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    Präsentation 1 Präsentation 1 Presentation Transcript

    • Zentrum für Lehr-/Lern- und Bildungsforschung (ZLB) Zentrale Einrichtung der Universität Erfurt Lehrstuhl Lernen und neue Medien Erziehungswissenschaftliche Fakultät Univ.-Professor Dr. habil. Helmut M. Niegemann
    • Aufgaben im Projekt EXPLAIN
      • AP 1.1
        • Erhebung didaktischer Entwurfsmuster
          • (state-of-the-art)
        • Entwicklung/Anpassung eines geeigneten Beschreibungsschemas für didaktische Entwurfsmuster
        • Qualitätskriterien für didaktische Entwurfsmuster
        • Auswahl der geeigneten didaktische Entwurfsmuster für EXPLAIN
    • Was ist das Problem?
      • Viele ID Modelle verfügbar, aber ...
        • die Mehrheit der Instruktionsdesigner nutzt sie nicht
        • Fehlen konditionalen Wissens: Wann ist welches Modell am zweckmäßigsten anzuwenden?
      • Viele Befunde aus der experimentellen Lernforschung, aber ...
        • um dieses Wissen zu erschließen und anzuwenden, müsste man pädag. Psychologie studiert haben
      • Didaktische Entwurfsmuster
      • (pedagogical design patterns)
    • Was sind „pedagocical design patterns“?
      • Idee:
        • Architekt Christopher Alexander et al. 1977
        • Software engineering: Gamma et al. 1998
        • E-Learning (P. Goodyear, 2000)
      • Pattern Language
        • Kommunikation erfolgreicher Lösungen
      Pattern : „describes a problem which occurs over and over and again [...] and then describes the core of of the soluation to that problem, in such a way that you can use this solution a million times over, without ever doing it the same way twice.“ (Alexander, 1977, X)
    • Didaktische Entwurfsmuster
      • Operative DEM
        • Zweckmäßige Vorgehensweisen (Analysen, …, Usability-Testing)
      • Inhaltliche DEM
        • Unterschiedliche didaktische Entscheidungen
          • Strategische Entscheidungen (didaktische Formate, Medien)
          • Instruktionale Entscheidungen (Ordnung der Inhalte: Segmentierung, Sequenzierung, ..; Aktionen; Motivationsdesign)
          • Lernobjekte und Navigation (Kombination Texte/Bilder/Ton ..)
      Wissensanalysen
    • Was ist neu?
      • Design patterns repräsentieren ID Prinzipien, keine Rezepte!
      • Design patterns repräsentieren konditionales Wissen
        • Bedingungen unter denen bestimmte Prinzipien adäquat anwendbar sind
    • Entwicklung/Anpassung eines geeigneten Beschreibungsschemas für DEM
      • Name
      • Kategorie
      • Abstract
      • Problem
      • Analyse
      • Lösungsansatz
      • Bekannte Realisierungen, gute Beispiele (examples of good practice)
      • Kontext- /Anwendungsbedingungen
      • Evidenz/Referenzen
      • Verwandte Entwurfsmuster
    • Pattern: „Begriffsaufbau“
      • Name: “Begriffsaufbau”
      • Abstract: 5 “Schritte” notwendigkeit ...
      • Problem: How to proceed to convey a new concept
      • Analyse: Weder Definition noch Beispiele alleine angemessen
      • Lösungsvorschlag: 1. Vorwissen aktivieren, 2. Prototypisches Beispiel 3. Definierende Merkmale .., 4. Unterschiedliche Kontexte, 5. Anwenden lassen ...
      • Forschungsfragen: Lernermotivation?
      • Kontext: ...
      • Evidenz: Oser/Baeriswyl, Merrill, Tennyson
    • Pattern: „Redundancy Principle #1“
      • Name: "Redundanz-Prinzip"
      • Abstract: Redundanz meint hier die Präsentation von geschriebenem und gesprochenem Text gleichzeitig. Der Lernprozess kann aufgrund einer spezifischen Überlastung des Arbeitsgedächtnisses beeinträchtigt werden.
      • Problem: Wie lassen sich Text/gesprochen und Text/geschrieben sinnvoll kombinieren?
      • Analyse: Geschriebene Informationen belasten den gleichen “Sinneskanal” wie Animationen, Abbilder, Zeichnungen etc. Außerdem muss die Aufmerksamkeit gesplittet werden zwischen Bild und Text.
      • Lösung: Verwende gesprochenen Text zur Erläuterung von Bildinformationen, keinen geschriebenen Text.
      • Kontext: Das Muster soll verwendet werden im Kontext von eLektionen bei verwendung verschiedener Medien (modus).
      • Bedingungen/Rationale: Erklärungs-Modell für dieses DEM ist das SOI-Model (Mayer 2001).
      • References: Mayer (2001); Clark & Mayer (2003)
      • Ähnliche Patterns: “Redundanz-Prinzip #2”, "Modalitäts-Prinzip"
      • Autoren: Niegemann, H. & Wildner, S.
      Pattern: „Redundanz-Prinzip #1“
    • Qualität von DEM
      • Problem bei E-Learning (anders als in Architektur und Software-Ergonomie):
      • “ Oft verwendet” bedeutet nicht automatisch Qualität!
    • Kriterien für die Evaluation von Didaktischen Entwurfsmuster
      • Evaluation DEM als Ganze
        • Akzeptanz
        • Nutzen
        • Effizienz der Lösung hinsichtlich ID
        • Effizienz der Implementation/Organisation/ Administration
        • Ausmaß in dem Lernen gefördert wird
        • Usability der Lernumgebung
        • Angemessenheit hinsichtlich Prinzipien der Instruktionspsychologie
    • Evaluation von DEM / Pedagogical Design Patterns
      • Evaluation der Kategorien separat
        • Kriterien für jede einzelne Beschreibungskategorie
      • Methoden der Evaluation
        • verschiedene Methoden für unterschiedl. Aspekte: strukturierte Expertenratings, Assessment von Designerhandlungen, Interviews, Fragebogen, (Quasi-) Experimente
    • Valide DEM sind nicht genug
      • Repository von DEM/pedagogical design patterns
      • Leichter und nutzerfreundlicher Zugang zu DEM benötigt  “Sprache” oder Taxonomie/Ontologie von Design Entscheidungen (design problems)
      • Unterschiedliche Levels (hier: inhaltl. DEM)
        • Strategisch (objectives, technology)
        • Didaktische Methoden/Instruktional
        • Lernobjekte/Navigation/Ergonomie
      • Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
      • Fragen? Kommentare?