Wie macht man ein Museum mobil? Crowdfunding für kulturelle Bildung
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Wie macht man ein Museum mobil? Crowdfunding für kulturelle Bildung

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Erschienen im Themenheft Internet und Social Media, Standbein Spielbein, Heft 93, August 2012

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Wie macht man ein Museum mobil? Crowdfunding für kulturelle Bildung Wie macht man ein Museum mobil? Crowdfunding für kulturelle Bildung Document Transcript

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  • Seit zoro wird Crowd Funding, das seinen Ursprung Unterstützern zu gewinnen, dass deren Geld gut ange-in den USA hat, auch in Deutschland zunehmend po- legt ist.pulär. Der Crowd Funding Monitor hat fünf deutschePlattformen analysiert und zeigt deren eingesammeltes Wie läuft eine Crowd Funding-Kampagne ab?Kapital per 31. März zorz.a Bereits im April zorz wurdeerstmalig die r Million Euro Grenze überschritten. Die Eine Crowd Funding-Kampagne umfasst die Vorberei-Crowd Funding Sumrne lag bei r.oor.3o6 EUR, das tung, die Startphase, die Fundingphase und den Pro-durchschnittliche Proj ektfunding bei 2.75o E UR. s jektabschluss und sollte im Vorfeld gut durchdachr und vorbereitet werden. Die nachfolgende Tabelle gibt einenmuseum in motion Überblick über die einzelnen Phasen und die enrspre- chenden Aufgaben anhand des konkreten Praxisbei-Das Projekt mit dem Titelmuseum in motion hatte eine spiels.Laufzeit vom 25. September bis rz. Dezember zorz und Zunächst wählt man die geeignete Plattform. Bei derist unter der URL www.startnext.de/museuminmo- Recherche der Plattformen stellte ich fest, dass diese sichtion im Internet abrufbar. Ziel der Kampagne war, die in der Handhabung und Optik sehr ähneln. Im ZenrrumÖffentlichkeit für die Idee des mobilen Museums zu steht immer das Projekt, das verschiedenen l(ategorienbegeistern, Mitstreiter zu finden und die Anschubfi- wie Film, Musik, Literatur etc. zugeordnet wird. Zu-nanzierung für ein Modellprojekt zu generieren. Die- nächst fand ich keine passende Kategorie. Nach einigenses wurde wie folgt beschrieben ,,Wie ermöglicht man Emails und Telefonaten mit dem Team von startnext.demehr Schülern Zugang zu Kunst und Kubur? Indem man richteten wir die Kategorie ,,kulturelle Bildung" ein unddas Museum mobil macht. In diesem Pilotprojekt wird somit fiel die Entscheidung auf die Plattform srarrnexr. mit Schülern und Kunstuermittlern ein mobiles Atelier de. Aus Museumssicht sollte überprüft werden, ob dieentwickelt, das in die Schule kommt. Hier können sich Geldmittel auf Spenden- oder Sponsoringbasis einge-lugendliche mit künstlerischen Mitteln einer künfti- worben werden sollen. Hier haben sich verschiedenegen Ausstellung nähern. Dabei ist alles offen: Themen, Plattformen spezialisiert.Material und Form. So erleben die SchüIer ihr eigenes In der Vorbereitungsphase erfolgt die Projekrpla-Kunstuerständnis. Wir starten mit Schülern der 8./9. nung. Das Ziel wird definiert, die Laufzeit, der Förder-Klasse einer Stadtteilschule in Hamburg." Eine trans- kreis und davon abhängig ein realistisches Finanzie-parente Darstellung des Vorhabens gelingt mit der Be- rungsziel. Wichtig ist eine Dramaturgie zu entwickelnantwortung der aufder Plattform vorgegebenen Fragen: und die online und offline Kommunikation darauf ab-Worum geht es in diesem Projekt? Was sind die Ziele zustimmen. Bei der Wahl der Gegenleistungen sollteund wer die Zielgruppen? Warum sollte man dieses Pro- darauf geachtet werden, dass diese einen unmittelbarenjekt unterstützen? Was passiert mit dem Geld bei erfolg- Bezug zum Projekt haben. Hier können Museen nebenreicher Finanzierung? Wer stehr hinter diesem Projekt? den üblichen Eintrittsvergünstigungen, Kuratorenfüh-Das hilft Vertrauen bei den angesprochenen künftigen rungen und Künstlergesprächen kreative Ideen entwi- lvOlbe,lgitrünrgr:rirr:,lill I:irI::.lltlirtiir,i:l: Stäriwhase FUrndri,ngpiaSe Abschluss Wahl der Plattform - Projekt online stellen Fans zu Unterstützern machen Erfolgreich: Projektplanung - Feedback der Plattform- Weitere Unterstützer gewinnen Geldtransfer, Versenden der - Projektziel definieren betreiber Fans einbinden Dankeschöns, Projektverlaul kommunizieren - Laufzeit - Fans gewinnen Kommunikation: Nicht erfolgreich: - Förderkreisdefinieren - Feedback der Fans Projektblog, Emails, Social Media Geld fließt an Unterstützer - Finanzierungsziel - Feinarbeit (Projekt, Text, Telefonate zurück - spende oder sponsoring? Gestaltung) Veranstaltungen organisieren/ - Dramaturgie ] besuchen * Kommunikationsplanung Rückfragen beantworten (online/offline) Offline Funding ermöglichen - Visualisierung (Fotos/Film) - Texte - Dankeschöns Tlallspa@*2.;,ivisueli$rilEf lr*g;,rKo m:m ürn iikätion Ablauf einer Crowd Funding-Kampagne, eigene Darstellung
  • 6S ueul ulepulJep lueunJlsursuorledrzrlre6 saleuSreeS ura Surpun{ pmor3 tllats r{f,Eartno uo^ ]>ledsv uIep [zr 9 o €r] ll[-puelqrsrnaq-ur-3urpun1p.r,ror3 -arqe{-Sr->1rger3oyu1/q/arrasperaq-3 olq / Solg / ep lxaulrEts1y.^a.vr 77 :dttq, Jalun ueJel^rl>l€ nz ueqeqlo^ eleJ>luo>l InJ >lJa^/lzlaN 3lE>lol sEp 1re>lqrr13o61 arnS eure serp tsl uaasnl l aJeu [zr9otr] Surpunyp.ror/aprapuanrS-:en]irl*t:l^// :dnq, -Iall rtrJ urall€ ro^ueqetslua {Jal!zlaN seneu ure JePo (il g rarq) qrnq-Surpun;or/aplxaul.rersrrr,rr,rrrr//:drrq, uaPra^ trarsrlrqou Pun uapunqaSura {Je^A.z]eN eueP o tr] runasnrusalrqou/al pqsapTls -uer{ro^ s€p uue>l eu8edur€)-Surpung p^A.or) Jeule tlN [zr 9 / / :d:nq8epan gg-VVUu.{aqrS ra^rlO .rn(.rq Jord{rooI qrrrparrCrq 1or4 :raqa8 -snereH>11rr1od:nryn; :g tuauraBeueuuntln) qtrnqpue11 urr 3unrel eueosnw rnl bulpunJ pr orc lalalq uocueqc eqcle^-allsEunzueBrA zz ßp ur uauerqtrsraztesJnpqr€Curlra g surnesny{ uer{rsrpnl sap ,,elnqtrS trlrerü gl1 seC - rnotuo" aarlerlrurs8unp raqaSplaD aIP ue {rrlrnz -llfl elc illqotu urnesnl^l ure u€ur tqleur err16 :(rooz)1 JreqrS, PIeD seP lUeru SloJrelr{rrN rog laPuesre^ suoqlse>luec uepueqtreJdslue arp uaPre,Aa SnzuaSag lulsJolErlrurl>leI Izr 9 o €r] Sunppq-a11arnr1n1-:;-3utpunyp.,torr -llqour-runasnür -ure -uEru-lqletu- aL.4./;Jer{rseue^r/tau ar€qsaprls.mrrr-la.//: drrq, -oJd seP oluox SEPJnE otuo>lJaJsu€rI ureure uo^ reJsueJl -pleD Jep tBIoJJe SunreIzueuIC rer{lIerBIoJJe reg uäPre^ tqslaJre llezJnEI uellurullseq reqles to^tz JeP ql€qreuul uaqrrlSoura nz aqeqlraJ ssnur eururnst>le[oJd arq 3unr1elsueJe Jeure req Ierdsallarntln>l lerz urap tlur al4afordq]Eartno -r3g lunz uatqlrrnzula u3lre>lqrrlSoulqez eurlJJo u€e,rrledlzrlredaqrsr;rzadsuaddnrSlarz lrersrl qrrs tetelq qrrersqJntln) Iur ep€JeD ueuuo^e3 suec-Ear pun tle>llr.vrtuo arg 3r1e1 uaruqeurotul-l eJalra^{ uapJe.4a s{Je/ zteN uePuesqle^ seP eJIrH IIIpun uauorlesrueBrguauor]ntnsurrntln) Sun8ngran rnz Sunsre^{raqn srq Sunlqezuaue>ltrpar)rn1 gooz tlas tsr uue8eueurrntlnx pun ulral rep uo^ uepoqtausSunlq€z eueperqlsJe^ rnJEP uaqels-Ueqlsuessr.,tlplzos alralpnts tr€qlS €uE^l uJeqeBPIeD ueCueSunF{ez arqr uetslel Pun urezlnls 6r o, a1 ; e 1s e 6s* -Jalun nz uepJe^ suec erc uerzrunulluo>l uelPue) ual BHI lX",l _ e r{r B uI nE r{ r e nu o>t ffi : r Is rr e J r II r rru t tL ilreursourpou ^ } ä, : iär. ä.":T[ o 6 u n 1e r e q 1u e u -unC erp uue>l unN lerzs8unrerzu€ulC urap Lor ä1aupq fi li:i# "xJ; :ßffi ä" "?:,i:i::; -q€ tsr esarqaprn^ uauuo^a8 sueg ue lqezuv eqlsll lreLlcs BUEAI -rJ>l eure pl€qos tepueeq lsr aseqdlrets alC llenpl^rpuluaqlrlSolura nz Sunplrg ellerntln{req nz€p uaBErt pun JezlntsJelun JePeI laPraq]stua letrtuapl uauaSra raptlaqrv ar{rsrSoSepgdsurnesmu alp uI {lllqulil ueura uel Sunqreurruu€>lag Jep pprD uap raqn ueBIoJJe luno)rv-leqre reztnlsretun erc ieqEr{lrel allarn]ln{ rr{eur eu8€d ->looqalEJ rueure trlu repo IIEUrI red uu€>l sEC ssnru uär-urE)-Surpunc p,^r.oJJ erltrreJSlojJe aure telnePeq Jeqe -errtsrBar urJoJttrldteuJetul rap Jnelapurg lrarrrsuezlnlsursll€ Jo^uue>l uePre,ry ueuuo/re8 auSrdue; -Surpung -ratun t{a(ord sep rap rapaIqrrs ssEp telnepeq uepJa.&p1vor] raura aJlrr{tnu arp r€p lra>lues>lJeuJnv eIP lllels ue{srer>lsepunerJ ure Japo apurarua8ueJ->looqareJ auralra^A raqlrllr{lEaq urguaqralq qlsrlsrl€er s>lJe.^azleN er^ tqetseq {Je^zteN sagor8 ure slraJeq uua^ tsl Uer{ueuepuEr{ro^ sap SunztPr{lsurf Jap ur SrtrazqrralS req -lretro ueuuo^e8 uopJa^ ,,su€{" pun ueqro^eq l>laf-Ep pun uepre.{! lzleseS qrrlSou ar.{v qloq os pu€1rynv -ord sEp pJr^ as€r{d JesaIP ul uar€I1 nz uarla>ll{f,IlpuElsuar{f,rltraz Iunz uollEleu uI elllos elulunssSunJelzuPur{ -Je^ufl pun ua8erg pun uatart nz tra>IqlrlruaJle rap llurJop 0r{9H ero u3Pr31ü relqllel Pun urapu€ Pu€lqrslnec tl€luox ur rre>lqlllSgy elp rererq as€qdlJels elcur seluer{J seP llaqluuE>log Japueuqeunz lrIII qlrs prrlr uaqa8a8rarl asegdlrelg alp rr_IJsEC uapunqJe^ Surpunc p,4&or3 JRJ lraqJEsSunSnez pJrlr t>leforcl s€p pun r;nrda8 slerrrqf,ou JaqrarraquJoJ-reqn Ier^ ]ilu qln€ JeI{Ep lsl SunJelsrllqoN euIE ]sl -rl€Id rep uetras uo^ prll! utldrqeJr4a(o16 ;aq ule{3 ^rl->l€-aurluo truarvr pun urel>l rqas Sunpllg uellernrln>l raP rq1rpl.Rol0d !BE€8u@BFIr{lraJag rul addnrEuetuesserelul erp ssep urr€P lqalsaq :it &SunraprogsneraH aurglptIuIJJV-erpelN IEIIoS pun -euII lAz1n15iälJ.) .JlrCOdn< Os0i5 rälolsilüO.,W-uO eue8le elp tsl eu8EdurE) aqtrIar8loJre eule rnj SunB-ulpeg a8Dq:r16 ueuul^te8 nz raulJEdJaPJo{ eralle^.tllueP Pun uerarsrlEar nz uaSunrarzuEuIJIIaJ lunIelllINsalEapr ura sllEJuaqa tsr Surpun{ P^r.oJf, uarelzueulJ nzua8ratsraqn ueluq€U uep repo purs uaqase8ro.rlleqsnegIIIr lqlru erp et>le(oJd lrrn txetuo) ueqlsrSo8epedsurn-esnlu wI qlls lou8le Surpung p,/roJf, ualSllreleg nzuapJa/{ alJerssaralul pun uauarssaralul nz eSuoISnaNuapre/v lss€l ueq€qllor Eunl>lll^rug rep uP uaqlsual/{ (6untptsteo auebp) 26u1pun1 p/AorC lleluollYunl atlyr ^