Your SlideShare is downloading. ×
EinpaarFolienfurdenStartvonfastAllem Lindner2010
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×

Saving this for later?

Get the SlideShare app to save on your phone or tablet. Read anywhere, anytime - even offline.

Text the download link to your phone

Standard text messaging rates apply

EinpaarFolienfurdenStartvonfastAllem Lindner2010

1,786
views

Published on

Ein Raster, um die Eckpunkte für jede Sorte Projekt möglichst trocken und klar zu fixieren. Zuerst um es sich selbst zu verkaufen. Und um dann so auch fähig zu werden, andere überzeugen.

Ein Raster, um die Eckpunkte für jede Sorte Projekt möglichst trocken und klar zu fixieren. Zuerst um es sich selbst zu verkaufen. Und um dann so auch fähig zu werden, andere überzeugen.

Published in: Business

1 Comment
8 Likes
Statistics
Notes
No Downloads
Views
Total Views
1,786
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
2
Actions
Shares
0
Downloads
39
Comments
1
Likes
8
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide

Transcript

  • 1.
    • Jedes größere Projekt braucht einen "Pitch". Zuerst einmal ist der dazu da, um sich selbst zu überzeugen. 
    •  
    • (Ein größeres "Projekt" ist im Prinzip alles, was mehr als 3 Arbeitsschritte und/oder länger als 1 Tag braucht. )
    •  
    • Jede Folie ist hier so etwas wie eine Frage, die man sich selbst stellt . Kopiere diesen Foliensatz & beantworte die Fragen für jedes einzelne wichtige Projekt. So knapp wie möglich antworten! In möglichst klarer, direkter, jargon-freier Sprache. No Bullshit.
    Auf dieser Folie steht schon zuviel Text. Sie ist nur die Gebrauchsanweisung.  Ein paar Folien für den Start von (fast) jeder Sorte Projekt
  • 2. Griffiger Kurztitel Ausführlicher Projekttitel   Der Kurztitel besteht idealer Weise aus einem einzigen, möglichst prägnanten Kennwort. Man sollte das später als 'Tag' (Schlagwort)  verwenden können. Es darf ruhig für sich genommen unverständlich sein, oder aus mehreren Silben zusammengezogen. Wenn es auch noch witzig  ist, hilft das auch. Wenn dir nicht gleich etwas einfällt, nimm einfach einen provisorischen Namen. ERFINDE ALS ERSTES EINEN GRIFFIGEN KURZNAMEN!
  • 3. WAS TREIBT MICH / UNS AN, DAS ZU MACHEN?
    •  
    • Ich will / Wir wollen jemand helfen [WEM GENAU?], etwas zu tun oder können [WAS GENAU?], um dadurch ein Problem zu lösen [WELCHES GENAU?] 
    • bzw. ein Bedürfnis zu erfüllen [WELCHES GENAU?].
    Das ist das "Mission Statement". Hier geht es um den wirklichen inneren Antrieb.  ("Geld verdienen" reicht in der Regel nicht.")   Was entzündet den eigenen Enthusiasmus? Warum ist es das wert, getan zu werden? Sich das selbst möglichst ehrlich und unumwunden beantworten!
  • 4. WORÜBER FREUEN SICH ALLE, WENN SIE AM ENDE ZURÜCKBLICKEN?
    • Hier ist ein bisschen Wunschdenken erlaubt! Warum werden alle begeistert sein, wenn das Projekt nach einem überschaubaren Zeitraum (6 Monate, 12 Monate) seinen ersten konkreten Abschluss gefunden hat? Was ist dann das Erfolgs erlebnis ?
      [Das angestrebte Erfolgserlebnis. Für die Zielgruppe, aber auch für alle selbst am Projekt Beteiligten. Warum fühlen sie sich gut? Möglichst kurze Antwort.]
  • 5. DIE IDEE IN 3 SÄTZEN
    • Was ist die Geschäftsidee bzw. Projektidee? Möglichst in drei Sätzen, notfalls in drei Folien: 
    •  
    •    Ein (Haupt-Satz): Wir entwickeln [PRODUKT/SERVICE] für [WEN].
    •    Ein zweiter Satz: Das [WAS] genauer spezifizieren, bis es "anfassbar" wird. Nur zur Not (!) bis zu drei nummerierte Punkte/ Stichworte verwenden.)
    •    Ein dritter Satz: Das [FÜR WEN] genauer spezifizieren, bis die Zielgruppe(n) "anfassbar" wird. Nur zur Not (!) bis zu drei nummerierte Punkte/Stichworte.
    Das ist der "Elevator Pitch". Du triffst eine Person im Lift, die nicht unfreundlich, aber nur wenig interessiert ist. Was sagst du, um dieser Person das Gefühl zu geben, dass dein Projekt ihre Aufmerksamkeit wert ist?
  • 6. WAS GENAU IST DAS PRODUKT?
    • Nicht behaupten, zeigen. Möglichst wenig Text benutzen, stattdessen möglichst Bilder/Grafiken. Zwei Folien, maximal vier.
    • WAS genau? (Technische Seite: So greifbar und plastisch wie möglich, durchblicken lassen, dass es durchdacht und realistisch ist.)
    • FÜR WEN genau? (Für welche Kunden? Für welche Nutzer? Das ist oft nicht dasselbe! Man sollte sich diese Leute vorstellen können. Erfinde drei typische User und Use-Szenarios!)
    Die wichtige Person im Lift hat dir zugehört. Nun sagt sie: "Ok, das Prinzip habe ich verstanden. Aber wie funktioniert das genau? Ich will mir das konkret vorstellen können."
  • 7. WARUM IST DAS TEAM BESONDERS GEEIGNET?
    • Warum nin ich / sind wir besonders geeignet, das zu machen? Wie komme ich/ wir dazu? Warum ist das der richtige Zeitpunkt?
    •  
    •  
    Risiko-Kapitalgeber fördern Start-ups gar nicht zuerst nach der großartigen Geschäftsidee. Sie wissen: Diese Idee wird sich im Lauf des ersten Jahres immer verändern. Worauf sie vor allem achten, ist das Team: Sind die Leute kompetent? Haben sie einen guten Ansatz? Sind sie voll positiver Energie? Sind sie frustrations-resistent?
  • 8. DER PLAN: WIE IST DAS PROJEKT ORGANISIERT?
    • Was sind die organisatorischen Eckdaten? Was ist organisatorisch nötig, damit das funktioniert?
    •  
    • Wie ist die Arbeit im Projekt strukturiert? - Inhaltliche Felder? - Teamstruktur? Sich ergänzende Kompetenzen?
    • - Zeitstruktur? Phasen? Am besten als tabellarische Übersicht, möglichst trocken.
    Das ist die trockenste Folie. Sie soll möglichst gut klarmachen, dass man ein realistisches Bild von der Komplexität und den Schwierigkeiten hat. Und dass man organisatorisch so gut wie möglich vorbereitet ist.
  • 9. MIT WAS FANGEN WIR AN?
    • Was wäre der erste, sofort machbare Schritt, mit dem man möglichst viel in Bewegung bringt? Bei dem man ein greifbares Resultat sieht?
    •  
    • Was wäre dann der zweite konkrete Schritt, den man tun sollte? (Und welcher sehr wichtige konkrete Schritt kommt irgendwann später, zeichnet sich aber jetzt schon ab?
  • 10. ' DIE ANDEREN ': WIE BRINGEN WIR EINE LAUFENDE KONVERSATION ZUSTANDE?
    • Wie komme ich (immer neu) an die heran, die wichtig sind für den Erfolg, aber nicht IM Projekt eingebettet sind? 
    •  
    • Das ist die Frage nach dem 'Marketing', aber hier verstanden als Teil einer umfassenden Kommunikationsstrategie.
    "Die Anderen" sind die Nutzer bzw. Kunden: Wie verwickle ich sie in eine "Konversation"? ("Verkaufen" von komplexen Sachen/ Services heißt: Mit den richtigen Leuten zur richtigen Zeit über die richtigen Dinge reden.) "Die Anderen" sind auch alle, die uns das Projekt in irgend einer anderen Funktion "abkaufen" müssen. (Dazu gehören auch die Leute IM Projekt, du selbst eingeschlossen.)
  • 11. WIE VERNETZE iCH MICH / WIR UNS MIT 'AUSSENSTEHENDEN'?
    • Sehr wichtig!
    •  
    • Wie können wir durch laufende Vernetzung und Austausch mit anderen gezielt Energie in mein Projekt hineinlenken?
    • Sei es durch Austausch von Know-how und Ressourcen, wertvoller Information, Vitamin B, oder schlicht Enthusiasmus  ...
    •  
    • Versuche, möglichst jeden Tag irgendeinen lebendigen Kontakt mit jemand zu haben, die/der irgendwie an deinem Feld interessiert ist. Dazu brauchst du die Sozialen Web-Medien.
  • 12. WOFÜR WÜRDE DER GELDAUSGEBER DAS NÖTIGE GELD SONST AUSGEBEN?
    • Wenn du irgendetwas "verkaufen" willst (und das kann auch eine Idee sein, die mit Aufmerksamkeit oder Engagement bezahlt wird) ... 
    •  
    • ... dann musst du dich fragen, wo die knappen Ressourcen, die du bekommen willst (Geld, Aufmerksamkeit, Engagement) sonst hingehen würden. 
    • Wenn ein "Kunde" Geld/Aufmerksamkeit/Engagement für dein Produkt/Projekt ausgibt ... welchen anderen Produkten/ Projekten in ihrem/seinem Horizont gibt sie/er dann nicht ?
    • (Und was habe/n ich/wir, das sie nicht haben? Ein besseres Produkt? Einen besseren Kontakt? Eine bessere Metapher? ...)
  • 13. WAS WIRD SCHIEFGEHEN?
    • Einiges wird schiefgehen, das ist jetzt schon klar. Was ist aus Realisten-Sicht vorhersehbar? ("So wie ich mich kenne, so wie ich meinen Chef kenne, so wie ich diesen Laden kenne, wird XXX passieren ...") Deadlines werden NICHT eingehalten werden, die Qualität von irgendetwas wird NICHT gleich befriedigend sein ...
    •  
    • Wie kann man dem proaktiv begegnen?