keller ! consulting - 3-2-1-start - die kunst des präsentierens

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Diese Präsentation behandelt das Thema selbst: die Kunst des Präsentierens.

Hier wird alles gezeigt, was für erfolgreiche Präsentationen und professionelle Auftritte wichtig ist - von der Vorbereitung über Methodik und Didaktik bis hin zur Interaktion mit dem Publikum.

Wir freuen uns, wenn es Euch gefällt und auch über ein Feedback an info@kellerconsulting.de.

Viel Spaß! :-)
___________

Hier geht es zu unserem Workshop, wo wir das alles gemeinsam trainieren: http://bit.ly/113BqS8

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keller ! consulting - 3-2-1-start - die kunst des präsentierens

  1. 1. 1 Einleitung3-2-1 Start! 3 !  Ängste Quelle: The Book of Lists (David Wallechinsky, 1977)
  2. 2. 1 Einleitung3-2-1 Start! 4 !  Ängste 3000 Amerikaner befragt. Wer waren nur diese Leute?! Quelle: The Book of Lists (David Wallechinsky, 1977)
  3. 3. 1 3-2-1 Start! 5 Der allseits oft gehörte und immer wieder zitierte Spruch dazu lautet: „Stelle Dir die Zuhörer einfach nur nackt vor.“ Das ist schlichtweg Unsinn! Das geht in jedem Fall nach hinten los! Einleitung !  Ängste
  4. 4. 1 Grundgedanken3-2-1 Start! 6 !  Anlässe !  Themen mit Erklärungsbedarf !  Unternehmensvorstellungen !  Kunden-, Lieferanten- und Partnertermine !  Produkt(neu)einführungen !  Messen und Roadshows !  Diskussionsrunden !  Meetings, Briefings und Status Updates !  … !  immer dann, wenn mehrere über ein Thema informiert sein sollen !  immer dann, wenn mehrere eine Entscheidung zu treffen haben !  Als Impuls zum Mitdenken, Motivieren und Überzeugen!
  5. 5. 1 Grundgedanken3-2-1 Start! 7 !  Voraussetzungen und Erwartungshaltungen
  6. 6. 1 Grundgedanken3-2-1 Start! 8 !  Voraussetzungen und Erwartungshaltungen !  Professionalität jeglicher Art und Weise !  optimale Darbietungsform !  bestes verbales, nonverbales und visuelles Agieren !  Fachkenntnisse im Thema !  gutes Allgemeinwissen !  souveränes Auftreten !  Interaktionsfähigkeiten !  Einfühlungsvermögen !  zielorientiertes Vorgehen !  Strukturiertheit !  Action – Don´t waste my Time!
  7. 7. 1 Grundgedanken3-2-1 Start! 9 !  Vorüberlegungen und Ziele !  Was wollen Sie mit Ihrer Präsentation erreichen? !  Warum wollen Sie das erreichen? !  Was soll das konkrete Ergebnis sein? !  Welchen Einfluss wollen Sie worauf nehmen? !  Wollen Sie informieren oder überzeugen? !  Was ist Ihre Botschaft? !  Welches Konfliktpotenzial birgt Ihre Präsentation? !  Welche Geschäftsziele sind mit Ihrem Engagement verknüpft? !  Welche persönlichen Ziele sind mit Ihrem Engagement verknüpft? !  Welchen Eindruck wollen Sie beim Publikum hinterlassen? !  Was soll anschließend passieren?
  8. 8. 1 Grundgedanken3-2-1 Start! 10 !  Planung und Zielgruppenanalyse
  9. 9. 1 Grundgedanken3-2-1 Start! 11 !  Planung und Zielgruppenanalyse !  Was gewinnt Ihre Zielgruppe durch diese, Ihre Präsentation? !  Welche Bedeutung misst sie Ihrer Präsentation bei? !  Warum ist gerade Ihre Präsentation für das Publikum wichtig? !  Wie vorinformiert ist Ihre Zielgruppe? !  Was dürfen und können Sie an Wissen voraussetzen – was nicht? !  Was ist auf jeden Fall neu für Ihr Publikum? !  Wer sind die Entscheidungsträger im Publikum? !  Wer könnten die Troublemaker sein? !  Was wäre der Best Case – was der Worst Case? !  Welche Methodik, Didaktik, Rhetorik und Strategie ist die beste? !  Welche zielgruppenorientierte Vorgehensweise ist die optimale?
  10. 10. 1 Grundgedanken3-2-1 Start! 12 !  Vorbereitung !  Was müssen Sie zum Thema wissen? !  Welche Inhalte wollen Sie einbringen und vorher zusammenstellen? !  Was wollen Sie im Detail einbringen – was nicht? !  Welche Akzente wollen Sie wann, wo und womit setzen? !  Auf welche 3 Kernpunkte wollen Sie sich konzentrieren? !  Wie viel Zeit steht Ihnen zur Verfügung? !  Wer oder was könnte Ihren Zeitplan torpedieren? !  Ist Ihr Publikum über eine Agenda z. B. schon vorab informiert? !  Welche Puffer können Sie thematisch und zeitlich einbauen? !  Wie lautet der Neugier erweckende Titel Ihrer Präsentation? !  Wie sieht Ihr Roter Faden konkret aus?
  11. 11. 1 Organisation & Technik3-2-1 Start! 13 !  Location / Raum
  12. 12. 1 Organisation & Technik3-2-1 Start! 14 !  Location / Raum !  Wie sieht der Raum aus? !  Sind die Lichtverhältnisse okay? !  Wie groß ist Ihr Publikum? !  Ist die Technik einsatzbereit? !  Benötigen Sie weitere Technik, wie z. B. Headset und Audioanlage? !  Benötigen die Zuhörer IT-Schnittstellen diverser Art? !  Haben Sie selbst eine ausreichend große „Bühne“? !  Ist die Nähe zur 1. Reihe optimal? !  Ist die Anordnung der Stühle und Tische präsentationsoptimal? !  Stehen unterschiedliche Getränke und Snacks bereit? !  Ist das Catering professionell organisiert?
  13. 13. 1 Organisation & Technik3-2-1 Start! 15 !  Flipchart / Whiteboard
  14. 14. 1 Organisation & Technik3-2-1 Start! 16 !  Flipchart / Whiteboard !  Können Sie mit dem Flipchart / Whiteboard umgehen? !  Sind Sie Rechts- oder Linkshänder? !  Ist es auf Ihre Körpergröße eingestellt? !  Sind ausreichend Blätter vorhanden? !  Liegen volle Stifte, auch in unterschiedlichen Farben, bereit? !  Ist Ihre Schrift leserlich – auch von der letzten Reihe aus? !  Sind Sie fit im gleichzeitigen Reden und Schreiben? !  Können Sie im „Schreibmodus“ den Kontakt zum Publikum halten? !  Wollen und können Sie schon ein paar Blätter vorbereiten? !  Was wollen Sie ggf. gemeinsam am Flipchart entwickeln? !  Benötigen Sie Assistenz?
  15. 15. 1 Organisation & Technik3-2-1 Start! 17 !  Moderationswand
  16. 16. 1 Organisation & Technik3-2-1 Start! 18 !  Moderationswand !  Wollen Sie dieses Medium für gemeinsames Erarbeiten nutzen? !  Können Sie selbst gut moderieren? !  Können Sie Ihr Publikum zur Mitgestaltung motivieren? !  Behalten Sie, auch bei Publikumsmitarbeit, Ihren Zeitplan im Griff? !  Behalten Sie Ihre Präsentationsstruktur fest im Auge? !  Ist der Moderationskoffer up to date (Karten, Pins, Stifte etc.)? !  Steht die Moderationswand optimal im Raum – und stabil? !  Wollen Sie vorher etwas anheften und nachher weiterentwickeln? !  Wollen Sie Teilschritte und Ergebnisse dokumentieren (Foto)? !  Können Sie gut „Brücken bauen“ und zusammenfassen? !  Benötigen Sie Assistenz?
  17. 17. 1 Organisation & Technik3-2-1 Start! 19 !  Beamer / elektronisches Whiteboard
  18. 18. 1 Organisation & Technik3-2-1 Start! 20 !  Beamer / elektronisches Whiteboard !  Beherrschen Sie diese Technik? !  Arbeiten Sie mit eigener Technik oder mit der des Gastgebers? !  Haben Sie Ihre Präsentation parat (USB, CD, DVD, Festplatte etc.)? !  Ist die Kompatibilität im Vorfeld geklärt – und somit abgesichert? !  Sind alle Verbindungskabel und Anschlüsse vorhanden und okay? !  Benötigen Sie noch weitere Adapter? !  Stimmen die Monitor- und Beamereinstellungen überein? !  Haben Sie einen Testlauf gemacht? !  Müssen Sie selbst auch nicht im „Spotlight“ herumtanzen? !  Arbeiten Sie mit einem Presenter bzw. Laserpointer? !  Benötigen Sie Assistenz?
  19. 19. 1 Einsatz von Software3-2-1 Start! 21 !  PowerPoint / Keynote / OpenOffice PowerPoint ® : © Microsoft Corporation | Keynote ® : © Apple Inc. | OpenOffice ® : © Oracle | Die Nennung der Produkte hat einzig und allein Erklärungscharakter.
  20. 20. 1 3-2-1 Start! 22 !  PowerPoint / Keynote / OpenOffice 10 Folien 20 Minuten 30er Schrift Das ist 30 Das ist 20 Das ist 10 Einsatz von Software
  21. 21. 1 3-2-1 Start! 23 !  PowerPoint / Keynote / OpenOffice !  Achten Sie auf die Grundsätze Ihrer Corporate Identity! !  Achten Sie auf die Regeln Ihres Corporate Designs! !  Sorgen Sie für Übersichtlichkeit und Struktur! !  Reduzieren Sie die Anzahl der Folien auf ein Mindestmaß! !  Achten Sie auf eine ausreichende Schriftgröße! !  Visualisieren Sie so weit wie möglich! !  Nicht alles, was bunt ist, ist auch schön! !  Nicht alles, was animiert ist, ist auch zielgruppengerecht! !  Beachten Sie unterschiedliche Lesegeschwindigkeiten der Zuhörer! !  Verwenden Sie Nomen statt Verben! !  Lesen Sie nicht 1:1 ab! Einsatz von Software
  22. 22. 1 3-2-1 Start! 24 !  PowerPoint / Keynote / OpenOffice !  Achten Sie auf die Grundsätze Ihrer Corporate Identity! !  Achten Sie auf die Regeln Ihres Corporate Designs! !  Sorgen Sie für Übersichtlichkeit und Struktur! !  M a x i m i e r e n Sie auf jeden Fall die Anzahl der F o l i e n ! !  Achten Sie auf eine ausreichende Schriftgröße! !  !"# $%"& '()#"%*+, )-+ $%"& .)/0/12 !  Nicht alles, was bunt ist, ist auch schön! !  Nicht alles, was animiert ist, ist auch zielgruppengerecht! !  Beachten Sie unterschiedliche Lesegeschwindigkeiten der Zuhörer! !  Verwenden Sie Nomen statt Verben! !  Lesen Sie nicht 1:1 ab! Einsatz von Software
  23. 23. 1 3-2-1 Start! 25 !  PowerPoint / Keynote / OpenOffice !  Achten Sie auf die Grundsätze Ihrer Corporate Identity! !  Achten Sie auf die Regeln Ihres Corporate Designs! !  Sorgen Sie für Übersichtlichkeit und Struktur! !  M a x i m i e r e n Sie auf jeden Fall die Anzahl der F o l i e n ! !  Achten Sie auf eine ausreichende Schriftgröße! !  !"# $%"& '()#"%*+, )-+ $%"& .)/0/12 !  Nicht alles, was bunt ist, ist auch schön! !  Nicht alles, was animiert ist, ist auch zielgruppengerecht! !  Beachten Sie unterschiedliche Lesegeschwindigkeiten der Zuhörer! !  Verwenden Sie Nomen statt Verben! !  Lesen Sie nicht 1:1 ab! Einsatz von Software
  24. 24. 1 3-2-1 Start! 26 K I S S Kerngedanke
  25. 25. 1 3-2-1 Start! 27 K I S S Kerngedanke eep t imple and tupid
  26. 26. 1 3-2-1 Start! 28 K I S S Kerngedanke orry
  27. 27. 1 3-2-1 Start! 29 K I S S Kerngedanke eep t hort and imple
  28. 28. 1 3-2-1 Start! 30 Kommunikation !  Sprache !  Kurze Sätze bilden – und nicht argumentativ beginnen! !  Achten Sie auf Ihre Wortwahl – Sprache ist Ausdruck von Denken! !  Fremdwörter (und Fachjargon) weitgehend vermeiden! !  Wichtiges an den Satzanfang stellen! !  Dynamisch sprechen mit angenehmer Lautstärke und Betonungen! !  Sprechgeschwindigkeit beachten! !  Rhetorik beachten – und Fragen einbauen! !  Okays einholen – eine Frage des (nonverbalen) Feedbacks! !  Spannungsbogen aufbauen – ohne Argumentationsketten! !  Beispiele verwenden! !  Metaphern (bildhafte Sprache) und Vergleiche einbauen!
  29. 29. 1 3-2-1 Start! 31 Kommunikation !  Sprache ehrlich gesagt eigentlich quasi Ich sag´ mal… …denke ich mal Wir haben immer gesagt… normalerweise davon mal abgesehen wie allgemein bekannt also üblicherweise Ich würde sagen… irgendwie streng genommenim Ernst grundlegend im Prinzip man Ich weiß nicht, aber… nicht wirklich Hören Sie mal zu… Sie sind doch auch meiner Meinung… oder irgendwie sowas Sie müssen…
  30. 30. 1 3-2-1 Start! 32 Kommunikation !  Sprache ehrlich gesagt eigentlich quasi Ich sag´ mal… …denke ich mal Wir haben immer gesagt… normalerweise davon mal abgesehen wie allgemein bekannt also üblicherweise Ich würde sagen… irgendwie streng genommenim Ernst grundlegend im Prinzip man Ich weiß nicht, aber… nicht wirklich Hören Sie mal zu… Sie sind doch auch meiner Meinung… oder irgendwie sowas Sie müssen…
  31. 31. 1 3-2-1 Start! 33 Aufbau einer Präsentation !  Präsentations-Lebenszyklus Warm-up Einleitung Begrüßung, Vorstellung Aufhänger, Thema Hauptteil Argument Argument Argument Schluss
  32. 32. 1 3-2-1 Start! 34 !  Struktur !  Warm-up !  Konzentrieren, nicht stören lassen, fokussieren, durchatmen – GO! !  Einleitung !  Begrüßung, Vorstellung, Aufhänger, Thema nennen! !  Interesse und Neugier wecken: (Anti)These, Frage, Witz, Beispiel! !  Reihenfolge ist hier zweitrangig – 1. Eindruck zählt! !  Jetzt treffen die Zuhörer ihre 1. Entscheidung – für oder gegen Sie! !  Hauptteil !  Starkes Argument bringen, schwächere dynamisch folgen lassen! !  Tempo steigern in klarer, zielführender Argumentationslinie! !  Stärkstes Argument gegen Ende des Hauptteils! Aufbau einer Präsentation
  33. 33. 1 3-2-1 Start! 35 !  Struktur !  Schluss !  Diesen nicht mehrmals ankündigen – ein Fauxpas, der nervt! !  Fazit ziehen, zusammenfassen! !  Ggf. auf z. B. (Anti)These vom Anfang reflektierend zurückgreifen! !  Die Präsentation damit „rund machen“! !  Appell, Bitte oder Wunsch senden! !  Zukunftsorientiert, zielsetzend und motivierend! !  Zuletzt Gehörtes bleibt hängen – am Schluss ist Schluss! !  80 Prozent des Beifalls gilt dem letzten Satz! !  Bedanken Sie sich – kurz und knapp – uuuund CUT! !  Jetzt ggf. Frage-Antwort-Runde starten… Aufbau einer Präsentation
  34. 34. 1 3-2-1 Start! 36 !  Hollywoods 10 Gebote (frei nach Billy Wilder) Aufbau einer Präsentation Quelle: Wikimedia Commons | www.flickr.com/photos/42274165@N00/978339409 | Urheberrecht: © Alan Light
  35. 35. 1 3-2-1 Start! 37 !  Hollywoods 10 Gebote (frei nach Billy Wilder) 1.  Jedes Publikum ist launisch. 2.  Packe es, und lasse es nie wieder los – langweile nie! 3.  Sei Dir im Klaren darüber, welches Ziel du ansteuerst! 4.  Entwickle eine klare Argumentationslinie! 5.  Je subtiler und eleganter die Aha-Effekte, desto besser bist du. 6.  Probleme mit dem Publikum? Fehler in den ersten Minuten gemacht! 7.  Aktiviere deine Zuhörer, binde sie ein; sie werden dich dafür lieben! 8.  Beschreibe nicht, was sie sehen! Füge mündlich etwas hinzu! 9.  Das Ende des 2. Teils muss das Ende des Vortrags einleiten. 10. Steigere im 3. Teil das Tempo, biete Action bis zum Schluss! Danach gilt: Häng nichts mehr dran! Aufbau einer Präsentation
  36. 36. 1 3-2-1 Start! 38 !  Interaktion Beachtenswertes !  Sollen (Zwischen)Fragen zugelassen werden? !  Dies im Vorfeld mit Veranstalter oder anfangs mit Publikum klären! !  Blickkontakt halten – und zwar mit allen Zuhörern (180 Grad)! !  Nonverbale, „stumme“ Feedbacks registrieren – was wirkt wie? !  Durch Nörgler nicht verrückt machen lassen, die laufen überall rum. !  Notorische Skeptiker gezielt positiv ansprechen und einbinden! !  Eine Stufe höher: sie zu „Co-Moderatoren befördern“! !  Verschwenden Sie nicht Ihre Energie auf negative Gedanken! !  Das blockiert Sie, das merkt Ihr Publikum – und auch der Skeptiker! !  Hallo Vielredner! Was waren eben nochmal Ihre 3 Hauptpunkte? !  Bedanken Sie sich immer für gute und auch weniger gute Beiträge!
  37. 37. 1 3-2-1 Start! 39 !  Lampenfieber Beachtenswertes
  38. 38. 1 3-2-1 Start! 40 !  Lampenfieber Beachtenswertes Das menschliche Gehirn ist eine großartige Sache. Es funktioniert vom Moment der Geburt an – bis zu dem Zeitpunkt, wo du aufstehst, um eine Rede zu halten. Mark Twain
  39. 39. 1 3-2-1 Start! 41 !  Lampenfieber !  10 Ventile zum Abbau des Lampenfiebers 1.  Halten Sie eine Generalprobe! 2.  Verwenden Sie ein Manuskript! 3.  Achten Sie auf sicheren Stand! 4.  Atmen Sie richtig! 5.  Trainieren Sie den Anfang besonders gut! 6.  Verschaffen Sie sich Bewegung! 7.  Machen Sie sich vorher mit den Örtlichkeiten bekannt! 8.  Nutzen Sie die Macht der Autosuggestion! 9.  Bekennen Sie sich zu Ihrem Lampenfieber! 10. Setzen Sie in die 1. Reihe einen Freund oder Bekannten! Beachtenswertes
  40. 40. 1 3-2-1 Start! 42 !  Blackouts Beachtenswertes
  41. 41. 1 3-2-1 Start! 43 !  Blackouts !  10 Tipps für den Umgang mit Blackouts 1.  Den Gedanken später bringen! 2.  Den Gedanken ganz weglassen! 3.  Den zuletzt gesagten Satz mit besonderem Nachdruck wiederholen! 4.  Das bisher Gesagte kurz zusammenfassen! 5.  Kurze, wirkungsvolle Pause einlegen! 6.  Frage an die Zuhörer richten! 7.  Tief durchatmen! 8.  Die Zuhörer etwas notieren lassen! 9.  Die Zuhörer um Mithilfe bitten: „Wie könnte man das anders…“ 10. Füllmaterial bereithalten (Charts, Pressemitteilungen etc.)! Beachtenswertes
  42. 42. 1 3-2-1 Start! 44 Beachtenswertes !  Handouts – Unterlagen für das Publikum
  43. 43. 1 3-2-1 Start! 45 !  Handouts – Unterlagen für das Publikum Beachtenswertes !  Unterlagen vorher verteilen? !  Nur dann, wenn mit ihnen zwischendrin gearbeitet werden muss. !  Für diesen Fall: Ordentlich und einheitlich vorher auslegen. !  Wenn nicht, dann nachher verteilen (Gefahr der Ablenkung). !  Darauf auch in der Präsentation (punktuell) hinweisen. !  Unterlagen in elektronischem Format? !  Dahin geht der Trend – aus Umwelt-, Kosten- und Ablagegründen. !  Aber bitte in einem, für jeden zugänglichen Format (z. B. PDF). !  Umfang und Struktur der Unterlagen? !  Antwort: vollständige Nachvollziehbarkeit Ihrer Präsentation. !  Ihre Show soll der Zuhörer im Kopf wiederholen können!
  44. 44. 1 3-2-1 Start! 46 !  Authentizität und Überzeugungskraft Persönlichkeit
  45. 45. 1 3-2-1 Start! 47 !  Authentizität und Überzeugungskraft Persönlichkeit !  Selbstbewusstsein heißt, sich seiner selbst bewusst zu sein. !  Haben Sie Vertrauen, dass es gelingen wird – Selbstvertrauen! !  Seien Sie sympathisch! !  Spielen Sie keine Rolle (anderer), seien Sie ehrlich und wahrhaftig! !  Räumen Sie sich selbst Fehlertoleranz ein – Sie sind fehlbar! !  Und die Anderen auch… !  Sie stehen nicht über den Dingen – haben aber den Überblick! !  Sich selbst zu verirren heißt hier, die Zuhörer zu verwirren. Vorsicht! !  Rechnen Sie mit „Gegnern“ – Klarheit zieht Polarisation nach sich. !  Werden Sie kritisiert, so wird immer nur Ihr Verhalten kritisiert, nie Ihre Persönlichkeit, denn die Zuhörer kennen Sie gar nicht richtig!
  46. 46. 1 3-2-1 Start! 48 !  Äußerlichkeiten und Verhalten Persönlichkeit
  47. 47. 1 3-2-1 Start! 49 !  Äußerlichkeiten und Verhalten Persönlichkeit !  Sind Sie entsprechend des Themas und der Zielgruppe gekleidet? !  Under-dressing: „Ich habe keinen Respekt vor Euch.“ !  Over-dressing: „Ich bin besser als Ihr.“ !  Equal-dressing: „Wir sind ebenbürtig.“ !  Laden Ihr Gesichtsausdruck, Ihre Körperhaltung zum Zuhören ein? !  Zeigen Sie ein echtes Lächeln – auch mit den Augen? !  Zeigen Sie, dass Sie es ernst meinen und Sie „Chef im Ring“ sind?! !  Schalten Sie auf den „Okay-Modus“! !  Schaffen Sie ein Klima gegenseitigen Vertrauens! !  Der Köder soll dem Fisch schmecken, nicht dem Angler! !  Legen Sie immer mehrere „Köder“ in verschiedene Richtungen aus!
  48. 48. 1 3-2-1 Start! 50 Fazit
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