Kompass zur Berufswahl
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Kompass zur Berufswahl

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Vortrag für Schüler und Eltern zum Thema Berufsorientierung. Hilfen zur Entscheidung, Informationen über Berufswahlhilfen im Netz, Berufsberatung und Berufsberater

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  • 1. Kompass zur Berufswahl für Schüler und Eltern Stand 2009 Die Schule (bald) vorbei – was nun?
  • 2.
    • Die wichtigsten Etappen bei der Berufsfindung
    • Ausbildung oder Studium oder beides?
    • Bildung – das teure Gut: Finanzierung
  • 3. Die wichtigsten Etappen
      • Bestandsaufnahme:
      • Was will ich?
      • Was kann ich?
      • Was ist mein Ziel?
    Bestandsaufnahme Was will ich? Was kann ich? Was ist mein Ziel?
  • 4. Was will ich? Lieblingsfächer in der Schule Hobbys Themen, Dinge, die einen interessieren Berufswünsche und Interessen als Kind
  • 5. Was kann ich?
    • Schulnoten
    • Beobachtung von anderen
    • TIPP!
    • Am leichtesten mit Hilfe
    • Tabellen, die viele Fähigkeiten
    • auflisten
    Literaturtipp Literaturtipp: R. Bolles: Durchstarten zum Traumjob
  • 6. Kostenlose Online-Tests zur Berufswahl:
    • Berufswahltest der Allianz
    • BOrakel (Universität Bochum)
  • 7. Was ist mein Ziel?
    • Persönliche Werte erkennen
    Sicherheit Viel Geld verdienen Berühmt sein anderen helfen Macht haben Etwas Neues schaffen
  • 8. Methoden, um das herauszufinden:
    • Welche Vorbilder habe ich?
      • Was/ welche Eigenschaften bewundere ich an ihnen?
      • z.B. Mahatma Gandi
      • für
          • Friedfertigkeit ?
          • Entschlossenheit ?
          • Mut ?
  • 9. Methoden, um das herauszufinden:
    • Prägung durch die Familie
    • Welche Berufe üben oder übten meine Eltern, meine Verwandten aus?
      • Gibt es in meiner Familie z.B. vermehrt:
        • Handwerker
        • Unternehmer
        • Händler und Kaufleute
        • Akademiker
        • ….
  • 10. Arbeitsmarkt im Blick Trends Der Versuch, in die Zukunft zu schauen!
  • 11. „ Boom“-Branchen
    • Informations- u. Kommunikationstechnologie
    • Bio- und Nanotechnologie
    • Umwelttechnologie
    • Bildung
    • Dienstleistungsservice
  • 12. Forderungen des Arbeitsmarkt der Zukunft
    • „ Gefordert ist
    • breites Fachwissen
    • Denken in Zusammenhängen
    • Übernahme von Prozessverantwortung
    • Selbststeuerung
    • und Bereitschaft zu flexiblen Arbeitseinsatz in Gruppen sowie zur Weiterbildung“
    • (Quelle: P.Bott,R. Helmrich,H-J. Schade: Arbeitsmarktprognosen-Trends, Möglichkeiten und Grenzen, in: BWP 3/2008, S. 9 - 13)
  • 13. Prognosen
    • TIPP:
    • Infos im Netz:
    • Job-Ampel von der
    • Zeitschrift „Stern“
    • www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere
    •  “ Berufe im Spiegel der Statistik“
    • von der IAB
    • (Institut für Arbeits- und Berufsforschung) www.pallas.iab.de
  • 14.
    • Studium oder Ausbildung
    • oder beides?
  • 15. Studium
    • Studium:
    • Höhe berufliche Ziele (leichter) erreichbar
    • Geringe Arbeitslosenquote bei Akademikern
    • Interesse an Wissenschaft wird gedeckt
    • Breitere Einsatzmöglichkeiten
    • Oft noch höheres gesellschaftliches Ansehen
    • bessere Verdienstmöglichkeiten
  • 16. Ausbildung
    • Ausbildung
    • fast immer kürzer
    • Bei betrieblicher Ausbildung: erstes Gehalt
    • Schnell Berufserfahrungen, weniger Theorie
    • unmittelbaren Übergangs von der Ausbildung in den Beruf oft günstiger als beim Studium
    • Finanzierung eines späteren Studiums durch Jobben im Erstberuf
  • 17. Beides? = Duale Studium
    • Sonderausbildung für Abiturienten
    • Praxisanteil im Betrieb
    • Studium in Berufsakademie oder FH
    • Anteil von Theorie und Praxis (2:3)
    • Zwei Varianten:
      • Ausbildungsintegriert (mit Ausbildungsabschluss)
      • praxisintegrierte (nur Praxisphase im Betrieb)
  • 18. Duales Studium
    • Duales Studium:
    • Arbeitsplatz nach Studium im Ausbildungsunternehmen
    • Studienfinanzierung (min. anteilig) durch den Arbeitgeber
    • Ausbildungsvergütung
    • Praktische Umsetzung der Theorie
    • Relativ kurze Studiendauer
    • Oft sehr gute Studienbedingungen
    • wirtschaftsnaher Lehrplan
  • 19. LINKTIPPS
    • Für Ausbildungen:
    • www.planet-beruf.de
    • berufenet.arbeitsagentur.de
    • Für Studium:
    • www.hochschulkompass.de
    • www.studieren.de
    • www.abi.de
    • Für Duale Studiengänge:
    • www.ausbildung-plus.de
  • 20. Exkurs: Die Zeit dazwischen
    • Freiwilliges soziales Jahr (6-12 Monate)
      • www.pro-fsj.de
    • Freiwilliges ökologisches Jahr
      • www.foej.de
    • Arbeiten im Ausland
      • Freiwilligendienst: www.weltwaerts.de
      • Allgemein: www.rausvonzuhaus.de
  • 21. Kosten eines Studiums Quelle: 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes, Stand 2006 .
  • 22. Mietkosten
    • Mietspiegel der Unistädte - zusammengefasst:
    • München ist am teuersten (336 €),
    • es folgt Köln (330 €).
    • Am günstigsten sind Städte in den neuen Ländern, am günstigsten wohnt man in Chemnitz (199 €).
    • LINKTIPP
    • Übersicht über die Mietkosten in den Unistädten:
    • http://www.studis-online.de Stichwort Mietkosten
  • 23. Studiengebühren
    • Studiengebühren für Erstsemester:
    • BW, Bayern, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland
    • Blick ins Ausland:
    • z.B. in Österreich seit SS 2009 keine Gebühren mehr!
    • Linktipp
    • http://www.finanzieren-studium.de
    • Übersicht der Studiengebühren und Lebenshaltungskosten
  • 24. Finanzierung
    • Verschiedene Finanzierungsquellen:
    • Eltern (90% der Studenten, davon bei 13 % als alleinige Quelle)
    • Jobben (60% der Studenten, davon bei 5% als alleinige Quelle)
    • Bafög (29% der Studenten, davon bei 2 % als alleinige Quelle)
    • Kredite (1,5%)
    • Stipendien (2%)
    • (Quelle: 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerk)
  • 25. Mögliche Finanzierungsquellen
    • Eltern
      • Kindergeld (164€) bis zum 25. Lebensjahr
      • Wohngeld für Studentenwohnung, wenn kein BAFög
    • Jobben
      • Studium muss vorrangig sein (nicht mehr als 20 Stunden die Woche in der Vorlesungszeit/ 26 Wochen im Jahr Vollzeit)
      • Bis max. 4.800€ (sonst kein Anspruch auf Kindergeld und Familienversicherung)
  • 26. BAfög
    • Der Höchstsatz der Förderung liegt
    • bei 643€/Monat
    • Voraussetzungen:
    • Geringes Einkommen der Eltern
    • elternunabhängig Bafög: 5 J. Berufstätigkeit bzw. 3 J. Ausbildung + 3 J. Berufstägigkeit
    • Studienbeginn bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres (wenig Ausnahmen)
    • Deutsche Staatsangehörigkeit
    • Ab 5. Semester: Leistungsnachweise
  • 27. BAfög
    • Rückzahlung:
    • Rückzahlung von 50% des in der Regelstudienzeit erhaltenden BAfögs (Darlehnanteil)
    • Beschränkung der Schulden des Darlehnanteils auf 10.000€
    • Die Rückzahlung beginnt 5 Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer (bei Bachelor+ Master bezogen auf den Bachelor!!)
  • 28. Studienkredite und Co.
    • Arten von Krediten für Studenten
    • Kredite zur Deckung der Studiengebühren = Studienbeitragsdarlehen
    • Kredite zur Finanzierung des Lebensunterhaltes = Studienkredite
    • Fondsförderung durch Anleger = Bildungsfonds
  • 29. Studienbeitragsdarlehen
    • Beispielrechnung von der Landesbank BW
    • Bei 9 darlehensberechtigenden Semester: Darlehensbetrag je Semester 500,- € Darlehenssumme 4.500,- € Anfänglicher effektiver Jahreszins 5,22 % p. a. Auszahlungsdauer 9 Semester Karenzzeitdauer 2 Jahre Tilgungsdauer bei Rate 100,00 € x 65 Monate =
    • Gesamtbelastung 6.432,48 €
  • 30. Studienkredite
    • KfW-Studienkreditprogramm
    • Studierende an einer anerkannten Hochschule in D.
    • Deutsche und EU-Staatsangehörige
    • unabhängig vom Einkommen und Vermögen
    • unabhängig vom Studienfach
    • ohne Sicherheiten
    • Lebenshaltungskosten bis zu 650,- EUR monatlich
    • Bis zu 10 Semester (plus 2 Semester für Examensphase auf Antrag)
  • 31. Bildungsfonds
    • einkommensabhängige Rückzahlung (vorab festgesetzter Prozentsatz des Gehalts für eine bestimmte Zeitdauer)
    • keine fixen Zins- und Tilgungszahlungen
    • Bei andauernder Arbeitslosigkeit zahlt der Studierende gar nichts zurück
    • Ausfallrisiko bei den Anlegern
    • Auswahlverfahren
  • 32. Stipendien
    • Auswahlkriterien der Stipendiaten:
      • Aussergewöhnliche (Schul-)Leistungen
      • soziales Engagement
      • politische oder religiöse Zugehörigkeit
      • örtliche Nähe
  • 33. Stipendien
    • Bisher nur 2% der Studierenden, Tendenz aber steigend
    • Ca. 3 700 Stiftungen:
      • 11 staatliche Begabtenförderungswerke
      • firmeninterne Stipendien (Degussa AG, Mercedes Benz AG, Siemens AG)
      • Stipendien für Auslandslandssemester (Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD)
      • Teilstipendien (s. Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds)
    • s. Stipendium-Datenbank von e-fellow.net
  • 34. Stipendien
    • Wichtige Schritte:
    • 1. sehr genaue Recherche zu den verschiedenen Stiftungen und Stipendien.
    • 2. Bewerbung bei einer oder nur wenigen Stiftungen
    • 3. Motivationsschreiben formulieren
    • 4. Gutachten einholen
    • 5. Intensive Vorbereitung bei Einladungen zum Einzelgespräch
  • 35. Links zur Finanzierung
    • www.das-neue-bafoeg.de
    • Übersicht der Kredite - Google-Stichwort:
      • “ CHE Studienkredit Test 2008“
    • www.bildungsfonds.de
    • www.stiftungsindex.de
    • Stipendium-Datenbank: www.e-fellow.net
  • 36.
    • Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
    • Weitere Informationen unter:
    • www.ihr-kompass.com
    • www.kompass-blog.de