Your SlideShare is downloading. ×
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×
Saving this for later? Get the SlideShare app to save on your phone or tablet. Read anywhere, anytime – even offline.
Text the download link to your phone
Standard text messaging rates apply

Virtuelle Fachbibliotheken - Bilanz und Ausblick

4,087

Published on

Kritik des Konzepts der Virtuellen Fachbibliotheken und Vorschläge für ihre Neuausrichtung. Kommentare sehr erwünscht

Kritik des Konzepts der Virtuellen Fachbibliotheken und Vorschläge für ihre Neuausrichtung. Kommentare sehr erwünscht

Published in: Education
1 Comment
2 Likes
Statistics
Notes
  • Kritik des Konzepts der Virtuellen Fachbibliotheken und Vorschläge für ihre Neuausrichtung. Vortrag von Jens Wonke-Stehle und Jürgen Christof auf dem 101. Bibliothekartag
       Reply 
    Are you sure you want to  Yes  No
    Your message goes here
No Downloads
Views
Total Views
4,087
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
5
Actions
Shares
0
Downloads
11
Comments
1
Likes
2
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide

Transcript

  • 1. VirtuelleFachbibliotheken -Bilanz und Ausblick Jürgen Christof / Jens Wonke-Stehle
  • 2. Bilanz und Ausblick: Vorgehen 1. Betrachtung des IST- Zustands der ViFas 2. Bewertung des ViFa- Konzepts 3. Hypothesen zur Weiterentwicklung des Konzepts als Anstoß für eine DiskussionCC-BY 2.0 Vitamin C9000 Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 2
  • 3. Ausgangslage in 2012  Das SSG-System ist im Umbruch.  Erwartungen des Förderers (DFG) und der Betreiber (Bibliotheken) auf Akzeptanz bei der Zielgruppe (ForscherInnen) nicht bzw. nur in Ansätzen erfüllt.  ViFas wurden in den Bibliotheken als Projekte aufgesetzt, die nach Auslaufen der Förderung oft stagnierten: keine Verankerung im Regelbetrieb. Ca. 15 Jahre nach Beginn der Förderung ist es an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen.Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 3
  • 4. Förderannahmen Ende der 90er Jahre  Bei den WissenschaftlerInnen besteht ein Bedarf nach integrierten Portallösungen (Anspruch: „state-of-the-art“) für die übergreifende Suche nach wissenschaftlich relevanten Informationen.  Die einzelnen Wissenschaftsdisziplinen und der jeweilige Bedarf an Informationen sind ausgesprochen heterogen, daher muss für jede Disziplin eine passgenaue ViFa entwickelt werden. => Zur Erfolgsüberprüfung der Ergebnisse auf Basis dieser Annahmen muss ein Set von Kriterien und korrespondierenden Indikatoren herangezogen werden.Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 4
  • 5. Kriterien für den Erfolg von ViFas  Grad der Durchdringung der ViFa in der jeweiligen Fachgemeinschaft Indikatoren => Nutzungszahlen, Verlinkung  Aktualität der zum Einsatz kommenden Portale Indikator => Eingesetzte Technologie, Gepflegtheit der Seiten  Grad der fachlichen Differenzierung Indikator => Fachspezifisch angepasstes ModulangebotJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 5
  • 6. Kriterium Durchdringung Indikator: Nutzungszahlen 4000 3500 3000 2500 2000 Jahr 2011: Besucher ViFaPol Besucher eDoc.ViFAPol 1500 1000 500 0Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 6
  • 7. Kriterium Durchdringung Indikator: Verlinkung 400 350 300 250 200 150 100 50 0Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 7
  • 8. Kriterium Aktualität Indikator: Technologie & Pflege Ergebnis: gemischtes Bild a) gepflegte Portale, aktuelle Technologien werden genutzt, die erläuternden Texte sind aktuell b) offensichtlich in einer Umbruchphase befindliche Portale mir mehr oder weniger ausgeprägtem Baustellencharakter c) stagnierende und defekte Portale.  Regelbetrieb umfassender Portale kann nicht von allen SSG-Bibliotheken geleistet werden  offensichtlich wenig verärgertes KundenfeedbackJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 8
  • 9. Kriterium fachliche Differenzierung Indikator: Spezialisierung der Module In 42 ViFas am Häufigsten angebotene Dienste : 1. Suche (88,1%) 2. Fachinformationsführer (71,43%) 3. Zeitschriftenverzeichnis (54,76%) keine fach- 4. Datenbankenverzeichnis (54,76%) spezifische 5. Neuerwerbungslisten (44,12%) Technik 6. Informationskompetenz (40,48%) notwendig 7. Dokumentenserver (38,1%) 8. Themenportale (28,57%)Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 9
  • 10. Exkurs: eigene Nutzerstudien Akte20.09 Rechercheverhalten Nutzerstudien: Qualitative  sehr fokussiertes Repertoire an Interviews mit der intuitiven und erprobten Zielgruppe, Werkzeugen nur Hinweise, nicht (OPAC, Google, Wikipedia) generalisierbar, abe r in  Skepsis gegenüber weiteren Übereinstimmung Anwendungen mit Erfahrungen  Sorge vor Mehrarbeit von Kolleginnen und Kollegen.Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 10
  • 11. Exkurs: eigene Nutzerstudien Akte20.09 Was schreckt NutzerInnnen ab? Nutzerstudien: Qualitative Interviews mit der  Unübersichtliche Seiten Zielgruppe,  nichtintuitive Nutzerführung nur Hinweise, nicht generalisierbar, abe  Verwaiste Seiten oder veraltete Texte r in  Broken links Übereinstimmung mit Erfahrungen  Wenig einladender Kontaktbereich von Kolleginnen und Kollegen.  Alles in ViFas vielfach gegebenJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 11
  • 12. Zwischenfazit Annahme: Bedarf nach integrierten Portallösungen Befund:  geringe Nutzung, geringe Verlinkung  z.T. deutliche Verschleißerscheinungen Annahme: für jede Disziplin eine passgenaue ViFa Befund  Hauptangebote technisch fachunspezifisch Was folgt daraus für unsere Arbeit?Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 12
  • 13. Schluss A) Fehlschlag, abschalten  Der Erfolg der ViFas ist in allen Dimensionen gering  Bedürfnis und Angebot kamen nicht zusammen  Das Konzept der Virtuellen Fachbibliotheken ist damit offensichtlich gescheitert. ViFas sollten abgeschaltet werden. CC-BY 2.0 Peter KaminskiJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 13
  • 14. Schluss B) Annahmen überprüfen!CC-BY 2.0 cogdogblog Annahmen überdenken! Nicht der Ansatz ein elektronisches Angebot zu erstellen, sondern die Annahmen müssen überdacht werden. Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 14
  • 15. Neue Annahmen Was ist zu tun? 1. Durch Modularisierung der Portale reagieren Bibliotheken flexibler auf Nutzerbedürfnisse und die Wartung wird erleichtert. 2. Durch Verbesserung der Abstimmung mit etablierten Angeboten werden deren Effekte von Vifas für ihre eigenen Zwecke mitgenutzt. 3. Durch Konzentration auf bibliothekarische Stärken realisieren Bibliotheksportale ihre Potentiale effektiver.Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 15
  • 16. 1. Modularisierung Einzelne Aufgaben in eigenständige Module auslagern, die an- und ausgeschaltet werden und leichter nach- und mitgenutzt könnten.  verteilt Aufwand der Entwicklung  erleichtert Anpassbarkeit Erfolgskriterium: Aktualität des Portals, Verbreitung einzelner Module, Zunahme der NutzungJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 16
  • 17. Beispiel ModularisierungJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 17
  • 18. 2. Verbesserung der Abstimmung 1. Bibliotheken haben nicht die Ressourcen, um mit kommerziellen oder größeren community-basierten Angeboten zu konkurrieren. 2. Konkurrenz ist daher der falsche Weg 3. Besser: wenn Bibliotheken deren Vorteile nutzen und zu einer Arbeitsteilung kommen würden  optimiert insgesamt das den NutzerInnen zur Verfügung stehende Angebot  Verstärkt die Wahrnehmung unserer AngeboteJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 18
  • 19. „Im Netz, statt gegen es “ 1. Unsere Aufgabe ist die Versorgung mit Informationen 2. Unsere NutzerInnen verwenden primär Suchmaschinen 3. Unsere Inhalte sollten von diesen gefunden werden Wir müssen unsere Daten für möglichst viele Suchanwendungen öffnen. Kriterium: erhöhte Zugriffe, Traffic von SuchmaschinenJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 19
  • 20. Beispiel Vier Zeilen HTML - und Google Scholar indexiert ihren OPUS- Dokumentenserver: <meta name="citation_title" content="Women as Builders of Alternative Futures"> <meta name="citation_author" content="Masini, Eleonora"> <meta name="citation_publication_date" content="1993"> <meta name="citation_pdf_url" content="http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2012/384 1/pdf/011.pdf"> Jeder Volltext auf einem Repositorium, der in einer Trefferliste einer Suchmaschine gefunden wurde, ist ein Anker unserer Institution im Netz.Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 20
  • 21. BeispielJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 21
  • 22. 3. Fokus auf Kernkompetenzen  Wir sind dann in der Lage, sehr gute Angebote zu machen, wenn wir auf unsere Kernexpertise zurückgreifen können  die Leistung der Bibliotheken ist das Bereitstellen und Aufbereiten von Metadaten – im und für das Netz. Ein Handlungsfeld kann Linked (Open) Library Data sein. Kriterium: im Verhältnis höhere Zugriffe auf Module, die Daten bereitstellen als auf die SucheJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 22
  • 23. Beispiel Linked Data Webservices der ZBW in EconBiz und EconStorJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 23
  • 24. Fazit: Kriterien für die Neuausrichtung  Kriterium Modularisierung - Indikatoren: Aktualität des Portals, Verbreitung einzelner Module, Zunahme der Nutzung  Kriterium Abstimmung - Indikatoren: Traffic von Suchmaschinen und anderen Webanwendungen, Zunahme der Nutzung  Kriterium Kernkompetenzen - Indikator: Zunahme der Nutzung vor allem der Module, die Daten bereitstellenCC-BY 2.0 jayneandd Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 24
  • 25. Vielen DankJürgen Christof Jens Wonke-Stehle040 / 4 28 38-2227 040 / 4 28 38-2224christof@sub.uni-hamburg.de wonke@sub.uni-hamburg.de Von-Melle-Park 3 20146 Hamburg www.sub.uni-hamburg.deJürgen Christof und Jens Wonke-Stehle | 101. Bibliothekartag, Hamburg | 23.5.2012 | 25

×