E-Portfoliosan der Hochschule                                 Dr. Ilona Buchem                 Beuth Hochschule für Techni...
E-Portfolio „Eine digitale Sammlung von „mit Geschick gemachen Arbeiten“ (=lat. Artefakte) einer Person, die durch das Pro...
E-Portfolio … Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Ler...
E-Portfolio … ePortfolios sind also weit mehr als eine „digitale Bewerbungsmappe“, nämlich zugleich eine Methode für selbs...
Alternative Leistungsbewertung„E-Portfolios erweitern die konventionelle  Leistungsfeststellung um die Alternative  der Le...
Prozesse der E-Portfolio ArbeitHilzensauer, Wolf / Hornung-Prähauser, Veronika (2005): ePortfolio - Methode und Werkzeug f...
Reflexion des Lernens          Was habe ich gelernt?          Wie bin ich dabei vorgegangen?          Warum komme ich nich...
Einige Ziele der E-Portfolio-Arbeit•   Individuelle Lernprozesse unterstützen•   Leistungsbewertung verbessern•   Kompeten...
Taxonomie der Portfoliotypen         3 Grundtypen je 2 Eigentumsstrukturen = 12 E-Portfolio TypenQuelle: Baumgartner, Pete...
E-Portfolioals persönlicheLernumgebung    Buchem/E-Portfolio/13.01.12
Persönliche Lernumgebung    Personal Learning Environment (PLE)                                            Quelle: http://...
Persönliche Lernumgebung               Bricolage                                                                          ...
Persönliche Lernumgebungen inMetaphern Quelle: http://ht.ly/57mVO                                                         ...
PLE Design Prinzipien• Ownership: Lernende sind  Eigentümer der Lernumgebung  und haben Kontrolle über  Lernprozesse, -inh...
E-Portfolio als PLE Medien/Tools                                  Persönliche                           Individuelle Artef...
Chancen Buchem/E-Portfolio/13.01.12
Lebenslanges Lernen•   Motivation•   Integration•   Entwicklung•   Kontinuität•   Nachhaltigkeit•   …                     ...
Selbstlernkompetenz• Lernziele bestimmen• Lernprozesse planen  und überwachen• Artefakte auswählen• Leistung selbst bewert...
Medienkompetenz• Medienkritik  (analytisch, reflexiv, ethis  ch)• Medienkunde  (informativ, instrumentell)• Mendiennutzung...
Risiken Buchem/E-Portfolio/13.01.12
Over-Scripting „ Spontane Interaktionen könnten durch zu viele Vorgaben gestört werden. Starre Anleitungen könnten dazu fü...
Over-Acting                                                                            „ Die Aufforderung, ein E-         ...
Over-Reflecting „Die Aufgabe, beim Führen eines E-Portfolios das eigene Tun und die dabei erzielten Ergebnisse zu reflekti...
Fazit für die E-Portfolio Arbeit   Fremdsteuerung                                        Autonomie   Sammeln als       ...
Dr. Ilona Buchem                        Beuth University of Applied Scienes Berlin                        Blog: http://ibu...
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ePortfolio Workshop at European University Viadrina Frankfurt (Oder). January 13th, 2012.

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  1. 1. E-Portfoliosan der Hochschule Dr. Ilona Buchem Beuth Hochschule für Technik Berlin (BHT) Workshop „Dokumentation und Reflexion von Lernprozessen mit Unterstützung digitaler Medien“ im Rahmen des eTEACHiNG-Programms der Universität Potsdam Europa Universität Viadrina Frankfurt/Oder, 13. Januar 2012
  2. 2. E-Portfolio „Eine digitale Sammlung von „mit Geschick gemachen Arbeiten“ (=lat. Artefakte) einer Person, die durch das Produkt (Lernergebnisse) und den Prozess (Lernpfad/Wachstum) ihre Kompetenzentwicklung in einer bestimmten Zeitspanne und für bestimmte Zwecke dokumentieren und veranschaulichen möchte … Hilzensauer, Wolf / Hornung-Prähauser, Veronika (2005): ePortfolio - Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen. SRFG-Broschüre, Salzburg Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  3. 3. E-Portfolio … Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert. Sie (Er) hat als Eigentümer/-in die komplette Kontrolle darüber, wer, wann und wie viel Information aus dem E-Portfolio sehen darf … Hilzensauer, Wolf / Hornung-Prähauser, Veronika (2005): ePortfolio - Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen. SRFG-Broschüre, Salzburg Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  4. 4. E-Portfolio … ePortfolios sind also weit mehr als eine „digitale Bewerbungsmappe“, nämlich zugleich eine Methode für selbst-gesteuertes Lernen UND ein digitales Lernwerkzeug.“ Hilzensauer, Wolf / Hornung-Prähauser, Veronika (2005): ePortfolio - Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen. SRFG-Broschüre, Salzburg Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  5. 5. Alternative Leistungsbewertung„E-Portfolios erweitern die konventionelle Leistungsfeststellung um die Alternative der Leistungsdarstellung.“ FORMATIV QUALITATIV INDIVIDUELL REFLEXIV ITERATIV KOOPERATIV http://www.herrdiel.de/zensurenermittler/Screenshots/HilfeGesamtuebersicht.jpg http://eportfolio.uoregon.edu/aaa-eportfolio-gallery/Picture%2033.png/image_previewHäcker, T. (2005). Portfolio als Instrument der Kompetenzdarstellung und reflexiven Lernprozesssteuerung. Berufs- undWirtschaftspädagogik - online, 8. URL: http://www.bwpat.de/ausgabe8/haecker_bwpat8.pdf Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  6. 6. Prozesse der E-Portfolio ArbeitHilzensauer, Wolf / Hornung-Prähauser, Veronika (2005): ePortfolio - Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertesLernen. SRFG-Broschüre, Salzburg Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  7. 7. Reflexion des Lernens Was habe ich gelernt? Wie bin ich dabei vorgegangen? Warum komme ich nicht weiter? Lern- Gegenstand Lern- Handlung Lern VermögenHilzensauer, W. (2008). Theoretische Zugänge und Methoden zurReflexion des Lernens. Ein Diskussionsbeitrag. bildungsforschung, 5 (2).URL: http://www.bildungsforschung.org/ Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  8. 8. Einige Ziele der E-Portfolio-Arbeit• Individuelle Lernprozesse unterstützen• Leistungsbewertung verbessern• Kompetenzentwicklung dokumentieren• Kompetenzen präsentieren• Reflexionsprozesse unterstützen• Selbstorganisation fördern• Medienkompetenzen fördern• … Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  9. 9. Taxonomie der Portfoliotypen 3 Grundtypen je 2 Eigentumsstrukturen = 12 E-Portfolio TypenQuelle: Baumgartner, Peter, Himpsl, Klaus und Zauchner, Sabine (2009). Einsatz von E-Portfolios an (österreichischen)Hochschulen: Zusammenfassung - Teil I des BMWF-Abschlussberichts “E-Portfolio an Hochschulen”: GZ 51.700/0064-VII/10/2006. Forschungsbericht. Donau Universität Krems. URL: http://e-portfolio.kaywa.ch/files/E-Portfolio-Projekt-Zusammenfassung.pdf Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  10. 10. E-Portfolioals persönlicheLernumgebung Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  11. 11. Persönliche Lernumgebung Personal Learning Environment (PLE) Quelle: http://anastadnyuk.files.wordpress.comGraham Attwell: The Personal Learning Environments - the future of eLearning?. In: eLearning Papers. Vol. 2, Nr. 1, 2007PLE Definitionen: http://www.slideshare.net/ibuchem/definitions-of-personal-learning-environment-ple-4029277 Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  12. 12. Persönliche Lernumgebung Bricolage • Reorganisation von vorhandenen Elementen zu neuen, einzigartigen Strukturen (Claude Lévi-Strauss)http://www.flickr.com/photos/sushipot/5593831217/in/set-72157626458740296 Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  13. 13. Persönliche Lernumgebungen inMetaphern Quelle: http://ht.ly/57mVO Quelle: http://ht.ly/57mSv Patchwork: Zauberwürfel: Gestalterische Flickarbeit Mechanisches GeduldsspielDefinitionen: http://www.slideshare.net/ibuchem/definitions-of-personal-learning-environment-ple-4029277Metapher: http://www.slideshare.net/ibuchem/ple-in-metaphern-8350907 Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  14. 14. PLE Design Prinzipien• Ownership: Lernende sind Eigentümer der Lernumgebung und haben Kontrolle über Lernprozesse, -inhalte, -ergebnisse.• Personalisierung: Lernende können die eigene Lernumgebung im Blick auf die eigenen Wünsche und Lernziele individuell gestalten .• Vernetzung: Lernende erwerben Kompetenzen durch die Interaktion mit Menschen aus dem persönlichen Lernnetzwerk (Personal Learning Network – PLN). Buchem, Ilona and Attwell, Graham and Torres, Ricardo (2011) Understanding Personal Learning Environments: Literature review and synthesis through the Activity Theory lens. pp. 1-33. In: Proceedings of the The PLE Conference 2011, 10th - 12th July 2011, Southampton, UK. URL: http://journal.webscience.org/658/ Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  15. 15. E-Portfolio als PLE Medien/Tools Persönliche Individuelle Artefakte Lernumgebung E-Portfolios E-Portfolio 1 Assessment E-Portfolio 2 Präsentation E-Portfolio 3 BewerbungIn Anlehnung an: http://blocs.xtec.cat/portfolioproject/files/2009/07/pleportfolioen21.jpg Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  16. 16. Chancen Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  17. 17. Lebenslanges Lernen• Motivation• Integration• Entwicklung• Kontinuität• Nachhaltigkeit• … http://www.flickr.com/photos/sushipot/5870830827/in/set-72157623743140638/ Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  18. 18. Selbstlernkompetenz• Lernziele bestimmen• Lernprozesse planen und überwachen• Artefakte auswählen• Leistung selbst bewerten und dokumentieren• Entwicklung reflektieren• Potenziale und Defizite entdecken http://www.flickr.com/photos/sushipot/5898061747/in/set-72157623743140638/ Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  19. 19. Medienkompetenz• Medienkritik (analytisch, reflexiv, ethis ch)• Medienkunde (informativ, instrumentell)• Mendiennutzung (rezeptiv anwenden, interaktiv anbieten)• Mediengestaltung Tübingen Dieter Baacke (1997). Medienpädagogik. http://www.flickr.com/photos/sushipot/4480088280/in/set-72157623743140638 (innovativ, kreativ) Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  20. 20. Risiken Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  21. 21. Over-Scripting „ Spontane Interaktionen könnten durch zu viele Vorgaben gestört werden. Starre Anleitungen könnten dazu führen, dass Probleme linear abgearbeitet werden.“ http://www.flickr.com/photos/sushipot/5586914439/in/set-72157626333813099Gabi Reinmann und Silvia Sippel (2009). Königsweg oder Sackgasse? E-Portfolios für das forschende Lernen.URL: http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2009/11/Artikel_Hamburg_CampInnovation_final.pdf Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  22. 22. Over-Acting „ Die Aufforderung, ein E- Portfolio zu führen, um Artefakte zu produzieren und aufzubewahren, kann dazu verleiten, Unmengen an Objekten zu horten und aneinander zu reihen, ohne sich vielhttp://www.flickr.com/photos/sushipot/5601865991/in/set-72157626333839033 dabei zu denken.“ Gabi Reinmann und Silvia Sippel (2009). Königsweg oder Sackgasse? E-Portfolios für das forschende Lernen. Campus Innovation URL: http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2009/11/Artikel_Hamburg_CampInnovation_final.pdf Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  23. 23. Over-Reflecting „Die Aufgabe, beim Führen eines E-Portfolios das eigene Tun und die dabei erzielten Ergebnisse zu reflektieren, wirft den Portfolio-Autor immer wieder auf sich selbst zurück.“ http://www.flickr.com/photos/sushipot/5601913673/in/set-72157626458740296Gabi Reinmann und Silvia Sippel (2009). Königsweg oder Sackgasse? E-Portfolios für das forschende Lernen. Campus InnovationURL: http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2009/11/Artikel_Hamburg_CampInnovation_final.pdf Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  24. 24. Fazit für die E-Portfolio Arbeit  Fremdsteuerung  Autonomie  Sammeln als  Kritisch-reflexive Aktionismus Haltung  Reflexion als  Inhaltliches Kreisen um die Erkenntnis- eigene Person InteresseGabi Reinmann und Silvia Sippel (2009). Königsweg oder Sackgasse? E-Portfolios für das forschende Lernen.URL: http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2009/11/Artikel_Hamburg_CampInnovation_final.pdf Buchem/E-Portfolio/13.01.12
  25. 25. Dr. Ilona Buchem Beuth University of Applied Scienes Berlin Blog: http://ibuchem.wordpress.com LinkedIn: E-Portfolio Research Group Artwork: flickr.com/people/sushipot/ Quelle: http://www.flickr.com/photos/sushipot/5985237566/in/set-72157623743140638Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

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