Social Media Applikationen im Marketing- & PR-Kontext
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Sind Social Media Applikationen die neuen Virals? Was können die Apps für Marken und Produkte tun? Beispiele, Do's & Dont's aus der Praxis sowie provokante Thesen machen diese Präsentation zur ...

Sind Social Media Applikationen die neuen Virals? Was können die Apps für Marken und Produkte tun? Beispiele, Do's & Dont's aus der Praxis sowie provokante Thesen machen diese Präsentation zur Diskussionsgrundlage mit Marketing-Entscheidern und Produktmanagern. Es wird ein kleiner Einblick in die Welt der Facebook Apps und weitere Social Media Apps gegeben.

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  • Über die Hälfte der deutschen Online User nutzen bereits Social Networks. Interessant zhu sehen ist, dass die in deutschland so starke VZ Gruppe und MYSpace straucheln, während Facebook stark zulegt. Aber wie es aussieh werden allegemein in den nächsten Monaten die Wachstumsraten eher abflachen. Interessant zu sehen ist jedoch, dass man theoretisch mit VZ, Facebook, WKW, MySpace zusammen schon fast die gesamte Bevölkerung online erreicht. Man geht jedoch von durchschnittlich 2,5 Profilen in unterschiedlichen Netzwerken pro User aus.
  • Gerade mal ein Promill der Apps sind wirklich viel genutzt! Davon sollte man sich jedoch nicht zu sehr abschrecken lassen, denn es geht hier um durchschnittliche monatliche Nutzzahlen! Viele Apps haben ja auch keine längere Lebensdauer oder sprechen eher eine spitzere Zielgruppe an etc. Aber Apps werden allegemein sehr gut angenommen und auch regelmößig genutzt.
  • Als Applikationen bezeichnet man kleine Zusatzprogramme/Module, die die Grundfunktionen von Websites, Betriebssystemen oder auch technischer Geräte erweitern. Das können zum Beispiel erweiterte Kalender, Text-Tools, Spiele, und alles nur denkbares sein. Die Programmierung von bestimmten Apps wird möglich durch „Öffnung“ der jeweiligen Services, Betriebssysteme auf denen sie laufen sollen.Air Apps interessant, weil auf Flash basierend und somit grundsätzlich Multiplatform kompatibel und mit Flash CS5 wird man in der Lage sein iPhone Apps direkt zu generieren. Somit wird es möglich über ein Tool Anwendungen für alle Bereich zu generieren!
  • Denn es ist zur Zeit nicht möglich, eine App für alle Sercives zu entwickeln. Also muss man sich genau überlegen welche Zielgruppe man wo am Besten erreicht und mit welchem Aufwand. Es gibt also noch viel mehr, als nur die Facebook App! Unser heutiger Fokus liegt jedoch auf den für den PR-Beriech sehr interessanten, weil sehr viralen SMA.
  • Sehr viral
  • Ich habe ca. 200 Freunde und 21 von ihnen haben die Schneeball App installiert.
  • Wie wäre es denn, wenn die Schneeballschlacht eine Aktion von Jack Wolfskin wäre (die haben ja gerade eine Imagepolitur nötig, dachdem sie von der Blogger- und Twittercommunity eingeseift wurden) oder Gore Tex. Dann könnte man die App ja auch erweitern um Schutzschilder, denn der Schneeball prallt dann einfach so an der Kleidung ab.. ;-)Ähnlich hat es Sony mit einer einfachen aber sehr erfolreichen Aktion gemacht!
  • Willkommen in der Welt der Branded Apps
  • Einfache und vielfältige Integrationsmöglichkeiten in die Profile der User und somit permantene Vernetzung mit der Marke. Die App setzt sich fest und wir so schnell nicht deinstalliert. Nun hängt es von der Agentur ab, diese Chance zu nutzen.Zugriff auf die Freundesliste und somit schnell verbeitbar. Nirgens ist es einfach per Klick eine Nachricht an mehr Leute auf einmal zu versenden...
  • Eigentlich sind Apps keine NEUEN Virals, denn die Experten bezeichnen als Viral lediglich einen Container der einen Inhalt transportiert, der für Menschen so interessant ist, dass er sich von selbst verbreitet. Somit ist eine App lediglich eine andere Form des im Verlgeich zum klassischen Viral-Clip, wie wir ihn kennen. Dennoch lassen sich diese beiden Container gut vergleichen, denn ihre Verbreitungsgrad sind ähnlich hoch. Aber das Engagement Level einer App im Verhältnis zu einem Viral ist wesentlich höher. Denn ich schaue mir einen Viral ein zwei mal auf Youtube an und schicke dann den Link an meine Freunde. Eine App jedoch setzt eine Interaktion voraus und erzeugt somit eine höhere Aufmerksamkeit beim User und die App wird dann natürlcih öfter benutzt, als ein Viral angeschaut wird. (Vergleich Pillow Fight, Air Racer).
  • Sonst kann es passieren, dass eine aufwändig entwickelte App nur einige Hundert Nutzer findet, was wiederum den Kunden nicht sonderlich erfreuen wird, ganz zu schweigen vom möglichen „Gelächter“ innerhalb der Onlinewelt... (Negativbeispiel)
  • Gelingt es nun, die Bedürfnisse des Users nach Geltung, Gewinnen und exklusiven Informationen zu befriedigen, so wird er ein loyaler fan der Marke und wird seinen Freunde ebenfalls „infizieren“...Aber das ist dann ein tiefergehendes Thema, auf das ich gerne beim nächsten Mal eingehe.

Social Media Applikationen im Marketing- & PR-Kontext Social Media Applikationen im Marketing- & PR-Kontext Presentation Transcript

  • Social Media Applications
    Die neuen Virals der Markenkommunikation?
    meemoo – media in motion gmbh
    Bahrenfelder Chaussee 49 / Haus D
    22671 Hamburg / Germany
    hendrik.martens@meemoo.tv
    http://www.meemoo.tv
  • Wer nutzt SocialNetworks?
    Business Networks
    • Friend Networks
    • KEINE!
  • Wer hat dort schon Apps installiert?
    • Business Networks
    • Friend Networks
    • KEINE!
  • Apps sind bekannt!
    Aber wer benutzt sie denn?
  • Facebook in Zahlen weltweit
  • Facebook in Deutschland
    Gesamtnutzerzahl: 3 463 000
    Männlich: 1 633 00
    Weiblich: 1 714 000
  • Was ist denn eigentlich eine Social Media Applikation
    Zusammenfassung und Definition
  • Ein Wort für viele Anwendungen
    Desktop Apps
    Yahoo Widgets
    Windows Gadgets
    Apple Widgets
    Adobe Air Apps
    Mobile Apps
    Apple iPhone > 80.000
    Google Android > 10.000
    Browser Widgets
    Youtube Player
    Google Gadgets
    Social Media Apps
    Facebook Apps > 250.000
    Myspace Widgets > 25.000
    Studi/Mein VZ Apps < 25
    Kleine Zusatz-programme, welche die Grundfunktionen von Websites, OS und technischer Geräte erweitern
  • Klingt verwirrend?
    Ist es anfangs auch.
  • Appvertising ist einfach!
    Interaktive Kommunikation, Engagement und mehr Viralität als klassische Tools
  • Ein Appetizer
    Ein Beispiel einer erfolgreichen und einfachen Applikation
    Link zur Applikation: http://apps.facebook.com/schneeballschlacht
    Schneeball-schlacht!!
  • Schneeball-schlacht App
    Link zur Applikation: http://apps.facebook.com/schneeballschlacht
  • Sehr viral, sehr nervig, aber
    alle machen mit!
    366.562 monatliche User
    Link zur Applikation: http://apps.facebook.com/schneeballschlacht
  • Kann ich sowas für meine Kunden nutzen?
    Yes, we can!
  • Vampires SonysFacebook App
    Rebrand der populären Applikation Vampires, um den Kinofilm „30 days of night“ zu promoten
    Über 3.000.000 Installationen
    Contest, wer der erfolgreichste Vampir wird und die meisten Freunde beisst – Hauptgewinn ist ein Geländewagen!
    Knapp 60.000 Teilnehmer erzeugten innerhalb von 3 Wochen über 17 Mio. Visits!
    Efolgsfaktoren
    Fishing where the fishes are
    Auf Wissen der Experten bauen
    Dezentes statt Overbranding
  • Branded Appvertising
    2 grundsätzliche Ansätze
  • Non-Utility vs. Utility Apps
    Viral-Apps (non-utility-apps)
    überwiegend für Marketing und PR eingesetzt
    einfache Apps, wenig umfangreich
    schnelle Verbeitung
    schneller Abfall an Aktivität
    gut geeignet für Kampagneneinsatz
    Beispiele
    Sony Vampires
    Axe „Anknabbern“
    Resident Evil / Mach dich zum Zombie
    http://www.studivz.net/Profile/zdbS8YlOXIGjwidbqdj0k5iTLeu1301yPZbk9SggRLg
  • Non-Utility vs. Utility Apps
    Utility Apps
    langsame Verbeitung durch intensivere Nutzung, anfangs weniger User
    permanente Weiterentwicklung der App
    neue Missionen lassen die Community stetig wachsen
    längere Einarbeitungszeit
    größeres Engagement
    Beispiele
    Mafia Wars
    Farmville
    Bumper Stickers
    http://apps.facebook.com/bumpersticker
  • Non-Utility vs. Utility Apps
    Viral-Apps haben oft den höheren Verbreitungsgrad
    Utility Apps werden häufiger genutzt und die User haben eine längere Verweildauer
    WICHTIG: Ziele definieren, bevor man Apps entwickelt!
  • Grundsätzliche Vorteile
    Was kann eine App besser als klassische PR-Tools?
  • Grundsätzliche Vorteile
    einfache und vielfältige Integrations-möglichkeiten in Userprofile machen es leicht, die App sichtbar zu machen
    einfachster Zugriff auf Freundesliste macht es leicht, die App zu verbreiten
    verschiedenste Arten der Aktivitäts-mitteilungen bei Benutzung der App machen es leicht, die App für andere bemerkbar zu machen
    http://apps.facebook.com/schnischnaschnu
  • Grundsätzliche Vorteile
    Apps füllen bekannte Marketing & PR-Aktionen mit mehr leben
    Ein Gewinnspiel in einer App hat mehr WOM-Trigger
    Diese App kann einfach in andere Aktionen eingebunden werden
    App mit Spiel im Online Advertorial, im Blog bietet ein neues interaktives Erlebnis für User ohne die Seite verlassen zu müssen
    App erreicht länger mehr Leute, als ein Presseclipping
    Nur ein Leser + X + zeitlich endlich
    App verbindet dauerhaft + WOM Tools + Aktualisierungen
  • Grundsätzliche Vorteile
    Apps sind aktiv und mitteilsam
    Viel Buzz auf den Profilen der User und Freunde durch eine einzige Partie „Schnick Schnack Schnuck“
    Nachricht im Profil des Users bei Herausforderung
    Nachrit im Profil des Freundes bei Herausforderung
    Nachricht in beiden Profilen bei Endergebnis
    Ander Freunde sehen dies, installieren die App und fordern ebenfalls Freunde heraus...
    Apps sind trackbar
    Jede Aktivität und Interaktion kann gmessen werden
    Genauer Eindruck der Nutzungsweise und schnelle Möglichkeit zu optimieren
    Apps sind aktualisierbar
    PM ist gedruckt und steht da
    App kann jederzeit angepasst werden
    http://apps.facebook.com/schnischnaschnu
  • Beste virale Grundvoraussetzungen!
    Also sind Apps die neuen Virals?
  • Apps sind nur andere Virals!
    Ein „Viral“ ist lediglich ein Container mit einem Inhalt, der so interessant ist, dass User ihn aktiv weiter verbreiten!
    die App jedoch bietet einiges an zusätzlichen Features und das Engagement-Level ist im Verhältnis zum Clip ist ungleich höher
    eine App setzt eine Interaktion voraus, sie wird nicht nur „gesehen“ und erzeugt mehr Awareness
    eine App wird potentiell mehr genutzt, als ein Viral von einem einzelnen User geklickt wird
  • Apps sind nur ein Teil vom Ganzen!
    Apps sind nur ein Modul einer PR- oder Marketing-Kampagne.
  • Apps als Teil einer Kampagne
    Gute Apps ohne Support durch andere Maßnahmen werden floppen
    Nur „geniale“ Apps können sich von Anfang verbreiten, weil jeder die App nutzen will, um
    etwas Gutes zu tun (Toys‘R‘us)
    etwas Besonderes zu gewinnen (Sony)
    etwas noch nie Dagewesenes zu probieren (Axe)
    in einen Wettstreit alleine oder im Team gegen andere zu treten
    Sonst findet die aufwändige entwickelte App nur ein paar Hundert Nutzer...
  • Apps als Teil einer Kampagne
    Die virale Botschaft der App muss auf eine Basis führen:
    Fanpage bei Facebook
    Microsite für Produkt
    Homepage der Marke
    Vorteil der Fanpages
    enge Bindung an Marke, Produkt, Kampagne etc.
    Fans werden automatisch über Updates informiert
    Freunde sehen Fanstatus und werden ggfs. ebenfalls zum Fan
    Austausch zwischen Marke und Fan
    http://www.facebook.com/veltins
  • Erfolgreiche Beispiele
    1.Toys‘R‘Us setzt voll auf Facebook
  • Toys‘R‘Us & Shaq tun Gutes
    Toys‘R‘Us spendet einen Dollar für jeden neuen Fan
    App wird verwendet, um „Werbung“ auf der Seite des Fans zu machen und um einfach Freunde zur Aktion einzuladen
    bisher sind 27.691 $ durch Facebook gekommen (Laufzeit 9.11. – 6.12.)
    Die Seite hat 449.962 Fans
    Toys‘R‘Us postet regelmäßig News über besondere Angebote, die nur Fans erfahren
    http://www.facebook.com/toysrus
  • Erfolgreiche Beispiele
    2. Axe wirbt anders mit Studi VZ
  • Axe lässt auf StudiVZ knabbern!
    Applikationen zur Kampagne von Axe „Dark Temptations“
    Erste interaktive Applikation auf StudiVZ
    User sollen andere Freunde anknabbern, indem sie einen speziellen Code auf deren Pinnwand schreiben
    Automatisch erscheint dann eine Grafik auf der Pinnwand des Freundes
    User mit den meisten Knabber-Attacken gewinnt
    14.967 User haben über 200.000 Freunde angeknabbert
  • Und auch auf Facebook
    http://apps.facebook.com/axe-dark-temptation/
  • Und auch auf Facebook
    Applikationen zur Kampagne von Axe „Dark Temptations“
    User knabbern das Profilfoto der Freunde an
    Knapp 20.000 Fans auf dem Markenprofil
    Knapp 500 Monatliche User
    Knapp 100 Fans der App
    Online seit ca. 8 Wochen
    Was ist hier los?
    http://apps.facebook.com/axe-dark-temptation/
  • Forsicht Falle!
    Nicht alles ist Gold, was glänzt.
  • Was kann man falsch machen?
    In den klassischen Strukturen denken
    und eine Kampagne so aufsetzen, wie normalerweise funktionieren würde
    Im Community Umfeld muss man immer auf Unvorhergesehenes und Eigendynamisches reagieren.
    nur Sender sein
    Die essentiell wichtige Möglichkeit des Dialoges in der Community außen vor lassen
    das Konzept der App NICHT so anlegen, dass man sie verteilen muss
    Ein tolles Spiel macht mehr Spass, wenn ich mit meinen Freunden spielen kann
    Möglichkeiten nutzen, mich mit meinen Freunden zu messen und der Beste aus meinem Freundeskreis zu werden...
  • Was kann man falsch machen?
    Die Möglichkeiten der Verbreitung nicht auffällig genug nutzen
    Die Funktion und Bedienung der App zu kompliziert gestalten
    Abbruchquote wird zu hoch und die Bewertungen der App fallen schlecht aus
    Ein schlechtes Ranking auf den Übersichtsseiten ist die Folge
    Weniger User installieren App
    Wie beim Retail spielen auch hier Produktbewertungen eine Rolle
    Den User zu sehr vollspammen mit
    Werbung
    Anfragen
    Nicht zu stark in der eigenen Privatspäre stören
  • Apps als Chance
    Apps bieten eine neue Art der Kundenkommunikation
  • Apps als Chance nutzen!
    Be engaging!
    Nicht die X-te Umfrage machen und mit einem Gewinn locken! Unterhaltet die Leute, gebt ihnen etwas Neues oder einen Mehrwert und etwas von Dauer!
    VZ-Gruppe
    weil noch recht jungfräulicher Marktplatz
    Vernetze Apps
    um möglichst große Zielgruppen zu erreichen und Netzwerkübergreifend zu operieren
  • Apps als Chance nutzen!
    Nutzung bekannter Apps als Kommunikationskanal
    Sofort werden viele User und
    ein geringeres Risiko
    aber limitierter in den Möglichkeiten
    App als zentrales Thema einer Kampagne
    Schnell Awareness für den (noch) innovativen Kommunikationskanal generieren
    App als dauerhafte Bindung und als Akquise-Tool für User auch über einen Aktionszeitraum hinaus.
  • Brainstorming
    Wie kann man PR mit Apps machen?
  • Einsatzmöglich-keiten für PR
    Apps können ein Produkt erlebbar machen (interaktiver Staubsauger)
    Apps können einen Dialog zwischen Kunden und Marke herstellen und somit wichtige ungefilterte Insights liefern („Testet jetzt unser neues Produkt!“)
    Apps können User zu Meinungsbildnern werden lassen (Premium App, die nicht jedem User zugänglich ist)
  • meemoo – media in motion gmbh
    Bahrenfelder Chaussee 49 / Haus D
    22671 Hamburg / Germany
    hendrik.martens@meemoo.tv
    http://www.meemoo.tv
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!