#sharingsstudie                                         Identität im                                        Social Media  ...
2 von	  72   75% der US-InternetnutzerInnen   bekommen Nachrichten über   Social Network Sites (SNS)   oder E-Mail        ...
3 von	  72  71% der kanadischen SNS-  NutzerInnen informieren sich  über Facebook & Co. über das  aktuelle Tagesgeschehen ...
4 von	  7228% der deutschen SNS-NutzerInnen informieren sichdort über das Tagesgeschehen              (BITCOM 2011)
5 von	  72604530                                     51% der Links                                     auf Twitter15      ...
6 von	  72SNS sites are becoming „majornews distribution outlets“                     (Yun & Park, 2011)
7 von	  72„People‘s relationship to newsis becoming portable,personalized and participatory“                    (Pew Resea...
8 von	  72THEORETISCHE FUNDIERUNG
9 von	  72    Sharing an sich    kein neues Phänomen    „what humans have done since the    dawn of man“(Lessig, 2005, 184)
10 von	  72    Gespräche über Nachrichten    in alltägliche Gespräche mit    sozialem Netzwerk    (z.B. Troldahl & vanDam ...
11 von	  72    Nachrichten, an die mit    persönlicher Erfahrung    angeknüpft werden kann &    Einbettung in persönliche ...
12 von	  72    „Social Reality Testing“        (Erbring et al. 1980)
13 von	  72    Networked Publics    (Boyd, 2010; Ito 2008)    Überlappende, individuell    strukturierte Netzwerke aus    ...
14 von	  72    SNS als Identitätsmedien    (Boyd & Ellison, 2007; Ito et al., 2008, Schmidt, 2009)    Geteilte Inhalte & K...
15     FORSCHUNGSDESIGN
16     Auf Basis welcher     Überlegungen treffen     Menschen ,Sharing‘-     Entscheidungen?
17 Explorativer, qualitativer Forschungsansatz Face-to-Face Interviews nach einem schwach strukturierten Leitfaden
18Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
19Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
20Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
21Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
22Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
23Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
2441 Interviews, durchgeführt vonPublizistik-Studierenden       26 Männer                                                 ...
25 Fragen zu Medienkonsum und Sharinggewohnheiten Gemeinsame Durchsicht der Timeline Anfertigung einer Zeichnung über das ...
26AnalyseGrounded Theory(Glaser & Strauss 2005)Codebuch-Entwicklungund manuelle Codierungsoftwareunterstützte Auswertung
TAMSAnalyzer
28 von	  72  ERGEBNISSE
29 von	  72  Selbst-(Re)präsentation ist  zentraler Moment beim Teilen  von Medieninhalten
30 von	  72      „Die,	  denen	  ich	  folge,	  denen	  unterstelle	  ich	  ja	  auch	        eine	  gewisse	  Identität	 ...
31 von	  72   Sharen, um einen   Unterschied zu machen   Distinktionsarbeit
32 von	  72   Distinktionsarbeit   • auf Randthemen aufmerksam     machen   • Interaktionen anstoßen   • Meinung oder neue...
33 von	  72      „Es	  ist	  vollkommen	  sinnlos	  das	  jetzt	  zum	  zehnten	        mal	  zu	  retweeten,	  weil	  das...
34 von	  72      „Ich	  will	  Leute	  dort	  hinbringen,	  die	  vielleicht	        noch	  nicht	  davon	  gehört	  haben...
35 von	  72  Nicht Personal Branding  im Sinne der bedingungslosen  Orientierung am Publikum
36 von	  72„Aber ich finde ja dann muss man sich auch kritischdamit auseinandersetzen, weil das führt dann eben dazu,dass ...
37 von	  72     Publikum wird in Kreisen von     Personen konstruiert     und unterschiedlichen     Lebensbereichen zugeor...
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43 von	  72     Laufende Adaption der     Publikumskonstruktion     • neue Kontakte     • aktuelle Interaktion     • über ...
44 von	  72   „Ich	  denk	  mir,	  ich	  habe	  so	  die	  Leute	  im	  Kopf,	  die	     auch	  viel	  machen,	  die	  mir...
45 von	  72     Facebook vs. Twitter:     Gradueller aber kein     extremer Unterschied
46 von	  72     Je nach Situation &     Medienobjekt     unterschiedliches     intendiertes Publikum
47 von	  72    „[Da]	  richte	  ich	  mich	  eigentlich	  an	  die	  Leute	  von	      der	  GraOischen	  und	  an	  die	 ...
48 von	  72 „Warum	  hast	  du	  das	  jetzt	  weitergeleitet,	  genau	  das?“ „Ja,	  weil	  ich	  gedacht	  hab,	  das	  ...
49 von	  72     Mitteilungen werden der     antizipierten Dekodierfähigkeit     der intendierten Zielgruppe     angepasst
50 von	  72      „(...)	  wenn	  meine	  Freunde	  von	  Zuhause,	  die	  es	        vielleicht	  nicht	  verstehen	  würd...
51 von	  72   „Ein	  Bekannter	  von	  mir,	  mit	  dem	  ich	  jetzt	  nicht	     soviel	  Kontakt	  mehr	  habe,	  hat	 ...
52 von	  72     Kontextwissen wird beim     intendierten Publikum     vorausgesetzt
53 von	  72       „Da	  ich	  (…)	  davon	  ausgehe,	  dass	  eben	  ein	         spezieller	  Post	  wie	  hier	  von	  d...
54 von	  72     Intendiertes Publikum!     Potenzielles Publikum?     Tatsächliches Publikum???
55 von	  72      Tatsächliches und intendiertes      Publikum ungleich:      Context Collapse & Boyd, 2010)               ...
56 von	  72    „Da	  müsste	  ich	  ja	  den	  ganzen	  Tag	  nachdenken	      wenn	  ich	  jetzt	  berücksichtigen	  müss...
57 von	  72     „Mein	  Twitter-­‐Account	  [ist]	  auch	  gleichzeitig	  der	       ofOizielle	  Twitter-­‐Account	  von	...
58 von	  72   Context Collapse wird   durchaus positiv erlebt   Präsentation multipler   Facetten des Selbst
59 von	  72   Aufbrechen traditioneller   Zuschreibungen   Intensivierung von Beziehungen   Aktivierung von latenten   Ver...
60 von	  72      „(...)	  ich	  musste	  ihn	  [den	  Link]	  sofort	  posten...	  Und	        meine	  Freundin	  die	  To...
61 von	  72      „Alles	  was	  inhaltlich	  ist	  und	  ich	  mir	  denke	  es	        könnte	  noch	  andere	  Leute	  i...
62 von	  72      „Da	  kommst	  auch	  manchmal	  vor,	  dass	  ich	  mir	        denke,	  dass	  irgendjemand	  das	  dan...
63 von	  72      „Es	  ist	  gut	  wenn	  man	  zu	  Sachen	  von	  anderen	        verlinkt,	  weil	  dann	  bemerken	  s...
64 von	  72 Selbstrepräsentation in Facebook und Twitter ist Präsentation eines authentischen Ganzen
65 von	  72      „In	  erster	  Linie	  glaube	  ich,	  dass	  es	  hauptsächlich	        darum	  geht,	  dass	  es	  mir	...
66 von	  72      „Wenn	  ich	  etwas	  Cooles	  Oinde,	  dann	  denke	  ich	  mir,	        es	  wäre	  schön,	  wenn	  Leu...
67 von	  72      „Das	  ist	  schon	  typisch	  für	  mich,	  dass	  ich	  das	  jetzt	        so	  sehe,	  und	  das	  ha...
68 von	  72  Authentizität hat ihre Grenzen
69 von	  72      „Wenn	  du	  jetzt	  irgendetwas	  Arges	  liest,	  also	        neuesten	  Musik	  Klatsch	  und	  Trats...
70 von	  72      Also	  ich	  versuche	  einen	  gewissen	  Anstand	  zu	        wahren	  auf	  meiner	  Seite	  weil	  es...
71 von	  72  Weitere Grenzen?
72 von	  72      „Zum	  Beispiel	  beim	  letzten	  ,Wetten	  Dass‘,	  wo	        dieser	  Typ	  den	  Unfall	  hatte,	  d...
73 von	  72     CONCLUSIO
74 von	  72     Sharing für NutzerInnen     integraler Bestandteil     • des „social reality testing“       der Nachrichte...
75 von	  72     Medieninhalte...     • an die NutzerInnen       anschließen können     • mit denen Identi kation       mög...
76 von	  72     Selbstrepräsentation     • Posten von Medieninhalten       als Distinktionsarbeit     • Nicht-intendierte ...
77 von	  72Danke!Axel Maireder, Universität Wien: http://www.axelmaireder.netJulian Ausserhofer, FH Joanneum Graz: http://...
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Identität im Social Media
 „Sharing“: Authentizität als Präsentation 
multipler Facetten des Selbst


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Internetnutzer beteiligen sich heute intensiv an der Verbreitung von Medieninhalten. Insbesondere soziale Medien wie Facebook und Twitter erlauben es, Nachrichten, Texte, Fotos oder Videos schnell und unmittelbar an das eigene Netzwerk zu verteilen. Zugleich werden diese Medien als (Re-)Präsentationen des Selbst begriffen. Social Media werden damit zu wesentlichen Plattformen in der Kommunikation von Politik und Identität. Das Wissen um die Motive und Praktiken des Sharing, Liking und Tweeting und die damit verbundenen Diffusionsprozesse von Medieninhalten ist bislang jedoch relativ beschränkt.

Wir legen nun eine der – auch im internationalen Vergleich – ersten Studien vor, die auf konkrete Praktiken der Vermittlung von Medieninhalten über Social Media fokussiert. Im Zentrum steht die Frage, wie und warum Menschen Medieninhalte auf Facebook und Twitter teilen und welche Überlegungen dahinter stehen. Auf Basis von 41 qualitativen Interviews mit österreichischen Nutzern gehen wir diesen Fragen auf den Grund. Für die Interviews wurden Nutzer ausgewählt, die eine ausgeprägte Sharing-Praxis zeigen, aber ein begrenztes Publikum mit nicht mehr als 2000 Facebook-Freunden bzw. Twitter-Followern haben. Wir haben mit 26 Männern und 15 Frauen im Alter zwischen 21 und 46 Jahren mit durchschnittlich 349 Facebook Freunden und/oder 440 Twitter-Followern gesprochen. Die Interviews wurden in einem zyklischen, hypothesengenerierenden Prozess ausgewertet und zu zentralen Thesen verdichtet.

Präsentation von Axel Maireder (Universität Wien) & Julian Ausserhofer (FH Joanneum Graz
), gehalten am 16. Jänner 2012 auf der Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik, der DGPuK-Fachgruppe Computervermittelte Kommunikation, sowie des Netzwerks Medienethik an der 
Hochschule für Philosophie, München
.

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  • Maireder Twitter Studie (2011), NYTimes Consumer Insight Group (2011)\n
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  • Zu Kommentare: Nicht nur Inhalt selbst wichtig, sondern begleitende Mitteilung wichtig: bewertet, fasst zusammen, hebt Aspekte hervor, fügt Information hinzu , zeigt persönliche Verbindung\n
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  • Öffentlicher Aufruf und persönliche Kontakte der Studierenden und von uns. Große Verteilung im Bezug auf Alter, Geschlecht, Beruf und Erfahrung mit Social Media. \n
  • Regelmäßig: Sharing ist eine habitualisierte Praxis, in den Tagesablauf integriert, passiert von mehrmals täglich bis mindestens ein bis zweimal die Woche. \n
  • Medieninhalte: große Bandbreite, da sämtliche Medieninhalte natürlich zu Identitätskonstruktion beitragen: von YouTube-Videos über Links zu Veranstaltungen; ein spezieller Fokus auch im Hinblick auf die politische Dimension des Sharing in Social Media ist \n
  • als die beiden wichtigsten Social Network Sites, über die es auch bereits viel Forschung gibt. \n
  • aktiv geshared; meist mit einer begleitenden Mitteilung\n
  • Mittelgroßes Publikum; Keine Prominenz mit sehr vielen Followern und Freunden\n
  • zur Einführung\nDauer: ca. 30 min.\n
  • zur Einführung\nDauer: ca. 30 min.\n
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  • Multidimensionell, \n
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  • Identität im Social Media
 „Sharing“: Authentizität als Präsentation 
multipler Facetten des Selbst


    1. 1. #sharingsstudie Identität im Social Media „Sharing“ Authentizität als Präsentation multipler Facetten des Selbst Axel Maireder (@axelmaireder), Universität Wien Julian Ausserhofer (@boomblitz), FH Joanneum Graz 16. Jänner 2012 Hochschule für Philosophie, München Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik, der DGPuK- Fachgruppe Computervermittelte Kommunikation, sowie des Netzwerks Medienethik http://www.flickr.com/photos/ryanr/
    2. 2. 2 von  72 75% der US-InternetnutzerInnen bekommen Nachrichten über Social Network Sites (SNS) oder E-Mail (Pew Research 2010)
    3. 3. 3 von  72 71% der kanadischen SNS- NutzerInnen informieren sich über Facebook & Co. über das aktuelle Tagesgeschehen (CMRC 2011)
    4. 4. 4 von  7228% der deutschen SNS-NutzerInnen informieren sichdort über das Tagesgeschehen (BITCOM 2011)
    5. 5. 5 von  72604530 51% der Links auf Twitter15 (individuelle Nutzer) 51 % 23% 12% 13% sind Nachrichten (Maireder 2011) 0
    6. 6. 6 von  72SNS sites are becoming „majornews distribution outlets“ (Yun & Park, 2011)
    7. 7. 7 von  72„People‘s relationship to newsis becoming portable,personalized and participatory“ (Pew Research, 2010, 2)
    8. 8. 8 von  72THEORETISCHE FUNDIERUNG
    9. 9. 9 von  72 Sharing an sich kein neues Phänomen „what humans have done since the dawn of man“(Lessig, 2005, 184)
    10. 10. 10 von  72 Gespräche über Nachrichten in alltägliche Gespräche mit sozialem Netzwerk (z.B. Troldahl & vanDam 1965, Schenk 1995) Befriedigung von Informationsbedürfnissen, Etablierung von Kontakt und sozialem Status (Gantz & Trenholm 1978)
    11. 11. 11 von  72 Nachrichten, an die mit persönlicher Erfahrung angeknüpft werden kann & Einbettung in persönliche Relevanzstrukturen (z.B. Schaap 2009, Sommer 2010)
    12. 12. 12 von  72 „Social Reality Testing“ (Erbring et al. 1980)
    13. 13. 13 von  72 Networked Publics (Boyd, 2010; Ito 2008) Überlappende, individuell strukturierte Netzwerke aus weak und latent ties (Haythornthwaite 2002) Networked Individualism (Boase & Wellman, 2006; Wellman, 2007)
    14. 14. 14 von  72 SNS als Identitätsmedien (Boyd & Ellison, 2007; Ito et al., 2008, Schmidt, 2009) Geteilte Inhalte & Kommentare zentral für Identitätsarbeit reduced cue environments (Baym 2010) boundary work (Martin, 2008)
    15. 15. 15 FORSCHUNGSDESIGN
    16. 16. 16 Auf Basis welcher Überlegungen treffen Menschen ,Sharing‘- Entscheidungen?
    17. 17. 17 Explorativer, qualitativer Forschungsansatz Face-to-Face Interviews nach einem schwach strukturierten Leitfaden
    18. 18. 18Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
    19. 19. 19Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
    20. 20. 20Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
    21. 21. 21Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
    22. 22. 22Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
    23. 23. 23Menschen ausgewählt, dieregelmäßig Medieninhalte aufFacebook oder Twitter teilen.
    24. 24. 2441 Interviews, durchgeführt vonPublizistik-Studierenden 26 Männer 21 nur Facebook 14 Facebook & Twitter 15 Frauen 6 nur Twitterzwischen 21 und 46 Jahrenø 349 FB-Freunde / 440 Twitter-Follower
    25. 25. 25 Fragen zu Medienkonsum und Sharinggewohnheiten Gemeinsame Durchsicht der Timeline Anfertigung einer Zeichnung über das Publikumhttp://www.flickr.com/photos/bbcworldservice/4650280228/
    26. 26. 26AnalyseGrounded Theory(Glaser & Strauss 2005)Codebuch-Entwicklungund manuelle Codierungsoftwareunterstützte Auswertung
    27. 27. TAMSAnalyzer
    28. 28. 28 von  72 ERGEBNISSE
    29. 29. 29 von  72 Selbst-(Re)präsentation ist zentraler Moment beim Teilen von Medieninhalten
    30. 30. 30 von  72 „Die,  denen  ich  folge,  denen  unterstelle  ich  ja  auch   eine  gewisse  Identität  auf  Basis  der  Dinge,  die  sie   twittern.“ „Ich  gehe  davon  aus,  wenn  ich  etwas  share,   dass  die  Leute  wissen,  dass  ich  das  share,  weil  ich  es   gut  finde.“
    31. 31. 31 von  72 Sharen, um einen Unterschied zu machen Distinktionsarbeit
    32. 32. 32 von  72 Distinktionsarbeit • auf Randthemen aufmerksam machen • Interaktionen anstoßen • Meinung oder neue Perspektiven einbringen
    33. 33. 33 von  72 „Es  ist  vollkommen  sinnlos  das  jetzt  zum  zehnten   mal  zu  retweeten,  weil  das  macht  eh  jeder  und  der   Typ  [von  dem  es  kommt]  hat  viele  Follower  und   jeder  kennt  ihn.  Das  muss  man  echt  nicht   retweeten,  jeder  weiß  es  schon“ „Du  möchtest  etwas  verbreiten,  das  jetzt  nicht   unbedingt  in  der  Kronen  Zeitung  steht,  sondern   was  die  Leute  sonst  nicht  4inden  würden.“ „Ich  will  nicht  alles  wiederkauen,  was  eh  schon   die  meisten  irgendwie  geschrieben  haben.“
    34. 34. 34 von  72 „Ich  will  Leute  dort  hinbringen,  die  vielleicht   noch  nicht  davon  gehört  haben.“ „Weil  ich  will,  dass  die  Leute,  die  das  dann  lesen,   so  ein  bisschen  ,aha‘  denken.“ „[…]den  Leuten  bewusst  machen  oder  vielleicht   auch  ein  bisschen  das  Gefühl  zu  vermitteln,  was   dahinter  steckt.“
    35. 35. 35 von  72 Nicht Personal Branding im Sinne der bedingungslosen Orientierung am Publikum
    36. 36. 36 von  72„Aber ich finde ja dann muss man sich auch kritischdamit auseinandersetzen, weil das führt dann eben dazu,dass man seine Nachrichten nur (…) danach definiert,wieviele Likes man bekommt; und das ist ziemlichproblematisch.“
    37. 37. 37 von  72 Publikum wird in Kreisen von Personen konstruiert und unterschiedlichen Lebensbereichen zugeordnet.
    38. 38. 38 von  72
    39. 39. 39 von  72
    40. 40. 40 von  72
    41. 41. 41 von  72
    42. 42. 42 von  72
    43. 43. 43 von  72 Laufende Adaption der Publikumskonstruktion • neue Kontakte • aktuelle Interaktion • über Interaktion anderer
    44. 44. 44 von  72 „Ich  denk  mir,  ich  habe  so  die  Leute  im  Kopf,  die   auch  viel  machen,  die  mir  halt  auch  bewusst  sind,   wenn  ich  auf  Facebook  bin.  Also  man  liest  da  halt   dann  so  durch  und  die  Leute,  die  viel  machen,  die  hat   man  dann  quasi  im  Bewusstsein,  und  von  den   Leuten,  die  nicht  so  viel  posten,  die  hat  man  dann   nicht  so  im  Bewusstsein,  wenn  man  auch  was   reinschreibt.“
    45. 45. 45 von  72 Facebook vs. Twitter: Gradueller aber kein extremer Unterschied
    46. 46. 46 von  72 Je nach Situation & Medienobjekt unterschiedliches intendiertes Publikum
    47. 47. 47 von  72 „[Da]  richte  ich  mich  eigentlich  an  die  Leute  von   der  GraOischen  und  an  die  Leute,  mit  denen  ich   arbeite  (...),  wenn  ich  etwas  poste.“
    48. 48. 48 von  72 „Warum  hast  du  das  jetzt  weitergeleitet,  genau  das?“ „Ja,  weil  ich  gedacht  hab,  das  könnte  meinen   Freunden  ganz  gut  gefallen,  weil  auch  ein  paar   Steirer  darunter  sind  oder  Leute,  die  halt  mit   Steirern  befreundet  sind.  Und  ja  dann  hab  ich  mir   gedacht,  ist  eigentlich  ganz  witzig.“
    49. 49. 49 von  72 Mitteilungen werden der antizipierten Dekodierfähigkeit der intendierten Zielgruppe angepasst
    50. 50. 50 von  72 „(...)  wenn  meine  Freunde  von  Zuhause,  die  es   vielleicht  nicht  verstehen  würden,  wenn  sie  sich   das  anschauen,  und  denken  ,ja  keine  Ahnung  was   sie  mir  damit  sagen  will‘,  dann  müssen  sie  ja  auch   nichts  dazu  schreiben,  nichts  kommentieren  und   die  von  der  Uni  die  verstehen  es  und  schreiben   halt  vielleicht  etwas  dazu,  also  nein,  da  mache  ich   dann  keinen  Unterschied.“
    51. 51. 51 von  72 „Ein  Bekannter  von  mir,  mit  dem  ich  jetzt  nicht   soviel  Kontakt  mehr  habe,  hat  kommentarlos  jetzt   ein  Tocotronic-­‐Video  reingestellt  und  ich  kenne  ihn   sehr  gut  und  das  hat  für  mich  schon  eine   Bedeutung;  aber  jetzt  wenn  ich  ihn  nicht  so  gut   kennen  würde,  würde  ich  mir  jetzt    gar  nix  dabei   denken;  das  könnte  einfach  jeder  reinstellen;  das  ist   glaube  ich  der  Punkt;  einen  Link  kann  jeder   reinstellen  aber  den  Bezug  kann  nur  ich  herstellen.“
    52. 52. 52 von  72 Kontextwissen wird beim intendierten Publikum vorausgesetzt
    53. 53. 53 von  72 „Da  ich  (…)  davon  ausgehe,  dass  eben  ein   spezieller  Post  wie  hier  von  diesem  Pferd  eher  an   den  Kreis  meiner  Reiterfreunde  gerichtet  ist  und   es  doch  ein  sehr  brisantes  Thema  im  Reitsport  zur   Zeit  ist,  gehe  ich  davon  aus  dass  jeder  weiß,  wovon   hier  die  Rede  ist    und  (..)  dieser  Artikel  mehr  oder   weniger  Vorkenntnis  voraussetzt.“
    54. 54. 54 von  72 Intendiertes Publikum! Potenzielles Publikum? Tatsächliches Publikum???
    55. 55. 55 von  72 Tatsächliches und intendiertes Publikum ungleich: Context Collapse & Boyd, 2010) (Marwick
    56. 56. 56 von  72 „Da  müsste  ich  ja  den  ganzen  Tag  nachdenken   wenn  ich  jetzt  berücksichtigen  müsste  dass  alle   meine  260  Freunde  ob  die  das  jetzt  gut  Oinden  oder   nicht  dann  könnte  ich  ja  gar  nichts  mehr  posten   weil  nicht  alles  gefällt  jedem“
    57. 57. 57 von  72 „Mein  Twitter-­‐Account  [ist]  auch  gleichzeitig  der   ofOizielle  Twitter-­‐Account  von  T#   (…..)  ja,  das  Hauptproblem  ist,  wo  ich  mich  jetzt   wirklich  schwer  tue  zu  vermitteln  quasi  was  das   T#  -­‐Ding  ist  weil  das  wahrscheinlich  nicht   uninteressant  für  deine  Studie  ist,  weil  es  ist  halt   schwierig  auseinander  zu  dividieren“
    58. 58. 58 von  72 Context Collapse wird durchaus positiv erlebt Präsentation multipler Facetten des Selbst
    59. 59. 59 von  72 Aufbrechen traditioneller Zuschreibungen Intensivierung von Beziehungen Aktivierung von latenten Verbindungen
    60. 60. 60 von  72 „(...)  ich  musste  ihn  [den  Link]  sofort  posten...  Und   meine  Freundin  die  Toni  -­‐  das  ist  eine  enge   Freundin  -­‐  schreibt  gleich  ,ahahaha‘;  eine  alte   Freundin  schreibt  „großartig“  und  die  hat  mir  auch   gleich  eine  Nachricht  dazu  geschrieben“
    61. 61. 61 von  72 „Alles  was  inhaltlich  ist  und  ich  mir  denke  es   könnte  noch  andere  Leute  interessieren,  schreibe   ich  als  öffentliche  Erwähnung,  weil  vielleicht   jemand,  den  es  interessiert,  einsteigen  möchte  in   die  Diskussion.“
    62. 62. 62 von  72 „Da  kommst  auch  manchmal  vor,  dass  ich  mir   denke,  dass  irgendjemand  das  dann  kommentiert   von  dem  ich  mir  denke,  okay,  der  hat  das  jetzt   auch  gelesen  quasi;  also  das  ist  mir  schon  auch   passiert,  dass  da  irgendwer  irgendwas   kommentiert  hat  an  den  ich  gar  nicht  gedacht   habe  wo  ich  das  geschrieben  habe.“
    63. 63. 63 von  72 „Es  ist  gut  wenn  man  zu  Sachen  von  anderen   verlinkt,  weil  dann  bemerken  sie  dich  wieder“
    64. 64. 64 von  72 Selbstrepräsentation in Facebook und Twitter ist Präsentation eines authentischen Ganzen
    65. 65. 65 von  72 „In  erster  Linie  glaube  ich,  dass  es  hauptsächlich   darum  geht,  dass  es  mir  gefällt  und  dass  ich  das   bin.“ „Es  ist  mir  wichtig,  dass  irgendwie  in  die  Welt   hinausgeht,  was  mich  gerade  beschäftigt.“ „Irgendein  Kontext  muss  da  sein,  sonst  ist  es   absurd,  einen  Link  reinzustellen.“
    66. 66. 66 von  72 „Wenn  ich  etwas  Cooles  Oinde,  dann  denke  ich  mir,   es  wäre  schön,  wenn  Leute  das  mit  mir  in   Zusammenhang  bringen.“
    67. 67. 67 von  72 „Das  ist  schon  typisch  für  mich,  dass  ich  das  jetzt   so  sehe,  und  das  hat  dann  etwas  mit  meiner   Persönlichkeit  zu  tun;  und  da  geht  es  mir  nicht   mehr  darum,  ob  die  Leute  das  jetzt  mögen  oder   nicht“
    68. 68. 68 von  72 Authentizität hat ihre Grenzen
    69. 69. 69 von  72 „Wenn  du  jetzt  irgendetwas  Arges  liest,  also   neuesten  Musik  Klatsch  und  Tratsch  Ding,  dann   mag  dich  das  vielleicht  persönlich  interessieren,   aber  ich  twittere  es  nicht  hinaus“
    70. 70. 70 von  72 Also  ich  versuche  einen  gewissen  Anstand  zu   wahren  auf  meiner  Seite  weil  es  ja  meine  ist,  die   kreier-­‐,  die  gestaltet  ja  ich  kein  anderer;  und  die   Leute  die  dann  das  lesen  die  denken  sich  eventuell   na  hoppla,  der  ist  aber  schon  komisch  drauf
    71. 71. 71 von  72 Weitere Grenzen?
    72. 72. 72 von  72 „Zum  Beispiel  beim  letzten  ,Wetten  Dass‘,  wo   dieser  Typ  den  Unfall  hatte,  da  hab  ich  mir   überlegt,  ob  ich  das  Video  posten  soll,  wo  der  so   arg  auf  den  Kopf  gefallen  ist;  dann  habe  ich  mir   gedacht:  nein,  das  poste  ich  lieber  nicht,  weil  das   ist  irgendwie  unhöOlich  jetzt  und  ein  bisschen   falsch,  das  jetzt  zu  verbreiten.“
    73. 73. 73 von  72 CONCLUSIO
    74. 74. 74 von  72 Sharing für NutzerInnen integraler Bestandteil • des „social reality testing“ der Nachrichten • der Beziehungsp ege, des Networking • der Selbst(re)präsentation
    75. 75. 75 von  72 Medieninhalte... • an die NutzerInnen anschließen können • mit denen Identi kation möglich ist • mit denen NutzerInnen einen Unterschied machen können
    76. 76. 76 von  72 Selbstrepräsentation • Posten von Medieninhalten als Distinktionsarbeit • Nicht-intendierte Publika > multiple Facetten • Autentizität als zentrale Kategorie
    77. 77. 77 von  72Danke!Axel Maireder, Universität Wien: http://www.axelmaireder.netJulian Ausserhofer, FH Joanneum Graz: http://ausserhofer.netGruppe Internetforschung: http://internetforschung.univie.ac.atBITCOM  (2011).  Soziale  Netzwerk  werden  zum   Ito,  M.  (2008).  IntroducAon.  In  K.  Varnelis  (Ed.),  Networked   Pew  Research.  (2011).  NavigaAng  News  Online.  Retrieved  June   Informa4onskanal.  Bundesverband   Publics.  Cambridge,  London:  MIT  Press. 2,  2011,  from  hNp://www.journalism.org/ InformaAonswirtschaG,  TelekommunikaAon  und  neue   Ksiazek  T.B.  (2009).  Repertoires  of  Media  Use  Across   analysis_report/navigaAng_news_online Medien  e.V.  Retrieved  November  29,  2011,  from   PlaNorms:  Understanding  PaOerns  of  Audience   Schaap,  G.  (2009).  Interpre4ng  Television  News.  Walter  de   hNp://www.bitkom.org/70397_70419.aspx Duplica4on  Through  Network  Analysis.  Paper   Gruyter.Boase,  J.,  &  Wellman,  B.  (2006).  Personal  RelaAonships  On  and   presented  at  the  59th  Annual  Conference  of  the   Schenk,  M.  (1995).  Soziale  Netzwerke  und  Massenmedien.   Off  the  Internet.  In  A.  VangelisA  &  D.  Perlman  (Eds.),   InternaAonal  CommunicaAon  AssociaAon  (accessed  26   Untersuchungen  zum  Einfluß  der  persönlichen   Cambridge  Handbook  of  Personal  Rela4onships  (pp.   September  2011)  hNp://villanova.academia.edu/ Kommunika4on.  Tübingen:  J.C.B.  Mohr  (Paul  Siebeck). 709-­‐723).  Cambridge:  Cambridge  University  Press.   TomKsiazek/Papers/107561/ Retrieved  from  hNp://ebookbrowse.com/personal-­‐ Sommer,  D.  (2010).  Nachrichten  im  Gespräch :  eine  empirische   relaAonships-­‐on-­‐and-­‐off-­‐the-­‐internet-­‐boase-­‐and-­‐ Lessig,  L.  (2004).  Free  Culture:  How  Big  Media  Uses   Studie  zur  Bedeutung  von  Anschlusskommunika4on  für   wellman-­‐pdf-­‐d98383868 Technology  and  the  Law  to  Lock  Down  Culture  and   die  Rezep4on  von  Fernsehnachrichten.  Baden-­‐Baden:   Control  CreaAvity.  Penguin  Press  HC,  The. 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