Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin - Karin Janner

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Adobe Connect - Workshop "Kulturmarketing" im Rahmen der E-Video Weiterbildung "Marketing 2.0" HTW Berlin - Referentin: Karin Janner, Datum: 11.1.2010

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  • Die einen bewegen sich selbstverständlich durch Social Networks wie Xing , Facebook oder Linked In , bloggen und nutzen Twitter für Kurznachrichten. Den anderen ist das Internet immer noch ein großes Rätsel – und mit dem Web 2.0 können sie noch viel weniger anfangen. Die meisten Kulturschaffenden, Künstler und Kulturmanager gehören zur Gruppe 2, daher wird das Web 2.0 im Kulturbereich kaum eingesetzt. Das Unverständnis fängt meist schon beim Begriff an, den viele nicht einordnen können. Daher, bevor es an die Anwendung geht, eine kurze Begriffsklärung. – Was ist überhaupt das Web 2.0?
  • Jeder kann mitmachen. Informationen verbreiten + sich öffentlich, mit hoher Reichweite über Themen auszutauschen ist nicht mehr den Medien vorbehalten. Jeder kann ein Blog, einen Twitter-Account, einen Wiki anlegen und sofort loslegen. Kostet meist nicht einmal was. Austausch, Partizipation: Im Gegensatz zu klassischen Medien + „Web 1.0“ gibt es im Web 2.0 üblicherweise einen Rückkanal – bei einem Blog z.B. über die Kommentarfunktion. Ihr Blogleser ist Empfänger Ihrer Informationen und kann sich sofort über die Kommentarfunktion mit seinem Feedback als Sender betätigen und mit Ihnen in Austausch treten. Und nicht nur mit Ihnen als Betreiber des Blogs, sondern auch mit den anderen Lesern Ihres Blogs (Forums, Wikis, Podcasts…) – so entstehen Diskussionen, Austausch + Vernetzung der User untereinander. „Das Web besteht aus Verbindungen, nicht aus abgeschotteten Inseln“ (Ulrike Langer, http://carta.info/10534/das-netz-besteht-aus-verbindungen-nicht-aus-abgeschotteten-inseln) Web als Plattform: Vieles kann mittlerweile im Netz gemacht werden, was früher nur auf dem Rechner möglich war: Google Docs statt Word, Excel und Co (Möglichkeit zur Zusammenarbeit sogar über Ländergrenzen weg) Perpetual Beta: das Ende des klassischen Softwarelebenszyklus; die Projekte befinden sich immerwährend im Beta-Stadium; man wartet nicht, bis alles technisch bis ins kleinste Detail ausgereift ist, sondern stellt die Technik online und entwickelt sie gemeinsam mit den Anwendern nach dem trial and error-Prinzip weiter
  • Was können Sie im Kulturbereich damit anfangen, mit dem Web 2.0, wofür können Sie es verwenden? Teilweise sind diese Einsatzgebiete schwer voneinander abzutrennen, z.B. ein (gutes) Blog dient gleichzeitig den Zwecken Kulturmarketing – Erschließen neuer Zielgruppen PR – Verbesserung von Bekanntheitsgrad + Image Macht die Einrichtung interessant für potenzielle Spender + Sponsoren Kulturvermittlung (über die Inhalte und die neue Art, diese zu präsentieren, Partizipation, man kann auch gleich Fragen dazu stellen, wird weitergeleitet…) Generierung, Speicherung und Autausch von Wissen Projektmanagement + Online-Zusammenarbeit: wird eher nicht das selbe Blog benutzt werden, mit dem man nach außen kommuniziert, aber auch dafür sind Blogs geeignet Kollaboratives Schaffen von Kunst: Da fallen mir mehr Projekte über Wikis, Flickr und YouTube ein, aber sicher kann man da auch mit einem Blog interessante Projekte machen.
  • Marketing und PR zwei getrennte Disziplinen (und unter Marketing wurde hauptsächlich Werbung verstanden). Einerseits gab es die Werbung in den Massenmedien , mit sorgfältig konstruierten Werbebotschaften aus der Marketingabteilung. Andererseits gab es die PR , über die man eine günstige öffentliche Meinung für sein Unternehmen/ sein Produkt / seine Kultureinrichtung schaffen konnte. Fokus der PR lag auf  der Pressearbeit. Damit richtete man sich an Journalisten, die das Tor zur Öffentlichkeit darstellten .
  • Kommunikation in den Massenmedien erfolgt nach dem Prinzip one to many - Sie haben eine Botschaft, die Sie über Fernsehen, Radio oder Printmedien möglichst vielen vermitteln. Wie die ankommt erfahren Sie bestenfalls auf dem indirekten Weg - über Marktforschung oder Besucherumfragen. Im Direktmarketing sprechen sie zwar Ihre Besucher direkt an und ermuntern sie zum Dialog, aber der ist nicht öffentlich . Die Zeit, die Sie in den Dialog mit einem Besucher investierten, widmen Sie also allein diesem einen Besucher. Im Web 2.0 richten Sie sich direkt an Ihre Besucher - die können mit Ihnen über die Kommentarfunktion sofort und auf unkomplizierte Weise in Dialog treten . Ohne Rückantwortkarten, ohne auf die Post zu laufen. Und im Gegensatz zu einer Mail, die nur an Sie geht, ist die Kommunikation über Web 2.0 öffentlich einsehbar . Die Zeit, die sie für diesen Dialog verwenden, kommt auch anderen Besuchern zugute. Andere Besucher können sich auf Ihren Dialog beziehen und darüber sowohl mit Ihnen, als auch untereinander in Dialog treten . Diese Art der Kommunikation kann unglaubliche Kräfte entfalten, wenn man damit umzugehen weiß. Und Journalisten als Tor zur Öffentlichkeit? Natürlich sind Berichte in Printmedien wichtig, aber sie sind nicht mehr Ihre einzige Möglichkeit, der Öffentlichkeit Ihre Standpunkte mitzuteilen.
  • Unterbrecherwerbung kommt aus der Zeit der Massenmedien. Fernseh- Radio- und Printwerbung muss auffallen. Das geht am besten, indem sie nervt. Ins Internet übertragen sind das Banner – besonders nerven die, die sich quer über die Inhalte schieben, die man gerade liest. Banner sind 1.0. Im Web 2.0 haben Sie bessere Möglichkeiten. Sie können mit Ihren Besuchern direkt kommunizieren + langfristige Beziehungen aufbauen. Der Rückkanal ist dabei besonders wichtig – pusten Sie nicht nur Ihre Infos ins Web, sondern schauen Sie, was zurück kommt, nehmen Sie es ernst, reagieren Sie drauf! Lassen Sie sich auf den Austausch ein
  • Bei allen neuen Möglichkeiten, die das Web 2.0 in Bezug auf Marketing und PR bietet: Was Sie nicht vergessen dürfen ist, dass auch die Web 2.0-Tools Tools nur einzelne Instrumente sind, die Ihren Zielen und Ihrer Marketing- und PR-Strategie untergeordnet sein müssen . Dass Ihre inhaltlichen Ziele feststehen ist klar, aber auch Ihre Kommunikationsziele und Ihre Kommunikationsstrategie muss klar sein, bevor Sie z.B. mit dem Bloggen starten. Sie müssen ja erst überlegen, WAS Sie sagen wollen, welche Kernaussagen und Sie rüberbringen wollen, welches Image Sie aufbauen wollen. Darauf werden Sie die Grafik, die Tonalität und die Themen Ihres Blogs aufbauen. Selbstverständlich sind Blogs, Podcasts oder Wikis  keine Wundermittel. Sie sind mit Arbeit verbunden und können ihre Wirkung nur entfalten, wenn sie zur Einrichtung passen und in den Kommunikationsmix integriert sind.
  • Das Schöne an diesen auch: die meisten sind kostenlos. Was man aber nicht vergessen darf: Man muss viel Arbeit hineinstecken, um sie zielführend einzusetzen, und Arbeitszeit kostet auch Geld.
  • Das sind die wichtigsten Tools, die man im Kulturmarketing einsetzen kann. Natürlich gibt es noch mehr, aber wir haben ja hier nur 40 Minuten Zeit… Online Veranstaltungskalender sind nicht unbedingt „2.0“, es gibt aber mittlerweile schon welche, bei denen Kommentare zu den einzelnen Veranstaltungen abgegeben werden
  • Wahrscheinlich wissen das die meisten, die hier sitzen, ich erkläre es trotzdem kurz: Ein Weblog oder Blog ist nichts anderes als eine Website, die häufig aktualisiert wird und die die Beiträge in umgekehrt chronologischer Reihenfolge anzeigt – der neueste Beitrag wird oben angezeigt. Damit die Beiträge später wieder gefunden werden, ordnet man sie in Kategorien ein und versieht sie mit tags Das zeige ich Ihnen nun anhand meines eigenen Blogs, ist zwar kein Museumsblog, aber ich finde mich darin am besten zurecht: Blog, chronologische Beiträge Kategorien, Tags, Tagcloud Kommentare (http://kulturmarketingblog.de/serie-web-20-in-kultureinrichtungen-wann-entdecken-theater-web-20/21) Netzwerk: Wenn jemand bei mir kommentiert, setzt er damit automatisch einen Link auf sein Blog oder seine Website; umgekehrt auch, weitere Vernetzung über die Blogroll und über Zitieren/Verlinkung anderer Blogbeiträge Statische Seiten
  • Hintergrundberichte: über die Idee hinter einer Ausstellung, den Aufbau der Ausstellung, Künstler und Kuratoren, das Gebäude… alles ist möglich
  • Die meisten dieser Punkte (Image, Bekanntheitsgrad, neue, junge Zielgruppen, Austausch mit den Stakeholdern…) gelten nicht nur für Blogs, sondern auch für andere Web 2.0-Anwendungen wie z.B. Twitter, Podcast, Social Networks…
  • Die meisten dieser Punkte (Image, Bekanntheitsgrad, neue, junge Zielgruppen, Austausch mit den Stakeholdern…) gelten nicht nur für Blogs, sondern auch für andere Web 2.0-Anwendungen wie z.B. Twitter, Podcast, Social Networks…
  • Die Themen, über die Sie im Blog berichten, können Sie auch in einen Podcast verpacken – alternativ oder ergänzend. Ein Podcast ist eine Serie von Audio- oder Videobeiträgen, die im Internet veröffentlicht wird. Wie bei einem Blog gibt es meist auch eine Kommentarfunktion. Podcasts können über den Computer abgerufen oder auf den MP3-Player geladen und unterwegs gehört werden Themen: die selben wie im Blog – nur das Format ist anders. Statt gelesen ird gehört Wenn Sie die Zeit dafür dafür haben, bieten Sie beides an, so erreichen Sie Leser UND Hörer. Wenn Sie sich aufgrund Ihres Zeitbudgets entscheiden müssen, nehmen Sie das Format, mit dem Sie sich besser ausdrücken können.
  • [1] Creative Commons entwickelt Musterlizenzverträge, mit deren Hilfe Urheber eine größere Entscheidungsfreiheit haben, wie mit ihren Schöpfungen umgegangen werden darf. Näheres auf der Internetseite: http://de.creativecommons.org (Zugriff: 24.7.2008)
  • Jetzt kommen wir zum Mikroblogging, am bekanntesten ist hier Twitter. Mit Hilfe von Twitter können Sie Kurznachrichten (so genannte “Tweets”) versenden und empfangen - über Internet oder Handy (via SMS). Wer Ihre Tweets abonniert hat, kann Ihre Nachrichten lesen. Ebenso können Sie die Tweets von Personen abonnieren, an deren Dialog Sie interessiert sind. Twitter ist so etwas wie „chatten“ mit vielen. Beim chatten teilen Sie Ihre Informationen oder Gedanken mit einzelnen Personen, bei Twitter mit all Ihren Abonnenten (“Followers“ genannt) – das können auch Hunderte, sogar Tausende sein. 140 Zeichen haben Sie Platz für Ihre Meldungen; twittern können Sie alles, was Sie mit 140 Zeichen sagen können. So ist es möglich, schnell und unkompliziert auf Ausstellungen, Premieren, Blogeinträge oder Neuigkeiten aufmerksam zu machen und sich regelmäßig in Erinnerung zu rufen. Links zu Ihren aktuellen Blogeinträgen können Sie bei Twitter auch automatisiert einfließen lassen. Wenn Sie auch persönliche Statements bringen, können Sie Twitter für Beziehungsaufbau und Kontaktpflege mit Ihren Stakeholdern nutzen. Was an Twitter fasziniert ist vor allem die Geschwindigkeit und die einfache Anwendung. Als einziges Austauschmedium bieten die 140 Zeichen allerdings zu wenig Platz, sinnvoll ist Twitter als Ergänzung zu einem Blog, einem Podcast oder einer Internetseite, die häufig aktualisiert wird. Tweets werden auch in Suchmaschinen gefunden. Es gibt mittlerweile zahlreiche “Twitter-Klone” (z.B. Jaiku, Pownce, oder Identi.ca). Im Prinzip funktionieren sie alle ähnlich. Ich empfehle Twitter, weil das am meisten verbreitet ist.
  • Ein „Social Network“ oder „Online-Community“ = Gemeinschaft von Menschen, die sich im Internet verbinden, um sich auszutauschen und zu diskutieren. Von Facebook und MySpace haben Sie bestimmt schon gehört. Wie können Sie diese Social Networks nun für Ihre Kultureinrichtung nutzen? Gerade junge Leute halten sich auf MySpace und Facebook auf – holen Sie sie dort ab und binden Sie sie in Gespräche über Ihre Einrichtung ein Vorteil gegenüber einer Online-Community: Die Benutzer müssen nicht eigens ein Profil anlegen, sondern können einfach mit ihrem Facebook- oder MySpace-Profil der Gruppe beitreten Nachteil: Die Benutzer müssen bei Facebook bzw. MySpace registriert sein. Eigenes Social Network, z.B. für Ihren Freundeskreis: Kostenloses Baukastensystem oder Whitelabel-Lösung (gegen Aufzahlung erhalten Sie individuelle Features). Sie können eine offene oder eine geschlossene Community machen (nur auf Einladung, Beiträge und Mitglieder nur mit Passwort einsehbar)

Transcript

  • 1. „ Kulturmarketing“ im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 Referentin: Karin Janner Ort: Adobe Connect Datum: 11.1.2010 http://evideo.htw-berlin.de http://www.netvibes.com/evideo#Kurs%3A_Marketing_2.0
  • 2. Was ist das Web 2.0?
    • „ Mitmach-Web“
    • Neue Art der Internetnutzung
    • Internet hat sich vom Informationsmedium immer mehr zum Austauschmedium entwickelt
    • Philosophie und keine Technologie
    • Definition: Es gibt keine verbindliche Definition für den Begriff (der Begriff wurde geprägt von Tim O`Reilly, der 2004 einen griffigen Namen für eine Konferenz suchte)
  • 3. Kennzeichen des Web 2.0
    • Jeder kann mitmachen.
    • Austausch, Interaktivität + Partizipation . Jeder kann Empfänger + Sender zugleich sein.
    • Vernetzung : Der Betreiber der Website/ Blog/Forum vernetzt sich - mit seinen Usern (Leser, Besucher der Website) - mit anderen Betreibern (oder beim Blog: Bloggern) Die User vernetzen sich untereinander
    • Das Web als Plattform (Dokumente, Fotos etc. liegen nicht mehr auf dem eigenen Rechner sondern im Netz, Zugriff von überall auf der Welt möglich, gemeinsames Bearbeiten über Ländergrenzen hinweg. Bsp. Google Docs, Wikis, Flickr)
    • Generierung von Inhalt + Wissen durch Nutzung der kollektiven Intelligenz (Bsp: Wikipedia, Open Source Software)
    • Perpetual Beta
  • 4. Wofür kann ich das Web 2.0 nutzen?
    • „ Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermischen sich
    • Marketing + PR, Selfmarketing
    • Kontakte knüpfen, Networking
    • Projektfinanzierung: Fundraising, Sponsoring / Sponsorenakquise, neue Formen der Finanzierung
    • Vermittlung von Wissen, Kultur- und Bildungsvermittlung
    • Gemeinsame Generierung, Speicherung und Austausch von Wissen
    • Projektmanagement + Online Zusammenarbeit
    • Kollaboratives Schaffen (gemeinsame Web-Projekte, z.B. im Bereich Kunst, Musik, Fotografie…)
  • 5. Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0
    • Top-Down
    • Der Großteil der Kommunikation nach außen erfolgte nicht auf direktem Weg, sondern über die Medien als Mittler
    • Marketing und PR wurden als zwei getrennte Disziplinen betrachtet: - die Werbung in den Massenmedien, Werbebotschaften aus der Marketingabteilung - die PR mit Fokus auf  der Pressearbeit. Journalisten stellten das Tor zur Öffentlichkeit dar.
  • 6. Veränderung der Kommunikation durch das Web 2.0
    • Direkte, ungefilterte Kommunikation mit den Kunden/Besuchern möglich
    • Klassische Medien haben ihre Gatekeeper-Rolle verloren , sie sind nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich bekannt zu machen und seinen Standpunkt der Öffentlichkeit darzustellen
    • Kommunikation: One to many (Kommunikation über Massenmedien)  One to one: (Web 1.0 + Direktmarketing: Mails, Newsletter, persönliche Anschreiben, Callcenter)  Many to many : Web 2.0 (Blogs, Foren, Twitter…)
    • Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt : Nicht nur Sie, sondern auch Ihre „Fans“ verbreiten Ihre Botschaften - Sie haben dabei aber nicht mehr die volle Kontrolle.
  • 7. Neue Regeln für die Kommunikation
    • Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau statt nerviger Unterbrecherwerbung
    • Rückkanal – Austausch, Feedback. Partizipation Teilhabe + Einbezug der Kunden/Besucher. Zuhören, nicht nur Informationen ausstreuen!
    • Authentizität: Im Web 2.0 geht es nicht um perfekte Formulierungen, sondern eine persönliche + lebendige Darstellung Ihres Unternehmens, Ihrer Einrichtung und der Personen, die dahinter stehen
    • Transparenz : Liefern Sie Hintergrundberichte und lassen Sie Personen zu Wort kommen, die in Ihren Pressemitteilungen nicht zu Wort kommen
  • 8. Voraussetzungen, um ins Web 2.0 starten zu können
    • Sie können mit dem Thema „ Partizipation “ etwas anfangen und sind bereit, Ihre Kunden einzubeziehen. Der Rückkanal wird von Ihnen als Bereicherung und nicht als notwendiges Übel empfunden.
    • Sie haben keine Scheu vor dem öffentlichen Dialog – auch wenn Kritik kommt
    • Sie verfügen über freie Zeit oder über Mitarbeiter, die Zeit in Ihre Social Media Aktivitäten stecken können
    • Ihre Hierarachie lässt es zu, dass Ihre Blogger/Podcaster/Twitterer frei agieren können
    • Sie wollen Ihr Unternehmen authentisch und transparent zeigen und sind bereit, Persönlichkeit in Ihre Beiträge (Blog, Podcast, Twitter etc) zu bringen (und sie nicht wie Werbetexte zu formulieren)
  • 9. Web 2.0-Einführung in 3 Schritten
    • Sie setzen sich mit der Philosophie des Web 2.0 auseinander und überlegen, ob Sie bzw. Ihr Unternehmen damit klar kommen/kommt.
    • Sie formulieren Ziele und Kommunikationsbotschaften , denn Sie müssen wissen, WAS sie sagen wollen bevor Sie sich Gedanken darüber machen, mit welchen Tools Sie das sagen.
    • Sie beschäftigen sich mit den Tools (Blog, Podcast, Twitter…) und überlegen, welche davon in Ihren Kommunikationsmix passen und wie Sie sie kombinieren. Die Tools müssen Ihren Zielen untergeordnet und sowohl untereinander als auch mit den anderen Kommunikationskanälen verzahnt sein (Integrierte Social Media Strategie).
  • 10. Die Tools – Technik und Kosten
    • Technik: Die meisten Tools sind ohne technische Vorkenntnisse nutzbar.
    • Kosten: Die meisten Tools sind kostenlos oder zumindest sehr günstig zu haben. Kommunikation im Web 2.0 ist aber zeitintensiv
    Herausforderung im Web 2.0 ist nicht die Technik, sondern die Inhalte! Die Kosten entstehen über die Arbeitszeit und nicht über die Technik!
  • 11. Die wichtigsten Tools – eine Aufzählung
    • Blogs
    • Podcasts
    • Microblogs, z.B. Twitter
    • Online Communities / Social Networks
    • Fotoplattformen, z.B. Flickr
    • Videoplattformen, z.B. YouTube, Vimeo
    • Wikis, Wikipedia
    • Online Veranstaltungskalender
    • Qype (Empfehlungsplattform)
    • Aggregationstools (z.B.Friendfeed)
    • Social Bookmarking (z.B. Delicious)
  • 12. Was ist ein Blog und wie unterscheidet sich ein Blog von einer klass. Website?
    • Website, deren Inhalt aus Beiträgen in Nachrichtenform besteht
    • Beiträge orientieren sich an Zeitschiene (umgekehrt chronologische Reihenfolge, der aktuelle ist der oberste)
    • Über Zuordnung zu Kategorien und Verschlagwortung („tags“) sind Blogeinträge auch später leicht zu finden
    • Kommentarfunktion: direkter Austausch Blogger – Leser und Leser - Leser
    • Hoher Vernetzungsgrad über intensive gegenseitige Verlinkung (Blogroll, Kommentare) – jedes Blog ist ein Knotenpunkt im weltumspannenden Blognetzwerk , der „Blogosphäre“.
    • Ein Blog kann man üblicherweise per RSS-Feed abonnieren
    • Aktualität: In einem guten Blog werden häufig (mindestens 1 mal pro Woche) neue Beiträge erstellt.
  • 13. Blogbeispiel
    • Kulturmarketing Blog http:// kulturmarketingblog.de
  • 14. Die Blogosphäre, ein großes Netzwerk
    • Blogosphäre 3-D
    • Quelle: http://datamining.typepad.com/gallery/blog-map-gallery.html
  • 15. Worüber bloggen?
    • Freiberufler: Berichte über Projekte, Fachartikel + Einstellen von Präsentationen (um Expertentum zu unterstreichen), Berichte über Fachveranstaltungen
    • Unternehmen, startups: Hintergrundberichte (Personen hinter dem Unternehmen, Gebäude, Geschichte, über die Herstellung von Produkten…), Statusberichte
    • Unternehmen, startups: Persönliche Eindrücke der Mitarbeiter, Kunden, etc. (eigene Blogbeiträge, Interviews, Fotos, Videos…)
    • Künstler, Kulturbetriebe: Veranstaltungen, Auftritte, Konzertmitschnitte, Tourneen, Probenarbeit, Kulturvermittlung (z.B. Werke besprechen)
    • Alle: Ankündigungen
    • Alle: Allgemeine Diskussionen zum Thema führen/anstoßen
  • 16. Wie Bloggen?
    • Schreiben Sie so, dass Ihre Zielgruppe sich angesprochen fühlt!
    • Persönlichkeit reinbringen, Geschichten erzählen, Spannung aufbauen, authentisch schreiben
    • Lassen Sie Mitarbeiter, Kunden, Besucher zu Wort kommen – z.B. indem Sie diese um Artikel, Interviews, Fotos, Videos… bitten.
    • Transparenz ! Verfasser der Beiträge sollen namentlich genannt werden. Keine „admin“-Artikel!
    • Bloggen = Dialog. Nehmen Sie den Rückkanal ernst (Kommentarfunktion), starten Sie den Dialog mit den Lesern!
    • Fotos + Videos einbinden , machen Blogeinträge lebendiger
    • Keine PR-Texte, Pressemitteilungen, unkommentierten Imagebroschüren oder Programmflyer, keine wissenschaftlichen Abhandlungen
  • 17. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck - Beispiel Unternehmen - Hintergrundberichte
    • Bsp. Frosta Blog, Brokkoligeschichte
    • http://www.frostablog.de/blog/zutaten/broccoligeschichte
    • „ Woher kommen eigentlich die vielen verschiedenen Gemüserohwaren, die in den Gerichten oder Gemüsepfannen von FRoSTA eingesetzt werden? Diese Frage werden sich sicher schon viele unserer Verbraucher gestellt haben.
    • Nun, FRoSTA produziert einen großen Teil des Gemüsebedarfes in zwei eigenen Werken in Deutschland. Hierzu gehören hauptsächlich Spinat, Karotten, Erbsen, Brechbohnen und Kräuter. Aber die Vielfalt in den Rezepturen ist weitaus größer. Wo zum Beispiel kommt der Broccoli her und dann noch „Hochland“, wie wir ihn ausloben??“
  • 18. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck - Beispiel Unternehmen - Hintergrundberichte
    • http://www.frostablog.de/blog/zutaten/broccoligeschichte
  • 19. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck - Beispiel startup: Kunden von Anfang an einbeziehen
    • Beispiel startup Spieltz:
    • http://www.spieltz.de/blog/designer-grafiker-spieleautoren-kunstler-kreative-gesucht/47
    • „ Designer, Grafiker, Künstler, Kreative, Spieleautoren – die
    • entweder das Zeug haben, neue, spannende Spiele zu erfinden. Egal, zu welchem Thema, ob es sich dabei um Autos, Pferde, Kochrezepte dreht  – Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
    • oder Klassikern wie Mühle, Pachisi, Halma und Co ein individuelles Design verpassen wollen – mit Blumenmuster, als Fotocollage, als Comic…
    • Denn unser Konzept ist: Wir setzen auf die Kreativität der Vielen! Selbst bei einem Team begabter Spieleautoren und Grafiker ist die Anzahl der Ideen begrenzt. Bei Spieltz soll Spiele es zu jedem erdenklichen Thema, in jedem vorstellbaren Design geben! Von edel bis schräg, von brav bis verrückt, von klassisch bis abgehoben… Mehr über unser Konzept: HIER .
    • Also: Her mit Euch Kreativen! Los, gestaltet Euer eigenes Spiel, zum Verkauf, für Euch persönlich oder als Geschenk!!“
  • 20. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck - Beispiel startup: Kunden von Anfang an einbeziehen
    • http://www.spieltz.de/blog/designer-grafiker-spieleautoren-kunstler-kreative-gesucht/47
  • 21. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck - Beispiel Freiberufler, sich als Experte positionieren
    • Beispiel NewMarketing Blog, Blogbeitrag „Wie verkaufen Sie Kundennutzen“ (Beitrag zur Blogparade von Kerstin Hoffmann)
    • http://newmarketingblog.de/wie-verkaufen-sie-kundennutzen-beitrag-zur-blogparade-von-kerstin-hoffmann-pr-blogger/281
    • “ Bevor man überhaupt über Medien, Maßnahmen, Texte oder Kampagnen spricht, braucht man den Kundennutzen, den das Unternehmen bietet.” mei Red`… sage ich als Wienerin zu dieser Aussage, mit der Kerstin Hoffmann ihre Blogparade “Wie verkaufen Sie Kundennutzen?” eröffnet.
    • So logisch dieser Satz klingt, so erstaunlich ist es, wie viele Unternehmen ihre gesamten Energien in Maßnahmen stecken. PR-Kampagne hier, “was Virales für`s Netz” dort, und wenn man dann fragt, was denn der Kunde davon hat, wenn er Produkt A statt Produkt B kauft, was also der Nutzen ist, den NUR Produkt A (und nicht B und C und D und E auch…) erfüllt, dann … äh…
    • Da ist erstmal oft nicht klar, wer überhaupt “der Kunde” ist. Meist sind mehrere Zielgruppen angesprochen, mit verschiedenen Bedürfnissen und Wünschen. Anstatt die Zielgruppen ordentlich zu segmentieren, die brennendsten Bedürfnisse der Teilzielgruppen herauszuarbeiten und dann zu schauen, wie man die bestmöglich befriedigen kann wird versucht, es allen auf einmal recht zu machen. Es wird nach dem durchschlagenden Argument gesucht, das alle überzeugen soll…“
  • 22. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck - Beispiel Freiberufler, sich als Experte positionieren
    • http://newmarketingblog.de/wie-verkaufen-sie-kundennutzen-beitrag-zur-blogparade-von-kerstin-hoffmann-pr-blogger/281
  • 23. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck - Beispiel Kulturbetriebe, Künstler: Auftritte
    • http://www.dacapo-dp.de/allgemein/tour-2009-3concert-slideshow-100-strings-514.html
    Duisburger Philharmoniker, 3. Konzert auf der Sommertournee 2009
  • 24. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck - Bilder für sich sprechen lassen http://susannehaun.wordpress.com/2009/12/07/artikel-von-susanne-haun-in-der-art-graphic-nr-30 Blog der Künstlerin Susanne Haun
  • 25. Der Nutzen: Was bringt das Bloggen? (1)
    • Marketing / PR, Selfmarketing Kostengünstigen und direkten Zugang zur Öffentlichkeit, Steigerung des Bekanntheitsgrades . (Blogs werden von Suchmaschinen leichter gefunden als statische Internetseiten, Blogbeiträge werden gern zitiert und verlinkt und verbreiten sich rasch im Netz), Erreichen neuer Zielgruppen (Kunden, Besucher, Teilnehmer), Imageaufbau oder Verbesserung des Images; als Agentur, Unternehmen, Freiberufler: Expertenstatus erreichen
    • Authentische, transparente + persönliche Außendarstellung des Unternehmens oder der eigenen Person. „Das Unternehmen“ ist abstrakt und unnahbar. Kunden/Besucher/Teilnehmer identifizieren sich mit den Menschen, die dahinter stehen – im Blog können Sie diese zeigen oder selbst zu Wort kommen lassen – persönlich und ungefiltert!
  • 26. Der Nutzen: Was bringt das Bloggen? (2)
    • Austausch und Kontaktpflege mit den Kunden oder Interessenten auf unkomplizierte Weise
    • Aufbau und Pflege eines Netzwerks , Kontakte zu Gleichgesinnten
    • Ressourcen beschaffen (Mitarbeiter, Unterstützung für Kampagnen, Spenden, usw.)
    • Instrument der Wissensvermittlung
    • Man kann Themen seiner Wahl an die Öffentlichkeit bringen , Diskussionen auslösen, und Interessenten/Mitstreiter für seine Themen gewinnen
    • Wertschätzung, Anerkennung und Motivation für Mitarbeiter, freiwillige Helfer etc. – und für einen selbst
    • Persönliche Weiterbildung (Recherche, Feedback, gemeinsames Erarbeiten von Themen) und Archivierung von Artikeln, Gedanken, Links
    • Internes Blog: Hilfe bei der Projektzusammenarbeit
  • 27. Persönliche Voraussetzungen für`s Bloggen
    • Man sollte gerne schreiben.
    • Man sollte etwas zu erzählen haben.
    • Man sollte Begeisterung für sein Thema aufbringen.
    • Man sollte kontaktfreudig sein und Spaß am Austausch mit anderen haben.
    • Man sollte mit Kritik umgehen können. - denn die kann in Form eines Kommentars öffentlich kommen. Man darf andere Sichtweisen und Meinungen nicht als Bedrohung sehen, sondern als Möglichkeit, seinen Horizont zu erweitern.
    • Man darf keine Scheu vor öffentlicher Meinungsäußerung haben.
    • Man sollte Spaß am Teilen haben. In Blogs teilt man sein Wissen und seine Erfahrungen mit anderen. Natürlich bekommt man meistens etwas zurück (Feedback, steigende Bekanntheit…), es geht einem aber sicher besser mit seinem Blog, wenn man schon das Teilen an sich als positiv empfindet.
    • Man sollte Durchhaltevermögen haben. Ein Blog ist eine längerfristige Angelegenheit. Wenn einem nach 3 Monaten die Puste ausgeht, ist es schade um die Zeit, überhaupt zu starten.
    • Man sollte experimentierfreudig sein.
  • 28. Blog? Oder Website? Oder beides?
    • Sie können ein Blog
    • neben Ihrer Website betreiben, dann sollten Sie es an prominenter Stelle von Ihrer Website aus verlinken . Bsp: Frosta http:// www.frosta.de - Blog http://www.frostablog.de Bsp: SinnerSchrader http://www.sinnerschrader.de – Blog Fischmarkt http://www.fischmarkt.de
    • anstelle einer Website betreiben – mittlerweile ist z.b. Wordpress wunderbar als CMS nutzbar. Neben dem eigentlichen Blogteil können Sie auch statische Seiten anlegen („Über uns“, Programm, etc.). Bsp. stARTconference: http://www.startconference.org Bsp. Kinder-Musicalgruppe New Generation: http://www.new-generation-berlin.de Bsp. Bühnen Halle: http://www.buehnen-halle.de
  • 29. Die Technik: Welche Blogsoftware? Serverbasiert, webbasiert?
    • Blogsoftware, auf den eigenen Serveraccount laden, selbst hosten (kann gleichzeitig als CMS genutzt werden )
    • http://wordpress.org (Beispiele: Kulturinitiative http://www.new-generation-berlin.de , stARTconference http://www.startconference.org
    • http://www.joomla.de (Bsp: Bühnen Halle http:// www.buehnen-halle.de )
    • Gehostetes Blog
    • http://de.wordpress.com (Bsp: Das Kulturmanagement Blog http://kulturmanagement.wordpress.com )
    • http://www.blogger.com (Bsp: Hugo E. Martin on Media + Marketing http://hemartin.blogspot.com
    • https://www.typepad.com (Bsp: Bernd Röthlingshöfer: http://berndroethlingshoefer.typepad.com )
    • http://posterous.com (kaum Gestaltungsmöglichkeiten, aber noch einfacher bloggen, per Email oder im Web, z.B. http://textundblog.posterous.com , auch als Ergänzung für ein „richtiges“ Blog)
  • 30. Was ist ein Podcast?
    • Serie von Audio- oder Videobeiträgen, die im Internet veröffentlicht wird
    • Die Technik: Videos/ Audiofiles auf die Website laden oder einfach ein Blog aufsetzen und dort regelmäßig Videos oder MP3 veröffentlichen. Üblicherweise auch Kommentarfunktion + abonnieren per RSS-Feeds möglich
    • Über den Computer abrufen oder auf den MP3-Player laden und unterwegs hören
    • Themen: die selben wie im Blog – nur das Format ist anders
    • Sie können Blog UND Podcast bieten, oder Sie entscheiden sich für das Format, das Ihnen mehr liegt.
  • 31. Wie sieht so ein Podcast aus?
            • Bsp. Social Media Preview
    http://www.socialmediapreview.de
  • 32. Blog oder Podcast bekannt machen
    • Qualität! Dann wird es automatisch verlinkt
    • Andere Blogs/Podcasts verlinken (z.B. über Blogroll, Themen aufgreifen und zitieren…)
    • In anderen Blogs/Podcasts kommentieren (Trackback)
    • Andere Blogger/Podcaster aktiv ansprechen und um Vernetzung bitten
    • Blog/Podcast in Social Networks bekannt machen (Facebook, Xing)
    • Feed über Twitter und Aggregationstools wie z.B. Friendfeed verteilen (lässt sich automatisieren)
    • Um Weiterempfehlung bitten (z.B. Social Bookmarking Leiste, tweetthis-Button
    • Suchmaschinenoptimiert schreiben (Wortwahl bei Überrschriften, Fließtext, Tags, Links, Bilder beschriften etc.)
    • In Verzeichnisse eintragen (z.B. Technorati http://technorati.com für Blogs, Dopcast http://www.dopcast.de für Podcasts)
    • Blogparaden, Stöckchenwürfe etc.
  • 33. Fotoplattformen: Bsp. Flickr
    • Verbreitung, Vernetzung
    • Fotos liegen bei Flickr, Sie verbrauchen dafür nicht Ihren eigenen Webspace (Website, Blog)
    • Fotos hochladen , mit Tags, Namen und Kommentaren versehen, in Alben (öffentlich od. privat) sortieren
    • Andere Nutzer können Fotos kommentieren, bewerten und in Hitliste aufnehmen
    • Slideshows erstellen, in Blog, Website etc. einbinden
    • Über Widgets Fotos in Facebook, MySpace, Blog etc. einbinden
    • Gemeinsame Bildersammlung : Gruppe bei Flickr eröffnen und Kunden/Mitarbeiter/Besucher dazu auffordern, Fotos einzustellen (Urheberrecht bleibt beim Fotografen)
    • Jedes Foto hat eigene URL , mit der es verlinkt werden kann
    • Copyright: Bei jedem Bild entscheidet Nutzer, ob ob er es dem herkömmlichen Copyright unterwerfen oder unter eine Creative Commons Lizenz stellen möchte, um anderen Nutzern eine freie Publikation des Bildes zu ermöglichen
    • Basis Account kostenlos, Aufzahlung auf Premium Account möglich
    • Andere Foto-sharing-Plattformen: http://picasaweb.google.com , http:// de.zoomr.com , http:// www.webshots.com
  • 34. Flickr Photostream, Bsp. New Generation Berlin
    • http://www.flickr.com/photos/newgeneration-berlin
    Bildtitel Foto Bildbeschreibung Bildrechte Datum Upload Views / Kommentare Fotoalben
  • 35. Flickr Slideshows + Widgets ins Blog einbinden, Bsp. New Generation Berlin
    • http://new-generation-berlin.de/heute-kommt-wagadou-im-fernsehen
    Flickr Slideshow Flickr Widget
  • 36. Flickr Slideshows + Widgets ins Blog einbinden, Bsp. stARTconference
    • http://www.startconference.org/2009/12/02/fotos-vom-starttogether-in-berlin
    Noch lebendiger mit Diensten wie z.B. Slide http://www.slide.com (einfach Flickr-Fotos hinein laden)
  • 37. Flickr Fotogalerie in Website integrieren, Bsp. „Kwerfeldein“ Fotografie Blog
    • http://kwerfeldein.de/index.php/2009/12/06/browserfruits-das-fotospecial
  • 38. Flickr Gruppe, Bsp. Contemporary Jewish Museum
    • http://www.flickr.com/groups/442065@N25/pool (64 members)
  • 39. Videoplattformen, Bsp. YouTube und Vimeo
    • Verbreitung, Vernetzung
    • Videos liegen bei YouTube/Vimeo, Sie verbrauchen dafür nicht Ihren eigenen Webspace (Website, Blog)
    • Videofilme hochladen , mit Tags + Titel versehen, kommentieren
    • Videos können von anderen Nutzern kommentiert, bewertet und als Favoriten gespeichert werden
    • Jedes Video hat eigene URL , mit der es verlinkt werden kann
    • Video einbetten (Website, Blog, MySpace, Facebook)
    • Videokanal anlegen (kann von anderen Nutzern abonniert werden)
    • Urheberrecht : Es dürfen nur Filme hochgeladen werden, deren Rechte man besitzt; man kann seine Videos auch unter eine cc-Lizenz stellen
    • Basis Account kostenlos, Aufzahlung auf Premium Account möglich
    • Vimeo: bessere Qualität, YouTube: höhere Verbreitung
    • Andere Videoplattformen: http:// www.myvideo.de , http:// www.clipfish.de , http://de.sevenload.com
  • 40. Beispiel Video
    • http://www.youtube.com/watch?v=L_XFMCgeI7c
    Youtube, Musikvideo R.E.M. Losing My Religion
  • 41. Beispiel Video
    • http://www.youtube.com/watch?v=imHyb8_DfSo&feature=related
    YouTube, Horst Schlemmer Serie virales Marketing VW
  • 42. Beispiel Video
    • http://vimeo.com/6818788
    Vimeo, stARTconference, Dokumentation der Konferenz Vortrag Patrick Breitenbach
  • 43. Videokanäle
    • Bsp. Vimeo Kanal stARTconference
    http://vimeo.com/channels/start09
  • 44. Video ins Blog einbinden
    • http://www.new-generation-berlin.de/wagadou-das-video-vom-auftritt-beim-karneval-der-kulturen/107
    Bsp. New Generation Berlin, Vimeo-Video
  • 45. Was ist Twitter?
    • Twittern = chatten mit vielen
    • Kurznachrichten von 140 Zeichen („Tweets“) versenden + empfangen (Internet oder SMS)
    • Wer bekommt Ihre Tweets zu sehen? - Personen, die Ihre Tweets abonniert haben (Ihre „Follower“)
    • Wessen Tweets bekommen Sie zu sehen? - Tweets von Personen, denen Sie folgen
    • Tweets werden auch von Suchmaschinen gefunden (Jeder abgesetzte Tweet hat eine eigene URL)
    • Was können Sie twittern? - Alles, was man mit 140 Zeichen sagen kann (Statements, Links, Fragen), Z.B. Hinweise auf Blogeinträge, Neuigkeiten, Events, Projekte
    • Twitter in Kombination mit Blog/ Podcast – Links twittern (lässt sich auch automatisieren, z.B. über Twitterfeed http:// twitterfeed.com )
    • Nicht nur Informationen absetzen, sondern Twitter auch als Dialoginstrument nutzen!  Dialog mit Stakeholdern – Beziehungsaufbau + Kontaktpflege
    • Das Besondere an Twitter: einfach + enorm schnell
    • Alternativen zu Twitter: http:// www.jaiku.com , http:// pownce.com , http:// identi.ca
  • 46. Was sehen Sie in Ihrem Twitter-Account?
    • Twitter http:// twitter.com (Account Karin Janner)
  • 47. Die wichtigsten Twitter-Begriffe
    • @  jemanden persönlich ansprechen
    • DM  direct message
    • Retweet: Empfehlungen + virale Verbreitung. RT @herrx  leitet Tweet von Herrn X weiter, kann zu Schneeballeffekt werden
    • URL-Verkürzungsdienste wie z.B. http:// tinyurl.com (man hat ja nur 140 Zeichen Platz)
    • # Hashtag  wie Tag bei Blog od. Social Bookmarking-Dienst; wird in Twitter-Suche gefunden; macht gleichzeitig klar, worauf man sich bezieht
  • 48. Twitter-Seite individuell gestalten
    • Gestaltungsmöglichkeiten, Bsp. http://twitter.com/spieltz
    Foto oder Logo Hintergrundbild Rechte Spalte: Name Location Web  Link eintragen! Bio: Keywords, Persönlichkeit Hintergrundbild
  • 49. Tools rund um Twitter
    • Twitterfeed: automatisch Feeds einfließen lassen oder (z.B. Blogs oder Bookmarks über delicious) http://twitterfeed.com
    • Twitteroberfläche wie z.B. http :// hootsuite.com , http:// www.tweetdeck.com
    • Twitter Suche http:// search.twitter.com (aktualisiert sich automatisch, auch RSS-Feed) http:// search.twitter.com / advanced
    • Fotos sofort twittern über Twitpic http:// twitpic.com
    • Twitterwand: http:// twitterwallr.com , http:// twitterwall.me
    • Tweetmeme http:// tweetmeme.com checkt die häufigsten Links, die getwittert werden
    • Tweetake http:// tweetake.com CSV-Datei als Twitter Backup
  • 50. Tools rund um Twitter
    • Multiuser-twittern, Twitteroberfläche Hootsuite http://hootsuite.com
  • 51. Social Networks
    • „ Social Network“ oder „Online-Community“: Gemeinschaft von Menschen, die sich im Internet verbinden, um sich auszutauschen.
    • Profil, Gruppe oder „Fanseite“ auf einem der bestehenden Social Networks eröffnen, z.B. Xing https://www.xing.com , Facebook http://www.facebook.com , MySpace http:// www.myspace.com - (Gruppe: Nutzer melden sich mit ihrem Xing-, Facebook- oder MySpace Profil an). Vorteil: Die Leute sind schon dort z.B. Facebook, 350 Mio User weltweit, über 5 Mio in Deutschland (Stand 12.09, http:// www.facebook.com /press/ info.php?statistics ); Xing 2,8 Mio Mitglieder in Deutschland (12.09) http://facebookmarketing.de/?s=nutzerzahlen
    • Eigenes Social Network gründen (programmieren lassen oder Baukastensystem: http:// www.ning.com , http:// www.mixxt.de , http:// www.tribax.com ) Vorteil: Flexibler, an eigene Bedürfnisse anpassbar
    • Die Technik ist nicht die Hürde! Die Herausforderung ist es, Mitglieder zu gewinnen und diese zum regelmäßigen Austausch zu motivieren!
  • 52. Xing: Was kann man dort machen?
    • Personenprofil anlegen (nur für Kontakte einsehbar oder öffentlich, über Google auffindbar)
    • Gruppe anlegen (offen oder geschlossen), mehrere Unterforen möglich
    • Vernetzung, Anzeige der Kontaktwege (über welche Ecken kenne ich Herrn X…?)
    • Statusmeldung
    • Events anlegen, Einladungen verschicken
    • Referenzen geben oder geben lassen
    • Diskussionen in den Gruppen
  • 53. Xing Personenprofil
    • Beispiel: Personenprofil Karin Janner https://www.xing.com/profile/Karin_Janner
  • 54. Xing Gruppe
    • Beispiel: Xing-Gruppe stART Kunst | Kultur | Web
    • https://www.xing.com/net/start
  • 55. Facebook: Was kann man dort machen?
    • Personenprofil anlegen
    • Fanseite anlegen
    • Gruppe anlegen (offen oder geschlossen)
    • Seite im „Baukastensystem“ gestalten (Feste Elemente von Facebook + Widgets/Plugins)
    • Informationsseite anlegen, Hinweise auf Veranstaltungen etc.
    • Statusmeldung
    • Diskussionen
    • Vernetzung
    • Fotos, Videos etc. einbinden, Fotoalben anlegen
    • Feeds einfließen lassen
  • 56. Facebook Personenprofil
    • Kann man öffentlich schalten oder so dass es nur „Freunde“ sehen;
    • Beispiel Facebook Profil Karin Janner
    • http://www.facebook.com/karinjanner
  • 57. Facebook Gruppe oder Fanseite
    • Ist öffentlich einsehbar, Bsp: Facebook-Seite stARTconference http://www.facebook.com/startconference
  • 58. MySpace: Was kann man dort machen?
    • Personenprofil anlegen
    • Musiker- oder Bandprofil anlegen
    • Seite im „Baukastensystem“ gestalten (Elemente von MySpace + Widgets/Plugins, mehr Gestaltungsfreiheit als bei Facebook)
    • MP3, Videos, Fotos etc. einbinden
    • MySpace-Blog
    • Statusmeldung
    • Diskussionen (Foren)
    • Charts
    • Vernetzung
  • 59. MySpace Seite, Beispiel Band Radiohead http://www.myspace.com/radiohead
  • 60. MySpace Seite, Beispiel
    • Berliner Mädchenband FireFlowers http://www.myspace.com/fireflowersberlin
  • 61. Mixxt Baukasten Community
    • Communitybaukasten, bei Bedarf zusammenklicken: Profile, Blogs, Foren, Wiki etc. Bsp. http://bootcampweb20.mixxt.de
  • 62. Bewertungsplattform Qype
    • http://www.qype.com , Bewertungen (Sterne) und Beschreibungen von Usern für User
    • Qype, Olivia, Torten- und Schokoladenladen http://www.qype.co.uk/place/14443-Olivia-Torten-und-Schokoladenladen-Berlin -55 Bewertungen, 4 Sterne
    • Qype, Jüdisches Museum Berlin http://www.qype.com/place/58960-Juedisches-Museum-Berlin-Berlin (66 Bewertungen, 5 Sterne)
    • Qype, Moeller Feuerstein Marketing Consultants GmbH (Immobilien-Marketing): http://www.qype.com/place/154691-Moeller-Feuerstein-Marketing-Consultants-GmbH-Frankfurt-am-Main (6 Beiträge, 5 Sterne)
  • 63. Womit fange ich an? Und welche dieser Tools sind für mich sinnvoll?
    • Es sollte einen Knotenpunkt geben, an dem die Social Media Aktivitäten zusammenlaufen. Dafür eignet sich am besten ein Blog oder ein Podcast, es ist aber auch möglich, eine Facebook- oder MySpace Seite als Ausgangspunkt zu nehmen.
    • Fotos und Videos bringen Farbe und Leben „in die Bude“, es ist empfehlenswert, diese auf Foto- bzw. Videoplattformen hochzuladen und dann ins Blog oder Facebook einzubinden.
    • Twitter ist als Ergänzung sinnvoll
    • Welche Tools Sie verwenden und wie Sie diese kombinieren hängt von Ihrer Ausrichtung, Ihren Zielen und Ihrer Zielgruppe ab – wo hält sie sich auf (Alter, Interessen), was hat sie für Vorlieben? Und nicht zuletzt von Ihrem Zeitbudget.
  • 64. Einmal durch`s Web und wieder zurück
    • 1 x Content erzeugen (Blog, Youtube, Flickr…), diesen dann über Feeds durchs Netz pusten. Feeds einbinden bei Twitter, Facebook, Friendfeed, Xing etc.
    • Aggregationstools: Friendfeed http:// friendfeed.com , soup http:// www.soup.io , lifestream http://lifestream.fm
    • Social Bookmarking: Delicious http:// delicious.com , Mr Wong http:// www.mister-wong.de , Diigo: http:// www.diigo.com
    • Twitter  Facebook, Facebook  Twitter Twitter  Friendfeed, Friendfeed  Twitter Twitter  Blog, Blog  Twitter
  • 65. Vielen Dank!
    • Karin Janner, Berlin
    • http://www.kultur-projekte.net
    • http://www.frisches-marketing.de
    • http://www.startconference.org
    • http://www.spieltz.de
    • Blogs
    • http:// newmarketingblog.de
    • http://kulturmarketingblog.de
    • Twitter + Social Networks
    • http:// twitter.com / karinjanner
    • https://www.xing.com/profile/Karin_Janner
    • http://www.facebook.com/karinjanner