2004 Kpmg German Textile Retailers
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2004 Kpmg German Textile Retailers Document Transcript

  • 1. C O N S U M E R M A R K E T S & R E TA I L Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht
  • 2. Unsere Branchenkenntnis KPMG International gehört als Verbund rechtlich selbstständiger, nationaler Mit- gliedsfirmen mit ca. 94.000 Mitarbeitern in 148 Ländern zu den größten Wirt- schaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Allein im Sektor Consumer Markets & Retail sind etwa 2.000 Partner und Manager sowie rund 5.000 fach- liche Mitarbeiter für KPMG-Gesellschaften tätig. In Deutschland betreut KPMG zurzeit aktiv mehr als 1.000 Mandate in diesem Sektor. Durch eine Jahrzehnte währende Prüfungs- und Beratungspraxis verfügt KPMG über eine umfassende nationale und internationale Expertise im Handel und in der Konsumgüterindustrie. Unsere Lösungen sind eindeutig, ganzheitlich und praxisnah und tragen unterschiedlichsten Geschäftsmodellen und Unternehmens- größen Rechnung. Durch unsere interdisziplinäre Arbeitsweise verbinden wir unseren tief greifenden Erfahrungsschatz mit dem weit verzweigten Spezialisten- Know-how aus anderen KPMG-Sektoren und -Niederlassungen. Neben diesen Services führt der Sektor Consumer Markets & Retail regelmäßig Analysen einzelner Marktsegmente durch und erstellt im Rahmen eines perma- nenten Dialogs mit Wissenschaft und Praxis sowie Verbänden und Branchen- organen Studien zu aktuellen Themen. © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 3. Gliederung der Studie 1 Einleitung und Zielsetzung ...............................................................................3 2 Vorgehensweise und Methodik........................................................................4 3 Kundenwahrnehmung im Textileinzelhandel.....................................................5 3.1 Bekanntheit und Erreichbarkeit ........................................................................5 3.2 Kunden- und Stammkundenanteil ....................................................................6 3.3 Kundenbindung.................................................................................................9 3.4 Akquisitorisches Potenzial ..............................................................................10 3.5 Detail-Image....................................................................................................11 4 Zusammenfassung .........................................................................................14 5 Kontakte, Impressum .....................................................................................19 © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 4. Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 3 1 Einleitung und Zielsetzung Der deutsche Textileinzelhandel hat seit Unser Know-how aus der Betreuung über einem Jahrzehnt mit stetig sinken- nationaler und internationaler Handels- den Umsätzen zu kämpfen. Wurden und Konsumgüterunternehmen wurde 1995 im Fashionbereich noch etwa um die Erkenntnisse aus einer von 65 Mrd. € umgesetzt, so waren es KPMG bei TNS Infratest in Auftrag zuletzt nur noch gut 57 Mrd. €. An den gegebenen Umfrage zur Discounter- gesamten konsumrelevanten Ausgaben wahrnehmung aus Verbrauchersicht nehmen die Ausgaben für Bekleidung angereichert, um schlüssige Antworten und Schuhe gerade einmal fünf Prozent auf die zuvor genannten Fragen zu ein. Die Fashionbranche befindet sich erhalten. Auf den Einschätzungen der im Wandel und die eigentliche Verän- befragten Personen sowie dem Zugriff derung geht von Unternehmen aus, die auf umfangreiches Datenmaterial zumeist das untere Ende des Marktes öffentlich zugänglicher Institutionen bedienen. Die zunehmende Polarisie- beruhen im Wesentlichen die im rung des Marktes in High Fashion und Rahmen dieser Imageanalyse aufge- Klassik auf der einen sowie sehr preis- stellten Anmerkungen und Thesen. günstige Mode auf der anderen Seite wird in den kommenden Jahren die Marktstrukturen prägen. Auch ist ein weiteres Vordringen der zumeist aus- ländischen Vertikalisten zu beobachten, die mit ihren Monomarkenkonzepten erfolgreich die gewachsenen Markt- strukturen aufbrechen. Discounter und Vertikale werden zulasten des Fach- handels prosperieren. Dies bedeutet für den Fachhandel einen sich weiter beschleunigenden Ausleseprozess. KPMG möchte in der vorliegenden Studie den deutschen Fashionmarkt aus der Verbrauchersicht beleuchten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der unterschiedlichen Wahrneh- mung der einzelnen Anbieter aus dem Discount- und dem Nichtdiscountsektor. Insbesondere stellt sich die Frage, ob sich außer der Preisbetonung in der Beurteilung durch die Kunden signifi- kante Unterschiede zwischen dem Discountformat und den anderen Ver- triebsformaten ausmachen lassen. © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 5. 4 Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 2 Vorgehensweise und Methodik Für die im Folgenden beschriebenen • Wie wichtig ist den Befragten der • Welche Personen sind dort aus wel- Untersuchungen führte KPMG in jeweilige Textilhändler, d. h., inwieweit chen Gründen eventuell „absprung- Zusammenarbeit mit TNS Infratest fühlen sie sich an ihn gebunden? bereit“? Bielefeld consumer & retail 2005 eine bundesweite Untersuchung durch. • Besteht bei den Befragten die Ab- Die genauere Klärung dieser Frage- Hierbei wurden auf der Basis unabhän- sicht, den Anbieter von Bekleidung zu stellungen ist von großer Bedeutung giger Stichproben 1.000 Zielpersonen wechseln? für das weitere Marketing und dessen telefonisch interviewt. Befragt wurden Akzentuierung. Das Conversion Model™ Männer und Frauen ab 14 Jahren. Da • Wie wird das Stammgeschäft durch stellt somit ein Instrument dar, das die viele filialisierte Handelsunternehmen die Befragten im Detail bewertet tatsächliche Kundenbindung misst und mit ihren Geschäften nur in mittleren (Sortiment, Preis, Mitarbeiter)? sich nicht auf die verhaltensbestimmte und großen Städten vertreten sind, „Loyalität” in Form der Wiedernutzungs- erfolgte die Befragung ausschließlich in • Wie wird ein weiterer genutzter und Weiterempfehlungsbereitschaft Städten ab einer Größe von 100.000 Händler durch die Befragten im Detail beschränkt. Einwohnern. So wurde sichergestellt, bewertet? dass möglichst viele Personen ange- Weitere Einzelheiten des Modells folgen troffen wurden, die nicht nur ein weites Einen zentralen Bestandteil der Daten- in den Abschnitten zur Kundenbindung Spektrum an Textileinzelhändlern kennen, auswertung bildet das von TNS Infra- und zum akquisitorischen Potenzial. sondern diese auch nutzen und somit test entwickelte Conversion ModelTM auch beurteilen können. zur Messung von Kundenbindung. Der Fragebogen, der den Interviews Das Conversion ModelTM misst nicht zugrunde lag, soll Antworten auf fol- nur die Höhe der Kundenbindung an gende Fragen geben: einen Anbieter, es zeigt sie auch in Relation zum relevanten Wettbewerb. • Welche Textileinzelhändler sind den Die sonst meist übliche Messung der Befragten bekannt? Kundenzufriedenheit hat sich als zu schwacher Indikator für die Erklärung • Welche Geschäfte sind für die Be- des Kaufverhaltens von Kunden und fragten grundsätzlich erreichbar? Nichtkunden erwiesen, da aus zahlrei- chen Studien bekannt ist, dass auch • Welche Textileinzelhändler wurden zufriedene Kunden häufig den Anbieter von den Befragten in den letzten wechseln. Dies liegt vor allem daran, zwölf Monaten genutzt? dass sie sich emotional nicht gebunden fühlen. Damit ist eine Unterscheidung • Welches dieser Geschäfte wurde von zwischen einem Stammkunden und den Befragten in den letzten zwölf einem „sicheren“ gebundenen Kunden Monaten hauptsächlich genutzt von grundlegender Bedeutung. (Stammgeschäft)? • Wie groß ist der Anteil der sicheren • Wie werden die bekannten Händler Kunden eines Unternehmens und durch die Befragten bewertet? wie hoch derjenige, den die Konkur- renz erreicht? © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 6. Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 5 3 Kundenwahrnehmung im Textileinzelhandel • Adler • KiK 3.1 Bekanntheit und Erreichbarkeit sämtlich über drei Viertel der Befragten • Aldi • Mango bekannt. Trotz der starken Expansion in • Anson`s • New Yorker In einem ersten Schritt wurden die Be- den letzten Jahren sind die Namen der • Appelrath & Cüpper • NKD fragten gebeten, aus der nachstehenden Discountunternehmen im Textilbereich • Baur • Orsay Liste die Unternehmen zu benennen, vielen Kunden noch kein Begriff. • BiBa • Otto die ihnen dem Namen nach bekannt • Boecker • P&C sind. Aus der geringen Bekanntheit der • Bonita • Pimkie Textildiscounter folgt, dass viele der • Breuninger • Pohland Für die folgenden Auswertungen wurden Befragten angeben, keinen der einzel- • C&A • Quelle die Unternehmen Aldi, KiK, Takko und nen Stores für einen Einkauf nutzen • Ernsting’s Family • SinnLeffers NKD als Discounter eingestuft, alle üb- zu können. Lediglich den Geschäften • Esprit Shop • s.Oliver Shop rigen Unternehmen als Nichtdiscounter. von Aldi wird aufseiten der Discounter • Heine • Tchibo Adler, Ernsting’s Family und Vögele bescheinigt, gut erreichbar zu sein. In • Takko • Vögele sind ebenfalls im Niedrigpreissektor einem Gesamtranking nimmt Aldi Rang • H&M • Wehmeyer tätig, werden hier aber nicht dem Dis- sechs ein; der erste reine Textildiscoun- • Karstadt • Wöhrl countsegment zugerechnet. ter KiK folgt erst auf Rang zwölf. So • Kaufhof • Zara geben beinahe alle Befragten an, in Das bekannteste Textilunternehmen in einem Modehaus von C&A einkaufen Deutschland ist bei den befragten Per- zu können, aber nur 39 Prozent bezeich- Abb. 1: Welche Textileinzelhändler sind sonen C&A, das 96 Prozent kennen. nen ein Geschäft von KiK als erreichbar – Ihnen bekannt? Doch andere Unternehmen folgen dicht dabei verfügt der Textildiscounter aus Top-3-Discounter dahinter. Insgesamt lassen sich inner- der Unternehmensgruppe Tengelmann Aldi 71 halb der Gruppe der Nichtdiscounter über sechsmal mehr Filialen als C&A. keine großen Unterschiede zwischen Doch spielt die Wahl der Standorte KiK 39 den Formaten feststellen. So weisen allerdings eine entscheidende Rolle. Takko 51 beispielsweise auch die beiden Waren- Die Innenstädte werden immer noch Top-3-Nichtdiscounter häuser hohe Bekanntheitsgrade auf. stark für den Bekleidungskauf frequen- Mit Hennes und Mauritz ist ein weite- tiert. Davon profitieren in erster Linie C&A 96 res vertikal aufgestelltes Bekleidungs- die vertikal aufgestellten Unternehmen, Karstadt 94 haus unter den Top 3. Esprit, das meist- die Multilabel-Bekleidungshäuser sowie H&M 92 genannte Monomarken-Fachgeschäft, die Warenhäuser, die für viele traditio- ist mit 72 Prozent auch noch mehr Be- nell die erste Adresse für den Mode- Alle Angaben in Prozent, Basis = alle Befragten Lesebeispiel: 71% der Befragten kennen Aldi. fragten bekannt als der meistgenannte kauf sind. Die von den Textildiscountern Quelle: tns infratest/KPMG Discounter Aldi. Als Lebensmittelan- häufig gewählten Standorte in den bieter beinahe allen Befragten bekannt, Stadtteilen oder in kleineren Städten hat sich Aldi auch als Anbieter von werden von vielen (noch) nicht wahrge- Textilien ins Bewusstsein gebracht. nommen. Doch diese Momentaufnah- Auffällig ist das gute Abschneiden der me zeigt nur die halbe Wahrheit. Denn alteingesessenen Unternehmen. Unter beobachtet man die Veränderungen im den fünf bekanntesten Textilanbietern deutschen Textileinzelhandel der letzten befinden sich mit C&A, Karstadt, Jahre im Zeitablauf, dann wird deutlich, Kaufhof sowie P&C vier von ihnen. dass die Innenstädte zunehmend Auch die großen Versandhäuser sind an Bedeutung verlieren, wovon die © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 7. 6 Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht Abb. 2: Erreichbarkeit der Unternehmen traditionellen Fachgeschäfte am 40.000 Einwohnern befinden sollen. stärksten betroffen sind. Der Umsatz- Das Wachstum von NKD hat nach einer Top-3-Discounter rückgang geht häufig zulasten von Umstrukturierung 2001 nun wieder an Aldi 66 Einkaufszentren, die auch gerne als Fahrt gewonnen. Selbst Aldi hat 2004 KiK 39 Standort der verschiedenen Discounter seinem dichten Filialnetz noch etwa Takko 35 ausgewählt werden. 100 Märkte hinzugefügt. Top-3-Nichtdiscounter So erreicht die Expansion der Discoun- C&A 92 ter, die auch die nebenstehende Grafik 3.2 Kunden- und Stammkunden- H&M 86 noch einmal verdeutlicht, zwar unter anteil dem Gesichtspunkt der Erreichbarkeit Karstadt 84 augenblicklich noch nicht die gewünsch- Die schlechte gesamtwirtschaftliche Alle Angaben in Prozent, Basis = alle Befragten te Wirkung, doch ist ein Ende des Lage, die (T)Euro-Debatte und die durch Lesebeispiel: Für 66 % der Befragten ist Aldi Wachstums noch längst nicht erreicht. extreme Werbekampagnen („Geiz ist erreichbar. Da für Versender eine Erreichbarkeit von 100% ange- Discounter bilden einen immer wichti- geil!“) zu Preisbewusstsein erzogenen nommen werden kann, sind sie nicht Bestandteil dieses geren Bestandteil des Textilhandels. Vor Kunden haben den Discountern in den Rankings. allem KiK konnte die Anzahl seiner letzten Jahren ein im Vergleich zum Quelle: tns infratest/KPMG Filialen in den vergangenen fünf Jahren Gesamtmarkt positiveres Umfeld ge- fast verdreifachen. Als mittelfristiges schaffen. Durch eine klare Preisstrategie Ziel gibt das Unternehmen gar eine bei einer gleichzeitigen Überzeugung weitere Verdopplung seiner Outlets auf der Verbraucher von der Qualität der 3.000 Stück an. Auch Takko beabsich- angebotenen Waren, konnten die tigt, jährlich 100 weitere Verkaufsstellen Discounter deutlich an Marktanteilen zu eröffnen, die sich bevorzugt in hinzugewinnen. 1a-Lagen in Städten mit einer Größe ab Abb. 3: Textildiscounter – Entwicklung der Filialanzahl 1999–2004 4.000 3.977 3.870 3.800 3.500 3.620 3.560 3.350 3.000 1.440 1.500 1.350 1.150 928 1.000 1.000 888 850 765 760 766 608 500 750 661 721 500 600 447 509 0 1999 2000 2001 2002 2003 2004 Aldi NKD KiK Takko Quelle: Unternehmensdaten, Textilwirtschaft, M+M Eurodata © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 8. Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 7 Im Fashionsegment erreichen beim Umsatzentwicklung der größten Textil- Kundenanteil mit H&M, C&A sowie einzelhändler in Deutschland spiegelt den Warenhäusern allerdings allesamt diese Entwicklung wider. Es sind Nichtdiscounter die besten Werte. Um Discounter wie Takko und KiK sowie den Kundenanteil der einzelnen Unter- die Monolabelstores und die Vertika- nehmen zu ermitteln, werden diejeni- len, die in den letzten Jahren Zuwächse gen der Befragten, die in den letzten verzeichneten, im Gegensatz zu den zwölf Monaten vor Beginn der Umfrage „Großen“ wie z. B. C&A, KarstadtQuelle , einen Einkauf bei einem der zuvor oder P&C. genannten Händler getätigt haben, als Kunden des jeweiligen Unternehmens Gemäß einer Verbraucherstudie der geführt. Als Stammkunde eines Ge- TdWI1 beurteilen die Konsumenten schäftes im Sinne dieser Untersuchung über einen längeren Zeitraum hinweg gelten die Personen, die innerhalb sowohl die allgemeine als auch die per- dieses Zeitraumes hauptsächlich dort sönliche wirtschaftliche Lage von Jahr Bekleidung eingekauft haben. zu Jahr schlechter. Somit nimmt die Bedeutung des Preises als kaufent- In dieser Betrachtung hat das vertikal scheidendes Kriterium zu. Das führt aufgestellte Bekleidungshaus H&M die auch zu einem steigenden Anteil an Spitzenposition übernommen. Unter Kunden, die Bekleidung speziell zu den ersten zehn Unternehmen finden Sonderangebotspreisen kaufen. Nur sich darüber hinaus die Warenhäuser noch wenige Kunden nutzen den sowie die Multilabelstores von P&C, Saisonstart zum Textileinkauf. Die Breuninger und Anson’s wieder. Die Mehrzahl begibt sich hingegen zum traditionellen Versender können bei Saisonende auf Schnäppchenjagd. den Befragten ihre uneingeschränkte Dabei ist zu beobachten, dass der Wert Erreichbarkeit nicht in Kundenanteile von Markenartikeln geringer einge- Abb. 4: In welchen Geschäften haben Sie in den letzten zwölf Monaten umsetzen – sie stehen bei diesem schätzt wird als beispielsweise noch in Bekleidung eingekauft? Kriterium am Ende der Auflistung. den 90er-Jahren. Der Markenname wird nur noch bedingt mit Quali- Top-3-Discounter Vergleichbar mit den Ergebnissen der tätsware gleichgesetzt. Aldi 40 Bekanntheit und Erreichbarkeit belegen KiK 36 die Discounter in dieser Momentauf- Darüber hinaus wird deutlich, dass die Takko 29 nahme nur die mittleren Plätze. Der Kunden ihr Kaufverhalten zunehmend bestplatzierte Discounter erscheint in flexibler gestalten. Immer häufiger Top-3-Nichtdiscounter einem Gesamtranking erst auf Rang werden die Bestandteile des Outfits H&M 64 zwölf. Jedoch ist nicht zu übersehen, aus mehreren Quellen zusammenge- C&A 58 dass ein Wandel im deutschen Beklei- stellt, wobei die Wege der Kunden zu- dungshandel bezüglich der Präferenzen nehmend in Outlets von H&M, Zara Karstadt 58 der Einkaufsstättenwahl stattfindet. und Orsay führen. Diese System- Alle Angaben in Prozent, Basis = Geschäft erreichbar Kleidung soll zwar auch weiterhin filialisten verstehen es, ein ganzheit- Lesebeispiel: 40 % der Befragten, die Aldi als modisch sein, doch hat der Preis einen liches Einkaufserlebnis, bestehend aus erreichbar angegeben haben, haben das Unter- nehmen innerhalb der letzten zwölf Monate zum höheren Stellenwert eingenommen. sich ständig erneuernden Sortimenten, Bekleidungskauf genutzt. Herrenausstatter und Boutiquen wer- Bequemlichkeit und einer ausgefeilten Quelle: tns infratest/KPMG den gemieden. Eine Betrachtung der Produktpräsentation zu vermitteln. 1 Typologie der Wünsche Intermedia des Burda Verlages – Repräsentativbefragung von über 20.000 Männern und Frauen. © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 9. 8 Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht Aufgewertet wird das Outfit dann häu- Die Grafik auf der folgenden Seite fig mit einzelnen Stücken namhafter macht die verschiedenen Einflüsse auf Hersteller. Das Einkaufsverhalten der das Kaufverhalten noch einmal deutlich. deutschen Verbraucher ist schwieriger Besondere Beachtung verdient dabei der zu prognostizieren denn je. Casualisierungs-Trend. Die Aufweichung strenger Modekonventionen ermöglicht der Modeindustrie zwar neue Spielarten, doch stellt sie gleichwohl eine Haupt- ursache für die Probleme im Fashionbe- Abb. 5: Umsatzentwicklung der Top 20 der genannten Unternehmen 1999–2003 reich dar. Wenn Jeans und ein einfaches KarstadtQuelle1) 6.346 -0,7% Jackett den hochwertigen Anzug erset- 6.516 zen und eine Krawatte nicht mehr Otto-Gruppe2) 3.660 -2,3% 4.014 benötigt wird, fällt der Umsatz entspre- Metro 3) 3.300 2.344 chend geringer aus. C&A 2.690 -1,8% 2.896 1.800 Bei der Analyse der Stammkunden zeigt Hennes & Mauritz +10,6% 1.202 sich, dass deren Anteil bei den Dis- Aldi-Gruppe 1.400 +10,7% 931 countern deutlich geringer ausfällt als Peek & Cloppenburg 1.189 -0,1% bei den übrigen Textilanbietern. P&C 1.199 1.066 sowie H&M erreichen mit je 25 Prozent Tchibo +14,5% 621 den relativ höchsten Anteil an Stamm- Takko 740 +6,7% 570 kunden. Dahinter folgen Breuninger KiK 652 +10,2% und Anson’s, zwei weitere Multilabel- 442 Adler4) 609 anbieter. Ebenfalls gut vertreten sind die Warenhäuser, während die Ver- Mulliez-Gruppe5) 540 +2,3% 494 sender eher unterdurchschnittlich ab- New Yorker 440 +4,5% schneiden. 369 Ernsting’s Family 412 +1,8% 383 Zwar sind die Kunden in den vergange- Vögele 373 +7,4% 280 nen Jahren flexibler in ihrem Kaufver- NKD6) 366 -6,2% 472 halten geworden, doch scheint es so, Breuninger 356 +0,5% dass es den traditionellen Einzelhänd- 349 320 lern gelingt, einen relativ hohen Anteil Esprit CAGR = Compound Annual Growth Rate +33,1% 102 an Stammkunden zu binden – sie sind Wöhrl 308 -11,0% Endwert für die meisten der Befragten die Bonita 346 260 197 CAGR = x-1 ( Anfangswert ) x = Anzahl Jahre +7,2% Haupteinkaufsquelle für Bekleidung. Die Umfrage ergab, dass im Durch- 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 schnitt sechs unterschiedliche Fashion- Mio. € Textilumsatz 2003 Textilumsatz 1999 CAGR anbieter aufgesucht werden. Von 1) Umsätze beinhalten u.a. Karstadt Warenhäuser, Quelle und Neckermann einer wirklichen Kundentreue kann 2) Umsätze beinhalten u.a. Otto-Versand, Heine, Schwab und Baur daher im Textileinzelhandel kaum ge- 3) Umsätze 2003 nicht vergleichbar mit 1999, da Hinzunahme der C&C-Umsätze 4) Seit Anfang 2004 wieder im Portfolio der Metro AG sprochen werden. Das zeigen auch die 5) Umsätze beinhalten Orsay, Pimkie, Xanaka und NoBoys nachfolgenden Untersuchungen zur 6) Insolvenz 2001, Sanierung 2002 Kundenbindung. Quelle: Textilwirtschaft; KPMG © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 10. Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 9 Abb. 6: Tendenzen für den Wandel der Konsumwerte für das Kaufverhalten im Mode- und Textilbereich 1. Hinwendung zum Grundnutzen: 2. Geringe Bindungskraft von Trends: Es ist keineswegs mehr anstößig, eine Regenjacke bei Aldi zu kaufen oder Das Diktat des Trends hat sich aufgelöst. Schulkinder werden nicht mehr dis- einen Pullover bei Tchibo. Denn diese Waren versprechen perfekten Nutzen, kriminiert, weil sie nur zwei statt drei Streifen auf ihren Turnschuhen vorzei- gute Qualität und einen hinreichend ansprechenden Auftritt, vor allem, wenn gen können. Anders als in den lifestyligen 90ern ist In-Sein nicht mehr alles. es um Basics geht. Mit der Zeit gehen bleibt wichtig, aber die Pluralität der Moden und Trends lässt individuellen Spielraum. 3. Stabilitätssuche bei Marken und Retromoden: 4. Lifestyle-Chic ja, aber preiswert: Statt am Neuen orientieren sich die Konsumenten immer häufiger am Ver- Es soll nicht nur graues Einerlei sein: H&M und Lagerfeld war die Traumkombi- gangenen. Adidas-Fußballtrikots aus den 70ern oder Strickpullunder mit nation im Modeherbst 2004. Die Vertikalen, die einerseits mit permanent Rautenmustern aus den 60ern erinnern an verklärte frühere Zeiten, als die wechselnden Kollektionen immer neue Lifestyle-Anregungen versprechen und Welt noch im Lot war. Etablierte Marken wie Esprit oder s.Oliver, die unauf- andererseits absichernde Discountvorteile bieten, passen sehr gut in die Zeit. fälligen Mainstream repräsentieren, versprechen einem die Stabilität der Dabei zeigt Zara, dass die Demokratisierung des gehobenen Stils auch beim neuen Mitte. Store-Design voranschreitet. 5. Ungebrochene Casualisierung: Der kontinuierliche, schleichende Prozess der Entdifferenzierung der Kleider- ordnungen setzt sich auf geraume Zeit fort. Formelle Abhebung – z.B. durch gestochenen Auftritt mit Anzug, Schlips und Bügelfalte – gilt als zu steif und konservativ. Er bleibt nur einer bekennenden Elite vorbehalten. Im Casual-Style präsentiert man sich dagegen als lockerer, flexibler, unabhängiger und um- gänglicher Typ. Quelle: Textilwirtschaft 3.3 Kundenbindung hier anhand der folgenden Kriterien Abb. 7: In welchem Geschäft haben Sie in einem von vier Segmenten zugeordnet. den letzten zwölf Monaten haupt- sächlich Bekleidung eingekauft? Wie bereits angesprochen, ist es wich- tig, den Unterschied zwischen Stamm- • Zufriedenheit: Inwieweit erfüllen die Top-3-Discounter kunden einerseits und sicheren Kunden genutzten Anbieter die Erwartungen Aldi 8 andererseits hervorzuheben. Denn eine und Bedürfnisse des Kunden? Takko 8 ausschließliche Betrachtung der Stamm- KiK 6 kunden erlaubt nur eine rückwärts • Involvement: Welche Bedeutung hat gerichtete Sicht und sagt wenig über die Anbieterwahl für den Kunden? Top-3-Nichtdiscounter zukünftiges Verhalten aus. Dies gilt Peek & Cloppenburg 25 ebenso für die oftmals erhobene • Ambivalenz: Inwieweit führen attrak- Kundenzufriedenheit, die ihrerseits tive Alternativen zu einer Unsicherheit H&M 25 höchstens eine notwendige, aber des Kunden bei der Anbieterwahl? Breuninger 22 keine hinreichende Bedingung für die Inwieweit existieren Wechselschwellen? Alle Angaben in Prozent, Basis = Kunden der jeweili- Kundenbindung darstellt. gen Geschäfte Ist es wahrscheinlich, dass ein Kunde Lesebeispiel: 8% der Kunden haben innerhalb der letzten drei Monate hauptsächlich bei Aldi Die Ergebnisse des Conversion ModelTM in absehbarer Zeit den Anbieter nicht eingekauft. verdeutlichen diese Problematik. Jeder wechseln wird, wird er als im Unter- Quelle: tns infratest/KPMG als Kunde identifizierte Befragte wird nehmen verwurzelt bezeichnet. Als © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 11. 10 Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht Abb. 8: Kundensegmente im Conversion dem Unternehmen verbunden gilt der Da der deutsche Konsument sich offen- ModelTM Kunde, der kurzfristig gesehen den bar nur schwer binden lässt, versuchen Kunde Anbieter wahrscheinlich nicht wechseln viele Unternehmen andere Wechsel- verwurzelt verbunden schwankend wechsel- wird. „Verwurzelte“ und „verbundene“ schwellen aufzubauen. Vor allem die bereit Kunden werden als sichere Kunden Ausgabe von Kundenkarten scheint geführt. dafür ein probates Mittel zu sein, da sicher gefährdet viele Kunden ihr Einkaufsverhalten Quelle: tns infratest Ist ein Kunde dagegen nur unterdurch- offensichtlich anpassen, obwohl die Abb. 9: Intensität der Kundenbindung schnittlich an einen Anbieter gebunden zu erhaltenden Boni und Rabatte eher oder zieht er bereits Alternativen in gering ausfallen. Die Etablierung wei- Discounter Erwägung, so wird er innerhalb des terer Kundenkarten scheint allerdings Durchschnittliche Kundenbindung Conversion ModelTM als schwankend problematisch, da es schon jetzt einen 1 3 4% beschrieben. Wechselbereite Kunden harten Wettbewerb um die wenigen stehen sogar schon an der Schwelle Kartenfächer im Kundenportemonnaie zum Anbieterwechsel. Die beiden letzt- gibt. Vorteile haben hier die großen 74 22 96% genannten Gruppen werden als gefähr- Warenhäuser, die an viel genutzte bran- dete Kunden deklariert. chenübergreifende Bonussysteme angeschlossen sind, während viele Das Aufsuchen von sechs verschiede- Modeketten ihre eigenen Karten emit- nen Anbietern zum Kauf von Bekleidung tieren. mindert folgerichtig in der Tendenz den Top-3-Discounter Wert jedes einzelnen, so dass eine wirk- Takko liche Kundenbindung schwer zu errei- 3.4 Akquisitorisches Potenzial 4% 1 3 22 74 96% chen ist. Es zeigt sich aber, dass vor Aldi 4% 1 3 22 74 96% allem Unternehmen, die höherwertige Äquivalent zur Kundenbetrachtung wer- KiK Ware sowie eine umfassende Beratungs- den auch die Nichtkunden in verschie- 4% 4 22 74 96% leistung anbieten, eine emotionale Bin- dene Cluster unterteilt: Als erreichbare dung ihrer Kundschaft erzeugen können. Nichtkunden gelten diejenigen, die das Nichtdiscounter So befinden sich Breuninger, P&C sowie betrachtete Unternehmen gegenüber Durchschnittliche Kundenbindung Anson’s unter den ersten fünf Unter- den momentan genutzten Anbietern 1 7 8% nehmen dieser Wertung. Unter diesem bevorzugen. Ein Wechsel hat aber (noch) Aspekt ist die hohe Platzierung des nicht stattgefunden. Nichtkunden, die vertikal aufgestellten Fashionanbieters das betrachtete Unternehmen ebenso Zara überraschend. Diesem stark expan- ansprechend finden wie die momentan dierenden spanischen Unternehmen genutzten Anbieter, sind vielleicht er- 58 34 92% gelingt es offenbar noch etwas besser reichbar. Diese beiden Gruppen bilden als seinem größten Konkurrenten H&M, das Potenzial für die Neukundenge- der sich auch in den Top 10 befindet, winnung. ein überwiegend junges Publikum an Top-3-Nichtdiscounter das eigene Haus zu binden. Nur über Als unerreichbar werden dagegen die Breuninger einen niedrigen Preis dürfte dies auch Nichtkunden gesehen, die ihren momen- 27% 27 30 44 74% Zara nicht gelingen, denn wie die tan genutzten Anbieter präferieren und P&C Ergebnisse der Discounter zeigen, ist einen anderen auch gar nicht in Erwä- 15% 3 12 43 42 85% dieses absatzpolitische Instrument zur gung ziehen. Zara 14% 4 10 31 55 86% Kundenbindung nur bedingt geeignet. verwurzelt verbunden schwankend wechselbereit Quelle: tns infratest/KPMG © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 12. Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 11 Abb. 10: Nichtkundensegmente im Die Umfrage zeigt, dass die Neukunden- Bemerkenswerter sind vielmehr die Conversion ModelTM gewinnung im gesamten deutschen absoluten Werte. Denn den Nichtdis- Nichtkunde Textileinzelhandel schwierig ist. Im countern gelingt es nicht, ihre Stärken erreichbar vielleicht relativ gänzlich Durchschnitt ist es gerade einmal mög- deutlich herauszustellen. Selbst die erreichbar unerreichbar unerreichbar lich, jeden dritten Nichtkunden zu ge- modische Aktualität und die Auswahl winnen. Positive Ausnahmen gibt es werden nur mittelmäßig bewertet. offen nicht erreichbar ausschließlich aufseiten der Nichtdis- Auch kostspielige Ladenumbauten wer- Quelle: tns infratest counter. Neben den Anbietern im mitt- den wenig honoriert und Kompetenz Abb. 11: Akquisitorisches Potenzial leren und gehobenen Segment P&C, sowie Freundlichkeit der Mitarbeiter Anson’s und Pohland fällt auch hier das gering eingeschätzt. Discounter gute Abschneiden von Zara auf. Für Durchschnittliches akquisitorisches Potenzial diese Unternehmen sind über die Hälfte Ausnahmen gibt es allerdings. Betrach- 1 18 19% der befragten Nichtkunden möglicher- tet man den größten Textildiscounter weise vom eigenen Storekonzept zu KiK im Vergleich mit dem vertikal auf- überzeugen. Dagegen ist die Akquisi- gestellten Unternehmen H&M, dann tion für die einzelnen Anbieter im Dis- kann sich der schwedische Bekleidungs- countsegment schwieriger. Maximal spezialist in zwei entscheidenden 48 33 81% ein Viertel (siehe Takko) der befragten Kriterien deutlich absetzen: bei der Nichtkunden stellt das zu hebende Auswahl und der modischen Aktualität. Potenzial dar. Die große Stärke von H&M, schnell auf Trends zu reagieren, wird von der Kund- Top-3-Discounter schaft offenbar honoriert. Dabei wird Takko 3.5 Detail-Image H&M in der Preisbeurteilung tendenziell 25% 1 24 36 39 75% wie ein Discounter wahrgenommen, NKD 19% 19 34 47 81% Um ein detaillierteres Bild davon zu er- so dass sich ein Unternehmen wie KiK Aldi halten, wie Kunden die Fashionanbieter in diesem Vergleich nicht über seine 16% 1 15 31 53 84% hinsichtlich Preis, Sortiment, Mitarbeiter günstigen Waren profilieren kann und und Gesamteindruck bewerten, wurden in keinem Punkt einen Wettbewerbs- Nichtdiscounter die Befragten gebeten, vorgegebene vorteil erzielt. Durchschnittliches akquisitorisches Potenzial Aussagen zu einem von ihnen besuch- ten Geschäft anhand einer Skala von 1 3 (trifft voll zu) bis 6 (trifft überhaupt nicht zu) zu beurteilen. 67% 31 30 33% Bei der Betrachtung der kumulierten Ergebnisse für Discounter und die übri- gen Textilanbieter ist das relative Ab- 36 schneiden weniger überraschend. Die Discounter liegen ausschließlich bei der Preisbewertung vorne – allerdings auch Top-3-Nichtdiscounter Zara beim zentralen Beurteilungskriterium 59% 7 52 23 18 41% „Preis-Leistungs-Verhältnis“ Große . P&C Unterschiede zwischen den einzelnen 59% 11 48 20 21 41% Discountern bestehen in der Wahrneh- Pohland 56% 10 46 24 20 44% mung der Befragten dabei nicht. erreichbar vielleicht erreichbar relativ unerreichbar gänzlich unerreichbar Quelle: tns infratest/KPMG © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 13. 12 Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht Abb. 12: Detailanalyse Discounter vs. Nichtdiscounter (Kundenwahrnehmung) hat einen guten Ruf dort macht das Einkaufen Spaß ist mir sympathisch bietet eine große Auswahl an Bekleidung führt die wichtigsten Marken im Sortiment die Bekleidung ist von sehr guter Qualität das Angebot ist modisch aktuell hat insgesamt ein sehr niedriges Preisniveau betont in der Werbung stark die Preise bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat häufig attraktive Sonderangebote hat freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter die Beratung ist kompetent und fachkundig ist ein service- und kundenorientiertes Unternehmen hat attraktive Verkaufsräume 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100 % Discounter Nichtdiscounter Quelle: tns infratest/KPMG Abb. 13: Detailanalyse KiK vs. H&M (Kundenwahrnehmung) hat einen guten Ruf dort macht das Einkaufen Spaß ist mir sympathisch bietet eine große Auswahl an Bekleidung führt die wichtigsten Marken im Sortiment die Bekleidung ist von sehr guter Qualität das Angebot ist modisch aktuell hat insgesamt ein sehr niedriges Preisniveau betont in der Werbung stark die Preise bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat häufig attraktive Sonderangebote hat freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter die Beratung ist kompetent und fachkundig ist ein service- und kundenorientiertes Unternehmen hat attraktive Verkaufsräume 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100 % KiK H&M Quelle: tns infratest/KPMG © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 14. Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 13 Eine andere positive Ausnahme auf- 58 Prozent eine fachkundige Beratung seiten der Nichtdiscounter stellt das bescheinigen. Ein Defizit, das im Unternehmen mit dem größten Stamm- zunehmenden Kampf zwischen den kundenanteil in unserer Befragung dar: Formaten bedenklich ist. P&C. Betrachtet man die Aussagen der P&C-Stammkunden im Vergleich zu den kumulierten Aussagen der Stammkun- den aller Nichtdiscounter genauer, zeigt sich, dass P&C vorrangig über die Sortimentsauswahl Vorteile erzielt. Die Qualität, die modische Aktualität und die Auswahl der Bekleidung schätzen die Stammkunden von P&C besonders. Auch hinsichtlich der Beratung schnei- det das Multilabel-Bekleidungshaus besser ab. Bei den übrigen Anbietern fällt auf, dass selbst die Stammkun- den ihrem bevorzugten Geschäft nur zu Abb. 14: Detailanalyse P&C vs. Nichtdiscounter (Stammkundenbetrachtung) hat einen guten Ruf dort macht das Einkaufen Spaß ist mir sympathisch bietet eine große Auswahl an Bekleidung führt die wichtigsten Marken im Sortiment die Bekleidung ist von sehr guter Qualität das Angebot ist modisch aktuell hat insgesamt ein sehr niedriges Preisniveau betont in der Werbung stark die Preise bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat häufig attraktive Sonderangebote hat freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter die Beratung ist kompetent und fachkundig ist ein service- und kundenorientiertes Unternehmen hat attraktive Verkaufsräume 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100 % P&C Nichtdiscounter Quelle: tns infratest/KPMG © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 15. 14 Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 4 Zusammenfassung Bekanntheit und Erreichbarkeit zwölf Monaten vor Beginn der Umfrage dort Bekleidung eingekauft hatten. Unter Die starke Expansion der Discounter in den zehn meistgenannten Unternehmen den letzten Jahren schlägt sich in den befinden sich neben den großen verti- hier vorgenommenen Zeitpunktbetrach- kal aufgestellten und den Multilabel- tungen hinsichtlich der Bekanntheit und Bekleidungshäusern auch die Fashion- der Erreichbarkeit der einzelnen Outlets abteilungen der Warenhäuser, die immer nur begrenzt nieder. Das bekannteste noch eine der ersten Adressen beim Unternehmen dieses Segments ist Modekauf sind. Die geringsten Werte auch für den Textilbereich Aldi, das mit erreichen hingegen die Discounter und 71 Prozent an zwölfter Stelle rangiert. die Versender. Vergleichbar mit dem Die ersten Positionen nehmen mit vorigen Untersuchungspunkt lässt sich jeweils über 90 Prozent C&A, die Waren- auch beim Kriterium Kundenanteil die häuser sowie H&M ein. Diese Unter- Entwicklung der Discounter in dieser nehmen sind ebenfalls die am besten stichtagsbezogenen Betrachtung nur zu erreichenden Fashionanbieter. unzureichend wiedergeben, denn anders als die etablierten Modehäuser Die von den Textildiscountern häufig konnten sie in den letzten Jahren ein gewählten Standorte in den Stadtteilen stetiges Umsatzwachstum verzeichnen. und in kleineren Städten werden von den meisten der Befragten (noch) nicht Als Stammkunde wird in dieser Unter- wahrgenommen. So verfügt KiK zwar suchung der Kunde bezeichnet, der im über sechsmal mehr Filialen als C&A, angegebenen Zeitraum (zwölf Monate) wird aber nur von 39 Prozent als er- Bekleidung hauptsächlich in dem jeweils reichbar angegeben. Dagegen geben betrachteten Unternehmen eingekauft beinahe alle Befragten an, dass für sie hat. Hier zeigt sich, dass die großen Be- ein Einkauf bei C&A möglich ist. Im kleidungshäuser die größten Stamm- Zeitvergleich betrachtet wird jedoch kundenanteile besitzen. Doch da im deutlich, dass die Innenstädte zwar Durchschnitt sechs unterschiedliche immer noch Anlaufstelle Nummer eins Fashionanbieter aufgesucht werden, für den Bekleidungskauf sind, an Be- kann von einer wirklichen Kundentreue deutung aber verlieren. Daher werden im Textileinzelhandel kaum gesprochen sich die Werte der Discounter, auch werden. Das zeigen auch die Untersu- angesichts der weiteren Expansionen, chungen zur Kundenbindung. für diese Fragestellungen in den nächs- ten Jahren signifikant verbessern. Kundenbindung und akquisitorisches Potenzial Kunden- und Stammkundenanteil Mithilfe des TNS Conversion ModelTM Auch beim Kundenanteil kommt die kann einerseits ermittelt werden, wie Untersuchung zu ähnlichen Ergebnissen. stark sich ein Kunde einem Unterneh- Um diesen zu ermitteln, wurden diejeni- men verbunden fühlt. Das Modell un- gen der Befragten als Kunde eines Un- terteilt dabei in sichere und gefährdete ternehmens geführt, die in den letzten Kunden, also solche, für die es klare © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 16. Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 15 Anzeichen gibt, dass sie künftig ein Detailanalyse attraktiveres Angebot anstelle des bis- herigen nutzen werden. Ein sicherer Betrachtet man die einzelnen Anbieter Kunde, der sich dem Unternehmen im Detail auf Basis der Kundenaussagen, verbunden fühlt, ist somit von einem so fällt auf, dass die Discounter zwar Stammkunden zu unterscheiden, der „nur“ hinsichtlich der Preise besser sich über ein in der Vergangenheit bewertet werden, sich die übrigen gezeigtes Verhalten charakterisiert. Anbieter aber im Durchschnitt nicht Dass diese sicheren Kunden allerdings ausreichend über die Qualität und den rar gesät sind, zeigt diese Untersuchung. Service profilieren können. Ausnahmen Nennenswerte Ergebnisse haben in bilden zum einen H&M, das vor allem diesem Kriterium eigentlich nur Unter- mit modischer Aktualität und einer gro- nehmen vorzuweisen, die höherwertige ßen Auswahl punkten kann, ohne bei Waren und vor allem eine umfassende der Preisbewertung schlechter als die Beratung anbieten. P&C und besonders Discounter abzuschneiden. Auf der Breuninger erzielen hier die besten anderen Seite ist es P&C, das neben Werte. Während Breuninger 27 Prozent der großen Auswahl durch seine Be- seiner Kunden bindet, sind es bei sämt- ratungsleistung hervorsticht, die, wie lichen Discountern jeweils gerade ein- sich zeigt, ein gutes Instrument zur mal vier Prozent. Hier wird deutlich, dass Kundenbindung darstellt. Preispolitik als Instrument zur Kunden- bindung nur bedingt geeignet ist. Durch das Conversion ModelTM kann andererseits auch ermittelt werden, in welchem Umfang Nichtkunden gewon- nen werden können, ob sie also für das Unternehmen erreichbar sind. Diese Untersuchung der Potenziale zur Neu- kundengewinnung macht deutlich, dass momentan von den Nichtkunden gerade einmal ein Viertel durch die Discounter akquiriert werden kann. Anders als etwa im Lebensmitteleinzelhandel scheinen hier noch größere Vorbehalte gegenüber dem Discountkonzept zu bestehen. Neben den Multilabel- Bekleidungshäusern erzielt hier der vertikal aufgestellte Fashionanbieter Zara gute Ergebnisse. Über die Hälfte der bisherigen Nichtkunden ist für diese Unternehmen erreichbar. Die Versender schneiden dagegen ähnlich schwach ab wie die Discounter. © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 17. 16 Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht Abb. 15: Kurzporträt Textileinzelhändler (1) Adler Modemärkte Aldi-Gruppe Anson‘s Appelrath & Cüpper BiBa Boecker Anschrift Adler Modemärkte Aldi Nord Anson‘s Rainer Appelrath & Biba Mode GmbH Boecker Retail GmbH Eckenbergstraße 16 Herrenhaus KG Cüpper Nachf. GmbH Daimlerstraße 3 GmbH & Co. KG Industriestraße 45307 Essen Kettwiger Straße 1 Zeppelinstraße 2 47167 Duisburg Industriestraße 42 Ost 1–5 45127 Essen 50667 Köln 59192 Bergkamen 63808 Haibach Aldi Süd Burgstraße 37–39 45476 Mülheim a.d.R. Umsatzentwicklung 2003 609 Mio. € 1.400 Mio. €* k.A. 127 Mio. € 83 Mio. € k.A. 2002 601 Mio. € 1.138 Mio. €* 185 Mio. € 129 Mio. € 79 Mio. € 90 Mio. € 2001 606 Mio. € 1.035 Mio. €* 185 Mio. € 130 Mio. € 64 Mio. € 189 Mio. € 2000 965 Mio. €* 55 Mio. € 205 Mio. € Anzahl Filialen 113 3.977 18 12 192 4 Sortiment DOB DOB HAKA DOB Accessoires DOB HAKA HAKA Accessoires Zubehör DOB HAKA KIKO KIKO Schuhe Nachtwäsche Babymode Tagwäsche Sportbekleidung Miederwaren Nachtwäsche Strumpfwaren Tagwäsche Jeanswear Miederwaren Strumpfwaren Haustextilien Heimtextilien Jeanswear * nur Textilumsätze Quelle: TW Network, Hoppenstedt, M+M Eurodata, Unternehmensangaben, KPMG Abb. 16: Kurzporträt Textileinzelhändler (2) Bonita Breuninger C&A Ernsting‘s Family Esprit H&M Anschrift Bonita Gefühl für E. Breuninger C & A Mode KG Ernsting‘s family Esprit Europe Hennes & Mauritz Mode KG GmbH & Co. KG Bleichstraße 20 GmbH & Co. KG Vogelsanger Weg 49 GmbH Kesseldorfer Rott 39 Marktstraße 1–3 40211 Düsseldorf Industriestraße 1 40470 Düsseldorf Große Bleichen 30 46499 Hamminkeln 70173 Stuttgart 48653 Coesfeld-Lette 20095 Hamburg Umsatzentwicklung 2003 260 Mio. € 349 Mio. € 2.690 Mio. € 412 Mio. € 320 Mio. € 1.800 Mio. € 2002 269 Mio. € 334 Mio. € 2.813 Mio. € 330 Mio. € 220 Mio. € 1.740 Mio. € 2001 263 Mio. € 342 Mio. € 2.758 Mio. € 353 Mio. € 160 Mio. € 1.574 Mio. € 2000 247 Mio. € 355 Mio. € 2.688 Mio. € 321 Mio. € 133 Mio. € 1.331 Mio. € Anzahl Filialen 490 12 226 1.046 78 220 Sortiment DOB Kurzwaren DOB KIKO Accessoires Vollsortiment Schneidereibedarf HAKA Bettwäsche DOB Handarbeiten KIKO Tagwäsche HAKA Meterwaren Lederwaren Miederwaren KIKO Strumpfwaren Sportbekleidung Schuhe Haustextilien Heimtextilien Quelle: TW Network, Hoppenstedt, Unternehmensangaben, KPMG © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 18. Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 17 Abb. 17: Kurzporträt Textileinzelhändler (3) Karstadt Kaufhof KiK Mango New Yorker NKD Anschrift Karstadt Kaufhof KiK Textilien und Mango New Yorker NKD Warenhaus AG Warenhaus AG Non-Food GmbH Deutschland GmbH S.H.K. Jeans GmbH Vertriebs GmbH Theodor-Althoff-Str. 2 Lenohard-Tietz-Str. 1 Siemensstraße 21 Graf-Adolf-Str. 49 Hansestraße 48 Bühlstraße 5–7 45133 Essen 50676 Köln 59199 Bönen 40210 Düsseldorf 38112 Braunschweig 95463 Bindlach Umsatzentwicklung 2003 1.692 Mio. €* 1.900 Mio. €* 652 Mio. € 57 Mio. € 440 Mio. € 366 Mio. € 2002 1.733 Mio. €* 1.872 Mio. €* 560 Mio. € 52 Mio. € 424 Mio. € 325 Mio. € 2001 k.A. 1.920 Mio. €* 408 Mio. € 43 Mio. € 416 Mio. € 340 Mio. € 2000 k.A. k.A. 350 Mio. € 42 Mio. € 388 Mio. € 383 Mio. € Anzahl Filialen 212 133 1.437 45 254 766 Sortiment Vollsortiment Vollsortiment DOB DOB Accessoires DOB HAKA Accessoires DOB HAKA KIKO HAKA KIKO Babymode KIKO Young Fashion Sportbekleidung Young Fashion Babymode Nachtwäsche Jeanswear Sportbekleidung Tagwäsche Nachtwäsche Miederwaren Tagwäsche Strumpfwaren Strumpfwaren Jeanswear Jeanswear * nur Textilumsätze Quelle: TW Network, Hoppenstedt, Unternehmensangaben, KPMG Abb. 18: Kurzporträt Textileinzelhändler (4) Orsay Peek & Cloppenburg Pimkie Pohland SinnLeffers s.Oliver Shop Anschrift Orsay GmbH Peek & Cloppenburg Framode GmbH Pohland SinnLeffers AG s.Oliver Tannenstraße 20 KG Postfach 1232 Herrenkleidung Batheyer Str. 115–117 Bernd Freier 77731 Willstätt- Berliner Allee 2 77729 Willstätt GmbH & Co. KG 58099 Hagen GmbH & Co. KG Eckartsweiler 40212 Düsseldorf Schlüterstraße 95 Ostring 11 40235 Düsseldorf 97228 Rottendorf Umsatzentwicklung 2003 k.A. 1.189 Mio. € 250 Mio. €** 54 Mio. € 537 Mio. € 700 Mio. €* 2002 370 Mio. € k.A. 240 Mio. €** 58 Mio. € 592 Mio. € 655 Mio. €* 2001 351 Mio. € k.A. 214 Mio. €** 63 Mio. € 588 Mio. € 614 Mio. €* 2000 321 Mio. € k.A. 215 Mio. € 76 Mio. € k.A. 552 Mio. €* Anzahl Filialen 250 67 153 11 63 40 Megastores Sortiment Accessoires DOB Accessoires HAKA Accessoires Lizenzvergabe: DOB HAKA DOB DOB Schuhe/Taschen Young Fashion KIKO Young Fashion HAKA Gürtel Young Fashion KIKO Strümpfe Young Fashion Uhren/Schmuck Parfum/Kosmetik Schirme Brillen * Gesamtumsätze ** inkl. Xanaka Quelle: TW Network, Hoppenstedt, Unternehmensangaben, KPMG © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 19. 18 Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht Abb. 19: Kurzporträt Textileinzelhändler (5) Takko Tchibo Vögele Wehmeyer Wöhrl Zara Anschrift Takko Modemarkt Tchibo Charles Vögele AG Wehmeyer Rudolf Wöhrl AG Zara GmbH + Co. KG Frisch-Röst-Kaffee Gwattstraße GmbH & Co KG Lina-Ammon-Str. 10 Deutschland GmbH Alfred-Krupp-Str. 21 GmbH 8808 Pfäffikon SZ Rotter Bruch 17 90471 Nürnberg Mönckebergstraße 10 48291 Telgte Überseering 18 52068 Aachen 20095 Hamburg 22297 Hamburg Umsatzentwicklung 2003 740 Mio. € 1.066 Mio. €** 1.043 Mio. €* 190 Mio. € 308 Mio. € 161 Mio. € 2002 673 Mio. € 840 Mio. €** 1.104 Mio. €* 191 Mio. € 325 Mio. € 127 Mio. € 2001 613 Mio. € 760 Mio. €** 1.231 Mio. €* 197 Mio. € 325 Mio. € 116 Mio. € 2000 672 Mio. € 664 Mio. €** 1.029 Mio. €* 207 Mio. € 346 Mio. € Anzahl Filialen 750 k.A. 850 57 40 26 Sortiment DOB DOB DOB DOB DOB Vollsortiment HAKA HAKA HAKA HAKA HAKA KIKO KIKO KIKO KIKO KIKO Nachtwäsche Babymode Tagwäsche Sportbekleidung Miederwaren Nachtwäsche Strumpfwaren Tagwäsche Jeanswear Miederwaren Strumpfwaren Haustextilien Heimtextilien Underwear Bademode Wohnaccessoires * Gesamtumsätze ** nur Textilumsätze Quelle: TW Network, Hoppenstedt, Unternehmensangaben, KPMG Abb. 20: Kurzporträt Textileinzelhändler (6) – Versender Baur Heine Neckermann Otto Quelle Schwab Anschrift Baur Versand Handelsgesellschaft Neckermann Otto-Gruppe Quelle AG Schwab GmbH & Co. KG Heinrich Heine Versand AG Wandsbecker Str. 3-7 Nürnberger Str. 91-95 Versand GmbH Bahnhofstraße 28 Windeckstraße 15 Hanauer Landstr. 360 22179 Hamburg 90762 Fürth Kinzigheimer Weg 6 96224 Burgkunstadt 76135 Karlsruhe 60386 Frankfurt 63450 Hanau Umsatzentwicklung 2003 936 Mio. € 1.305 Mio. €** 1.492 Mio. € 3.660 Mio. €* 1.400 Mio. €* 473 Mio. € 2002 915 Mio. € 1.292 Mio. €** 1.524 Mio. € 3.850 Mio. €* 1.476 Mio. €* 519 Mio. € 2001 814 Mio. € 1.396 Mio. €** 1.537 Mio. € 3.886 Mio. €* 1.313 Mio. €* 514 Mio. € 2000 921 Mio. € 1.250 Mio. €** 1.390 Mio. € 4.014 Mio. €* 1.320 Mio. €* 522 Mio. € Anzahl Filialen 60 Fox Märkte 100 Sortiment Vollsortiment Vollsortiment Vollsortiment Vollsortiment Vollsortiment Vollsortiment * nur Textilumsätze ** Gruppenumsätze Quelle: TW Network, Hoppenstedt, Unternehmensangaben, KPMG © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 20. Der deutsche Textileinzelhandel aus Verbrauchersicht 19 5 Kontakte, Impressum Für weitere Informationen Johannes Siemes Guido Mager KPMG KPMG Barbarossaplatz 1a Barbarossaplatz 1a D-50674 Köln D-50674 Köln Tel. +49 (221) 2073-348 Tel. +49 (221) 2073-1565 Fax +49 (221) 2073-218 Fax +49 (221) 2073-218 jsiemes@kpmg.com gmager@kpmg.com Impressum Herausgeber: Autor: KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Tim Kreimer, KPMG Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Grafiken & Research: Barbarossaplatz 1a Jörg Clevenz, KPMG 50674 Köln © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 21. Studien aus dem Bereich Consumer Markets & Retail S TAT U S Q U O U N D P E R S P E K T I V E N IM DEUTSCHEN LEBENSMITTELEINZELHANDEL 2004 Eine Marktanalyse von KPMG und EHI C O N S U M E R & I N D U S T R I A L M A R K E T S Der Sektor Consumer Markets & Retail von KPMG hat seit 2001 verschiedene Studien zum Textil- und Lebensmitteleinzelhandel erstellt. Dabei stützen wir uns neben unserem Best Practice Know-how auch auf die Mitarbeit externer Spezialisten. Falls Sie an weiteren Studien interes- siert sind, schicken Sie bitte eine eMail an jsiemes@kpmg.com. © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen von KPMG International, einer Genossenschaft schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten.
  • 22. kpmg.de Die enthaltenen Informationen sind allgemeiner Natur und nicht auf die spezielle Situation einer © 2005 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Einzelperson oder einer juristischen Person ausgerichtet. Obwohl wir uns bemühen, zuverlässige Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungs- und aktuelle Informationen zu liefern, können wir nicht garantieren, dass diese Informationen so gesellschaft, deutsches Mitgliedsunternehmen zutreffend sind wie zum Zeitpunkt ihres Eingangs oder dass sie auch in Zukunft so zutreffend sein von KPMG International, einer Genossenschaft werden. Niemand sollte auf Grund dieser Informationen handeln ohne geeigneten fachlichen Rat schweizerischen Rechts. Alle Rechte und ohne gründliche Analyse der betreffenden Situation. vorbehalten. Printed in Germany. KPMG und das KPMG-Logo sind eingetragene Markenzeichen von KPMG International.