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Innovationsmanagement zwischen Euphorie und Realität
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Innovationsmanagement zwischen Euphorie und Realität

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Innovationsmanagement zwischen Euphorie und Realität Innovationsmanagement zwischen Euphorie und Realität Presentation Transcript

  • 28.6.2011
    Innovationsmanagement
    zwischen
    Euphorie und Realität
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product
    Price
    Place
    Promotion
    People
    Projects
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product – Problem & Lösung
    Price – Price Strategies
    Place – Distribution
    Promotion – Communication
    People – Skills
    Projects – Umsetzung
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product
    Price
    Place
    Promotion
    People
    Projects
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • Subjektiver Blick auf gemischte Industrien am Beispiel von
    ABB,
    Swisscom,
    Bundesverwaltung.
    D.h. Innovationsmanagement bei grossen Unternehmen
    Brauchen grosse Unternehmen „Innovation“?
    Ausgangslage
  • „In 2009, Japanesesurvey firm, Tokyo Shoko Research, searchedtheyearsoffoundationof 1,975,620 firms in theirdatabase.Theyfound 21,666 companieswhichhaveexistedforover 100 years. Accordingtothe Bank of Korea, thereare 3,146 firmsfoundedover 200 yearsago in Japan, 837 in Germany, 222 in theNetherlandsand 196 in France. Thereare 7 companies in Japan over 1,000 yearsold; 89.4% ofthecompanieswithover 100 yearsofhistoryarebusinessesemployingfewerthan 300 people.“
    (http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_oldest_companies, Juni 2011)
    • Von allen Unternehmen weltweit existieren lediglich ca. 1% seit mehr als 100 Jahren (Stand 2009).
    • In Deutschland sind lediglich 0.04% der Unternehmen älter als 200 Jahre
    • Unternehmen die seit mehr als 100 Jahren existieren sind in 90% der Fälle KMU.
    • In Japan existieren nur 7 Unternehmen die älter als 1‘000 Jahre sind
    • „Ein Großunternehmen erreicht im Durchschnitt ein Alter von 75 Jahren“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen, Juni 2011).
    Ausgangslage
  • Empirisch gesehen scheitern grosse Unternehmen längerfristig mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlich von fast 100%.
    Ausgangslage
  • Ausgangslage
    Quelle: Prof. C. Loderer, 5. November 2010
  • Constant innovation is very important for companies.  By becoming better and offering new products to customers, companies are able to compete more successfully.
    1. Radical Innovation in Firms:  Many firms rely on incremental innovations. Research shows, however, that firms which only rely on such innovations are likely to fall into competency traps, develop core rigidities and thus lose their competitiveness over time.
    Ausgangslage
    2. Managing Radical Innovations: The management of innovation faces particular challenges and these challenges mount with the degree of newness (or radicalness) of the innovation project.
    (Prof. Dr. Marc Gruber; 6. Juni 2011, Zürich)
    • Dauerhafte Innovation ist sehr wichtig!
    • Zum längerfristigen Überleben sind aber auch radikale Innovationen notwendig
    • Je neuer eine Innovation,desto grösser die Herausforderungen bei der Umsetzung.
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product
    Price
    Place
    Promotion
    People
    Projects
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • Zum langfristigen Überleben braucht es Stabilität und Konstanz (Erfolgsmodell: Familienunternehmen) und es braucht ein mittelfristig stabiles Umfeld um Innovationen zu ermöglichen (Finanzierung, Management,…)
    Stabiles Umfeld erschwert wahrscheinlich radikale Innovation.
    Um aber nachhaltig zu überleben braucht es radikale Innovationen (Gruber)
    Was ist überhaupt Innovation (bei Grossunternehmen)?
    Relativität von Innovationen
  • Was ist innovativ (in Grossunternehmen)?
    Beispiel „Innovation Award“ für „kleine Innovation“ in globaler Industrie
    Kleinster gemeinsamer Nenner, „gebremst“ durch „Standards“, internationale Gremien, „Konsens“ und „Risiko“ (bsp. Übernahme kleiner innovativer Unternehmen durch grosse Unternehmen)
    Kleine Innovationen brauchen in grossen Unternehmen grosse Anstrengungen („Alles schon einmal dagewesen…!“).
    Relativität von Innovationen
  • Relativität von Innovationen
    Gibt es radikale Innovationen in grossen Unternehmen?
    Innovative Finanzprodukte in der Finanzindustrie…
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product
    Price
    Place
    Promotion
    People
    Projects
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • „Natur-“Gesetze gelten auch bei Innovationen:
    Jede Lösung braucht ihr Problem und umgekehrt
    Der Kunde muss einen Mehrwert erhalten
    Der Mehrwert muss alle Kosten decken
    Innovation ist essentiell für das Überleben
    Problem - das Tagesgeschäft …
    Realität des Innovationsmanagement
  • Realität des Innovationsmanagement
    Tagesgeschäft!
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product – Problem & Lösung
    Price
    Place
    Promotion
    People
    Projects
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • Product = Problem + Lösung
    Viele Firmen sind gut im Bereich der Lösung („R&D“),
    Einzelne sind gut im Bereich des Problems (starke Kundenbeziehung)
    Wenige sind gut darin eine Lösung für ein Problem zu finden (zB Betty Bossy).
    Produkt bedeutet „Roadmap“ und nachhaltige Betreuung der Kunden. Innovation ist nicht nur eine einmalige Sache, die Organisation muss die Innovationen auch in das Tagesgeschäft aufnehmen können.
    Realität bei Innovation – Product
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product
    Price – Price Strategies
    Place
    Promotion
    People
    Projects
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • Kunst den Mehrwert zu lokalisieren und „einzufangen“ –
    „Physik“ gilt auch hier!
    Arbeitsteilung ist heute Unternehmens-übergreifend, d.h. die Wertschöpfung verteilt sich auf verschiedene Unternehmen – grössere Schwierigkeiten den Wert zu realisieren.
    Wenige sind gut darin den Wert aus Innovationen nachhaltig abzuschöpfen (zB mehr als gratis offerierte Leistungen…).
    Realität bei Innovation – Price
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product
    Price
    Place – Distribution
    Promotion
    People
    Projects
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • Place = Distribution
    „Illusion Web2.0“ – auch hier gilt die „Physik“!
    Die Lösung muss zum Problem gebracht werden.
    Realität bei Innovation – Place
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product
    Price
    Place
    Promotion – Communication
    People
    Projects
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • Promotion = Communication
    Die neue Lösung muss an den richtigen Stellen bekannt gemacht werden.
    Kommunikation ist intern undextern notwendig
    Extern:
    Marketing ist bekannt, notwendig sind „Profis“ „Web 2.0“ kann helfen, ist aber nicht ein „Joker“.
    Intern: Kommunikation zwischen Fachbereich & Führung;
    Übersetzungsarbeit!! (zB Elevator Pitch)
    Realität bei Innovation – Promotion
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product
    Price
    Place
    Promotion
    People – Skills
    Projects
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • People = Key!
    Die richtigen Fähigkeiten zur rechten Zeit am richtigen Ort
    Es braucht verschiedene Personen/ Wissen für verschiedene Phasen
    „Alles schon einmal dagewesen“ – erfahrene Seniors mit jungen Talenten mischen
    • Das richtige Team bringt eine mittelmässige Idee zum Erfolg, ein mittelmässiges Team scheitert mit einer grossartigen Idee.
    Realität bei Innovation – People
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product
    Price
    Place
    Promotion
    People
    Projects – Umsetzung
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • Bei der Umsetzung sollte es eine klare Trennung zwischen kreativer Phase und Realisierung geben.
    professionelles Projektmanagement
    Umsetzung eines „Piloten“ mit einem “wichtigem Pilot-Kunden” ist problematisch, da Lösung oft unnötig angepasst wird.
    Ein Projekt kommt selten allein – Investoren optimieren Risiko/ Erfolg über ein Portfolio von verschiedenen Innovationsprojekten (-> Portfoliotheorie).
    Realität bei Innovation – Projects (1/2)
  • Projekte werden nicht konsequent abgebrochen
    (Gründe für Abbruch von Projekten sind typischerweise lange vor dem Abbruch bekannt).
    Erfolglose Projekte werden zu lange am Leben erhalten
    „Living Deads“ vergiften das ganze Projektportfolio.
    Realität bei Innovation – Projects (2/2)
  • Ausgangslage
    Relativität bei Innovation
    Realität bei Innovation:
    Product
    Price
    Place
    Promotion
    People
    Projects
    Innovationsmanagement in TK der Bundesverwaltung
    Inhalt
  • Innovationsmanagement im BIT
    (subjektives) Fazit:
    Das Problem sind nicht die Ideen
    Das Problem sind auch nicht die Finanzen
    Das Problem ist die (Nicht-)Selektion
    Das Problem ist die Umsetzung
    Im Innovationsprozess sind Selektion und Umsetzung wichtige und häufig unterschätzte Erfolgsfaktoren.
    1) Selektion -> Risikomanagement.
    2) Umsetzung -> professionelles Projektmanagement.
    .
  • Appendix
  • Innovationsmanagement im BIT
    In der Telekommunikation konzentrieren wir uns derzeit auf
    1) Selektion und
    2) Umsetzung von Innovationen
  • Appendix
    Quelle: Prof. C. Loderer, 5. November 2010
  • Strategische Inputs & Vorgaben
    Bundesverwaltung
    Einführung neue Koordinations-Termine und regelmässige TK-WS „Koordination“
    ISB
    IRB
    Bestehende, regelmässige Meetings innerhalb der TK
    GL BIT
    BP Meeting
    TK Meeting
    Gremien ausserhalb der TK
    ABB
    TK Strategie
    Operative Inputs aus
    Projects, Operating&Engineering
    Inputs aus Kundenbedürfnissen und Vorgaben (Preise)
    Meetings AM&Kunden
    TK AC&BLOPp
    Koordination?
    TK-Bereichsmeetings
    Periodische
    TK-Workshops „Strategische Koordination“
    LBK
    (TK) Produkte&Service-Management
    (TK) Architektur
    Inputs für Neues & Anpassungen
    TK-Bereichs-meetings
    Techie-
    Meeting
    „Prozess- und Infrastruktur“ –Innovation
    VVS
    Produkt-Innovation
    „Change“ Management
    Best. Koordinations-Termine
    TK-Bereichsmeetings
    Einzelner
    MA
    Neu: Koordinations-Termine
    Techie-
    Meeting
  • Aufgaben Innovationsmanager