Liebesbrief

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Liebesbrief

  1. 1. ...das sind die Zeilen aus meiner Seele, entstanden in meinem Herzen und übermittelt durch meine Lippen. Liebesbrief
  2. 2. Ich sitze hier und starre meine Wände an. Fühle mich leer und verlassen. Komme mir vor, wie am Hafen. Sehe ein Schiff, auf dem Du Passagier bist.
  3. 3. Das einzige, was sich rührt, sind die Tränen, die über meine Wangen fließen. Bin starr vor Schmerz. Kann mich nicht drehen und wenden. Kann nicht atmen.
  4. 4. Das Blut aus meinem gebrochenen Herzen. Wie ein Fluss aufgefüllt mit Blut. Zwei Menschen sind entrissen, zwei Herzen geteilt.
  5. 5. Fragen über Fragen. Mit jeder beginnt eine Neue. Ich frage meinen Gott, Er gibt mir keine Antwort auf meine Frage. Hat er mich verlassen, habe ich ihn verlassen? ~Gott, welchen Sinn hatte diese Liebe? ~
  6. 6. Sehe Dich immer noch auf dem Deck stehen. Unberührt, regungslos, fast erleichtert. Das Schiff wird ablegen. Werde Dich wahrscheinlich nie wieder sehen.
  7. 7. Will Dich nicht gehen lassen. Will schreien. Will Dich um Verzeihung und Vergebung bitten. Weiß selbst nicht, was richtig oder falsch ist. Weiß nur, ich liebe Dich. Doch meine Lippen bleiben stumm.
  8. 8. Hatte all meine Liebe gegeben. Zumindest an vielen Tagen und wichtigen Momenten. Mein Herz hört nicht auf zu bluten. Werde ich Dich je wieder sehen?
  9. 9. Werden sich unsere Blicke je wieder treffen? Verschmelzen in der Hitze der Liebe und Gefühle erwecken, die wie ein Vulkan zum Ausbruch kommt? Ich weiß es nicht. Weiß nur, ich liebe Dich.
  10. 10. Liebe ist, auch jemanden gehen zu lassen. Habe nun gelernt, was Liebe bedeutet. Du kannst gehen.
  11. 11. Werde Dich in meinem Herzen tragen! Die Erde den Staub. Das Feuer die Hitze. Wie das Meer die Wellen. Der Himmel die Wolken.
  12. 12. War noch nie so verliebt. Würde alles abbrechen und neu beginnen.
  13. 13. ANGST. Als würde sie sagen, ~ was soll ich tun? Das ist meine Natur. Spüre sie immer wieder. Haben uns von ihr besiegen lassen. Sehe ihr Grinsen. Unschuldige Blicke. Ist mein Job. Zwinge Niemanden. Ich bin gerufen worden. Ihr habt mich gewählt. Ich mache nur meinen Job.
  14. 14. Ihr hattet die Wahl, zwischen mir und der Liebe. Nun ja, schaut mich nicht so an! Bin schließlich kein Unmensch. Habe kein Gewissen. Urteile nicht und suche mir euch nicht aus. Ihr habt euch für mich entschieden. Ihr ruft mich und ich komme. Das ist meine Natur.
  15. 15. Warum? Ich tue nur meine Arbeit. Habe keine Wahl. Ihr schon! Kann ich euch nicht beantworten. ihr habt euch - bitte entschuldigt die Schizophreni - in mich verliebt. Wollt nicht loslassen.
  16. 16. Werde die magischen Momente nie mehr mit Dir erleben, die in der Stille der Nacht, zum Leben erweckt wurden. Werde unsere Kinder nie mit Dir zusammen wachsen sehen.
  17. 17. Deine Haare zwischen meinen Fingern wehen lassen. Werde Deine Lippen nie mehr schmecken und Deine Haut streicheln können. Nie mehr Deinen Körper liebkosen.
  18. 18. Nie mehr den Regen schmecken, wenn Deine Augen tränen. Nie mehr die Sonne am Morgen in Deinem Gesicht aufgehen sehen.
  19. 19. Nie mehr den Donner hören, wenn Dein Zorn ausbricht. Nie mehr die Blitze sehen, die aus Deinen Augen sprühen.
  20. 20. Bin auf der Suche nach meinem Glauben. Doch alles hat seinen Sinn! Versuche ich mir immer wieder einzureden. Will meine Träume wieder finden und sie einfangen.
  21. 21. Hatte alles nur sehr tief in meiner Seele vergraben. Hatte mir eingeredet, den Schmerz, der durch Dein Fehlen entstand, überwunden zu haben. Dem ist nicht so.
  22. 22. Stehe nackt vor ihr. Ohne Schutz und ohne Schild. Nun kommt die Stunde der Wahrheit. Sie wird mich treffen. Mitten ins Herz. Werde tiefe Wunden tragen. Werde sie überleben.
  23. 23. Die Frage wird sein... ...wie lange???... ~ Die Zeit heilt alle Wunden! ~ höre ich rufen. In ewiger Liebe!

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