Social Media-Engagement - Konzept zum Aufbau von Social Media-Angeboten zur Unterstützung klassischer Internet-Angebote
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Social Media-Engagement - Konzept zum Aufbau von Social Media-Angeboten zur Unterstützung klassischer Internet-Angebote

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Vorgestellt wird ein Vorgehen zur Entwicklung von Marketing-Konzepten für Social Media- Angebote. Ziel ist, Social Media-Angebote aufzubauen, die - ergänzend zu SEO - den Traffic klassischer......

Vorgestellt wird ein Vorgehen zur Entwicklung von Marketing-Konzepten für Social Media- Angebote. Ziel ist, Social Media-Angebote aufzubauen, die - ergänzend zu SEO - den Traffic klassischer Web-Angebote erhöhen, die Markenbekanntheit stärken und einen zusätzlichen Kanal für PR- und Nutzer-Feedback schaffen.

Guido Gdowzok ist Online-Redakteur und -Konzepter (UXD), lebt und arbeitet in München, begeistert sich seit 15 Jahren für das Internet und neuerdings besonders für Soziale Netzwerke.

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  • 1. Social Media-EngagementKonzept zum Aufbau von Social Media-Angeboten zur Unterstützung klassischer Internet-Angebotevon Guido Gdowzok, 18. Mai 2012Vorgestellt wird ein Vorgehen zur Entwicklung von Marketing-Konzepten für Social Media- Angebote. Ziel ist, Social Media-Angeboteaufzubauen, die - ergänzend zu SEO - den Traffic klassischer Web-Angebote erhöhen, die Markenbekanntheit stärken und einenzusätzlichen Kanal für PR- und Nutzer-Feedback schaffen.Guido Gdowzok ist Online-Redakteur und -Konzepter (UXD), lebt und arbeitet in München, begeistert sich seit 15 Jahren für dasInternet und neuerdings besonders für Soziale Netzwerke.Fragen? Gern! Schreiben … • guido.gdowzok@gmx.de • gplus.to/iguido
  • 2. 1. Informationen sammeln1.1 Außen1.1.1 WettbewerbAnalyse des Wettbewerbs: • Welche Kanäle nutzen Wettbewerber? • Welche Maßnahmen führen Wettbewerber durch? • Welche Nutzerzahlen haben Social Media-Angebote der Wettbewerber? • Wie entwickelten/entwickeln sich die Nutzerzahlen? • Wie werben Wettbewerber für ihre Social Media-Angebote? • Wie sind Social Media und klassische Website verknüpft? • Welche Wirkungen für das klassische Web-Angebot hat Social Media, möglichst darstellbar in Zahlen?
  • 3. 1.1.2 NutzerAnalyse der Nutzerzahlen, Befragung der Nutzer: • Bestehende Statistiken/Messungen anpassen, um im klassischen Web-Angebot Incoming Traffic aus Social Media-Angeboten identifizieren zu können • Welchen Traffic bezieht die klassische Website aus Social Media-Angeboten? • Wie hat sich der Traffic aus Social Media-Angeboten entwickelt? • Wie viele Nutzer haben die verschiedenen Social Media-Kanäle? • Lassen sich Heavy User ermitteln? • Welche Social Media-Angebote nutzen die eigenen Nutzer? (eigene Umfrage, AGOF) • "Wie" sind die Nutzer? Welche Aussagen zu soziodemografischen Eigenschaften/Milieus lassen sich treffen? • Wie viele Nutzer hat das klassische Web-Angebot insgesamt? • Welche soziodemografischen Eigenschaften hat die gesamte Nutzerschaft? • Sind Social Media-Nutzer repräsentativ für die gesamte Nutzerschaft? • Welche Rückschlüsse aus den Social Media-Zahlen lassen sich für das Gesamtangebot treffen?
  • 4. 1.1.3 Technologie • Welche Technologien werden momentan genutzt? z.B.: APIs, Open Graph etc. • Werden Foren, Kommentare, Votings etc. auf der eigenen Website genutzt und als soziales Medien begriffen? • Werden genutzte Technologien auch optimal genutzt? z.B.: Login optimal gelöst? Bedienbarkeit für Nutzer/Redakteure optimal? • Welche ungenutzten Technologien sind interessant? z.B.: "Frictionless" • Welche neuen Technologien kommen/könnten zukünftig interessant werden? • Welche Kanäle werden derzeit genutzt? z.B.: Facebook, Twitter • Wie genau werden sie genutzt? passiv=nur eigene News werden gepostet, aktiv=Teilen, Retweeten, Kommentieren etc. • Welche ungenutzten Kanäle gibt es? z.B.: Google+, Youtube, Pinterest, Instagram etc. • Welche ungenutzten Kanäle könnten interessant sein? Warum? • Welche Test- und Analyse-Tools gibt es? Welche sollen genutzt werden?
  • 5. 1.1.4 Relevanz • Was spricht für die Nutzung von Social Media? Was dagegen? • Welche Erfahrungen, Studien oder Statistiken sprechen für die Nutzung? Welche dagegen? • Lassen sich aus den gewonnenen Zahlen Chancen/Risiken einer Nutzung ableiten?
  • 6. 1.2 Innen1.2.1 Analyse vorhandener Zahlen • Wie hoch sind die eigenen Zahlen? • Wie hoch sind die eigenen Zahlen im Vergleich zum Wettbewerb? • Wie hoch sind die erwarteten Zahlen? Wie hoch könnten/sollten sie sein? • Ergibt sich eine Lücke zwischen vorhandenen/erwarteten Zahlen? • Lässt sich eine Aussage wie folgt treffen: "Social Media kostet x Euro und bringt y Euro"? • Lässt sich mit Social Media kurz/lang/mittelfristig direkt oder indirekt "Geld verdienen"?
  • 7. 1.2.2 Redaktion/Management • Wie nutzen Redaktion und Management die bestehenden Social Media-Angebote? z.B.: Teilen von eigenen Beiträgen, Retweets, Kontakt mit Nutzern • Welche Motivation gibt es, Angebote zu nutzen/nicht zu nutzen? • Wie wird die Bedienbarkeit von Social Media beurteilt? • Was wissen Redakteure/Manager über Social Media? Wird Sozial Media zur Recherche oder privat genutzt? • Wie beurteilt die Redaktion/das Management die Arbeit mit Social Media? Wie beurteilt sie den Erfolg? • Welche Ideen zur Nutzung hat die Redaktion/das Management?
  • 8. 1.2.3 Finanzielle Kapazitäten • Was dürfen die Social Media-Maßnahmen kosten? • Gibt es einen Etat, aus dem Social Media-Maßnahmen gezahlt werden können? • Kann ein Etat bereit gestellt werden? • Wer trägt Kosten/Aufwendungen? Werden Lasten geteilt?
  • 9. 1.2.4 Personalle Kapazitäten • Wer führt welche Maßnahmen durch? (Redaktion, Management, Design, Entwicklung) • Wer pflegt Soziale Medien? z.B.: bestehende Redakteure "nebenbei", zusätzlicher (Social Media-) Redakteur, Social Media- Manager, Community Manager, freiwillige Moderatoren
  • 10. 1.2.5 Zuständigkeiten und Entscheidungswege • Aufgabenbeschreibung Social Media-Manager/Community Manager • Welchem Team gehört er an? Redaktion? Management? • Wer weist den Social Media-Manager an? Wohin "reportet" er? • Inwieweit arbeitet er autonom? (Empfehlung: größtmögliche Autonomie) • Welche Entscheidungswege gibt es, wann und warum?
  • 11. 2. Ziele setzen2.1 Definition von ZielenMögliche Ziele: • Erhöhung der Anzahl von Social Media-Nutzern • Wiederholte Besuche/Visits der klassischen Website erhöhen • Erhöhung des Traffic-Anteils im klassichen Web-Angebot, der von Social Media-Nutzern stammt • Verbesserung der Markenbekanntheit/Erhöhung der Brand Awareness • Mitmach-Charakter der Marke stärken • Messbar hohe virale Verbreitung eigener Social Media-Inhalte • SEO- und SERP-Optimierung
  • 12. 2.2 Definition von Messkriterien zur ErfolgsmessungMögliche Kriterien: • Anzahl der Website-Visits, die aus Social Media kommen, hat sich um x% erhöht • Anzahl der Nutzer von Social Media-Angeboten hat sich um x% erhöht • Anzahl der Kommentare hat sich um x% erhöht • Anzahl von geteilten Beiträgen (Viralität) hat sich um x% erhöht • gestützte/ungestützte Wiedererkennung der Marke hat sich um x% erhöht • Wahrnehmung von Eigenschaft a,b,c der Marke hat sich um x% erhöht • Anzahl der Werbebuchungen, die nachweislich auf verstärktem Social Media-Engagement beruhen, hat sich um x% erhöht
  • 13. 3. Planen3.1 Auswahl von Strategien • Marktdurchdringung: altes Produkt, alter Markt ◦ z.B.: Facebook, Twitter ◦ stärkere Mobilisierung der bestehenden Social Media-Nutzerschaft, z.B. Contests, Gewinnspiele ◦ Nutzerschaft der eigenen klassichen Website für Social Media-Nutzung gewinnen • Marktentwicklung: altes Produkt, neuer Markt ◦ (bezahlte) Werbung in fremden Angeboten für das eigene Social Media-Angebot ◦ z.B.: Werbung auf Facebook ◦ z.B.: verstärktes Posten eigener Beiträge in fremden Social Media-Angeboten • Produktentwicklung: alter Markt, neues Produkt ◦ z.B.: neue Angebote in den Streams, z.B. Bilder, Votings ◦ z.B.: Facebook-Frictionless ◦ z.B.: Facebook-Apps, -Spiele • Diversifikation: neuer Markt, neues Produkt ◦ z.B.: Google+, Pinterest, Instagram, Youtube
  • 14. 3.2 Planung/Management • Auswahl der genutzten Kanäle und Maßnahmen • Finanzielle, personelle Entscheidungen • Teilpläne • Zeitplan • Priorisierung • Durchführung • Kontrolle
  • 15. 3.3 Konzeption • Rechtliche Fragen (Urheber-/Presserecht) • Vertragliche Grundlagen (Verwendung von eingekauftem Content, Texte, Bilder, Videos) • Guidelines, Community-Regeln, Verhaltenskodex (für Redakteure, Moderatoren, Nutzer) • Nutzerkonzept ◦ Zweck und gemeinsames Interesse aus Nutzersicht definieren ◦ Inhalte definieren, z.B.: ▪ News ▪ Likes/Listen/Kreise ▪ Retweets/Antworten ▪ Bilder ▪ Videos ▪ Diskussionen ▪ Interviews/Hangouts ▪ Gewinnspiele, Aktionen ▪ Spiele, Apps ◦ Verknüpfung mit klassischem Web-Angebot definieren ◦ Art der Ansprache definieren (informierend vs. animierend/moderierend) ◦ Tonality definieren ("Du"/"Sie", sachlich/witzig/jovial) ◦ Moderation definieren (kein Moderator/ein Moderator/mehrere Moderatoren, bezahlte/freiwillige Moderatoren
  • 16. • Design ◦ Corporate-/Produkt-Design auf Social Media-Auftritt übertragen ◦ Design neuer Apps, Features, Elemente• techn. Konzept ◦ APIs/Schnittstellen ◦ Apps ◦ Tools ◦ Messungen
  • 17. 4. Realisieren4.1 Bau/Bereitstellung • Umsetzung neuer Features im eigenen Angebot (z.B. APIs, Schnittstellen) • Nutzer-Accounts anlegen in Social Media-Angeboten • Nutzer-Accounts anlegen in Analyse-Tools • Personal für Social Media einstellen, schulen, einarbeiten • Messungen realisieren
  • 18. 4.2 Betrieb • Bug Fixing • Regelmäßige Pflege der Angebote • Angebote solange mit Experten-Inhalten/provokativen Inhalten füllen, bis sie von selbst weiterlaufen • Nutzer beschäftigen: kleine Votings/Umfragen, Contests/Wettbewerbe oder Gewinnspiele • Nutzer zu Interaktionen untereinander (Peer-to-Peer) ermutigen • Heavy User/Community-Führer ermitteln und freiwillige Moderatoren rekrutieren
  • 19. 5. Erfolg kontrollieren • Regelmäßige Erfolgsmessung (Statistik, Analyse-Tools) • Nutzer-Tests, -Befragungen • Nutzer-Feedback (z.B. E-Mail, Kommentare) erfassen, auswerten • Ständige Verbesserung
  • 20. Fragen? Gern! Schreiben …guido.gdowzok@gmx.degplus.to/iguido