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Presse Volksblatt JUBEL Solargruppe 18.10.2011

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Presse Volksblatt JUBEL Solargruppe 18.10.2011

  1. 1. 2 | Inland DIENSTAG 18. OKTOBER 2011Haus GutenbergSchlaf undSchlafstörungen Botschafter der Sonne – JugendBALZERS In diesem Seminar mit Prof.Dieter Riemann wird ein ausführli-cher Überblick über grundlegendeMechanismen des Schlafs und der setzt sich für Alternativenergie einSchlaffunktion gegeben. Die Schlaf- Umweltbewusst Einephysiologie wird dargestellt, Effekte Projektgruppe der Jugendbe-des Alters und von Geschlecht wer- teiligung Liechtenstein setztden diskutiert, chronobiologischeErkenntnisse werden erwähnt und sich für mehr Sonnenenergiedie Funktionen des Schlafs erörtert. in Liechtenstein ein.Auch die Relevanz für die psychischeGesundheit und Behandlungsmög- VON STEPHANIE SCHERRERlichkeiten werden erläutert. Ausführ- Elich wird auf die verschiedenen mög- ine Modellsiedlung im Nor-lichen Störungen des Schlafs einge- den von Tokio zeigt, wasgangen, die etwa organischer Art künftig alltäglich sein kann:sein können wie das Restless-Legs- Auf 553 Dächern von rundSyndrom oder das Schlafapnoe-Syn- 700 Häusern sind Solaranlagen in-drom oder auch primär im psychiat- stalliert. Dieses Experiment hatrisch-psychologischen Bereich anzu- einige Jugendliche von der Jugend-siedeln sind wie z. B. die Insomnien. beteiligung Liechtenstein ( Jubel)Behandlungsmöglichkeiten jedwel- sehr beeindruckt. So sehr, dass siecher Art, sei es aus dem pharmakolo- eine Projektgruppe für ein umwelt-gischen oder psycho-verhaltensthe- freundlicheres Liechtenstein grün-rapeutischen Bereich, werden aus- deten. Das Ziel: Auf so vielen Dä-führlich dargestellt und besprochen. chern wie möglich eine SolaranlageProf. Dieter Riemann ist tätig an der zu installieren.Universitätsklinik Freiburg, Abtei- Bei dem Projekt geht es den Jugend-lung für Psychiatrie und Psychothe- lichen nicht nur darum, eigene Anla-rapie, Leiter der Sektion Klinische gen auf öffentlichen Gebäuden zu in-Psychologie und Psychophysiologie. stallieren. Mit ihrer Aktion wollenDieses Seminar richtet sich aus- die Jugendlichen auch Öffentlich-schliesslich an Ärzte, Psychologen keitsarbeit betreiben und die Liech-und an Psychotherapeuten. (pd) tensteiner Bevölkerung dazu ani- Cassandra Kind, Hatidza Salhiovic, Natascha Marrone, Sergio J. Rodriguez, Achill Kind, Michael Rivero, Alexandre Fernan- mieren, sich selbst eine Fotovol- des Da Silva, Elena Oehri und Alexander Liebigt. (Foto: ZVG)Weitere Informationen und Anmeldungen: HausGutenberg, Telefonnummer 388 11 33 oder per taik-Anlage zuzulegen. «Wir sindE-Mail an gutenberg@haus-gutenberg.li. überzeugt, dass das unsere Zukunft bemüht, mögliche Hindernisse aus «Wir werden natürlich nach Sponso- können – und um sich rechtlich ab- ist», so die Jugendlichen. dem Weg zu räumen, damit das Pro- ren suchen. Dann kann man eine Art zusichern – hat die Solargruppe be- jekt realisierbar ist», sagt Mentor ‹Patenschaft› für ein Solar-panel schlossen, einen Verein zu gründen.Referat Kompetente Partner gefunden Thomas Wolfinger. Doch noch steht übernehmen.» Zudem wollen sie auf Erst dann können die Jugendlichen Thomas Wolfinger und Gerwin Frick das Projekt in den Startlöchern. Zu- verschiedenen Veranstaltungen mit der Verwirklichung beginnen.Die Stärken unserer von der Firma Lenum AG in Vaduz erst gilt es passende Objekte aufzu- oder dem Weihnachtsmarkt Kuchen Dafür wird der Vorstand des Vereins haben sich bereit erklärt, die Ju- treiben. Einige Gebäude haben die verkaufen und andere Projektgrup- eine Geschäftsstelle und eine aus-Kinder stärken gendlichen in ihrem Vorhaben zu Jugendlichen bereits im Auge. Für pen von Jubel sollen miteinbezogen führende Stelle bestimmen. LetztereESCHEN Kinder fördern und ihnen unterstützen und zu betreuen. Auch die Schaaner Post haben sie sogar werden. Irgendwann soll sich das werde voraussichtlich auf die pro-helfen, ihre Stärken zu entwickeln Greenpeace Jugendsolar hat seine schon eine erste Zusage vom Hoch- Projekt selbst finanzieren können. jektausführenden Firmen und Ex-und richtig einzusetzen, ist das The- Hilfe angeboten und die Liechten- bauamt bekommen. «Wir wollen das Geld, das die Foto- perten übertragen. Den Jugendli-ma eines Referates mit Urs Eisenbart steinischen Kraftwerke (LKW) ha- voltaikanlagen abwerfen, dazu ver- chen ist vor allem wichtig, dass sie(www.urseisenbart.ch), zu dem die ben sich ebenfalls für eine Zusam- Sich selbst finanzieren wenden, neue Projekte zu verwirkli- die Anlage wirklich selbst installie-Elternorganisationen im Land einla- menarbeit ausgesprochen. «Die Ju- Eine Herausforderung wird es, das chen», erklären die Jugendlichen. In ren. «Wir wollen unbedingt mit auf’sden. Urs Eisenbart ist seit Jahren pä- bel-Solargruppe hat recht gute Part- nötige Geld aufzutreiben. Die Solar- die eigenen Taschen werde nicht ge- Dach.» Doch bis dahin ist es nochdagogischer Coach und Begleiter ner gefunden und alle Stellen sind gruppe hat bereits konkrete Ideen: wirtschaftet. Um das garantieren zu ein langer Weg.von Erwachsenen und Kindern. Dieca. zweistündige Veranstaltung gibtEltern und Lehrpersonen Informati-onen und Einblick in ein wichtigespädagogisches Thema und soll prak- Menschen in Liechtensteintischer Ratgeber sein. Das Referatfindet am Dienstag, den 25. Oktober,in der Aula der Primarschule Eschenstatt (Weg und Parkmöglichkeitenausgeschildert). Türöffnung ist um «Kunst entsteht immer in ihrer Zeit»19 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr. Nachdem Referat sind alle zu einem Apé- Eindrücke Kunst als Aus- sch schreibt die Kunsthistorikerin ih-ro eingeladen. Die Elternorganisati- ren Alltag. Was die Zukunft bringt,onen der liechtensteinischen Schu- drucksmedium, vielschichtig,, ist ungewiss.len freuen sich auf rege Teilnahme. polarisierend und immerEine Anmeldung ist nicht notwen- wieder anders – das ist der Ku Kunst als Baustein der Kulturdig, der Eintritt frei. (pd) Vi Vieles wird sich in den nächsten Alltag der Kunsthistorikerin ze zehn Jahren verändern. «Ich kannMehr Informationen: www.dev.li. Dagmar Streckel aus Schaan. n nicht in die Zukunft sehen, doch is ist es in Bezug auf die Kunst in VON NORA KATHAN L Liechtenstein wie überall. Sie ARZT IM DIENST w wird auch hier weiterhin dazu- Für manch einen ist es eine völlig g g gehören», ist Streckel überzeugt.Notfallnummer Liechtenstein 230 30 30 fremde Welt, ob Malerei, Fotografie e « «Für einen Teil der Menschen ist oder Bildhauerei. Wieder andere e s sie interessant und sogar ein Le- sind hellauf begeistert. Ein Besuch h b benselixier, andere sind nur IMPRESSUM der grossen und kleinen Ausstellun- - m manchmal, wenig oder auch gar gen und Kunstmuseen der Welt t n nicht interessiert.» DennochHerausgeberin: Liechtensteiner Volksblatt AG, Im al- zeigt dem interessierten Betrachter r sieht die Kunsthistorikerin opti-ten Riet 103, 9494 Schaan, Tel. +423 237 51 51, E-Mailverlag@volksblatt.li immer wieder neue Formen, Farben n mistisch in die nächsten Jahre.Geschäftsführung: Dani Sigel und Medien. Schier unendlich schei- i- «Kunst ist ein ganz wesentlicherAssistentin Geschäftsführung: Michèle Ehlers nen dabei die Facetten der Kunst. . Baustein unserer Kultur und hatChefredaktion: Heinz Zöchbauer (Chefredaktor)Redaktionsleitung: Lucas Ebner (Leitender Redak- Dies ist die Welt von Dagmar Stre- - vi vieles, auch unsere eigene Zeit be-tor); Michael Benvenuti (Politikchef) h ckel, die in Liechtenstein seit 15 Jah- ff treffend, zu bieten. Auf den Mehr-Redaktion: Daniel Banzer, Oliver Beck, Kirstin Desch-ler, Holger Franke, Sebastian Goop, Martin Hasler ren als Kunsthistorikerin tätig ist. betreut sie den Nachlass des Schwei- Kunsthistorikerin Dagmar Streckel in wert der Kunst kommt es an.»(Leitung Wirtschaft), Jessica Nigg, Reto Öhri, Stepha- «Ich bin über Umwege dazu gekom- zer Künstlers André Thomkins (Lu- ihrem Element. (Foto: Nils Vollmar)nie Scherrer; Walter de Meijer; E-Mail redaktion@ men», erzählt sie aus vergangen Jah- zern 1930 – 1985 West-Berlin). Jedesvolksblatt.li; Robert Brüstle (Leitung Sport), Jan Stär-ker, Telefon +423 237 51 39; E-Mail sport@volksblatt.li ren. «Schon mein Onkel und auch Werk wird einzeln betrachtet, nach habe ich keinen der beiden Künstler mein Vater haben gemalt, somit Titel, Entstehungsjahr, Grösse, persönlich kennengelernt», erzähltRedaktion online/Web TV: Patrik Dentsch (Leitung)Redaktion «Rheinzeitung»: Markus Roth (Leitung) ZUR PERSON liegt es vielleicht ein klein wenig in Technik und Material inventarisiert. sie. Jeder Tag bringt neue Herausfor-Redaktionssekretariat: Susanne Hehli, E-Mail sekretari-at@volksblatt.li, Tel. +423 237 51 61, Fax +423 237 51 55 der Familie.» Ihr Vater hat ihr als Auch die Erhaltung der Werke und derungen für die begeisterte Kunst- Name: Dagmar StreckelFotografen: Michael Zanghellini (Leitung), Maurice Kind das Malen nähergebracht. deren Vermittlung in Ausstellungen historikerin und keine Aufgabe Das mache ich: Kunstbetrach-Shourot, Paul Trummer Später folgte erst einmal ein Studi- fallen in ihr Aufgabengebiet. Auf die gleicht der anderen. Dabei ist das tung, -betreuung, -vermittlungProduktion/Layout: Klaus Tement (Leitung), FritzGauer, Jürgen Walser um der Germanistik und techni- Frage, was für sie persönlich Kunst Feld der Kunst breit und bietet Inte- Da bin ich daheim: SchaanVerkauf/Innendienst: Natalie Bauer-Schädler (Lei- schen Gestaltung, dann der Kunst- bedeutet, meint Dagmar Streckel: ressierten Spannung und Abwechs- Darauf stehe ich: Gutes Essen,tung ID), Willi Bösch (Leitung Verkauf), Helga De-rungs, Siegfried Egg, Alessio Haas, Kerstin Mühle- geschichte – Wissen, welches ihr «Durch die Kunst kann ich die Welt lung pur. «Gerne würde ich einmal gute Filme und gute Launebach, Karin Theiler, Björn Tyrner heute in ihrem Beruf immer wieder und das Leben besser verstehen.» Fischli und Weiss (Künstlerduo aus An Liechtenstein schätze ich: DieInseratenannahme/Empfang: Antonia Corrado, Ste- von Nutzen ist. «Vor allem Zeichnungen, Objekte der Schweiz) bei der Arbeit über die Landschaft und die schöne Lagefanie Spreiter, Tel. +423 237 51 51, Fax +423 237 51 66,E-Mail inserate@volksblatt.li und Plastiken befinden sich in die- Schulter sehen», gesteht Streckel. am RheinAbodienst: Susanne Hehli, E-Mail abo@volksblatt.li Die Welt verstehen sem Nachlass.» Die wertvollen Wer- «Es hätte mir auch sehr gefallen, Mein Lebensmotto: Man steigtDruck: Vorarlberger Medienhaus, Schwarzach «Kunst als breit gefächertes Betäti- ke werden im Kunstmuseum Liech- Raffael (italienischer Maler) kennen- nicht zweimal in denselben FlussBei Zustellschwierigkeiten des «Volksblatts» wen- gungsfeld geisteswissenschaftlicher tenstein auf bewahrt. Ebenfalls küm- gelernt zu haben sowie Louise Ein Ziel in meinem Leben: Einden Sie sich bitte an Tel. +423 399 44 44, zentralerKundendienst der Liechtensteinischen Post AG, Mo. Phänomene, ob Architektur, Male- mert sich die Kunsthistorikerin um Bourgeois (zeitgenössische franzö- Reiseziel: Papageien und Koala-bis Fr. von 7 bis 19 Uhr, Sa. von 8 bis 12 Uhr. rei, Philosophie und viele weitere den Nachlass von Anne-Marie Jehle. sisch-amerikanische Bildhauerin), bären in ihrer natürlichen Umge- Der Verlag übernimmt für die Inhalte der Themen, das ist der Reiz am Beruf Die in Feldkirch geborene Künstle- leider leben beide nicht mehr.» Als bung beobachten Anzeigen keine Verantwortung. der Kunsthistorikerin.» Seit 2003 rin verstarb im Jahr 2000. «Leider vielseitig und vielschichtig be-

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