Social Payment
Ein Vergleich der Dienste Flattr und Kachingle



Jörg Eisfeld-Reschke
@joergeisfeld

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Auswahl des Vortrags
Was ist Social Payment?

• Social Payment ist eine Form des Crowdfundings
  und kein reines Micropayment
• Freiwillige Fin...
Vergleich beider Dienste




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• Angelehnt an Flatrate       • Eine Kombination aus
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          Umsetzungsprinzip
• Jeder einzelne Inhalt kann als   • Quasi-instutionelle Unterstü...
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• Peter Sunde, früherer      • Cynthia Typaldos, frühere
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                   Transparenz
• Der Flattr-Button zeigt an, wie   • Das Medaillion zeigt an ...
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             Nutzungskosten
• Monatliches Investment kann   • Das monatliche Investment ist
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    Anwendungsumgebung
• Der Flattr-Button ähnelt dem
  Facebook-Like-Button
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  Anwendungsumgebung
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                    Verbreitung
• Geringe vierstellige Nutzerzahl   • Geringe vierstellige Nu...
Probleme des Marktes

1. Henne-Ei-Problem zweiseitiger Märkte
   • Unbereiteter Markt
   • Konsumenten warten auf Produzen...
Probleme der Dienste

1. Zuverlässigkeit
   • Skalierbarkeit der technischen Infrastruktur
2. Transaktionskosten
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Kulturelle Probleme

1. Tabu-Thema Monetarisierung
   • Mythos der Kostenlos-Kultur
   • Anerkennung für Anbieter von Onli...
Perspektive



 Tear down
the pay wall!
    Persönliche Meinung:
    Verlage und andere Herausgeber, die Online-Inhalte du...
Perspektive

1. Verlage und weitere Anbieter von Online-Inhalten
   finden neue Geschäftsmodelle
   • Der Ansatz der pay w...
Perspektive

3. Ausweitung des digitalen Profils
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Social Payment - Ein Vergleich der Dienste Flattr und Kachingle

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Anlässlicht der 6. Socialbar in Hannover entstand der nachfolgende Vortrag zum Thema Social Payment. Im Fokus steht die vergleichende Betrachtung der Dienste Flattr und Kachingle sowie eine kritische Bestandsaufnahme der relevanten Faktoren zur Marktentwicklung.

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Social Payment - Ein Vergleich der Dienste Flattr und Kachingle

  1. 1. Social Payment Ein Vergleich der Dienste Flattr und Kachingle Jörg Eisfeld-Reschke @joergeisfeld Socialbar Hannover, 27. Mai 2010
  2. 2. Auswahl des Vortrags
  3. 3. Was ist Social Payment? • Social Payment ist eine Form des Crowdfundings und kein reines Micropayment • Freiwillige Finanzierung von Online-Inhalten „freiwillige GEZ-Gebühr“ • Early Adopters insbesondere in den DACH-Staaten
  4. 4. Vergleich beider Dienste Name • Angelehnt an Flatrate • Eine Kombination aus • Von der Community oftmals “Ka-Ching” (Geräusch einer synonym verwendet für alten Registrierkasse) und “to flatter somebody” “to jingle” (Schütteln eines Geldsacks)
  5. 5. Vergleich beider Dienste Umsetzungsprinzip • Jeder einzelne Inhalt kann als • Quasi-instutionelle Unterstützung Objekt (“Thing”) eingespeist • Das Medaillion wird auf einer werden Internetseite eingefügt • Nutzer können sogar • Mehrere Medaillons für Kommentare als Objekt unterschiedliche Bereiche oder eingespeisen Autoren sind möglich
  6. 6. Vergleich beider Dienste Gründer-Team • Peter Sunde, früherer • Cynthia Typaldos, frühere Sprecher der Pirate Bay Sun/OpenOffice-Managerin • Schwedisches Gründerteam • Amerikanisch-Deutsches Gründerteam
  7. 7. Vergleich beider Dienste Transparenz • Der Flattr-Button zeigt an, wie • Das Medaillion zeigt an wieviele oft ein Objekt geflattred wurde und wer eine Seite unterstützt • Nutzer bleiben vollständig • Nutzer kachingeln mit Namen, anonym anonym oder Spitznamen • Zahlungen zwischen Nutzern und Seiten sind nachvollziehbar
  8. 8. Vergleich beider Dienste Nutzungskosten • Monatliches Investment kann • Das monatliche Investment ist frei gewählt werden (Euro) auf fünf Dollar festgelegt • Nutzer zahlt PayPal-Gebühr • 11% PayPal-Gebühr • 10% Flattr-Fee-Gebühr • 9% Kachingle-Gebühr
  9. 9. Vergleich beider Dienste Anwendungsumgebung • Der Flattr-Button ähnelt dem Facebook-Like-Button • Wird beliebig auf einer Seite eingesetzt, standardweise unter einem Beitrag
  10. 10. Vergleich beider Dienste Anwendungsumgebung • Kachingle-Medaillion fährt als Overlay aus der Box heraus • Wird beliebig auf einer Seite eingesetzt, standardweise als Box auf Startseite
  11. 11. Vergleich beider Dienste Verbreitung • Geringe vierstellige Nutzerzahl • Geringe vierstellige Nutzerzahl • Hauptsächlich in Europa • Hauptsächlich in den DACH- Staaten und den USA • Schwerpunkt der Online- • Schwerpunkt der Online- Berichterstattung ist Deutschland Berichterstattung ist DACH
  12. 12. Probleme des Marktes 1. Henne-Ei-Problem zweiseitiger Märkte • Unbereiteter Markt • Konsumenten warten auf Produzenten • Produzenten warten auf Konsumenten 2. Transparenz • Offenlegung der Zahlungswege und des Depots 3. Transaktionskosten • Pay-in und Pay-out (PayPal) 4. Verstärkung von Prominenz • Insbesondere die etablierten Anbieter profitieren
  13. 13. Probleme der Dienste 1. Zuverlässigkeit • Skalierbarkeit der technischen Infrastruktur 2. Transaktionskosten • Pay-in und Pay-out (PayPal) 3. Technische Implementierung • Java-Script z.Zt. inkompatibel mit den gängigen sozialen Netzwerkplattformen 4. Fehlende soziale Anbindung • Erst die Verknüpfung mit sozialen Netzwerken ergibt das „Soziale“ am Teilen
  14. 14. Kulturelle Probleme 1. Tabu-Thema Monetarisierung • Mythos der Kostenlos-Kultur • Anerkennung für Anbieter von Online-Inhalten 2. Transparenz • Bewußtsein über die öffentliche Unterstützung von Online-Inhalten 3. Autor-Leser-Bindung • Notwendige Bereitschaft zur persönlichen Bindung auf beiden Seiten 4. Gefahr der Kommerzialisierung • Steuerungsmacht auf die inhaltlichen Ausrichtung
  15. 15. Perspektive Tear down the pay wall! Persönliche Meinung: Verlage und andere Herausgeber, die Online-Inhalte durch pay walls nur gegen Zahlung verfügbar machen, handeln nicht zeitgemäß und entgegen der Leserbedürfnisse.
  16. 16. Perspektive 1. Verlage und weitere Anbieter von Online-Inhalten finden neue Geschäftsmodelle • Der Ansatz der pay wall wird sich nicht durchsetzen • Social Payment erfährt eine breite Anwendung, aber nicht zur alleinigen Refinanzierung ausreichen 2. Transaktionskosten werden sinken • Es werden alternative Dienste für die Abwicklung des Payment-Verfahrens für Mikrozahlungen zur Verfügung stehen • Der Anteil der Transaktionskosten für das Payment wird weniger als zehn Prozent ausmachen
  17. 17. Perspektive 3. Ausweitung des digitalen Profils • Unterstützte Online-Inhalte bilden eine weitere Ebene unserer digitalen Identität • Es entstehen wertvolle Profildaten über unsere inhaltlichen und politischen Vorlieben 4. Große Plattformen steigen in den Markt ein • Blog-Dienste werden mindestens ihren Nutzern mind. einen Dienst für Social Payment anbieten • Ist der Markt bereitet und ausreichend attraktiv steigt Facebook mit Facebook Credits oder Google mit Google Checkout in diesen ein
  18. 18. Bei Rückfragen und Anregungen Twitter @joergeisfeld Email eisfeld-reschke@ikosom.de
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