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Abschlusspräsentation

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  • 1. Intercultural Content & CaseModul 05 – Kommunikation und interkulturelle KooperationDonau-Universität, 25. April 2011Gruppe II ppJulia Amon | Oliver Baumgartner | Dominik Bischof | Katja Kunzi | Isabelle Schiesser | Roland Trummer
  • 2. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.2011Agenda Intercultural Content  Vorstellung des Contents: Forschungsgegenstand  Perceptas vs. Conceptas  Eignung für interkulturelles Lernen  Fragen und DiskussionAgenda Intercultural Case  Beschreibung des Falls  Ausgangsannahmen  Theorien der Interkulturellen Kommunikation zur Erklärung des Falls  Fragen und Diskussion | Allgemeine Grundlagen Seite 2
  • 3. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.2011 Intercultural Content | Seite 3
  • 4. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20111. Vorstellung des Contents: ForschungsgegenstandThe New Citroen C5 – Unmistakeably German http://www.youtube.com/watch?v=GMQnPWjK5pE | Allgemeine Grundlagen Seite 4
  • 5. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20112. Perceptas vs. Conceptas PERCEPTAS CONCEPTAS • Farbe des Autos (Silber) Silber konnotiert: Geschwindigkeit • Schnelligkeit und DynamikTechnik, g g • Freizeitvergnügen • das Technische, die Funktionalität ,PräzessionPä i • Urbanität • Eleganz und Extravaganz • Menschen aus Deutschland (vgl. Heller, 2000) • sinnliche Reiterin • leere AutobahnLebensfreude,Lebensfre de • die rasante Fahrt mit dem A toAuto • Freiheit und Selbstbestimmung nd Selbstbestimm ngErotik • die attraktive, reizvolle Wirtin • Schnitt suggeriert, dass die Zeit • Landschaft (Stadt – Land) rasend schnell vergeht g • Citroen bedient sich vorwiegend • Gesellschaftliche Oberschicht deutscher Stereotype • (Geld-) Adel, ReichtumOberklasse, • spricht damit eindeutig gehobene • Gebäude, SchlossLuxusklasse Käuferschicht für Oberklassewagen • Kleidung des Hauptdarstellers an • hohes Prestige • viele Elemente werden geschichtlich • Macht und Einflusshöchst und stereotypisierten Vorstellungen • Geschichtsbewusstsein undsurreale entnommen Dominanz werden mit Berlin undGestaltung • z.B.: Fechtszene, Verkehrsschild, Brandenburger Tor in Verbindung | Vorfahren vor Brandenburger Tor gebracht Allgemeine Grundlagen Seite 5
  • 6. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20112. Perceptas vs. Conceptas PERCEPTAS CONCEPTAS • maskuline, dynamische und • andere Männer werden als autonome Handlungen des autoritätshörig, unvorteilhaft und p männlichen Hauptdarstellers wenig erfolgreich d i f l i h dargestellt t llt • z.B. Mensur-Fechten, rasante • z.B. Zuschauer in Fechtszene, derMaskulinität Autofahrten, Bewunderung der besiegte Gegner beim Fechten Damenwelt • eindeutiger Verlierer: die • Einzelgänger-Klischees Blasmusikkapelle - eigentümlich • Essen (= 3 große Bratwürste und traditionell und wenig fortschrittlich 1 Glas Milch)Monochrome • Klarheit, starke Verbindlichkeit in • Werbespot läuft linear abBilder der Aussage zur Werbeinformation • Richard Wagners „Walkürenritt“ (3. Akt,1. Szene) auf dem Gipfel eines • Einzigartigkeit und Heldenstatus g g FelsenbergesMusik sind der Stoff, aus dem „Träume“ • die Wallküren führen gefallene gemacht werden Helden auf ihren Rossen mit, die sie nach Walhall bringen wollen | Seite 6
  • 7. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113. Eignung für interkulturelles Lernen  Automobil als sogenanntes culture-free-product  Nationale Stereotypen der  Franzosen als Werber  Briten als Absatzmarkt  Deutschen als ethno-stereotypisierte Nation  Werbungsinhalt mit den deutschen gegenüber den französischen Stereotypen  Bezugsrahmen der Werbung zum britischen Stereotyp | Allgemeine Grundlagen Seite 7
  • 8. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.2011 Intercultural Case | Seite 8
  • 9. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.2011Agenda Intercultural Case  Beschreibung des Falls  Ausgangsannahmen  Theorien der Interkulturellen Kommunikation zur Erklärung des Falls  Fragen und Diskussion | Allgemeine Grundlagen Seite 9
  • 10. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20111. Beschreibung des Falls  Herr Nuri aus Indien ist in den Mutterkonzern nach Deutschland entsandt worden worden, um dortige Arbeitsweisen und Prozesse kennen zu lernen. Herr Börnemeyer betraut Herrn Nuri mit einer Aufgabe, die seinem Erfahrungsschatz sowie Jobprofil entsprechen. Die Kommunikation erfolgt in Englisch.  In regelmäßigen Abständen erkundigt sich Herr Börnemeyer nach dem Fortschritt der Aufgabe und fragt Herrn Nuri, ob dieser mit der Bearbeitung zurecht kommt. Herr Nuri antwortet stets mit einem “Ja”. Ja  Herr Börnemeyer geht davon aus, dass er bald mit dem Ergebnis rechnen kann. Nach ein paar Tagen stellt Herr Börnemeyer jedoch fest, dass Herr Nuri überhaupt nicht begonnen hat, die Aufgabe zu bearbeiten. | Allgemeine Grundlagen Seite 10
  • 11. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20112. Ausgangsannahmen  Kulturdefinition: Kultur ist die „kollektive Programmierung des Geistes die die kollektive Geistes, Mitglieder einer Kategorie oder Gruppe von Menschen von einer anderen unterscheidet“. (Hofstede)  Geschlossener Kulturbegriff: „Von geschlossenen Varianten des erweiterten Kulturbegriffs sprechen wir vor allem beim Vorliegen einer räumlichen Fixierung und – im Sinne von Becks containerartigen - Eingrenzung von Kultur.“ (Bolten/Beck)  Kulturstandards: „… dienen den Menschen als Anhaltspunkt dafür, welche Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen in ihrer Lebensumwelt erstrebenswert und akzeptabel sind. Sie sind das Resultat einer langen Auseinandersetzung der Angehörigen einer Kultur mit wechselnden sozialen, politischen und ökonomischen Bedingungen.“ (Thomas) | Allgemeine Grundlagen Seite 11
  • 12. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113. Kulturstandards / Theorien der IKK zur Erklärung des FallsKulturstandards Deutschland und Indien Deutschland Indien3.131 Direkte Kommunikation Di kt K ik ti Indirekte K I di kt Kommunikation ik ti Gleichheitsorientierung / Statusorientierung /3.2 Kooperativer Führungsstil Autoritärer Führungsstil3.3 Sachorientierung Menschorientierung3.4 Monochrome Zeitplanung Polychrome Zeitplanung | Allgemeine Grundlagen Seite 12
  • 13. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113.1 Direkte vs. Indirekte KommunikationHypothese I  Das “Ja”-Sagen von Herrn Nuri gegenüber Herrn Börnemeyer gilt als Ausdruck des Respekts und des Einverständnisses und nicht als verbindliche Zusage.  Unklarheiten werden aus Gründen der Höflichkeit nicht direkt angesprochen.  Um Konflikte zu vermeiden, pflegt Herr Nuri einen indirekten Kommunikationsstil. | Allgemeine Grundlagen Seite 13
  • 14. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113.1 Direkte vs. Indirekte KommunikationTheoretische Grundlage zu Hypothese IDeutschland IndienDirekte Kommunikation Indirekte KommunikationEs wird direkt, eindeutig und unverschlüsselt Konflikte werden nicht direkt, ungern undgesagt, was man denkt. oft erst sehr spät angesprochen.Das „Was ist wichtig nicht das „Wie Was“ wichtig, Wie“ Das „Wie ist wichtig nicht das „Was Wie wichtig, Was“(Low-Context-Kommunikation) (High-Context-Kommunikation)Ja oder Nein schließen sich gegenseitig aus Ja oder Nein schließen sich nicht gegenseitig(Entweder-oder-Logik) aus (Andere Seite wird stets einbezogen) | Allgemeine Grundlagen Seite 14
  • 15. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113.1 Direkte vs. Indirekte KommunikationTheoretische Grundlage zu Hypothese I Deutschland Indien  Zustimmung  „ich höre“Ja  (eindeutige) Zusage  „ich verstehe“ Ein Nein ist i Nein Ei N i i t ein N iNein Nein sagen gilt als unhöflich => nichts geht mehr! | Allgemeine Grundlagen Seite 15
  • 16. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113.2 Gleichheitsorientierung vs. StatusorientierungHypothese II  Herr Nuri ist sehr durch die in Indien vorherrschende Status- und Hierarchieordnung geprägt. Bei der Bearbeitung der Aufgabe zeigt er daher eine eher abwartende, weniger eigenständige Herangehensweise.  Herr Nuri ist einen autoritären Führungsstil gewohnt. Er geht davon aus, dass die Bearbeitung genauer definiert und der Fortschritt expliziter kontrolliert wird. Herr Nuri wartet ab, dass Herr Börnemeyer die Informationen, die für ihn relevant sind, bei ihm einholt. Herr Nuri hat den Eindruck, dass die Bearbeitung der Aufgabe keine Priorität und Herr Börnemeyer kein Interesse an ihm hat. | Seite 16
  • 17. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113.2 Gleichheitsorientierung vs StatusorientierungTheoretische Grundlage zu Hypothese II Deutschland Indien Kooperativer Führungsstil Autoritärer Führungsstil Vorgesetze beteiligen Mitarbeiter an Anweisungen des Vorgesetzten werden Entscheidungen. Erwarten selbständiges kritiklos und unhinterfragt übernommen. Arbeiten und eigenständige Kontrolle Kontrolle. Wenn Vorgesetzte Aufgaben delegieren, Wenn Vorgesetzte Aufgaben delegieren, sind sie verantwortlich, dass die Mitarbeiter geben sie auch Verantwortung ab. in der Lage sind, di i d L i d diese zu erledigen. l di Vorgesetzte sehen mitunter eine wesentliche Regelmäßiges Nachfragen des Arbeits- Managementaufgabe darin, ihren Mitarbeitern fortschritt wird nicht als Kontrolle sondern Kontrolle, viel Freiraum zu geben und erst dann einzu- als Unterstützung sowie Interesse an der greifen, wenn diese allein nicht mehr Arbeit des Mitarbeiters wahrgenommen. weiterkommen. Mitarbeiter haben Bringschuld. Mi b i h b B i h ld Vorgesetzte h b H l h ld V haben Holschuld. | Allgemeine Grundlagen Seite 17
  • 18. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113.3 Sachorientierung vs MenschorientierungHypothese III  Das rein fachliche Interesse des Herrn Börnemeyer an seinem Kollegen, wirkt auf Herrn Nuri kühl und distanzierend.  Demotivation.  Andere Arbeiten werden möglicherweise vorgezogen. | Allgemeine Grundlagen Seite 18
  • 19. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113.3 Sachorientierung vs. MenschorientierungTheoretische Grundlage zu Hypothese IIIDeutschland IndienSachorientierungS h i ti Menschorientierung M h i tiSachebene vor Beziehungsebene. Beziehungsebene vor Sachebene. Konzentration auf Netzwerke und informelleKonzentration auf Inhalte und Aufgaben hat Kontakte, Kontakte die für das Funktionieren vonPriorität vor persönlichen Belangen. Arbeitsbeziehungen entscheidend sind. | Allgemeine Grundlagen Seite 19
  • 20. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113.4 Monochrome vs. Polychrome ZeitplanungHypothese IV  Herr Nuri ist durch ein „zyklisches“ Zeitempfinden geprägt und eine polychrome Zeitabfolge gewohnt.  Faktor „Zeit“ ist mit einem qualitativ anderem Verhältnis verbunden.  Flexible Zeitplanung, da keine Deadline angegeben wurde. | Allgemeine Grundlagen Seite 20
  • 21. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113.4 Monochrome vs. Polychrome ZeitplanungTheoretische Grundlage zu Hypothese IVDeutschland IndienMonchrome Zeitplanung Polychrome Zeitplanung Von 2 Dingen wurde uns unendlich vielZeit ist Geld. g g gegeben: Sand und Zeit.Hohe Zeitorientierung. Aufgaben werden Berücksichtigung mehrerer Ereignisse zursequenziell,sequenziell nacheinander bearbeitet bearbeitet. gleichen Zeit Zeit.Werden Termine nicht eingehalten, Auf die Gefühle der Mitmenschen wird mehrmangelt es an Organisation bzw. Respekt lt O i ti b R kt Wert l t l W t gelegt, als auf die Einhaltung von f di Ei h ltgegenüber Partnern. Terminen. | Allgemeine Grundlagen Seite 21
  • 22. interculture – Donau-Universität Krems | Abschlusspräsentation Intercultural Content & Case | 25.04.20113.4 Monochrome vs. Polychrome ZeitplanungTheoretische Grundlage zu Hypothese IVDeutschland IndienMonchrome Zeitplanung Polychrome Zeitplanung Uhrzeiten sind Orientierungshilfen undDetaillierte Pläne, Daten, Logik sind wichtig. g g können stetig geändert werden werden. Angenehmes Gefühl bei Entspannung,Inneres Bedürfnis nach Arbeit Arbeit. harte Arbeit nur, wenn es sein muss.Ziel: Einhaltung von TZi l Ei h lt Terminen, Z it lä i Zeitplänen,… Ziel: B i h Zi l Beziehungspflege + gute Arbeitsleistung. fl t A b it l i tLangfristige Zeitplanung. Kurzfristige bis keine Zeitplanung. | Allgemeine Grundlagen Seite 22
  • 23. Besten Dank!Julia Amon | Oliver Baumgartner | Dominik Bischof | Katja Kunzi | Isabelle Schiesser | Roland Trummer g j

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