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Fingerboard
Magazine        # 001




           ...und mehr
<< Cover: Elias Assmuth - Noseblunt Pic: Tobias Phieler




	
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INHALT
Editorial...........................Seite 3
Trashfinger......................Seite 4-6
WWIJ 3.........................
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Martin Winkler - Hängemattenstyles Pic: Blackriver
Editorial
Hier ist es. Ihr haltet die erste Ausgabe dieses Magazins in ...
Trashfinger Contest




Was geht eigentlich in der Schweiz?
Fingerboardmäßig geht da auf jeden Fall nicht wenig. Oft müs-
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Trashfinger Contest

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Es sind bereits einige Locals dort und fleissig dabei, Bierbänke und
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Trashfinger Contest


Echt schade, denn das war einer der wenigen Skateboardshops
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Schlimmer kann ein Event nicht begin-
nen. Mein Wecker ist auf 4.30 Uhr am
Freitag Morgen gestellt. Und um 5.40 Uhr
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Fast Fingers 2008
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Harald Schön - FS Noseslide Pic: Ehrenberger   Michael Zimmer - Kickflip   Pic: Ehrenbergerberger




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Fotos



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Worte   15
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     Fahrer: Marcel Krayl
     Trick: Kickflip
     Foto: Tobias Phieler



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Fahrer: David Hellmann
Trick: BS Flip
Foto: Alex Katona




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Fahrer: Gene Senges
Trick: FS Salad
Foto: Tim Teichert




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     Fahrer: Chris Noll
     Trick: Bs Tailslide
     Foto: Tobias Phieler




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Fahrer: Dennie Flagmeyer
Trick: Feeble
Foto: Alex Katona




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XXXX
Töne
Death Before Dishonor                        die ganze Diskografie - ein Muss für jeden
Count Me In Preview     ...
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     wer es nicht lustig findet braucht vermutlich
     einen Therapeuten.
     Angefangen beim Song „Let‘sBanana
   ...
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durmersheim
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Ein Blick auf den Kalender geworfen stel-     Tösi stiessen und danach direkt zu einem
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Es wurde S-K-A-T-E an S-K-A-T-E ge            skaten aber doch auf den Bildern cool
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text: bastian stegen
photos: blackriver-ramps
design: fabian schreiter

Moin Martin. Wie gehts?
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An Skateparks werde ich auch immer öfter von Kiddies           werden wieder auf dem Freestyle.ch vertreten sein, im No-
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Blackriver-Palette preislich einfach eine Liga zu hoch ist,   Und wie schon gesagt, Blackriver könnte die Sachen ja
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     an ...
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  1. 1. Fingerboard Magazine # 001 ...und mehr
  2. 2. << Cover: Elias Assmuth - Noseblunt Pic: Tobias Phieler s Texte: Max Zulauf (MZ), Manu Oberle (MO), Bastian Stegen (ViSdP) (BS). Bilder: Tobias Phieler, Martin Ehrenberger, Alexander Katona, Manu Oberle, Max Zulauf, Tim Teichert. Layout: Bastian Stegen, Fabian Schreiter. Special Kreuzworträtsel: Thomas Hansen Danke an alle, die geholfen haben, dieses Ding zu erschaffen. 1
  3. 3. INHALT Editorial...........................Seite 3 Trashfinger......................Seite 4-6 WWIJ 3............................Seite 7-10 Fast-Fingers....................Seite 11-14 Ohne Worte....................Seite 15-20 Töne.................................Seite 21-22 D-Heim............................Seite 23-24 Winkler Interview..........Seite 24-28 Kreuzworträtsel.............Seite 28 Gewinnspiel....................Seite 29 Outro...............................Seite 30 2 2
  4. 4. Anzeige
  5. 5. Martin Winkler - Hängemattenstyles Pic: Blackriver Editorial Hier ist es. Ihr haltet die erste Ausgabe dieses Magazins in euren Hän- den, bzw. seht sie auf euren Monitoren. Ihr fragt euch, warum die Leute von Fingerboard.de jetzt ein Magazin machen? Ganz einfach: Wir wollen euch ein Heft (Wenn auch in digitaler Form) mit schönen Texten, schönem Layout und vor allem schönen Fotos liefern. Einfach etwas zum lesen. Inhaltlich gibt es in dieser ersten Ausgabe unter anderem den lang er- warteten Nachbericht zum FastFingers Contest - Der ersten Finger- board Weltmeisterschaft. Wir berichten schonungslos von allem, was passierte. Wettbewerb, Patys, Menschen. Das volle Programm. Ein Bericht zum Weißwurst Iss Jam in München ist auch dabei - Do schau her. Desweiteren gibt es ein Interview mit der Fingerboardlegende Martin Winkler.Wir haben ihn zur aktuellen Lage, zur Zukunft und zum Ge- schäft mit Fingerboarding befragt. Was dabei rumgekommen ist, könnt ihr auf den folgenden Seiten lesen. (BS) 3
  6. 6. Trashfinger Contest Was geht eigentlich in der Schweiz? Fingerboardmäßig geht da auf jeden Fall nicht wenig. Oft müs- sen die Schweizer jedoch weite Strecken zurücklegen, um zu den Contests in anderen Ländern zu kommen. Zum Glück gibt es aber auch Contests in der Schweiz. Ein Bericht von Manu Oberle. Ich warte am Bahnhof, warte auf einem anderen Zug ankommen Marki, warte auf den Zug und musste. warte auf eine Zugfahrt in 2 Minuten vor Abfahrt setzt er Richtung eines idyllischen sich dann in mein 4er Abteil. kleinen Kaffs inmitten der 1 Minute später läuft Dietschi in Schweiz. den Zug und setzt sich zu uns. Es ist 9 Uhr, viel zu früh für Nun also zu dritt, fahren wir nach einen Samstag, aber man nimmt Baar, wo wir nach 20 Minuten ja viel in Kauf für ein paar auch schon ankommen. Stunden Flucht vor dem Alltag. Währenddessen sind wir schon Ich bin unterdessen schon im durch weite Teile der Schweiz Zug, warte aber immer noch gefahren. Sofort suchen wir den auf Marki der erst noch mit Skateshop um möglichst schnell 4
  7. 7. Trashfinger Contest das Dorf hinter uns zu lassen. Es sind bereits einige Locals dort und fleissig dabei, Bierbänke und Tische aufzustellen und den G5 Plaza aus dem Shop rauszutragen. Sogar ein Hotdogstand wurde eingerichtet. Die Atmosphäre war sehr gechillt und freundschaftlich. Neben den Shopbesitzern waren noch rund 10 Fingerboarder aus dem Dorf anwesend, sowie Jaron, Dominik, Marki, Dietschi und ich. Den Contest kann man kurz zusammenfassen, zuerst gab es eine Runde Game of S.K.A.T.E. bei dem es einige spannende Duelle gab (Marki und Jaron haben gefightet wie die wilden Hühner), schlussendlich hat aber Boris Dietschi klar gegen mich im Finale gewonnen. Danach haben wir entschlossen noch jedem Fahrer einen 60 Sekunden Run zu geben. Gewonnen hat schlussendlich Jaron, soweit ich mich noch erinnern kann. Preise wurden vom Shop gesponsored und alle waren zufrieden. So schön der Event doch war, genauso traurig war er. Denn der Contest wurde als „Abschiedscontest“ angesehen, da der Shop dicht macht. 5
  8. 8. Trashfinger Contest Echt schade, denn das war einer der wenigen Skateboardshops wo es noch um Skateboarding ging und nicht um das grosse Geld. Leider kam von letzterem anscheinend zu wenig rein. In diesem Sinne: R.I.P. Was für mich aber klar ist: In der Schweiz gibt es Fingerboarder und die bleiben hoffentlich noch lange dabei! Keep on rollin’ (Text: MO) Boris Dietschi - Winkler Spin Pic: Manu Oberle 6
  9. 9. Schlimmer kann ein Event nicht begin- nen. Mein Wecker ist auf 4.30 Uhr am Freitag Morgen gestellt. Und um 5.40 Uhr werde ich von Mutter geweckt. Gepackt habe ich natürlich noch nicht und mein Zug geht in 70 Minuten. Rucksack und Fototasche sind schnell gepackt und am Bahnhof bin ich doch noch 10 Minuten zu früh. In Basel, wo ich mich mit Felix und Peta treffen sollte, kaufte ich mir noch Essen, das über einige Zeit reichen sollte und Apfelschorle, die sich als alkoholfreier Apfelwein entpuppte. Schlimmer kann es ja nicht mehr kommen. Am Badischen Bahnhof in Basel finde ich rechtzeitig den korrekten Zug, bin aber blöd genug, noch nicht einzustei- gen, da ich auf die anderen zwei warte. Dummerweise befinden sich ebendiese im Zug und fahren ohne mich ab. Für 65.- € fahre ich ihnen eine halbe Stunde im ICE nach. Die Reise war soweit nicht spannend, die hübsche Zöllnerin aus- Phili - BS Flip Pic: Max Zulauf genommen. Ich bin dann alleine recht früh am Nach- mittag in München angekommen und von einem netten Empfangskomitee be- grüsst worden. Manu, Fabi, Timo Lieben und Martin Winkler hatten zusam- mengelegt und eine kleine Stärkung aus dem Burger King dabei. Da ich da schon auf Sparflamme umgestellt hatte, sparte 7
  10. 10. ich mir Burger und Pommes für später auf(Anmerkung: Im Backofen gewärmte Burger sind zwar essbar aber nicht emp- fehlenswert). Da Ich von zuhause und Fabi und Manu von Fabi her kamen, machte sich unsere kleine Gruppe auf den Weg das Rei- segepäck bei Winkler zu deponieren und bei einem Bier eine grössere Session zu zocken. Timo verschlief davon den grösseren Teil Später am Nachmittag reisten wir nach Fürstenfeldbruck zum Cattapult Broken Bones und wir waren uns alle einig, die Reise hat sich gelohnt. Ein sehr sym- pathischer kleiner Shop mit 95% Fin- gerboarding. Unten in der Verkaufsarea findet man allerlei Blackriverrampen und Bonsei Curbs wie auch Berlinwoods, Tech Decks, Wheels und Tuning. Oben, für alle zugänglich, befinden sich zwei Blackriverparks und eine realistische Nachbildung einer Strasse mit einer lusti- gen Ledge, diversen Flatrails und einem Handrail. Phili bewies am Samstag, dass auch die Modellstromleitung skatebar ist. Gute zwei Stunden nach Ladenschluss nahmen wir, nun joined by Felix und Peta, am Volksfest teil und liessen den Tag bei einer Mass ausklingen. Am nächsten Morgen holten wir - Felix, Peta und ich - die wir vom Zeltplatz Martin Winkler - Kickflip Indy Pic: Max Zulauf Thalkirchen kamen, Winkler, Timo und Jerôme Vérony ab um uns dann um 11.15 Uhr auf den Weg zum Hofbräuhaus zu machen. Wer informiert ist, weiss, dass der Treffpunkt um 11.11 Uhr vor dem Hof- bräuhaus war. Irgendwann hielt dann die U-Bahn aus mir unerklärlichen Gründen an und wir mussten den Rest des Weges zu Fuss und mit Skateboards zurückle- 8
  11. 11. gen. Bald fanden wir jedoch Rikshas und hatten so noch einen spektakulären Auftritt vor dem Mob. Nach einem längeren Aufenthalt im Hofbräuhaus machten wir uns auf den Weg zum ersten Spot. Das Patentamt, bekannt aus den Pissing Fingers Teilen 1 und 2 wie auch von vorherigen Events in München, wurde von einer riesigen Meute Fingerboarder heimgesucht und wir verbrachten einige Stunden in der gemütlichen Umgebung. Vom Urin war, anders als vor zwei Jahren, nichts zu riechen. Überraschenderweise kam man trotz enorm vieler Fahrer recht gut an den Spot ran und konnte so stunden- lang die geniale Skulptur skaten. Wie es sich gehört wurde viel fremdes Material ausprobiert und Prete und Substance hatten eine konstante Menschentraube um sich und konnten ihre neusten Produkte vorführen und feilbieten. Nachdem der grössere Teil der Jünger des Fingerboards nur noch rumsass und der Ruf nach einem anderen Spot laut wurde, brachen wir dann auch zum zweiten und letzten Spot, den Cattapult in Fürstenfeldbruck auf. Der Laden wurde überrannt. Aber die Stimmung war noch immer sehr gut. Auch wenn man jetzt nicht mehr so viel zum fahren kam. Der Andrang auf die Parks erinnerte mich Tobias Phieler - Flip Backtail Pic: Max Zulauf zuerst ein bisschen an die Fahrerdichte am Fast-Fingers Contestpark aber das legte sich mit der fortschreitenden Zeit immer mehr. Schlussendlich waren wir gut zur Hälfte im Laden und auf der Strasse. Auch in Fürstenfeldbruck machten viele Leute Geschäfte. Traden, Kaufen, Feilschen. Die alte Leier und noch 9
  12. 12. immer ein grosser und spannender Teil an Anlässen. Was Deckmacher wie POP oder Woodpecker anboten war atem- beraubend. Es ist erstaunlich wie sehr sich der Standart der Deckmache in den letzten Jahren entwickelt hat. Nach zahllosen Runden des Game Of Skate und wer weiss des V-E-G-A-S (Martin?), nach viel Traden und viel Fotos und Filmen neigte sich der grossartige Tag seinem Ende zu. Zu dieser Zeit teilte sich die Masse. Die meisten Cattapult Locals gingen nach Hause. Viele suchten noch einmal das nahe Volksfest auf. Einige machten sich auf den Weg an die Isar, da man da sehr gut chillen und den Tag ausklingen kann. Felix, Peta, Phili und ich machten uns auf den Weg zum Zeltplatz, wir machten um 1 Uhr schlapp. Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Heimreise. Diesmal reisten wir zu dritt und das ist wesentlich kurzweiliger, auch wenn wir praktisch nicht mehr miteinander geredet haben. Für den Schluss empfehle ich euch einmal nach München zu reisen. Auch wenn es in Bayern liegt. Oder eben deswegen. Die Stadt ist sehr schön, das Bier ist gut und zum Fingerboarden gibt es sehr viele nette Outdoorspots. Ausserdem stammen die Winkler Wheels von da und der Cattapult ist schnell zu erreichen. Und in München wimmelt es von wirklich schönen Frauen. Fabian Schreiter - SW Flip 5-0 Pic: Max Zulauf Also, nicht entgehen lassen! Wir treffen uns in München zum Weiss Wurst Iss Jam 4! (Text: MZ) 10
  13. 13. Fast Fingers 2008 Ja. Wie immer steht man vor der gleichen Situation, wie nach jedem guten Contest. Er ist vorbei und man muss als Fingerboard Schreiberling einen Text zum Event verfas- sen.Moment? Sagte ich grade „Wie nach jedem guten Contest“? Diese Behauptung wäre nämlich von Grund auf falsch! Es handelt sich hier immerhin um Gebäuden von Blackriver (Zur Freude die Weltmeisterschaft! vieler mit angrenzendem Supermarkt mit fester und vor allem flüssiger Vor einigen Jahren war es noch die Nahrung). deutsche Meisterschaft, dann im Die neuen Gebäude sind ein abso- letzten Jahr die Europameisterschaft luter Traum. Groß, geräumig, schön und dieses Jahr, wurde aus der EM anzusehen und, in einer weiteren einfach eine WM - eine Weltmeis- Halle auf dem Gelände, der Trost terschaft - gemacht. für die legendäre aber leider Wieder erwachsende mittlerweile abgerissenen Skatehalle Popularität und internationale im Contramarkt, der neue Holzpool, Beteiligung berechtigten diesen den man ohne Frage als kleines Biest Contest bezeichnen kann. dieses Jahr, sich rechtmäßig Welt- meisterschaft zu nennen. Statt der angekündigten 100 Starter, kamen am Ende „nur“ 81, was aber Der Contest wurde dieses Jahr nicht, auch schon eine große Menge ist, wie üblich im alten Kontramarkt in die den eh schon weiten Rahmen Schwarzenbach der letzten Jahre noch weiter werden veranstaltet, sondern in den neuen ließ. Moderiert wurde der Contest, 11
  14. 14. wie eigentlich jedes Jahr, von Mr. Das Niveau war hoch und nach Ich-Bin-Ein-Verdammtes-Original einigen Runden stand ein Sieger fest. Martin Winkler (a.k.a Ranjid) und Der frischgebackene Fingerboard- ASI Berlin Boss Timo „TKY“ Kranz. Weltmeister heißt Elias Assmuth. Ein Traumpaar, was die Moderation von Contests angeht. Die ersten Runden wurden wie üblich Nachdem anscheinend viele Gewin- mit einem 45 Sekunden Run für jeden ner nach dem Contest gegangen Starter bestritten. Danach ein Cut auf waren und sich die Gewinne nicht 30, wieder 45 Sekunden für jeden, mehr wirklich zuordnen ließen, der den Cut geschafft hat. Danach entschied man sich, die Preise wieder ein Cut auf 10 und danach einfach aus dem Fenster zu werfen. das Finale, dass, wie in den letzten Wer etwas gefangen hat, durfte es Jahren auch, per Game of S-K-A-T-E behalten. bestritten wurde. Einige kritisierten das zwar, lustig anzusehen war es aber schon, als Die last standing Fingerboarder im der Mob sich um die Decks, Schuhe, Game of S-K-A-T-E waren Elias Caps, Klamotten etc. bemühte. Ein Assmuth, Dimitri Schlotthauer und Punkkonzert ist vom Pogofaktor her Boris Dietschi. nichts dagegen. Crowd Pic: Ehrenberger 12
  15. 15. Da Fast-Fingers ja nicht nur ein Von einigen Leuten hat man hin- Contest ist, sondern auch ein Treffen terher gehört, dass dies wohl eine von vielen Leuten, die sich sonst der heftigsten After-Contest-Partys höchstens einmal im Jahr sehen, gab war, die es je auf dem Fast-Fingers es natürlich auch einiges an Party gegeben hat. und lustigen Begebenheiten. Während diese Party lief, wurde Das Ganze fing schon am Freitag ohne Ende im Bowl gerippt. Fieser vor dem Contest mit einer spontanen Pool, fiese Tricks und gib ihm. Wie Zusammenrottung einiger Leute, die sich einige Leute an dem Ding aus- einfach nicht schlafen gehen wollten, gelassen haben, war nicht mehr zu an. Draußen vor dem Contestge- verantworten. bäude stieg ebendiese spontane Immer, wenn das Fast-Fingers Party und artete dann irgendwann Wochenende vorbei ist, stellt sich bei ein wenig aus. Komisch, dass sich den meisten Leuten keine traurige niemand von den Schlafenden, im Stimmung ein, sondern die Vorfreude inneren des Gebäudes, beschwert auf das nächste Jahr. So ist es hat, als laute Gesänge und Partytöne auch bei uns und somit bleibt nur von unten heraufdrangen. zu sagen: „Auf das nächste Jahr. Am Samstag Wir freuen uns, nach dem wieder darauf Contest spielte, „Auf das nächste Jahr. Wir und zählen die in der Halle freuen uns, wieder darauf Tage.“. mit dem Hol- Und vor allem zbowl, Claus und zählen die Tage.“ einen großen Grabke. Seines Dank an alle, die Zeichens diesen Contest deutscher Urzeitskateboarder und zu dem gemacht haben, was er Musiker. Dazu noch die Band Bab- war. blfish mit Blackriver-Teamfahrer (Text: BS) Tobias Phieler an der Gitarre. Schöne Musik. Als danach House und elektronische Klänge von den Plattentellern kamen, wurde der Partyraum irgendwie zum Hexenkessel. Menschen, die Sekt aus Flaschen verspritzten, tanzende Mengen und vor allem viele Leute, die echt Lust auf Party hatten und abgegangen sind. 13
  16. 16. Harald Schön - FS Noseslide Pic: Ehrenberger Michael Zimmer - Kickflip Pic: Ehrenbergerberger Leute Pic: Ehrenberger 14
  17. 17. Anzeige r ... the world´s finest fingerboard euipment since 1999 www.blackriver-ramps.com
  18. 18. + Fotos Wenig Worte 15
  19. 19. + Fahrer: Marcel Krayl Trick: Kickflip Foto: Tobias Phieler 16
  20. 20. + Fahrer: David Hellmann Trick: BS Flip Foto: Alex Katona 17
  21. 21. + Fahrer: Gene Senges Trick: FS Salad Foto: Tim Teichert 18
  22. 22. + Fahrer: Chris Noll Trick: Bs Tailslide Foto: Tobias Phieler 19
  23. 23. + Fahrer: Dennie Flagmeyer Trick: Feeble Foto: Alex Katona 20
  24. 24. XXXX Töne Death Before Dishonor die ganze Diskografie - ein Muss für jeden Count Me In Preview Hardcorefan und jene, die es noch werden wollen. Wer als Hardcore Hörer „Death Before Auch hier lautet der Tipp ganz einfach Dishonor“ nicht kennt, hat definitv etwas kaufen. verpasst. Unterstützt die Band, die Szene und tut Die Bostoner Urgesteine geben seit Jahren euch etwas gutes. (MZ) im eher am Metalcore orientierten Teil der Szene massgeblich den Ton an. So kann es auch nicht erstaunen, dass das Die Orsons Album „Count Me In“ voller Energie steckt. Das Album Nicht versteckte Energie sondern direkte, harte und dann Vollgas in die Fresse. Ihr kennt die Orsons? Als Singleauskoppelung und Videosong Wenn ihr jetzt spontan „Nein“ sagt, habt ihr ist „Break Through It All“ ein wunderbares Nachholbedarf. Lied und nach „Friends Family Forever“ Die Orsons sind die beakannten deutschen wohl auch das aussagekräftigste. Rapper Mäckes, Plan B, Tua und Kaas. Aber nicht nur das Lied im Video ist gut, Die vier Stuttgarter haben jetzt, denn jeder Song ist ein Highlight und die nach mehreren vorher zusammen Jungs beweisen, was sie können und veröffentlichten Tracks, als „Die Orsons“ ein erhöhen die Messlatte für folgende Alben Album rausgebracht, das Rapdeutschland um den einen oder anderen Meter. vor den Kopf stößt. „Count Me In“ ist - wie nebenbei angemerkt Es strotzt vor Ironie und Sarkasmus und 21
  25. 25. XXXX wer es nicht lustig findet braucht vermutlich einen Therapeuten. Angefangen beim Song „Let‘sBanana HollaSwoosh“, über „Die Orsons bauen eine Schaukel“, bis zu „Die Orsons in der Dorfdisco“, gibt es lustige Tracks, die eine extrem fröhliche Stimmung verbreiten. Die vier Orsons schlüpfen dabei in die Rollen von vier Schweinen, die allesamt eine andere Persönlichkeit besitzen. Der eine aggro, ein anderer stark liebesbedürftig, ein weiterer kopfbestimmt rational…Einfach eine irre Idee, eine kranke Story und etwas andere Raps. Daumen hoch. Gute Alternative zum verkrampften Rap, den es leider viel zu oft gibt. (BS) 22
  26. 26. Anzeige
  27. 27. durmersheim jam Ein Blick auf den Kalender geworfen stel- Tösi stiessen und danach direkt zu einem len wir fest, dass der 19. April im Jahre wunderbaren Wallridespot fuhren. Da ich 2008 ist. nicht skaten kann, konzentrierte ich mich aufs Knipsen und es kamen einige ganz Dieser Samstag war der Tag des Jams bei nice Shots dabei raus. Manu in Durmersheim. Nach der Session an einem Brücken- Der Jam war ein Event, der wegen di- pfeiler, pilgerten wir zur Europahalle, verser Dinge in die Hall of Fame meiner wo wir eine nette Dreier-Treppe fanden Eventsammlung wandert. und diese fuhren. Irgendwer hat dann da Das erste ist auf jeden Fall, dass ich ein- noch einen fiesen Wallride entdeckt, der mal nicht um vier oder fünf Uhr morgens dann auch prompt von Lukki und Al-J in aufstehen musste. Ein weiteres Ding ist, den Boden geskatet wurde. Schnell aber dass ich da meine ersten Skatebilder ge- empfanden wir skaten als nicht genügend, schossen habe. Aber dazu später. denn wir waren gekommen um Finger- Angefangen hat der Tag mit dem obligato- board zu fahren. So einfach war‘s. rischen „Fuck“, denn auch sieben Uhr ist Also packten wir Kamera, Blitze usw. wie- für ein Wochenende zu früh. der ein und fuhren anschliessend getrennt, Schnell hab ich dann aber meine Fototas- ein Teil im Auto, die andere Hälfte mit che und den Rucksack noch einmal über- dem Zug, nach Durmersheim. Dort erwar- prüft, denn wie ich mich kenne habe ich tete uns ein grosses Haus und das nahm eh was vergessen. Ja, diesmal war es die uns freundlich auf, gab uns Unterschlupf, Zahnbürste. ein Badzimmer und enorm viel stylische Um neun Uhr fuhr dann mein Zug, Marmor- und Granit Curbs. Wohlen-Basel Bad. Bahnhof. Nach einer In dieser Granitlandschaft haben wir uns kleinen Weile traf ich um elf in Basel ein dann den ganzen Abend vergnügt. Neben- und wenige Minuten drauf kam schon Fe- bei wurde neben der Setups der anderen lix mit seinem Auto. Zusammen machten auch die gesamte Palette Nollie Wheels wir uns auf den Weg, oder besser gesagt getestet, da Jojo genug Wheels für ein auf die Autobahn, nach Karlsruhe, weil ganzes Regiment dabei hatte. wir da zuerst noch skaten wollten. Nachdem die Teamfahrer zur genüge mit Nach einem Stop im Burger King ka- neuen Wheels, Gripskin Edition, NW men wir wohlbehalten in Karlsruhe an, Small und wie sie alle heissen, ausges- wo wir auf Lukki, Jojo, Manu, Al-J und tattet worden sind, wurde weitergezockt. 23
  28. 28. Es wurde S-K-A-T-E an S-K-A-T-E ge skaten aber doch auf den Bildern cool reiht, kranke Tricks gezeigt, viel fotogra ausschaun, fürs Tösi-Sein und für so viel fiert und gefilmt. Style in einem so kleinen Körper. Bei einem (in manchen Fällen auch zwei) Was mir jetzt noch bleibt, ist, wie schon Döner oder Yufka auf dem Balkon wurde oft, Danke zu sagen und zu erwähnen, ausgespannt und mal die Fingerchen ent- dass ich bei einer Wiederholung sofort spannt, denn auch das muss sein. Mit Bier wieder dabei bin. bewaffnet und voller Elan haben wir dann Bis dann! (Text: MZ) bis in die tiefe Nacht unserem Liebling- shobby gefrönt. Am nächsten Morgen wurde nach einem herrvorragenden Frühstück (hier nochmal Danke an Manu, der so früh so viel gute Brötchen holen ging) das Media Zeug und die Skateplanken gepackt und der Skate- park in Durmersheim bis zum Nachmittag gefahren. Für Felix und mich war dann um 17.00 Uhr Schluss, denn wir hatten noch eine Grenzüberquerung vor uns. Um 22.00 Uhr war ich dann wieder zuhause in der Schweiz und konnte auf ein extrem schönes und pushendes Wochenende und Wheels ohne Ende schauen. Ein weiterer Event, der viel zu schnell vorbei war, ein weiterer Event von dem ich mir eine Fortsetzung wünsche. An dieser Stelle möchte ich noch einmal kurz meinen Dank an alle mitwirkenden loswerden. Manu, für so ziemlich alles. Essen, Unterkunft, Organisation und fürs Fotogen sein. Jojo für die vielen Wheels und auch fürs viele hinhalten mit der Cam. Felix fürs hin- und zurückfahren, für die Al-J - FS Air Pic: Max Zulauf Geduld mit meinem Equipment und die Härte seiner Tricks für gute Fotos. Lukki für den Oberstyle bei switch flip Backtail- ern, die ich schön erwischen konnte und allgemein für die endlosen Versuche ein gutes Bild auf Chip zu bannen. Al-J für die krassen alternativ Fingerboard Tricks und cooles skaten, auch für die Cam. Und Last but not Least, Tösi für weniger hartes 24
  29. 29. text: bastian stegen photos: blackriver-ramps design: fabian schreiter Moin Martin. Wie gehts? Zur Zeit ist alles etwas stressig, aber wenigstens ist überhaupt etwas. Ging schon mal besser aber auch schon mal schlechter, also unentschieden würde ich sagen. Vor einiger Zeit hast du ja einige offene Briefe an Ich möchte nicht missverstanden Fingerboarddeutschland veröffentlich. Was hatte werden: Ich finde das, was sich derzeit auf es damit auf sich? dem Hardware-Markt tut gut, die ganze Viel- Ich denke, jeder, der diese Briefe und die Posts bzw. Kom- falt und so, allerdings gibt einen die Ideenar- mentare dazu gelesen hat, konnte sich sehr gut ein eige- mut einiger, was Namensgebung oder nes Bild zur Lage machen. Viele haben mich dann auch Produktdesign betrifft, doch sehr zu denken. sofort angemailt und mir gesagt, dass das schon lange Und was sich hinter der Preispolitik von Black- mal fällig war; viele gehen ja aufgrund der ganzen Spam- river verbirgt, ist wohl auch recht deutlich Kiddies nur noch selten und sehr ungern ins Forum und wir geworden. It´s all about support. Und zu der Sache mit alle von der alten Garde schwärmen doch von den guten Loco brauch ich wohl hier kein weiteres Wort verlieren. alten Zeiten, als das Ganze noch eine eingeschwo- Consider yourselves warned! rene Szene war. War das, was in den Wochen davor gelaufen ist, der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat oder war das eine spontane Reaktion? Hehe, hätte wohl erst alle Fragen lesen sollen. Die Spammerei war und ist uns doch allen schon lange zuwider. Kinder, die keine vernünf- tigen Sätze inkl. Satzzeichen artikulieren kön- nen und so Fragen stellen wie: „Kan mir bitte eine sagen wie spät ist bin nähmlich zu blöd um auf Urzu schaun“. Das suckt bigtime! Und zur Sache mit Loco, vielleicht mach Ich da nochmal ein Making-of. All meine Ver- suche des „Wie sag Ichs meinem Kinde?“ -Aufklärungsunterrichts. Ich wollte das schon letztes Jahr machen. Jetzt aber, wo mich Fabi und Valler als Administratoren angeschrieben und sich über Loco und seine Aktivitäten beschwert haben (Valler hatte glaub ich schon 2 Briefe aufgesetzt), konnte ich nicht noch länger warten. Und ich denke, 1 1/2 Jahre sind langsam genug. Wie sieht Martin Winkler die heutige Fingerboardszene? It´s growing. Mich stoked das total, dass ganze Landkreise diesem kleinen Ausnahme-Toy verfal- len sind und so Läden wie das „Cattapult“ eröffnen. >>
  30. 30. An Skateparks werde ich auch immer öfter von Kiddies werden wieder auf dem Freestyle.ch vertreten sein, im No- angesprochen. Und das Level ist natürlich auch enorm ge- vember habe ich dann höchstwahrscheinlich diesen Gig stiegen, vom Fast Fingers dieses Jahr war ich besonders auf der Elektronikmesse ... Da geht noch einiges! beeindruckt, da fast alle Starter (außer wir beide :) ) ein verdammt hohes Niveau an den Tag gelegt haben. Dafür Im Moment geht es ja auch Messe und Showmäßig hatten wir ja wohl den meisten Spaß, oder?! rund. Wir von Fingerboard.de werden ja auch oft an- Auf der virtuellen Seite nervt es mich eher ein bisschen. geschrieben, ob wir Fingerboarder kennen, die auf Die Analog-Szene mag ich da Messen oder Events finger- doch lieber, sich treffen und boarden können. Wie siehst zocken, was das Zeug hält, du die Sache? Findest du ohne Rücksicht auf Verluste. es gut, dass szenefremde Vieles was in den Foren pas- Firmen Fingerboarding zei- siert ist in meinen Augen eher gen und sich damit identi- peinlich, ausserdem geht es fizieren oder ist es eher der auf die Augen und Nerven, sich große Sellout? das alles durchzulesen. Gerade Ich würde sagen, es geht allgemein das Ami-Forum macht mir in dieser Hinsicht besonders rund, und das weltweit. Blog-sport Teil 3! :). Zum Thema Angst. Aber ich denke auch, das ist halt leider der Lauf der Messen und Events: Seit ich Blackriver im Sommer 2000 Dinge, dass so viele keine Ahnung von garnichts haben, kennengelernt habe, waren eigentlich laufend irgendwel- aber so tun, als hätten Sie das Fingerboard erfunden. Is che Events am Start. Am Tag, wo wir uns auf der ISPO das wohl leider überall das gleiche. Aber real life rockt total, erste Mal gesehen haben, hat mich Earnie gleich zu einer keine Frage!!! Show nach Oberhausen eingeladen für Anfang Septem- ber. Leider war ich da schon verplant. Aber sonst war ich Wie siehst du die Zukunft? dann schon fast überall dabei, ISPO, Nokia „Totally board- Die Zukunft looks bright?? Tour“ (2002), Nein, Ich denke, Blackriver feiert nun langsam die Erfol- ge, die es schon seit langem verdient und ich bin natürlich stolz, ein Teil der Familie zu sein! Ich habe schon an an- derer Stelle erwähnt, dass Blackriver für mich das Mutter- schiff ist, ohne das ich als Pirat nicht überleben könnte. Earnie hat so viel für mich getan, ich könnte das alles gar nicht aufzählen, geschweige denn wohl überhaupt wieder gut machen. Wenn er nicht wär, wär garnix. Er hat mich wirklich immer unterstützt und deshalb hier mal wieder ein fettes DANKESCHÖN und alle Daumen in meinem Besitz (5 an jeder Hand) in die Luft! So, musste mal wieder ge- sagt werden^^. Ansonsten danke ich auch jedem, der mich und Black- river je unterstützt hat für euren Support. Ihr seid die besten! Ach ja, sonst gehts halt auch wieder rund, wir YOU-Messen, IFA, ... dann nicht zu vergessen, die Clea- rasil-Aktionen und natürlich Gillette 2003 ... da war schon einiges los. Und nun sieht es ja wohl auch so aus, dass ich auf der diesjährigen Electronica-Messe im November hier in München vier Tage lang im Anzug (!) am Plaza stehe und den Leuten Tricks zeige. Das war übrigens die Idee der Grafikerin einer Werbeagentur, den anderen war das Thema Fingerboarding bis dahin noch völlig fremd. Das zeigt uns doch, dass da noch einiges geht. Ich finde es natürlich nicht schlecht, zum einen, dafür bezahlt zu werden, was einem Spaß macht und dann auch Finger- boarding mal einem anderen Klientel näherzubringen als nur immer der ISPO-Spaßgesellschaft. Wobei ich mir auch gut vorstellen kann, dass die Elektronik-Freaks da etwas offener und spielerischer an die Sache rangehen als unse- re Hardcore-Skater-Fraktion. Bin auf jeden Fall gespannt und heiß drauf, zu representen!! Außerdem weiß ich ja, dass Fingerboarding funktioniert und auf jeden Fall immer eine Attraktion darstellt und finde es nur gut, wenn da jetzt immer mehr Firmen und Agen- 25 >>
  31. 31. Aber ist das Phänomen, dass jeder und seine Mutter im Moment Decks/ Rollen/ Rampen baut nicht auch etwas Kontraproduktiv was die Qualität angeht? Ich meine, früher wusste man: „Das Deck kannst du kaufen, da weißt du, dass du Qualität hast“. Das geht heute ja teilweise nicht mehr, da es einfach zu viele Firmen gibt, die etwas anbieten. Es ist ja auch immer die Gefahr einer Billigplagiatwelle gegeben. Ja, aber ich denke, das gibt es überall. Ich denke, es gab schon viel bessere Pro- dukte als Techdeck auf dem Spielzeug- markt, mit viel ausgefeilteren Achsen beispielsweise. Das hat sich dann aber einfach nicht durchgesetzt, weil Tech- deck eben den Namen hat und bekannt ist. Und die meisten könnten doch schon seit Jahren allein mit Parts-Packs (Chrome- Agenturen der Sache so viel Vertrauen schenken. Ich hab Trucks!!) auskommen. Die normale Quote noch nie erlebt, dass es gefloppt ist. Es waren vielleicht bei einem frischen Teckdeck ist doch halt nur mal keine Leute da (wie das eine Mal für Clearasil auch: Eine Minute fahren, 5 Minuten im menschenleeren Schwimmbad), aber ein Spaß war es schrauben. allemal. So war das jedenfalls schon bei meinem ersten vor ca. zehn Denkst du, dass es in der Szene Undankbarkeit gibt? Jahren. Ich finde es halt ange- Fa sho. Aber die gibt es wohl in jeder Szene. Hab letztens nehmer, wenn man nach gerade das „21-years-Pro“-Video von Mike V. gesehen, einem 9-stündigen Dauer- wo er im Anhang auch geschrieben hat, dass einige Leute Zock-Tag feststellt, dass man quasi meinen, er hätte skatetechnisch nichts mehr zu mel- nicht ein einziges Mal an den oder so ... Gehts noch?? 21 Jahre Pro muss erst mal seinem Setup schrauben einer schaffen! musste. Zeit für die schö- Manche Posts - um nochmal auf das leidige Thema zu- neren Dinge des Lebens. rückzukommen - sollte man einfach erst 3 Jahre später Und sonst, wie gesagt, kommentieren, wenn man sieht, dass derjenige wirklich die Vielfalt ist schon gut noch dabei ist. und dank Forum spricht es Und was dieses ewige „S-k-a-t-e“-Gezocke angeht: vor 20 sich ja dann auch schnell Jahren hätte ich euch alle plattgemacht!! (Wer von euch rum, welches Deck, hat denn damals schon gefingerboardet ?…Hehe) Wheel, whutever gut ist, und welches nicht. Gibt es Wheeltechnisch Neuigkeiten oder anders Wobei da natürlich auch gefragt: Hast du Pläne? schon mal ordentlich Pläne gibt es immer, nur eben nicht genug Geld, sie zu gecheated wird. Aber realisieren. Ich möchte auf jeden Fall die gute Qualität hal- was da einige so bereits ten, schließlich steh ich dafür mit meinem Namen. mit jungen Jahren aus den Hat sich mittlerweile aber auch schon ganz gut einge- Boden stampfen, nötigt spielt, wenn ich da an die ganzen Probleme denke, die ich mir auf jeden Fall eine anfangs hatte ... Außerdem habe ich die Rollen komplett Menge Respekt ab. Aktu- selbst entworfen und das habe ich ja eigentlich nicht ge- elles Beispiel: Finga- lernt, bin aber mit dem derzeitigen Shape sehr zufrieden, Fingerboards. Der Name aber man darf wie immer gespannt sein ... klingt lustig, der Typ heißt auch noch Peter, aber mich Wo denkst du, führt die Hardwareschlacht hin? hat es echt umgehauen, Mehr Vielfalt. Substance liegt für mich da ganz weit vorne. was der mit seinen 16 Dualcores, die ersten Dual-Bearing-Wheels, die ganzen Jahren da alles für Sachen verschiedenen Materialien ... Jérôme hat sich da wirklich raushaut! reingehängt und das nötigt mir einfach Respekt ab. Nicht nur Decks, die sehr Nollie macht auch einen sehr guten Job. Die Antwort auf Woodguest-inspiriert sind, „Big Daddy´Z“. Es verteilt sich mehr, jeder kann sich auf nein, der hat auch eigene etwas spezialisieren und das macht die ganze Sache vari- Rollen produzieren lassen, antenreicher und bunter. Ich finde auch Hammer, was sich aus meinem alten Material und alles auf dem Deck-Sektor tut. Immer mehr Kids bauen eigenen Stahlhülsen (keine Qual einfach richtig gute Decks, beweisen viel handwerkliches mit Stahl. Na? Woher ist die Geschick, das erinnert mich auch an meine Jugend, als Quote??). Es ist schön zu ich meine Fingerboards auch selbstgebaut habe, einfach sehen, wie sehr sich Leute aus dem Grund, weil es halt nix anderes gab. reinhängen, damit auch in Ländern, wo die >> 26
  32. 32. Blackriver-Palette preislich einfach eine Liga zu hoch ist, Und wie schon gesagt, Blackriver könnte die Sachen ja die Leute anständiges Equipment zum fairen Preis be- auch billiger anbieten, aber in dem Fall wäre die Szene kommen können. So muss das sein. Und das fördert den halt immer noch in den „Kinder-Schuhen“(=wie wahr!!), Spaß, damit den Level und somit auch die Szene. Man wie sie es ja zum Teil heute noch ist. Man kann nicht sollte jedem seine Meinung lassen, wenn jemand sagt, erwarten, ohne Investitionen in die Szene diese zu för- FFRC (Fast Fingers Ramp Company. Anmerkung der dern. Und das kostet eben Geld. Wenn alle nur gesposort Red.) ist der Hit, dann ist das schon ok, mich schreckt werden, wer sponsort dann den Sponsor? dann allerdings die bereits angesprochene Ideenarmut Und da unterstütze ich lieber sowas mit dem Bezahlen ei- alleine schon beim Namen ab. Aber das scheint ja einige nes teureren Preises, als dass ich beispielsweise für den Kids nicht zu stören, so what. Ladendiebstahl/Abzocke anderer draufzahlen muss. Und hier mal ein ganz großes Dankeschön an euch alle da draußen, die das genauso sehen und Blackriver zu dem gemacht haben, was es heute ist: die Mutter aller Sze- nen! ;) . Ich fühle mich und Fingerboarding dort verdammt gut aufgehoben. Vielen Dank für das Interview. Noch ein Paar letzte Grüße, Pöbeleien, Liebesbekundungen, Schlusswor- te? Ich liebe euch alle! - ääh, halt, ich glaube, das war Boris Becker ... 27
  33. 33. Kapitän Hansens Rätsel Spass 28
  34. 34. Gewinnspiel Wolltet ihr nicht schon immer mal eine Winkler Pocket besitzen? Hier und heute verlosen wir ein Ex- emplar dieser derben Rampe! Beantwortet einfach diese Frage: Wer gewann den Fast-Fingers 10 Contest? Die Antwort geht an : finger- boardde@googlemail.com. Einsendeschluss ist der 05.01.2009. Dank geht raus an Blackriver. Merci! 29
  35. 35. R O U T O So, das war es. Ich hoffe, ihr hattet etwas Spass an diesem Magazin. Es hat wirklich viel Zeit und Schweiß gekostet, das ganze Ding hier zu erschaffen. An dieser Stelle möchte ich mich dann auch noch mal bei allen be- danken, die etwas beigetragen haben, Kritik gegeben haben, moralisch aufgebaut haben oder einfach nur auf Homiebasis da- bei waren. Wir fangen dann jetzt mal mit Ausgabe zwei an, denn: Nach der Ausgabe ist vor der Ausgabe. 30

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