Lernen in Unternehmen heute - aktuelle Trends
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Vortrag gehalten am 22.09.2007 im MED Training Center der Siemens AG in Erlangen

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    Lernen in Unternehmen heute - aktuelle Trends Lernen in Unternehmen heute - aktuelle Trends Presentation Transcript

    • A g e n t u r für Kommunikation und T r a i n i n g Lernen in Unternehmen heute - aktuelle Trends Dr. Jochen Robes Erlangen, 22. September 2007 www.hq.de
    • Agenda Intro Rahmenbedingungen Fünf Beobachtungen: Stichwort: Kompetenzen Stichwort: Informelles Lernen Stichwort: Communities Stichwort: Web 2.0 Stichwort: Neue Lerner Konsequenzen 2 22.09.2007
    • Intro Fold your shirt in 2 seconds! http://www.youtube.com/watch?v=q9QbmgTaA5g 3 22.09.2007
    • Intro Training ≠ Lernen 4 22.09.2007
    • Rahmenbedingungen Wirtschaft und Technik: immer kürzere Produktlebenszyklen; neue Geschäftsmodelle Strukturwandel zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft: neue Organisationsformen und Formen der Zusammenarbeit; Wissen als Standortfaktor; Innovationen als Treiber Globalisierung: Internationalisierung von Kooperationen und Öffnung von Arbeitsmärkten Demographie: Deutschland als „schrumpfende und alternde Gesellschaft“ Öffentliche Haushalte: Verlagerung von Bildungsaufgaben/-ausgaben auf Unternehmen und Individuen 5 22.09.2007
    • Erste Beobachtung: Neben fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten treten immer stärker Kompetenzen in den Vordergrund – Kompetenzen, die vor allem auf der Fähigkeit zur Selbstorganisation aufbauen. 6 22.09.2007
    • Stichwort: Kompetenzen Qualifikationen unmittelbar tätigkeitsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten 7 22.09.2007
    • Stichwort: Kompetenzen Kompetenzen Fähigkeiten zum selbst organisierten Handeln, Dispositionen zur Selbstorganisation Wissen Qualifi- Kompetenzen Fertigkeiten kationen 8 22.09.2007
    • Stichwort: Kompetenzen „Was ist nun das Besondere an Kompetenzen? Kompetenzen kann man nur selbst – in neuartigen, offenen Problemsituationen kreativ handelnd – erwerben. ... ohne bekannte Lösungswege ‚qualifiziert‘ abzuarbeiten, ohne das Resultat schon von vornherein zu kennen.“ John Erpenbeck 9 22.09.2007
    • Stichwort: Kompetenzen Von Qualifikationen zu Kompetenzen Qualifikationen sind notwendige, aber keineswegs hinreichende Voraussetzungen, um Kompetenzen entwickeln zu können. Was bei Kompetenzen hinzukommt, sind Regeln, Werte und Normen. Werte werden angeeignet, wenn sie durch dissonanzerzeugende Situationen zu eigenen Emotionen und Motivationen umgewandelt werden können. Neue Kompetenzen werden erworben, wenn sich das individuelle Wertegefüge in konkreten Handlungen verändert. 10 22.09.2007
    • Stichwort: Kompetenzen Handlungsfelder Kompetenzarchitektur Kompetenz- Kompetenz- modelle messung Kompetenzbilanzen 11 22.09.2007
    • Stichwort: Kompetenzen Praxis: Arbeitsprozessorientierte Weiterbildung (APO-IT) Im Fokus: Erwerb von Handlungskompetenz in realen Projekten Reflexion eigener Erfahrungen gemeinsam mit einem Lernprozessbegleiter „Aufgabe des L. ist es, den Teilnehmer während der gesamten Weiterbildung zu begleiten ... Seine Beratung zielt auf die Persönlichkeits- entwicklung des Teilnehmers und insbesondere auf die Ausbildung der Selbstlernkompetenz.“ 12 22.09.2007
    • Zweite Beobachtung: Die Bedeutung des selbstorganisierten, informellen Lernens nimmt zu. 13 22.09.2007
    • Stichwort: Informelles Lernen 14 22.09.2007
    • Stichwort: Informelles Lernen Informelles Lernen findet in der Regel in Lebens- und Erfahrungszusammenhängen außerhalb des formalen Bildungswesens statt; ist in Bezug auf Lernziele, -dauer und -förderung häufig unsystematisch; ist selbst organisiert und in der Regel von persönlichem Interesse motiviert; mündet üblicherweise nicht in ein Zertifikat. 15 22.09.2007
    • Stichwort: Informelles Lernen 16 22.09.2007
    • Stichwort: Informelles Lernen 17 22.09.2007
    • Stichwort: Informelles Lernen Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies 18 22.09.2007
    • Stichwort: Informelles Lernen Jay Cross 19 22.09.2007
    • Stichwort: Informelles Lernen http://www.jaycross.com/informal_book/poster.htm 20 22.09.2007
    • Stichwort: Informelles Lernen 21 22.09.2007
    • Dritte Beobachtung: Erfolgreiches Lernen findet häufig in gemeinsamen Aktivitäten und Projekten, im Austausch von Informationen, konkret: in Communities und Netzwerken statt. 22 22.09.2007
    • Stichwort: Communities Communities of Practice „Communities of practice are groups of people who share a concern or a passion for something they do and learn how to do it better as they interact regularly.“ Etienne Wenger 23 22.09.2007
    • Stichwort: Communities Communities & Teilhabe Communities als informelle Strukturen Communities als dynamische Prozesse 24 22.09.2007
    • Stichwort: Communities „I was an observer in a debate recently on the question of whether a community of practice had to be self-organising, or if it could be directed. My own view is that communities can evolve, but cannot be designed top down.“ Dave Snowden 25 22.09.2007
    • Stichwort: Communities Social Networking in Plain English http://www.youtube.com/watch?v=6a_KF7TYKVc 26 22.09.2007
    • Stichwort: Communities Social Networking 27 22.09.2007
    • Vierte Beobachtung: Mit neuen Nutzungsformen des Internets (Web 2.0, Social Software) werden die Grenzen zwischen Experten und Laien, Professionals und Amateuren, Lehrern und Schülern durchlässig. 28 22.09.2007
    • Stichwort: Web 2.0 Weblogs, Podcasts 29 22.09.2007
    • Stichwort: Web 2.0 Wikis 30 22.09.2007
    • Stichwort: Web 2.0 Newsreader & RSS 31 22.09.2007
    • Stichwort: Web 2.0 Social Bookmarking; Photo Publishing & Sharing 32 22.09.2007
    • Stichwort: Web 2.0 Vom Read Only- zum Read & Write-Web: participation user-generated content wisdom of crowds 33 22.09.2007
    • Stichwort: Web 2.0 Praxis: IBM, Credit Suisse 34 22.09.2007
    • Stichwort: Web 2.0 Praxis: Web 2.0 = Enterprise 2.0 ? „Enterprise 2.0 technologies have the potential to let an intranet become what the Internet already is: an online platform with a constantly changing structure built by distributed, autonomous and largely self-interested peers.” (Andrew McAfee) „That Enterprise 2.0 technologies produce too much content for their own good. Blogs in particular ... take too much time and attention to read, so inevitably most of them will be wasted on the world.” (Thomas Davenport) 35 22.09.2007
    • Fünfte Beobachtung: Bildungsinstitutionen müssen sich auf neue Zielgruppen mit eigenen Erfahrungen, Erwartungen und Fähigkeiten einstellen. 36 22.09.2007
    • Stichwort: Neue Lerner 37 22.09.2007
    • Stichwort: Neue Lerner „Educational reforms have focused on redesigning content, curricula, and in-service training of teachers for a long time. Today, a new force for change is appearing in schools stimulating a revision of current classroom practice. This force for change is Homo Zappiens, the net generation, that is preparing for a future creative society. Education should respond to this new force for change.“ Wim Veen 38 22.09.2007
    • Stichwort: Neue Lerner Vier spezifische Skills des Homo Zappiens (nach Wim Veen): Integrated scanning skills Ability to multi-task Ability to handle discontinuity Non-linear approaches to learning 39 22.09.2007
    • Stichwort: Neue Lerner unerfahren kompetent erfahren experte allgemeine Lernbedürfnisse individuelle Lernbedürfnisse mehr formales, strukturiertes Training mehr informelles, on the job Lernen Seminare und Online Training Knowledge Management, Netzwerke, Performance Support allgemeine Curricula personalisiertes Lernen (Fokus: Programm) (Fokus: Performance) Primäre Strategie: Primäre Strategie: Primäre Strategie: Primäre Strategie: Zugang zu Problemlösung: Training: Praxis, Coaching: Informationen: „Ich werde meine „Zeige mir wie“ „Hilf mir, es besser „Wo finde ich, was eigene Antwort zu tun“ ich brauche“ entwickeln“ 40 22.09.2007
    • Konsequenzen Handlungsfelder Lernen, Wissensmanagement und Performance Support verbinden! Kommunikation innerhalb und zwischen den Organisationen fördern! Arbeitsinhalte lernförderlich gestalten! Lernen in den Prozess der Arbeit integrieren! Lernen als langfristigen, dauerhaften Prozess anlegen! eine Vertrauenskultur aufbauen! Fehler erlauben und als Lernchance nutzen! 41 22.09.2007
    • Konsequenzen Rollenbilder im Wandel T+D, Dezember 2003 42 22.09.2007
    • Konsequenzen Aktionen Selbstbewußtsein, nicht (immer) als Experte aufzutreten eine Lernumgebung entwickeln, die auf den Erfahrungen, Antworten und Ideen der Lerner aufbaut offene Lernumgebungen gestalten, die Raum für selbstorganisiertes, informelles Lernen bieten! zukunftsorientierte Lernprozesse entwickeln! das Bewusstmachen impliziten Wissens unterstützen! vernetztes, gemeinsames Lernen anregen! die Weitergabe expliziten Wissens fördern! 43 22.09.2007
    • Vielen Dank! Dr. Jochen Robes HQ Interaktive Mediensysteme GmbH Wilhelmstraße 34 65183 Wiesbaden jr@hq.de Weiterbildungsblog www.weiterbildungsblog.de info@weiterbildungsblog.de 44 22.09.2007