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Medienerziehung
 

Medienerziehung

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Vortrag an der Univ. Darmstadt, 2.9.2011

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  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
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  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Alle drei Beteiligten scheinen sich einige zu sein, dass es um „Medien“ geht. Alltagstheorien über Medien werden verhandelt: Das Kind argumentiert mit einer speziellen Wirkung des iPhones (gemeint sind: Spiele-Applikationen) auf die Sinne („machen wach“) (McLuhan: The Medium is the Massage); der Vater geht zuerst von einer anderslautenden Regel aus (dass man wach sein solle, bevor man Medien verwendet), ändert diese jedoch ab (dass bestimmte mediale Aktivitäten dazu beitragen würden, auf förderliche Weise wach zu werden -- andere hingegen offenbar nicht). Das Kind differenziert seine Behauptung dahingehend, dass nicht jede Art der iPhone-Verwendung wach mache. Für alle drei Beteiligten scheinen „iPhone“ und Film irgendwie in eine Kategorie zu gehören, im Gegensatz zum Comicheft: Das Kind fragt nicht, ob es sich einen Comic nehmen dürfe, also scheint es eine entsprechende unausgesprochene Regel zu geben; möglicherweise eine, die Printmedien von digitalen Medien relativ unabhängig von der Qualität ihrer Inhalte pauschal unterscheidet. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Eltern auf diese Handlung nicht reagieren (drei Deutungsalternativen: 1) eine Handlung des Erziehens durch Unterlassen; 2) bewusster Verzicht auf ein viertes erzieherisches Verbot in Serie, obwohl das Comiclesen am morgen nicht gern gesehen ist; 3) Resignation).\n
  • Die Szene verweist auf eine implizite Medientheorie, die sich in den Prioritäten von im dieser Familie etablierten Unterscheidungen artikuliert: Erstens Bildschirmmedien (kritisch: erfordern Erlaubnis, erfordern „Wachheit“, also eine gewisse Präsenz und Haltung gegenüber dem Medium) versus Medien ohne Bildschirm (weniger kritisch; Form und Qualität des Inhalts eher zweitrangig); zweitens interaktive (kommen infrage) versus rezeptive (kommen nicht infrage) Bildschirmmedien; drittens „förderliche“ interaktive versus „weniger förderliche“ interaktive Bildschirmmedien). - Woher kommt die gemeinsam geteilte Alltagstheorie über Medien?\nGeht es aber, andererseits, ausschließlich und wirklich primär um Medien? Oder sind Medien ein verwobener Aspekt eines komplexen Alltagsgeschehens? Geht es auch um die richtige Art des Aufwachens, um eine angemessene Durchführung des familiären Morgenrituals (in einem gemeinsam geteilten Kommunikationsraum)? Geht es um den richtigen Gebrauch von Dingen (Bildschirm) zu „angemessenen“ Zwecken? Oder um einen angemessenen Tagesrhythmus (Morgen/Tag: Aktivität/Arbeit; Abend: Entspannung/Spiel)? Inwieweit sind die hier für Medien reklamierten Werte medienspezifisch?\nInwiefern kann man also bei dieser Szene von „Medienerziehung“ sprechen? Ist der Fokus auf Medien hier nicht übermäßig verstärkt durch die Auswahl der Grenzen dieser Szene? Spielt mithin nicht eine Medientheorie des Beobachters eine stark selektierende Rolle? Würden die beteiligten Personen diese Situation als „Medienerziehung“ bezeichnen, oder vielmehr als medienbezogene Erziehung? Ist es beobachtungsseitig gerechtfertigt, einen lebensweltlichen Ausschnitt „Medien“ so anderen Kontexten abzutrennen?\nIst „Medienerziehung“ ein gerechtfertigtes Beobachtungsschema?\n
  • Unterschiedliche Anforderungen an Reflexionsniveaus: entscheidender Unterschied zwischen familiärer und institutionalisierter „Erziehung“ -> Professionalität.\n
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  • Problem des Medienkompetenzbegriffs, nach möglichen pädagogischen Anschussfähigkeiten suchen zu müssen.\nMinimaltheorie der Erziehung; Gleichsetzung von Medienerziehung und Medienbildung.\n
  • Problem des Medienkompetenzbegriffs, nach möglichen pädagogischen Anschussfähigkeiten suchen zu müssen.\nMinimaltheorie der Erziehung; Gleichsetzung von Medienerziehung und Medienbildung.\n
  • Problem des Medienkompetenzbegriffs, nach möglichen pädagogischen Anschussfähigkeiten suchen zu müssen.\nMinimaltheorie der Erziehung; Gleichsetzung von Medienerziehung und Medienbildung.\n
  • lebensweltlich-naiver Medienbegriff, der keinesfalls geeignet ist die Einheit eines Erziehungsgegenstandes „Medienerziehung“ reflexiv zu sichern.\nAllgemein: Tulodziecki 1992: Medienerziehung in Schule und Unterricht. Bad Heilbrunn: Klinckhardt. Dort S. 12: Medium als Form, „in der sich ein Inhalt oder Sachverhalt einem Menschen darstellt, bzw. in dem er präsentiert wird. Der Begriff ,Medium‘ beschreibt in diesem Sinne ein funktionales Element in der Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt.“ \n
  • Weder medientheoretisch noch erziehungstheoretisch zufriedenstellend.\n
  • Weder medientheoretisch noch erziehungstheoretisch zufriedenstellend. Wenn Medienerziehung "irgendwie" mit der Vermittlung von Medienkompetenz gleichgesetzt wird, ergibt sich ein offenbares Problem: denn Medienkompetenzvermittlung ist auch vieldiskutierter Gegenstand im Bereich der Erwachsenenbildung (unter Qualifikationsaspekten). Hier würde man kaum angemessenerweise von Erziehung sprechen. Es müsste demnach im Rahmen der Medienkompetenzvermittlung etwas geben, das Medienerziehung ist, und das man Erwachsenen, die (angenommen) über keine wesentliche Medienkompetenz verfügen (sonst müssten sie ja nicht geschult werden), nicht beibringen muss. Man muss offenbar nicht moralisch "Nacherziehen". Was also ist das Erzieherische an Medienerziehung, soweit es über die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten - heute gern in nicht weniger desaströs unscharfer Bestimmung "Medienbildung" genannt - hinausgeht? Ist das, was im Rahmen von Medienpädagogik an "Erziehung" stattfindet, dann überhaupt spezifisch für das, was durchweg pauschalisierend als "die Medien" bezeichnet wird? \nEine solche Konzeption von Medienerziehung stellt mithin die Berechtigung dieses Begriffs eher in Frage.\n
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  • kommunikationstheoretisch zugespitzter Erziehungsbegriff, der Werte und „Identität“ der Familie ins Zentrum stellt\nProblem: nur im Kontext von Systemen plausibel. Gebunden an systemartige Zusammenhänge; \nSystemtheoretische Abstraktion lässt Fragen von konkreten Handlungsmustern, Situationstypen, Erziehungsanlässen, Erziehungsethik offen; ebenso wie die empirische Beobachtbarkeit dieses Ansatzes\n\n
  • Anschluss an Wragge-Lange, Irmhild (1996): Kritische Medienerziehung als Teilaspekt der Schulpädagogik.\nEs geht Spanhel nicht um eine differenzierte Sicht auf Medien, sondern um die Reduktion des Medienbegriffs auf die „Grundstrukturen und invarianten Grundfunktionen aller Medien“\n- Verengung des Medienbegriffs auf eine techische „Repräsentation“ eines - somit - bereits außermedial bestehenden „Sinns“ (vermutlich Sprache).\n- Fixierung auf Überführung in Sprachlichkeit: Man muss über Medien sprechen. Medien werden wiederum auf die Objektseite von (sprachfähigen) Subjekten transferiert. Dagegen Sesink: Pädagogik ist „nicht diesseits oder jenseits von Medien möglich“ (2008, 16).\n
  • Anschluss an Wragge-Lange, Irmhild (1996): Kritische Medienerziehung als Teilaspekt der Schulpädagogik.\nEs geht Spanhel nicht um eine differenzierte Sicht auf Medien, sondern um die Reduktion des Medienbegriffs auf die „Grundstrukturen und invarianten Grundfunktionen aller Medien“\n- Verengung des Medienbegriffs auf eine techische „Repräsentation“ eines - somit - bereits außermedial bestehenden „Sinns“ (vermutlich Sprache).\n- Fixierung auf Überführung in Sprachlichkeit: Man muss über Medien sprechen. Medien werden wiederum auf die Objektseite von (sprachfähigen) Subjekten transferiert. Dagegen Sesink: Pädagogik ist „nicht diesseits oder jenseits von Medien möglich“ (2008, 16).\n
  • Anschluss an Wragge-Lange, Irmhild (1996): Kritische Medienerziehung als Teilaspekt der Schulpädagogik.\nEs geht Spanhel nicht um eine differenzierte Sicht auf Medien, sondern um die Reduktion des Medienbegriffs auf die „Grundstrukturen und invarianten Grundfunktionen aller Medien“\n- Verengung des Medienbegriffs auf eine techische „Repräsentation“ eines - somit - bereits außermedial bestehenden „Sinns“ (vermutlich Sprache).\n- Fixierung auf Überführung in Sprachlichkeit: Man muss über Medien sprechen. Medien werden wiederum auf die Objektseite von (sprachfähigen) Subjekten transferiert. Dagegen Sesink: Pädagogik ist „nicht diesseits oder jenseits von Medien möglich“ (2008, 16).\n
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  • Jede Änderung/Innovation auf dem Feld der Medialität (z.B. EInführung der Fotografie, Einführung des Films) ändert das Gesamt kultureller Gefüge; zudem sind intermediale und medienkonvergente Dynamiken einzubeziehen. + Mediatisierung ( = Konstitution) von Wahrnehmung ( + Kognition).\nD.h., jede Kultur ist immer schon auf historisch wechselnde Weise medial verfasst. -> Konstitutivität von Medialität. Kulturelle Praxen sind in Medialität, ihre Erscheinungsformen (und Materialitäten) eingelassen. Deswegen sind „Medien“ nur in Verkennung der Zusammenhänge als „Gegenstandsbereich“, etwa von Erziehung auf der Subjektseite (Erziehende, Erzogene), konzipierbar.\nDass man über Medialität in dieser Weise nachdenkt, ist nicht selbstverständlich (aufgrund des ständigen Entzugs der Medien). Medienerziehung ist älter als das Nachdenken über Medialität, zumal dieses Jahrzehnte gebraucht hat, um in den der pädagogischen Debatte um Medien Geltung zu finden (russ. Formalismus, Kanadische Schule, Neuformalismus).\n\n
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  • Jede Änderung/Innovation auf dem Feld der Medialität (z.B. EInführung der Fotografie, Einführung des Films) ändert das Gesamt kultureller Gefüge; zudem sind intermediale und medienkonvergente Dynamiken einzubeziehen. + Mediatisierung ( = Konstitution) von Wahrnehmung ( + Kognition).\nD.h., jede Kultur ist immer schon auf historisch wechselnde Weise medial verfasst. -> Konstitutivität von Medialität. Kulturelle Praxen sind in Medialität, ihre Erscheinungsformen (und Materialitäten) eingelassen. Deswegen sind „Medien“ nur in Verkennung der Zusammenhänge als „Gegenstandsbereich“, etwa von Erziehung auf der Subjektseite (Erziehende, Erzogene), konzipierbar.\nDass man über Medialität in dieser Weise nachdenkt, ist nicht selbstverständlich (aufgrund des ständigen Entzugs der Medien). Medienerziehung ist älter als das Nachdenken über Medialität, zumal dieses Jahrzehnte gebraucht hat, um in den der pädagogischen Debatte um Medien Geltung zu finden (russ. Formalismus, Kanadische Schule, Neuformalismus).\n\n
  • Medialität ist ein Rekonstruktionsbegriff. Man sieht sie nicht, kann aber ihre Strukturen anhand der Phänomene rekonstruieren. Dies impliziert (im Zeitalter Neuer Medien) die Notwendigkeit einer strukturanalytischen Medienforschung.\n
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  • Technische Medien: „Mediatisierung der Mediatisierung“ (Mersch)\n„Zum ersten Mal wird damit die Medialität zur Form in einem Medium“ (Meder 2008, 47) Meder: Die Luhmannsche Systemtheorie und der Medienbegriff. In: Fromme/Sesink (Hrsg.): Pädagogische Medientheorie. Wiesbaden, S. 13-35.\n\n
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  • Bsp. Counterstrike\n
  • Bsp. Counterstrike\n
  • Sesink: Ermächtigung des Subjekts\n
  • Sesink: Ermächtigung des Subjekts\n
  • Sesink: Ermächtigung des Subjekts\n
  • Sesink: Ermächtigung des Subjekts\n
  • Sesink: Ermächtigung des Subjekts\n
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  • Im privaten Bereich (Familie) aushandelbar\nAls pädagogisch institutionalisierte Praxis werden Konstruktionen von Gegenstandsfeldern und die damit verknüpften Erziehungsvorstellungen zu verbindlichen Bezugspunkten.\n\n
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