Betrieblicher Lernauftrag Howe - Nov 2013 SK/CZ
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Betrieblicher Lernauftrag Howe - Nov 2013 SK/CZ Betrieblicher Lernauftrag Howe - Nov 2013 SK/CZ Presentation Transcript

  • ‹#›‹#›‹#› Projekt „Azubi-Europa“ Slowakei / Tschechien 18.11.2013 – 29.11.2013 Betrieblicher Lernauftrag David Howe Auszubildender zum Industriekaufmann 1
  • ‹#›‹#›‹#› Gliederung 1. Fakten zu den Zielländern 2. Vorstellung des betrieblichen Lernauftrages 3. Herangehensweise zum betrieblichen Lernauftrag 4. Demographischer Wandel in der Slowakei und Tschechien 5. Studieren innerhalb der Zielländer 6. Vergleich des Ausbildungssystems 7. Praktikumsmöglichkeiten und Austauschprojekte 8. Fazit 9. Fotos vom Projekt 10. Quellenangabe 2
  • ‹#›‹#›‹#› 1. Fakten zu den Zielländern 1.1 Slowakei  Seit 01. Januar 1993 unabhängiges Land nach der Trennung der Tschechoslowakei  EU-Mitglied seit 2004  Fläche: 48.845 km²  Bevölkerung: 5,4 Millionen  Hauptstadt: Bratislava (ca. 430.000 Einwohner)  Währung: Euro (€) 3
  • ‹#›‹#›‹#› 1. Fakten zu den Zielländern 1.2 Tschechische Republik  Seit 01. Januar 1993 unabhängiges Land nach der Trennung der Tschechoslowakei  EU-Mitglied seit 2004  Fläche: 78.866 km²  Bevölkerung: 10,5 Millionen  Hauptstadt: Prag (ca. 1,2 Millionen Einwohner)  Währung: tschechische Krone (Kč) 1 Kč ≙ ca. 0,04 € 4
  • ‹#›‹#›‹#› 2. Vorstellung des betrieblichen Lernauftrags  Ist der demographische Wandel auch in den Zielländern zu spüren?  Gibt es in den Zielländern ebenfalls duale Studiengänge?  Vergleich der Ausbildungssysteme  Gibt es Praktikumsmöglichkeiten und Austauschprogramme? 5
  • ‹#›‹#›‹#› 3. Herangehensweise zum betrieblichen Lernauftrag  Sammeln von Informationen über das Studium und die Ausbildungssysteme  Ausarbeiten der gesammelten Informationen  Gesammelte Informationen der Firmentermine im Zielland ausarbeiten  Zusammenfassen aller Informationen 6
  • ‹#›‹#›‹#› 4. Demographischer Wandel in der Tschechischen Republik und der Slowakei Ähnlich wie in Deutschland ist auch in der Slowakei und in der Tschechischen Republik ein starker demographischer Wandel zu verzeichnen. Die Geburtenrate ging in den letzten Jahren in beiden Ländern deutlich zurück und der dadurch steigende Altersdurchschnitt macht es für Unternehmen nicht leicht in beiden Ländern junge und qualifizierte Mitarbeiter zu finden, was nicht zuletzt auch am Ausbildungssystem der beiden Ländern liegt. 7
  • ‹#›‹#›‹#› 5. Studieren innerhalb der Zielländer 5.1 Slowakei Studieren in der Slowakei läuft ähnlich ab wie in Deutschland. Das Studienjahr besteht aus 2 Semestern (Winter- und Sommersemester) Nach dem Grundstudium mit einer Dauer von 2-3 Jahren erlangen die Studenten den Bachelor. Danach folgt das Master- oder Magisterstudium, hierbei ist der Übergang allerdings nicht einheitlich geregelt. Am Ende wird nach einer Staatsprüfung und der Verteidigung einer Diplomarbeit der Master, Magister oder Inzinier (Ingenieur) verliehen. 8
  • ‹#›‹#›‹#› 5. Studieren innerhalb der Zielländer 5.1 Slowakei Zulassungsvorraussetzung zum Studieren Ein zwölf- oder dreizehnjähriger Schulabschluss gilt als Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums. Die einzelnen Hochschulen können darüber hinaus noch weitere Aufnahmekriterien festlegen. Studiengebühren Für Einheimische ist das Studieren in der Slowakei kostenlos. 9
  • ‹#›‹#›‹#› 5. Studieren innerhalb der Zielländer 5.2 Tschechische Republik Verglichen mit Deutschland läuft das Studieren in der Tschechischen Republik ein wenig anders ab. Das Studiensystem ist in drei Stufen unterteilt: - Bachelor - Magister - Doktor Studieren bis zum Magister dauert in der Regel 5 Jahre. 10
  • ‹#›‹#›‹#› 5. Studieren innerhalb der Zielländer 5.2 Tschechische Republik Zulassungsvoraussetzung zum Studieren Ein hoher Numerus Clausus muss meistens vorhanden sein, da mehr Bewerber als Studienplätze vorhanden sind. Die Bewerbungen müssen bis zum 30. März eines Jahres bei der Hochschule eingereicht sein. Nach erfolgreichem Absolvieren einer mündlichen Eignungsprüfung können sich Bewerber im September einschreiben. 11
  • ‹#›‹#›‹#› 6. Vergleich des Ausbildungssystems 6.1 Slowakei Während unserer Reise in die Slowakei besuchten wir die Berufsfachschule „Stredná odborná škola‟ in Bratislava. Die Schüler stellten uns innerhalb einer Präsentation ihre Schule vor und gaben uns somit einen kleinen Einblick in das Ausbildungssystem der Slowakei. 112
  • ‹#›‹#›‹#› 6. Vergleich des Ausbildungssystems 6.1 Slowakei Die Ausbildung in der Slowakei verläuft etwas anders verglichen mit Deutschland. Es gibt dort keine duale Ausbildung, was es für Unternehmen erschwert qualifiziertes Personal zu finden. Selbst technische Berufe werden in der Berufsfachschule ausgebildet. Dadurch erhalten die Schüler kaum Praxiserfahrung, außer in einem kleinen Sommerpraktikum, was sich meist über 2 Wochen erstreckt. Die Arbeitssuche nach der Ausbildung gestaltet sich ebenfalls für die Absolventen als schwierig, da Unternehmen diese erst noch einarbeiten müssen. 113
  • ‹#›‹#›‹#› 6. Vergleich des Ausbildungssystems 6.2 Tschechische Republik In der Tschechischen Republik besuchten wir dann die Berufsfachschule „Střední odborná škola a Střední odborné učiliště“ in Prag. Auch hier erzählten uns die Schüler von ihrer Schule und ihrem Schul- bzw. Ausbildungssystem. 114
  • ‹#›‹#›‹#› 6. Vergleich des Ausbildungssystems 6.2 Tschechische Republik Wie auch in der Slowakei fällt hier auf, dass es in der Tschechischen Republik ein duales Ausbildungssystem nicht direkt gibt. Im Gespräch mit einer Lehrerin erfuhren wir, dass es zwar ein duales Ausbildungssystem gibt, allerdings wird dieses von zu wenigen Unternehmen genutzt und dadurch können Berufsschulklassen nicht vollständig besetzt werden. 115
  • ‹#›‹#›‹#› 7. Praktikumsmöglichkeiten und Austauschprojekte In beiden Ländern haben wir durch verschiedene Firmenbesuche erfahren, dass eine Anstellung meist erst nach einem Praktikum möglich ist. Bei unserem Besuch bei „cargo-partner SR, s.r.o.‟ in Bratislava erzählte uns der Personalleiter, dass es zwar schwierig sei qualifiziertes Personal zu finden, allerdings brauchen sie sich keine Gedanken darüber machen, dass neue Mitarbeiter vielleicht während ihrer Ausbildung mit anderer Software gearbeitet haben als im neuen Unternehmen. Die Identifizierung mit dem neuen Unternehmen fällt dadurch auch leichter. 116
  • ‹#›‹#›‹#› 7. Praktikumsmöglichkeiten und Austauschprojekte 117 „cargo-partner SR, s.r.o.‟ in Bratislava
  • ‹#›‹#›‹#› 7. Praktikumsmöglichkeiten und Austauschprojekte Da es deutlich mehr Bewerber als Arbeitsplätze gibt, entscheiden sich Unternehmen meistens für die Besten und prüfen diese bei einem mehrwöchigen Praktikum. Während unseres Besuches in der Berufsschule in der Tschechischen Republik erfuhren wir von den Schüler, dass einige bereits an einem Austauschprojekt teilgenommen haben. Dabei waren sie mehrere Wochen in verschiedenen Unternehmen in Halle (Saale) untergebracht. 118
  • ‹#›‹#›‹#› 8. Fazit Abschließend ist zu sagen, dass das Ausbildungssystem in beiden Ländern noch deutliche Verbesserungsmöglichkeiten hat. Im Gespräch mit den Lehrern der Berufsschulen und Mitarbeitern der verschiedenen Firmen wurde uns immer wieder gesagt, dass man das deutsche Ausbildungssystem anstrebt. Das Projekt „Azubi-Europa‟ zeigte uns, wie die Bevölkerung der beiden Länder mit dem Ausbildungs- und Studiensystem umgehen und dafür möchte ich mich hiermit für diese interessanten 2 Wochen bedanken. 119
  • ‹#›‹#›‹#›120 AHK Bratislava Deutsche Botschaft Prag BDO Audit s.r.o. Prag 9. Fotos vom Projekt
  • ‹#›‹#›‹#›121 Abschlusstest Business English Projektarbeit 9. Fotos vom Projekt
  • ‹#›‹#›‹#› 10. Quellenangabe  http://europa.eu/about-eu/countries/member- countries/slovakia/index_de.htm  http://europa.eu/about-eu/countries/member- countries/czechrepublic/index_de.htm  http://www.college- contact.com/wissen/studienfuehrer/slowakei.htm  Fotos stammen von der Azubi-Europa DVD Zugriff auf die Quellen im Zeitraum vom 09.12. – 18.12.2013 122