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Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für netzwerk junge ohren
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Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für netzwerk junge ohren

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Handout zum Workshop "Web 2.0 im Kulturbetrieb", Karin Janner + Frank Tentler für netzwerk junge ohren ...

Handout zum Workshop "Web 2.0 im Kulturbetrieb", Karin Janner + Frank Tentler für netzwerk junge ohren
(15.2.2009)

More in: Business , Technology , Design
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  • 1. Web 2.0 für Kulturinstitutionen Handout zur Schulung am 15. Februar 2010 mit Karin Janner und Frank Tentler präsentiert vom netzwerk junge ohren netzwerk junge ohren e.V., Neue Grünstraße 19, D-10179 Berlin Fon +49 (0) 30 53 00 29 45, Fax: +49 (0) 30 53 00 72 32 Mail: kontakt@jungeohren.de, www.jungeohren.com
  • 2. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler DAS LEBENDIGE WEB Zusammenhänge und Möglichkeiten der multimedialen Interaktion im Social Web Vortrag von Frank Tentler Vom Web 1.0 zum Social Web (Web 2.0) Für viele bedeutet der Begriff "Web 2.0" - oder, wie ich es lieber nenne:“Social Web - vor al- lem eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Webs, weniger eine technische Weiter- entwicklung. Der Benutzer gewinnt an Bedeutung und emanzipiert sich vom Informations- konsumenten zum aktiven Gestalter von Inhalten, Communities und Diensten. Doch ähnlich wie das gesteigerte Fahrvergnügen beim Auto nicht auf ein Weniger an Tech- nologie zurückzuführen ist, tragen eine Reihe neuer Methoden und technologischer Desi- gnansätze dafür Sorge, dass sich das Web in großer Breite der Partizipation öffnet und zum "Mitmach"-Web avanciert. Benutzerfreundliche Schnittstellen und nutzerzentrierte Entwick- lungsstrategien erlauben quasi jedem das, was vor ein paar Jahren nur dem technisch ver- sierten Anwender vorbehalten blieb, zum Beispiel das Betreiben einer eigenen Webseite, heute oft in Form eines Blogs, oder das Austauschen von Materialien wie etwa den aktuells- ten Vortragsfolien. Die niedrigere Zugangsschwelle, günstige und permanente Verbindungen ins Internet sowie eine insgesamt größere Nutzergemeinde bilden die Basis für neue soziale und technologisch getragene Anwendungen, wie etwa kollaboratives Schreiben, die Datenorganisation mit Hilfe von Tags oder die Nutzung der "Weisheit der Massen“. Die Unterschiede zwischen "altem" und "neuem" Web sind hier beispielhaft in einer Gegen- überstellung von Web 1.0 und Web 2.0 Anwendungen und Grundsätzen dargestellt: Web 1.0 Web 2.0 DoubleClick --> Google AdSense Ofoto --> Flickr Akamai  BitTorrent mp3.com  Napster Britannica Online  Wikipedia personal websites  blogging evite .org and EVDB domain name speculation  search engine optimization page views  cost per click screen scraping  web services publishing  participation content management systems  wikis directories (taxonomy)  tagging ("folksonomy") stickiness  syndication 2
  • 3. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler Die intensive Benutzung des Begriffs "Web 2.0" deutet darauf hin, dass in der Wahrnehmung vieler Nutzer sich tatsächlich etwas Grundlegendes am Web geändert hatte. Doch zeichnet eine Anwendung für das Social Web aus: * • Das Web ist eine Plattform ähnlich wie ein Betriebssystem • Kollektive Intelligenz wird auf Basis von Nutzerdaten und –aktionen zugreifbar • Daten sind wichtiger und wertvoller als einzelne Anwendungen • Perpetual Beta: Anwendungen gelten nie als "fertig" sondern unterliegen kontinuierli- cher Weiterentwicklung • Anwendungen werden über Gerätegrenzen hinweg zugänglich gemacht, z.B. nicht nur für den PC sondern auch für Handys oder den iPod. • Statt statischer Webseiten führen dynamische Benutzerschnittstellen zu einer Rich User Experience Warum es der größte Marketing-Fehler überhaupt ist, nicht so schnell wie möglich im Social Web aktiv zu werden... • Sichtbar im mächtigsten und am schnellsten wachsenden Medium • Neue Marketing-Zielgruppen • Marketing der Zukunft: Social Marketing • Preiswerte, unabhängige und effektive Selbstvermarktung • Branding • Unabhängigkeit von klassischen Medien • Internationale Aufmerksamkeit • Long Tail ...und warum Ihnen das keine Agentur abnehmen kann: • -Es dauert noch 2-3 Jahre, bis das Verständnis für die Zusammenhänge des Social Web bei Agenturen angekommen ist. Aber viele Ihrer eigenen Mitarbeiter sind bereits ein aktiver Bestandteil dieser Welt • Es dauert noch 3-5 Jahre, bis diese Zusammenhänge zum Lehrplan einer deutschen Universität gehören • Verschenken Sie nicht Ihren wertvollen Content und kaufen ihn hübsch verpackt und teuer zurück • Nur Sie sind Sie! Agenturen liefern Ihnen einen unglaubwürdigen und unbeachteten Zombie für das „Living Web“ 10 erste Schritte für das ´Social Web´: 1. Relevante Adressen registrieren und Webpräsenzen aufbauen 2. Medienberichte und öffentliche Meinung verfolgen 3. Eine nachhaltige Strategie entwickeln 3
  • 4. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler 4. Kritik ernst nehmen und handeln 5. Internen Kommunikations- und Freigabeprozess anpassen 6. Twittern! 7. Ein ehrliches Corporate Blog 8. Mitarbeiter als Botschafter einsetzen 9. Eigene Social-Web-Kampagne starten 10. 10 Regeln beherzigen und SOFORT anfangen Bücher, Links, Websites BÜCHER • Twitter. "Mit 140 Zeichen zum Web 2.0" von Nicole Simon • Warum tote Pferde reiten? Wie uns die Net-Generation zwingt umzusatteln • Here Comes Everybody: How Change Happens When People Come Together, von Clay Shirky LINKS • “Ja, aber…” – 11 populäre Einwände gegen Social Media (und wie man sie entkräf- ten kann): http://bit.ly/00100 • Basiswissen Social Web: http://bit.ly/00110 WEBSITES • http://www.startconference.org • http://twitter.com/stARTconference • http://kulturmarketingblog.de • http://kulturmanagement.wordpress.com • http://kulturblog.net • http://www.echtzeitgeist.de Referent: Frank Tentler Kontakt: www.franktentler.com http://card.ly/FrankTentler http://www.startconference.org Blog http://echtzeitgeist.posterous.com , 4
  • 5. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler Das Web 2.0 im Kulturbetrieb – die wichtigsten Tools und ihre Einsatzgebiete Vortrag / Workhop von Karin Janner Das Web 2.0 Was ist das Web 2.0? • Mitmach-Web“ • Neue Art der Internetnutzung • Internet hat sich vom Informationsmedium immer mehr zum Austauschmedium entwi- ckelt • Philosophie und keine Technologie • Definition: Es gibt keine verbindliche Definition für den Begriff (der Begriff wurde geprägt von Tim O`Reilly, der 2004 einen griffigen Namen für eine Konferenz suchte) Kennzeichen des Web 2.0 • Jeder kann mitmachen. • Austausch, Interaktivität + Partizipation. Jeder kann Empfänger + Sender zugleich sein. • Vernetzung: Der Betreiber der Website/ Blog/Forum vernetzt sich - mit seinen Usern (Leser, Besucher der Website) - mit anderen Betreibern (oder beim Blog: Bloggern) Die User vernetzen sich untereinander • Das Web als Plattform (Dokumente, Fotos etc. liegen nicht mehr auf dem eigenen Rechner sondern im Netz, Zugriff von überall auf der Welt möglich, gemeinsames Be- arbeiten über Ländergrenzen hinweg. Bsp. Google Docs, Wikis, Flickr) • Generierung von Inhalt + Wissen durch Nutzung der kollektiven Intelligenz (Bsp: Wikipedia, Open Source Software) • Perpetual Beta Wer nutzt das Web (2.0)? ARD-ZDF-Onlinestudie: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de Was machen die Leute im Web?1 • Suchmaschinen (82%) • Emails (82%) • Homebanking (33%) • Onlinecommunities (27%) • Chat, Gesprächsforen (25%) • Download von Dateien (19%) • Onlinespiele (17%) 1 Genutzte Onlineanwendungen 2009 mindestens einmal wöchentlich genutzt Basis: Onlinenutzer ab 14 Jahre in Deutschland (2009: n=1212) Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2009 5
  • 6. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • Musikdateien aus dem Internet (13%) • live im Internet Radio hören (12%) • Onlineaktionen (9%) • Onlineshopping (8%) Ein Tag im Internet • Mio Bilder bei Flickr hochgeladen • 210 Billionen e-Mails • 700.000 Neue Mitglieder auf Facebook • 5 Mio Tweets Zahlen und Vergleiche, Quelle: http://kingnils.de/wordpress/2009/12/10/ein-tag-im-internet Überblick: Einsatzgebiete des Web 2.0 „Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermischen sich • Marketing + PR, Selfmarketing • Kontakte knüpfen, Networking • Projektfinanzierung: Fundraising, Sponsoring / Sponsorenakquise, neue Formen der Finanzierung • Vermittlung von Wissen, Kultur- und Bildungsvermittlung • Gemeinsame Generierung, Speicherung und Austausch von Wissen • Projektmanagement + Online Zusammenarbeit • Kollaboratives Schaffen (gemeinsame Web-Projekte, z.B. im Bereich Kunst, Musik, Fotografie…) Kommunikation im Web 2.0 Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0 • Top-Down • Der Großteil der Kommunikation nach außen erfolgte nicht auf direktem Weg, son- dern über die Medien als Mittler • Marketing und PR wurden als zwei getrennte Disziplinen betrachtet: - die Werbung in den Massenmedien, Werbebotschaften aus der Marketingabteilung - die PR mit Fokus auf der Pressearbeit. Journalisten stellten das Tor zur Öffentlich- keit dar. Veränderung der Kommunikation durch das Web 2.0 • Direkte, ungefilterte Kommunikation mit den Kunden/Besuchern möglich • Klassische Medien haben ihre Gatekeeper-Rolle verloren, sie sind nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich bekannt zu machen und seinen Standpunkt der Öffentlich- keit darzustellen • Kommunikation: One to many (Kommunikation über Massenmedien)  One to one: (Web 1.0 + Direktmarketing: Mails, Newsletter, persönliche Anschreiben, Callcenter)  Many to many: Web 2.0 (Blogs, Foren, Twitter…) • Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt: Nicht nur Sie, sondern auch Ihre „Fans“ verbreiten Ihre Botschaften - Sie haben dabei aber nicht mehr die volle Kontrolle. 6
  • 7. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler Neue Regeln für die Kommunikation • Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau statt nerviger Unterbrecherwerbung • Rückkanal – Austausch, Feedback. Partizipation Teilhabe + Einbezug der Kunden/Besucher. Zuhören, nicht nur Informationen ausstreuen! • Authentizität: Im Web 2.0 geht es nicht um perfekte Formulierungen, sondern eine persönliche, reale + lebendige Darstellung Ihres Unternehmens, Ihrer Einrichtung und der Personen, die dahinter stehen • Transparenz: Liefern Sie Hintergrundberichte und lassen Sie Personen zu Wort kommen, die in Ihren Pressemitteilungen nicht zu Wort kommen Voraussetzungen, um ins Web 2.0 starten zu können • Sie können mit dem Thema „Partizipation“ etwas anfangen und sind bereit, Ihre Kunden einzubeziehen. Der Rückkanal wird von Ihnen als Bereicherung und nicht als notwendiges Übel empfunden. • Sie haben keine Scheu vor dem öffentlichen Dialog – auch wenn Kritik kommt • Sie verfügen über freie Zeit oder über Mitarbeiter, die Zeit in Ihre Social Media Aktivi- täten stecken können • Ihre Hierarachie lässt es zu, dass Ihre Blogger/Podcaster/Twitterer frei agieren kön- nen • Sie wollen Ihr Unternehmen authentisch und transparent zeigen und sind bereit, Persönlichkeit in Ihre Beiträge (Blog, Podcast, Twitter etc) zu bringen (und sie nicht wie Werbetexte zu formulieren) Web 2.0-Einführung in 3 Schritten 1. Sie setzen sich mit der Philosophie des Web 2.0 auseinander und überlegen, ob Sie bzw. Ihr Unternehmen damit klar kommen/kommt. 2. Sie formulieren Ziele und Kommunikationsbotschaften, denn Sie müssen wissen, WAS sie sagen wollen bevor Sie sich Gedanken darüber machen, mit welchen Tools Sie das sagen. 3. Sie beschäftigen sich mit den Tools (Blog, Podcast, Twitter…) und überlegen, wel- che davon in Ihren Kommunikationsmix passen und wie Sie sie kombinieren. Wichtig: Die Tools müssen Ihren Zielen untergeordnet und sowohl untereinander als auch mit den anderen Kommunikationskanälen verzahnt sein (Integrierte Social Me- dia Strategie). Die Tools – Technik und Kosten Technik: Die meisten Tools sind ohne technische Vorkenntnisse nutzbar.  Herausforderung im Web 2.0 ist nicht die Technik, sondern die Inhalte! Kosten: Die meisten Tools sind kostenlos oder zumindest sehr günstig zu haben. Kom- munikation im Web 2.0 ist aber zeitintensiv  Die Kosten entstehen über die Arbeitszeit und nicht über die Technik! 7
  • 8. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler Die Social Media Tools Die wichtigsten Tools – eine Aufzählung • Blogs • Podcasts • Microblogs, z.B. Twitter • Online Communities / Social Networks • Fotoplattformen, z.B. Flickr • Videoplattformen, z.B. YouTube, Vimeo • Wikis, Wikipedia • Online Veranstaltungskalender • Qype (Empfehlungsplattform) • Aggregationstools (z.B.Friendfeed) • Social Bookmarking (z.B. Delicious) Was ist ein Blog und wie unterscheidet sich ein Blog von einer klass. Website? • Website, deren Inhalt aus Beiträgen in Nachrichtenform besteht • Beiträge orientieren sich an Zeitschiene (umgekehrt chronologische Reihenfolge, der aktuelle ist der oberste) • Über Zuordnung zu Kategorien und Verschlagwortung („tags“) sind Blogeinträge auch später leicht zu finden • Kommentarfunktion: direkter Austausch Blogger – Leser und Leser - Leser • Hoher Vernetzungsgrad über intensive gegenseitige Verlinkung (Blogroll, Kommen- tare) – jedes Blog ist ein Knotenpunkt im weltumspannenden Blognetzwerk, der „Blogosphäre“. • Ein Blog kann man üblicherweise per RSS-Feed abonnieren • Aktualität: In einem guten Blog werden häufig (mindestens 1 mal pro Woche) neue Beiträge erstellt. • Blogbeispiel: Kulturmarketing Blog http://kulturmarketingblog.de Worüber bloggen? • Veranstaltungen, Auftritte, Konzertmitschnitte, Tourneen… • Hintergrundberichte (Personen hinter der Einrichtung, Gebäude, Geschichte…) • Persönliche Eindrücke der Mitarbeiter, Besucher, Kinder/Jugendlichen etc. (eigene Blogbeiträge, Interviews, Fotos, Videos…) • Probenarbeit • Ankündigungen • Werke besprechen, Theorie erläutern (Kulturvermittlung) • Allgemeine Diskussionen zum Thema Wie bloggen? • Schreiben Sie so, dass Ihre Zielgruppe sich angesprochen fühlt! • Persönlichkeit reinbringen, Geschichten erzählen, Spannung aufbauen, authen- tisch schreiben • Lassen Sie Mitarbeiter, Kunden, Besucher zu Wort kommen – z.B. indem Sie diese um Artikel, Interviews, Fotos, Videos… bitten. • Transparenz! Verfasser der Beiträge sollen namentlich genannt werden. Keine „ad- min“-Artikel! 8
  • 9. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • Bloggen = Dialog. Nehmen Sie den Rückkanal ernst (Kommentarfunktion), starten Sie den Dialog mit den Lesern! • Fotos + Videos einbinden, machen Blogeinträge lebendiger • Keine PR-Texte, Pressemitteilungen, unkommentierten Imagebroschüren oder Pro- grammflyer, keine wissenschaftlichen Abhandlungen Gezeigte Beispiele • Wiener Kammeroper, Probenarbeit: http://wienerkammeroper.blogspot.com/2009/01/ die-proben-gehen-voran-auch-wenn-wir.html • New Generation Berlin, Auftritt Karneval der Kulturen http://www.new-generation-ber- lin.de/wagadou-das-video-vom-auftritt-beim-karneval-der-kulturen/107 • Dacapo / Duisburger Philharmoniker, Tournee Sommer 2009: http://www.dacapo-dp.- de/allgemein/tournee-2009-polen-und-litauen-519.html • Dacapo / Duisburger Philharmoniker, Tournee Sommer 2009, Tour 2009 / 3. Concert / Slideshow / 100 Strings http://www.dacapo-dp.de/allgemein/tour-2009-3concert-slideshow-100- strings-514.html • Dacapo / Duisburger Philharmoniker, Tournee Sommer 2009, Tagebuch 7.6.2009: http://www.dacapo-dp.de/allgemein/tournee-2009-tagebuch-070609-ii-510.html • Dacapo / Duisburger Philharmoniker, Tournee Sommer 2009, Fotos von Friedemann Pardall: http://www.dacapo-dp.de/allgemein/tournee-2009-blickwinckel-friedemann- pardall-494.html Nutzen und Ziele: Was bringt das Bloggen und was können Sie damit erreichen? • Marketing / PR Kostengünstigen und direkten Zugang zur Öffentlichkeit, Steigerung des Bekannt- heitsgrades. (Blogs werden von Suchmaschinen leichter gefunden als statische Internetseiten, Blogbeiträge werden gern zitiert und verlinkt und verbreiten sich rasch im Netz), Erreichen neuer Zielgruppen (Besucher, Kunden,Teilnehmer), Imageaufbau oder Verbesserung des Images; als Agentur, Unternehmen, Freiberufler: Expertenstatus erreichen • Authentische, transparente + persönliche Außendarstellung der Einrichtung oder des Unternehmens. „Die Einrichtung“ ist abstrakt und unnahbar. Besucher/ Kunden/Teilnehmer identifizie- ren sich mit den Menschen, die dahinter stehen – im Blog können Sie diese zeigen oder selbst zu Wort kommen lassen – persönlich und ungefiltert! • Austausch und Kontaktpflege mit den Besuchern und Stakeholdern auf unkompli- zierte Weise • Aufbau und Pflege eines Netzwerks, Kontakte zu Gleichgesinnten • Ressourcen beschaffen (Mitarbeiter, Unterstützung für Kampagnen, Spenden, usw.) • Instrument der Wissensvermittlung • Sie können Themen Ihrer Wahl an die Öffentlichkeit bringen, Diskussionen auslö- sen, und Interessenten/Mitstreiter für Ihre Themen gewinnen • Wertschätzung, Anerkennung und Motivation für Mitarbeiter, Musiker, Künstler, freiwillige Helfer etc. • Weiterbildung, Wissensmanagement (Recherche, Feedback, gemeinsames Erar- beiten von Themen, Archivierung von Artikeln, Gedanken, Links) 9
  • 10. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • Internes Blog: Hilfe bei der Projektzusammenarbeit Persönliche Voraussetzungen für`s Bloggen • Man sollte gerne schreiben. • Man sollte etwas zu erzählen haben. • Man sollte Begeisterung für sein Thema aufbringen. • Man sollte kontaktfreudig sein und Spaß am Austausch mit anderen haben. • Man sollte mit Kritik umgehen können. - denn die kann in Form eines Kommentars öffentlich kommen. Man darf andere Sichtweisen und Meinungen nicht als Bedrohung sehen, sondern als Möglichkeit, sei- nen Horizont zu erweitern. • Man darf keine Scheu vor öffentlicher Meinungsäußerung haben. • Man sollte Spaß am Teilen haben. In Blogs teilt man sein Wissen und seine Erfahrungen mit anderen. Natürlich be- kommt man meistens etwas zurück (Feedback, steigende Bekanntheit…), es geht ei- nem aber sicher besser mit seinem Blog, wenn man schon das Teilen an sich als po- sitiv empfindet. • Man sollte Durchhaltevermögen haben. Ein Blog ist eine längerfristige Angelegenheit. Wenn einem nach 3 Monaten die Puste ausgeht, ist es schade um die Zeit, überhaupt zu starten. • Man sollte experimentierfreudig sein. Blog? Oder Website? Oder beides? Sie können ein Blog • neben Ihrer Website betreiben, dann sollten Sie es an prominenter Stelle von Ihrer Website aus verlinken. Bsp: Duisburger Philharmoniker: http://www.duisburger-philharmoniker.de Blog http://www.dacapo-dp.de Bsp: SinnerSchrader http://www.sinnerschrader.de – Blog Fischmarkt http://www.fischmarkt.de • anstelle einer Website betreiben – mittlerweile ist z.b. Wordpress wunderbar als CMS nutzbar. Neben dem eigentlichen Blogteil können Sie auch statische Seiten an- legen („Über uns“, Programm, etc.). Bsp. stARTconference: http://www.startconference.org Bsp. Kinder-Musicalgruppe New Generation: http://www.new-generation-berlin.de Bsp. Bühnen Halle: http://www.buehnen-halle.de Die Technik: Welche Blogsoftware? Serverbasiert, webbasiert? Blogsoftware, serverbasiert (kann gleichzeitig als CMS genutzt werden) • Z.B. http://wordpress.org (Beispiele: stARTconference http://www.startconference.org Kulturinitiative: http://www.new-generation-berlin.de Musikschule Berlin: http://www.musik-schule-berlin.de) 10
  • 11. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • http://www.joomla.de (Bsp: Bühnen Halle: http://www.buehnen-halle.de) Webbasiert / gehostetes Blog • http://de.wordpress.com (Bsp: Das Kulturmanagement Blog http://kulturmanagement.wordpress.com) • http://www.blogger.com (Bsp: First Stage Children`s Theater, http://firststagechildrenstheater.blogspot.com ) • https://www.typepad.com (Bsp: British Library: http://britishlibrary.typepad.co.uk) • http://posterous.com (kaum Gestaltungsmöglichkeiten, aber noch einfacher bloggen, per Email oder im Web, z.B. http://echtzeitgeist.posterous.com - auch als Ergänzung für ein „richtiges“ Blog Die Technik: Design (Templates) und Inhalte • Design und Inhalt sind getrennt • Design ist über Templates / Themes wählbar (je nach Bloganbieter mehr oder weniger Auswahl- und Anpassungsmöglichkeiten) • Templates sind durch CSS anpassbar. Bei selbstgehosteten Varianten sind alle Para- meter veränderbar, da man Zugriff auf alle Templatedateien hat. • Frontend (sehen alle) + Admin-Oberfläche (Bearbeitungsmodus) • Die Blogbeiträge schreibt man in einem WYSIWYG Editor („What You See Is What You Get“), ist nicht schwieriger als ein Word Dokument zu bearbeiten (Wer HTML beherrscht kann sie auch in HTML schreiben, lässt sich umschalten) • Neues Design (neues Template) auf Knopfdruck, die Inhalte bleiben gleich Beispiele Design Das selbe Theme, unterschiedliche Farben und Bilder: • http://rockinthemes.com/rockinnewspaper-3-column-free-wordpress-theme-released • http://kulturmarketingblog.de • http://www.spieltz.de/blog Wordpress Theme „Beauty Bling“ http://www.free-wp- themes.com/wordpress/Beauty_Bling Dieses Theme angepasst: NewMarketing Blog http://newmarketingblog.de Jetzt geht`s los: Das eigene Blog starten • Gehostetes Blog bei Wordpress.com http://de.wordpress.com: anmelden, Blogdo- main eintragen (xxx.wordpress.com), losbloggen • Genauso einfach bei Posterous http://posterous.com • Wordpress Software auf der eigenen Domain: - Domain auswählen (Name) - Provider wählen (Paket: PHP + MySQL Datenbank)+ Domain registrieren bzw. Sub- domain anlegen - auf http://wordpress-deutschland.org gehen und Wordpress auf den Rechner laden (Download Button) + entpacken (Zip-Datei) - FTP-Client installieren (z.B. FileZilla)+ Dateien hochladen - Theme wählen (Theme-Kataloge, z.B. http://themes.wordpress-deutschland.org, 11
  • 12. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler http://wordpressthemen.de ), ev. anpassen - Einstellungen machen + losbloggen In 10 Schritten zum eigenen Wordpress Blog: gute Anleitung auf nischenTHEMA: http://nischenthema.de/2010/02/in-10-schritten-zum-eigenen-wordpress-blog Testblog: Junge Ohren Blog http://jungeohren.wordpress.com Testzugänge: • Theodor Testblogger Username: theodortestblogger1 Passwort: testblogger1 • Traude Testblogger2 Username: traudetestblogger2 Passwort: testblogger2 Linkliste Blogs aus dem Kulturbereich • Eyelevel, Blog des Smithsonian American Art Museum http://eyelevel.si.edu • Walker Art Center, Minneapolis: http://blogs.walkerart.org (mehrere Blogs) • dacapo, Blog der Duisburger Philharmoniker: http://www.dacapo-dp.de • „Frankfurt baut das neue Städel“: http://www.das-neue-staedel.de • Blog der Wiener Kammeroper: http://wienerkammeroper.blogspot.com • Blog des AugusTheater Neu Ulm: http://august.theaterblogs.de • Blog der Kronberg Academy: http://www.kronbergzweinull.de • Blog der Kulturinitiative „New Generation“: http://www.new-generation-berlin.de (Kin- der-Musical-Projekt) • Blog der Künstlerin Susanne Haun http://susannehaun.wordpress.com • Blog des Schriftstellers Paolo Coelho: http://paulocoelhoblog.com • Multiuser Blogplattform Theaterblogs: http://www.theaterblogs.de • Verzeichnis Museumsblogs: http://www.museumblogs.org (337 Blogs) Was ist ein Podcast? • Serie von Audio- oder Videobeiträgen, die im Internet veröffentlicht wird • Die Technik: Videos/ Audiofiles auf die Website laden oder einfach ein Blog aufset- zen und dort regelmäßig Videos oder MP3 veröffentlichen. Üblicherweise auch Kom- mentarfunktion + abonnieren per RSS-Feeds möglich • Über den Computer abrufen oder auf den MP3-Player laden und unterwegs hören • Themen: die selben wie im Blog – nur das Format ist anders • Sie können Blog UND Podcast bieten, oder Sie entscheiden sich für das Format, das Ihnen mehr liegt. Gezeigte Beispiele • AugusTheater Neu Ulm http://augustheater.blogspot.com, Blogger.com-Blog, Videos hinein kopiert • Philadelphia Orchestra: http://podcast.philorch.org, Spezieller Podcast Bereich auf der Website 12
  • 13. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler Linkliste Podcasts aus dem Kulturbereich • AugusTheater Neu Ulm (regelm. seit Sommer 08) http://augustheater.blogspot.com • Tate Gallery http://www.tate.org.uk/podcasts (regelmäßig, mehrere Podcasts) • Museum für Konkrete Kunst, 2007 Versuch mit Videopodcasts, seit 2008 Audiogui- des als Podcast http://www.mkk-ingolstadt.de/content/html_files/podcast.php • Historisches Museum der Pfalz Speyer, Museum zum Hören, Audiopodcast (projekt- bezogen, begleitend zur Samurai-Ausstellung 2008): http://museum.speyer.de/de/histmus/podcast • Schaubühne Berlin, regelm. Podcast http://www.schaubuehne.de/service/multime- dia.php?id_language=1&id_inst=905, z.B. Podcast-Serie „Wo bleibt Platinow“ – der Premieren-Countdown (projektbezogen): http://www.podcastdirectory.com/podcasts/32917 • Podcast Verzeichnisse und Portale: http://www.dopcast.de, http://www.podcast.de, http://podster.de, http://www.podcastzentrale.de Speziell für Museen: http://www.museumpodcasts.org http://www.museumpods.com, Blog oder Podcast bekannt machen • Qualität! Dann wird es automatisch verlinkt • Andere Blogs/Podcasts verlinken (z.B. über Blogroll, Themen aufgreifen und zitieren…) • In anderen Blogs/Podcasts kommentieren (Trackback) • Andere Blogger/Podcaster aktiv ansprechen und um Vernetzung bitten • Blog/Podcast in Social Networks bekannt machen (Facebook, Xing) • Feed über Twitter und Aggregationstools wie z.B. Friendfeed verteilen (lässt sich au- tomatisieren) • Um Weiterempfehlung bitten (Social Bookmarking Leiste, tweetthis-Button • Suchmaschinenoptimiert schreiben • In Verzeichnisse eintragen (z.B. Technorati http://technorati.com für Blogs, Dopcast http://www.dopcast.de für Podcasts) • Blogparaden, Stöckchenwürfe etc. Fotoplattformen: Bsp. Flickr • Verbreitung, Vernetzung • Fotos liegen bei Flickr, Sie verbrauchen dafür nicht Ihren eigenen Webspace (Websi- te, Blog) • Fotos hochladen, mit Tags, Namen und einer Beschreibung versehen • in Alben (öffentlich od. privat) sortieren • Andere Nutzer können Fotos kommentieren, bewerten und in Hitliste aufnehmen • Slideshows erstellen, in Blog, Website etc. einbinden • Über Widgets Fotos in Facebook, MySpace, Blog etc. einbinden • Gemeinsame Bildersammlung: Gruppe bei Flickr eröffnen und Kunden/Mitarbeiter/ Besucher dazu auffordern, Fotos einzustellen (Urheberrecht bleibt beim Fotografen) • Jedes Foto hat eigene URL, mit der es verlinkt werden kann 13
  • 14. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • Copyright: Bei jedem Bild entscheidet Nutzer, ob ob er es dem herkömmlichen Copy- right unterwerfen oder unter eine Creative Commons Lizenz2 stellen möchte, um anderen Nutzern eine freie Publikation des Bildes zu ermöglichen • Man darf nur Fotos hochladen, die frei sind oder deren Rechte man besitzt! • Basis Account kostenlos, Aufzahlung auf Premium Account möglich • Andere Foto-sharing-Plattformen: http://picasaweb.google.com, http://de.zoomr.com, http://www.webshots.com Gezeigte Beispiele • Flickr Photostream: http://www.flickr.com/photos/newgeneration-berlin • Flickr Slideshow ins Blog integriert http://new-generation-berlin.de/heute-kommt-wa- gadou-im-fernsehen • Fickr über Dienst Slide (http://www.slide.com) ins Blog integriert http://www.startcon- ference.org/2009/12/02/fotos-vom-starttogether-in-berlin • Flickr Fotogelerie (Widget), ins Blog integriert: http://kwerfeldein.de/index.php/2009/12/06/browserfruits-das-fotospecial • Flickr Gruppe: http://www.flickr.com/groups/442065@N25/pool Videoplattformen, Bsp. YouTube und Vimeo • Verbreitung, Vernetzung • Videos liegen bei YouTube/Vimeo, Sie verbrauchen dafür nicht Ihren eigenen Web- space (Website, Blog) • Videofilme hochladen, mit Tags + Titel versehen, kommentieren • Videos können von anderen Nutzern kommentiert, bewertet und als Favoriten ge- speichert werden • Jedes Video hat eigene URL, mit der es verlinkt werden kann • Video einbetten (Website, Blog, MySpace, Facebook) • Videokanal anlegen (RSS-Feed, kann von anderen Nutzern abonniert werden) • Urheberrecht: Es dürfen nur Filme hochgeladen werden, deren Rechte man besitzt; man kann seine Videos auch unter eine cc-Lizenz stellen • Basis Account kostenlos, Aufzahlung auf Premium Account möglich • Vimeo: bessere Qualität, YouTube: höhere Verbreitung • Andere Videoplattformen: http://www.myvideo.de, http://www.clipfish.de, http://de.sevenload.com Gezeigte Beispiele • Musikvideo R.E.M. http://www.youtube.com/watch?v=L_XFMCgeI7c • Musikvideo “We are the FireFlowers” von einem Auftritt der Berliner Mädchenband FireFlowers http://www.youtube.com/watch?v=RQ1iPXiJcMw • Trailer Schaubühne http://www.youtube.com/watch?v=L_XFMCgeI7c • Vortragsvideo stARTconference http://vimeo.com/6818788 • Videokanal (Vimeo) stARTconference http://vimeo.com/channels/start09 2 Creative Commons (CC) ist eine Non-Profit-Organisation, die in Form vorgefertigter Lizenzverträge eine Hilfestellung für die Veröffentlichung und Verbreitung digitaler Medieninhalte anbietet. Der Urhe- ber kann entscheiden, in welcher Form sein Werk weitergegeben werden darf (z.B. nur für nicht-kom- merzielle Nutzung) und ob sein Werk verändert werden darf (z.B. Bearbeitung von Fotos). http://de.- creativecommons.org 14
  • 15. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • Video ins Blog eingebettet (New Generation Berlin) http://www.new-generation-berlin.de/wagadou-das-video-vom-auftritt-beim-karneval- der-kulturen/107 Was ist Twitter? • Twittern = chatten mit vielen • Kurznachrichten von 140 Zeichen („Tweets“) versenden + empfangen (Internet oder SMS) • Wer bekommt Ihre Tweets zu sehen? - Personen, die Ihre Tweets abonniert haben (Ihre „Follower“) • Wessen Tweets bekommen Sie zu sehen? - Tweets von Personen, denen Sie folgen • Tweets werden auch von Suchmaschinen gefunden (Jeder abgesetzte Tweet hat eine eigene URL) • Was können Sie twittern? - Alles, was man mit 140 Zeichen sagen kann (Statements, Links, Fragen), Z.B. Hinweise auf Blogeinträge, Neuigkeiten, Events, Projekte • Twitter in Kombination mit Blog/ Podcast – Links twittern (lässt sich auch automatisie- ren, z.B. über Twitterfeed http://twitterfeed.com) • Nicht nur Informationen absetzen, sondern Twitter auch als Dialoginstrument nutzen!  Dialog mit Stakeholdern – Beziehungsaufbau + Kontaktpflege • Das Besondere an Twitter: einfach + enorm schnell • Alternativen zu Twitter: http://www.jaiku.com, http://pownce.com, http://identi.ca Die wichtigsten Twitter-Begriffe • @ jemanden persönlich ansprechen • DM  direct message • Retweet: Empfehlungen + virale Verbreitung. RT @herrx  leitet Tweet von Herrn X weiter, kann zu Schneeballeffekt werden • URL-Verkürzungsdienste wie z.B. http://tinyurl.com (man hat ja nur 140 Zeichen Platz) • # Hashtag  wie Tag bei Blog od. Social Bookmarking-Dienst; wird in Twitter-Suche gefunden; macht gleichzeitig klar, worauf man sich bezieht Gezeigte Beispiele • http://twitter.com/karinjanner • http://twitter.com/stARTconference • http://twitter.com/klasseklassik • http://twitter.com/spieltz Linkliste twitternde Kulturbetriebe • Museum of Modern Art, New York http://twitter.com/MuseumModernArt (~40.000 Followers) • Brooklynmuseum, New York http://twitter.com/brooklynmuseum (~25.000 Followers) • Tate Gallery http://twitter.com/Tate (~21.000 Followers) • Städel Museum, Frankfurt am Main http://twitter.com/staedelmuseum (~700 Followers) 15
  • 16. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • AugusTheater Neu Ulm http://twitter.com/Luise_Haeberle (~700 Followers) • Liste der „Kulturtwitterer“ http://delicious.com/startconference/kulturtwitter • Twittergruppe Museen http://twittgroups.com/group/museums Tools rund um Twitter • Twitterfeed: automatisch Feeds einfließen lassen (z.B. Blogs oder Bookmarks über delicious) http://twitterfeed.com • Twitteroberfläche wie z.B.http://hootsuite.com, http://www.tweetdeck.com • Twitter Suche http://search.twitter.com (aktualisiert sich automatisch, auch RSS-Feed) http://search.twitter.com/advanced • Fotos sofort twittern über Twitpic http://twitpic.com • Twitterwand: http://twitterwallr.com, http://twitterwall.me • Tweetmeme http://tweetmeme.com checkt die häufigsten Links, die getwittert werden • Tweetake http://tweetake.com CSV-Datei als Twitter Backup Social Networks • „Social Network“ oder „Online-Community“: Gemeinschaft von Menschen, die sich im Internet verbinden, um sich auszutauschen. • Profil, Gruppe oder „Fanseite“ auf einem der bestehenden Social Networks eröffnen, z.B. Xing https://www.xing.com, Facebook http://www.facebook.com, MySpace http:// www.myspace.com - (Gruppe: Nutzer melden sich mit ihrem Xing-, Facebook- oder MySpace Profil an). Vorteil: Die Leute sind schon dort z.B. Facebook, 350 Mio User weltweit, über 5 Mio in Deutschland (Stand 12.09, http://www.facebook.com/press/info.php?statistics); Xing 2,8 Mio Mitglieder in Deutschland (12.09) http://facebookmarketing.de/?s=nutzerzahlen • Eigenes Social Network gründen (programmieren lassen oder Baukastensystem: http://www.ning.com, http://www.mixxt.de, http://www.tribax.com) Vorteil: Flexibler, an eigene Bedürfnisse anpassbar • Die Technik ist nicht die Hürde! Die Herausforderung ist es, Mitglieder zu gewinnen und diese zum regelmäßigen Austausch zu motivieren! • Worls Map of Social Networks http://www.briansolis.com/2010/02/the-internationalization-of-social-media • Zahlen und Fakten: http://mashable.com/2010/02/10/facebook-growth-infographic Facebook: Was kann man dort machen? • Personenprofil anlegen • Fanseite anlegen • Gruppe anlegen (offen oder geschlossen) • Seite im „Baukastensystem“ gestalten (Feste Elemente von Facebook + Widgets/Plugins) • Informationsseite anlegen, Hinweise auf Veranstaltungen etc. • Statusmeldung • Diskussionen • Vernetzung 16
  • 17. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • Fotos, Videos etc. einbinden, Fotoalben anlegen • Feeds einfließen lassen • Inhalte mit anderen teilen Gezeigte Beispiele Facebook Personenprofil: Karin Janner http://www.facebook.com/karinjanner Facebook Fanseite: stARTconference http://www.facebook.com/startconference Linkliste Facebook-Seiten oder -Gruppen aus dem Kulturbereich • Facebook Fanseite Tom Waits http://www.facebook.com/pages/Tom- Waits/20092504125?ref=sgm (~207.000 Fans) • Facebook Fanseite, Berliner Philharmoniker http://www.facebook.com/BerlinPhil (~14.300 Fans) • Facebook Fanseite Junger Freundeskreis der Berliner Philharmoniker (~200 Fans) http://www.facebook.com/pages/Junger-Freundeskreis-der-Berliner- Philharmoniker/143691003684 • Facebook Fanseite des Alvin Ailey American Dance Theaters (~25.000 Fans) http://www.facebook.com/AlvinAileyAmericanDanceTheater • Facebook Fanseite der Schriftstellerin Isabel Allende (~32.000 Fans) http://www.facebook.com/pages/Isabel-Allende/9152489766?ref=sgm • Facebook-Fanseite, Städel Museum http://www.facebook.com/staedelmuseum (~260 Fans) • Facebook-Gruppe, Istanbul Museum of Modern Art http://www.facebook.com/group.php?gid=6251951315 (offene Gruppe, ~9.000 Mit- glieder) • Facebook-Gruppe, Victoria and Albert Museum http://www.facebook.com/group.php?gid=2414603904 (geschlossene Gruppe, ~1.600 Mitglieder) MySpace: Was kann man dort machen? • Personenprofil anlegen • Musiker- oder Bandprofil anlegen • Seite im „Baukastensystem“ gestalten (Elemente von MySpace + Widgets/Plugins, mehr Gestaltungsfreiheit als bei Facebook) • MP3, Videos, Fotos etc. einbinden • MySpace-Blog • Statusmeldung • Diskussionen (Foren) • Charts • Vernetzung Gezeigte Beispiele • Band Radiohead http://www.myspace.com/radiohead • Berliner Mädchenband FireFlowers http://www.myspace.com/fireflowersberlin MySpace Seiten aus dem Kulturbereich • MySpace, Berliner Band Ohrbooten (~23.000 Freunde) http://www.myspace.com/ohr- booten 17
  • 18. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • MySpace, Kinderband Fireflowers www.myspace.com/fireflowersberlin • MySpace, Mannheimer Streichquartett (~250 Freunde) http://www.myspace.com/mannheimerstreichquartett • MySpace, Schaubühne Berlin: http://de.myspace.com/schaubuehne_berlin (~ 2.800 Freunde) • MySpace, Brooklyn Museum http://www.myspace.com/brooklynmuseum (~12.000 Freunde) • MySpace, Andy Warhol Museum Pittsburgh: http://www.myspace.com/theandywar- holmuseum (~20.000 Freunde) Eigenes Netzwerk: Mixxt Baukasten Community Communitybaukasten, bei Bedarf zusammenklicken: Profile, Blogs, Foren, Wiki etc. http://www.mixxt.de Eigene Community in 1 Minute erstellen Gezeigte Beispiele • http://jungeohren.mixxt.org • http://mein.deltaradio.de Online Verzeichnisse und Online Veranstaltungskalender • Online-Verzeichnis Webmuseen.de: http://webmuseen.de (eher „Web 1.0“ – kein Austausch möglich, keine Bewertungen…) • Webmuseen.de, Eintrag Städel Museum: http://webmuseen.de/st%C3%A4del-museum-frankfurt-am-main.html • Online-Veranstaltungskalender Kulturkurier: http://www.kulturkurier.de („Web 1.0“) • Online-Veranstaltungskalender der Städte / Regionen wie z.B. in Berlin http://www.berlin.de („Web 1.0“) • Kulturclub.de http://www.kulturclub.de (mit Bewertung, Empfehlungen, Anlegen von Foren und Freundeskreisen, wird aber noch nicht sehr stark genutzt) • Berlinische Galerie auf kulturclub.de http://tinyurl.com/op47m6 • Kulturlinxx http://www.kulturlinxx.de, ähnlich Kulturclub.de Bewertungsplattform Qype http://www.qype.com, Bewertungen (Sterne) und Beschreibungen von Usern für User • Qype, Schirn Kunsthalle Frankfurt http://www.qype.com/place/20431-Schirn-Kunsthalle-Frankfurt-Frankfurt-am-Main (12 Bewertungen, 5 Sterne) • Qype, Jüdisches Museum Berlin http://www.qype.com/place/58960-Juedisches-Museum-Berlin-Berlin (66 Bewertun- gen, 5 Sterne) • Qype, Thalia Theater Hamburg (17 Bewertungen, 5 Sterne) http://www.qype.com/place/2681-Thalia-Theater-GmbH-Hamburg Wikis • Wiki: Software und Sammlung von Webseiten, die von den Benutzern direkt online geändert werden können • Gemeinsam online an Texten arbeiten 18
  • 19. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • Kollaboratives Sammeln von Wissen • Im Kulturbereich einsetzbar: Im Projektmanagement + zur Online Kollaboration, als interne oder externe Wissens- datenbank (intern: Mitarbeiterwiki, extern: Fachwikis und Wikipedia); als PR-Instru- ment (Wikipedia, eigenes Fachwiki) Wikipedia • Größte Online Enzyklopädie, große Community • Darf sich jeder in die Wikipedia eintragen? Wikipedia ist kein allgemeines Personen-, Vereins-, Organisationen- oder Firmenver- zeichnis. Nicht jeder Gegenstand ist für die Wikipedia relevant. Relevanz-Kriterien: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Relevanzkriterien, z.B. hier für Musiker + Komponisten: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Relevanz- kriterien#Musiker_und_Komponisten • Stil: Fachtexte (nicht im Stil eines Blogs, Ihre persönliche Meinung ist hier nicht ge- fragt). Mehr dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wie_schreibe_ich_gute_Artikel • Fotos + Grafiken einbinden (Bsp: Neues Museum, Berlin: http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Museum_(Berlin) • Bald möglich: Videos einbinden • Kultureinrichtungen sollten sich um ihren Wikipedia-Eintrag kümmen! Wikipedia-Einträge von Kulturbetrieben • Neues Museum Berlin http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Museum_(Berlin) • Museum of Modern Art, englischsprachiger Wikipedia-Eintrag: http://en.wikipedia.org/wiki/Museum_of_Modern_Art • Museum of Modern Art, deutschsprachiger Wikipedia- Eintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Museum_of_Modern_Art • Semperoper, Dresden: http://de.wikipedia.org/wiki/Semperoper • Städel Museum: http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4del • Schirn Kunsthalle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schirn_Kunsthalle_Frankfurt • AugusTheater Neu Ulm: http://de.wikipedia.org/wiki/AuGuSTheater_Neu-Ulm Praxisbeispiel „Patient“ Junge Ohren • Website: vorhanden http://www.jungeohren.com • Blog: soll aufgesetzt werden. Blog soll neben der Website geführt + von dieser verlinkt werden Testblog: http://jungeohren.wordpress.com, umziehen auf eigene Domain (mit Word- press.org) • Facebook Seite schon vorhanden http://www.facebook.com/pages/netzwerk-junge-ohren/247200332522 • Twitter vorhanden, sollte optimiert werden http://twitter.com/jungeohren 19
  • 20. Web 2.0 für Kulturinstitutionen, Karin Janner und Frank Tentler • Flickr: Account angelegt http://www.flickr.com/photos/47449426@N08/ Jetzt müssen nur noch Fotos rein J • Vimeo: ebenso http://vimeo.com/user3138700 • MySpace Seite: sollte aufgesetzt werden (Musik / junge Zielgruppe) • Verbinden der Tools: gegenseitige Verlinkung, Feeds einfließen lassen Referentin: Karin Janner Kontakt: http://www.kultur-projekte.net http://www.startconference.org Blogs http://kulturmarketingblog.de http://newmarketingblog.de Twitter + Social Networks http://twitter.com/karinjanner https://www.xing.com/profile/Karin_Janner http://www.facebook.com/karinjanner 20