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Mit Energie in die Kurve

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Mit Energie in die Kurve …

Mit Energie in die Kurve
Neue Energiezuführungen erweitern die
Möglichkeiten für Kreisbewegungen
Schiffe entladen, Paletten wechseln, Solarpaneele nachführen, empfindliche
Elektronikkomponenten von einer Bearbeitungsstation zur anderen bewegen oder
Radioteleskope ausrichten: all diese Anwendungen sind ohne
Rotationsbewegungen kaum denkbar. Oft stehen Konstrukteure dabei vor der
großen Herausforderung, diese Drehbewegungen gleichzeitig mit verschiedensten
Arten von Energie, Signalen und Medien zu versorgen. Dafür stellen die Polymer-
Energiekettenexperten der igus GmbH, Köln auf der HMI 2012 drei neue
Lösungen für Kreisbewegungen vor, die den Baukasten für Rotationsbewegungen
so ergänzen, dass fast alle denkbaren Anwendungen effizient und schnell gelöst
werden können.

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  • 1. Presse-Info PM0812-DSeite 1 von 3Mit Energie in die KurveNeue Energiezuführungen erweitern dieMöglichkeiten für KreisbewegungenSchiffe entladen, Paletten wechseln, Solarpaneele nachführen, empfindlicheElektronikkomponenten von einer Bearbeitungsstation zur anderen bewegen oderRadioteleskope ausrichten: all diese Anwendungen sind ohneRotationsbewegungen kaum denkbar. Oft stehen Konstrukteure dabei vor dergroßen Herausforderung, diese Drehbewegungen gleichzeitig mit verschiedenstenArten von Energie, Signalen und Medien zu versorgen. Dafür stellen die Polymer-Energiekettenexperten der igus GmbH, Köln auf der HMI 2012 drei neueLösungen für Kreisbewegungen vor, die den Baukasten für Rotationsbewegungenso ergänzen, dass fast alle denkbaren Anwendungen effizient und schnell gelöstwerden können.Auf engstem Raum viele verschiedene Leitungen führenFür Anwender die platzsparende Energiezuführungen suchen oder sichlanglebigere Lösungen als Kabeltrommeln wünschen, stellt igus die neue „e-spool“vor. Das System verknüpft auf einzigartige Weise zwei verschiedeneEnergiezuführungen: Eine Standard-„e-kette“ aus den Serien E2 oder E4 wird perRolle geführt und sorgt durch eine integrierte Rückholfeder jederzeit für die genaurichtige Länge und Spannung der Energiezuführung. In der Ausgangsposition istdie Kette platzsparend vollständig eingerollt. Das „twisterband“ verbindet die Rollemit dem Wellenbock, der als Schnittstelle zu den fest verlegten Leitungen dient. In„klassischen“ Kabeltrommeln wird diese Aufgabe meist von Schleifkontaktenübernommen. Das „e-spool“-Konzept punktet hier mit deutlich mehr Flexibilität,denn anders als bei Schleifkontakten können auch Leitungen für Daten, Druckluftund Flüssigkeiten durchgehend verbunden und vor allem jederzeit ausgetauschtoder verändert werden. Beim „twisterband“ TB 30 ist ausreichend Platz fürLeitungsdurchmesser bis 16 mm vorhanden. Wird mehr Raum benötigt, kann das„twisterband“ auch beidseitig Leitungen an die Kettentrommel heranführen.Mit diesen handfesten Vorteilen ist die „e-spool“ der komplett modulare Ersatz fürklassische Kabeltrommeln. Außerdem kann die „e-spool“ die Lösung für beengteBauräume sein: zusätzlicher Platz zum Ablegen der Kette, wie bei freitragenden-oder Zick-Zack-Anwendungen wird nicht benötigt. Zur echten mehrdimensionalenLösung wird die „e-spool“ mit dreidimensionalen Ketten wie der „triflex“ von igus,dann ist sogar eine Energieführung „in alle Himmelsrichtungen“ denkbar.Einsatzfelder findet die „e-spool“ in Hubwagen, Sortieranlagen, mobilenKranwagen, Bühnenanwendungen oder Montage- bzw. Prozesskranen mitGreifern.
  • 2. Presse-Info PM0812-DSeite 2 von 3Einfach aufstocken: Drehbewegungen bis zu 900 GradStandard-Energieketten können durch den sogenannten „RückwärtigenBiegeradius“ (RBR) für Kreisbewegungen eingesetzt werden. Auf der Seite liegendund durch spezielle geteilte Rinnenkonstruktionen geführt sind Kreisbewegungenbis zu 600 Grad möglich. Dabei ist die Energiekette mit jeweils einem Ende amInnen- und Außenring befestigt. Wahlweise ist einer der Ringe fixiert, der anderedrehend. Um noch größere Drehwinkel zu realisieren, legen die Konstrukteure vonigus auf der HMI 2012 das neue Produkt MRM (Multi Rotation Module) vor, das esermöglicht, auf Basis von Standard-Energieketten mit rückwärtigem Biegeradiusund den passenden geteilten Führungsrinnen weit größere Drehungenumzusetzen.Die Idee dahinter: wie bei einem Stapel Münzen werden mehrere Einzelsystemeaufeinandergesetzt und so zu einem Gesamtsystem verbunden. Die maximaleRotation der einzelnen Ebenen lässt sich einfach addieren. So werdenDrehbewegungen bis zu 900 Grad und mehr möglich. Das Funktionsprinzip istdenkbar einfach: Nachdem der definierte Drehwinkel des unteren Ringes erreichtist, wird das darüber liegende Modul durch ein einfaches Anschlagsystemmitgeführt. Durch diesen Kniff benötigt das gesamte System nur eine Steuerung.Der geniale aber trotzdem simple Aufbau mindert mögliche Störquellen. Damiteignet sich das MRM-System hervorragend für Drehanwendungen, in denen hoheBelastungen und raue Umgebungsbedingungen zum Arbeitsalltag gehören, wiez.B. Stacker, Reclaimer, Schaufelradbagger, Drehkrane oder Offshore. ImGegensatz zu Schleifkontakten können in der „e-kette“ auch Leitungen für Luft,Gas oder Flüssigkeiten sowie Busleitungen und Lichtwellenleiter geführt werden.Zusätzlich sparen die leichten Polymer-Energiezuführungen von igus im Vergleichmit marktüblichen Lösungen aus Stahl eine Menge Gewicht bei ausgezeichneterHaltbarkeit. Derzeit realisierte maximale Umfangsgeschwindigkeiten liegen bei bis1m/s – mehr ist möglich, abhängig von der Größe.Kontinuierlich und flexibel umlaufenDie „c-chain“ von igus versorgt – kontinuierlich umlaufend und ohne überflüssigeVor- und Rückfahrten – Greifer, Sensorik und andere Einheiten mit Energie, Datenund Medien. Vor knapp zwei Jahren eingeführt, konnten die KölnerPolymerspezialisten mittlerweile zahlreiche Anwendungserfahrungen mit der „c-chain“ sammeln, wie zum Beispiel in der Holzbearbeitung, derSolarzellenherstellung oder der Sitzfertigung im Automobilbereich.Diese Erfahrungen flossen in die Entwicklung des neuen „c-chain“ Modulsystemsein. Ziel ist es, Konstrukteuren mit einer möglichst kleinen Zahl vonEinzelkomponenten den Bau unterschiedlichster Individuallösungen zuermöglichen. Überdies erlaubt die Modularisierung einen schnellen und damitkosteneffizienten Auf- und Umbau. Zentrales Element der „c-chain“ sind diestabilen Kunststoff- „e-ketten“ der Serie E 4.1 mit 21, 28, 32, 42, 56 oder 80 mmInnenhöhe. Ein spezielles Führungsrinnensystem aus einem (liegende Version)oder zwei (stehende Version) U-Profilen ist in Längen von 0,5 m, 1m oder 2merhältlich. Dazu passende, von Größe und Radius des Systems abhängige
  • 3. Presse-Info PM0812-DSeite 3 von 3Endstücke bilden den Abschluss, spezielle Aluprofile erleichtern Anwendern dieBefestigung der gesamten EinheitDie Energiekette mündet auf einer Seite in einen Mitnehmer, der die Verbindungzu den umlaufenden Einheiten herstellt. Energie, Daten und Medien gelangen übereine Drehdurchführung in das System. Diese wird inklusive Führungsarmindividuell ausgewählt, je nach Kombination der benötigten Zuleitungen. Speziellfür große freitragende Längen haben Anwender die Wahl zwischen einerintegrierten Gleitleiste zur Abstützung des Obertrums und dem bewährtenhorizontalen „guidelok“-Führungssystem. Der maximale Verfahrweg der „c-chain“beträgt derzeit 50 m in liegenden und 30 m in seitlich stehenden Anwendungen beibis zu 3m/s Geschwindigkeit und einer Beschleunigung bis zu 30m/s². DieEinsatzmöglichkeiten sind genauso vielfältig wie der Modulbaukasten: vomHandlingsystem, Befüll- und Entnahmegerät, Feeder, Pick & Place überVerkettungssysteme und Portale bis zu intelligenten Förderbändern undTransportsystemen.Abgerundet wird der igus-Modulbaukasten für Kreisbewegungen durch diebestehenden Serien „twisterband“ für Drehbewegungen bis 7000 Grad aufengstem Raum und dem großen „Ab-Lager“-Programm „twisterchain“ (bis 540Grad Drehwinkel) sowie den bewährten einlagigen RBR-Modulen.Bild PM0812-01: igus GmbH, KölnDie neue „e-spool“ von igus hilft verschiedenste Leitungen auf kleinstem Raum inunterschiedlichste Richtungen zu führen.
  • 4. Presse-Info PM0812-DSeite 4 von 3Bild PM0812-02: igus GmbH, KölnMit dem neuen MRM (Multi-Rotation-Module) Drehbewegungen von 900 Grad undmehr im Schwermaschinenbau, in Kranen oder Offshore-Anwendungenrealisieren.Bild PM0812-03: igus GmbH, KölnDie rund umlaufende, kontinuierliche und modulare Energiezuführung „c-chain“von igus. Ab 16 Jahren und mit 1-3 Personen komplizierte Anwendungen einfachumsetzen: Wie bei einem Baukasten lassen sich Auf- und Umbau durch diegeringe Anzahl an Komponenten leicht und schnell erledigen.
  • 5. Presse-Info PM0812-DSeite 5 von 3PRESSEKONTAKT: Die Begriffe “igus, e-ketten, e-kettensysteme, chainflex, readycable, easychain, e-chain, e-chainsystems, energyJörg Landgraf chain, energy chain system, flizz, readychain, robolink,Presse und Werbung pikchain, triflex, twisterchain, invis, drylin, iglidur, igubal, xiros, xirodur, plastics for longer life, manus, vector“ sindigus® GmbH in der Bundesrepublik Deutschland und gegebenenfallsSpicher Str. 1a international markenrechtlich geschützt.51147 KölnTel. 0 22 03 / 96 49-459Fax 0 22 03 / 96 49-631jlandgraf@igus.dewww.igus.de/de/presse

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