieter pflegenwir in einer vertrauensvollen und partner-schaftlichen Basis ohne bindende Verträge.Platzbedarf für Luckybox: ¼ Quadratmeter. Office Line • Der Wasserspender ohne Verkeimungsge-Wie viel Liter sollte man täglich trinken? fahrWer zu wenig trinkt, kann sich schlechter kon- • Gerolsteiner ist das erste Marken-Mineral-zentrieren und ist auch körperlich weniger fit. • 30 verschiedene süsse und salzige Snacks in wasser für den OffenkonsumDarum empfehlen Ernährungswissenschaftler, Selbstbedienung mit SB-Kassa • Sie kaufen das Gerät und sparen jahrelangetäglich 1,5 bis 2 Liter zu trinken. An heissen Ta- • Die kleinen Energiespender ermöglichen ef- teure Mieten und Reinigungskostengen oder beim Sport sollte sich die Trinkmen- fizientes Arbeiten/Lernen • Platzbedarf 50 x 50 cm + Stromanschlussge verdoppeln. Natürliches Mineralwasser • Ideal für Arbeits-/Lernteams ab 3 Personen • Stapelbare Harassen mit 5-Liter-Recycling-nimmt bei seiner Entstehung wertvolle Mine- • Sie stellen den Platz zur Verfügung – wir er- bidonsralstoffe aus den verschiedenen Gesteins- ledigen den Rest • Wir beliefern die ganze Deutschschweizschichten auf, während es diese durchfliesst. • Sie haben kein Investment und kein Risiko – Wir freuen uns, wenn Sie sich für Luckybox,Mit dem Wasserspender Office-Line präsen- dies gehört uns Office Line oder beides zusammen interessie-tiert sich Gerolsteiner als erste führende Welt- • Wir komplettieren die Luckybox periodisch ren.marke für den Offenkonsum. Office-Line ist der • Vertrauensvolle und partnerschaftliche Ba-erste Wasserspender ohne Verkeimungsge- sis ohne bindende Verträge Bitte kontaktieren Sie uns!Anzeigen
  • 43. ERFOLG Neue Geschäftsideen Ausgabe 5 Mai 08 25FE.N: Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen– Eine Idee rast durch Europa Die Jeans als Arbeiterho- 3 Wege Geld zu verdienen forderlichen Platz und ein paar Stunden Zeit se trifft Network-Marke- Die 3 Wege mit FE.N Geld zu verdienen sind so pro Woche zur Verfügung haben, in einen ting einfach wie genial. Grundsätzlich kann Jeder- Grundstock von Modeartikeln ab 250 Teilen mann/frau nebenbei und von Zuhause oder und werden dann wiederum am Umsatz betei- Beides früher eher verpönt eigenem Arbeitsort seine Unternehmung mit ligt. Ein gut gehendes Depot kann mehrere und als minderwertig be- Fashion Mode starten. Jeans-Partys, Home- Male pro Monat umgeschlagen werden und griffen sind heute fester Shopping, Tag der offenen Jeans Türe etc. Mit da Öffnungszeiten und Dauer frei gewähltBarbara Beeler Bestandteil und etabliert Freunden, Bekannten, Nachbarn, Arbeitskolle- werden können brachliegende Zeit in existie- in unserer Gesellschaft. Die gen die gerne qualitativ hochstehende Mode renden Unternehmen ausgenützt werdenJeans mal schlicht, mal mit aufwendigen Ap- zum günstigen Preis von Fr. 42.– in entspann- oder der Keller der jungen Mutter wird zumplikationen als Schmuckstück, Network-Mar- ter Atmosphäre aussuchen wollen. Das bringt Depot. Auch hier kann die Ware am Stock im-keting das 20% aller Millionäre hervorbringt ein paar hundert Franken in dieHaushalts-, Fe- mer ausgetauscht werden, auch hier kein Wa-und das Milliarden im Direktvertrieb umsetzt, rien- oder Spenderkasse. Die Hosen, Tops, Gür- renrisiko für den Partner.fast unbemerkt von den meisten Menschen, tel – kurz alle möglichen Modeartikel – könnenbietet unternehmerisch denkenden Leuten gegen Unterschrift bei einem nahegelegenen ZukunftsmusikChancen die sie in Ihren angestammten Tätig- Depot ausgeliehen und nicht ausgesuchte Ar- Jedes junge Unternehmen hat bei guter Ak-keiten nie hätten. Wo eine Branche am sterben tikel zurückgebracht werden, die Geschäfts- zeptanz am Markt in den ersten Jahren dieist, oder wer im mittleren Alter von der Wirt- partnerInnen tragen hier also kein produktab- steilste Expansionskurve.Wenn, wie dies bei Fa-schaft «ausgespukt» wird findet hier oftmals hängiges Risiko. shion Europe Net der Fall ist, die Finanzierungwieder eine leuchtende Perspektive. und das Management stimmt, ist die fast ein Ob mit oder ohne eigene Party kann ein fleis- Garant für Partner «der ersten Stunde» bei ent-Eine fast unglaubliche Geschichte siger Partner ein Netz von weiteren Partnern sprechendem Fleiss und gezielter Vorgehens-Bis spät in die Nacht sitzen die Gründer von aufbauen die im kleineren oder grösseren weise ein gutes bis fantastisches AuskommenFE.N – Marion Aundrup und Mike Künnecke – Rahmen Mode in die Wohn- oder Sitzungszim- aufzubauen, genau wie Gründer konventionel-in einer Gaststätte und legen den Grundstein mer bringt. Ein einfach verständlicher aber ler Unternehmen und deren Top-Führungs-für eine unglaubliche Erfolgsgeschichte: Nach partneroptimierter Vergütungsplan ermög- kräfte. Bereits werden die Eröffnung der Märk-nur 15 Monaten im Geschäft setzt die Hammer licht es so, mittel- oder längerfristig an Umsät- te Spanien, Frankreich, Italien, England geplant,Firma mit insgesamt fast 10‘000 unabhängigen zen aufgebauter Partnern zu profitieren, ohne weitere werden folgen. Bei einer SteigerungGeschäftspartnern vornehmlich in Deutsch- weiter dafür arbeiten zu müssen. Ein passives des Umsatzes von etwas mehr als 3 Mio. Euroland im März 2008 eine Million Euro um! Gera- Einkommen von mehreren tausend Euro wird Umsatz im ersten Jahr in Deutschland auf 1 Miode in dem Monat als die ersten Partner in der so bereist an einige Partner von FE.N monat- Euro Umsatz im März des zweiten Geschäfts-Schweiz zu wirken beginnen, sich also hier im lich ausbezahlt. jahres kann hier sicherlich von einem kleinenAlpenland zukünftig auch vielen zukünftigen Das FE.N Depot, eine Investition in die eigene «Wirtschaftwunder» ausgegangen werden,Partnern die Möglichkeit eröffnet vom Ta- Zukunft oder Auslastung brachliegender Res- das tatkräftigen Neu- und Umsteiger-Unter-schengeld bis zur Rockstar-Gage – in Form von sourcen. Um Partnern zu ermöglichen, Waren nehmern viel Freude machen wird!passivem Einkommen (siehe Kasten) – aufzu- gegen Unterschrift für Ihre Anlässe auszulei- Barbara Beelerbauen. hen, investieren Depotpartner, welche den er- Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30Anzeigen 12 x im Jahr ERFOLG Passives Einkommen Ein Partner kann weitere Partner anwerben und ausbilden, dafür wird er an deren Waren- einfach anrufen und bestellen umsatz beteiligt. Somit kann mittelfristig ein 041 740 42 25 sogenanntes passives Einkommen erwirt- schaftet werden, für das man nicht selber di- rekt arbeitet, ähnlich einem Filialnetz.
  • 44. 26 ERFOLG www.netzwerk-verlag.ch Ausgabe 5 Mai 08 CID: 447418Bereits über 100 Unternehmen beteiligen sich am Mehrwertpartner-program und bieten Ihre Produkte und Dienstleistungen günstigeroder mit einem Mehrwert an Firmen und Privatpersonen anA. Frei Clean-System GmbH Reinigungen, Reinigungsmaschinen IGM Institut für ganzheitliche Methodikabalon telecom it ag Telekommunikations-Partner Inkasso Organisation AG Inkasso, WirtschaftsauskünfteABZ Suisse GmbH Lehrgänge, Haus-Gebäudetechnik Jet Schweiz IT AG Server, PC, NotebookAckle Computer Technologie IT-Software / Technologie Intrum Justitia AG Inkasso, WirtschaftsauskünfteAdvokatur&Rechtsberatung Trias AG Rechtsberatung Kägi AG Reinigungen GebäudeunterhaltsreinigungAlpamare Bad Seedamm AG Wasserpark K&S Kappeler + Studerus AG UnternehmensberatungAPO NetCom AG Telekommunikation / Optimierung KeyCorner GmbH Schlüssel, FundmarkenAPU KUNTUR ALPACA Grosshandel, Strickwaren KIS Consulting Studer Software-Lösungen für KMUsAtlantic Suisse AG Elektro-Boiler, Radiatoren KLONDIKE Shop Shop für Mensch und TierAudia & Canali Audio, Beleuchtung knot&tie ag Mode-und FirmenkrawattenAuto Züri West Neuwagen & Occasionen Lamibind Laminier- und BindesystemeAVIS Autovermietung Autovermietung / Autokauf Livretto.ch BuchhandlungB.Peter Gebäudesysteme Gebäudesystem- und AV-Technik Logista EG AG BaugewerbeBitlis Music + Game Shop AG Music & Games Lutz Internet Services WebServicesBruno Murer Weinspezialitäten Weine MAF Zürich Consulting Wirtschaftsrecht, FinanzierungenBusiness Limousine AG Limousinenvermietung Michael Page International Personalvermittlung / RekrutierungBW Mode GmbH Masskleidung Movecom AG WerbebrancheCirde GmbH Reinigungsmaterialien Mr. Lens GmbH Kontaktlinsen, PflegeprodukteClaris Werbung & Partner AdScreen Werbung mvm security systems AlarmanlagenClassei.ch Büroorganisation net-to-print gmbh Druck, Flyer, VisitenkartenComputer Service Bollinger Informatik Neuland AG ModerationsmaterialCreavida Priska Flury Events im Spielbereich New Economy GmbH StellenportalDekoPoint Werbematerial NewServ AG IT-ServicesDelta Glas Zürich Glas, Glasarbeiten Omnitext Markus Kessler Partner für Texte und WerbungDEON Kaffeemaschinen PartnerConsult Hergiswil AG TreuhanddienstleistungenDesinova Webdesign, CMS Predus AG Coaching / Aus-und WeiterbilldungDigicomp Academy AG IT-Schulungen, Weiterbildung Prografik, Jean-Pierre Heinzer Schrift & Grafikdikay 51-swiss Masshemden R.B. Bauberatung Küchen, Bäder, Möbeldir-net gmbh Internet-Security Refill- und Stempel-Shop GmbH Stempel, Logo-und GrafikstempelDon Tabaco GmbH Cigarren, Humidor ReverseSpeech.ch Rückwärtssprache, AnalysenDPG Systems-Engineering Engineering Schlüssel Mittl AG Schloss-und SchlüsselserviceDruckerei Ennetsee AG Druckerei Score Marketing MarketingberatungEducationpool Online Testcenter und Lernplattform Secoma Controlling AG Software, Buchführung, Beratungeicom GmbH Softwarehersteller seminarbausteine.ch GmbH Ausbildung, SeminareEMA Graphics Grafik, Design, Druck Sicherheitsberatungen Wyder Sicherheit, ObjektschutzEnergie Treff & Wellness Shop Gesichtspflege, Massagen Sinform GmbH Consulting, KundenbindungEuro-Lotto Tipp AG Euromillions,Tippgemeinschaft Star-Verlag personalisierte BücherEuropokal Pokale, Gravuren stüsa schriften Beschriftungen, ReklamenEXECUTIVE Office GmbH Telefon-Auftragsdienste Sweet Promo GmbH essbare Werbeartikelfam office gmbh Buchhaltung, Steuern, Marketing SwissAdmin Bürgi Software, BuchhaltungFanti Soft Heiz Softwareinstallationen TOKRA GmbH Etikettiersysteme,TypenschilderFengshui Coaching FengShui, Farb-Raumberatung Treufin Reuter AG Treuhandgamper media Internetauftritte, Schulungen WebSites4u WebDesigngastro.mania hospitality-services, Beratung Webuniverse Informatik WebDesign, PC-Schulungen,Golfodrome AG Golf-Indoor-Academy WEKA Verlag AG KMU FachpublikationenHächler Services + Beratung IT-Beratung / Buchhaltung WERUS erfolgsorientierte BücherHenke GmbH Brandschutz Win-Lux GmbH kundenspezifische IT-LösungenHochsee Team AG Segelferien www.hemd-nach-mass.com Hemden nach MassHOTEL SEBLiCK AG Seminarhotel und Bankett www.permanent-make-up.com Permanent-Make-upYeahHydrops Aussenwhirlpool, Fitnessgeräte Informatik GmbH Tintenpatronen,TonerHygiene Technik AG Entkalkungsautomaten Zirkumflex AG Telekommunikation Werden Sie Mehrwertpartnerfirma auf www.sparcard.ch und wir erweitern Ihr Kommunikationsumfeld. Im Rahmen eines ganzheitlichen Werbeansatzes nutzen Sie alle uns verfügbaren Medien. Mit über 500000 Nennungen pro Jahr setzen wir Ihre Unternehmung als Mehrwertpartnerfirma crossmedial, interaktiv und eingebettet in laufenden Werbekampagnen ins Rampenlicht. Als Gegenleistung gewähren Sie allen BesitzerInnen einer SparcCard mit Ihren Produkten und/oder Dienstleistungen einen Direkt- vorteil. Informieren Sie sich auf www.sparcard.ch oder kontaktieren Sie uns Ich möchte Anbieter werden. Klicken Sie hier. KMU Mehrwertpartner AG ,Bösch 104 ,6331Hünenberg ,Tel.:041 560 33 04 info@mehrwertpartner.ch
  • 45. ERFOLG Marketing Ausgabe 5 Mai 08 27Zehn Regeln für Regel Nr. 8: Keine Angst vor neuen Wegen Nur wer mutig neue Wege geht und Spuren hinterlässt, fällt auf. Seien Sie deswegen mutigerfolgreiche Kommunikation und binden Sie so die Aufmerksamkeit an sich. Dabei sind nicht unbedingt grosse Budgets nötig, vielmehr ist Ihre Kreativität und Experi- mentierfreude gefragt. Lassen Sie sich in Wort Glaubwürdigkeit wird Dialog auf allen Kanälen und nutzen Sie zum und Bild etwas Neues einfallen, wenn Sie mit in Zeiten zunehmen- Beispiel Dialogelemente auf Ihrer Website, Re- Ihren Kunden kommunizieren. der Markttransparenz klamationshotline, sowie Zielgruppenanaly- und Produktüberflu- sen, um die Wünsche der Kunden genau zu er- Regel Nr. 9: Königsweg Crossmedialität tung immer wichtiger. gründen. Nicht nur wollen und sollen alle Kommunika- Dazu sind Authentizi- tionswege genutzt werden, sie müssen auch tät, Ehrlichkeit und Regel Nr. 4: Emotionen sind der Schlüssel sinnvoll untereinander verzahnt werden. DasKerstin Plehwe der Mut zur Verände- zur Seele beginnt bereits in Ihrem eigenen Unterneh- rung nötig. Anhand Rationalität und Anonymität prägen die Wirt- men: Arbeiten Marketing und Presseabteilungvon folgenden zehn Regeln können Sie Ihr schaft. Doch gerade in wirtschaftlich unsiche- sinnvoll zusammen? Wie steht es mit externenUnternehmen glaubwürdig in der Öffent- ren Zeiten sehnen sich Menschen nach Emo- Dienstleistern? Machen Sie ihre Mitarbeiterlichkeit positionieren. tionalität und Nähe. Marken, die sich mensch- und Dienstleister zu Ihren Verbündeten und lich zeigen und Geschichten erzählen werden eröffnen Sie auch hier den Dialog zwischen al-Regel Nr. 1: Authentizität siegt geliebt und bringen Menschen in Bewegung. len Beteiligten.Authentizität muss im Unternehmen beginnen Nutzen Sie deswegen Emotionen als Schlüsselund sich in der Aussendarstellung fortsetzen. zum Kunden, werden Sie ein Unternehmen Regel Nr. 10: Messen, Lernen, MessenDas heisst vor allem keine falschen Versprechun- «zum Anfassen». Die letzte der 10 Regeln steht für die Wichtig-gen zu machen. Dazu gehören auch eine leicht keit, eigene Handlungen, Produkte und Ideenverständliche Sprache und Kritikbereitschaft. Regel Nr. 5: Die Kraft der Mobilisierung immer wieder zu überprüfen und aus Erfolgen Wenn Sie Ihre Zielgruppen überzeugt haben, und Fehlern zu lernen. Verlassen Sie sich hier-Regel Nr. 2: Wertschätzung durch Individua- müssen Sie handeln. Indem Sie Ihre Kunden an bei nicht nur auf Ihr Bauchgefühl: Überprüfenlität ihren Unternehmungen teilhaben lassen, Ih- Sie ihre Aktionen, analysieren Sie ErgebnisseWenn Kunden das Gefühl vermittelt bekom- nen die Möglichkeit geben, sich einzubringen und ziehen Sie Ihre Schlüsse, bevor Sie schnellmen, ernst genommen und persönlich ange- und zum Beispiel an Produkten mitzugestal- eine neue Aktion starten. So werden Sie mor-sprochen zu werden, dann werden sie Sie ten, mobilisieren Sie sie für sich. Gut geeignet gen besser als heute sein.dafür lieben. Sammeln Sie möglichst viele sind hier personalisierte E-Mails, Social Com-Kundendaten und nutzen Sie diese zur indivi- munities und Dialog-Aktionen. Fazit:duellen Ansprache. So ist zum Beispiel ein per- Konsumenten, die sich mit Top-Down-Infor-sönlicher Brief oder ein E-Mail, einer interes- Regel Nr. 6: Wer zuerst loslässt, gewinnt mationen und verdummender Werbung ab-santen Information deutlich wirksamer als ei- Im digitalen Informationszeitalter ist eine Kon- speisen lassen, waren gestern. An dieser Stellene Massenaussendung. trolle über die Aussenwirkung Ihres Unterneh- stehen heute 360°-Kunden, die aufgeklärter, mens kaum mehr möglich. Der moderne Kun- informierter, kritischer und individueller sind,Regel Nr. 3: Die Kunst des Zuhörens de ist heutzutage ein Kommunikationspartner als je zuvor. Sie wollen von Ihnen ernst ge-Den Kunden ernst nehmen heisst, ihren Vor- auf Augenhöhe. Bieten Sie ihm daher ein Fo- nommen werden – und Sie sollen aufmerksamschlägen und ihrer Kritik ernsthaft und regel- rum zum Kommunizieren – wenn Sie nicht auf auf sie reagieren und die Dialogbereitschaftmässig zuhören, auf jede Information des ihn reagieren, wird er seine Meinung an ande- Ihrer Kunden als Chance begreifen. ArbeitenKunden zeitnah reagieren und angeregte Um- rer Stelle im Netz kundtun, die nicht unbedingt Sie hier mit allen modernen Medien, und nut-setzungen kommunizieren. Eröffnen Sie den positiv ausfällt. zen Sie den Dialog mit Ihren Kunden, um Er- kenntnisse und Glaubwürdigkeit zu gewin- Regel Nr. 7: Das nen. Wenn Sie diese dann auch in Handlungen grösste aller Ge- umsetzen wird das Ergebnis Sie überraschen schenke ist Gemein- und zum wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unter- samkeit nehmens beitragen. Kerstin Plehwe Gemeinschaftserlebnis- Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30 se, bei denen Sie Ihre Kunden als Gruppe zu- Kerstin Plehwe ist Vorsitzende der Initiative Pro sammenbringen, stei- Dialog sowie geschäftsführende Gesellschafterin der Kerstin Plehwe GmbH. Die 41-Jährige gilt als gern die Loyalität zur einer der führenden Köpfe im Bereich der Dialog- Marke. Nutzen Sie virtu- Kommunikation sowie als profilierte Expertin in elle Communities, in de- allen Fragen der strategischen Kundenorientie- nen sich Ihre Kunden rung und des Customer Relationship Manage- untereinander vernet- ments. Von 2002 bis 2005 war sie Präsidentin des zen können und veran- Deutschen Direktmarketing Verbandes. Seit 2007 stalten Sie spannende moderiert sie die Sendung «Politik konkret» beim Events für Ihre Kernziel- Hauptstadtsender TV Berlin. Sie ist Autorin zahlrei- gruppe. cher Fachartikel und Bücher.
  • 46. 28 ERFOLG Versicherung Ausgabe 5 Mai 08Mehr Spielraum für Mieter undVermieterWürden Sie Ihr Geld beim Umzug lieber fürneue Möbel ausgeben als in ein Mietzinsde-pot einzahlen? Oder möchten Sie sich alsVermieter die Umtriebe sparen, die mit derEröffnung eines Depotkontos zusammen-hängen? Dann ist die Mietkautionsversi-cherung eine gute Alternative.Wer umzieht, benötigt Geld – sei es für Möbel,für andere Neuanschaffungen oder auch fürdie Reinigung der alten Wohnung. Hinzukommt oftmals noch ein Umstand: Man ziehtum, weil sich die Lebenssituation verändert.Sei es, weil man von zuhause auszieht, weil dieFamilie sich vergrössert oder vielleicht auch,weil eine Trennung ansteht – alles Situationen,in denen das Geld oft knapp ist.Meist fällt dann aber zusätzlich noch die Miet-kaution an. Bei einem Depot von beispielswei-se drei Monatsmieten kann diese gut und ger-ne ein paar Tausend Franken ausmachen. Gutmöglich also, dass man dieses Geld lieber an-ders investieren würde als in eine Mietkaution.Auf der Gegenseite ist die Mietkaution auch fürden Vermieter mit Umtrieben verbunden: Er niert wie folgt: Der Mieter als Versicherungs- nen Vorstellungen verwenden, das sonst fürmuss für jeden Mieter ein eigenes Depotkonto nehmer bezahlt eine Jahresprämie (etwa 180 die Mietkaution gebraucht würde.anlegen, bei der Bank ein Sperrkonto einrich- Franken bei einer Mietkaution von 3000 Fran- Dem Vermieter bietet die Mietkautionsversi-ten und am Ende allenfalls langwierige Diskus- ken) an die Versicherungsgesellschaft. Dafür cherung die gleiche vollwertige Sicherheit wiesionen führen, falls Schäden aufgelaufen sind. übernimmt diese das Risiko allfälliger Forde- bei einem Bargelddepot. Denn die Versiche- rungen des Vermieters. Dazu gehören zum rungsgesellschaft entschädigt ihn für seineEine Mietkautionsversicherung macht vie- Beispiel nicht bezahlte Mietzinsen und Neben- Forderungen gegenüber dem Mieter. Zudemles einfacher kosten oder Schäden am Mietobjekt, falls fallen alle Umtriebe für den Vermieter weg, dieEine willkommene Alternative bietet hier die diese nicht bereits durch eine Privathaft- mit der Eröffnung eines Depotkontos zusam-Mietkautionsversicherung. Sie entlastet so- pflichtversicherung übernommen werden. menhängen.wohl Mieter wie auch Vermieter und funktio- Der Mieter kann so das Geld nach seinen eige- Gespräch mit dem Vermieter suchenAnzeigen Wer als Mieter an der Mietkautionsversiche- rung interessiert ist, spricht am einfachsten zu- erst mit seinem Vermieter. Und zwar unabhän- gig davon, ob die Mietkaution bereits bezahlt ist oder noch zu bezahlen ist. Ist der Vermieter einverstanden, reicht das Ausfüllen eines An- trags, den man bei der Versicherungsgesell- schaft erhält. Vermieter, die Interesse an der Mietkautions- versicherung haben, wenden sich am besten an ihren Versicherungsberater oder an den Hauseigentümerverband in ihrer Region. Die Mietkautionsversicherung ist das ideale Instrument für Mieter und Vermieter, die finan- zielle Unabhängigkeit und geringen adminis- trativen Aufwand schätzen. Manfred Wograndl Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
  • 47. ERFOLG Vorsorgeberatung Ausgabe 5 Mai 08 29 CID: 447727 Neben den Kosten gilt es auch die Verzinsung Die Stylos Sammelstiftung hat sich zum Ziel des Altersguthabens zu prüfen. Nicht alle Stif- gesetzt, qualitativ hoch stehende Leistungen tungen verzinsen das überobligatorische Al- zu einem fairen Preis anzubieten. tersguthaben zum selben Satz wie das gesetz- Neu können wir unseren Kunden einen weite- liche BVG-Guthaben. ren Zusatznutzen anbieten. Dadurch verringert sich das Altersguthaben Mit der SWICA Gesundheitsorganisation konn- gegenüber einer Lösung mit einer einheitli- ten wir einen speziellen Rahmenvertrag für die chen Verzinsung schnell mal um einige zehn- Taggeldversicherung abschliessen. Dank den tausend Franken was zu enormen Einbussen äusserst günstigen Konditionen sparen unsere im Alter führen kann. Kunden zusätzlich wertvolle Prämienfranken.Die geeignete Pensionskasse für seinen Be- Vorsorge Check-up Falls Sie bei der Beantwortung der nachstehenden Fragen ein neintrieb und die Mitarbeiter zu finden ist in Anbe- ankreuzen müssten, raten wir Ihnen sich über die Dienstleistungen dertracht der ständig erscheinenden Negativ- Stylos zu informieren.schlagzeilen ein schwieriges Unterfangen.Dennoch lohnt es sich, die Kosten der ver-schiedenen Anbieter zu vergleichen. Die Diffe- Sie sind mit ihrer bestehenden Pensions- K Ja K Neinrenz der Verwaltungs- und Risikokosten sind kassenlösung vollumfänglich zufrieden?teilweise beachtlich: Einsparungen bis zu 10%der Gesamtkosten sind durchaus realistisch. Sie sind sicher das jeder Prämienfranken K Ja K NeinDank der schlanken Nonprofit-Organisation den sie ausgeben nötig ist?kann die Stylos Sammelstiftung mit sehr tiefenVerwaltungs- und Risikokosten arbeiten und Sie werden in administrativen Belangen K Ja K Neinden Versicherten steht die volle Partizipation entlastet und fachkundig unterstützt?am Anlageertrag zu. Sie erhalten bei Anfragen stets kompetent K Ja K Nein und rasch die gewünschte Auskunft? Wir eröffnen HorizonteAnzeigen Stylos BVG Sammelstiftung Guggisbergstrasse 8 Postfach 98 3150 Schwarzenburg Tel. +41(0)31 731 38 48 Fax +41 (0)31 734 22 80 www.stylos-bvg.ch
  • 48. 30 ERFOLG Autoren-/Firmenverzeichnnis/Kleinanzeigen Ausgabe 5 Mai 08Seite 4 Seite 14 Seite 22fam office gmbh Marius Brem PS:PRRiedmatt 37 Rechtsanwalt und Notar Agentur für Public Relations6300 Zug Kanzlei Luzernerstrasse Kriens Uferstr. 39 • 50996 Kölnwww.fam-office.ch Luzernerstrasse 51a www.pspr.de 6010 KriensSeite 5 www.anwaelte-kriens.ch Seite 23GreenCube, Europa3000 AG Dr. Jörg T. Sorg, J.T.Sorg & PartnerErlinsbacherstrasse 22, 5013 Niedergösgen Seite 15 Höhenstr. 3, 8253 Diessenhofenwww.europa3000.ch Robert F. Reidy www.sorg-joerg.ch SDN AG easyLEARN Antonia AnderlandSeite 6 Bachstrasse 39 Anderland consulting & coachingCreditreform Luzern Vogel AG 8912 Obfelden Blissenweg 6, D-78476 AllensbachBonitätsauskünfte + Inkasso www.anderland.orgKreisbüro Zentralschweiz des Seite 17Schweiz- Verbandes Creditreform ABZ-SUiSSE GmbH Seite 24Seeburgstrasse 20 Praktische Aus- und Weiterbildung in Haus-Energie-Ge- Eurodrink AG6000 Luzern 15 bäude-Instandhaltungstechnik Brandrietstrasse 32, 8307 Effretikonwww.creditreform.ch Wiggermatte 16 info@eurodrink.ch 6260 ReidenSeite 7 info@abz-suisse.ch Seite 25Peter Leemann F.ENFreier Fachjournalist Seite 18 Im Hofacher 17, 8600 Dübendorf8912 Obfelden polarityatelier info@coole-jeans.chpele@leemann-markom.ch Neugasse 18 Baar www.polarityatelier.ch Seite 27Seite 8/9 Initiative ProDialogSchweizerischer KMU Verband SKV Seite 19 Dorotheenstr. 35Eschenring 13 Beratungspool D–10117 Berlin6300 Zug Olivier Inhelder www.prodialog.orginfo@kmuverband.ch Organisationsberater & Coach BSO www.uswahlkampf-blog.de Hirzbrunnenallee 7 · 4058 BaselSeite 10/11 inhelder@beratungspool.ch Seite28Ressourcing Akademie AG www.inhelder-consulting.ch & www.beratungspool.ch Zurich Leben & VorsorgeRebenweg 27 GA ZentralschweizPostfach 70 Seite 20/21 St. Leodegar-Strasse 2, 6002 Luzern5707 Seengen Ressourcing Akademie AGwww.raag.ch Rebenweg 27 Seite 29 Postfach 70 Stylos BVG-SammelstiftungSeite 12 5707 Seengen Mühlegässli 2, 3150 SchwarzenburgInstitut für KMU- und Wirtschaftsrecht www.raag.ch www.stylos-bvg.chUniversität LuzernFrau Lisbeth MeuleHirschengraben 43Postfach 7459, 6000 Luzern 7Erfassen und publizieren Sie IhreKleinanzeigen unter: www.netzwerk-verlag.chXsundheitszentrum Rothenbach Claudia Behinderten Personen , Personen in Kriesensitua-Der Aulterra Neutralizer schützt Ihr Handy vor Ich biete div. Wohlfühl-Massagen zu einem tionen, Zur persönlichen Entscheidungsfindung.elektromagnetischer Strahlung. guten Preis- Leitungsverhältnis in Winterthur Alexandre Urbach, 079 416 13 14Einfach, 0.5 mm dick, 3 cm breit. Auch für Com- an. Schauen Sie rein auf meiner Homepage:puter, Schnurlostelefon, Fernseher, Wireless- www.fuehl-dich-wohl.ch. Ich freue mich auf Ih- Energie Treff & Wellness ShopLAN, Radiowecker, Mikrowellenherd. ren Kontakt. NEU in Nidwalden, basischer Kochkurs. Ge-1 Neutralizer Fr. 48.–, 3er Set Fr. 120.– Claudia Rothenbach, 079 544 49 39 sund & Genussvoll kochen! Wir kochen mit ih-Agnes Haas, 062 775 21 77 nen feine Gerichte aus der basische Küche. Wir my-webshop.ch freuen auf ihre Anmeldung.Babys im Wasser Websites, Verfasser eines PHP- und CSS Manu- Marianne Christen, 078.874 32 04Fördern Sie spielerisch das Vertrauen Ihres Ba- als. Daneben installieren und verwalten wirbys zum Wasser. Spass im Wasser statt konven- vor allem das CMS «DynPG» welches auftionell schwimmen lernen. dynpg.ch online steht. Das CMS selber istFröhliches Quietschen dringt aus dem Hallen- OpenSource, innovativ und vollkommen Mo- Coaching/Beratung ILP®bad. dular. Schulungen zu super Preisen! Integrierte Lösungsorientierte Psychologie:Monica Odermatt, 041 855 60 55 Fredi Hottinger, 071 760 00 15 Einzel, Paare, Seminare/ Ausbildungen www.ilp- fachschule.ch.Wassergymnastik für Schwangere Fit for Life GmbH Kursangebote für Kompetenz im Denken FühlenDer Kurs für wasseraktive Schwangere! Gesun- Reverse-Speech.ch Handelnde Bewegung im entlastenden Element Was- Rückwärtssprache, Informationen aus dem Un-ser, die auch noch Spaß macht! terbewusstsein, Im Management, Human Re- www.mentalhealthtraining-ilp.ch PraxisMonica Odermatt, 041 855 60 55 sources, Justiz, Versicherungen, Psychotherapie, Basel: 061 332 00 02
  • 49. ERFOLG Erfolg Ausgabe 5 Mai 08 31 1/1 Seite 1/2 Seite 1/4 Seite Impressum Herausgeber: Satzspiegel 143 x 208 70 x 208 KMU Netzwerk Verlag GmbH 286 x 208 Eschenring 13, 6300 Zug Tel. 041 740 42 25 Fax. 041 740 42 26 www.netzwerk-verlag.ch verlag@netzwerk-verlag.ch produktion@netzwerk-verlag.ch (für Textlieferungen) Verlagsleitung: Roland M. Rupp Redaktion: Roland M. Rupp redaktion@netzwerk-verlag.ch Abonnementsverwaltung: Alexandra Rupp 1/4 Seite 1/8 Seite 1/8 Seite Tel. 041 740 42 25 140 x 100 35 x 208 100 x 70 Fax. 041 740 42 26 abo@netzwerk-verlag.ch Inserateverkauf: Tel. 079 766 20 64 Fax. 041 740 42 26 Inserate@netzwerk-verlag.ch Kundenberater Inserate: Michel Wäspi michel.waespi@netzwerk-verlag.ch Tel. 041 560 33 02 Urs-Peter Lehmann Tel. 079 349 52 20 Fax. 041 560 33 90 ul@netzwerk-verlag.chGrösse Satzspiegel Kosten Seite Kosten Anzahl Mögliche Grössen Produktion:1/1 Seite 208 x 286 mm 2100.– grafik desktop publishing Titelseite: 360.– 2x 100 x 70 walter röllin, 6312 Steinhausen1/2 Seite hoch 104 x 286 mm 1080.– Seite 2: 1700.– 1x 204 x 218 produktion@netzwerk-verlag.ch1/4 Seite quer 208 x 70 mm 540.– 600.– 1x 204 x 70 Druck: Ringier1/4 Seite hoch 100 x 140 mm 540.– Seite 3–30: 300.– 24x 100 x 70 Adligenswil1/8 Seite quer 208 x 35 mm 300.– Seite 31: 1700.– 1x 204 x 218 Auflage:1/8 Seite hoch 100 x 70 mm 300.– Printauflage: 5000 Ex 600.– 1x 204 x 70 Onlineauflage: 5000 Ex Seite 32: 2300.– 1x 204 x 288 Erscheinung: erscheint monatlich Preise:Zuschlag für Titelseite: 20% Abschlussrabatte: 10% bei Jahresabschluss Jahresabo Fr. 36.– Einzelpreis Fr. 3.90Zuschlag für 1. Innenseite, letzte Innenseite, Alle Preise exkl. MwSt. Redaktions-/Anzeigenschluss:Rückseite 10% Jeweils 14 Tage vor Erscheinungstermin Copyright: Das Abdrucken von Texten und Inseraten nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. 12 x im Jahr den ERFOLG im Briefkasten Ausschneiden und einsenden an: KMU Netzwerk Verlag GmbH • Eschenring 13 • 6300 Zug Bestellung per Telefon 041 740 42 25 - per Fax 041 740 42 26 oder E-Mail. abo@netzwerk-verlag.ch Ja, ich bestelle das Jahres-Abonnement zum Preis von nur CHF 36.– (inkl. MwSt.) Firma Name Vorname Adresse PLZ/Ort Telefon E-Mail Die starke Zeitung für Selbständige, Unternehmer Datum/Unterschrift und Existenzgründer www.netzwerk-verlag.ch
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