Your SlideShare is downloading. ×

Top 10 Internet Trends 2000

558

Published on

Ein Blick in die Kristallkugel mit dem Ziel spannende und relevante Online-Trends für das Jahr 2000 hervorzusagen. Auf der Liste sind: …

Ein Blick in die Kristallkugel mit dem Ziel spannende und relevante Online-Trends für das Jahr 2000 hervorzusagen. Auf der Liste sind:
- XML (eXtensible Markup Language)
- J2EE (Java 2, Enterprise Edition)
- PKI (Public Key Infrastructure)
- XHTML
- Macromedia Flash
- Open Book
- MP3
- WAP
- xDSL (Digital Subscriber Line)
- IPv6

Published in: Technology
0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
558
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0
Actions
Shares
0
Downloads
0
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide
  • (SGML: frühe 80-er Jahre)
  • DTD von Microsoft: „XML Data“
  • Datenaustausch: bizTalk OASIS, FinXML
  • Trennung Inhalt und Darstellung zwingend Keine Meta Tag Madness Infoseeks ‘Ultraseek’ search engine IBM just announced xCentral
  • Spezifikation für Hersteller Applikationsserver und Programmierer
  • Middleware: CORBA, DCOM, RMI
  • Runtime interoperabilität mit vs Herstellern
  • JTA auf Basis von CORBA Object Transaction Service
  • Weiche Aspekte Rollenmodell
  • Verschiedene Orte der Bedrohung. Bedarf an Verschlüsselung Streichliste i.O. wenn ein Login pro Monat aber bei Börsengeschäften...
  • Verfügbarkeit: Redundanz, Backup, Kapazitätsmanagement Sicherheitsmassnahmen: Viele org. Aspekte. Weiterfügrend nur in Verbindung mit Verschlüsselung
  • Symmetrisches Problem: Austausch des Schlüssels Asymmetrisch: Digitale Signatur. Nachteil Speed. Ohne Rahmenwerk nur Punkt-zu-Punkt
  • Schnell in HW bis zu Faktor 100 (d.h. häufig hybride Verfahren) Symmetrische Verschlüsselung ist schnell
  • PKI ist kein eigentlicher Standard aber ein Infrastruktur (öffentliche Wasserversorgung) EU-Richtlinie „gemeinsame Rahmenbedingungen für digitale Signaturen“ (28. Juni 1999). Umsetzung in 18 Monaten CRL = RFC 2459
  • Terminologie entsprechend EU-Richtlinie „gemeinsame Rahmenbedingungen für digitale Signaturen“ (28. Juni 1999) Sicherheit immer Thema
  • So-Zeitung: Bakom gibt Gas – Juristen bremsen OR 11-14 Schriftlichkeit (OR ganz heilig) Juristen an der Arbeit
  • Vereinfachung der Abläufe (Streichlisten, SecurID), Trust unter den Banke
  • Vereinfacht. Mehr Verteiler in Stil von Hauptkabel, Verzweigungskabel und Endleitung Zürich 27 Amtszentralen Distanz: ISDN geht nur bis 18‘000 fuss (Qualität des Cu)
  • T1 = 1552 (für 1544) E1 = 2320 (für 2048) HDSL auch Regeneratoren (teuer)
  • Werte in etwa. ISDN in Deutschland 4B3T bis 120 kHz, in anderen Ländern 2B1Q (=Leitungscode) bis 80 kHz CAP = carrierless amplitude/phase modulation DMT = discrete mutli tone modulation Jeder DMT Slot = 4 kHz, Bei jedem Einschalten ausgemessen Mit Konfiguration lässt sich die Datenrate sehr einfach begrenzen
  • Übersprechung: in D nur ca. 70% der Kabel in den Strängen genutzt (Ersatz für beschädigte) ETSI Spezifikation für Übersprechung: 49 gleichen Systeme im Bündel (Self-NEXT disturbers) Spektrale Kompatibilität: Vs. Tech. im gleichen Bündel. Eigentlich müssten alle Technologien in einem anderen Ferquenzband arbeiten – tun es aber nicht. Niedrigerer Frequenz bei gleicher Leitungslänge = niedrigere Dämpfung  Fehlerrate sinkt
  • Preise Comcom reguliert
  • CATV: nicht flächendecken vorhanden, nicht rückwertstauglich, shared Power Line: Ausrüstung, Daten beim trafo und dann, sicher Always on: Kein Setup für Gespräch Robust: Läuft über Cat3
  • RFC 950 contignous, 1219 IETF: IPNGWG, IPSEC, MOBILEIP (mobile), DHC (automatische Konfiguration), NGTRANS (Übergabe v4 -> v6) Ein paar Sachen gehen nicht über NAT (sobald IP in Datenkapsel) z.B. ftp
  • 4096 * 4096 Bildpunkte. Jedes Cluster max. 256 Rechner A-Klasse 50% aller Adressen, B-Klasse 25%, C-Klasse 12,5%
  • V= Version 4 HL= Header Lenght *32 Bit SVC = Service (not used) Lenght = total bytes incl. Data ID/F/Offset = Info for segmentation TTL = time to live (total hops) Prot = Next Layer Protocol (im Body)
  • V = Version 6 PRI = FlowLabel = Für den Absender eindeutige Zufallszahl oder z.B. ATM-Label (gleichbleibende Verzögerung) Class = 0001 = zeitunkritisch, 0000 = unklassifiziert, 1000 = interaktiv (telnet), 1001 = realtime (geringe Verzögerung und geringe Veränderung der Verzögerung), 0010 = Steuernachrichten (routing, max. Zuverlässigkeit), 0100 = (Massendaten, ftp, max. Durchsatz) Payload Length = max. 65.536 Bytes Next = Typ des nächsten Headers (meist TCP, UDP) Hop Limit =
  • Min. Header = Keine Checksumme zu neu berechnen Minimale Transportgrösse 1280 Bytes, Jumbogram Jumbrogramm: hop-by-hop option. Length 32 Bit = 4‘294‘967‘296 Bytes (=4 GByte) (wenn MTU i.O.) RFC 2675. Anwendung: Supercomputer interconnection Optionen = IPv4 selten genutzte und anders genutzte Optionen Hop-by-hop = einziger der bei jedem Router ausgewertet werden muss, Ziel-Optionen, Routing, Fragmentierung. Authentisierung, Verschlüsselung, keine weiteren Header Protokoll-Identifiers (Daten): ICMP, IGMP, IPv4-Daten in IPv6-Tunnel, TCP, EGP, IGP, UDP, IPv6-Daten in einem Tunnel Mininamlers IPv6-Paket = 2 Stück: Basis-Header Next=UDP, UDP-Header Daten
  • Trotz Anzahl Adressen wurde über einen dynamische Länge diskutiert Innerhalb Gruppe können führende Nullen weggelassen werden Unterste Adresse ist Abbilung auf ipv4 IPv6 Adressen sind grundsätzlich auf Zeit vergeben. Dies ermöglicht eher eine Unnummerierung Automatische Adressevergabe (DHCP ist statusbedingt). Statusfrei: Router teil Adressteil mit und Interface sucht freie Adresse mit ICMP etc.
  • Symmetrisch wegen Performace (d.h. hypbrid). Zur Zeit DES resp. Tripple DES oder Skipjack (Teil von Clipper, geheim) Stream-Cipher Index über Verfahren 1-255 von IANA verwaltet Vertraullichkeit auch als Tunnel (ipv6 header, optionen, header zur verschlüsselung, ipv6-header (verschlüsselt), Optionen (verschlüsselt), Nutzdaten (verschlüsselt)
  • Mobile-IP Optionen Header ICMP nicht alle
  • RSVP (Resource Reservation Protocol) und RTTP (Real Time Transport Protocol)
  • Wegen neuen Aktivkomponenten
  • Druck ist zur Zeit nicht sehr gross Beschäftigung ist aber angesagt, da sich viel ändern insb. auf Anwednungsebene
  • Transcript

    • 1. Die Internet-Standards der Zukunft Internet-Expo 2000 7. Februar 2000 Andreas Göldi (Andreas.Goeldi@delta-consulting.com) Jürg Stuker (Juerg.Stuker@delta-consulting.com)
    • 2. 10 Standards für das Internet der (nahen) Zukunft
      • 10 Standards aus allen Technologiebereichen
      • ...von der Netzinfrastruktur bis zur clientseitigen Multimedia-Technologie...
      • ...einige schon etablierter, andere erst hoffnungsvolle Kandidaten
    • 3. XML (eXtensible Markup Language)
    • 4. XML
      • Methode strukturierte Daten in Text-Datei zu speichern, zu transportieren, zu…
      • Gute lesbar, sprechend, keine vordefinierten Tags
      • Subset von SGML
      • Lizenzfrei, technologieneutral
      • Grundlage für ein Familie von Technologien
    • 5. Wettermessung „Seattle“ in HTML
      • <HTML>
        • <HEAD>
        • <TITLE> Weather Report </TITLE>
        • </HEAD>
        • <BODY>
          • <H1> Weather Report </H1>
          • <B> City: </B> Seattle, WA (West Coast). USA. <BR>
          • <B> Date: </B> October, 7, 1998 <BR>
          • <B>Time:</B> 08:00 <BR>
          • <B> Skies: </B> partly cloudy <BR>
          • <B> Temperature: </B> 53 <BR>
          • <B> Wind: </B> 13 from S <BR>
          • <B> Humidity: </B> 92
        • </BODY>
      • </HTML>
    • 6. Darstellung in Browser
    • 7. Wettermessung „Seattle“ in XML
      • <?xml version=&quot;1.0&quot;?>
      • <weather-report>
      • <city> Seattle </city>
      • <state> WA </state>
      • <region> West Coast </region>
      • <country> USA </country>
      • <time> 08:00 </time>
      • <date>
      • <month> October </month>
      • <day> 7 </day>
      • <year> 1998 </year>
      • </date>
      • <measurements>
      • <skies>partly cloudy</skies>
      • <temperature> 53 </temperature>
      • <wind>
      • <direction> S </direction>
      • <windspeed> 13 </windspeed>
      • </wind>
      • <humidity> 92 </humidity>
      • </measurements>
      • </weather-report>
    • 8. Darstellung in IE5 (unformatiert)
    • 9. Darstellung durch Anwendung
    • 10. Verarbeitung XML Dokument Validierung mit Document Type Definition (DTD) XSL Transformation Darstellung Maschinelle Verarbeitung HTML Anwendung Browser XLS Stylesheet CSS Stylesheet XSLT Spezifikation XML
    • 11. Anwendung von XML
      • In XML werden andere Formate beschrieben, z.B.:
        • Channel Definition Format (CDF)
        • Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL)
        • Mathematical Markup Language
        • Wireless Markup Language (WML)
      • Datenaustausch, Middleware
      • Data Islands
      • Metadaten
    • 12. Zusammenfassung
      • Einfach
      • Es wird nie XML Ver. 2 geben
      • Sehr hohe Akzeptanz
      • Inhalt, Darstellung und Verarbeitung getrennt
      • Selbstbeschreibung
      • Schnittstellendefinition wird nicht einfacher
    • 13. Links
      • www.w3c.org
      • www.oasis-open.org
      • www.xml.com
      • metalab.unc.edu/xml/
      • www.heise.de/ix/raven/Web/xml/
    • 14. J2EE (Java 2, Enterprise Edition)
    • 15. J2EE
      • J2EE ist Spezifikation
        • Architektur (Application Model)
        • APIs und Richtlinien (Platform)
        • Testumgebung (Compatibility Test Suite)
        • Referenzimplementation
      • Fokus
        • 3-Tier Architektur, verteilte Anwendungen
        • Fokus „Existing Enterprise Application Systems“
    • 16. Bedarf
      • Middleware-Techniken sind vorhanden und bekannt
      • Standardfunktionen immer neu erfunden
        • Persistenz
        • Transaktionsmanagement
        • Sicherheit
        • Lastverteilung
    • 17. J2EE ist… Komponenten Dienste Kommunikation Deployment Applets EJB Servlets / JSP J2EE Connectors JDBC JTS JTA JNDI TCP/IP, HTTP, SSL Java IDL RMI RMI-IIOP JMS Java Mail
    • 18. J2EE Application Model
      • Java als Sprache, JVM
      • Security (Definition bei der Ausbreitung)
      • Komponentenarchitektur und Schnittstellen auf dem „middle tier“ und dem „client tier“
      • Schnittstellen zum „EIS-tier“
      • Kommunikation
      • JDBC, JNDI, JMS, JavaMail
    • 19. EJB-Architektur EJB Object EJB Home EJB Class Client EJB Server EJB Server Contract EJB Component Contract Container
    • 20. EJB-Entwicklung Client Application Assembler Bean EJB Server EJB Server Provider EJB Container Provider EJB Bean Developer EJB Bean Provider EJB Service Provider DB TX Bean Container
    • 21. Application Programmers Interfaces (API) JNDI EJB RMI / IIOP JavaIDL Servlets / JSP JMS JTA JTS JDBC JavaMail JAF Modell für Serverkomponenten Java Naming and Directory: DNS, NDS, LDAP, CORBA… Java-to-Java und CORBA Kommunikation Java-to-CORBA inkl. IDL-to-Java Compiler und ORB Modell für Java in Webbrowser Asynchrone Kommunikation. Queueing, Publish/Subscribe Transaktionsmanagement auf Stufe Applikation Verteiltes Transaktionsmanagement Datenbankzugriff E-Mail JavaBeans Activation Framework. Datenströme
    • 22. Zusammenfassung
      • Kompatibel mit CORBA
      • Integration von verschiedensten Technologien
      • Setzt auf bestehenden Diensten auf
      • Regelt auch „weiche“ Aspekte
      • WORA (write once, run anywhere)
    • 23. Links
      • www.sente.ch/cetus/software.html
      • java.sun.com/j2ee
      • www.ibm.com/developer/java
      • www.gamelan.com
    • 24. PKI (Public Key Infrastructure)
    • 25. „ Business on the Internet“ Online-Store ISP Bank Abwickler Benutzer
    • 26. Sicherheitsdienste und -massnahmen Vertraulichkeit Authentifikation Integrität Verfügbarkeit Zugriffskontrolle Verbindlichkeit Verschlüsselung Hashfunktionen Dig. Signatur SSL / S-HHTP SET IPSEC S/MIME / PGP Smart Card              …    
    • 27. Verschlüsselung
      • Symmetrisch (z.B. DES, IDEA)
      • Asymmetrisch (z.B. RAS, ElGamal)
    • 28. Verschlüsselungsverfahren
      • Symmetrische Verschlüsselung
        • Problem der sicheren Schlüsselverteilung
        • Spontane Transaktionen nicht möglich
        • Anzahl Schlüssel: m=n(n-1)/2
      • Asymmetrische Verschlüsselung
        • Schlüsselpaar, ein Schlüssel öffentlich
        • Neue Anwendungen: Digitale Signatur
        • Hauptproblem: Richtige Zuordnung des öffentlichen Schlüssels zu seinem Besitzer
    • 29. Schlüsselzertifikat nach X.509v3 Versionsnummer Zertifikatsnummer ID des verwendeten Signaturalgorithmus Name der CA nach X.500 Gültigkeitszeitraum Name des Besitzers nach X.500 ID der CA Zertifikatserweiterungen (0…N) Informationen zum öffentlichen Schlüssel des Besitzers ID des Algorithmus Schlüsseldaten Digitale Signatur des Trust Centers (CA)
    • 30. Schlüsselzertifikat in IE5
    • 31. Zertifizierungshierarchie
      • Ich vertraue…
        • bestimmten CA‘s
        • einzelnen Zertifikaten
        • für bestimmte Zwecke
      Root CA
    • 32. PKI (Zertifizierungsinfrastruktur)
      • Protokolle, Dienste und Standards
      • Technische Anforderungen
        • Erstellen von Schlüsselpaaren / Zertifikaten (X.509)
        • Widerrufen von Zertifikaten (CRL)
        • Auffinden und anbieten gültiger öffentlicher Zertifikate (LDAP, X.500)
        • Verwalten von sicherheitsrelevanten Zusatzinformationen
        • Schlüsselrückgewinnung (?)
      • Rechtliche Rahmenbedingungen
        • Anforderungen an PKI
        • Rechtliche Würdigung
    • 33. Bestandteile einer PKI Protokolle, Dienste, Standards Rechtliche Rahmenbedingungen und Würdigung Certificate Authority (Zertifizierungs- dienstanbieter) Certificate Repository (Verzeichnisdienst, Widerrufdienst) Endbenutzer Institutionelle Benutzer Zertifikate CRL Zertifikate CRL Dienste Zertifikate SmartCards
    • 34. Technische Situation
      • Standards: X.509v3, X.500, LDAP, PKCS, PKIX, CRLv2
      • Kryptoalogrithmen und Schlüssellängen nach Stand der Forschung
      • Schlüsselaufbewahrung: SmartCards
      • Leistungsfähige CAs…
    • 35. Rechtliche Situation
      • Kryptographie reguliert (Staatsschutz)
      • Schweiz
        • BAKOM fast fertig mit PKI-Verordnung
        • Ziel Leitplanken für Zertifizierungsdienste
        • Problem Ausführungsbestimmungen
        • Rechtswirkung der digitalen Unterschrift…
      • Europa
        • Richtlinie per 28. Juni 1999 Umsetzung 18 Monate
        • Signaturgesetze bereit: D, F, I, A…
    • 36. Zusammenfassung
      • PKI für E-Commerce unumgänglich
        • Vereinfachung der Abläufe
        • Verbindlichkeit, Vertraulichkeit, Anonymität
      • Keine technischen Probleme
      • Schweiz rechtlich im Rückstand
    • 37. Links
      • www.bakom.ch/ger/subpage/?category_104.html
      • www.ietf.org/html.charters/pkix-charter.html
      • www.semper.org/sirene/outsideworld/security.html
      • www.ict.etsi.org/eessi/EESSI-homepage.htm
      • www.rsasecurity.com/rsalabs/
    • 38. XHTML
    • 39. XHTML 1.0
      • Offizielle nächste Generation von HTML
      • Heutiger Standard: HTML 4
        • Gültige W3C-Empfehlung seit Dezember 1997
        • Style Sheets
        • Verbesserungen bei Scripting, Tables etc.
        • Aktueller Update: HTML 4.01
    • 40. XHTML 1.0
      • Derzeit „Proposed Recommendation“ des W3C
      • Wichtigste Änderung: Angleichung an XML-Standard
      • Fokus:
        • Konsistent und automatisch prüfbar
        • Bessere Unterstützung verschiedenster Endgeräte
        • Modular und erweiterbar
        • Relativ problemloser Übergang von HTML 4.0
    • 41. XHTML 1.0: Wichtigste strukturelle Neuerungen
      • Dokument muss „Well-formed“ sein:
        • Korrekte Verschachtelung von Tags
        • Tags müssen immer abgeschlossen werden.
        • <p><b>Dieser Text ist fett <i>und dieser auch noch schräggedruckt</i></b></p><br/>
      • Gross- und Kleinschreibung wird unterschieden
      • Attributwerte müssen „gequoted“ sein
        • <table rows= &quot; 3 &quot; >
    • 42. XHTML 1.0: Integration anderer XML-Namespaces
      • <html x mlns=&quot;http://www.w3.org/1999/xhtml&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;> <head> <title>Ein mathematisches Beispiel</title> </head> <body> <p>Der folgende Abschnitt stellt eine Formel dar:</p> <math xmlns=&quot;http://www.w3.org/1998/Math/MathML&quot;> <apply> <log/> <logbase> <cn> 3 </cn> </logbase> <ci> x </ci> </apply> </math> </body> </html>
      Konsistente Integration von anwendungsspezifischem Markup. Voraussetzung: Browser muss die zusätzlichen Tags sinnvoll interpretieren können.
    • 43. Jetzt schon migrieren?
      • Existierende HTML-4.0-Browser verstehen XHTML 1.0 (relativ) problemlos
      • Tools wie „HTML Tidy“ generieren automatisch korrekten XHTML 1.0-Code aus bestehenden HTML-Seiten.
      • Editor-Tools sollten XHMTL in den nächsten Versionen auch unterstützen.
      • Darum: Abwarten, bis der Standard freigegeben ist, dann aber relativ schnell migrieren
    • 44. Die Zukunft
      • In Vorbereitung: XHTML 1.1/2.0, XHTML Profiles, Extended Forms
      • Weitere Infos: www.w3c.org
    • 45. Macromedia Flash
    • 46. Macromedia Flash
      • De-facto-Standard für multimediale, vektororientierte Online-Animationen
        • Herstellerangaben: 88% der Internet-User haben Flash-Plug-In
        • Semi-offener Standard: Fileformat und Player-Sourcecode sind publiziert
        • Aktuelle Version: Flash 4
      • Player gratis als Plug-In für fast alle Plattformen, Editor als kostenpflichtige Software
    • 47. Flash: Vor- und Nachteile
      • Vorteile:
      • Relativ schnelle Ladezeiten auch für längere Animationen dank optimiertem Streaming
      • Grosse Gestaltungsfreiheit (Effekte, Schriften, Sound usw.)
      • Skaliert automatisch auf Auflösungen und grafische Möglichkeiten
      • Nachteile:
      • Player nötig
      • Eher langsam über Modems
      • Kein wirklich offener Standard
      • Animationsdesign will gelernt sein...
    • 48. Flash: Erweiterte Möglichkeiten
      • Flash Generator: Automatische Generierung von Flash-Movies per Programm
      • Ab Flash 4: Interaktivität mit Formularen
      • Export-Möglichkeiten in immer mehr Programmen
      • Standalone-Player
      • Weitere Infos: www.flash.com
    • 49. Open eBook
    • 50. Open eBook
      • Standardinitiative für HTML- und XML-basiertes eBook-Format
      • Unterstützt von vielen grossen Verlagen, Softwarefirmen (z.B. Microsoft) und eBook-Herstellern
      • Final specification für Open eBook 1.0 erhältlich
                         
    • 51. Open eBook: Features
      • Eng verwandt mit HTML
      • XML-konform
      • Kann auch gut in gängigen Browsern dargestellt werden.
      • Jede Publikation wird geliefert in einem OEB-Package, das aus mehreren Files bestehen kann.
      • Mehrere Lesereihenfolgen („Tours“) können spezifiziert werden.
    • 52. Open eBook: Weiterentwicklung
      • Nicht gelöst: Kopierschutz, Verrechnungsmechanismen
        • OEB ist nur Hintergrundstandard, eigentliche Publikationen bleiben derzeit abhängig von spezifischen Geräten.
      • Komplette Editiertools bestehen noch nicht
      • Endgeräte noch verbesserungswürdig, Reader-Software für PC angekündigt
      • Weitere Infos: www.openebook.org
    • 53. MP3
    • 54. MP3 im Überblick
      • Eigentlich: MPEG-1, Audio Layer 3
      • Offener Standard für Kompression von digitalen Audio-Signalen
    • 55. Technik
      • Kompressionsfaktor ca. 1:12
      • Normales CD-Signal: ca. 1400 Mbit/s MP-3 Stereo-Signal: ca. 128 Mbit/s
      • Prinzip: „Perceptual Noise Shaping“ Herausfiltern von Klanginformation, die vom menschlichen Ohr sowieso nicht wahrgenommen werden.
    • 56. Player Software: Hardware: Demnächst: Weitere Formen von Hardware-Playern, z.B. für Heimanlage, Handy und Auto
    • 57. Recording
      • Verschiedene Programme für MP3-Recording auf dem PC sind erhältlich
    • 58. Der Kopierschutz-Streit: Technische Sicht
      • Problem: Wie verhindert man eine Trennung von Kopierschutz und digitalem Inhalt?
      Secure Envelope: Verschlüsselung, Kopierschutz Komprimiertes Audio-Signal in MP3
    • 59. Anwendungsfelder
      • Heute dominierend: Verbreitung von Musik
        • Unbekannte Künstler, die sich bekanntmachen wollen
        • Relativ grosse Piratenszene, in der kommerzielle Musik verbreitet wird
      • Hörbücher
      • Sound-Unterstützung für Web-Applikationen
    • 60. Konkurrenzstandards
      • Secure Digital Music Initivative als übergeordneter Standard für Copyright-Schutz
      • Electronic Music Management System/Madison Project (IBM)
      • a2b Music (AT&T)
      • Windows Media (Microsoft)
      • Liquid Audio
    • 61. Ist MP3 der Musik-Standard der Zukunft?
      • Pro:
      • Mit Abstand höchste Verbreitung
      • Viel Software und Hardware erhältlich
      • Contra:
      • Verkäufe von Playern bisher relativ enttäuschend
      • Grosser Widerstand der Musikindustrie wg. Copyright-Problemen
      • Technisch bessere Standards existieren bereits
    • 62. Links
      • www.mp3.org
      • www.mp3.com
      • www.mpeg.org
      • www.iis.fhg.de/amm/techinf/layer3/index.html
    • 63. WAP
    • 64. Neue Endgeräte: Mobiles Internet mit WAP
      • Wireless Application Protocol (WAP): Optimierte Protokolle für mobile Anwendungen, basierend auf Internet-Technologie
      • Endgeräte: Handy, PDA etc.
      • Seitendefinition mit Wireless Markup Language (WML) : basiert auf XML
    • 65. Warum ein neuer Standard für Wireless-Anwendungen?
      • Immer grössere Verbreitung von Mobile Phones, wachsende Akzeptanz von Data-Anwendungen (SMS)
      • Bisherige Internet-Standards sind schlecht für mobile Anwendungen geeignet
      • Divergierende Entwicklungen von verschiedenen Hersteller
      • Standardisierungsgremium WAP Forum unter Beteiligung fast aller wesentlichen Player
    • 66. Wireless Application Environment (WAE): Architektur
    • 67. WML-Beispielcode
    • 68. WML-Beispielcode (2)
    • 69. Was ist erforderlich zum Anbieten von WAP-Applikationen?
      • Handelsüblicher Web-Server, angeschlossen ans Internet
      • Spezialkonfiguration: Spezielle MIME-Typen
      • WML-Seiten bzw. WML-generierende Anwendungen (CGI, Java Servlets, Active Server Pages etc.) Generiert mit WAP-Entwicklungsumgebung
      • Zugang für Mobil-User
        • entweder über öffentliches WAP-Gateway
        • ...oder eigenes WAP-Gateway im Intranet
    • 70. WAP-Links
      • www.wapforum.org
      • www.ericsson.com/wap
      • www.wap-magazin.de
      • www.wapnow.ch
      • www.wapguide.com
    • 71. xDSL (Digital Subscriber Line)
    • 72. „ Unbundling“
      • „ Der Kampf um die letzte Meile“ oder „Aus Kupfer wird Gold“
      Amtszentralen Interzentrale Privatanschlüsse (Campus) „ Letzte Meile“ rund 80% der Kabel kürzer als 1,7 Km
    • 73. Bedarf Mbps 10‘000 1000 100 10 1 ,1 ,01 PAL HDTV Videokonf. LAN-Zugang Homeshopping Artzvistie Remote Learing Videokonf. Video on demand Fotografie Live TV heute Fiber Breitband Residential Broadband. Kim Maxwell. Wiley, 1999
    • 74. xDSL
      • DSL = Digital Subscriber Line
      • Punkt zu Punkt Verbindungen über bestehende Kupfer-Leitungen (1 bis 4 Adern), „always on“
      • Erste DSL-Anwendung: ISDN
      • HDSL (high bitrate DSL) ab 1992 Technologie für T1/E1 auf fast allen Kabeln bis ca. 3 km
    • 75. Frequenzbereiche 4 kHz 130 kHz 1 MHz f 1 f 2 f 3 f n ISDN POTS ADSL (mit DMT) DSL – Die schnelle Leitung. c't 19/1999 Leistungs- dichte Frequenz
    • 76. Die wichtigsten xDSL Technologien ADSL Lite ADSL HDSL SDSL VDSL asynchro-nous universal, G-Lite high data rate single line very high data rate 1 Mbps down 512 Kbps up 1,5 - 8 Mbps down 64 Kbps – 640 Kbps up 1,544 Mbps duplex (T1) 2,048 Mbps duplex (E1) 200 Kbps - 2,048 Mbps 13- 52 Mbps down 1,5 – 2,3 Mbps up (oder 34 Mbps symetrisch) 2-Draht, bis 6 Km Microsplitter, 2-Draht, bis 6 Km robust, 3 Km, 2 bis 6-Draht, bis 8 Km, repeater 1-Draht, variable Bandbreite, bis 2,4 Km, 5,5 Km = 200 Kbps bis 1,5 Km, 2-Draht
    • 77. Verbindung in der gleichen Stadt: 2 Mbps Splitter xDSL-Modem xDSL-Modem POTS / ISDN Ethernet Ethernet
    • 78. Verbindung über Distanz xDSL-Modem POTS / ISDN Ethernet xDSL-Modem POTS / ISDN Ethernet ISP ISP Internet VPN VPN
    • 79. Technische Probleme
      • Schlecht standardisiert
        • ANSI, ETSI
        • Hersteller
      • Datenrate hängt vor allem ab von
        • Dämpfung (Kabellänge)
        • Übersprechung (Beschaltungsgrad, Anzahl Kabel, Dienste)
        • Reflexion an Kabelübergängen
        • Kabelqualität
    • 80. Kosten
      • Sehr billig
        • Aufschaltung und Miete Leitung
        • Veränderungen zu Hause
        • Endgeräte
      • Bsp. St. Gallen
        • Aufschalten Fr. 800. —
        • 1 km Fr. 45.—
        • jede weiter 100 Meter Fr. 3.— (Luftlinie)
        • Endgeräte…
    • 81. Zusammenfassung
      • Telephonleitungen sind flächendeckend vorhanden, sicher und rückwärtstauglich
      • Eignet sich zum Transport verschiedenster Netzwerkprotokolle
      • „ Always on“, Robust
      • Rasche Amortisation, kleiner Installationsaufwand
      • Nicht nur zum surfen… (symmetrisch)
    • 82. Links
      • www.etsi.org
      • www.xdsl.com
      • www.dslreports.com
      • Residential Broadband. Kim Maxwell. Wiley, 1999
    • 83. IPv6
    • 84. Weshalb ein neuer Standard?
      • Knappheit von IP-Adressen
        • Wachstum Internet
        • NAT (network address translation, RFC 1631)
        • CIDR (classless interdomain routing, RFC 1817)
        • Intranet Adressen (RFC 1918)
        • Subnettierung (RFC 950 und RFC 1219)
        • xDSL, CATV sind „always on-line“
    • 85. Adressraum IPv4 Nummernspiele. c't 9/1999
    • 86. Wichtigste Änderungen gegenüber IPv6
      • grösserer Adressraum
      • einfacher, schnell auswertbare Pakete
      • Bessere Routen im Internet durch Gruppierung
      • Sicherheit im Protokoll verankert
      • bessere Multicast, Anycast statt Broadcast
      • QoS (quality of service)
      • Unterstützung von Switching
    • 87. IPv4 Paket Data Field (bis 65‘516 Bytes, typisch 500 resp. 1500) V HL SVC Lenght ID F Offset Prot Checksum Source Address (32 Bit) Destination Address (32 Bit) Padding TTL Options 32 Bit
    • 88. IPv6 Paket Data Field (bis 65‘536 Bytes oder Jumbograms, typisch 500 resp. 1500) V PRI Flow Label Payload Lenght Next Hop L Source Address (128 Bit) Destination Address (128 Bit) 32 Bit
    • 89. Geschwindigkeit
      • Header auf Minimum gekürzt und fixe Länge
      • Fragmentierung durch Router verboten, keine Checksumme
      • Optionen durch verkettete Header
      Basis-Header Routing-Header UDP-Header + Daten 1 Paket
    • 90. Adressierung
      • Verlängerung von 4 auf 16 Bytes
        • 2^128 IP-Adressen = 3,4 * 10 ^38
        • 340‘282‘366‘920‘938‘463‘463‘374‘607‘431‘768‘211‘456
        • pro mm^2 der Erdoberfläche 667 Billiarden Adressen
      • Andere Darstellung wegen Lesbarkeit
        • Gruppen von 2 Bytes in HEX
        • 4711:0:0:0:0:5:EEC1:6008 ist gleich 4711::5:EEC1:6008
        • 0000:0000:0000:0000:0000:0065:78C1:009A:6008 ist gleich ::65:78C1:9A:6008
      • Gemischte Schreibweise: ::FFFF:128.1.35.201
    • 91. Sicherheit
      • Basiert vollständig auf Verfahren von IPSec
      • Vertraulichkeit
      • Authentifikation, Integrität (Zukunft auch DNS)
        • Eigener Header, min. MD5 oder SHA, Verschlüsselung nicht festgelegt
      Basis-Header div. Optionen Verschl. Header Nutzdaten
    • 92. Einfachere Konfiguration
      • Zusätzlich zu DHCP statusfreie Adressengenerierung
      • ICMP-Erweiterungen
        • Router-Bekanntmachung, Anfrage an Router
        • Bekanntmachung von Nachbarn, Anfrage am Nachbarn
        • ARP-Ablösung
      • Mobile-IPv6: Zusätzliche Adresse und Agent im Heimnetz
    • 93. Quality of Service
      • PRI-Feld im Basis-Header
      • Flusskontrolle und Reservation von Bandbreite in höheren Schichten
        • Unterhalb von IP nicht möglich
        • Flow Label erlaubt Unterscheidung von Datenströmen
      0000 unklassifiziert 0001 zeitunkritisch (NEWS) / geringste Kosten 1000 interaktiv (TELNET) / geringe Verzögerung 1001 realtime / geringe Verzögerung + Veränderung 0010 Steuernachrichten (ROUTING) / Zuverlässigkeit 0100 Massendaten (FTP) / max. Durchsatz
    • 94. Aspekte bei der Migration
      • IETF working group NGTRANS
      • Auswirkungen auf Protokolle in Abklärung
        • UPD, TCP: Jumbograms
        • FTP: IP in Datenkapsel, PORT-Befehl
      • DNS: Neuer Bezeichner AAAA
      • DHCPv6, RIPng
    • 95. Umstellung auf IPv6
      • IPv6 kompatible Produkte, Adressen und RFCs: www.6bone.net
      • Aufbau von IPv6-Inseln mit neuen Komponenten
        • Router, Nameserver, evt. DHCP, Clients
      • IPv6 durch IPv4 tunneln (später umgekehrt)
      GW GW IPv4
    • 96. 6Bone in Europa www.nas.nasa.gov/Groups/LAN/IPv6/viz/static-maps.html
    • 97. Zusammenfassung
      • Adressraum ist nicht das Thema
      • Viele interessante und gute Neuerungen
      • Rückwärtskompatibel aber Infrastruktur muss angepasst werden
      • Beide Standards werden während Jahren nebeneinander existieren
      • 6Bone: 1996 – 100 Standorte; Aktuell 503 über IPv4 Tunnel verbunden
    • 98. Links
      • www.ip-sec.com
      • www.ietf.org/html.charters/ipngwg-charter.html
      • www.ietf.org/html.charters/ipsec-charter.html
      • www.cisco.com
      • www.6bone.net
      • IPv6 – das neue Internet Protokoll. Hans Peter Dittler. dpunkt-Verlag, 1998
    • 99. Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

    ×