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eGender: Britta Schinzel

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eGender: Britta Schinzel eGender: Britta Schinzel Presentation Transcript

  • „ Gender und e-Learning“ Delta3 ExpertInnen Workshop Semperdepot 18.04.2006 Britta Schinzel
  • Inhalt
    • Definitionen
      • Geschlecht - Gender
      • Gender Mainstreaming
      • Ziele gendersensitiver Orientierung
    • Hintergründe
      • Allgemeine Ergebnisse zu Gender und Neue Medien...Stereotype?
      • Systematisierungen
    • Handlungsfelder und Massnahmen
      • Gendergerechte = diversitätsgerechte Gestaltung, Mediendidaktik und Nutzung von Lehr-/Lernmedien
    • Checklisten für Evaluation
  • Geschlechterkonzept allgemein Berszinski, Sabine; Messmer, Ruth; Nicoleyczik, Katrin; Remmele, Bernd; RuizBen, Esther; Schinzel, Britta; Schmitz, Sigrid; Stingl, Benjamin; Swadosch, Raphaela; Vossen, Sabine (2002): Geschlecht (SexGender): Geschlechterforschung in der Informatik und an ihren Schnittstellen; FIfFKo 3, 2002.
    • konstruktivistische Arbeitshypothese: Geschlecht als dynamische Einheit von in Wechselwirkung aus biologischem und (auch dessen) soziokultureller Formung Hergestelltem (Fausto Sterlings Embodymenttheorie )
    • setzt Konzepte von “männlich” oder “weiblich” nicht voraus, sondern fragt z.B. danach,
    • ob die Lernenden (o. Lehrenden!) Annahmen darüber haben, was “Mann” oder “Frau” im Zusammenhang mit neuen Medien bedeutet,
    • ob bzw. wie sie sich als solche inszenieren, und
    • ob bzw. wie diese veränderlich/veränderbar sind.
  • Historische Abfolge des Versuchs zur Integration von Frauen in die Wissenschaft
    • Frauenförderung (Defizitansatz)
    • Gleichstellungspolitik, Gleichberechtigung (allerdings auf androzentrisch geprägten Strukturen)
    • Chancengleichheit (nimmt bereits unterschiedliche Ausgangslagen in den Blick)
    • Gender Mainstreaming, Managing Diversity, Total E-Quality
  • GM-Vorgehensempfehlungen des Europarats
    • Statt isolierter Frauenförderung Verlagerung der GM-Aufgabe in den Bereich der politischen usw. Akteure, als Querschnitts- und Gemeinschaftsaufgabe
    • leitungsnahe Ansiedelung des GM-Prozesses mit klaren Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten
    • bezieht sich auf alle Aktionen, Maßnahmen, Entscheidungen unter der Geschlechterperspektive, auf unterschiedliche Ausgangsbedingungen der und Auswirkungen auf die Geschlechter
    • fördert Entwicklung von Kooperationsstrukturen und innovative Formen der Zusammenarbeit,
    • Vermittlung von Gender-Kompetenz und -Sachkenntnis durch Bewusstseinsbildung und Schulungen,
    • Forschungsarbeiten und Statistiken zu Geschlechterverhältnissen
  • Ziele des GM laut BMBF in D
    • Veränderung der Fachinhalte, -methoden, -sichtweisen und Lehrinhalte weg von androzentrischen Prägungen
    • Intitiierung interdisziplinärer Herangehensweisen und Methoden aus fachimmanentem Blickfeld heraus
    • Theoriebildung, Problemlösung und Anwendung sollen integriert werden, sich im Spannungsfeld zwischen erkenntnistheoretischen und handlungsorientierten Fragestellungen bewegen und die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaftsentwicklung und gesellschaftlichem Wandel thematisieren.
    • Impulse für eine Neukonzeptualisierung im gegebenen Feld auslösen
    • Und zu konkreten Anwendungen führen
    • in kulturellen, sozialen und Macht- Relationen
    • Durch die Interaktion der Subjekte
    Gender wird konstruiert:
    • in gendered Strategien
    • In Inkorporierung von gender in Konstruktionen von Technologie, Wissenschaft und Kunst
    Gender erscheint: Konstruktiver Realismus Konstruktiver Realismus: Sigrid Schmitz, Ruth Messmer
  • Relevante Geschlechterkonzepte für NM
    • Erfordert Elemente neuerer Geschlechterdiskussion
    • Prozessualisierung,
    • Relationierung,
    • Beziehung auf die Handlungsebene
    • Einbezug symbolischer Codierungen
    • Arbeitsmittel (für die Evaluation) ist das “ Personalausweis - Geschlecht ” (C. Hellferich): Für “Personen, deren Geschlecht im Personalausweis mit weiblich/männlich angegeben ist” verwende ich im folgenden die abkürzende Sprechweise: Frau/Mann.
  • Was haben Neue Medien und Geschlecht miteinander zu tun?
    • Technik und ihre Produkte siedeln sich in sozialen Kontexten an und sind an der Gestaltung dieser Kontexte beteiligt
    • IuK-Technologien besonders stark sozial wirksam und „vergeschlechtlichend“
    • Geschlecht und Medien/Technik sind keine festen Größen, sondern Teile dynamischer sozialer Realität
    • Individuen bewegen sich in einem Prozeß des gendering, und Technik/Medien sind immer gendered
    Britta Schinzel
    • Britta Schinzel Medien in der Lehre, Innsbruck 6.6.01
    • Sind beides soziale Errungenschaften
    • Konstituieren sich wechselseitig
    • Ändern sich historisch
    • Sind beide offen für Interpretation und Variation durch Individuen
    Ko-Konstruktion Gender Technology Ko-Konstruktion: Wendy Faulkner
  • Ziele der Genderorientierung in e-learning-Projekten
    • Blick für “Geschlecht” als Wahrnehmungs- und Unterscheidungskategorie schul en, um
    • Gendering der multimedialen Repräsentationen und Kommunikationsangebote zu entschlüsseln oder als Planende und Entwickelnde zu vermeiden
    • Kritische Interventionen zum Einfluss der Neuen Medien auf die symbolische Geschlechterordnung aus der Perspektive der unterschiedlichen Fachdisziplinen
    • Entwicklung von Bewertungskompetenz durch Mehrperspektivität, Berücksichtigung von Diversity, Kontexten, Kontingenzen, Interdisziplinarität
    • Grundlagen für Gendersensitive Gestaltung, Mediendidaktik und Nutzung von Lernmedien fehlen noch, (z.B. gendersensitive/r Auswahl und Gebrauch von Lehr/Lernplattformen?)
    • Aber: Mit adäquaten Definitionen fängt es an!
    • Vorgehen erfordert
    • Theorieleitung: mit Bezug auf die Relation zwischen Geschlecht, Informationstechnik und Mediendidaktik
    • vorhergehende Analyse von bereits bekannten einwirkenden Effekten
    • Evaluation und Validierung von e-learning Projekten
  • (Genderadäquate) Definition von Medienkompetenz ( Baacke 1997)
    • kommunikative Kompetenz
    • Erfassung und Bewertung komplexer medienkommunikativer Zusammenhänge
    • Fertigkeiten in der Handhabung der neuen Technologien
    • kritisches Urteilsvermögen, um verantwortlichen Umgang mit den Medien zu entwickeln, gezielt und bewusst Medienangebote auszuwählen
    • Fähigkeit, die Neuen Medien als Werkzeuge aufgabenangemessen einsetzen zu können
    • und sich mit Hilfe der Medien Lebenswelten anzueignen und sie mit zu gestalten.
  • 1. Ziele gendersensitiver e-learning-Projekte
    • Verhinderung negativer Wirkungen:
    • v.a. der Vertiefung der Geschlechterordnung durch den Einschub der digitalen Medien und ihrer androzentrischen Zurichtung für die e-Lehre
      • Durch Schulung der Sicht auf für “Geschlecht” als Wahrnehmungs- und Unterscheidungskategorie bei Entwickelnden, Lehrenden und Studierenden
      • Entwicklung von Bewertungskompetenz durch Mehrperspektivität, Berücksichtigung von Diversity, Kontexten, Kontingenzen, Interdisziplinarität
  • 2. Ziele gendersensitiver e-learning-Projekte
    • Möglichkeit der Instandsetzung positiver Wirkungen:
      • Entwicklung von Medienkompetenz
      • Veränderung der Fachinhalte, -methoden, Sichtweisen und der Lehrinhalte weg von androzentrischen Prägungen
      • interdisziplinäre Herangehensweisen und Methoden
      • Integration von Theoriebildung, Problemlösung und konkreten Anwendungen,
      • zwischen erkenntnistheoretischen und handlungsorientierten Fragestellungen,
      • Thematisierung der Wechselwirkungen zwischen Wissenschaftsentwicklung und gesellschaftlichem Wandel
  • Unterschiedliche Medienerfahrungen: Geschlechtsspezifische Sozialisation mit NM
    • Unterschiedliche Computernutzung schon in der Schule, in Computerkultur, ebenso später, arbeiten aber gleich viel damit
    • Vorbilder
    • In Pubertät bildet sich Computerkompetenz als Stabilisierungsfaktor für Männlichkeit heraus
    • Folgen in koedukativen Situationen
    • Vorwiegend Männer formen die IT -> Struktur und Anwendungen reflektieren eher bestimmte „männliche“ Lebens- und Wahrnehmungsweisen
  • Frauen im Internet
    • Frauen sind gleich kompetent beim Gebrauch des Internet und nutzen es gleich häufig (aber nicht gleich lang)
    • Frauen sind seltener Diskussionpartnerinnen in mailinglists, news-groups oder chats,
    • sind weniger oft Inhaberinnen von Homepages
    • weniger Präsentationen von Projekt- oder Publikationsbeschreibungen von Frauen,
    • Ausnahmen: frauenspezifische Foren und frauenspezifische Themenfelder: Frauenkultur im Ghetto, ein abgetrenntes Terrain innerhalb der Männerkultur
  • Empirie zeigt verschiedene Schreib- und Kommunikationsstile im Internet
    • Männer reagieren häufiger den Dialog beendend, Beschränkung auf Wesentliches, Richtigkeit, Problemlösungsangebote, stellen Behauptungen auf, widersprechen, beleidigen, flamen
    • Frauen häufiger diskussionsbereiter, halten Diskussion in Gang, fragen, geben zu, etwas nicht zu wissen, erkundigen sich nach der Meinung der anderen, diplomatischer, formulieren in Frage stellend und höflicher
    • Report Tech-Savvy der American Association of Women: Das gebrochene, ambivalente Verhältnis von Mädchen zu Neuen Technologien scheint teilweise gerechtfertigt, nicht wegen Ängstlichkeit und Inkompetenz.
    • Passivität, Redundanz, Brutalität und gleichzeitige Unsinnlichkeit seien Schwachpunkte. Die Computerszene müsse integrativer, offener, vielseitiger werden
  • Erklärungen für Ausschluss in Netzen
    • Strukturelle Gründe: Zugang im professionellen Bereich
    • Symbolische Gründe:
      • geschlechtsspezifische Kommunikationsstile verdrängen Frauen aus Kommunikationssituationen
      • Anmache und Agressivität (flaming) führen zum Rückzug der Frauen
      • Tendenz zur Ästhetisierung von Information, um im Internet (bei Millionen homepages) aufzufallen:
        • Arkadische Oberflächen, narzisstisch-stilisierte Präsentation vs. Brauchbarkeit und Nützlichkeit
      • Medienkultur als Spiel kultur vs. sinn- und zweckbezogenes Arbeiten
  • Gendereffekte bei der online Kommunikation werden beeinflusst durch (Herring behindernder vs. unterstützender Stil): Aber: bei Gender und Kommunikation Aber: Kommunikationsstile hängen vom Kontext ab!
    • Gendermischung der Gruppe
    • Ausmaß an Anonymität
    • Stufen der Professionalität
    • Fähigkeit, Kommunikation zu reflektieren
  • Warum ist gender-Sensibilisierung in der e-Lehre nötig?
    • Unterschiedliche Medienerfahrungen (Bezug auf Vorgeschichte)
    • Kontingente Nutzungsarten (Bezug auf Interessen und Lerntypen)
    • Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in Multimediaprojekten (Bezug auf Folgen der Arbeitsorganisation)
    • Verhinderung von androzentrischer Lehre und der Vertiefung der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung (Bezug auf Folgen des e-learning)
  • Gender research in e-learning: Stereotypen?
    • Technische Barrieren
    • computer literacy
    • Lernstile
    • Navigationsstrategien
    • Kommunikationsstile
    Daher
    • Leichter Zugang für Anfänger
    • Einfacher und intuitiver Gebrauch (Problem divers!)
    • Erweiterte und avancierte Funktionalitäten
    • Offenheit für eigene Gestaltung
    Z.B.. computer literacy e-learning für Diversity öffnen!
  • learners tools learning scenarios interaction age, gender, ethnicity, language experience ( qualification, computer literacy), cognitive/ learning/communication style, resources (technical, economic, social), motivation, interests, opinions, values, family and work situation didactics (learning theory, synchrony, schedule etc.), discipline (requirements, methods, culture), group (size, gender/ethnic/qualification mix), level of support (tutors, hotlines) content functions, design, support, usability, convertibility, technical requirements, navigation language, metaphors, pictures, examples, arrangement of topics (hierarchy), valuations e-learning systems diversity aspects in e-learning
    • Systematisierungen nach
    • Einflussgrößen
    • Medienfunktionen
    • Phasen der Entwicklung
    Learning what Learning how
  • access to resources learning design nature of content Kommunikation und Kooperation Lernende, Kommunikationsstile, Lernstile Sprache, Repräsentation und Visualisierungen Hierarchisierungen und Verlinkungen Materielle und Institutionelle Barrieren Situations- und neigungsbedingte Barrieren SYSTEMATISIERUNG DES FORSCHUNGSSTANDES „E-LEARNING UND GENDER“ Benutzung Lernforen- und -formen Lehrende, Entwickelnde, Arbeitsorganisation Medienbiographien Lernziele Fachkultur R. Messmer u. B. Schinzel Mediendidaktik Lernerfolgskontrolle Auswahl und Organisation des Wissens Definitionen und Symbole
    • Primäre Medienfunktionen: durch Technik Zeichen erzeugen, sie ins Wahrnehmungsfeld des Menschen bringen und sie dauerhaft verknüpfen (Hauptfeld und Rationalisierungspotential von Multimedia)
    • Sekundäre Medienfunktionen: didaktisches und pädagogisches Wissen sowohl über die zu vermittelnden Inhalte als auch über den Lernprozess selbst , medienunterstützt zu verankern: Inhalte, Instruktion, Kooperation
    • [Tertiäre Medienfunktionen (R.K.-S.): Funktionen zur Implementierung „ lernfähiger“ Systeme ]
    • Überall ist gender eingelassen bzw. relevant
    Systematisierung technisierter Anteile über Medienfunktionen (nach R. Keil-Slawik)
    • Inhaltsebene: Auswahl, Repräsentation und Zusammenstellung des Lehrstoffs, kommentierende Bewertung, Bsp.e, Aufgaben (Bsp.: web, Plattform, CDs)
    • Instruktionsebene: Festlegung der Reihenfolge der Bearbeitung, Mechanismen der Rückmeldung, Lernerfolgskontrolle, Implementierung von Vermittlungs- und Übungskonzepten (Bsp.: Konzeptmanager)
    • Kooperationsebene: methodische Einbettung in kooperative Lernprozesse, Mechanismen zur Abstimmungs-und Entscheidungsunterstützung, Umsetzung von Diskursverfahren und Rollenspielen
    • (Bsp: Kommunikationstools, Geteilte Anwendungen, Geteilter Arbeitsraum)
    Sekundäre Medienfunktionen learning design learning how nature of content learning what access to resources
  • Gendering in Neuen Medien (betrifft Repräsentation von content und Lerndesign) kann entstehen bei
    • Inhalte, Sprache, Inhaltsrepräsentation und –organisation (Farbe, Text, Schrift, Ton, Bilder, Visualisierungen, Kartographierungen mit normierenden Eigenschaften)
    • Paradigmen und Sprache, Metaphern, Leitbilder (Werkzeug- vs. Maschinenmetaphern, die Methaphorik der Austauschbarkeit von Mensch und Maschine)
    • Ästhetisierungen, Metaphorik der Icons, Symbole
    • Lernplattform- oder Groupwaredesign - für Interaktion, Kommunikation und Kooperation,
    • Design von Benutzung, Hypertextorganisation, Navigation und Funktionalität
      • Erste Beispiele die Informationserschließung im Internet: Raumorientierung bei der Navigation, wie im realen Leben
  • Noch einmal zum theoretischen Ansatz
    • Analyse der IT-Mittel und Nutzung brachte Androzentrismen und Inadäquatheiten zum Vorschein, relevant für Geschlecht, aber auch für Kultur, Ethnie, Sprache, Alter, Klasse,..
    • Diversitätsansatz verfolgen
    • keine Festschreibung von Geschlechter- u.a. Differenzen, sondern Öffnen eines Raums für Unterschiede
    • Konstruktives Vorgehen, gemäßigt konstruktivistisches Lernparadigma
    • Entwicklungsphase
      • Arbeitsorganisation, Curriculum,
      • Technik, Mediendidaktik, mediierte Inhaltsaufbereitung
    • Planungsphase
      • Auswahl von Lehr-/Lernzielen, Zugängen zu Wissen, Medien, mediendidaktischen Konzepten für Zielgruppen und Inhalte
    • Einsatzphase
      • Organisation und Taktung der Lehre (Präsenzphasen, online-/offline-Phasen)
      • Betreuung der Studierenden
      • Interaktionen bei der mobilen Lehre
      • Beobachtende und begleitende Evaluation
    Genderrelevante Phasen der NM-Lehre
      • Ad 1. Arbeitsorganisation der EntwicklerInnen und Lehrenden, Gruppenprozesse
        • gegen geschlechtsspezifische Arbeitsteilung: Technik - Inhalte
      • Ad 2. „Diversity“ von Interessen, Zugängen, Repräsentationsformen, Lernstilen und Sichten erlauben
      • Ad 3. Kooperation fördern
        • face to face- Etablierung persönlicher Beziehungen wichtig
        • Computerbesitz berücksichtigen
    Beispiele für gendersensitive Intervention bei den Phasen der e- Lehre
    • Lerner dort abholen, wo sie stehen:
      • gute NM-Einführung und –Dokumentation für einheitliche Medienkompetenz
      • Ansatz bei den Lernbedürfnissen und Lernfähigkeiten den Lernenden
    • gemäßigt konstruktivistische Lernmodelle verfolgen (Lernerlenkung statt Orientierungslosigkeit)
      • Eigenverantwortlich vom Lerner zu initiierende aktive Prozesse unterstützen
      • weniger kursorisches Wissen als flexible Inhalte, Anwendungen von Methoden zur Aneignung situativ sinnvoller Kenntnisse
    Allgemeine mediendidaktische Anforderungen für Diversity
  • verschiedene Zugangsweisen und Lernstile bedienen
    • In verschiedenen soziokulturellen und individuellen Kontexten entwickeln Individuen unterschiedliche Denkmuster und kognitive und Zugangs-Stile
    • Beispielsweise für Benutzungsoberflächen die Hypertextorganisation:Informationserschließung im Internet: Raumorientierung bei der Navigation an Landmarken, oder über hierarchische Suche
    • Weiterer Grund: Wissen und seine Einbindung in Praxis sind einem beschleunigten Wandlungsprozeß unterworfen,
    •  daher Diversifizierung wichtig
  • Gendersensible Elemente der Benutzung
    • Individuelle Aneignung der Metaphorik der Interfaces (Andersen 1990; Stingl, in Schinzel et al 2003):
    • Menus, Dialogfenster, Archive, etc. BenutzerInnenführung, etwa 2-dim. mit WIMP-Paradigma (Window, Icon, Menu und Pointing Device) benutzen spezifische Navigationskonzepte
    • Arrangement der Programmteile und –funktionen, implizite Funktionalität und Interpretationsvorschrift der Steuerungselemente der Navigations- und Kontrollinterfaces (Weiss 1994) legen Folgen fest, aber
    • die kognitiven Transferleistungen auf die thematische, funktionale und räumliche Struktur der präsentierten Funktionen sind unterschiedlich
  • Navigation
    • Empfehlungen
    • Gelenkt-sequentielle oder
    • hierarchischer Führung nur für erste Erschließung
    • Concept maps für Überblick im Gesamten
    • 3-D-Repräsentationen mit 3-D-Navigationstools
    • Freie Navigation für selbstgesteuertes Lernen, zielorientierte Nutzung
    • Im Zweifelsfall: multioptionale Navigationskonzepte  
  • Phase 3. Schaffung von Voraussetzungen
    • Kennenlernen organisieren (Einsicht in verschiedene Wissenshintergründe)
    • Kooperationsziele vermitteln
    • Leistungsanforderungen, Ergebnissicherung klären
    • Regeln (gendersensitiv) für die Gruppenarbeit gemeinsam entwickeln
    • Raum für informelle Strukturen schaffen
    • Ansprechbarkeit organisieren
    • Taktung festlegen
    • Technische Voraussetzungen vermitteln
  • Checklisten für Evaluation
    • Lernende:
      • IT Sozialisation
      • Individuelle Handlungsstrategien beim eLearning
      • Gender-Stereotypen
    • Lehrende:
      • IT Sozialisation
      • Handlungsstrategien und -reflexion
      • Gender-Stereotypen
    • Entwickelnde:
      • IT Sozialisation
      • Handlungsstrategien und -reflexion
      • Gender-Stereotypen
  • Lernende
    • IT Sozialisation:
      • IT Nutzung (Zweck, Häufigkeit, Zeitpunkt)
      • IT Kompetenz, Selbstbild
      • Zugang
      • Soziodemographische Daten und Sozialisationskontexte
    • Individuelle Handlungsstrategien beim eLearning:
      • Umgang mit Barrieren (Technik als determinierender Faktor über Lern- und Kommunikationsstile, einseitige Inhalte-Repräsentation, Strategien der Suche von Unterstützung, etc.)
      • Gründe für Nichtteilname an eLearning-Kursen bzw. Drop-Out
      • Kontexte: Berufstätigkeit, Kindererziehung, Zusammensetzung der Kurse, Geschlecht Lehrende
    • Gender-Stereotypen:
      • Welche Stereotypen liegen vor?
      • Welche Stereotypen werden bei den anderen Gruppen vermutet?
      • Verhältnis Selbstbild versus Stereotypen?
  • Lehrende
    • IT Sozialisation:
      • eLearning-Strategie in der Organisation?
      • Erfahrungen mit IT/eLearning als Bildungsinhalte/als Lernmethode?
      • Technische Ausrüstung
    • Handlungsstrategien und -reflexion:
      • Werden tatsächliche Anforderungen der jeweiligen Zielgruppen von eLearning-Angeboten erfasst und berücksichtigt?
      • In welcher Form ist eine solche Berücksichtigung technisch/organisatorisch möglich?
      • Wie werden genderbezogene Aspekte thematisiert?
      • Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl von eLearning-Systemen?
      • Welche Evaluationsstrategien werden umgesetzt?
      • Welche Form hat der Austausch mit Gruppe 3?
    • Gender-Stereotypen:
      • oFinden Stereotypen Berücksichtigung in der Implementierung?
      • Welche Stereotypen werden bei den anderen Gruppen vermutet?
  • Entwickelnde
    • IT Sozialisation:
      • Zugang der Organisation zum Themenkomplex eLearning
      • Involvierung der Geschlechter in Entwicklungsprozesse
    • - Handlungsstrategien und -reflexion:
      • Werden Anforderungen der Zielgruppen systematisch analysiert und berücksichtigt?
      • Gibt es Rückkopplungen mit Gruppen 1 und 2?
      • Inwiefern finden diese Berücksichtigung in der Produktion?
      • Wie werden Genderaspekte berücksichtigt?
      • Welche Strategien zur Inklusion unterschiedlicher Anforderungen liegen vor?
    • - Gender-Stereotypen:
      • Was heißt gendersensitives eLearning?
      • Beurteilung der Bedeutung gendersensitiver eLearning-Strategien
  • Interdisziplinarität
    • Alle unsere Lehre, Seminare (auch Hörer) zwischen den Welten der Kulturwiss. und MINT
    • Projekte
    • VIROR: Informatik, Pädagogik, Sozialpädagogik, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Gender Studies
    • RION: Jura, Informatik, Informationswirte, Wirtschaftswissenschaften
    • F-Moll: Informatik, I&G, Mikrosystemtechnik, Musikwissenschaften, Psychologie, Pädagogik, Ägyptologie, Gender Studies, Sozialpädagogik
  • Student participation in notebook courses in % (University of Freiburg 2002/2003) computer literacy, gender & discipline Musicology Microsystem Technology Psychology Economics Archaeology % Women in discipline % Women in Notebook courses (Source: F-MoLL, Freiburg)
  • Modular Useroriented System
    • Niedrigschwelliger Einstieg und Skalierbarkeit: Erweiterbarkeit von Modulen und Funktionalitäten entsprechend der Lernerfähigkeiten
    • Modularität: kombination von Modulen entsprechend dem Lernszenario
    • Flexibilität: Repräsentation der Daten und Inhalte entsprechend den Lernervorlieben
    Bsp. Lernplattform ModUS in GIN
    • find content
    • work and critical discussion on content
    • prepare material together
    • find decisions
    • brainstorming
    • content management systems that visualise relations between contents (e.g. Topic Maps)
    • annotation functions, including communication
    • text editing functions
    • questionnaires
    • whiteboards
    demands for technical development collaborative learning
  • Danksagung an
    • MA Regina Claus
    • Dr. Bernhard Nett
    • MA Ruth Messmer
    • Dipl. Inf. Katharina Schmidt
    • PD Dr. Sigrid Schmitz
    • Janne Schulz
    • MA Christoph Taubmann
  • Organisationen haben Gender Patterns
    • Gender Patterns
    • bilden Hegemonien
    • Führen zu Geschlechterzuschreibungen
    • Vorstellungen von Geschlechterzuschreibungen
    • Weiblich kodierte Tätigkeiten werden übersehen, im Design werden die dann vergessen
    • Untersuchung:
    • Ich-Methodologie
    • Winker: Einordnung von Informationen in Wissensräumen
    • Ausschließungsmechanismen durch Sprache, Ressourcenzugänge,…