Your SlideShare is downloading. ×
  • Like
IT Services Innovation
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×

Now you can save presentations on your phone or tablet

Available for both IPhone and Android

Text the download link to your phone

Standard text messaging rates apply

IT Services Innovation

  • 1,139 views
Published

Folien zum 2. Integro LernLab, Schlaphorst, SfS, 05.11.2009

Folien zum 2. Integro LernLab, Schlaphorst, SfS, 05.11.2009

Published in Education , Business , Technology
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Be the first to comment
No Downloads

Views

Total Views
1,139
On SlideShare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0

Actions

Shares
Downloads
9
Comments
0
Likes
1

Embeds 0

No embeds

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
    No notes for slide

Transcript

  • 1. Markterfolg durch Innovationsmanagement - IT-Dienstleister in Deutschland 2. Lernlaboratorium des integro-Projektes, Sozialforschungsstelle Dortmund, ZWE der TU Dortmund 5. November 2009 Gudrun Schlaphorst enterpriser GmbH & Co. KG Gudrun.Schlaphorst.@enterpriser.de
  • 2. Ergebnisse einer Analyse des Innovationsmanagements bei IT- Dienstleistungsunternehmen in Deutschland • Wir haben eine Feldstudie zur Standortbestimmung der Service- Innovation bei IT- Professional Service Unternehmen in Deutschland durchgef•hrt. • Die Befragung basierte auf einem Best-Practice-Modell, dessen G•te mit der Studie verifiziert wurde. • Die Ergebnisse der Feldstudie zeigen erhebliche Verbesserungspotenziale bei der Innovationsstrategie und im Innovationsmanagement von IT-Dienstleistungsfirmen in Deutschland. • Die identifizierten Einflussfaktoren f•r den Innovationserfolg k‚nnen einzelne Unternehmen verwenden, um ihr Innovationsmanagement zu reflektieren und sich mit anderen Unternehmen der Branche zu vergleichen. Daraus wiederum lassen sich dann konkrete Handlungsoptionen für Unternehmen ableiten. • ƒber die Handlungsempfehlungen f•r einzelne Unternehmen hinaus konnten übergreifende Handlungsfelder f•r die IT-Branche abgeleitet werden, die der gesamten Branche zugute kommen k‚nnen.
  • 3. Wir haben eine Standortbestimmung der Service- Innovation bei IT- Professional Service Unternehmen in Deutschland durchgeführt Ziel der Studie war es, 1. Erkenntnisse über den Stand der Service-Innovation bei ITK Service Anbietern in Deutschland zu gewinnen 2. den Zusammenhang zwischen Reife des Innovationsmanagements und Business Performance aufzuzeigen 3. den Stand des Innovationsmanagements der ITK-Service-Anbieter im Vergleich zu deutschen Dienstleistungsunternehmen einzuschätzen 4. Handlungsoptionen für ITK-Service Unternehmen zur Verbesserung ihrer Service-Innovation aufzuzeigen 5. politische Handlungsfelder für die deutsche IT-Service-Branche bzgl. Ausbau ihrer Stellung als Innovator in einem globalen Markt zu identifizieren
  • 4. Gemeinschaftsprojekt von 3 Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Verbandslandschaft: enterpriser GmbH & Co. KG. Jürgen Samuel Initiatoren der Studie Gudrun Schlaphorst Durchführung der Befragung Auswertung und Publikation BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue-Medien e.V. Dr. Mathias Weber Unterstützung und Begleitung der Studie über die Arbeitskreise Mitwirkung bei der Befragung und Veröffentlichung der Ergebnisse über die Gremien des BITKOM Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship der European Business School Prof. Dr. Peter Russo Mitwirkung bei der Gestaltung der Befragung und der statistischen Auswertung Sicherstellung der wissenschaftlichen Vorgehensweise
  • 5. Steckbrief für die Durchführung der Studie Zielgruppe: • IT-Service Unternehmen mit >50 Mitarbeiter (mit einigen Ausnahmen): BITKOM-Mitglieder und Adressbestand der Sales People GmbH • Stichprobe: 1243 Unternehmen angesprochen • R•cklaufquote 213 (17,1%) Ablauf • Zweistufige Befragung: 1. Online-Fragebogen mit telefonischem Nachfassen (August/September 2008) durch die Agentur Sales People (Mannheim) 2. Strukturiertes Telefoninterview bei 30 ausgew„hlten Teilnehmern (September/Oktober 2008) durch G. Schlaphorst und J. Samuel • Ver‚ffentlichung: Anfang Februar 2009 •ber das Eito-Portal des BITKOM Research GmbH http://serviceinnovation.eito.com
  • 6. Die Antworten waren nach Unternehmensgr€•e und Portfolio gut „balanciert“ 120 Verteilung Portfolio- und Größenklassen 25% 24% 100 BITP 22% ITB ITSP 80 SSW 17% 30% 19% SSW 32% 60 ITSP 17% ITB BITP 40 42% Kategorisierung anhand L„nendonk-Listen SSW = Standard-Software-Unternehmen 27% überwiegend mit Standard-Software-Produktion, -Vertrieb und - 20% Wartung ITB = IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen 20 33% Überwiegend DV-Beratung, Individual-Software-Entwicklung und Systemintegration. 19% 27% 13% ITSP = IT-Service Unternehmen 33% Überwiegend IT-Dienstleistungen, z.B. Outsourcing, ASP, RZ- 0 Services BITP = Business Innovation/Transformation Partner < 100 101 bis 1000 > 1000 Beratung und Dienstleistungen von Business Process Consulting bis Betrieb
  • 7. Die Befragung basierte auf einem „Best-Practice“-Modell f„r Innovationssysteme… Innovationsstrategie Markt- & Techno Aktuelles Anforderungen Innovations- Transformations Trends, Kunden- Innovations- an Innovations- Ziele -Plan Anforderungen System System Service-Innovationssystem Positionierungs Portfolio- Potenzial- Prozess-Rollen- Performance- -Dimension Dimension Dimension Dimension Dimension Service Prozess der Markt Angebot Potenziale Leistungs- Ergebnis (Nachfrage) erbringung
  • 8. … die Studie hat die G„te des Modells bewiesen! Modellg„te: Positio- Insgesamt können 55% der Innovations- Performance über diese Einflussgrößen nierung erklärt werden! Poten- Port- Pro- tial folio zess Starker Zusammenhang Perfor- Mittlerer Zusammenhang Schwacher Zusammenhang mance
  • 9. Innovationsstrategie: Unternehmen wollen innovativer sein, als sie es aktuell sind oder als sie wahrgenommen werden. Anspruch an die Wahrnehmung des Einschätzung der Markt-Wahrnehmung des Unternehmens als innovativer Serivce-Anbieter Unternehmens als innovativer Service-Anbieter (n = 211) (n = 210) 140 129 90 79 120 80 70 70 100 60 80 50 50 40 34 60 30 40 14 20 20 10 20 7 10 4 2 3 0 0 1 2 3 4 5 6 1 2 3 4 5 6 • Dennoch haben die befragten Unternehmen häufig keine explizite Innovationsstrategie. • Wenn Innovationsziele existieren, sind diese häufig unkonkret und nicht quantifiziert. Demzufolge ist es schwierig, die Innovationsaktivitäten zu steuern.
  • 10. Innovations-Ziele sind aber häufig unkonkret und nicht quantifiziert Innovationsziele • Umsatz mit neuen Services (n=177, Mehrfachnennungen möglich) überdurchschnittlich bei großen Unternehmen 31 • Innovationserfolgsquote 34 unterdurchschnittlich bei großen Umsatz neue Services Unternehmen 37 Innovationserfolgsquote • Tiefeninterviews zeigen, dass 150 Dauer Serviceentwicklung Innovationsziele selten wirklich F&E-Quote gemessen werden. 63 Sonstiges  Demzufolge ist es schwierig, die keine Relevanz Innovationsaktivitäten zu steuern. keine Angabe 85
  • 11. Viele Unternehmen sind mit ihrer Innovations-Performance nicht zufrieden! • Die Hälfte der befragten Unternehmen entwickelt nicht genug vermarktbare neue Services. • Große Unternehmen sind weniger zufrieden mit ihrer Innovation als KMUs. • Software-Unternehmen sind wesentlich zufriedener als Beratungsunternehmen und IT- Service-Provider. • Ältere Unternehmen sind weniger zufrieden als junge.  Es gibt erhebliche Verbesserungspotentiale.
  • 12. Gründe, z.B.: Kunden werden zu wenig in die Entwicklung einbezogen! Die Berücksichtigung von Kundenanforderungen und die Einbeziehung von Kunden bei der Serviceentwicklung stellt ein Verbesserungspotential für die Marktfähigkeit neuer Services und damit den Innovationserfolg dar.
  • 13. Bei gro•en Unternehmen ist Innovation nur unterdurchschnittlich im Wertesystem verankert … Innovation ist im Wertesystem verankert. 100% 95% 90% 85% 80% 75% 70% keine Angabe 65% Nein 60% 55% Ja 50%
  • 14. … gr€•tes Verbesserungspotenzial bei gro•en Unternehmen liegt in der Innovationskultur! Bei allen Mitarbeitern gibt es ein hohes Maß an Motivation und Engagement für neue Themen. 100,00% 90,00% 80,00% 70,00% keine Angabe 60,00% 6 50,00% 5 40,00% 4 30,00% 3 20,00% 2 10,00% 1 0,00% Gesamt < 100 101-1000 > 1000 SSW ITB ITSP BITP bis 10 > 10 Jahre Jahre
  • 15. Netzwerke und Partner werden wenig genutzt! Externe Netzwerke (z.B. zu Universitäten und Instituten) und/oder Partner sind in die Generierung neuer Service - Ideen bzw. Entwicklung neuer Services involviert. 100,00% 90,00% 80,00% 70,00% keine Angabe 60,00% 6 50,00% 5 40,00% 4 30,00% 3 2 20,00% 1 10,00% 0,00% Gesamt < 100 101 -1000 > 1000 SSW ITB ITSP BITP bis 10 > 10 Jahre Jahre
  • 16. Bei kleinen/mittleren Unternehmen gibt es Nachholbedarf bei Organisation und Finanzierung des Innovationsprozesses! Ideensammlung/-bewertung Service-Entwicklungsprozess 80% 80% 77% 73% 73% 75% 69% 70% 71% 69% 75% 68% 68% 70% 65% 70% 63% 63% 62% 65% 65% 60% 60% 57% 54% 54% 53% 55% 55% 49% 50% 50% 44% 45% 45% 40% 40% 40% 35% 35% 30% 30% Steuerung Innovationsprozess Finanzierungsmodell Service-Entwicklung 90% 50% 47% 77% 80% 45% 39% 39% 39% 66% 67% 66% 69% 67% 65% 70% 61% 64% 65% 40% 34% 33% 33% 31% 60% 35% 29% 30% 24% 50% 25% 40% 20% 30% 15% 20% 10% 10% 5% 0% 0%
  • 17. Die Feldstudie zeigt erhebliche Verbesserungspotenziale im Innovationsmanagement von deutschen IT-Dienstleistungsfirmen • Unternehmen wollen innovativer sein, als sie es aktuell sind oder als sie wahrgenommen werden. Dennoch haben die befragten Unternehmen h„ufig keine explizite Innovationsstrategie. Innovationsziele sind h„ufig unkonkret und nicht quantifiziert. Demzufolge ist es schwierig, die Innovationsaktivit„ten zu steuern. • Viele Unternehmen sind mit ihrer Innovations-Performance nicht zufrieden. Die Performance von Innovation wird allerdings fast nirgends gemessen. • Große Unternehmen haben im Branchendurchschnitt das gr‚…te Potenzial bzgl. der Verbesserung ihrer Innovationskultur, um Engagement und Motivation der Mitarbeiter zu steigern. • Kleine und mittlere Unternehmen beklagen einen Mangel an hochqualifizierten Mitarbeitern. Nachholbedarf zeigt sich auch bei der Organisation des Innovationsprozesses selbst, v.a. beim Service-Entwicklungsprozess. Kleinere Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Innovationen systematisch zu finanzieren. • Gro…e Chancen, um den Innovationsprozess voranzutreiben, bietet die st„rkere Nutzung von Netzwerken mit Universit„ten und Instituten sowie Partnern au…erhalb des Unternehmens.
  • 18. Ein Innovationsindex hilft Unternehmen, ihren Innovationserfolg im Vergleich mit ihrer Peer-Group messbar zu steigern.
  • 19. Ein Innovationsindex hilft Unternehmen, ihren Innovationserfolg im Vergleich mit ihrer Peer-Group messbar zu steigern. Benchmark in der Größenklasse 101-1000 100,00 95,00 90,00 85,00 80,00 Gesamt 75,00 Best in Class 70,00 Ihr Unternehmen Champions 65,00 60,00 55,00 50,00 Positionierung Prozess Potentiale Performance
  • 20. Ein Innovationsindex hilft Unternehmen, ihren Innovationserfolg im Vergleich mit ihrer Peer-Group messbar zu steigern. Benchmark in der Größenklasse >1000 100,0 95,0 90,0 85,0 80,0 Gesamt 75,0 Best-in-Class 70,0 Ihr Unternehmen Champions 65,0 60,0 55,0 50,0 Positionierung Prozess Potentiale Performance
  • 21. Handlungsoptionen zur Steigerung des Innovationserfolgs • Die identifizierten Einflussfaktoren f•r den Innovationserfolg k‚nnen einzelne Unternehmen verwenden, um ihr Innovationsmanagement zu reflektieren und Verbesserungsbereiche zu erkennen und sich mit Innovations-Champions oder Best- in-Class-Unternehmen der Branche zu vergleichen. Daraus wiederum lassen sich dann konkrete Handlungsoptionen für Unternehmen ableiten. • ƒber die Handlungsempfehlungen f•r einzelne Unternehmen hinaus konnten f•nf übergreifende Handlungsfelder f•r die IT-Branche abgeleitet werden, die der gesamten Branche zugute kommen k‚nnen: 1. Forcieren von „Best Practices“ im Innovationsmanagement, 2. Forcieren von „Innovations-Netzen“, 3. F‚rderung der Innovationskultur, 4. Sicherstellung der Verf•gbarkeit ausreichender Fachkr„fte am Personalmarkt und 5. F‚rderung von Finanzierungsmodellen f•r Innovation.
  • 22. Vielen Dank! Gudrun Schlaphorst enterpriser GmbH & Co. KG Gudrun.Schlaphorst.@enterpriser.de