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Jugendmedienschutz
 

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    Jugendmedienschutz Jugendmedienschutz Presentation Transcript

    • Jugendmedienschutz Hendrik Heuer Recht der Digitalen Medien Dozentin: Iris Kirchner-Freis
    • Rechtliche GrundlagenJugendschutzgesetz (Bund)Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (Länder)viele Gesetze des Strafgesetzbuches (Bund)
    • BegriffsdefinitionenKinder sind Personen unter 14 JahrenJugendliche sind Personen zwischen 14 und 18Jahren (laut § 1 I 1,2 JuSchG)Trägermedien sind Medien mit Texten, Bildernoder Tönen,betrifft auch Telemedien wie Internetangebote
    • Ziele desJugendmedienschutzessoll Jugendliche und Kinder vor Angebotenschützen, die ihre Entwicklung und ihreErziehung beeinträchtigen.Betrifft insbesondere Pornografie, Rassismusund Gewalt.
    • Geschichte desJugendmedienschutzes1920 Lichtspielgesetz Prüfungsstellenim Nationalsozialismus einige restriktiveVeränderungen1951 Gesetz zum Schutze der Jugend in derÖffentlichkeit
    • Praktisches Beispiel: Pornografie Gesetzestext Auslegung„Unbeschadet strafrechtlicher „Unter Pornografie ist eineVerantwortlichkeit sind Darstellung zu verstehen, dieAngebote unzulässig, wenn unter Ausklammerung sonstigersie pornografisch sind“ menschlicher Bezüge sexuelle(§ 4 I 10 JMStV) Vorgänge in grob aufdringlicher Weise in den Vordergrund rückt und die in ihrer Gesamttendenz ausschließlich oder überwiegend auf sexuelle Stimulation angelegt ist“ (JuSchuRiL der Landesmedienanstalten )
    • Filme & Videospiele Vorführung oder Handel nur, wenn durch oberste Landesbehörde oder Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle freigegeben letzteres bei Filmen i.d.R. die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), bei Computerspielen die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) muss deutlich gekennzeichnet werden (1200 mm² auf Hülle, 250 mm² auf Bildträger) Sonderfall ist „FSK ab 18“ / „Keine Jugendfreigabe“ dürfen Kindern & Jugendlichen „nicht angeboten, überlassen und sonst zugänglich gemacht werden“ müssen im Einzelhandel in Geschäftsbereichen angeboten werden, die Kunden nicht betreten können von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien nicht indiziert werden
    • Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medienwird auf Antrag von Jugendämtern oder Jugendministern aktivhat die Möglichkeit, Medien zu indizierenähnliche Beschränkungen wie „Keine Jugendfreigabe“ (indizierteMedien dürfen Kindern & Jugendlichen nicht zugänglich gemachtwerden)momentan 2721 Filme, 603 Spiele, 1012 Tonträger und 559 Printmedien(Stand 2009)Indizierung läuft nach 25 Jahren aus Gesellschaftlicher Wandel (Beispiel: Die Ärzte - Debil)
    • Jugendmedienschutzstaatsvertrag Jugendschutzregelungen sind insbesondere für analoge Medien konzipiert und bewährt Anwendung in digitalen Medien wie dem Internet jedoch problematisch dazu wurde im Juni die 14. Änderung des JMStV beschlossen einheitliche Regelungen für Rundfunk und das Internet Anbieter sollten (freiwillig) Alterskennzeichnung für Internetangebote werden technische Filtermöglichkeit
    • Alternativen zur RegulierungMedienpädagogische Angebote, dabeiinsbesondere die Mediendidaktik Ziel, die Medienkompetenz zu schulen z.B. im Schulunterricht oder durch Bürgerfunksender
    • Jugendmedienschutz Hendrik Heuer Recht der Digitalen Medien Dozentin: Iris Kirchner-Freis