Sanierung von Denkmalschutz‐Immobilien

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Historisches erhalten, Denkmäler schützen. …

Historisches erhalten, Denkmäler schützen.
Dies ist eine Aufgabe die sich jede zivilisierte Kultur stellt.

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  • 1.   Sanierung von Denkmalschutz‐Immobilien   Historisches erhalten,  Denkmäler schützen.    Dies ist eine Aufgabe die sich jede zivilisierte Kultur stellt. Hierbei   handelt es sich nicht immer um die Objekte des Welt Kulturer‐ bes, zum Beispiel der Kölner Dom oder die Akropolis in Athen.    Auch die Kleineren Objekte, die nicht so im Rampenlicht stehen    sind von erheblicher Bedeutung.  Wer konnte wohl Bernkassel Küss, an der Mosel, ohne seine historischen Fachwerkbauten attraktiv finden? Historische Gebäude und andere Denkmäler machen unsere Städte attraktiv und lebenswert. Es ist eine Aufgabe, diese zu schützen. Dies hat auch der Gesetzgeber erkannt.  Aus diesem Grund gibt es die Förderung für Denkmalschutz durch die hohe Abschreibungsmöglichkeit. (Infos in meinen Blogs zum Thema) Altes bewahren, neues schaffen Altes bewahren, neues schaffen. Dies ist wohl die kürzeste Umschreibung wobei es bei der Sanierung von Denkmalschutz‐Immobilien geht. Oft finden wir Denkmäler vor, die vor Jahrzehnten, oft auch schon vor Jahrhunderten errichtet wurden.  Vielfach wurde Ihre Nutzung mehrfach verändert. Aus Wohnungen wurden kleinen Kaufmannsläden, dann wieder Wohnungen. Aus  Gerichtsgebäuden Schulen und dann als Wohnungen genutzt.  Alle diese Gebäude haben eins gemeinsam, Sie haben gelitten. Sie wurden über lange Zeit oftmals intensiv  genutzt. Viele befinden sich in einem bedauernswürdigen Zustand, oftmals völlig verwohnt, mehrfach oberflächlich renoviert. Nicht immer zum Vorteil. Auch nicht für die Bausubstanz. Teils erkennen wir noch heute Kriegsschäden. Kurz um ein Fall für eine wirkliche Kernsanierung. Nun ist es nicht einfach damit getan das Denkmal in seinen ursprünglichen Zustand zurück zu verset‐zen,  nein es sollte doch auch den heutigen Ansprüchen genügen.  1  
  • 2.  Haustechnik aus vergangenen Jahrhunderten wünscht sich heute keiner mehr zurück. Heizungsanla‐gen, Warmwasserversorgung wie auch die Hauselektrik, sollten dem heutigen Stand der Technik entsprechen. Wärmedämmung und natürlich die Fenster müssen den Heutigen Normen angepasst werden. Auch muss die wohnwirtschaftliche  Verwendbarkeit gesichert sein.  Wer käme zum Beispiel als Mieter einer wunderschönen Gründerzeit Villa in Frage? Herrlich 21 große Zimmer mit hohen Decken, riesen Eingangshalle mit ausladender Treppe und das Ganze auf einer Wohnfläche von 350 m². So schön wie das Wohnen in einer solchen Immobile auch sein mag, es gibt kaum einen Vermietungsmarkt für derartige Objekte. Es empfiehlt sich Wohnraum zu schaffen, der den heutigen Bedürfnissen entspricht und in der Folge entsprechend nachgefragt wird. Moderne, gut geschnittene 2‐3 Raumwohnungen in Zentralen, mög‐lichst in ruhigen Lagen mit Balkon erfreuen sich bester Beliebtheit. Nun gilt es den beides in Einklang zu bringen. Den Scharm des alten zu bewahren, und gleichzeitig den modernen Wohnbedürfnissen zu entsprechen. Laden Sie hier unseren gratis Bericht "13 Wichtige Punkte um von Denkmalgeschützten Immo- bilien zu profitieren" herunter.  Das Amt für Denkmalschutz Vor der Sanierung stimmt sich das Amt für Denkmalschutz mit dem Bauträger ab.  Je nach Gebäude und Besonderheiten gelten hier für die einzelnen wiederherzustellenden Teile des Objekts einzelne Regelungen. Relevant ist hier inwieweit nach historischen Dokumenten einzelne Elemente vorgeben werden. Wurden z. B. die Fenster ursprünglich auf Holzrahmen ausgelegt, ist damit zu rechnen, dass auch wieder Fenster mit Holzrahmen eingebaut werden müssen. Das Amt für Denkmalschutz überwacht während der gesamten Sanierung die genehmigten Arbeiten. Dies soll die korrekte Wiederherstellung sichern und garantiert, dass die Sanierungskosten auch später vollständig steuerlich absetzbar sind.    2  
  • 3.  Der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg Der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg, liegt nicht nur am schlüssigen Konzept, er steht und fällt mit der  qualitativ hochwertigen Umsetzung. Es beginnt mit der fachgerechten Kernsanierung über die Auswahl der Materialien, gestalterisches Geschick bis hin zur Handwerkliche Ausführung. Die Steuerliche Situation bei der Denkmalimmobilie gibt vor: Der Kauf muss vor der Sanierung stehen.  Das Objekt muss im unsanierten Zustand erworben werden, da ansonsten die erhöhte Sonderabschreibung nicht greift. Die Sanierung von Denkmalschutz‐Immobilien ist immer eine Herausforderung. Kaufen Sie keine Immobilie ohne diese gründlich geprüft zu haben.  Entscheidungen rein auf der Basis eines Verkaufsprospektes heraus rächen sich gerne. Lassen Sie sich bei der Begutachtung und Entscheidung durch wirklich Qualifizierte Beratung begleiten. Jede Anlage sollte sehr wohl gut durchdacht sein. Der Vorteil des enormen Steuer spar Potential kann und darf nicht der einzige Indikator zur Entscheidung sein. Die nachhaltige Wirtschaftlichkeit erschließt sich über den Anschaffungspreis, des erzielbaren Mietzins, der langfristigen Vermietbarkeit und nicht zuletzt über die Wertigkeit der Substanz und der Qualität der Sanierung.  Laden Sie hier unseren gratis Bericht "13 Wichtige Punkte um von Denkmalgeschützten Immo- bilien zu profitieren" herunter.       Teilen Sie das bei:           3