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Dialogische Kommunikation - Impulsreferat Bootcamp Web 2.0, mstreet
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Dialogische Kommunikation - Impulsreferat Bootcamp Web 2.0, mstreet

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Impulsreferat "Dialogische Kommunikation" auf dem Bootcamp Web 2.0, mstreet Mediennetzwerk Potsdamer Straße, Karin Janner, Dezember 2009

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  • Die einen bewegen sich selbstverständlich durch Social Networks wie Xing , Facebook oder Linked In , bloggen und nutzen Twitter für Kurznachrichten. Den anderen ist das Internet immer noch ein großes Rätsel – und mit dem Web 2.0 können sie noch viel weniger anfangen. Die meisten Kulturschaffenden, Künstler und Kulturmanager gehören zur Gruppe 2, daher wird das Web 2.0 im Kulturbereich kaum eingesetzt. Das Unverständnis fängt meist schon beim Begriff an, den viele nicht einordnen können. Daher, bevor es an die Anwendung geht, eine kurze Begriffsklärung. – Was ist überhaupt das Web 2.0?
  • Jeder kann mitmachen. Informationen verbreiten + sich öffentlich, mit hoher Reichweite über Themen auszutauschen ist nicht mehr den Medien vorbehalten. Jeder kann ein Blog, einen Twitter-Account, einen Wiki anlegen und sofort loslegen. Kostet meist nicht einmal was. Austausch, Partizipation: Im Gegensatz zu klassischen Medien + „Web 1.0“ gibt es im Web 2.0 üblicherweise einen Rückkanal – bei einem Blog z.B. über die Kommentarfunktion. Ihr Blogleser ist Empfänger Ihrer Informationen und kann sich sofort über die Kommentarfunktion mit seinem Feedback als Sender betätigen und mit Ihnen in Austausch treten. Und nicht nur mit Ihnen als Betreiber des Blogs, sondern auch mit den anderen Lesern Ihres Blogs (Forums, Wikis, Podcasts…) – so entstehen Diskussionen, Austausch + Vernetzung der User untereinander. „Das Web besteht aus Verbindungen, nicht aus abgeschotteten Inseln“ (Ulrike Langer, http://carta.info/10534/das-netz-besteht-aus-verbindungen-nicht-aus-abgeschotteten-inseln) Web als Plattform: Vieles kann mittlerweile im Netz gemacht werden, was früher nur auf dem Rechner möglich war: Google Docs statt Word, Excel und Co (Möglichkeit zur Zusammenarbeit sogar über Ländergrenzen weg) Perpetual Beta: das Ende des klassischen Softwarelebenszyklus; die Projekte befinden sich immerwährend im Beta-Stadium; man wartet nicht, bis alles technisch bis ins kleinste Detail ausgereift ist, sondern stellt die Technik online und entwickelt sie gemeinsam mit den Anwendern nach dem trial and error-Prinzip weiter
  • Was können Sie im Kulturbereich damit anfangen, mit dem Web 2.0, wofür können Sie es verwenden? Teilweise sind diese Einsatzgebiete schwer voneinander abzutrennen, z.B. ein (gutes) Blog dient gleichzeitig den Zwecken Kulturmarketing – Erschließen neuer Zielgruppen PR – Verbesserung von Bekanntheitsgrad + Image Macht die Einrichtung interessant für potenzielle Spender + Sponsoren Kulturvermittlung (über die Inhalte und die neue Art, diese zu präsentieren, Partizipation, man kann auch gleich Fragen dazu stellen, wird weitergeleitet…) Generierung, Speicherung und Autausch von Wissen Projektmanagement + Online-Zusammenarbeit: wird eher nicht das selbe Blog benutzt werden, mit dem man nach außen kommuniziert, aber auch dafür sind Blogs geeignet Kollaboratives Schaffen von Kunst: Da fallen mir mehr Projekte über Wikis, Flickr und YouTube ein, aber sicher kann man da auch mit einem Blog interessante Projekte machen.
  • Marketing und PR zwei getrennte Disziplinen (und unter Marketing wurde hauptsächlich Werbung verstanden). Einerseits gab es die Werbung in den Massenmedien , mit sorgfältig konstruierten Werbebotschaften aus der Marketingabteilung. Andererseits gab es die PR , über die man eine günstige öffentliche Meinung für sein Unternehmen/ sein Produkt / seine Kultureinrichtung schaffen konnte. Fokus der PR lag auf  der Pressearbeit. Damit richtete man sich an Journalisten, die das Tor zur Öffentlichkeit darstellten .
  • Kommunikation in den Massenmedien erfolgt nach dem Prinzip one to many - Sie haben eine Botschaft, die Sie über Fernsehen, Radio oder Printmedien möglichst vielen vermitteln. Wie die ankommt erfahren Sie bestenfalls auf dem indirekten Weg - über Marktforschung oder Besucherumfragen. Im Direktmarketing sprechen sie zwar Ihre Besucher direkt an und ermuntern sie zum Dialog, aber der ist nicht öffentlich . Die Zeit, die Sie in den Dialog mit einem Besucher investierten, widmen Sie also allein diesem einen Besucher. Im Web 2.0 richten Sie sich direkt an Ihre Besucher - die können mit Ihnen über die Kommentarfunktion sofort und auf unkomplizierte Weise in Dialog treten . Ohne Rückantwortkarten, ohne auf die Post zu laufen. Und im Gegensatz zu einer Mail, die nur an Sie geht, ist die Kommunikation über Web 2.0 öffentlich einsehbar . Die Zeit, die sie für diesen Dialog verwenden, kommt auch anderen Besuchern zugute. Andere Besucher können sich auf Ihren Dialog beziehen und darüber sowohl mit Ihnen, als auch untereinander in Dialog treten . Diese Art der Kommunikation kann unglaubliche Kräfte entfalten, wenn man damit umzugehen weiß. Und Journalisten als Tor zur Öffentlichkeit? Natürlich sind Berichte in Printmedien wichtig, aber sie sind nicht mehr Ihre einzige Möglichkeit, der Öffentlichkeit Ihre Standpunkte mitzuteilen.
  • Unterbrecherwerbung kommt aus der Zeit der Massenmedien. Fernseh- Radio- und Printwerbung muss auffallen. Das geht am besten, indem sie nervt. Ins Internet übertragen sind das Banner – besonders nerven die, die sich quer über die Inhalte schieben, die man gerade liest. Banner sind 1.0. Im Web 2.0 haben Sie bessere Möglichkeiten. Sie können mit Ihren Besuchern direkt kommunizieren + langfristige Beziehungen aufbauen. Der Rückkanal ist dabei besonders wichtig – pusten Sie nicht nur Ihre Infos ins Web, sondern schauen Sie, was zurück kommt, nehmen Sie es ernst, reagieren Sie drauf! Lassen Sie sich auf den Austausch ein
  • Bei allen neuen Möglichkeiten, die das Web 2.0 in Bezug auf Marketing und PR bietet: Was Sie nicht vergessen dürfen ist, dass auch die Web 2.0-Tools Tools nur einzelne Instrumente sind, die Ihren Zielen und Ihrer Marketing- und PR-Strategie untergeordnet sein müssen . Dass Ihre inhaltlichen Ziele feststehen ist klar, aber auch Ihre Kommunikationsziele und Ihre Kommunikationsstrategie muss klar sein, bevor Sie z.B. mit dem Bloggen starten. Sie müssen ja erst überlegen, WAS Sie sagen wollen, welche Kernaussagen und Sie rüberbringen wollen, welches Image Sie aufbauen wollen. Darauf werden Sie die Grafik, die Tonalität und die Themen Ihres Blogs aufbauen. Selbstverständlich sind Blogs, Podcasts oder Wikis  keine Wundermittel. Sie sind mit Arbeit verbunden und können ihre Wirkung nur entfalten, wenn sie zur Einrichtung passen und in den Kommunikationsmix integriert sind.
  • Das Schöne an diesen auch: die meisten sind kostenlos. Was man aber nicht vergessen darf: Man muss viel Arbeit hineinstecken, um sie zielführend einzusetzen, und Arbeitszeit kostet auch Geld.
  • Das sind die wichtigsten Tools, die man im Kulturmarketing einsetzen kann. Natürlich gibt es noch mehr, aber wir haben ja hier nur 40 Minuten Zeit… Online Veranstaltungskalender sind nicht unbedingt „2.0“, es gibt aber mittlerweile schon welche, bei denen Kommentare zu den einzelnen Veranstaltungen abgegeben werden

Dialogische Kommunikation - Impulsreferat Bootcamp Web 2.0, mstreet Dialogische Kommunikation - Impulsreferat Bootcamp Web 2.0, mstreet Presentation Transcript

  • Dialogische Kommunikation Impulsreferat auf dem BootCamp Web 2.0 mstreet, Mediennetzwerk Potsdamer Straße Dezember 2009
  • Was ist das Web 2.0?
    • „ Mitmach-Web“
    • Neue Art der Internetnutzung
    • Internet hat sich vom Informationsmedium immer mehr zum Austauschmedium entwickelt
    • Philosophie und keine Technologie
    • Definition: Es gibt keine verbindliche Definition für den Begriff (der Begriff wurde geprägt von Tim O`Reilly, der 2004 einen griffigen Namen für eine Konferenz suchte)
  • Kennzeichen des Web 2.0
    • Jeder kann mitmachen.
    • Austausch, Interaktivität + Partizipation . Jeder kann Empfänger + Sender zugleich sein.
    • Vernetzung : Der Betreiber der Website/ Blog/Forum vernetzt sich - mit seinen Usern (Leser, Besucher der Website) - mit anderen Betreibern (oder beim Blog: Bloggern) Die User vernetzen sich untereinander
    • Das Web als Plattform (Dokumente, Fotos etc. liegen nicht mehr auf dem eigenen Rechner sondern im Netz, Zugriff von überall auf der Welt möglich, gemeinsames Bearbeiten über Ländergrenzen hinweg. Bsp. Google Docs, Wikis, Flickr)
    • Generierung von Inhalt + Wissen durch Nutzung der kollektiven Intelligenz (Bsp: Wikipedia, Open Source Software)
    • Perpetual Beta
  • Überblick: Einsatzgebiete des Web 2.0
    • „ Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermischen sich
    • Marketing + PR, Selfmarketing
    • Kontakte knüpfen, Networking
    • Projektfinanzierung: Fundraising, Sponsoring / Sponsorenakquise, neue Formen der Finanzierung
    • Vermittlung von Wissen, Kultur- und Bildungsvermittlung
    • Gemeinsame Generierung, Speicherung und Austausch von Wissen
    • Projektmanagement + Online Zusammenarbeit
    • Kollaboratives Schaffen (gemeinsame Web-Projekte, z.B. im Bereich Kunst, Musik, Fotografie…)
  • Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0
    • Grafik: Patrick Breitenbach, Werbeblogger,
    • http://www.werbeblogger.de/2007/09/16/corporate-blogs-und-andere-utopien-teil-1
  • Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0
    • Top-Down
    • Der Großteil der Kommunikation nach außen erfolgte nicht auf direktem Weg, sondern über die Medien als Mittler
    • Marketing und PR wurden als zwei getrennte Disziplinen betrachtet: - die Werbung in den Massenmedien, Werbebotschaften aus der Marketingabteilung - die PR mit Fokus auf  der Pressearbeit. Journalisten stellten das Tor zur Öffentlichkeit dar.
  • Veränderung der Kommunikation durch das Web 2.0
    • Direkte, ungefilterte Kommunikation mit den Kunden/Besuchern möglich
    • Klassische Medien haben ihre Gatekeeper-Rolle verloren , sie sind nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich bekannt zu machen und seinen Standpunkt der Öffentlichkeit darzustellen
    • Kommunikation: One to many (Kommunikation über Massenmedien)  One to one: (Web 1.0 + Direktmarketing: Mails, Newsletter, persönliche Anschreiben, Callcenter)  Many to many : Web 2.0 (Blogs, Foren, Twitter…)
    • Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt : Nicht nur Sie, sondern auch Ihre „Fans“ verbreiten Ihre Botschaften - Sie haben dabei aber nicht mehr die volle Kontrolle.
  • Neue Regeln für die Kommunikation
    • Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau statt nerviger Unterbrecherwerbung
    • Rückkanal – Austausch, Feedback. Partizipation Teilhabe + Einbezug der Kunden/Besucher. Zuhören, nicht nur Informationen ausstreuen!
    • Authentizität: Im Web 2.0 geht es nicht um perfekte Formulierungen, sondern eine persönliche + lebendige Darstellung Ihres Unternehmens, Ihrer Einrichtung und der Personen, die dahinter stehen
    • Transparenz : Liefern Sie Hintergrundberichte und lassen Sie Personen zu Wort kommen, die in Ihren Pressemitteilungen nicht zu Wort kommen
  • Voraussetzungen, um ins Web 2.0 starten zu können
    • Sie können mit dem Thema „ Partizipation “ etwas anfangen und sind bereit, Ihre Kunden einzubeziehen. Der Rückkanal wird von Ihnen als Bereicherung und nicht als notwendiges Übel empfunden.
    • Sie haben keine Scheu vor dem öffentlichen Dialog – auch wenn Kritik kommt
    • Sie verfügen über freie Zeit oder über Mitarbeiter, die Zeit in Ihre Social Media Aktivitäten stecken können
    • Ihre Hierarachie lässt es zu, dass Ihre Blogger/Podcaster/Twitterer frei agieren können
    • Sie wollen Ihr Unternehmen authentisch und transparent zeigen und sind bereit, Persönlichkeit in Ihre Beiträge (Blog, Podcast, Twitter etc) zu bringen (und sie nicht wie Werbetexte zu formulieren)
  • Web 2.0-Einführung in 3 Schritten
    • Sie setzen sich mit der Philosophie des Web 2.0 auseinander und überlegen, ob Sie bzw. Ihr Unternehmen damit klar kommen/kommt.
    • Sie formulieren Ziele und Kommunikationsbotschaften , denn Sie müssen wissen, WAS sie sagen wollen bevor Sie sich Gedanken darüber machen, mit welchen Tools Sie das sagen.
    • Sie beschäftigen sich mit den Tools (Blog, Podcast, Twitter…) und überlegen, welche davon in Ihren Kommunikationsmix passen und wie Sie sie kombinieren. Die Tools müssen Ihren Zielen untergeordnet und sowohl untereinander als auch mit den anderen Kommunikationskanälen verzahnt sein (Integrierte Social Media Strategie).
  • Die Tools – Technik und Kosten
    • Technik: Die meisten Tools sind ohne technische Vorkenntnisse nutzbar.
    • Kosten: Die meisten Tools sind kostenlos oder zumindest sehr günstig zu haben. Kommunikation im Web 2.0 ist aber zeitintensiv
    Herausforderung im Web 2.0 ist nicht die Technik, sondern die Inhalte! Die Kosten entstehen über die Arbeitszeit und nicht über die Technik!
  • Die wichtigsten Tools – eine Aufzählung
    • Blogs
    • Podcasts
    • Microblogs, z.B. Twitter
    • Online Communities / Social Networks
    • Fotoplattformen, z.B. Flickr
    • Videoplattformen, z.B. YouTube, Vimeo
    • Wikis, Wikipedia
    • Online Veranstaltungskalender
    • Qype (Empfehlungsplattform)
    • Aggregationstools (z.B.Friendfeed)
    • Social Bookmarking (z.B. Delicious)
  • Vielen Dank!
    • Karin Janner, Berlin
    • http://www.kultur-projekte.net
    • http://www.frisches-marketing.de
    • http://www.startconference.org
    • http://www.4culture.net
    • Blogs
    • http:// newmarketingblog.de
    • http://kulturmarketingblog.de
    • Twitter + Social Networks
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