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Wie kommt das Neue in der Hochschullehre? …

Wie kommt das Neue in der Hochschullehre?
Hochschuldidaktik anders denken!
= "Design thinking" als Leitmodell für die Organisation der Lehre

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  • Umeå – Düsseldorf = ca. 2000 km
  • Wenn
    - business as usual
  • Vielfalt von Neuerungen;
    es gibt nicht das Eine neue
  • a) Zentral ist – KONSTRUKTIVE AUFEINANDER ABSTIMMUNG; wenn die 5 Elemente aufeinanderabgestimmt sind, dann fördern sie Lernen, wenn nicht, dann verhindern oder blockieren sie lernen
    b) Man muss es sogar noch weiter differenzieren: es gibt 2 solcher Dreiecke; eines für Lehre und eines für Lernen, welches dann zusammengeschoben wird; die ûberlappungen oder nicht-überlappungen können dann beforscht werden
  • Lehre hat Zweck, Lernen zu fördern , welche Qualität des Lernens?
    Missbalance zurzeit!
    Zu viel“oberflächen lernen” remembering/understanding”
    zu wenig deeper learning (evaluating, creating)
  • Vielzahl an Faktoren beeinflusst didaktisches Design
    Inspiration durch
    weil die Lehrenden neue Ideen entwicklen, die sie ausserhalb des "Klassenraums" erfahren haben
    durch neue Entwicklungen in der Gesellschaft, durch neue Technologien wie Social Media;
    weil Studierende, Ideen hatten; weil KollegInnen Ideen hatten etc.
    weil es Anreize/Geld Zeit etc. dafür gibt etwas anderes zu machen als üblich; die traditionellen Wege durchbrechen;
    einfach nur weil man etwas ausprobieren will und etc. 
    weil die Evaluation auf Misstände aufmerksam macht
  • CurriculumBeteiligte Rollen sind Management, Verwaltung, IT-Center- etc.
    Mittel Layer:
    beteiligte Rollen sind kreative Lehrende
    Diese Rollen auf den verschiedenen Ebenen behindern sich gegenseitig,
    Weil sie andere Interessen verfolgten = Lösung; kontroverse Interessen aufzeigen und gemeinsam daran arbeiten
  • Bestimmte Fehler! Nicht alle Fehler sind gute Fehler !
  • Forschungsprojekte dazu etc sind online

Transcript

  • 1. Wie kommt das Neue in die Hochschullehre? Erfolg/Misserfolg in der Lehre? Prof. Dr. Isa Jahnke Vortrag am 3. März 2014 in Berlin Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
  • 2. Umeå 1.800 km Sidfot Prof. Dr. Isa Jahnke | 24.01.2013 2 Datum
  • 3. 36.000 Studierende 120.000 EinwohnerInnen
  • 4. Es kommt nichts Neues in die Hochschullehre, wenn …business as usual isa.jahnke@umu.se
  • 5. Was ist eigentlich "das" Neue? • Welches Neue? • Wer fördert/verhindert die Integration von Neuem? • Gibt es ein Neues, was Lehre garnicht haben will? Neu – aber nicht gewollt? • Selbst wenn wir das Neue haben wollten, wir könnten es nicht tun? isa.jahnke@umu.se
  • 6. Academic staff development 3 Layers zur Lehrorganisation 3 Didaktische Bedingungen Lehrziele 2 Didaktisches Design 1 Didaktische Interaktionen Lehrende ICT ICT LernStudierende Aktivitäten Institutional development ICT Inhalt Assessment/Reflek tion Curriculum development Jahnke, 2014 Hochschuldidaktik 2.0? isa.jahnke@umu.se
  • 7. Wie kommt das Neue in die Lehre? Ebene 1 • durch die Studierenden --Haertel & Jahnke, 2011, DaVINCI Projekt; --“Was misst die studentische Lehrkritik? Burzan & Jahnke, 2010 • durch die Lehrenden (Keyplayer suchen; starke Verbündete finden; s. InTUT-PräTUT) • durch Attraktivität und Qualität der Inhalte (und was der Markt mag und Unternehmen wollen?) Es bleibt auf der Ebene der einzelnen Maßnahmen; Bündelung auf Institutsebene notwendig, um Nachhaltigkeit zu sichern (s. BMWI-Leitfaden zur Kultivierung von Neuem; Jahnke et al. 2005) Lehrende Studierende Inhalt isa.jahnke@umu.se
  • 8. Digitales Didaktisches Design Wie organisieren/fördern Lehrende den studentischen Lernprozess? Lehrziele Be zie hu ng en So zia le g un (indiv./kollab. learning; Oberflächen-/vertieftes Lernen) ICT h zie Be Lern-Aktivitäten le zia So en (learning outcomes, Kompetenzen, ...) Soziale Beziehungen Prozess-basiertes Assessment (angeleitete Reflektionen; selbst-, peer-reflective learning; durch Lehrende) Jahnke et al. 2012 / 2013 Biggs, 2003 “constructive alignment” isa.jahnke@umu.se
  • 9. Qualität des Lernens – Oberflächenlernen bis hin zu Vertieftem Lernen Vygotsky 1978 Zone of Proximal Development From Scaffolding (Bruner 1976) to “Networked Scaffolding” (Maat Lanpere 2013) Jahnke & Liebscher, 2013 Jahnke et al., 2014 Bloom 1956; Anderson & Krathwohl, 2001
  • 10. Wie kommt das Neue in die Lehre? Ebene 2: Es verbreiten sich die guten Designs... Jahnke et al. 2014 • Formulierung von Lehrzielen, die Problem-orientiertes Lernen fördern (was ist ein Problem?) ICT un eh zi Be • prozessbasiertes Assessment: Lernen ist relativ! n ge So zi al e • Gestaltung von Lern-Aktivitäten (Oberflächen-/vertieftes Lernen) e al zi So Be zi eh un ge n Lehrziele (...) Soziale Beziehungen Lern-Aktivitäten Prozess-basiertes Assessment • Soziale Beziehungen „designen" -- Studierende in Gruppen werden in ihrem Projektmanagement nicht genügend unterstützt, oftmals allein gelassen (Liebscher & Jahnke, 2012) • Technologien angemessen integrieren, um Lernprozesse sichtbar und somit einer Reflektion und Diskurs zugänglich zu machen: Lernen ohne Reflektion ist kein Lernen sondern nur Verhalten P.S.Aber Achtung es gibt auch Neider, der “Lieblingsfeind”, der Nachteile sieht, weil die Anderen Veränderungen einleiten. isa.jahnke@umu.se
  • 11. Wie kommt das Neue in die Lehre? Ebene 3: Durch Maßnahmen auf institutioneller Ebene... • Universitä t fü nicht nur Evaluationen durch SONDERN fö hrt rdert Kultivierung von Lehrende “Communities of Practice” (s. NZ Tom Cochrane) • durch kritisch-konstruktive Rollen(weiter)entwicklung: Management, Verwaltung, IT-Center <vs.> kreative Lehrende (Dynamik soz. Rollen, Jahnke, 2006) • durch das attraktive Curriculum (von course-based learning hin zu “Learning Expeditions”, Jahnke & Norberg 2013) und Verä nderung von Prü fungsformen! (s. BMBF DaVINCI Projekt, Haertel & Jahnke, 2011) Academic staff development ICT Institutional development Curriculum development isa.jahnke@umu.se
  • 12. Leitmodell „design thinking“ Die Maßnahmen haben etwas gemeinsam... • Design-based Research (DBR) und Design Thinking als Leitmodell für die Organisation von Lehre • Das Neue kommt in die Hochschullehre durch Fehler – aus dem Lernen von Fehlern Jahnke 2009 ”Das Informelle ist das Besondere” Jahnke, 2012 ”Informal-in-Formal” isa.jahnke@umu.se
  • 13. Kontaktieren Sie mich Prof. Dr. Isa Jahnke Umeå University Dept. of Applied Educational Science Interactive Media and Learning (IML) Sweden Email isa.jahnke@umu.se Web http://www.isa-jahnke.com Twitter: isaja Facebook: isajahnke Publikationen online Forschungsprojekte www.digitaldidacticaldesign.com LinkedIn isaja isa.jahnke@umu.se