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Social Media für Fortgeschrittene – Tipps aus der Werkstatt
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Social Media für Fortgeschrittene – Tipps aus der Werkstatt

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Erschienen in Büchereiperspektiven 2/12 ...

Erschienen in Büchereiperspektiven 2/12
Internationaler Bibliothekskongress 2012
Büchereiverband Österreichs

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  • 1. INTERNATIONALER BIBLIOTHEKSKONGRESS I FOLLOW ME! SOCIAL MEDIA FÜR BIBLIOTHEKEN Follow me! KONGRES BERICHT S- Social Media haben in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Was hat das mit Bibliotheken zu tun? Einerseits können Bibliotheken soziale Medien für Öffentlichkeitsarbeit und Kundenservice nutzen. Andererseits verändern Social Media unsere Art zu kommunizieren und Bibliotheken als Informationsdienstleister sollten diese Entwicklung nicht nur beob- achten. Deshalb stand ein Panel am Kongress unter dem Motto: „Follow me! Social Media für Bibliotheken“. Von Simone Kremsberger W ie sich die New York Public Library in eine der größ- derte er, wie Pressearbeit ohne Pressemeldung möglich wird: ten Öffentlichen Bibliotheken auch in den sozialen Eine Mitarbeiterin hatte in einem Bibliotheksblog gepostet, Netzwerken verwandelt hat, präsentierte Johannes wie ihre Orchidee am Zigarettenrauch eines berühmten Bib- Neuer, Associate Director of Marketing der NYPL. Ein „Allheil- liotheksbesuchers, Keith Richards von den „Rolling Stones“, mittel“, nahm Neuer vorweg, seien Social Media nicht, jedoch zugrunde gegangen war. Die Meldung „Keith Richards killed die „Sahne auf der Marketingtorte“. An einem Beispiel schil- my orchid“ schaffte es bis in den britischen „Guardian“. Hier eine Auswahl von Apps für iPhone und iPod Touch, alle TIPPS Apps: erhältlich im iTunes Store: aus der Werkstatt Nicht nur zum Toca Doctor: Pflaster picken, Karies fangen (ab 3) Spielen da! Piggeldy und Frederick: Was ist Freundschaft? Vorlesen, selbst lesen, Memory (ab 4) Von Thomas Aistleitner Snow White: Bilderbuch in 3D mit Perspektivenwahl (ab 4, englisch) Jedes dritte Handy ist ein Smartphone, Ten- Wunder Memo: Memory (ab 4) Foto: Literacy.at denz stark steigend. Apps sind Programme, Math Bingo: Einfaches Rechnen (ab 5–6, Zahlen kennen die auf Smartphones laufen. Sie wurden für ist Voraussetzung) das iPhone entwickelt, inzwischen orientie- Conni Buchstaben: Buchstaben lernen mit Bildern (ab 5) ren sich alle Smartphones an diesem Kon- zept. Auf allen Smartphones laufen Spiele- Weitere App-Tipps (auch für Android) und mehr zum Thema Apps, meist bereits vorinstalliert. Kinder im finden Sie auf: www.literacy.at Vorschulalter und junge Volksschulkinder hatten bisher Die neuen Seiten des Lesens für PädagogInnen, Bibliothe- immer ein starkes Interesse an Büchern. Nun entwickelt karInnen, Eltern und Interessierte sich auch für diese Altersgruppe eine starke Konkurrenz: > Vorstellung von Bibliotheken (Neuzugänge willkommen) die Apps, die auf den Smartphones der Eltern laufen und > Neue Bücher und Hörbücher mit denen auch die Kinder spielen dürfen. Wenn sie nicht > Interviews mit AutorInnen schon selbst einen iPod Touch besitzen. > Unterrichtsmaterialien Was können sich Eltern dazu überlegen? Sie können Büchereiperspektiven 2/12 dafür sorgen, dass wenigstens die „richtigen“ Apps auf ihren Smartphones bereitstehen. Apps, die nett zu spielen Thomas Aistleitner ist Journalist mit Schwerpunkt Bildungs- und sind und gleichzeitig die Literacy-Kompetenzen fördern. Jugendthemen. 18
  • 2. INTERNATIONALER BIBLIOTHEKSKONGRESS I FOLLOW ME! SOCIAL MEDIA FÜR BIBLIOTHEKEN Martin Kramer, Social Community Manager der Mediothek Krefeld, führte in seinem Vortrag live vor, dass eine gewisse TIPPS Portion Humor dazu beiträgt, auch in den sozialen Medien erfolgreich zu sein. Kramer wies darauf hin, dass Unterstüt- Social Media für aus der Werkstatt zung im Haus die Basis für einen guten Social-Media-Auftritt Fortgeschrittene ist und dass Facebook als schnelllebiger Kommunikationska- Von Johannes Neuer nal rasch, eigenverantwortlich und über die Öffnungszeiten hinaus betreut werden will. Foto: ra2 studio/Fotolia.com Eine neue Kultur Nach den Fallbeispielen holte Christoph Deeg, Berater und Speaker für Social-Media-Management, Kulturmanagement und Game Studies, zu einem eindringlichen Vortrag über die neuesten Entwicklungen in der digitalen Welt aus. Bei Social Media gehe es nicht um Technologien, sondern um eine kom- > Bevor Sie loslegen, nehmen Sie sich Zeit, anderen auf plett neue Kultur. „Der Bestand wird an Bedeutung verlie- sozialen Medien zu folgen, ihnen zuzuhören und von ren“, prognostizierte er angesichts der Konkurrenzangebote ihnen zu lernen. im Internet, daher sollten sich Bibliotheken zunehmend auf >  Definieren Sie Ziele für Ihren Auftritt und entscheiden Services konzentrieren. Sie, wie Sie diese messen wollen. Leistungskennzah- Im Anschluss gab es Gelegenheit zur praktischen Ausei- len wie z. B. die Anzahl der Follower, Webseitenbesu- nandersetzung: In einem Social-Media-Workshop für Ein- che, Downloads usw. lassen sich online leicht messen steiger mit Daniel Weger vom Bibliotheksverband Südtirol und in einem monatlichen Bericht zusammenfassen. konnten Interessierte in die Materie hineinschnuppern, in >       Finden Sie heraus, welche Netzwerke Ihre NutzerIn- einem Workshop für Fortgeschrittene gab Johannes Neuer nen bevorzugen und welche Inhalte sich für diese Profitipps für kleine und große Bibliotheken und in einem Netzwerke besonders gut eignen. Workshop für Schulbibliotheken wurde „Lese- und Schreib- >   onzentrieren Sie sich lieber auf ein Netzwerk (z. B. K förderung mit WEB und APPS“ behandelt. Lesen Sie dazu Facebook) und machen Sie das gut. die „Tipps aus der Werkstatt“! >   pontaneität ist toll und im Umgang mit sozialen S Medien sehr willkommen – Planung ist besser. EinFoto: Marion Benda/bvö Die ZuhörerInnen Redaktionskalender hilft Ihnen, den Überblick zu gewannen den Eindruck: behalten, und macht die Arbeit alleine oder im Team Martin Kramer gefällt sein Job leichter. >    achen Sie die Pflege Ihres Auftritts zur täglichen M Routine. Es gibt viele günstige und sogar kostenlose Tools, mit denen Sie am Anfang Ihres Arbeitstages Nachrichten eingeben und zeitversetzt posten kön- nen. Im Laufe des Tages können Sie dann in wenigen Minuten auf eventuelle Kommentare antworten. >    ast but not least: Haben Sie Spaß mit diesen neuen L Medien und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es anfangs nur langsam vorangeht. Bleiben Sie dran und informieren Sie sich über neue Trends! Büchereiperspektiven 2/12 Johannes Neuer ist Associate Director of Marketing der New York Public Library. 19