Problem erkannt, Problem gebannt?

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Die Präsentation beschreibt an einigen Beispielen, wie der MPG/SFX Linkresolver Source- und Target-Parser verwendet, um die Verlinkungsqualität zu verbessern. Der Vortag wurde am 15.06.2010 auf der …

Die Präsentation beschreibt an einigen Beispielen, wie der MPG/SFX Linkresolver Source- und Target-Parser verwendet, um die Verlinkungsqualität zu verbessern. Der Vortag wurde am 15.06.2010 auf der DACHELA-Tagung 2010 gehalten, s. http://www.dachela.org/Dachela/Dachela2010Programm

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  • Aus der Sicht des Nutzers ist jedes Versagens eines dieses Teile ein Versagen des SFX-Servers!

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  • 1. Problem erkannt, Problem gebannt? Mit SFX Parsern die Verlinkungsqualität verbessern Inga Overkamp, MPDL 15.06.2010
  • 2. Ausgangssituation SFX Server SFX KB R R R SFX Source SFX Target R muss korrekte und vollständige Metadaten liefern muss fehlerfrei konfiguriert sein und Ausnahmen berücksichtigen muss Anfragen erwartungsgemäß verarbeiten Source Parser Target Parser
  • 3. Strategien für den MPG/SFX-Server
    • Aufwändige Pflege der KnowledgeBase, z.B. durch
      • manuelle Kontrolle der SFX Updates
      • automatisierte Prüfung von Target-URLs (im Verdachtsfall)
    • Zeitnahe Reaktion auf Fehlermeldungen von Nutzern
      • Prüfung: Einzelfall oder systematisches Problem?
      • Meldung an den Informationsanbieter
    • Bei systematischen Problemen außerhalb des direkten Einflussbereichs mit „hoher Relevanz“: Implementierung und Betreuung von lokalen Zwischenlösungen.
  • 4. Beispiel 1: DOIs aus dem Web of Science, I
    • Beobachtung: Nutzer melden immer wieder Probleme bei der Volltextverlinkung über SFX auf diversen Plattformen
    • Analyse: Probleme werden durch fehlerhafte DOIs in Thomsons Web of Science (WoS) ausgelöst.
    • Status: Thomson behebt einzelne Probleme auf Anfrage; eine grundsätzliche Lösung wird von Thomson nicht angestrebt
  • 5. Beispiel 1: DOIs aus dem Web of Science, II
    • Zwischenlösung:
      • Überprüfung jeder WoS-OpenURL auf DOIs, die über CrossRef und den globalen DOI Resolver nicht auflösbar sind, um diese aus dem “Context Object” zu löschen.
      • Admin-Skript zur Ermittlung von „auflösbaren“ DOIs für die geloggten Metadaten und Meldung an Thomson Support.
    • Ergebnisse:
      • Seit August 2009 wurden > 3.500 nicht auflösbare DOIs ermittelt
      • Für 40% hat das Admin-Skript eine alternative DOI gefunden
      • Die restlichen 60% werden manuell durch Hiwis geprüft, z.B. fehlende Registrierung durch Verlag (Meldung an CrossRef), unterschiedliche DOIs
  • 6. Beispiel 2: inbound OpenURL-Schnittstelle von Wiley, I
    • Beobachtung: Nach der Einführung der SFX-Verlinkung über die Wiley inbound openURL-Schnittstelle, melden Nutzer verstärkte Probleme.
    • Analyse: Wileys inbound openURL stellt sich als unzuverlässig heraus. Von außen ist schwer einzuschätzen, welche Anfragen “funktionieren” und welche nicht.
    • Status: Wiley gesteht Problem ein und versucht sie zu lösen. Dieser Prozess gestaltet sich aber als sehr langwierig, auch weil für den Sommer eine neue Plattform angekündigt ist.
  • 7. Beispiel 2: inbound OpenURL-Schnittstelle von Wiley, II
    • Zwischenlösung:
      • Prüfung der Target URLs (HTTP Requests) im SFX Target Parser. Falls eine Fehlermeldung zurückkommt, wird der Nutzer auf die Wiley Homepage umgeleitet.
    • Ergebnisse:
      • Im letzten Monat wurden 360 Fehlermeldungen protokolliert (nicht dedupliziert)
      • Häufig werden die Probleme durch fehlerhafte Metadaten ausgelöst.
      • Darüber hinaus gibt es Probleme mit großen Buchstaben in DOIs (10.1111/J.1364-3703.2007.00384.X) und einer ganzen Reihe von ISSNs früherer Titel
  • 8. Diskussion
    • Alle Zwischenablösung müssen auf Kosten und Nutzen abgewägt werden -> nicht alles was machbar ist, kann mit den verfügbaren Ressourcen gemacht werden!
    • Darüber hinaus darf man die Informationsanbieter nicht aus der Pflicht nehmen -> Aufnahme technischer Anforderungen in Lizenzverträge, z.B. auch standardgerechte Verwendung HTTP Error Codes
    • Aber trotzdem: Den Nutzer möglichst wenig “leiden lassen”