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Einführung Barrierefreiheit Berufsschule
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Einführung Barrierefreiheit Berufsschule

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A brief introduction to accessibility for my old vocational college in Cologne

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    1. BARRIEREFREIHEIT IM INTERNET Berufskolleg Kartäuserwall, Köln April 2009 Clive K. Lavery
    2. 2-3 STICHPUNKTE AUFSCHREIBEN/MERKEN
    3. WAT? WER BIST DU DENN?!
    4. •Jahrgang 1975, ledig, 0 Kinder •Halb und Halb (deutsch/britisch) •Ausbildung zum Mediengestalter (FR Design) in Köln •Bachelor Graphic Design und Masters Interactive Multimedia in UK •Konzepter bei Planetactive (Ogilvy Group) in Düsseldorf •Usability, Barrierefreiheit, Design, Web X.X twitter: cklavery
    5. BARRIEREFREIHEIT?
    6. BARRIEREFREIHEIT IM WEB?
    7. Webseiten ohne Bilder BARRIEREFREIHEIT IM WEB?
    8. Accessibility Webseiten ohne Bilder BARRIEREFREIHEIT IM WEB?
    9. Accessibility Webseiten ohne Bilder BARRIEREFREIHEIT IM WEB? Gesetzlich vorgeschrieben
    10. Accessibility Webseiten ohne Bilder BARRIEREFREIHEIT IM WEB? Gesetzlich Schriftgröße vorgeschrieben verändern
    11. Accessibility Webseiten ohne Bilder BARRIEREFREIHEIT IM WEB? Gesetzlich Schriftgröße vorgeschrieben verändern Nischenthema für Programmierer
    12. Accessibility Webseiten ohne Bilder BARRIEREFREIHEIT IM WEB? Gesetzlich Schriftgröße vorgeschrieben verändern Nischenthema für Programmierer
    13. Accessibility Webseiten ohne Bilder BARRIEREFREIHEIT IM WEB? Gesetzlich Schriftgröße vorgeschrieben verändern Nischenthema für Programmierer
    14. NICHT TOTAL FALSCH, ABER...
    15. http://www.flickr.com/photos/fwp/253707146/
    16. BARRIEREFREIHEIT = USABILITY? • Usability betrachtet wie einfach eine Website zu benutzen ist • Barrierefreiheit betrachtet wie einfach der Zugang zu einer Website und den angebotenen Inhalten ist • Barrierefreiheit gewissermaßen Voraussetzung, um in den Genuss der Usability zu kommen
    17. EINSCHRÄNKUNGEN IM WEB • Sehen • Hören • Mobilität • Kognitive Auffassungsgabe
    18. EINSCHRÄNKUNGEN IM WEB • Es gibt nicht DEN oder DIE Behinderten • Oftmals mehr als eine Behinderung gleichzeitig • Nicht immer von Geburt an • Alterserscheinungen • Temporäre Behinderung z.B. durch Unfall, nach einer OP oder Krankheit
    19. EINGESCHRÄNKTES SEHEN • Blindheit, starke Sehschwäche • Farbfehlsichtigkeit - Ansehen von Bildern und Videos - Erfassen der Navigation und Struktur einer Seite •Beispielmaßnahmen: Aussagekräftige Alt-Attribute,längere Beschreibungen für komplizierte Darstellungen, Farbe nicht als einziges Unterscheidungsmerkmal, Skalierbarkeit etc.
    20. EINGESCHRÄNKTES HÖREN • Taub oder schwerhörig - Wahrnehmung von Audio/Videoinhalten - Teilnahme an Videokonferenzen oder VoIP • Beispielmaßnahmen: Transkripte von Audio-und Videodateien, Untertitel für Videos, Gebärdensprache
    21. EINGESCHRÄNKTE MOBILITÄT • Schwierigkeiten die Hände, Arme oder Finger zu bewegen - Bedienung der Maus - Auswahl kleiner Buttons und Icons - Chatten per ICQ, AOL, iChat, Skype etc. • Beispielmaßnahmen: Tastaturbedienbarkeit, Sprachsteuerung, Buttons in ordentlicher Größe
    22. LERNBEHINDERUNGEN • Betrifft den Lernprozess bzgl. einer oder mehrerer Fähigkeiten (z.B. Schreiben, Lesen, Sprechen, Organisieren, Zuhören, logisches Denken) - Verständnis der Seitennavigation - Verständnis von verschachtelten Sätzen oder geballtem Fachjargon • Beispielmaßnahmen: Klare Bezeichnung der Navigationselemente, deutliche Sprache
    23. http://www.youtube.com/watch?v=dHBvqwRAduw
    24. RICHTLINIEN & GESETZE Basis für alle Gesetze sind die WCAG Richtlinien des W3C, die in Version1 • von 1999 - 2008 gültig waren In den USA seit 1998 Gleichstellungsgesetz “Section508“ für staatliche • Behörden, Bildungseinrichtungen oder gemeinnützige Institutionen; erste Klagen gegen private Anbieter In Deutschland seit 2002 “Barrierefreie Informations- • technikverordnung” (BITV) basierend auf dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) Sehr unterschiedliche Ansätze in Europa, siehe z.B. Schweden und UK • (http://vimeo.com/3955291, http://vimeo.com/3946894)
    25. WCAG 2.0 • Seit Dezember 2008 in Kraft • Zukunftsorientiert, nicht an Techniken oder Formate gebunden • Prinzipien: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust • Drei Konformitätsstufen: A, AA, AAA • http://www.putzhuber.net/2008/12/22/wcag-20- ueberblick/
    26. BARRIEREFREIHEIT > BEHINDERTENGERECHT
    27. WEBSTANDARDS WERDEN FORCIERT • Trennung von Inhalt und Design durch XHTML & CSS • “Progressive Enhancement” • Besserer, schlankerer Code • Verringerte Ladezeiten • Schnellere Wartung und Modifikationen
    28. ZUKUNFTSFÄHIG & PLATTFORMUNABHÄNGIG • Desktop-Browser werden immer weniger das Internet bestimmen • PDA, Smartphone, Screenreader, RSS-Newsreader, XML- Mobiltelefone, TV, sprachgestützte Auto Navigationssysteme etc. • MultipleMedien und Endgeräte (Druckversion, PDA, Audio- Screenreader, PDF etc.) nutzen einen Code - quot;Write once, publish everywherequot;
    29. SUCHMASCHINEN- OPTIMIERUNG • „Google ist blind.“ • Standardbasierte Websites werden durch Google und andere Suchmaschinen leichter indiziert • Effektive und kostengünstige Form der „white hat“ SEO • “High Accessibility Is Effective Search Engine Optimization” Andy Hagans auf A List Apart Magazine, “For people who make websites” (online, 28.11.2005)
    30. ZIELGRUPPENERWEITERUNG •4 von 5 Menschen mit Behinderung nutzen das Internet • Ältere und Menschen mit Behinderung sind sehr treue User • JederNutzer, der frustrierende Barrieren im Internet erlebt hat, wird eher länger bleiben und auch zurückkehren (Website-Stickiness)
    31. Nutzen für 3M ARD/ZDF Online-Studie 2007 ARD/ZDF Onlinestudie 2007
    32. GUT FÜR’S BUSINESS & FÜR DIE BENUTZER • “Gerade für große Anbieter ist Barrierefreiheit ein integraler Bestandteil eines umfassenden Qualitätsmanagements. […]Das hat zum einen handfeste wirtschaftliche Vorteile, vor allem aber hilft es den Nutzerinnen und Nutzern.” Jutta Croll, Geschäftsführerin „Stiftung Digitale Chancen“ • http://eafra.de/2009/programm/#business-value
    33. ZUM AUSWENDIG LERNEN „The power of the Web is in its universality. Access by everyone regardless of disability is an essential aspect.“ Sir Tim Berners-Lee http://www.flickr.com/photos/pixelydixel/2713802404/
    34. BARRIEREN FÜR BARRIEREFREIHEIT
    35. VORURTEILE • Langweiliges, restriktives Design • “Austoben” mit Flash, AJAX & Co. nicht möglich • Zu hohe Kosten, zeitaufwändig, wenig ROI • Nur für eingeschränkten Benutzerkreis nützlich; “unsere Zielgruppe ist nicht blind” • „Konzern ist nicht Aktion Sorgenkind“ • “Kann man hinterher noch einbauen”
    36. AUßENDARSTELLUNG • Barrierefreiheit als Stolperstein für Designer und Entwickler • Wenig Kolaboration mit Designern und Marketing • Gesetze und Klagen als Druckmittel statt guter Beispiele • Keine europäische Harmonisierung bei Umsetzung der W3C Richtlinien • Avantgarde unter den Webworkern
    37. http://www.flickr.com/photos/80835774@N00/2270257496/
    38. MEHR INFOS twitter: a11y http://delicious.com/cklavery/ • • accessibility http://www.einfach-fuer-alle.de http://www.putzhuber.net/2008/12/22/ • • wcag-20-aaa/ http://www.bik-online.info • http://wave.webaim.org/ • http://www.sprungmarker.de • https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/ • addon/5809 http://www.putzhuber.net/2008/12/22/ • wcag-20-aaa/ Google ist dein Freund... •
    39. VIELEN DANK & FROHE OSTERN http://www.flickr.com/photos/johnmh/238149396/

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