Web 2.0 - Schlagwort oder gesamtgesellschaftlicher Paradigmenwechsel

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    PowerPoint-Präsentationen, so haben Untersuchungen gezeigt, werden von mehr als 80% der Zuhörer als langweilig empfunden. Nichtssagende Worthülsen und überladene Folien füllen die Leinwand, Anglizismen und Wortmonster ermüden das Publikum. Lesen Sie, was PowerPoint zum Wirkungskiller macht. http://hometown.aol.de/wels3301/bild/web2.0.jpg

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    Web 2.0 - Schlagwort oder gesamtgesellschaftlicher Paradigmenwechsel - Presentation Transcript

    1. WEB 2.0 CHANCEN, HERAUSFORDERUNGEN UND RISIKEN FÜR DIE SCHULE REINHARD DIETRICH [email_address] KEVIN WOLTER [email_address]
    2. WEB 2.0 SCHLAGWORT ODER GESAMTGESELLSCHAFTLICHER PARADIGMENWECHSEL?
      • Was ist Web 2.0?
      • Das Wir-Web in Zahlen
      • Web 2.0- Unternehmen
      • Formate der Netzkommunikation
      • Blog, Wiki, Podcast
    3. TREND HISTORY ZUM STICHWORT WEB 2.0 Quelle: http://www.google.de/trends?q=web+2.0&ctab=0&hl=en&geo=all&date=all&sort=0
    4. GARTNER‘S HYPE CYCLE 2006 Quelle: Technology Review, Oktober 2006
      • Massenkommunikation
      • Leseweb („read-web“)
      • Content von Experten und Profis
      • Weisheit der Wenigen
      • First filter, then publish
      • Veröffentlichung
      • Taxonomie
      • Statische Seiten
      • Netzkommunikation
      • Lese-/Schreibweb („Read/Write-Web“)
      • User generated Content
      • Weisheit der Vielen („The wisdom of crowds“)
      • First publish, then filter
      • Partizipation („Wir-Web“)
      • Folksonomie
      • Dynamische Seiten („Beta“)
      Web 1.0 (1998-2003) Web 2.0 (ab 2003)
    5. PARADIGMENWECHSEL Web 2.0 Paradigmen- wechsel Ich Familien Medien Biblio-theken Museen Schulen/ Hoch-schulen Unter-nehmen Regie-rungen Parteien
    6. WEB 2.0 - POSTER
    7. THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN‘ 80.000.000 Websites weltweit 1 Milliarde Nutzer 250.000 Websites weltweit 45 Mio. Nutzer veröffentlichte Inhalte Nutzer generierte Inhalte veröffentlichte Inhalte Nutzer generierte Inhalte 1996 2006 Quelle: http://netzlernen.kaywa.ch/files/images/2007/5/mob217_1178795600.gif Collective intelligence
    8. JIM-STUDIE (2007) INTERNET-AKTIVITÄTEN 2007 - TÄGLICH / MEHRMALS PRO WOCHE
    9. JIM-STUDIE 2007 BEKANNTHEIT/NUTZUNG AUSGEWÄHLTER WEB 2.0-ANGEBOTE
    10. SCHREIBST DU NOCH, ODER BLOGGST DU SCHON?
    11. WAS IST EIN WEBLOG? World Wide Web Log book Weblog
    12. WAS IST EIN WEBLOG?
      • offene Website
      • in regelmäßigen Abständen aktualisiert
      • chronologische Anordnung der Beiträge
      • kleinformatige Beiträge ( Microcontent )
      • intern und extern verlinkt
      • Möglichkeit der Kommentierung
      • Ranking
      • Darstellungsform: schriftlicher Text
      • Kontaktmöglichkeit per E-Mail
      • informelles Sprachregister
      Zentrales Merkmal Typisches Merkmal Peripheres Merkmal Legende
    13. AUFBAU EINER BLOGSEITE Quelle: http://www.herr-rau.de/wordpress/ Blogtitel/-untertitel Name des Autors Beitragstitel Zeitstempel Kategorie Beitrag E-Mail Kalender Suche Kommentar Trackback RSS-Feed Archiv Kategorien Blogroll Schlagwort Permalinks Tagcloud Werbung Impressum
    14. WAS IST RSS?
      • RSS (2.0) = Really Simple Syndication
      • Elektronisches Nachrichtenformat
      • Ermöglicht „ Inhalte einer Website “ zu abonnieren oder in die eigene Website zu integrieren
      • Pendants: RDF-Feed, Atom-Feed
    15. WIE FUNKTIONIERT RSS? Blog bearbeitet/ kommentiert wird informiert Internet Community Blogger
    16. THE STATE OF THE BLOGOSPHERE Quelle: http://www.sifry.com/alerts/archives/000493.html
    17. THE STATE OF THE BLOGOSPHERE Quelle: http://www.sifry.com/alerts/archives/000493.html
    18. DIE BLOGGER
      • „ Aktuell besuchen 2,56 Millionen Deutsche Weblogs, eine knappe Million führt einen eigenen Weblog.“
      • Blogger sind jung und gebildet
      • 17 % sind zwischen 14 und 19 Jahre alt
      • 28 % zwischen 20 und 29 Jahre
      • 24 % sind zwischen 30 und 39 Jahre alt
      Quelle 1: http://www.focus-magazin-verlag.de/PF4/PF4D/PF4DP/pf4dp.htm?nav=56&snr=131275
    19. TYPOLOGIE: MERKMALE
      • Darstellungsform Text, Foto, Audio, Video, Multimedia
      • Beteiligungsformat ein Autor/Mehrere Autoren
      • Themenbereich Privates, Aktualität, Politik, Medien, Literatur, Computer/Internet, Bildung, Recht, Hobbys/Freizeit
      • Ereignistyp z.B. Krieg, Wahl
      • Funktion Selbstdarstellung, Information, Narration, Explikation, Argumentation, Instruktion, Unterhaltung, Werbung
      • Art des Endgeräts stationär/mobil
    20. TYPOLOGIE: AUSGEWÄHLTE BLOGTYPEN
    21. TYPOLOGIE: DER BILDUNGSBLOG (EDUBLOG)
    22. EDUBLOG – LE WEB PÉDAGOGIQUE
      • Quelle: http://lewebpedagogique.com
    23. EDUBLOG – ETWINNING TEACHER‘S BLOG
      • Quelle: http://blog.eun.org/etwinning
    24. EDUBLOG – DER LEHRERFREUND
      • Quelle: http://www.lehrerfreund.de
    25. SUCHEN UND FINDEN VON BLOGS Quelle: www.blog.de www.blogger.com www.blog.de www.technorati.com
    26. VENI, VIDI, WIKI
    27. WAS IST EIN WIKI?
      • Etymologie des Wortes “Wiki”
    28. WAS IST EIN WIKI?
      • virtuelle Wandtafel
      • Kollaboratives Autorenwerkzeug
      • Hypermedium
      • Versionierung
      • Flexible Anpassung der Nutzerrechte
      • Rollenverteilung in Wiki-Umgebungen
    29. AUFBAU EINER WIKISEITE Artikel / Diskussion / Quelltext / Versionen / Autoren Stichwort Haupt-navigation Links Hauptsuche Druck-version Sprachwahl Inhalt Anmelden Bewertung Tabelle
    30. TYPOLOGIE: MERKMALE
      • Grad der Offenheit offen, halboffen, geschlossen
      • Identität des Autors Anonymität vs. Registrierung
      • Institution Unternehmen, Schule
      • Themenbereich Bildung, Biologie, Region, etc.
      • Genre Enzyklopedie, Lexikon, Projekt, Unterrichtseinheit, Repositorium
      • Funktion Instruktion, Information, Werbung, Archivierung, etc.
    31. DAS BEISPIEL WIKIPEDIA Video: Jimmy Wales at Cida Camp (2:30 min) http://www.dotsub.com/films/jimmywales_1/index.php?autostart=true&language_setting=en_2019
    32. WAS IST WIKIPEDIA?
      • Enzyklopädie
      • Freie Inhalte (GNU-Lizenz)
      • Mehrsprachig
      • Universal
      Zahlen 9 Millionen Einträge 75000 aktive Nutzer 250 Sprachen 56 Millionen Page visits im Monat
    33. WIKIPEDIA: EINE ERFOLGSGESCHICHTE Quelle: http://www.wikipedia.org (Stand: 15.12.2007)
    34. WIKIPEDIA: ARTIKELANZAHL DER FÜNF GRÖSSTEN WIKIPEDIA-COMMUNITIES Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Statistik
    35. WIKIPEDIA: ARTIKELWACHSTUM IN DEUTSCHLAND Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Statistik
    36. WIKIPEDIA: INHALTE URL: http://de.wikipedia.org
    37. WIKIPEDIA SUCHE - WIKIMINDMAP
      • Quelle: http://www.wikimindmap.org/viewmap.php?wiki=de.wikipedia.org&topic=frankreich
    38. GRUNDSÄTZE DER WIKIPEDIANISCHEN ETIKETTE
      • Der neutrale Standpunkt (NPOV, Neutral Point of View)
      • Angabe von verlässlichen Primär- und Sekundärquellen
      • Einhaltung des geltenden Urherberrechts
      • Achtung des Anderen
      • Unterstellung guter Absichten
      • Relevanzkriterien (historische Relevanz, statistische Relevanz, Einträge in anderen Enzyklopädien)
    39. DAS FÜR UND WIDER DER WIKIPEDIA
      • Freie Inhalte
      • Unentgeltliche Nutzung
      • Aktualität
      • Breites Themenspektrum (auch Einträge zu Nischenthemen)
      • Zahl der Einträge
      • Permanente Überarbeitung von Einträgen
      • Mehrsprachigkeit
      • Interne und externe Verlinkung
      • Transparenz
        • Inhaltliche Variabilität (“Edit-Wars”)
        • Unterschiedliches Qualitätsniveau
        • Keine Schaffenspause
        • Instrumentalisierung
        • Plagiarismus
        • Vandalismus
        • Risiko der Amateurisierung
    40. WIKIPEDIA SCHWESTERPROJEKTE Projektkoordination Quelle: www.wikipedia.de Wikimedia Commons (Mediensammlung) Wikinews (Nachrichten) Wikiquote (Zitate) Wiktionary (Wörterbuch) Wikibooks (Lehrbücher) Wikiversity Lerninstitution Wikisource (Quellensammlung) Wikispecies (Artenverzeichnis)
    41. KNOL CONTRA WIKIPEDIA – DAS NEUE ENZYKLOPÄDIE-PROJEKT VON GOOGLE
      • Quelle: http://www.google.com/help/knol_screenshot.html
    42. AUSGEWÄHLTES AUS DER WIKISPHÄRE Bildungswikis www.wiki.bildungsserver.de www. wiki.bildungsserver.de/infoboerse www.wiki.zum.de www.WikiSchool.de und andere Wikis www.berlin.wikia.com/wiki/Hauptseite www.potsdam-wiki.de www.wikiwikiweb.de/FahrradWiki www.handelsblatt.com/wirtschaftswiki / www.musikwiki.de.vu
    43. WIKIS SUCHEN UND FINDEN Quelle: http://wiki.zum.de/ZUM-Wiki:Tourbus-Haltestelle Quelle: http://schools-wikipedia.org/index.htm
    44. Ganz Ohr mit Podcasts
    45. WAS IST EIN PODCAST? i Pod Broad cast ing Podcast
    46. WAS IST EIN PODCAST?
      • über das Internet verbreitetes Audio- oder Videodokument
      • oft in Episodenform
      • kann abonniert werden
      • podcasting - bezeichnet das Produzieren und Publizieren von Mediendokumenten
    47. WIE FUNKTIONIERT PODCASTING? erstellt lädt hoch bindet ein wird herunter- geladen verweist ruft ab Podcaster Hörer Website
    48. DIE PODCASTER
      • 81,9% sind männlich, Ø 29,4 Jahre alt
      • Sie sind gebildet, haben in der Altersgruppe ab 20 Jahren zu 45% einen Hochschulabschluss
      • berufstätig 55% oder in Ausbildung 40%
      • mehrheitlich beschäftigt in den Branchen IT, EDV / Medien, Verlage, Marketing, Wissenschaft und Forschung
      • Podcasts dienen zur Unterhaltung 86%, Information 82% und Weiterbildung 46%
      Quelle: „Die deutschen Podcast-Hörer“- Herausgeber: Dipl.-Kfm. Alexander Wunschel, München Januar 2007 ( www.podcastumfrage.de )
    49. MEDIENNUTZUNGSVERHALTEN DER PODCASTER
    50. NUTZUNGSMOTIVE DER PODCASTER
    51. TYPOLOGIE: MERKMALE
      • Darstellungsform
      • Audio (Sprache oder/und Musik)
      • Video
      • Audio + Text + Bild
      • Themenbereich Comedy, Familie und Kinder, Film, Gesellschaft und Kultur, Gesundheit, Kunst, Musik, Politik, Religion, Hobby, Sport, Technologie, Wirtschaft
      • Funktion Information, Unterhaltung, Instruktion, Ratgebung, Werbung
      • Autor(en) Profis (ARD, ZDF, BBC, CNN, RFI), Laien
    52. BILDUNGSRELEVANTE AUDIO- UND VIDEODOKUMENTE IM NETZ
      • Länderverbund für digitale Bildungsinhalte (DORIS, EDMOND, SESAM, etc.)
      • In- und ausländische Rundfunkanstalten
      • Zeitungen und Zeitschriften
      • Sprachinstitute
      • Museen
      • LibriVox
      • iTunes
      • YouTube
      • TeacherTube
      Quelle: http://www.lernnetz-sh.de/index.php?id=208
    53. APPLE ITUNES Quelle: Screenshot „iTunes Store“ (Apple) www.itunes.com
    54. TAGESSCHAU (ARD)
      • Quelle: http://www.tagesschau.de/infoservices/podcast/index.html
    55. PODCAST RADIO FRANCE Quelle: http://www.radiofrance.fr/services/rfmobiles/podcast/
    56. BBC NEWS
      • Quelle: http://news.bbc.co.uk/2/hi/video_and_audio/default.stm
    57. WEITERE WEB 2.0-THEMENFELDER Social Networks Gemeinschaftliche Verschlagwortung („Social Tagging“) Mobile Kommunikation Personal Learning Environnement (PLE) 3D-Welten

    + Kevin WolterKevin Wolter, 3 years ago

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