Eine App ist so viel Wert wie das Einsatzszenario

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Ergebnisse einer Praxisevaluation mit Studierenden.  Präsentation evaluierter Einsatzszenarien in iPad-Klassen. 
Referat anlässlich der Tagung «Apps & Games» vom 21.9.13 an der PH Schwyz.

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Eine App ist so viel Wert wie das Einsatzszenario

  1. 1. Eine App ist so viel Wert wie das Einsatzszenario Ergebnisse einer Praxisevaluation mit Studierenden. Präsentation evaluierter Einsatzszenarien in iPad-Klassen. Simon Baumgartner & Jürg Fraefel, PH Zürich
  2. 2. Themen Das «Potenzial von Mobilgeräten» Einblick in ein Forschungsprojekt mit Studierenden Studierende UND Dozierende lernen dazu … Einsatzszenarien in iPad-Klassen «Wie setzen Sie die iPads ein?» – ernüchternde Erkenntnisse Funktionen von Apps im Unterricht – ein Modell Unsere Thesen – Ihre Meinung Erfahrungsaustausch und Diskussion
  3. 3. Das «Potenzial von Mobilgeräten»
  4. 4. Das Modul «Forschung & Entwicklung in der Ausbildung» an der PH Zürich Ziele sind: – Exemplarische Einblicke in systematische Wissensgenerierung – Kritische Rezeption von Forschungsergebnissen – Interesse wecken an berufsrelevanter Forschung und entwicklungsorientierten Fragestellungen Das Ziel ist nicht: – Forschungsmethoden selbstständig anwenden können Einführungswoche Forschungsstand «Mobiles Lernen» Forschungsmethoden Mobilgeräte + Apps Semestermodul Ist-Analyse im Schulalltag Eigenes Unterrichtsszenario entwickeln + durchführen Begleit-Evaluation Auswertungswoche Auswertung Unterrichs- szenarien Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse
  5. 5. Studierende … Dozierende … Studierende UND Dozierende lernen dazu
  6. 6. Studierende … Modulblog «Mobiles Lernen»: – Dokumentieren der Projektarbeit – Sammeln von Informationen zum «Mobilen Lernen» – Austauschen von Erfahrungen und Meinungen
  7. 7. Studierende … Gewisse Erfahrungen mit digitalen Medien, eine grosse Offenheit
  8. 8. Studierendenbefragung an der PH Zürich (Scheuble et al., 2013)
  9. 9. Dozierende… Jürg Fraefel
  10. 10. Dozierende… Simon Baumgartner
  11. 11. Studierende … Was verstehe ich unter «mobilem Lernen»?
  12. 12. Studierende … Was verstehe ich unter «mobilem Lernen»?
  13. 13. Dozierende… Mobilität: Weg vom Gerät – Hin zu Lernaktivitäten – in verschiedenen Kontexten Mobilgeräte Mobiles Lernen ubiquitär ubiquitär / lebenslang vernetzt kollaborativ portabel situiert persönlich individualisiert persönlich informell kontextsensitiv kontextabhängig multifunktional vielfältiger Wissenserwerb Computer im Taschenformat
  14. 14. Studierende Ist-Analyse – Befragung der Lehrpersonen «Wie setzen Sie Mobilgeräte in Ihrem Unterricht ein?» 1. Sehr häufige Nutzung zum Üben mit Trainings-Apps und Informationsrecherche 2. Mobilgerät als Werkzeug: Fotografieren, Filmen, Audio aufzeichnen
  15. 15. Studierende Ist-Analyse – Befragung der Lehrpersonen Welches Potenzial sehen Sie beim Einsatz von Tablets im Unterricht? • Motivierende Eigenschaft von Mobilgerät und Trainings-Apps • Individuelles Arbeiten • Erwerb von Medienkompetenzen
  16. 16. Studierende Ist-Analyse – Befragung der Schülerinnen & Schüler «Was denkst du über die iPads im Unterricht?» Motivierend …
  17. 17. Studierende … Dozierende … Unsere Auswertung:  Lehrpersonen gehen mehrheitlich von Apps aus. Es dominieren:  Wissensvermittlung  Festigen von Wissen Wenig genutzt:  Mobilgerät als Wissenswerkzeug
  18. 18. Didaktische Funktion von digitalen Medien im Lernprozess Nach Kerres 2003. Didaktisierung Polyvalenz Wissenskonstruktion Kommunikation | Kooperation | Gestaltung | Organisation Wissensvermittlung Steuerung | Regelung Lernergenerierte Inhalte Instruktion
  19. 19. Einsatzszenarien in iPad-Klassen
  20. 20. Studierende Erprobung von Unterrichtsszenarien  Kreativer Umgang mit Sprache (6. Klasse)  Eine Präsentation erstellen (1. Sek.)  Schreiben einer Fotostory (4./5. Klasse)  Stop-Motion-Film (4. Klasse) Zeichnen mit dem Tablet-Computer (1. Klasse)
  21. 21. Studierende Zeichnen mit dem Tablet-Computer (1. Klasse in Regensdorf) Ist es möglich auf dem Tablet zu malen, ohne dass die digitale Zeichnung verglichen mit der Papierzeichnung an Qualität verliert? Qualität = stimmen die Proportionen, sind die Gliedmassen realistisch etc.?
  22. 22. Studierende Zeichnen mit dem Tablet-Computer (1. Klasse in Regensdorf)
  23. 23. Studierende Schlusspräsentation
  24. 24. Studierende … Dozierende … Unsere Auswertung:  Vergleichsstudien sind überholt.  Das Gerät selbst bietet bereits sehr viel.
  25. 25. Dozierende… Funktionalitäten des Mobilgeräts Friedrich, Bachmair, Risch. 2011. S. 11
  26. 26. Dozierende… Unser heutiger Standpunkt: 1. Die mobile Qualität des Geräts soll vermehrt genutzt werden. 2. Die ausserschulischen Erfahrungen der Schüler begrüssen. 3. Der motivierende Faktor des Mobilgeräts ist (trotzdem) nicht zu unterschätzen. 4. Die Wissensvermittlung mit Mobilgeräten hat (trotzdem) ihre Berechtigung. Friedrich, Bachmair, Risch. 2011. S. 11
  27. 27. Unsere Thesen – Ihre Meinung
  28. 28. Anwendungsmodell – Gehen wir so vor? Zielgruppe? Bildungs- anliegen? Inhalt? Organisations- form Didaktische Funktion? Medientyp? App? Nicht das Medium hat Potenzial, sondern das didaktische Setting.
  29. 29. Thesen zur Diskussion  Zuerst das Bildungsanliegen und viel später die App …  Innovation im Unterricht passiert nicht durch ein Gerät, sondern durch … Ist das praxistauglich? – Ihre Meinung?
  30. 30. «Das iPad ist für mich ein "Notizblock", wo sie Schüler/innen ihre Lernergebnisse verarbeiten können.» (Berufsschullehrer) «Wir installieren keine Apps auf die iPads. Das ist ein Werkzeug und ein kreatives Instrument für uns.» (Schulleiter) «Es hat noch nie ein Schüler sein Arbeitswerkzeug (iPad) zu Hause vergessen.» (Kleinklassen-Lehrer)
  31. 31. Wie es weitergeht Download Präsentation (iBook) und Bericht (PDF): http://tiny.phzh.ch/potenzial Austauschgruppe Mobiles Lernen http://blog.phzh.ch/moles
  32. 32. Literatur Baumgartner, Simon (Hrsg). (2012). Das Potenzial von Mobilgeräten für den Unterricht. Ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt von Studierenden im dritten Semester der Pädagogischen Hochschule Zürich 2012/13. Friedrich, Karin; Bachmair, Ben; Risch, Maren. (2011). Mobiles Lernen mit dem Handy Herausforderung und Chance für den Unterricht. Weinheim, Beltz. Kerres, Michael. (2001). Multimediale und telemediale Lernumgebungen Konzeption und Entwicklung. München, Oldenbourg Verlag. Kerres, Michael. (2012). Mediendidaktik Konzeption und Entwicklung mediengestützter Lernangebote. München, Oldenbourg. Scheuble, Walter; Signer, Sarah; Moser, Heinz.(2013). Quantitative und qualitative Einschätzungen der Studierenden zur Medienbildung an der PH Zürich. Unveröffentlichte Studie. Links Download Präsentation «Das Potenzial von Mobilgeräten im Unterricht» (iBook) und Bericht (PDF): http://tiny.phzh.ch/potenzial Digital Learning Center PH Zürich: www.phzh.ch/digitallearning Austauschgruppe Mobiles Lernen http://blog.phzh.ch/moles Blog Observatorium der PH Zürich: blog.phzh.ch/observatorium Blog Jürg Fraefel: juerg.fraefel.ch Kontakt Simon Baumgartner: simon.baumgartner@phzh.ch Jürg Fraefel: juerg.fraefel@phzh.ch

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