City-Mautsysteme

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City-Mautsysteme

  1. 1. City-MautsystemeAusgestaltung und Umsetzung
  2. 2. 2 Gliederung  Problemstellung: Warum Maut im innerstädtischen Bereich?  Grundlagen zur Ausgestaltung von City-Mautsystemen  Zielsetzung  Topologien  Technik  Umsetzung  Beispiel: London  FazitCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  3. 3. 3 Problemstellung  Zunahme des Verkehrsaufkommens  Verdopplung im Personenverkehr  Innenstadtbereiche mit hohem Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV):  Staus und Verkehrsbehinderungen  erhöhte Lärm- und Abgasbelastungen für Mensch und UmweltCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  4. 4. 4 Zielsetzung Verkehr Ökonomie Umwelt City-MautCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  5. 5. 5 Zielsetzung Verkehr Verkehr Ökonomie Umwelt Ziel: Effiziente Nutzung der bestehenden Kapazität und die Begrenzung von Stauungs- und Überfüllungserscheinungen Ansatz: Begrenzung des Aufkommens d. MIV und Anreiz zum Wechsel auf alternative Verkehrsmittel  Zufahrtsbeschränkungen  Ausbau d. ÖPNV  Ausbau v. Fuß- und RadwegenCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  6. 6. 6 Zielsetzung Ökonomie Verkehr Ökonomie Umwelt Ziel: Etablierung eines Finanzierungssystems zum Erhalt, Betrieb und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur „Nutzerfinanzierung statt Haushaltsfinanzierung“ Ermöglicht Maßnahmen u. Investitionen in den Bereichen Verkehr u. UmweltCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  7. 7. 7 Zielsetzung Umwelt Verkehr Ökonomie Umwelt Ziel: Begrenzung bzw. Reduktion der Umweltfolgen des Verkehrs; Verbesserung d. Lebensqualität Ansatz: Reduktion des Verkehrsaufkommens insg. (s. Verkehr)City-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  8. 8. 8 Zielsetzung Verkehr Ökonomie Umwelt  Effiziente Auslastung  Einnahmen  Umweltschutz bestehender Kapazitäten  Steigerung d. Lebensqualität  Reduktion v. Stau u. Überfüllung  Ausbau & Förderung d. ÖPNV Zwingend notwendig: Ausgleich der finanz. Mehrbelastung durch ersichtlichen Nutzen  AkzeptanzCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  9. 9. 9 Topologien Cordon Pricing Gebühren werden nur für die Einfahrt in die Mautzone erhoben. Aufenthaltsdauer und Binnenverkehr werden nicht berücksichtigtCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  10. 10. 10 Topologien AREA Pricing Gebühren werden nur für die Aufenthaltsdauer in der Mautzone erhoben. Die Anzahl der Ein- und Ausfahrten werden nicht berücksichtigt.City-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  11. 11. 11 Technik DSRC Dedicated Short Range Communication  Bi-direktionale Funkwellenkommunikation auf Mikrowellenfrequenz  System besteht aus zwei Komponenten:  Onboard Units: Transponder  Stationäre Anlage: Elektronische Bake od. PortalCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  12. 12. 12 Technik DSRCCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  13. 13. 13 Technik DSRC Dedicated Short Range Communication  Bi-direktionale Funkwellenkommunikation auf Mikrowellenfrequenz  System besteht aus zwei Komponenten:  Onboard Units: Transponder  Stationäre Anlage: Elektronische Bake od. Portal + Hohe Zuverlässigkeit und bewährtes System - Hoher Anfangsaufwand und ästhetischen AspekteCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  14. 14. 14 Technik ANPR Automatic Number Plate Recognition  Straßenseitiges Kamerasystem erfasst vorbeifahrende Autos (Nummernschilder)  Auswertung durch OCR-Software + Anfangsaufwand gering: Keine Onboard-Units - Aufwendiges Back-Office und ästhetischen AspekteCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  15. 15. 15 Technik GPS/GSM Global Positioning System & Global System for Mobile Communications (GPS/GSM)  Ständige Positionsbestimmung per GPS und Übermittlung der Daten per GSM + Exakte Datenerfassung u. Ästhetischen Aspekte - Unzuverlässig in städt. GebietenCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  16. 16. 16 London Ausgangssituation Großraum London 7,2 Mio. Einwohner  1+ Mio. Pendler werktags  Davon 50% der Fahrzeit im Stau  ÖPNV kronisch unterfinanziert Massive Verkehrsprobleme im StadtzentrumCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  17. 17. 17 London Congestion Charge Einführung der Congestion Charge Reduktion von Staus im Stadtzentrum  Zielverkehr: Wechsel auf ÖPNV  Durchgangsverkehr: Umfahrung Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur  Einnahmen zehn Jahre zweckgebundenCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  18. 18. 18 London Congestion ChargeCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  19. 19. 19 London Congestion Charge  Montag - Freitag, 7.00h - 18.00h  Tagessatz £5, erhöht auf £10  Erfassung durch ANPR  Wenn Tagessatz bezahlt: Mautzone beliebig oft einfahren, verlassen und innerhalb dieser verkehren Area PricingCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  20. 20. 20 London Zwischenbilanz Verkehrsbezogene Betrachtung:  Rückgang MIV 15%  Jedoch: Anstieg Taxi- und Zweiradfahrten  Rückgang Verkehrsstaus 30%  Anstieg Durchschnittsgeschwindigkeit 10-15%  Anstieg Nutzung ÖPNV 30%  50% des Rückgangs des MIV  Umstieg auf ÖPNV  Voller Erfolg in der ursprünglichen MautzoneCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  21. 21. 21 London Zwischenbilanz Jedoch:  Februar 2007: Westerweiterung Städtebauliche Fehlentscheidungen  Januar 2011: Aufhebung der WesterweiterungCity-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  22. 22. 22 London Zwischenbilanz Ökonomische Betrachtung:  Einrichtungskosten £180 Mio.  Betriebskosten £64 Mio. pro Jahr (geplant)  Werden um 40% überschritten  £92 Mio.  Systembedingt (ANPR) liegt der Kostenanteil zwischen 40 u. 50 Prozent  2007/2008 wurden £137 Mio. Gewinn erwirtschaftet Ausblick: Untersuchungen zur Vereinfachung der Mauterfassung werden unternommen.City-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011
  23. 23. 23 Fazit Die City-Maut kann der Regulierung des innerstädtischen Verkehrs und zur Verbesserung der Nutzung der gegebenen Infrastrukturkapazitäten dienen. Damit eng verknüpft ist die Verringerung der verkehrs- bedingten Umweltbelastung und die Möglichkeit der Finanzierung von Infrastrukturprojekten. Die dargestellten Beispiele zeigen, dass unterschiedliche Maut-Systeme funktionieren können und Verkehrslenkung und Investitionsfinanzierung realisierbar sind.City-Mautsysteme - Ausgestaltung und UmsetzungMarkus Schultz - Präsentation Proseminar WS11/12 - 18.11.2011

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