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eGender: Heike Wiesner
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eGender: Heike Wiesner

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Der Vortrag geht der Frage nach, inwieweit die Kategorie „Geschlecht“ sich auf Aufbau, Struktur und Durchführung von virtuellen Lern- und Lehrumgebungen auswirkt. Er bietet einen Einblick in das …

Der Vortrag geht der Frage nach, inwieweit die Kategorie „Geschlecht“ sich auf Aufbau, Struktur und Durchführung von virtuellen Lern- und Lehrumgebungen auswirkt. Er bietet einen Einblick in das Konzept Gender und zeigt auf, wie es gelingen kann, Erfolgskriterien für Chancengleichheit im Bereich multimedialen Lehrens und Lernens zu entwickeln und umzusetzen. Die Kategorie „Geschlecht“ in virtuelle Lehr- und Lernumgebungen systematisch einzuführen, beinhaltet somit das Anliegen geschlechterbewusste Sichtweisen in alle Lernmodule und Lerneinheiten einzubeziehen. Was sind Kriterien für eine gendersensible virtuelle Lehre? Wie lassen sich Gender-Themen in eine Fachdisziplin integrieren, deren inhaltliche Ausrichtung auch auf technische Handlungsfelder trifft, die ohne sichtbare Bezugnahme zur Kategorie Gender entwickelt wurden? Entscheidend für die Akzeptanz und die kreative Nutzung von Multimedia im Hochschulkontext ist, dass sich die Nutzenden mit der Technologie komfortabel und vertraut fühlen. Das setzt aber auch voraus, dass eigene Gestaltungsmöglichkeiten konkret erfahrbar werden. Wenn die stark gesellschaftlich geschlechtsdualistische Trennung in vielen Arbeitskontexten zwischen den technisch Versierten einerseits und den technisch weniger Versierten nicht in Bewegung gebracht werden kann, so ist zu befürchten, dass virtuelle Angebote nicht zu einer Überwindung, sondern zu einer Verfestigung geschlechtsdualistischer Zugänge zur Informationstechnik führen wird. Eine genderbewusste Konzeption virtueller Lehr- und Lernangebote kann diesem Prozess konstruktiv entgegenwirken.

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  • 1. Gender Aspekte in multimedialem Lehren und Lernen Prof. Dr. Heike Wiesner Harriet Taylor Mill- Institut der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
  • 2. Gliederung
    • Kurze Einführung in den Gender-Diskurs
    • Kurze Einführung in den eLearning-Kontext
    • Gender Aspekte in multimedialem Lehren und Lernen
    • Fazit
  • 3. Kurze Einführung in den Gender-Diskurs
  • 4. Der Diskurs um die Kategorie Gender
    • Sex versus gender (biologisches versus soziales Geschlecht)
    • De/construction sex and gender („Geschlechterinszenierungen“)
  • 5.
    • Innerhalb der Frauen- und Geschlechterforschung lassen sich immer noch viele Ansätze aufführen, die den Ansatz “geschlechtsspezifische Unterschiede“ verfolgen. ( Geschlechterdifferenzansatz )
    • Ansätze, die sich gegen Differenzansatz wenden, fanden erst ab den 90er Jahren Eingang in die Debatte. Es wird in diesen Ansätzen von “Geschlechterinszenierungen“ (Wiesner 2002) und der „kulturellen Einschreibung von Geschlecht“ (Haraway 1995; Butler 1995) gesprochen (Geschlechterinszenierung)
  • 6. Geschlechter differenz versus Geschlechter inszenierung Beispiel Ansätze in der Schulforschung
    • Viele Schulforschungsansätze gehen von einer Geschlechter differenz aus:
    • d.h. den Jungen wird per se naturwissenschaftliche und den Mädchen sprachliche Kompetenzen zugeordnet. Und die Realität bestätigt im Kern diese Setzung.
    • Die neuere Geschlechterforschung im Bereich der Schulforschung wendet sich gegen den Differenzansatz und geht von einer Geschlechterinszenierung aus:
    • Elisabeth Frank (1995,115) hat nachgewiesen, das schriftliche Arbeiten in Physik besser benotet wurden, wenn nicht bekannt ist, das sie von einem Mädchen kommen.
    • Zudem stellte sich heraus, dass an Mädchen nur in einem anonymisierten Verfahren die Bestnote15 Punkte vergeben wird:
    • „ Völlig wider die Natur scheint für die Mädchen die Note 15 Punkte in Physik (…). Diese Situation ändert sich allerdings im anonymen zentralen Physikabitur “
  • 7. Kurze Einführung in den eLearning-Kontext
  • 8. Definition
    • Eine Lernplattform ist eine Software für die Organisation und Betreuung webunterstützten Lernens (eLearning)
  • 9. Funktionsbereiche Lernplattform Anmeldung Mailsysteme Kurse Teilnehmer- verwaltung Chat Gruppenarbeit
  • 10. Funktionsbereiche webbasierter Lernplattformen
    • Inhaltsebene: Präsentationen von Inhalten (Text, Grafik, Bild, Ton, Film, etc.)
    • Kommunikationswerkzeuge:
      • Asynchrone Werkzeuge wie z.B. E-Mail, Wikis und Foren
      • Synchrone Werkzeuge wie z.B. Chat, ICQ
  • 11. Funktionsbereiche webbasierter Lernplattformen
    • Werkzeuge zur Erstellung von Aufgaben und Übungen
    • Evaluationsinstrumente (u. a. Umfragen)
    • Administration (von Lernenden, Inhalten, Kursen, Lernfortschrittskontrollen, Zeit- und Terminmanagement)
  • 12. Trends
    • Zielgruppenorientierung (Partizipative Lernplattformentwicklung)
    • E-Learning als Ergänzung des herkömmlichen Lernens
      • Kommunikations- und Informationsbeschaffungsmedium
      • Blended Learning , d.h. systematischer Einsatz der Vorteile von Präsenzveranstaltungen und eLearning
      • Ergänzung und Vertiefung zum herkömmlichen Lernen (u. a. Unterstützung von Gruppenaktivitäten und dem Selbststudium)
  • 13. Gender Aspekte in multimedialem Lehren und Lernen
  • 14. eLearning und Gender
    • Abbruchquote von eLearning Angeboten liegt (in der BRD) bei ca. 70 %
    • Anmeldequote von Frauen ist deutlich geringer als bei Männern
    • Abbruchquote von Frauen ist höher als bei Männern
  • 15. 10 Punkte Plan zur genderbewussten Gestaltung von virtuellen Lernangeboten
  • 16. Das gendersensitive Lernmodul…
    • beinhaltet eine gendersensible und transparente (An-)Sprache
    • bietet einen umfangreichen "(Sozio-)Technischen Support“
    • hat eine gute (zeitsparende) Navigation
    • berücksichtigt unterschiedliche (technische und inhaltliche) Kenntnisstände sowie Lebens- und Arbeitsumstände der Nutzer/innen
    • bietet einen übersichtlichen Einblick über alle und in alle Kursmodule (Meta-Plan)
    • gibt Auskunft über gemeinsame Termine und den zeitlichen Umfang von spezifischen Online-Meetings/ Aufgabenstellungen
    • Das genderbewusste Lernmodul besitzt ein didaktisches genderbewusstes Lernkonzept
    • beinhaltet vielseitige, flexible, interaktive und anonymisierte Lernangebote
    • Bietet vielfältige interaktive (moderierte) Kommunikationsangebote
    • enthält Anerkennungsstrukturen
    (Die 10 wichtigsten Regeln!)
  • 17. Das genderbewusste Lernmodul beinhaltet eine gendersensitive transparente (An-)Sprache! (Regel 1)
    • Personenbeschreibungen bieten einen Überblick über die Personen, die an dem Lernmodul beteiligt sind (Dozent/in, Techniker/in, Tutor/in, etc)
    • z.B. eine Einstiegsseite auf der neue (!) interessierte Nutzer/innen beiderlei Geschlechts freundlich begrüßt werden (sollten)
    • Falls das Angebot regelmäßig evaluiert und oder kontrolliert wird, sollte dies in den betroffenen Bereichen ausgewiesen werden.
    • Hinweis im Lernmodul: Gender Mainstreaming-Strategien werden verfolgt
  • 18. (Konstruiertes) Good-Practice Beispiel: Personenbeschreibung/Arbeitsschwerpunkte Name und vollständige Adresse zu erreichen: Feste Sprechzeiten angeben! Werdegang Zuständigkeiten/Funktion Forschungsschwerpunkte Publikationen
  • 19. (Konstruiertes) GoodPractice-Beispiel:Erstbesucher/innen Erstbesucher/innen
  • 20. Das genderbewusste Lernangebot bietet einen umfangreichen „Sozio-Technischen“ Support (Regel 2 )
    • die gängigen Hilfestellungen wie Email, Fax, FAQ
    • aber auch die weniger üblichen Hilfestellungen, wie hilfsbereite Avatare, kontextsensitive Hilfen
    • Telefon
    • direkte aktive Ansprache seitens der Techniker/innen, Administrator/innen (zu abgesprochenen Zeiten)
  • 21. GoodPractice-Beispiel - Avatar
  • 22. GoodPractice-Beispiel - Telefonauskunft
  • 23. Interviews: Teilnehmerinnen eines Lernmodul (EEEYMS)
    • „ Ein Anruf, und dein Problem ist in der Regel gelöst. Viele Probleme lassen sich viel einfacher am Telefon beschreiben. Du kannst dann einfach direkt (am Modul) weiterarbeiten. Bis eine Antwort per Mail kommt, die dann auch wirklich das Problem löst, das kann einfach dauern– und das frustriert irgendwie, denn du willst ja direkt weitermachen.“
    • „… bei mir ist es so, dass ich gerne öfter das Telefon für Hilfestellungen benutzen möchte. Das geht aber leider nicht. … Ich arbeite nun einmal hauptberuflich und habe noch ein Kind zu versorgen, ich kann einfach nicht während der Arbeit anrufen. Und wenn ich zu Hause bin, dann ist der Telefonservice einfach nicht mehr gegeben. Bleibt nur die Mail und damit auch die Warterei auf eine Antwort …“
  • 24. GoodPractice-Beispiel: Open Source-Browser
  • 25. Das genderbewusste Lernangebot hat eine gute (zeitsparende) Navigation (Regel 3)
    • Navigationsbäume sollten den Umfang von maximal 7 Unterverzeichnisse nicht überschreiten
    • Kreative (graphische und textuelle) Navigationshilfen erleichtern den Einstieg
    • Ein direkter erneuter Einsteig wird durch die Navigationshilfe “zuletzt besuchte Seite“ unterstützt
    • Navigationserklärungen, die sich an den Alltag der Nutzenden orientieren, optimieren das Navigationsverhalten (Alltagsbeispiele)
    • Statusebene und Inhaltsebene müssen ausdifferenziert werden und aufeinander bezogen verlinkt sein („who is who“, Glossar)
  • 26. Goodpractice Beispiel: Navigation unten rechts Erklärung, oben links Navigationsbaum
  • 27. GoodPractice-Beispiel – Navigationserklärung Stichwort: „Barrierefrei“; Diversity-Strategien schöne Navigationserklärung
  • 28. interaktiveNavigationshilfe
  • 29. GoodPractice-Beispiel – Navigationserklärung Stickwort: „Arbeitsplatznähe“ Hyperlink Ulicampus
  • 30. GoodPractice-Beispiel - Navigationstips GoodPractice-Beispiel – “zuletzt besuchte Seite“
  • 31. Das genderbewusste Lernmodul berücksichtigt unterschiedliche (technische und inhaltliche) Kenntnisstände sowie Lebens- und Arbeitsumstände der Nutzer/innen (Regel 4)
    • Weiterführende Hinweise, z.B. Handhabung zum Lernmodul, das Arbeiten mit Datenbanken, etc.
    • Spezielle Angebote für Eltern, weiterführende Informationen
    • Ein flexibler Einstieg in gemeinsame Arbeitszusammenhänge ermöglicht den inhaltlichen Quereinsteig von Nutzenden (full- or part-time job)
  • 32. GoodPractice-Bsp.: inhaltliche Vorkenntnisse und technische Ausstattung
  • 33. link Goodpractice Bsp. Hyperlinktext
  • 34. Das genderbewusste Lernangebot bietet einen übersichtlichen Einblick über alle und in alle Lernmodule (Meta-Plan) (Regel 5)
    • Mit einem Blick sollte sich das gesamte Lernmodul erschließen
    • Mit einem „Mausklick“ sollte eine Übersicht über die einzelnen Kursangebote erscheinen
    • In einer Übersicht sollten alle Ziele, Aufgaben und Möglichkeiten des Lernmoduls beschrieben werden
  • 35. GoodPractice-Bsp.: Gesamtübersicht und Teilübersicht (Insel- oder Kosmos-Beispiele)
  • 36. GoodPractice-Bsp.: Kursübersicht
  • 37. Das genderbewusste Lernangebot gibt Auskunft über gemeinsame Termine und den zeitlichen Umfang von spezifischen Online-Meetings/ Aufgabenstellungen (Regel 6)
    • Eine stets aktualisierte Terminleiste und Zeitskala…
    • ermöglicht den Nutzer/innen einen dezidierten Überblick und Umfang über alle (anstehenden) Aktivitäten und “Arbeitspakete“
    • ermöglicht eine individuelle Kursplanung (Full-time/Part-time study)
    • gibt den Studierenden von Anfang an (!) die Möglichkeit sich für oder gegen einen Kurs zu entscheiden
    • erhöht die Kursbindung durch Planungssicherheit (auf allen Seiten)
  • 38. GoodPractice-Bsp: Aktualisierte ausgewiesene Terminleiste
  • 39. GoodPractice-Beispiel: Flexibilität
  • 40. Das genderbewusste Lernmodul besitzt ein didaktisches genderbewusstes Lernkonzept (Regel 7)
    • Das didaktische Konzept wird in den meisten Lernmodulen leider nicht beschrieben – warum eigentlich nicht?
    • Die Studierenden könnten sich von Beginn an für eine Lernform entscheiden:
      • Selbstlernprogramm
      • Online-Seminar
      • Blended Learning
    • Die Studierenden könnten sich für bestimmte Lernprozesse entscheiden:
      • Aufnehmendes Lernen
      • Entdeckendes Lernen
      • Kooperatives Lernen
  • 41. PBL-Ansatz
    • Die EEMYS-Evaluation hat ergeben, dass die Studierenden den „problem based learning“-Ansatz sehr schätzten, das Gefühl hatten, „ sehr viel gelernt zu haben“, und die anfängliche Skepsis gegenüber der Gruppenarbeit vollständig abgebaut hatten.
  • 42.  
  • 43. Dazu eine typische Aussage einer interviewten Teilnehmerin:
    • “ Without group work I don't think I would have managed the course“
    • Modules “offered excellent experiences in communicating and learning with colleagues from different countries“
  • 44. Neue (gendersensitive) Lernkultur Für eine neue geschlechterbewusste Lernkultur Interdisziplinarität; semesterübergreifend Projektorientierte, konstruktivistische Teamarbeit fördern (gestaltbare) digitale Medien verwenden (Neue) Themen finden, die technische & kommunikative Kompetenzen erfordern
  • 45. Neue geschlechterbewusste Themen erschließen…
    • Lehrveranstaltungen (Beispiel Wirtschaftsinformatik)
    • Anstatt der üblichen LV-Themen wie „ Geschäftsoptimierung in der Automobilindustrie…“ neue LV-Themen erstellen, wie z.B.:
      • im Schwerpunktfach Projekt zum Themenfeld „eLearning und gender“ (Aufsetzen eines Kommunikationstools zum Kooperativen Lernen unter der Kategorie Geschlecht)
      • Projektwoche zum Themenfeld „Virtuelle europäische Teams“ (Entwicklung und Implementation eines Wissensmanagementsystem zur Unterstützung von internationalen virtuellen Teams im Kontext von Diversity)
      • Erstellung einer Informations- und Kommunikationsplattform für internationale Student/innen
  • 46.  
  • 47.  
  • 48. Das genderbewusste Lernangebot beinhaltet vielseitige, flexible, interaktive und anonymisierte Lernangebote (Regel 8)
    • Die anonymisierte (und kreative) Lernfortschrittsüberprüfungen enthalten
    • Die sich an den Arbeitswelten der Nutzenden anlehnen
    • Die geschlechterbewusste Beispiele und Metaphern aufgreifen
    • Die vielseitige (Experimentier-)Anteile enthalten
  • 49. GoodPractice-Beispiel – Lernfortschrittskontrolle
  • 50. GoodPractice-Beispiel für „Aufnehmendes Lernen“ Ein sehr anschauliches Beispiel! Modul Ravi Zum Abspielen: Link auf Flash Animation
  • 51. GoodPractice-Beispiel geschlechtersensitive De/konstruktionen von Arbeitsplätzen und Metaphern
  • 52. Goodpractice Bsp. alltagsnahe Beispiele „ Überlagerung von Wellen“ erläutert am Beispiel der Seifenblase
  • 53. GoodPractice-Beispiel – Interaktives Lernangebot Link Link
  • 54. GoodPractice-Beispiel – Interaktives Lernangebot
  • 55. Das genderbewusste Lernangebot bietet vielfältige interaktive (moderierte) Kommunikationsangebote (Regel 9)
    • Die zwei häufigsten Angebote waren:
    • Synchrone Kommunikationsform (Chatroom)
      • Informelle Chatrooms erhöhen die (statusgleiche) Kommunikation unter den Nutzenden („Brainstorming“)
      • Moderierte Chatrooms unterstützen den Vernetzungs- und Kooperationsprozess
    • Asynchrone Kommunikationsform (Internetforum)
      • moderierte (!) Internetforen können Arbeits-(Gruppen-)Prozesse unterstützen
  • 56. Goodpractice Beispiel: Kommunikation Terminabsprachen? Nachbesprechungen?
  • 57. Goodpractice Beispiel: Kommunikation: Forum
  • 58. Goodpractice Beispiel: Eigene Beiträge einstellen
  • 59. Das genderbewusste virtuelle lernangebot enthält Anerkennungsstrukturen (Regel 10) ... denn Wertschätzung und Anerkennung motiviert zum Weitermachen!
  • 60. Fazit
    • DIE TECHNIK: „Einsatz gestaltbarer Technologien fördern“; Technik als didaktischer Akteur (Wiesner-Steiner 2005)
    • DIE EVALUATION: Evaluation dient als sog. passages point zwischen Didaktik und Technik
    • DIE DIDAKTIK: „Flexibles und konstruktivistisches Lernen und Lehren ermöglichen und genderbewusst reflektieren“
    • DIE THEMENWAHL: Die Neu/Inszenierung von Geschlecht und Technik innerhalb der Lernmodule
    • Ein an der Kategorie Gender orientierter Technikentwicklungsprozess kann dazu verhelfen virtuelle Lehr- und Lernangebote erfolgreich zu gestalten!
  • 61. www.heike-wiesner.de [email_address] Herzlichen Dank!
  • 62. (Just in case…) Aufgabenstellung: Bitte rufen Sie eine Ihnen bekannte virtuelle Lerneinheit auf und analysieren Sie diese unter dem Aspekt „gender“
    • beinhaltet eine gendersensible und transparente (An-)Sprache
    • bietet einen umfangreichen "(Sozio-)Technischen Support“
    • hat eine gute (zeitsparende) Navigation
    • berücksichtigt unterschiedliche (technische und inhaltliche) Kenntnisstände sowie Lebens- und Arbeitsumstände der Nutzer/innen
    • bietet einen übersichtlichen Einblick über alle und in alle Kursmodule (Meta-Plan)
    • gibt Auskunft über gemeinsame Termine und den zeitlichen Umfang von spezifischen Online-Meetings/ Aufgabenstellungen
    • Das genderbewusste Lernmodul besitzt ein didaktisches genderbewusstes Lernkonzept (Themenstellung; Themenwahl)
    • beinhaltet vielseitige, flexible, interaktive und anonymisierte Lernangebote
    • Bietet vielfältige interaktive (moderierte) Kommunikationsangebote
    • enthält Anerkennungsstrukturen
    (Die 10 wichtigsten Regeln!)