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SocialMedia-Vortrag @Trendwerkstatt 2010 Herrmann Consulting

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Vortrag zur Bedeutung von SocialMedia für die Arbeit von Kommunikationsagenturen, im Rahmen der Trendwerkstatt 2010 am 26.1.2010 in Frankfurt, veranstaltet von Herrmann Consulting, dem …

Vortrag zur Bedeutung von SocialMedia für die Arbeit von Kommunikationsagenturen, im Rahmen der Trendwerkstatt 2010 am 26.1.2010 in Frankfurt, veranstaltet von Herrmann Consulting, dem Beratungsspezialisten für inhabergeführte Kommunikationsagenturen.

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  • 1. „Nun hören Sie doch erst einmal zu!“ Twitter, Social Media & Co. verlangen neues Handeln Heddergott // Kommunikationsberatung · Medien-Konzepte Vortrag Trendwerkstatt 2010 @ Herrmann Consulting, Milchsackfabrik, Frankfurt am Main 26. Januar 2010
  • 2. Jahrgang // 1969 Geboren in // Flensburg 1990-1992 // Bundeswehrpresse Studium // Publizistik in Münster 2000-07 // Projektleiter @ MMB, Essen 2002-2008 // Jury & NomKom GOA 2004-07 // Pressesprecher D-ELAN 2002-05 // Gremienmitarbeit dmmv 2007-08 // die zeitspringer 2008 // AL°L Group 2009 // Selbstständiger Kommunikationsberater, Münster Heddergott //
  • 3. Zeitreise (1) Internet 1991-2010 revisited Zuhören! (2) Und auf einmal hat der Endkunde das Wort... Wegweisendes (3) Anforderungen und Strategien für Agenturen …und 2020 kommt bald! (4) Voraberkenntnisse einer Expertenbefragung (*) …vorweg: Anmerkungen zu weiteren Panels des Vormittags
  • 4. Web 2.0 Social Media Das „Riepelsche Gesetz“: Kein Instrument der Information und des Gedankenaustauschs, das einmal eingeführt wurde und sich bewährte, wird von anderen vollkommen ersetzt oder verdrängt. nach Wolfgang Riepl, 1913 Das heißt: Neue Medien erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit und eine Neuverteilung des Zeitbudgets für die Mediennutzung (und für das Controlling auf Produzentenseite...) Heddergott //
  • 5. Web 2.0 Social Media Neue Medien? Das World Wide Web ist 19! Heddergott //
  • 6. Web 2.0 Social Media Die Heddergott‘sche Verstärkungsthese: Das Image von Twitter hängt reziprok von der Tiefe und Quantität der Berichterstattung in den klassischen Medien ab. Zahl der deutschen Zahl der Berichte zu Twitter Twitter-Accounts „Sitze gerade auf dem Klo #twitter-quatsch“ Heddergott //
  • 7. Web 2.0 Social Media Bitte, liebe Berufskommunikatoren: Delegieren Sie bitte bei Themen wie Twitter und kommenden Themen nicht Ihre professionelle Deutungshoheit an die Massenmedien. Tun Sie doch sonst auch nicht. Heddergott //
  • 8. Zeitreise: Internet 1991–2010 revisited
  • 9. 1991 2010 << REWIND Heddergott //
  • 10.  1991  Web 0.5  Wissenschaft / Hochschulen  Webbrowser mit Grafik- Einbindung Heddergott //
  • 11.  1995  Web 1.0  Wissenschaft / Hochschulen Verlage Medienunternehmen  Webbrowser mit Multimedia- Einbindung Heddergott //
  • 12.  1997  Web 1.5  Multimedia-Agenturen Unternehmen Verlage Medienunternehmen Hochschulen  Suchmaschinen (statt Kataloge) Heddergott //
  • 13.  2003/04  Web 2.0  Privatpersonen Interessengruppen Nomi Bildungsbereich nieru ng 20 04 Unternehmen Agenturen Verlage Medienunternehmen  Weblogs Heddergott //
  • 14.  2004/05-10  Web 2.0 Social Media  Privatpersonen Interessengruppen Bildungsbereich Verlage Sender Medienunternehmen Unternehmen Agenturen?  Soziale Netzwerke Heddergott //
  • 15.  2004/05-10  Web 2.0 Social Media  Privatpersonen Interessengruppen Bildungsbereich Verlage Sender Medienunternehmen Unternehmen Agenturen?  Soziale Netzwerke Heddergott //
  • 16. Social Media by ethority 2009/10 Heddergott //
  • 17. Fazit: Das Netz ist erwachsen & hat sich neu erfunden ‣ Nach knapp zwanzig Jahren ist das Internet zu einem Massenmedium geworden, dass den kommunikativen Alltag der meisten Menschen und vor allem eine zentrale Säule der Geschäftskommunikation darstellt. ‣ Aus dem „Medium des Monologs“ mit monolithischen Websites ist ein „Medium des Dialogs“ mit einer Vielzahl an Instrumenten und Kanälen mit der Möglichkeit der Kommentierung und Auseinandersetzung geworden. ‣ Besser als je zuvor bieten Social Media-Instrumente die Möglichkeit, wertvolles Wissen über die Kunden der eigenen Kunden zu schöpfen. ‣ Zu den etablierten Diensten treten laufend neue Angebote und Funktionen – eine echte Verdrängung findet aber nicht statt, vielmehr sind Transformationsprozesse zu beobachten, die es zu beherrschen gilt. Heddergott //
  • 18. Web 2.0 Social Media Das „Riepelsche Gesetz“: Kein Instrument der Information und des Gedankenaustauschs, das einmal eingeführt wurde und sich bewährte, wird von anderen vollkommen ersetzt oder verdrängt. nach Wolfgang Riepl, 1913 Das heißt: Neue Medien erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit und eine Neuverteilung des Zeitbudgets für die Mediennutzung (und für das Controlling auf Produzentenseite...) Heddergott //
  • 19. These: Die Kultur des Dialogs ist etwas Neues für Agenturen ‣ Klassische Agenturarbeit zielt auf eine Kommunikationshoheit – in Zeiten von Social Media ist aber die „Meinungsführerschaft durch Monolog und Statement“ nicht mehr zielführend. ‣ Agenturen und ihre Mitarbeiter, die vor der Ausdifferenzierung des Internet gegründet bzw. beruflich sozialisiert wurden, müssen sich Kompetenzen und Instrumente für einen nachhaltig geführten (Online-)Dialog auch 2010 oft noch aneignen. ‣ Agenturen, die eine optimierte Exzellenz als Ziel haben, werden an einer entsprechenden Fortbildung ihres Personals bzw. Neuausrichtung ihres Recruitings nicht vorbeikommen: Gefragt ist nicht mehr der Kontakter, sondern der breit und tiefgehend qualifizierte Consultant. ‣ Die Idee für einen Claim, eine Kampagne oder ein Konzept allein trägt nicht mehr – Agenturen müssen sich als (Mit-)Gestalter dialogbasierter Kommunikation positionieren. Heddergott //
  • 20. Zuhören! Social Media: Und auf einmal hat der Endkunde das Wort…
  • 21.  2004/05-10  Web 2.0 Social Media  Privatpersonen Interessengruppen Bildungsbereich Verlage Sender Medienunternehmen Unternehmen Agenturen?  Soziale Netzwerke Heddergott //
  • 22. Web 2.0 Social Media Privatpersonen Interessengruppen Heddergott //
  • 23. Web 2.0 Social Media Unternehmen und ihre Kunden als Thema – auch in „Krisen“-Fällen Heddergott //
  • 24. Web 2.0 Social Media Wer nicht im Web 2.0 ist, ist dennoch im Web 2.0: Vielbeachtete Service-Kritik von Kunden als eigener Erfolg Heddergott //
  • 25. Web 2.0 Social Media Kanal einrichten, Interesse wecken, Ohren spitzen – die (potenziellen) Kunden werden schon etwas sagen, mit hoher Wahrscheinlichkeit Verwertbares zum Produkt. Heddergott //
  • 26. Web 2.0 Social Media Mehrwert-Infos online streuen und gezielt für weitere (virale) Nutzung bereitstellen Podcast Skript Website-Rubrik YouTube-Channel Heddergott //
  • 27. Web 2.0 Social Media Ad-hoc-Infos wohldosiert streuen - und „Follower“ gewinnen durch interessante (Produkt-)Hinweise und Links Heddergott //
  • 28. Web 2.0 Social Media Geschwindigkeit des Mediums / der Kanäle nutzen, um extrem schnell Themen aufzugreifen – crossmedial. 4 Stunden später Heddergott //
  • 29. Web 2.0 Social Media Die Instrumente des Social Web auch für die eigene Projektarbeit nutzen - learning by doing Social Media-Baukasten-System NING Heddergott //
  • 30. Web 2.0 Social Media Bewertungsportale galten als „Tod des Impulskaufs“ – das mobile Internet bietet dagegendie Basis für eine Renaissance Heddergott //
  • 31. Web 2.0 Social Media Für Ihre Kunden wichtig: Der POI / POS steckt in der Jackentasche der Konsumenten… Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=RDYpqdHO0LI&feature=related Heddergott //
  • 32. Wegweisendes Anforderungen und Strategien für Agenturen
  • 33. Web 2.0 Social Media Wahrheiten „Eine Facebook-Fanpage ist noch keine Social Media-Strategie.“ (Mario Sixtus, „Elektrischer Reporter“, Top-Blogger) „Marken können nur bedingt twittern. Beseelen Sie Ihre Twitter- Accounts, damit die menschliche Ansprache möglich bleibt.“ (Klaus Eck, PR-Blogger.de) „Im Social Web gibt es nicht DIE Wahrheit. Social Media handelt stets einen kommunikativen Konsens aus - den kann man aber durch Teilnahme beeinflussen.“ (Kai Heddergott) Heddergott //
  • 34. These: Social Media erfordert neue Qualifikationsprofile ‣ Agenturen dürfen nicht mehr nur für die Kreation von Kommunikationskanälen und Botschaften verantwortlich zeichnen – der USP bemisst sich an der Tiefe und Qualität , mit der Agenturen sich um die via Social Media transportierten Inhalte kümmern. ‣ Früher war Konzept – heute ist Kompetenz: Ohne gut qualifizierte Social Media Direktoren können Agenturen den Ansprüchen an Social Meida nicht gerecht werden („Hey, hat mal jemand einen BWLer mit KoWi-Abschluss und WordPress-Kenntnissen??“) ‣ Die Formel „Kontakt – Präsentation – Kreation – Umsatz“ wird nicht länger zum Erfolg führen – im Sinne tatsächlich integrierter, langfristig Kommunikationskonzepte muss es eher „Zuhören – Analysieren – Begleiten – Beraten“ heißen. ‣ Größte Herausforderungen: Die Unternehmen/Kunden davon zu überzeugen, dass Social Media qualitative Kontakte generiert – und somit die Basis für Umsatzsteigerungen bietet. Heddergott //
  • 35. Was Sie bitte vermeiden sollten… (1) ‣ „Und jetzt noch einmal schnell ein Euro mit Social Media verdient...“ Vermeiden Sie allzu schnelle Umsetzungen nur um der Nutzung der Social Media-Kanäle willen. Automatisch erzeugte Tweets etwa führen schnell zur einer großen Zahl an Wortmeldungen - sind aber als maschinengemacht meist zu erkennen. Social Media braucht wenigstens ein bisschen Seele. ‣ „Und jetzt ganz schnell noch ein paar hundert Follower...“ Zahlen machen nicht immer glücklich. Anstatt eine Zielvorgabe von Followern oder Page-Fans zu erzwingen, sollten die Mühen lieber in die nachhaltige Pflege des Dialogs mit den „treuen“ Gesprächspartnern investiert werden. ‣ „Die Geschichte können wir doch auf Twitter erzählen!“ Lernen Sie die Semantik des Social Web. 140 Zeichen sind 140 Zeichen – Ketten-SMS gehören auf das private Handy und nicht in die Twittersphere. Heddergott //
  • 36. Was Sie bitte vermeiden sollten… (2) ‣ „Wow – heute haben wir 20 Tweets abgesetzt!“ Twitter ist ein Ticker-Medium, Nachrichten wandern aus der Reichweite des Aufmerksamkeits -Radars der Follower schnell heraus. Lieber einen Tweet einmal etwas stehen lassen – nur dann wird er auch kommentiert. Und Sie wollen ja den Dialog, nicht wahr? ‣ „Hallo – ab heute kann man uns auf hier auf Facebook folgen!“ An anderer Stelle auf den Start des Zwitscherns und einer Facebook- Seite hinzuweisen geht in Ordnung – die erste Mitteilung auf dem Kanal selbst sollte aber nicht davon handeln – man beschriebe sonst etwas, was ja jeder sieht... Heddergott //
  • 37. Social Media (Campaigning) heißt auch: Engste Zusammenarbeit mit dem Kunden bei ALLEN Maßnahmen
  • 38.  2010  Integrierte Kommunikation    Sind Sie dabei?    Heddergott //
  • 39. Also, jetzt hören Sie mal zu: ‣ Genau zuhören und sich etwas trauen Me-too-Agenturen gibt es (noch) genug – differenzieren Sie sich dadurch, dass nach genauem Zuhören eine Empfehlung aussprechen, etwas NICHT zu tun – Social Media eignet sich nicht für jeden und für alles ‣ Platzieren Sie Ihre Kunden dort, wo die Wahrnehmung der Endkunden am größten ist und weiter sei wird: In den sozialen Netzwerken ‣ Investieren Sie in Fortbildung – Kompetenz und Fachwissen sind die Basis für nachhaltige Beratungsleistungen. Und nutzen Sie Social Media für die eigene Arbeit. ‣ Schnüren Sie Pakete – das sorgt agenturseitig für Profitabilität und kundenseitig für nachvollziehbare Preisstrukturen ‣ Eine Binse, aber wichtig: Denken Sie vom ENDkunden-Nutzen her und nicht in erster Linie an Awards. Heddergott //
  • 40.  2010 ff.  Beratungs- & Analysepaket Social Media-Readiness  Definierte Produkte  Analyse & Maßnahmenpaket Social Media-Controlling  Ihre Agentur   Maßnahmenpaket Social Media-Kampagne   Dienstleistung Social Media-Redaktion Heddergott //
  • 41. ... und 2020 kommt bald! Vorab-Erkenntnisse einer Expertenbefragung
  • 42. Es begann 1995 mit einer Folie im Uni-Seminar... Befragung Sommer 2009 Einschätzungen von 20 Experten aus Medienpraxis und Wissenschaft Zusätzliche Literatur- und Studienanalyse Veröffentlichung März 2010 Heddergott //
  • 43. Schlaglichter aus der Expertenbefragung ‣ Mittelfristig: YouTubisierung des Fernsehens, Grenzen zwischen Broadcast und Online verwischen ‣ Print goes online - weiter als bisher: Unklar: Paid Content-Modelle ‣ Smartphones und damit das mobile Internet werden mittelfristig zum Standard werden; Perspektive: mobile Angebote nicht mehr solitär, sondern Bestandteil integrierter Pakete ‣ Gedrucktes ist nicht tot – gelesen wird weiterhin auf Papier. Der Rechner ist aber das wichtigste Informationsmedium ‣ Leitmedium Internet: Sehen die Experten erst in zwei bis fünf Jahren ‣ Cloud Knowledge wird nach Expertensicht die Rolle der Berufskommunikatoren nicht nachhaltig gefährden oder ablösen ‣ Die Experten sagen, Weblogs behalten ihren Status als Sonderform – sie würden nicht zu gleichberechtigten Säule der Information ‣ Die grundlegende Dialogausrichtung der Kommunikation sehen die Experten eher mittelfristig, also in zwei bis fünf Jahren ‣ Mittel- bis langfristig werden die Inhalte vom Medium entkoppelt sein - die „Granularisierung“ von Inhalten wird dann Standard sein Heddergott //
  • 44. Lessons learned?
  • 45. Web 2.0 Social Media Nicht vergessen: Morgen abend bei apple.com vorbeischauen – „The Next Step“ klopft an die Tür... ... und wir wissen schon, was es auf jeden Fall ist: Das AppleTablet It‘s amazing…! Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=Nx7v815bYUw Heddergott //
  • 46. Heddergott // heddergott.de